Dienstag, Juni 09, 2009

Alina im April

Zuerst ein Zitat: “I am a young and attractive female bodybuilder. You will love the sessions with me, I am nice and friendly and I love to show off my muscles.”

Genauso ist es:

Sie ist jung und attraktiv.
Sie ist eine Bodybuilderin.
Sie bietet tolle Sessions.
Sie ist nett und freundlich.
Sie mag es, ihre Muskeln zu zeigen.

Und deswegen habe ich im April wieder einmal Alina Popa getroffen. Zum Fotografieren und für ein kleines Muscle Worship. Zum sechsten Mal übrigens. Was irgendwie dafür zu sprechen scheint, dass ich da gern hingehe und dass sie mich auch gern zu treffen scheint.

Bei unserer Terminabsprache kündigte sie an, sie sein ein bisschen schmäler als sonst üblich. Im ersten Moment war ich etwas erschrocken und dachte, sie wird doch nicht etwa ins Fitness-Lager gewechselt sein? Aber dann beschloss ich, sie so oder so zu sehen – schließlich handelt es sich bei ihr ja auch um eine sehr nette und zudem ausnehmend anziehende Dame, in deren Gesellschaft ich mich gern aufhalte. (Wie gesagt: Ich hoffe, es gilt auch umgekehrt.)
Natürlich waren all meine Bedenken überflüssig. „A bit leaner“ – das hieß in Alinas Sprachgebrauch nicht, dass ihre Muskeln die für sie charakteristischen imposanten Ausmaße verloren hätten. Stattdessen bedeutete es, dass sie etwas abgenommen hatte. Mit der Betonung auf „etwas“.Das leichte Reduzieren des Gewichts hatte aber nichts mit einem anstehenden Wettkampf zu tun, sondern damit, dass Alina einen Fototermin vor der muskelstarken Brust hatte. Und zwar bei keinem Geringeren als Bill Dobbins aus „Ell-Ei“ in Kalifornien. Und für diesen Anlass wollte sie sich natürlich in guter Verfassung präsentieren.

Mir war das nur recht. Denn so präsentierte sie sich mir in einer regelrecht atemberaubenden Form: Hart und dennoch in dem für sie typischen prallen und voluminösen Körperbau, der zudem wunderbar symmetrisch ist. Mit diesen umfänglichen Oberschenkeln und ihrer trotz des Volumens klaren Muskelteilung, mit diesen unglaublich breiten Schultern und diesen massigen, scharf konturierten Armen, deren mächtige Bizeps sich bei jeder Spannbewegung gebieterisch in die Höhe reckten ...

Hinzu kam an diesem speziellen Tag, dass sie sich mit einer neuen Frisur darbot – dunkel-brünett und schulterlang. Ähnlich frisiertes, allerdings einen Hauch kürzeres und etwas helleres Haar hatte sie bei unserer vorangegangenen Begegnung getragen. Nun, beides war ganz anders als die burschikos-blonde Kurzhaartracht, die sie bei unserer ersten Begegnung noch gehabt hatte.

Die frühere Frisur hatte sie spitzbübisch-frech wirken lassen (was ich bei ihr sehr sexy fand). Mit der neuen hingegen wirkte die in die Schweiz verheiratete Rumänin mondän-damenhaft (was ich bei ihr sehr sexy finde ...).

Das die – in diesem Fall weibliche und enorme – Anziehungskraft beschreibende Eigenschaftswort traf auch vollumfänglich zu auf das Outfit, indem mir Alina entgegentrat. Sie trug einen blauen Minirock. Oder genauer: ein Miniröckchen. Es erinnerte ganz entfernt an den Schnitt des altgriechischen Chiton und war besetzt mit aus Strasssteinchen bestehenden Kronen-Motiven.
Das Wort „Miniröckchen“ passt, auch wenn sich’s liest wie eine Tautologie, also eine Häufung gleichbedeutender Wörter. Denn vorn reichte das in der straffen Taille geraffte Gewand genau bis zur Schrittunterseite. Hinten hingegen fiel es in losen Falten akkurat bis zur Mitte des Gesäßes. So lag die pralle Doppelrundung dieser sensationell konturierten Muskeln hier allen Blicken und Berührungen frei zugänglich – sozusagen einladend-ausladend.

Und damit sich all die prachtvolle Muskulatur am Unterkörper auch schön anspannte und vor allem die Form ihrer äußeren Oberschenkel und ihre kräftigen Waden gut zur Geltung kamen, trug sie noch ein paar High Heels mit Plateau-Sohlen. Dadurch brachte sie sich gut auf meine Körperlänge. Zudem kamen ihre hübschen Füße gut zur Geltung.

Zur Begrüßung gab es ein Küsschen links und rechts sowie einen stählernen Händedruck und gleich eine Reihe von Posen. Bei denen führte sie mir vor allem ihre gigantischen Armmuskeln vor. All das begleitet von ihrem allgegenwärtigen, selbstsicheren, ja mitunter ganz leicht spöttisch zu nennenden Lächeln und einigen dazu passenden Bemerkungen. Was natürlich den Reiz des Ganzen erst recht steigerte. Dann legte Alina bis auf einen Bikini ab, so dass ich einen Blick – genauer, viele Blicke – auf ihre fest und scharf ausgeprägten Bauchmuskeln werfen konnte.

Danach warf sich Alina für mich und meine Kamera in mehrere verschiedene Outfits, eins knapper als das andere, bis sie zum Schluss in einem Spitzenhöschen steckte, angesichts dessen bei mir akute Schlaganfallgefahr bestand.
Alina Popa weiß ganz genau, wie sie vor einer Kamera zu posieren hat. Sie tut sich überhaupt nicht schwer damit, immer wieder neue Posen einzunehmen. Sie ist auch sehr erfinderisch darin, sich neue auszudenken. Man spürt deutlich, dass ihr das Arbeiten vor der Kamera Spaß und Freude bereitet - neben einem entsprechend attraktiven Äußeren eine wichtige Voraussetzung, will man als Model Erfolg haben. Und das ist sie ja auch: ein Model mit Muskeln.Wenn ich nur daran denke, wie sie da stand, die Hände lässig in die Hüften gestützt, so dass ihre Schultern sich schier endlos reckten, ihre Rückenmuskeln sich beiderseits hervorwölbten, während ihre Oberschenkelmuskeln unter der Anspannung die Muskelteilung gut erkennen ließen und in weitem Rund nach außen bogen ...Bei jedem Atemzug teilte sich die Muskulatur des flachen, harten Bauchs und nahm die Form des berühmten Waschbretts an. Ich muss gestaunt haben wie der kleine Junge im Süßigkeitenladen – was Alina prompt mit einigen unschuldigen Kulleraugenblicken und koketten Schmollmündern kommentierte ...

Das steigerte sich alsbald erneut. Eigens für mich packte sie nämlich einen edlen Lippenstift in knallroter Farbe aus, stellte sich vor einem Spiegel auf und begann, sich die Lippen zu schminken. Das ist ja nun eine Tätigkeit, bei der die betreffende Dame den Arm abwinkeln muss, weil ja sonst die Hand mit dem Stick nicht an den Mund kann, ganz klar.
Bei einer derart gebauten Dame wie Alina führt das aber dazu, dass sich die Rückenmuskeln breit und weit spreizen und der Bizeps sich in dramatischer Weise hervorwölbt: Während nun also der Lippenstift in aufreizend langsamer Weise über die zu diesem Zweck vorgeschobenen Lippen gleitet, präsentieren die an dieser Arbeit beteiligten Körpergruppen in bemerkenswerter Weise ihr Muskelspiel.Eine Kombination von Tätigkeit und Bewegung, die einen Typen wie mich lechzen lässt und ihm die Augen meterweit vor den Kopf treibt. Was wiederum der Verursacherin all dessen nicht verborgen bleibt. Sieht sie mich und meine Reaktion auf ihr Tun und ihren Body ja ganz deutlich im Spiegel!Was sie mit mokantem Lächeln und engelsgleichem Augenaufschlag quittiert. Und damit, dass sie durch Vorbeugen des Oberkörpers und durch abwechselndes An- und Entspannen der Beine ihren Muskelleib in noch laszivere Positionen bringt.Das wiederum zwingt meinen Blick auf ihre Kehrseite, die sei mir nun hinstreckt, immer lauter lachend angesichts dessen, wie ich mich infolge ihres Körperspiels verhalte. Denn Alina hat aus meiner Sicht fraglos den schönsten Hintern, den ich je gesehen und – es sei völlig unbescheiden zugegeben – je in Händen gehalten habe.

Ihre beiden Popo-Hälften wölben sich stolz, ja regelrecht herausfordernd nach hinten, ihre ausladenden und dabei prallen, perfekt gerundeten Formen zeugen davon, wie punktgenau die dazugehörige Muskulatur seitens ihrer Besitzerin austrainiert ist.

Das weiß ich zum einen aus erotischer Sicht zu würdigen, weil mir der Anblick jedes Mal nachgerade den Verstand raubt.

Zum anderen ist da die sportliche Seite. Ich bin jemand, der seit Jahren jeden Tag ein paar Dutzend Kniebeugen absolviert, der halbwegs regelmäßig läuft, der also straffe Beine und eine feste Kehrseite hat. Und bei dem die Muskelkonsistenz dieser Partie im Vergleich gesehen dennoch absolut in keiner Weise mithalten kann. Dieser athletische Aspekt ist bei Alina umso mehr zu betonen, da ja viele Frauen gerade diesen Körperteil nur noch als Problemzone kennen.

Ich bin angesichts all dessen einmal gespannt, ob Alina es noch auf eine US-Bühne schafft und ob sie dort auch reüssiert. Zutrauen täte ich ihr beides, vom Gönnen gar nicht zu reden. Je länger ich sie kenne, desto mehr gewinne ich den Eindruck, dass sie mit sehr viel Zielstrebigkeit an ihrer sportlichen Karriere arbeitet. Ein Sieg auf einer US-Bühne würde ihr natürlich diverse Türen öffnen ...

Ja, und bei alldem Stieren und Starren auf den Prachtbody dieser äußerst charmanten Muskelgöttin sei auch etwas anderes nicht vergessen – nämlich, dass der Körper nur das eine ist. Das andere liegt darin: Bei der Besitzerin dieser herrlichen Arme, Schultern, Hüften und Schenkel handelt es sich natürlich auch um einen Menschen, den man als solchen sehen und respektieren muss. Also jenseits des Körperlichen. Zudem Alina sich wie stets als freundlich, hochintelligent und gut informiert erwies. Als eine Person, mit der Umgang und Unterhaltung extrem viel Spaß bereiten.

Unter anderem erzählte sie auch, dass die Resonanz auf Bodybuilderinnen in anderen Ländern wesentlich positiver sei als in Mitteleuropa.

Alina: „Hier sind die Leute immer noch sehr reserviert, oft ablehnend und nicht selten beleidigend. Da hat sich in den letzten Jahren aus meiner Sicht nicht arg viel geändert, und ich bin viel in Europa gereist und habe manches gesehen. Es gibt aber Länder, in denen die Resonanz auf Bodybuilderinnen ganz anders ausfällt. Positiver. Wo das ist? Na, rate mal!“

Ich riet und tippte daneben. Doch die Region, die sie dann nannte, auf die hätte ich nie im Leben getippt.

Alina: „Ich meine die arabischen Emirate. Da staunst du, wie ich sehe. Wenn ich dort einmal auf der Straße entlang gehe, dann sprechen mich sehr viele Leute an. Ob ich eine Athletin sei, wie lange ich schon trainiere und dass ich schlichtweg toll aussähe. Einmal, da trug ich ein längeres Kleid, habe ich sogar einige Mädchen beeindruckt. Sie wollten wissen, wie meine Beinmuskeln aussehen. Da habe ich das Kleid etwas hochgezogen, mal angespannt und sie fühlen lassen. So etwas passiert in Europa nur sehr selten, dass man eine solch offene und unverhohlene Bewunderung erfährt.“

Apropos Weltläufigkeit und Intellekt. Alina zeigte dabei auch, dass sie mir außer in der Muskelentwicklung und Körperkraft noch in einem anderen Punkt über ist. Ich meine ihre Sprachkenntnisse. Sie begrüßte mich nämlich nicht wie sonst in fließendem Englisch, sondern in weithin tadellosem Deutsch mit drolligem rumänischem Akzent.

Das sei genauer erklärt: Bei unserer vorangegangenen Begegnung deutete sie an, sie sei gerade dabei, Deutsch zu lernen. Jetzt – also nur einige Monate später – sprach sie es schon so, dass sie keine Probleme haben dürfte, damit in allen deutschsprachigen Landstrichen Europas bestens zu bestehen. Sie selber war noch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

Ich hingegen war schlichtweg baff. Denn ich zähle mal zusammen – Alina Popa spricht Rumänisch, Englisch, Italienisch und Deutsch, macht summa summarum vier (!) Sprachen. Und das mit gerade einmal 30 Jahren! Ich komme mit Müh und Not auf zwei, mit leichten Überresten einer dritten Sprache.

Na und? Nichts Besonderes? Nun, hier sei dann dazu das entgegnet, was ich all denjenigen immer ins Stammbuch schreibe, die sich über die Muskeln von Bodybuilderinnen abfällig äußern: Drüber reden oder gar spotten kann jeder – aber im Selbermachen liegt die Kunst!

Noch etwas: Die Fotos, die ich von Alina gemacht habe, gehen natürlich alle auch an Alina. So wie bislang immer. Wenn sie will, wird sie die, die ihr gefallen, bei ihr auf der Website veröffentlichen. Also, mal hinsurfen! Das hat sie bis dato auch immer getan (auch wenn ich nicht mit Gene X Hwang und Bill Dobbins konkurrieren kann und will ...)

Kommentare:

  1. marcusaurel14/6/09

    hi matt!

    Dein Alina-Sessionbericht ist sensationell! Deine Beschreibung macht einem neidisch!
    Und man wünschte sich, der Lottogewinn, der einem so ein Treffen ebenfalls wieder mal finanzieren würde, würde nicht noch länger auf sich warten lassen....

    In der Tat hab ich Alina noch nie getroffen - ich gebe zu, es ist daher, weil sie verheiratet ist und ich mir deswegen nicht vorstellen kann, dass in ihrer Session "mehr" laufen könnte. Schreib, falls ich mich irre ;-)

    Hat sie gesagt, dass sie ihren um einige Kilo schmäleren Body wieder auf "altes" Maß hochfuttern? Es wäre ja schon zu wünschen, gerade im Hinblick auf die XXL-Frauen als Konkurrentinnen in den USA.

    Du schreibst, es war Dein 6. (!!) Treffen mit Alina.... wow! Welch treuer Stammkunde! Ist wohl auch ziemlich viel Extra-Time für dich bei ihr drin, hm?

    Alles Gute ! Marcusaurel

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  2. marcusaurel14/6/09

    was ich vergas zu erwähnen:
    ich finde, Deine Fotos müssen sich überhaupt nicht hinter GeneX oder HansK oder RobbyB verstecken! Die kochen auch nur mit Wasser (und weitgestgehend ohne wirkliche Phantasie)!

    Aber Deine Bescheidenheit ehrt Dich natürlich ;-)

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  3. Na, danke für's Lob zu meinen Bildern - das wird immer wieder gern genommen.

    Und das mit dem Hochfuttern - absolut nicht nötig, Alina ist immer noch unglaublich. Man muss sie live gesehen haben, um das zu glauben!

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--- mattmuscle, der sich über möglichst viele sinnvolle Kommentare und Anmeldungen bei "Wer mitliest - die Muskelmaedel-Community" in der rechten Blog-Spalte freuen würde ...