Freitag, Dezember 19, 2008

Teufel, Teufel — hat sich das Christkind verändert ...

Tja. Weihnachten. Ein Fest, mit dem man mich aber sowas von jagen kann. Und so male ich mir in meinem Kämmerlein einfach mal aus, wie ich es denn gern hätte...

Verschlafen öffne ich die Wohnzimmertür, knipse das Licht an --- und sehe, wie sich diese Teufelin mit den flammenartigen Strähnchen in der kohlschwarzen Mähne auf meinem neuen Ledersofa räkelt. Weil sie eine echte Teufelin ist, hat sie auch zwei rote Hörnchen und einen funkensprühenden Zackenschwanz. Außerdem machen ihr die kühlen Temperaturen in dem frühmorgens noch unbeheizten Zimmer nichts aus, weil sie immer auf Hochtouren erhitzt ist — diese Frau ist heißer als heiß!

Daher zeigt sie sich nur sehr spärlich gewandet, passenderweise in knallrotem, nur minimal verwendeten und umso sündigerem Spandex und dazu einem Paar High Heels, die ihre kantigen, superstarken Waden erst richtig betonen und jeden noch so frommen Wunsch augenblicklich zunichte machen. Sie fixiert mich mit einem höllisch heißen Blick, während ihr elastisch-straffer Body aus jeder geölten Pore seiner milchkaffeefarbenen Haut eine scheiterhaufenartige Hitze ausstrahlt.


Ein Body, dessen starke, pralle und geschmeidige Muskeln mir die Überlegenheit ihrer Besitzerin demonstrieren --- angesichts dieser urweltlich anmutenden Kraftpakete würde selbst ein skandinavischer Holzfäller eingeschüchtert schlucken. Angst ist der eine Teil ihrer Wirkung --- der andere dagegen rührt von dem her, was ihre spärliche Bekleidung und ihre lasziven Bewegungen ausstrahlen: absolute Sinnlichkeit. Sünde pur.

Und diese unheilige Kombination bringt sofort meine verborgensten Gelüste und Schwächen hervor. Etwas, das ich immer verdeckt und in mir verschlossen halte, das ich nur für mich allein habe und normalerweise niemanden erkennen lasse.


Also bitte: Wie sieht das denn auch aus - ein gestandener Mann, der liebend gern muskulöse Frauen anbeten und vor ihnen auf die Knie fallen und von ihnen dominiert werden würde und sich von solch einer teuflischen Muskelgöttin auf der Stelle mit Haut und Haaren vernaschen ließe? Ein Mann, der ihr überhaupt anstandslos zu Willen wäre? Doch lässt mich dieser überwältigende Anblick sofort jeden Gedanken an Vorsicht und Moral verdrängen.

Lässig streckt sie eins ihrer Beine aus, so dass ich das erregende Spiel ihrer starken Oberschenkel verfolgen kann. Gleichzeitig winkelt sie das andere Bein nach oben ab und platziert den Schuh nachlässig auf dem Leder meiner neuen Couch. Deren Zustand ist mir in dem Moment egal, weil diese Pose den Blick auf ihre straffe Leibesmitte mit dem glitzernden Nabelschmuck und dem definierten Sixpack und von da auf das Höschen lenkt und ...

Sie sieht, was das bei mir bewirkt. Und faucht und zischt; ihr Blick sprüht rote Blitze. Ohne dass sie etwas sagt, verstehe ich in meinem Kopf jedes Wort: Was ich mir denn einbilden würde, ob ich denn tatsächlich glauben würde, ich armes Menschlein dürfe es einmal bei ihr versuchen, ich Männlein und sie, ja besser: gegen sie, die geballte weibliche Überlegenheit, die heißeste Versuchung diesseits der Hölle. Vielmehr sei es so, dass sie meine Strafe sei. Und die werde sie mir nun angedeihen lassen.

Mir wird nur noch heißer. Und härter.

Sie hingegen misst mich mit einem arroganten und hochnäsigen Blick, schießt einen Blitz auf mich ab, der mich schlagartig auf fieberartige Temperaturen erhitzt. Sie wendet den Kopf, streicht sich das üppige Haar aus der Stirn --- wohlgefällig und schlotternd bemerke ich, wie ihr mächtiger Bizeps sich bei der Bewegung mit einem Zucken zu einer großen Kugel anspannt. Wie geschnitztes und polierters Hartholz wirkt das auf meine ungläubigen Augen.

Dann steht sie mit einer lässigen Bewegung auf, ohne die Hände zu verwenden, mühelos schwingt sie sich aus ihrer liegenden Haltung empor. Körperbeherrschung pur.

Sie kommt auf mich zu.

Ihre Haltung stolz wie die einer Großfürstin, die auf ihren Latifundien nackt ihre Leibeigenen visitiert --- und sie für die nun selbstverständlich folgenden, ungläubigen und ungebührlichen Blicke sofort bestraft.

Ihre Schuhe klappern bei jedem Schritt fest und klar auf dem Boden.

Hitze macht sich breit.
Heiß.
Noch heißer.
Ganz heiß.
Mir läuft der Schweiß in Strömen herunter.
Durchnässt meine Pyjamahosen.
Der Stoff schmiegt sich um meine Erregung.
Und die steht in Treue fest.
Wird nur noch härter.

Angst und Begier, das Stimulanz der Unterwelt ...
Ich glaube zu platzen.
Will wegrennen.
Bleibe aber stehen. Wie angenagelt.
Und zittere.

Glaube schon im Geist zu hören, wie mein Totenglöckchen schlägt.

Und rieche ihren Body und dessen erregenden Duft und ein tolles Parfüm und einen Hauch Schwefel, während ihr lavaheißer Unterleib sich an mich presst und ihre drallen, kraftvollen Oberschenkel sich so geschmeidig wie heißfließender Stahl um meinen Unterkörper schlingen. Und dann reißt sie mich in diese höllisch starken und teuflich heißen Muskelarme und brennt mir einen Kuss mit wahrhaft echter Fegefeuer-Temperatur auf.

Schöne Strafe, denke ich, das kann ja nur besser werden ...

1 Kommentar:

  1. Deine Story ist gut. Mein Kommentar hat etwas damit zu tun.
    Bodybuilding ist ermaechtigend; sexuell ermaechtigend. Diese Tatsache wissen viele aber es kommt selten vor dass eine Frau selbst ein bisschen darueber redet.
    In Interviews wird's nie gefragt und selbst wenn man darueber spraeche wird wahrscheinlich nicht beantwortet.
    Des sehe ich als Heuchelei. Eine Bodybuilderin steht halbnackt da und gefragt wird's nach ihr Training Routine. Ja gut, aber man weisst dass bei Bodybuilding Sex eine Rolle spielt. Man soll fragen duerfen, "Findest du Bodybuilding sexuell?" oder sowas aehnliches. Das finde ich fair und keine Beleidigung, weil es die Wahrheit sucht.
    Frag doch mal die Nicole Pfuetzenreuter. Bei ihre Website weisst man genau worum es geht.
    David aus USA

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--- mattmuscle, der sich über möglichst viele sinnvolle Kommentare und Anmeldungen bei "Wer mitliest - die Muskelmaedel-Community" in der rechten Blog-Spalte freuen würde ...