Mittwoch, November 18, 2009

Die Frau mit dem Samthut: Mal wieder eine Story





Es war mal wieder einer dieser Tage, an denen ich frei hatte, mich nicht mit dem allgegenwärtigen Berufsstress herumplagen musste und eigentlich tun und lassen konnte, was ich wollte. Eigentlich – nur wusste ich nicht was.

Also verschlief ich den halben Tag, ehe ich mich aus dem Bett wälzte. Und selbst dann brauchte ich noch Stunden, bis ich richtig in die Gänge kam. Denn ich hatte in der letzten Zeit viel zu viel gearbeitet und war völlig fertig. Also lümmelte ich mich mit einer großen Tasse Tee noch im Schlafanzug vor den Fernseher und ließ mich von Talkshows voller grenzdebiler Kandidaten und überheblicher Moderatoren berieseln.

Als ich davon genug hatte, schlurfte ich in die Küche. Nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen und getrunken hatte, wollte ich eine Zigarette rauchen, stellte aber fest, dass ich keine mehr zuhause hatte. Zähneknirschend wusch und kämmte ich mich, zog mich an. Ich verließ ich meine Wohnung und stiefelte zum Kiosk an der Ecke. Einmal dabei, kaufte ich mir auch gleich eine Zeitung, um den Tag mit irgendetwas anderem als der blöden Flimmerkiste totzuschlagen.

Zuhause angekommen, steckte ich mir eine Zigarette an und blätterte nebenher flüchtig die Zeitung durch, als mein Auge im Anzeigenteil hängen blieb. Nicht bei Immobilien, nicht bei Autos und nicht bei Vermischtes, sondern bei Veranstaltungen.

Knallige weiße Riesenlettern auf schwarzem Untergrund kündigten da an, dass in einer stillgelegten Fabrikhalle am Rand der Stadt eine Erotikmesse stattfinden würde: »Die große Ekstase-Party – hier erleben Sie die Erotik-Stars einmal hautnah. Treffen Sie Ihre sexy Idole so, wie Sie sich das immer schon gewünscht haben.«

Darunter prangte das Bild einer drallen, braun gebrannten Blondine in hautengen, wie auflackiert sitzenden und glänzenden Lederhosen, die ihre ebenfalls in schwarzem Leder steckenden Hände und Unterarme vor ihren prallen Brüsten verschränkt hatte. Sie lächelte verführerisch.

Nun, warum eigentlich nicht, dachte ich, und warf einen Blick auf das Veranstaltungsdatum: heute. Dann las ich weiter: »Jede Menge scharfer Frauen und starker Männer warten auf Sie. Ja, auf Sie!!! Über 50 Verkaufsstände und Aussteller!!! Bringen Sie mehr Pep in Ihr Sexleben und entdecken Sie, was die Welt der Liebe alles bietet!« Und prompt spürte ich, wie sich in meinem Unterleib ein warmes Gefühl ausbreitete und meine Hosen eng wurden.

Kurzerhand griff ich mir meine Lederjacke, steckte meinen Geldbeutel ein und setzte mich in Marsch zur U-Bahn-Station. Je länger ich darüber nachdachte, desto eiliger wollte ich zu meinem Ziel. Während der ganzen Fahrt hatte ich eine mordsmäßige Erektion – und Schwierigkeiten, sie zu verbergen. Denn als ich mir meine Zigaretten geholt hatte, hatte ich der Schnelligkeit halber darauf verzichtet, mir ein Paar meiner üblichen Boxer-Shorts anzuziehen.

So saß ich da und hielt die Beine übereinandergeschlagen, während ich meinem Fahrtziel entgegenratterte und voller Vorfreude vor mich hinträumte. Ich malte mir aus, wie da schlanke, knackige Frauen heiße, akrobatische Striptease-Nummern vorführen würden. Vor meinem geistigen Auge sah ich üppige Möpse aus engen Spitzenbüstenhaltern quellen, glänzendes Öl auf braunen Leibern schimmern und die hohen Absätze von Lacklederschuhen stramme Wadenmuskeln optimal zur Geltung bringen ....

Da riss mich eine Stimme aus meinen Träumen. »Entschuldigen Sie, sitzt da schon jemand?«

Ich blickte auf und sah eine Frau neben mir stehen, die mit der Hand auf den Platz neben mir zeigte. In Ungedanken hatte ich dort bei Fahrtantritt meine Jacke abgelegt und so den Sitz blockiert. Leicht erschrocken über meine Unhöflichkeit, murmelte ich »sorry, nein« und hob die Jacke an. Reflexartig stand ich auf, um sie an den Haken neben mir zu hängen.

Erst als ich mich wieder umdrehte, fiel mir mein immer noch vorhandener Ständer ein. Unwillkürlich senkte ich den Blick auf meinen Schritt. Tatsächlich zeichnete sich unter dem dünnen Stoff mein Zustand nur allzu verräterisch-deutlich ab. Als ich aufblickte, zuckte ich leicht zusammen. Täuschte ich mich, oder hatte meine neue Nachbarin da höchst ungeniert hingeguckt? Schließlich war mein Unterleib höchstens einen Meter von ihrem Gesicht entfernt und befand sich genau in ihrer Blickrichtung. Ich spürte, wie ich knallrot wurde.

Aber ein zweiter, schneller Blick schien diese Annahme zu widerlegen. Die Frau kramte ein Taschenbuch aus ihrer Handtasche, schob sich eine Brille auf die Nase und begann mit gesenktem Kopf zu lesen. »Nee«, dachte ich, »da bildest du dir bloß was ein!«

Viel erkennen konnte ich nicht von ihr, da sie einen leichten, aber sehr weiten Mantel trug. Er ließ nur ihre Unterschenkel und ihre Füße frei. Da gab es außer einer anscheinend bequem geschnittenen Leinenhose und einem Paar schlichter brauner Schnürschuhe mit dicken gelben Kreppsohlen nicht viel zu sehen. Zudem hatte sie einen jener haubenartigen Samthüte aufgesetzt, die außer den Haaren selbst das halbe Gesicht noch verdeckten.

Mit einem innerlichen »Uff« setzte ich mich schnell wieder hin, froh, einer hochgradig peinlichen Situation entronnen zu sein. Oder doch nicht? Jedenfalls schien die kurze Aufregung meine Erektion nur noch verstärkt zu haben, soweit das überhaupt noch möglich erschien. Ich weiß noch, wie ich dachte: »Aber doch nicht bei dieser Mutti! Bestimmt hat sie einen Mann zuhause und zwei Kinder und kommt gerade vom Einkaufen zurück.«

Schließlich verkündete die quäkende, abgehackte Computerstimme den Namen jener Station, an der ich aussteigen musste. Ich griff mit der Hand hoch, zupfte die Jacke vom Haken und hielt sie beim Aufstehen vor mich. Erst beim Aussteigen zog ich sie an. Dabei drehte ich mich nicht mehr um, sondern stürmte die Treppe hinauf und eilte schnellen Schrittes zu den Backsteingebäuden, in denen man heute mein Sexleben aufpeppen wollte.
Schon von weitem bekam man mit, was da los war. Standen doch draußen große Lautsprecherboxen, aus denen eine Männerstimme mit unverkennbarem holländischem Akzent dröhnte: »Ja, das sollten Schie schich nich entgehen lassen! Heute live auf der Bühne isch unschere internaschional bekannte Showtruppe! Alle neundschick Minuten können Schie innerhalb von fünwunvierschick Minuten eine Reihe heißer Schdripp-Nummern erleben. Wir haben über dreischick Akteure aus alle Welt eingeflogen. Und als nächsches schehen Schie solsche Stars wie Kay McLish oder Cory Baxter. Live!«

Vor dem Kassenhäuschen stand schon eine größere Schlange, obwohl die Messe höchstens seit höchstens zehn Minuten begonnen haben konnte. Nachdem ich meine Karte gelöst und man mir meinen Handrücken mit einem Stempel verziert hatte, trat ich ein.

Es war wie in einem überdimensionalen Sexshop. Da gab es Stände voller Porno-Magazine, Video-Kassetten, CD-Roms und DVD-Platten. Hier waren Tische mit Liebeshilfen aller Art, Gummipuppen und Dildos in allen Formen und Farben. An anderen Ecken offerierte man alle erdenklichen Arten von Reizwäsche – Mieder aus hauchdünnen Nylongeweben, weiße Lederkorsagen zum Schnüren, Netzstrümpfe und bunte Strumpfhosen, Mini-Slips und winzige Tangas mit einem praktischen Schlitz an der Unterseite, hautenge Ganzkörper-Anzüge aus rotem und schwarzem Gummi, hüfthohe Schaftstiefel aus Lackleder und Pumps mit bis zu zehn Zentimeter hohen Absätzen.

Die hartgesottene Fraktion konnte sich mit Lederwaren voller Nieten, Schnallen und Ringe eindecken, mit Peitschen, Masken, Hand- und Fußfesseln. Überall roch es wie in einem orientalischen Harem, weil Dutzende von Händlern Duftöle, Parfüms und Körpercremes anboten. Ja, selbst ein auf erotische Backwaren spezialisierter Bäcker fehlte nicht. Links an der Wand waren Shops für Tattoo-Freaks und die Fans von Ganzkörperbemalungen.

Ich schlenderte durch die Reihen und blickte mir alles in Ruhe an. Befühlte die Stoffe der Korsagen und stellte mir vor, wie sie wohl mit Inhalt aussähen. Anschauungsmaterial gab es genug – immer wieder liefen passend zum Ambiente scharf geschminkte und noch schärfer gekleidete Frauen von zwanzig bis fünfundvierzig durch die Reihen. Diese Damen genossen es sichtlich, wenn man sich nach ihnen umdrehte und ihnen hinterher pfiff. Zwischendurch warf ich einen Blick auf die Uhr, um den nächsten Auftritt der Showtruppe nicht zu verpassen. Doch soweit sollte es gar nicht erst kommen.

Denn mit einemmal stand ich vor einem rundum geschlossenen, kastenförmigen Stand, bezogen mit schwarzem Stoff und mit lauter goldfarbenen Sternen verziert. Der Eingang war von einem Vorhang aus schwarzen Kunststoffperlen verdeckt. Links daneben hing ein großes Schild: »Massagen für Ihn. Das beste Team der Welt, extra für Sie.« Und davor befand sich ein Plexiglas-Display mit einer Reihe von Plastikflaschen voller Massageöle. Es gab sie in allen Duftrichtungen von Moschus bis Erdbeere.

Ab und zu blieb mal einer der Besucher stehen und las die Anzeige. Aber während sich die Leute an den anderen Ständen drängelten und sich vor dem Eingang zum Showbereich stauten, schien sich für diese Bude hier keiner so recht zu interessieren.

Neugierig schob ich mich näher, um das Kleingedruckte auf dem großen Plakat zu studieren. »Wir bieten: Oberkörpermassagen. Ganzkörpermassagen. Überraschungsmassagen. Lassen Sie sich von unseren geschulten Fachkräften entspannen und verwöhnen! Preise auf Anfrage.«

Zögernd blickte ich mich um, konnte aber niemand entdecken. Ich spürte, wie mein Herz vor Aufregung klopfte. Schließlich lebe ich normalerweise ein recht zurückgezogenes Leben, in dem sich eigentlich alles um meine Arbeit drehte. Klar, ich hatte auch einige kurze Beziehungen sowie eine längere hinter mir. Aber all das verlief eher ruhig, ganz und gar nicht aufregend, wenn Sie verstehen, was ich meine. Und als Besucher von Bordellen und Massagestudios konnte ich mich sicher nicht bezeichnen; eigentlich hatte mich das nie interessiert.

Vielleicht lag es am Reiz des Ungewohnten und Unbekannten, was mich da jetzt trieb. Schüchtern griff ich mir eine der Flaschen, registrierte den Preis und studierte die Angaben auf dem Etikett. Da raschelte es neben mir.

Heraus trat eine Frau, die auf den ersten Blick nicht gerade schön wirkte. Sie hatte ein rundes Gesicht mit Stupsnase und Pausbacken und mochte so um die 30 Jahre alt sein. Ihre glatten, blonden Haare hatte sie am Hinterkopf aufgerollt und festgesteckt. Sie trug einen hauchdünnen schwarzen Mantel aus Nylon, der ihr lose von den Schultern fiel und bis zu den Fußknöcheln reichte. Und die Ärmel verdeckten sogar noch die Handgelenke. Lediglich der Ausschnitt lag frei, so dass man ihre von einem schwarzen Mieder gehaltenen prallen Brüste fast bis zum Ansatz der Brustwarzen in aller Pracht sah.

Sonst wirkte sie nicht gerade wie eine Schönheit aus einem Modemagazin. Was man unter dem leichten Stoff so erkennen konnte, erschien recht üppig. Und als sie sich zum Zuziehen des Vorhanges kurz drehte, zeichneten sich unter dem Stoff ein paar fleischige Hinterbacken am, zwischen denen der dunkle Stoff eines schwarzen String-Tangas zu erahnen war. Sie erblickte mich und kam näher.

»Na, sind wir interessiert?«
Ich schluckte. Aber warum eigentlich nicht? Also fragte ich: »Was bieten Sie denn so an?«

Sie lächelte kurz und meinte: »Wie es da auf dem Schild steht. Massagen zur Entspannung. Möchten Sie es einmal ausprobieren? 50 Euro für eine Oberkörper-Behandlung, 100 für den Ganzkörper-Teil und 150 Euro für die Überraschungs-Aktion.«
Ich überlegte erst gar nicht, kramte 150 Euro hervor und sagte: »Überraschung.«

Da zog sie den Vorhang zur Seite und winkte mich herein. Drinnen gab es einen kleinen Flur, der den Stand unterteilte. Rechts erspähte ich einen Blick auf einen Kühlschrank, einen Garderobenständer und einen Tisch mit blubbernder Kaffeemaschine, links hing ein schwerer, völlig undurchsichtiger Vorhang. Sie zog ihn zur Seite und ließ mich an ihr vorbei eintreten.

Dabei roch ich ihren Duft: Ein Moschusparfüm, dessen Wirkung durch ganz leichten Schweißgeruch noch intensiviert wurde. Prompt war der Stoff meiner Hose wieder stramm gespannt. Mitten in dem schwarzen Kabuff stand eine schmale Liege, kaum breiter als ein Mann und bedeckt mit grauen Handtüchern. Hinten links in der Ecke stand ein Stuhl, hinten rechts ein kleiner, aber hoher dreieckiger Tisch aus schwarz gestrichenem Holz, auf dem eine ganz normale Sporttasche, mehrere Rollen Haushaltspapier und einige Massage-Ölflaschen standen.

Es war überraschend warm. Sie bemerkte meinen Blick und erklärte: »Da unten steht eine Heizung, damit sich niemand erkältet. Zieh dich schon mal aus und tu deine Sachen auf den Stuhl da. Dann legst du dich auf den Bauch. Ich bin dann gleich bei dir.«

Ich tat wie mir geheißen. Durch die Handtücher hindurch fühlte ich mein Herz wummern. Es raschelte, und ich roch wieder den Moschus. »Gut. Nimm jetzt noch bitte die Hände unter dem Kopf hervor und leg sie an der Seite an. Na, entspann dich. Wenn du willst, mach die Augen zu.«

Auch das tat ich. Dann patschte und klatschte es leise, so wie wenn jemand Seife in der Hand verreibt. Dann knisterte leise ihr Stoff, als sie hinter meinen Kopf trat. Ich spürte, wie mir eine warme Flüssigkeit auf die Haut tropfte. Und jetzt begann sie mit ihrer Behandlung.

Mit festen, langsamen Bewegungen verteilten ihre Hände das Öl auf meinem Nacken und meinen Schulterblättern. Dann massierte sie es ganz sachte ein. Zwar knetete sie dabei auch leicht meine Muskulatur, aber nicht mit der Brachialgewalt eines medizinischen Masseurs. Kreisend glitten ihre Hände hin und her, wobei sie sich ganz allmählich immer tiefer herab arbeitete. Ab und zu übten ihre Fingerspitzen und ihre Nägel ein klein wenig Druck aus und kraulten mein Fleisch.

Wonnige Schauer durchrieselten mich. Fest und hart lag meine Latte am linken Oberschenkel an. Dann bearbeiteten ihre Hände meine Schultern, ergriffen mit zielsicherem Griff die Außenseiten meiner Rückenmuskulatur und schoben sich daran knetend und drückend auf und ab.

Sie beugte sich über mich, wobei ich durch ihren leicht rauen Umhang ihren warmen und überraschend festen Körper spürte. Nun kamen meine Arme an die Reihe. »Nicht schlecht«, kommentierte sie, »du machst wohl viel Sport?«

Es raschelte wieder, und sie bewegte sich zur Längsseite der Liege. Von dort aus nahm sie meinen unteren Rücken und meine Pobacken in Angriff, welche sie besonders genüsslich durchknetete. Wie zufällig streiften ihre Fingerspitzen dabei auch mehrfach meine Eichel, was mir wieder besondere Gefühle durch die Glieder jagte. Schließlich kamen die Hinterseiten der Beine an die Reihe, dann die Unterschenkel und zum Schluss die Füße. »So, mein Freund, jetzt dreh dich auf den Rücken. Leg dich hin, Kopf in den Nacken.«

Wie gewünscht, so getan. Sie trat hinter mich und begann meine Schultervorderseiten einzuölen. Als sie mit glitschigen Händen über meine Brustmuskulatur fuhr, beugte sie sich wieder über mich. Ich öffnete die Augen, wobei ich dank des von oben einfallenden Lichtes der Hallendecke ihre prallen Möpse durch den Stoff hindurch erspähen konnte. Anerkennend murmelte ich: »Toller Anblick ist das von hier.« Augenblicklich erhielt ich einen leichten Klaps: »Dann schau nicht hin!«

Aber wie um ihre Worte Lügen zu strafen, beugte sie sich nun noch tiefer über mich, so dass der freiliegende Teil ihres Dekolletees immer und immer wieder über mein Gesicht streifte. Und ganz eindeutig war sie nun auch leicht erregt, wie ihre straff abstehenden Nippel zeigten. Jetzt trat sie zur Seite, und ich konnte nun ihren Oberkörper erkennen. Und was ich da sah, erschreckte mich im ersten Moment.

Denn um sich die Ärmel ihres Mantels nicht mit Öl zu bekleckern, hatte sie den weiten Stoff fast bis zu den Schultern hochgewickelt. Und als sie sich nun von der Seite her mit meiner Brust beschäftigte, sah ich ihre Arme in Aktion. Von wegen plump! Da arbeiteten dicke und starke Muskeln! Und an den festen runden Unterarmen traten einige blaue Venen hervor.

Ich staunte und schluckte wieder. Das war nicht der Körper einer fetten Madam, sondern derjenige einer Schwerathletin. Sie war nicht so mager wie Sprinterinnen oder Dauerläuferinnen, die ja kein Gramm Fett zuviel am Körper haben. Stattdessen bedeckte eine angenehm weibliche Speckschicht ihr festes Fleisch. Aus meiner liegenden Position heraus sah sie so aus, als besäße sie Bärenkräfte.

Dieser Eindruck verstärkte sich noch, als sie einmal in Gedanken ihre Hand hob, um eine ungebärdige blonde Haarsträhne aus dem Gesicht zu streichen. Als sie deswegen ihren Arm kurz anwinkelte, ballte sich an ihrem Oberarm ein Bizeps zusammen, so groß wie ein Apfel! Und als sie dann die Hand wieder auf meinen Oberbauch auflegte, um das Öl weiter zu verreiben, begann an ihrem Hinterarm ein dicker, hufeisenförmiger Muskel auf und abzuzucken! »Die kann dich ja wie nichts hochheben«, durchzuckte es mich. Und ich wiege immerhin gut 79 Kilogramm!

Ich schluckte. Was war denn das? So etwas hatte ich ja noch nie gesehen. Eine Frau mit solchen Muskeln! Ich wusste nicht, was ich damit anfangen sollte. Aber die Masseurin konnte wohl meine Verblüffung an meinem Gesicht ablesen. »Da staunst du, was? Du gehst mit einer fetten Frau ins Separee und dann hat sie Arme, die stärker und dicker sind als deine!«
Ich protestierte: »Na, ganz so ist es ja wohl nicht.«

Denn sie hatte mich bei meinem Stolz erwischt. Schließlich besitze ich alles andere als schwache Arme, da ich früher als Möbelpacker gearbeitet habe und allem Stress zum Trotz öfters in der Woche regelmäßig ein gutes Quantum an Liegestützen und Klimmzügen absolviere. Sie lachte und schüttelte den Kopf, ohne ihre Massage zu unterbrechen. Da fügte ich hinzu: »Wenn ich ein Maßband hier hätte, könnten wir das sofort klarstellen.«
Spontan ließ sie meine Brust los und sagte. »Das ist ja die Idee. Ich hab doch so ein Ding hier.«

Sie wartete meine Antwort gar nicht erst ab, trat an den Tisch und kramte in der Sporttasche. Ehe ich mich versah, hob sie ein Maßband von einem Meter Länge in die Höhe, das wie eine Papierschlange aus ihrer Hand herabhing. »So, wir unterbrechen mal kurz. Setz dich auf. Hier. Leg dir das Tuch über den Schoß.«

Sie ergriff meinen Arm und sagte: »Mach mal Arnold Schwarzenegger. Genau.«
Während ich den Arm in der Siegerpose hochhielt, schlang sie flugs das Band drum herum. »35, nein 35,7 Zentimeter«, sagte sie, »nicht schlecht.«
Die Kontrolle des anderen Armes ergab sogar 35,9 Zentimeter. Stolz senkte ich den Arm.

Sie lächelte und trat ganz nah an mich, bis sie zwischen meinen von der Liege herabbaumelnden Unterschenkeln stand und ich ihren erregenden Duft voll in die Nase bekam. »So, jetzt miss!«

Sie hielt mir mit der linken das Band hin, während sie ihren rechten Arm locker und nachlässig abwinkelte. Ich legte das Band um das straffe, aber noch leicht nachgiebige Fleisch. Als ich ablesen wollte glaubte ich erst, ich hätte die Skala falsch angelegt. Aber nein – »38 Zentimeter«! Sie lachte. »Na, verstört? Das ist aber noch nicht alles. Lass mal das Band ein bisschen locker, halt es aber fest!«

Ich tat es, wobei ich beide Hände benutzte. Und jetzt spannte sie ihren Arm erst richtig an. Plötzlich verwandelte sich ihr Fleisch in eine harte Masse, die förmlich in meine Hand hineinzuwachsen schien. Ich riskierte wieder einen Blick auf das Band: »41 Zentimeter«!

Das war ja nicht zu fassen! Und natürlich war der andere Arm genauso dick. Plötzlich fühlte ich mich ganz schwach. Gegen dieses Muskelpaket hätte ich ja bei einem Kraftvergleich nie und nimmer eine Chance! Die Masseurin registrierte meine Überraschung und meinte: »Tja, alles harte Arbeit. Zum einen ist das ein Resultat von meinem Beruf, zum anderen liebe ich es, mit Gewichten zu trainieren. Ich stemme jeden Tag ein paar tausend Kilogramm. Das gibt Kraft, glaub es mir!«

Plötzlich beugte sie sich vor und hob mich mir nichts dir hoch! Als ob das noch nicht reichen würde, streckte sie die Arme leicht aus, so als ob sie mich wie ein Baby auf den Wickeltisch legen wolle. Dabei verrutschte mein Handtuch – meine Erektion kam frei und ragte wie ein Pfahl in die Höhe. Da lachte sie, legte mich wieder ab und sagte: »Wie ich nun weiß, brennst du darauf, auch den Rest zu sehen.«

Sprach’s und glitt aus ihrem Mantel, so dass sie jetzt nur noch in ihrem Mieder und dem Tanga dastand. Und jetzt blieb mir die Spucke weg. Ihre alabasterfarbene Haut bedeckte breite massive Schultern. Als sie ihre Arme in die Hüften stemmte und anwickelte, trat dabei seitlich ihre Rückenmuskulatur hervor. Sie ließ die Hände in der Position und drehte mir ihren Rücken zu. Pralle, dicke Muskeln entlang der Wirbelsäule! War ihre Taille über den fleischigen Hüften schmal, so wurde der Rücken nach oben hin immer breiter! Er sah aus wie ein V!

Sie drehte sich wieder um. Ich senkte meinen Blick nach unten. Ihre Beine waren stark und stämmig. Sie folgte meinem Blick, schlüpfte aus einer ihrer Lackledersandalen mit Plateausohle und hohem Absatz, dann stellte sie ihren Fuß genau zwischen meine Oberschenkel auf der Liegenkante ab. So, dass sie mit den Zehen meine Hoden hätte kitzeln können. Ich schauerte vor Erregung.

Dann sah ich über dem Fuß ihre prallen Waden. Und deren Muskeln zogen sich zusammen, als sie das Gewicht auf die Zehenspitze verlagerte. »Greif zu, nur keine Hemmungen!«

Ich tat es. Wie schon die Arme waren auch die Waden knallhart, wenn sie sie anspannte. Und ihre warmen Oberschenkel waren so kräftig und so voll wie die einer Eisschnellläuferin!

Was mich bei alldem am meisten verwunderte, war aber meine Reaktion auf all das. Denn hätte man mich noch am Morgen dieses Tages gefragt, was ich von Frauen mit Muskeln halte, hätte ich nur abgewinkt und angemerkt: »Bodybuilderinnen, Fünfkämpferinnen und Speerwerferinnen – das sind doch alles Mannweiber.« Nur, die Frau vor mir war zwar enorm muskulös, aber ganz bestimmt durch und durch weiblich. Und, ganz ehrlich: Ich genoss es förmlich, einmal nicht jener Mann von Welt, jener Alleskönner und Perfektionist zu sein, jene Rolle, die man den meisten von uns Typen tagtäglich abverlangt. Und vielleicht hatte ich genau deshalb den härtesten Ständer meines Lebens!

Nun, sie drückte mich dann sanft wieder auf die Liege zurück und fuhr fort mit ihrer Massage. Als sie meine linke Seite bearbeitet hatte, widmete sie sich erst meinem linken, dann dem rechten Bein, um sich dann wieder an meiner rechten Seite bis zur Brust empor zu hangeln. Dann hielt sie kurz inne, bückte sich über mich und gab mir den heißesten Zungenkuss meines Lebens. Ehe ich mich davon erholt hatte, erklomm sie in einer spontanen Bewegung die schmale Liege und setzte sich mit ihrem Hintern rücklings auf meine Brust.

Ihre warmen Backen waren nur wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt, mir blieb die Luft weg, und ihre Schenkel pressten meine Arme fest an meinen Rumpf. Dann streckte sie ihre Beine aus und spannte die Muskulatur leicht an, so das sich ihr draller Po von meinem Brustkorb hob und ich wieder atmen konnte.

Plötzlich spürte ich, wie etwas warmes auf meinen Bauch tropfte. Ich zuckte. »Nur ruhig«, sagte sie. Sanft massierten ihre Handflächen dann das Öl ein. Dabei fing sie mit der Gegend um den Nabel an, arbeitete sich beidseitig tiefer, bis sie die Lendengegend und die Innenseite meiner Oberschenkel erreichte. Auch hier fühlte ich ihre starken Hände und glaubte, es nicht länger halten zu können. Aber weit gefehlt, denn jetzt massierte und kraulte sie ganz langsam und zärtlich meine Hoden – wie mir schien, minutenlang. Und dann kam der Höhepunkt.

Sie ölte sich die Hände noch einmal ein und widmete sich meinem besten Stück. Ihre kundigen Finger glitten daran auf und ab, drückten und kneteten es. Dann zog sie die Vorhaut herauf und herab. Aber ehe ich kommen konnte, drückte sie unterhalb der Eichel vorsichtig zu. Dann begann die ganze Prozedur von neuem. Ich glaubte, es nicht mehr aushalten zu können. Da endlich glitten ihre öligen Finger auch über meine bis zum äußersten gereizte Eichel. Und jetzt kam ein schier urgewaltiger Erguss, wie ich noch nie in meinem Leben einen gehabt hatte. Unwillkürlich hob ich dabei meinen Kopf. Und einmal dabei, begann ich ihre straff gespannten Pobacken mit Küssen zu bedecken und abzulecken.

Mit einem Papiertuch wischte sie meine Flüssigkeit vom Leib. Danach stemmte sie sich hoch, bis sie wie ein Meisterturner einen Barrenstütz mit Spagat vorführte. Prachtvoll zeichneten sich dabei ihre nach außen gewölbten, kugelförmigen Schulterpartien und ihre knochenharten Trizeps-Muskeln ab. Nach einem eleganten Schwung landete sie mit einer sicheren Bewegung auf den Füßen, beugte sich über mich und gab mir wieder einen Kuss der feuchtesten und heißesten Sorte. Ich bekam von einer Sekunde zur nächsten direkt wieder einen Ständer!

Als sie sich atemlos aufrichtete, hatte ich ihre großen Brüste direkt über mir. Ich konnte nicht anders und langte hin. Gerade zwei, dreimal konnte ich sie sanft kneten, als ich ihre Finger an meinen Handgelenken spürte. Mit sanfter, aber unwiderstehlicher Kraft drückte sie meine Arme herunter und sagte: »Nein.« Dann sah sie auf mich herab, sah meinen neuen alten Zustand und lachte leicht müde. »Nein, mein Freund, für heute reicht es eigentlich.«, sagte sie.

Aber wieder fiel ihr Blick auf meine Leibesmitte. Dann seufzte sie, sagte »Ach, was soll’s« und tat mit Mund und Zunge, was vorher ihre Finger erledigt hatten. Kurz bevor ich kam, griff sie unter meinen Po und hob mich leicht an, was die Lust nur erhöhte. Danach richtete sie sich auf. »Weißt du eigentlich, dass das heute dein und mein Glückstag ist?«

Ich verstand nicht und schüttelte erschöpft den Kopf. »Nun, als du heute an meinen Stand kamst, dachte ich, so ein Zufall. Das ist doch der nette Mann, der wegen seiner wundervoll engen Hose so hübsch rot werden kann !«
Ich muss sie wohl angeschaut haben wie der größte Dorftrottel. Wieder lachte sie: »Die U-Bahn heute morgen. Hast du mich denn nicht wieder erkannt? Ich war es, die sich neben dich gesetzt hat!«
Da fiel es mir wiederein – die Frau mit dem Samthut und dem weiten Mantel!

Natürlich können Sie sich denken, dass ich meine muskulöse Freundin seitdem noch öfter gesehen habe. Und zwischenzeitlich habe ich auch einige Übung darin, nach einem anstrengendem Arbeitstag und ihrem knochenharten Muskeltraining, ausgeführt mit unglaublich schweren Hanteln, ihr dralles, starkes Fleisch so zu massieren und zu kneten, wie sie es mir vorgemacht hat und immer noch mit mir tut. Dies und das, was danach immer kommt, ergibt die schönste Entspannung, die ich kenne. Ach ja: Das Rauchen hat sie mir abgewöhnt. Und die Zeitung kommt jetzt per Abo ins Haus.

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