Sonntag, März 30, 2008

Heute gibt's eine neue Story:



Ja? Hallo, hallo? Spricht da jemand? Hallo, hallo! Nein? Wieder so einer, der sich nicht traut. Na, dann eben nicht, dann lege ich halt wieder --- ah.

Guten Tag ebenfalls.

Ja, das ist richtig. So heiße ich.

Von mir gehört hast du. Und jetzt rufst du an und willst einen Termin, ist es so, ja? Gut. Gern.

Aber vorher noch dies: Weißt du, wie ich aussehe? Kennst du meine Vorlieben? Nein? Wie kommst du denn dann auf mich? Du hast von mir gehört, hm, und das hat dich neugierig gemacht, soso.

Nun, ehe du mich besuchst, sollte ich vielleicht etwas über mich erzählen. Und ich kann dir nur raten, bis zum Ende zuzuhören. Denn vielleicht ändert sich deine Meinung ja noch, wir werden sehen. Das, was ich zuerst sage, das gefällt euch Kerlen fast immer. Das zweite aber, nun daran scheiden sich die Geister.

Also, hier das Erste: Ich liebe sexy Klamotten. Über alles. Schuhe mit hohen Absätzen. Lackpumps mit Stilettos. Plateaus mit Fußhalterungen aus durchsichtigem Kunststoff. Riemchensandalen mit gold- und silberfarbener Schnürung. Stiefel aus schwarzem Nappa ... die Liste kann ich endlos verlängern, aber ich glaube, das Bild ist auch so klar.

Auch für meinen Leib nur das dazu Passende: Eng anliegende Oberteile aus hauchdünnen Stoffen, die meine Figur betonen, als seien sie mit der Sprühpistole aufgetragen. Und so glänzend wie mit einer Lackierung. Gerne auch Bustiers, die meine Oberweite so richtig zur Geltung bringen. Blusen am liebsten dann, wenn sie aus hauchdünner Seide bestehen. Die können dann auch weit geschnitten sein, aber das dünne Material sorgt dann dafür, dass das, was drunter steckt, verhüllt ist und dennoch perfekt zu erkennen.

Meine Röcke müssen zwei Kriterien erfüllen, nämlich eng und knapp. Und mit »knapp« meine ich knapp. Ein Rock darf bei mir nicht mehr sein als ein breiter Gürtel, der den Po bedeckt — aber das gerade so. Als Alternative trage ich auch gern Hot Pants, die ja jetzt wieder in Mode kommen. Auch die müssen für mich natürlich sehr sparsam in Sachen Stoff bemessen sein. Denn dann kommen meine Schenkel erst so richtig zur Geltung. Die präsentiere ich der staunenden Welt am liebsten nackt. Ab und zu hülle ich sie auch in Nylon oder Netz — aber immer etwas, das die Form unterstreicht. Und das ist ja Sinn und Zweck der Übung.

Wenn es mal kälter ist, dann trage ich natürlich Sachen, die alles bedecken. Das heißt aber nicht, dass ich deswegen nur noch im Schlabberlook herumlaufe. Nein, auch da gibt es für frau, die weiß, was sie will, die entsprechende Gewandung. Rollkragenpullover müssen nämlich nicht aussehen wie vom Fischerboot geklaut. Die gibt es ja auch in körperkonturiertem Schnitt, und das so, dass sie Bewegungsfreiheit nicht im mindesten beengen.

Oder Jeans, die man fast schon mit dem Schuhlöffel anziehen muss. Oder Leder. Latex wird von mir auch immer gern genommen. Samt und Satin sowieso.

Gelegentlich schlüpfe ich auch ins Business-Kostüm. Und auch da nutze ich alle Möglichkeiten: Kurz geschnitten, weit dekolletiert oder bis oben hin geschlossen — aber immer so, dass die ganze Pracht und Herrlichkeit nicht nur zu erahnen, sondern klar und deutlich zu erkennen ist.

Das mit der Pracht und Herrlichkeit sollte ich vielleicht noch etwas erklären. Ich habe nämlich nicht gerade die Figur eines Mannequins wie Gisele Bündchen. Auch sehe ich nicht aus wie eine Table-Dance-Tänzerin oder wie die klassische Sexbombe, du weist schon, so eine mit der Sanduhr-Figur. Figur habe ich, Kurven auch — aber in anderer Art und Weise.

In anderer Art und Weise?

Nein, nein, dick und fett bin ich auch nicht. Da bleibt ja nicht mehr viel. Na, erraten? Nein? Dann will ich mal nicht so sein und das kleine Rätsel lösen. Damit kommen wir dann zu dem zweiten Punkt, von dem ich am Anfang geredet habe.

Ich habe Muskeln. Und zwar viel stärkere, dickere und härtere als bei neunundneunzigkommaneun Prozent meiner Geschlechtsgenossinnen und wohl auch beim Löwenanteil aller Männer.

Hallo, hallo? Bist du noch dran? Na, was hältst du davon? Pfui, sagst du? Pass auf, du Würstchen! Du hast jetzt zwei Möglichkeiten. Du kommst mir erst gar nicht unter die Augen, oder du benimmst dich. Sonst lege ich auf, damit wir uns da recht verstehen. Weitermachen? Sag »bitte, bitte«! Aha, es geht doch.

Aber bevor wir weitermachen, sollten wir mal etwas klären. Und das am besten ohne lang drumherum zu reden. Sind dir Frauen mit Muskeln tatsächlich so unangenehm? Oder hast du dich und deine wahren Neigungen nur hinter diesem »Pfui«-Spruch versteckt?

Bist du noch dran? Hallo? Ah, jetzt sagt er was. Neugierig? Bloß neugierig? Aha! Lassen wir das mal so im Raum stehen. Soll ich denn weiterreden, ja? Na, denn.

Wo war ich? Ach ja. Mein Kreuz. Allein das müsstest du einmal sehen! Du würdest staunen, in welcher Art und Weise es sich oberhalb meines kleinen, knackigen und runden Popos sowie meiner superschmalen Taille nach außen wölbt und nach oben hin immer breiter ausläuft — ha! Ich liebe nun mal Klimmzüge mit breitem Griff und einem um die Taille geschnallten Gewicht.

Darüber sitzen meine starken Nackenmuskeln, links und rechts davon meine Schultermuskeln – wenn du dir deren Form vorstellt wie diejenige einer Kokosnussschale, hast du ein ungefähres Bild davon. So werden diese Muckis, wenn man viele, viele Male Gewichte der Zementsackklasse hebt und stemmt.

Ähnlich spektakulär wirkt meine Frontpartie. Ich habe nur einen sehr kleinen, aber dafür sehr straffen Busen. Und er ragt stolz und frei in die Welt, weil der auf den zwei Platten meiner massiven Brustmuskulatur sitzt. Die ist unter anderem durch Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Liegestützen gestählt.

Tja, ich habe zwar einen Mini-Busen, aber dafür Brustwarzen mit großen Nippeln. Kannst dir sicher ausmalen, wie sich das Ganze darstellt, wenn mir mal etwas kalt sein sollte oder wenn ich erregt bin. Ist schon ein Blickfang. Einen Büstenhalter brauche ich dafür eigentlich nicht. Aber natürlich trage ich diese Dinger, weil es einfach prima aussieht.

Unter meinen zwei Möpschen, wie ich sie liebevoll nenne, sitzen meine Bauchmuskeln. Nix da mit Six-Pack — ich habe eine Achterpackung. Bei mir sind auch die zuunterst befindlichen Abdominalpartien bis ans Maximum austrainiert. Konturiert wie mit dem Meißel.

Wie? Hart? Aber natürlich ist diese Partie so. Und nicht nur hart, sondern knallhart. Ich habe schon Leute gesehen, die sich auf meine Einladung hin mal mit einem wuchtigen Faustschlag daran versucht haben. Die haben sich dann schmerzverzerrt die Knöchel gerieben und das Handgelenk geschüttelt.

Bleiben noch meine Extremitäten, damit du das Bild komplett hast. Ich fange unten an. Mit meinen starken und wuchtigen Waden. Wenn du dich durch deren Anblick an die Kontur eines Diamanten erinnert fühlen solltest, liegst du nicht falsch. Das mit der Härte kommt freilich nicht ganz hin, aber man kann ja nicht alles haben. Allerdings sind sie härter als bei allen anderen Leuten, die ich je getroffen habe.

Tja, alles in allem wirken meine Waden so klotzig und eckig, dass sie bei jeder Bewegung das Leder von Stiefeln zu sprengen drohen. Das tun sie vor allem dann, wenn ich Schuhe mit hohen Absätzen trage. Denn das stellt sicher, den Muskel erst so richtig anzuspannen und aufzupumpen. Und sind sie auch stärker als deine Waden? Hm. Du kannst das jederzeit ausprobieren.

Von den Waden zu den Schenkeln. Ich mache es kurz: Dicker und definierter als bei den meisten Profi-Fußballspielern. Und nicht nur solchen meiner Größe. Meine Oberschenkel sind so dick und fest bepackt, dass kein Jeansladen eine passende Hose vorrätig hat. Solltest du da an fleischgewordene Säulen denken, dann teilst du die Ansicht mit vielen meiner Bekannten.

Ich hingegen denke im Zusammenhang mit meinen Oberschenkeln gern an tropische Würgeschlangen — wegen der Presskraft, die sich meine Beine erworben haben. Das reicht, um euch Bürschchen wimmern und eure Knochen wie nicht gekochte Spaghetti brechen zu lassen, solltet ihr je bei mir einmal so richtig in der Klemme stecken. Aber ich bin ja nicht so. Meistens.

Ja. Bleiben noch meine Arme. Auch da geht's von unten nach oben. Meine Hände sind zwar zierlich, aber dicker und etwas ausladender als allgemein üblich. Aber das ist insgesamt nichts Ungewöhnliches, auch nicht für eine Frau, will ich meinen. Meine Unterarme erinnern vom Handgelenk zum Ellbogen hin der Form eines Wassertropfens, aber mit der Festigkeit von Marmor.

Zudem sind sie von einem Geflecht von Adern überzogen. Und das unterstreicht den Eindruck von ungebändigter Kraft ja nur noch. Kraft? Ich will es mal so sagen: Über das Zerdrücken roher Kartoffeln kann ich nur lachen. Und Klimmzüge mit den Fingerspitzen sind auch nichts, was mich ins Staunen bringt.

Kommen wir nun zu dem, was ich als Krönung meines Körpers ansehe. Meine Oberarme. Die sind, so will ich mal unbescheiden sagen, der optische Beweis meiner Unüberwindlichkeit. Ich habe schon Olympiaruderer, Gewichtheber und Holzfäller aus Finnland beim Anblick meiner Keulen kreidebleich werden sehen.

Meine zwei Kanonen sind ja auch schon etwas Besonderes. Mein Körperbau ist insgesamt sehr symmetrisch aufeinander abgestimmt. Bis auf meine Oberarme. Ich mag die nämlich so klotzig, massig und voluminös, wie ich es hinbekomme.

Maße?
Gute Idee.

Also, meine Arme messen im Umfang vierzig Zentimeter. Ob das viel ist? Das kommt darauf an. Hast du dir deine Arme noch nie vermessen? Ganz bestimmt! Na, und wieviel war’s denn? Auch vierzig Zentimeter? Nein, sagst du, deutlich weniger? Und das auch nur, wenn du kräftig angespannt hast?

Aha. Da habe ich noch eine Ergänzung. Nur eine kleine. Aber die ist wesentlich. Denn die vierzig Zentimeter sind ja bloß das Maß dafür, wenn meine zwei Lieblinge entspannt sind. Das sieht nämlich ganz anders aus, wenn ich richtig zur Sache gehe. Wenn ich meine Arme nämlich »aufpumpe«, wie man das in meiner Welt nennt: Dann komme ich auf gute sechsundvierzig Zentimeter Oberarmumfang. Es gibt nicht viele Mädels auf der Welt, die da mithalten oder das gar übertreffen können.

Meine Trizeps lassen sich am besten vergleichen mit einem Hufeisen, aber in der Dicke einer Salatgurke. Und meine Bizeps! Um beim Vergleich mit Obst zu bleiben, sage ich nur Grapefruit. Wenn ich sie anspanne, dann wachsen sie regelrecht wie zwei Hügel in die Höhe. Sie natürlich viel fester als eine Pampelmuse. Stahlhart. »Absolutely concrete«, wie es einer meiner Besucher aus den USA mal genannt hat.

Man hat mir schon Bänder aus starkem Rindsleder um den entspannten Bizeps geschnallt. Die ich dann einfach dadurch gesprengt habe, indem ich den Arm angewinkelt und angespannt habe. Einfach so! Okay, das kann man natürlich nur, wenn man regelmäßig intensives Training absolviert. Etwa durch einarmige Klimmzüge. Oder man macht die als »Curl« bekannte Übung mit schweren Hanteln. Wie schwer? Na, vom Gewicht eines mittleren Ambosses.

So. Und jetzt mal dir mal die Kombination von sexy Kleidung und geballter Muskulatur aus. Das tust du schon, stimmt’s? Dachte ich es mir. Aber, hör mal, deswegen braucht doch deine Stimme nicht so zu zittern. Du bist wahrscheinlich schon jetzt richtig aufgeregt. Ich kenne dich zwar nicht, kann’s mir aber vorstellen, wie du nun dasitzt, die Augen ganz weit auf und die Hand unten in den --- lassen wir das. Es sei dir gegönnt. Jedenfalls noch.

Ich bin schon ein besonderes Schätzchen. Ich spiele nämlich liebend gern mit Typen wie dir. Verwirre und beschäme euch durch meine körperliche Überlegenheit, zeige euch, was für Schwächlinge ihr doch zuallermeist seid. Und gleichzeitig ist da mein Sex Appeal. Dem könnt ihr euch nicht entziehen. Ihr könnt da machen, was ihr wollt. Und das gilt auch für ganz viele von denen, die da herumposaunen, ich sei unweiblich. Ich habe so oft festgestellt, dass das dann im trauten Kämmerlein diejenigen sind, die gar nicht genug von meinen Muckis bekommen können.

Wobei ich aber nicht so einfach zu haben bin. Oh, nein. Ich bestimme die Regeln. Und die lauten nun mal, dass ich Typen wie dich verrückt mache, dass ich euch vorführe und euch dominiere. Ich habe nämlich etwas, einen Spleen. Den will ich mal den Brünhilden-Komplex nennen. Brünhilde? Na, die aus dem »Nibelungenlied». Siegfried. Kriemhild. Hagen mit dem Raben. Ah, jetzt hat er es kapiert.

Ich bin wie diese Kriegerin. Wer mich nehmen will, der muss mich besiegen. Aber das schafft keiner. Nun will ich ja auch nicht leben ohne etwas Zwischenmenschlichkeit. Aber da habe ich ein ganz einfaches Rezept. Ich nehme mir das einfach. Denn mir ist absolut noch kein Kerl untergekommen, der sich angesichts meiner Person hätte verweigern können.

Meine Kombination von ungebändigter Erotik, unüberwindlicher Muskelkraft und dem Körperbau einer Göttin lässt Widerstand gar nicht erst entstehen. Und es kuriert im Nu auch alle – tja, hm – nenn’ ich’s mal Schwächlichkeit. In der Regel reagiert jeder so, wie ich das will. Und da finde ich immer, was ich brauche.

Was für Burschen? Tja. Solche wir du. Was mich an euch reizt, das sehe ich, wenn ihr mir mit hängender Zunge nachgelaufen seid. Wobei ich euch schon ködere. Denn meine Super-Muskeln, die trainiere ich natürlich gezielt. Dann stelle ich sie ebenso gezielt zur Schau. Ich lasse oft und gern jeden die überlegenen Kräfte meines gestählten Körpers spüren, der seine Augen dorthin schweifen lässt, wohin ich sie zuvor selbst gelenkt habe.

Natürlich nicht sofort. Erst einmal müsst ihr überhaupt zeigen, dass ihr es wert seid, mich treffen zu dürfen. Was ihr dann nicht alles tut. Wenn ihr jede Gelegenheit benutzt, um mich zu bewundern, mir zu schmeicheln. Wenn ihr den Blumenladen leergekauft und mir ein Diamantenarmband nach dem anderen geschenkt habt, oder Luxusklamotten oder Designermöbel oder Autos. Wenn ihr darum bettelt, dass ich mich mit euch befasse. Wenn ihr mich mit Mails und Anrufen bombardiert und im Auto vor meiner Türe schlaft. Wenn ihr mich mit Göttin anredet, mit Herrin und Madame.

Und dann steht ihr vor der Tür, total aufgeregt. Was sich noch steigert, wenn ihr mich »herein« sagen hört – und dann noch mal, wenn ihr aus kürzester Distanz etwa meine überwältigenden Schenkel seht. Jedesmal passiert dann das gleiche: Ihr verhaltet euch höflich und um Kontrolle bemüht, aber eure Augen sind ganz groß, eure Stimme zittert. Und ihr könnt kaum an euch halten, um mich nicht baldmöglichst zu befühlen, zu berühren oder gar an euch zu drücken. Euch kann jetzt nicht einmal die Aussicht auf den physischen Beweis meiner Kraft schrecken.

Schön, nicht? Ja, aber. Denn da ist noch was. Eins habe ich nämlich noch nicht gesagt. Ich habe den Brünhilden-Komplex — aber ich leide nicht daran. Ich genieße das.

Ich liebe es, wenn ihr allein durch meinen Händedruck schon mit Ächzen in die Knie sinkt, wenn ich euch beim Ringen binnen Sekunden eine ausweglose Situation nötige, wenn ihr gegen meine sexy Brust gedrückt werdet, die sich so fest anfühlt wie ein stählerner Harnisch. Oder wenn ihr zwischen meinen Schenkeln steckt, wie in einem Schraubstock. Und wenn ihr euch unter ihrem Druck stöhnend windet, einem Druck, den ich bis ins Unendliche steigern kann.

Auch gefällt es mir sehr zuzusehen, wie ihr euch beim Armdrücken mit hochrotem Kopf und Schweißperlen auf der Stirn vergeblich bemüht. Stets besiege ich Kerlchen wie euch binnen Sekundenbruchteilen. Solange es eben dauert, meinen Arm aus der Senkrechten in die Waagerechte umzulegen. Und das geht so schnell, obwohl du alles gibst, was du hast und es für dich so aussieht, als sei ich gar nicht richtig bei der Sache – ich sollte nämlich sagen, dass ich genug Kraft besitze, um dich mit der einen Hand wie mit hydraulisch wirkendem Druck niederzuzwingen, während ich mit der anderen Hand gelangweilt in einer Zeitschrift blättere.

Und wie süß, wenn ihr dann hinterher mit lauter Ausflüchten beschämt euer Versagen bemäntelt. Wenn ihr vor mir auf dem Boden kriecht, völlig verunsichert, aber die Hosen im Schritt unübersehbar gespannt und ausgebeult. Und das geht ja eigentlich gar nicht, oder? Denn – seien wir mal ehrlich – dass ihr auf eine Frau wie mich steht, das ist alles andere als alltäglich oder gar von der Gesellschaft akzeptiert. Wer das liebt, nun, der ist kein richtiger Kerl, so heißt es. Ich weiß das genau. Eine Ansicht, mit der ihr klarkommen müsst. Aber meistens verstärkt sich eure Scham über das eigene Begehren nur noch – kann es aber nicht stoppen. Im Gegenteil. Meist wächst es dadurch noch weiter. Und zu allem Überfluss habt ihr mich dann auch noch leibhaftig vor und über euch. Und drauf.

Eure derart ersichtliche Männlichkeit ändert aber nichts daran, dass ihr euch dann von mir vorwerfen lassen müsst, nichts weiter als erbärmliche Versager zu sein. Schwächliche Wichte, die den Namen des starken Geschlechts nicht verdienen. Und somit alles in allem Bürschchen, die machen müssen, was immer ich will, und die ertragen müssen, was ich mit ihnen anstelle — einfach, weil ich es kann.

Kein Problem, sagst du? Du kannst es kaum erwarten? Nun, das wird sich ja zeigen. Dann schreib mal mit. Meine Adresse ist ...

© by mattmuscle April 2008


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Und dann noch dies: Finger weg von der Seite "muskelfrau.com". Dahinter steckt wohl eine Nepper-Schlepper-Seite. Mich hat ein Kumpel angerufen, der eine alte Freundin gegoogelt hat. Der hat mich deswegen angerufen, weil der meinen Spleen kennt. Denn die von meinem Buddy Gesuchte heißt wohl so wie eine bekannte FBB (so habe ich das jedenfalls verstanden). Und dann ist wohl das passiert: Er sah nur den Namen in der Google-Anzeige, klickte drauf, ohne aber auf die Web-Adresse zu achten.

Sofort landete er auf dieser Seite, einer Pseudo-Bodybuilderinnen-Seite mit Schweinkram-Köderung. Weil ihm die spanisch vorkam, klickte er da ins Impressum. Da stand als Betreibername "Dr. Matthias Mönch". Kurz gegoogelt -- und siehe da: Unter diesem Namen sind wohl unzählige fauler Seiten gehostet, außerdem wird allerorten vor dem Herrn gewarnt. Das Googeln zeigt, dass sich da wohl jemand aufs Abgreifen via Web verlegt hat. Der ist wohl auch schon ein Fall für die Verbraucherschutzzentralen gewesen. Also bloß aufpassen!

1 Kommentar:

  1. femflexfan2/4/08

    Eine sehr nette Geschichte...

    Davon möchte glaub ich jeder hier mehr, mit noch mehr details wie stark sie ist...

    Klasse...

    femflexfan

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