Sonntag, September 25, 2011

Session mit Ms. Xena


Als ich ihr dann gegenüberstehe, denke ich mir: So müssen die Frauen der Wikinger ausgesehen haben – ich kann mir gut vorstellen, wie sie mit dem Schwert in der Hand anstürmenden Feinden Paroli bietet und sich herausfordernd mit der flachen Klinge gegen die Brust klopft ...

Hm, ja: Die Frauen der nordischen Recken trugen nun ganz ohne Zweifel keine dünnen Schlauchkleider aus schwarzem Stretch-Material. Unter dem sich wirklich jede Kontur des Körpers abzeichnet. Das unten bis zum Oberschenkelansatz und oben bis knapp über den Busen reicht. Aber das verstärkt den Eindruck nur noch um so mehr. Kein Wunder: Ms Xena ist schließlich eine Schwedin. Und, wie ich jetzt weiß, hat sie auch schon mehrere Fotosessions hinter sich, bei denen sie in die Rolle der kampfgestählten Amazone geschlüpft ist.


Ihr ganzes Äußeres passt dazu. Sie ist gut 1,70 Meter groß, in High Heels kommt sie auf meine Länge. Sie hat das, was man früher in den Romanen gern als »kühn geschnittene Gesichtszüge« bezeichnet hat. Also ein sehr regelmäßiges Gesicht mit deutlichen, ich sage mal, nordisch-klaren Konturen dort, wo sie hingehören. Mutter Natur hat ihr dazu sehr schöne regelmäßige Zähne und weit auseinanderstehende, große helle Augen geschenkt – zuerst denke ich »blau«, aber beim Näher-Herangehen erkenne ich: die sind grün.

Eine Augenfarbe, bei der zumindest ich die Kombination mit sehr hellem blondem Haar vermute. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die kenne ich nicht. Als ich sie darauf anspreche, fährt sie lachend mit den Fingern durch ihr schwarzen Haare (wobei sich der mächtige Bizeps unanständig und neideinflößend in die Höhe reckt): »Ich bin normalerweise weißblond. Aber diese Haarfarbe hier, die verdanke ich meinem Friseur. Der hat immer wieder auf mich eingeredet. Bis ich dann eines Tages gesagt habe, jetzt machen wir das.«


Ich wäre auch mal sehr gespannt auf diesen hellen Blondton. Denn zusammen mit ihrer tiefbraunen Haut ergibt das bestimmt einen aufregenden Kontrast. Nun, auch so gefiel sie mir. Sie hat ein attraktives Gesicht mit einigen Lachfältchen – die darf sie haben, sie hat ihren 40. Geburtstag hinter sich (das ist jetzt nicht uncharmant, ihr Geburtsjahr kann man ja im Web an diversen Stellen nachlesen).

Sie kam unter dem Namen Ms Xena. Das und der Haarschnitt und die Tönung erinnerten natürlich an Xena, die vor einigen Jahren sehr populäre TV-Heldin. Die in der griechischen Antike tätige (aber für die Dreharbeiten nach Neuseeland umgezogene) Amazone mit dem kleidsam-knappen Lederzeug und dem Wurfring. 

Vielleicht kam die Namenswahl nicht von ungefähr: Auch bei der Hauptdarstellerin Lucy Lawless gab es diesen Kontrast zwischen dunklem Haar und den hellen Augen. Denn auch bei ihr waren die Haare gefärbt. Ihr natürlicher Farbton liegt bei Mittelblond. Aber Lucy Lawless kann nicht mithalten beim Body ihrer Namensvetterin: Denn Ms Xena hat Muskeln – und davon die schwere Masse.


Was mir zuerst auffiel, waren ihre ausladenden Schultern, ihr breites Kreuz und ihre kräftigen Brustmuskeln (bei deren Anblick und beim Befühlen drängte sich mir die Assoziation auf an gewaltige Steinplatten im Gebirge) . Und genau das seien, so sagte sie im Gespräch, auch die Partien, die sie am liebsten trainiere. 

Als sie mir dann die Hand gab, spürte ich bereits ihre enorme Kraft – definitiv keine Chance, das war mir da klar. Und das sollte sich dann auch noch mehrfach bestätigen. Sie sagte auch lachend: »Oh ja, natürlich genieße ich es, stärker zu sein als die meisten Männer. Aber das war bei mir schon immer so. Schon als Mädchen hatte ich mehr Kraft als die meisten Jungen. Wenn wir in der Schule rauften oder Armdrücken machten, da gewann ich meistens.«


Beim Blick auf ihre Unterarme und Hände glaubte ich das sofort. Sobald sie die Fäuste ballte, traten da auf den harten, scharf konturierten Muskeln Venen über Venen hervor – ein Fest für jeden Fan einer vaskulären Defi. Wobei sie nicht wettkampfmäßig aussah, also nicht »ripped and hard as nails«. Aber auch nicht so off-season-artig wie viele ihrer Kolleginnen. Die legen da mitunter ganz arg zu und sind gelegentlich gar nicht mehr als Athletinnen zu erkennen. »Irgendwo dazwischen«, so beschrieb sie ihre Verfassung und fügte hinzu: »Ich achte darauf, dass ich nicht so sehr zunehme. Denn das macht in der Wettkampfvorbereitung ja auch das Einhalten der Diät um einiges schwerer.«

Also kam sie prall und doch klar definiert. An ihr sah das klasse aus: Ihre Bizeps (»sind so 42, 43 Zentimeter«) hoben sich majestätisch und zeigten sich knochenhart und fest sowie mit ansehnlicher Vene oben drauf. Arme sind der eine Teil der Extremitäten, der andere heißt Beine. Und ihre Beine waren der Hammer! Ihre Oberschenkel waren unglaublich umfangreich, voluminös. Sie hatten die berühmte Kontur, bei der sich die Außenseite oberhalb des Knies bogenförmig nach außen wölbt, während die Innenseite nach oben hin in einer leichten Stufe dicker wird.


Wenn sie ihre Oberschenkel nun anspannte, dann verwandelte sich diese an sich schon imposante Partie auf einmal unter der Haut in ein stahlhart wirkendes Muskelgebirge, mit vielfach unterteilten, scharf abgegrenzten Schluchten und harten, kantigen Erhebungen. Ihre Waden hatten natürlich die klassische Muskelmaedel-Form des Diamanten und auch sie waren »rockhard«. 


Und die Maße? 
»Die Waden? Wie die Oberarme, also jetzt 42, 43 Zentimeter.«
Schluck. Danke. Und die wuchtigen Oberschenkel, was haben die für einen Umfang? 
»67 Zentimeter.«
Wie bitte, ich habe mich wohl verhört?
»Nein, hast du nicht. Das da« – patsch, patsch, patsch – »sind 67 Zentimeter.«

Die sie mir dann beim Gehen auch ausführlich vorführte. Auch beim stehenden Posing, indem sie die »Lexx« an- und entspannte. Als ich dann meine Hände zu einem ersten Befühlen drauflegte, spürte ich, wie es unter der Hat arbeitete, was für Muskelpakete da tätig waren. Ich war schlicht geplättet.

Ja, und dann beugte sie sich einmal vor, um etwas an ihrem Stiletto zu richten. Und dabei reckte sie ihn mir entgegen – diesen runden, prallen, ausladenden Popo. Ich glaube, die hier länger Mitlesenden kennen mein besonderes Faible für solche Hintern. Groß, aber dabei stark und straff und fest.

Und genauso einen besaß sie. Einen, der wie bei vielen Bodybuilderinnen, direkt auf Höhe des Beckenknochens fast waagerecht nach hinten abzustehen schien, ehe er sich in das faszinierende weibliche Rund auswölbte. Habe ich Stielaugen gemacht? Habe ich geschluckt? Habe ich meine Hände nicht mehr  kontrollieren können? Ja, habe ich, von einigen anderen Reaktionen ganz zu schweigen. Der Po war die Sensation. Ich glaube, ich habe mir beim Einölen extrem viel Zeit dafür genommen und hätte am liebsten gar nicht mehr aufgehört damit. Was sie, so glaube ich, auch sehr genossen hat.

Genossen habe ich auch ihre Gegenwart. Ms Xena ist sehr freundlich, leise und lacht sehr gern. Ein richtig entspanntes Muskelmaedel, das trainiert, seit sie als Teenie um 1980 herum im Fernsehen die erste Bodybuilding-Show der Damen gesehen hat: »Da wusste ich, was ich wollte. Und als ich das erste Mal im Studio war, da packte es mich sofort.« Das ist nun fast drei Jahrzehnte her – die anfängliche Begeisterung für diesen Sport hat die attraktive Anfangsvierzigerin aber immer noch.


Bei dem Fotografieren und dem Einölen und dem Ihre-Unüberwindliche-Kraft-Spüren und dem Chancenlos-Eingeklemmt-Sein zwischen diesen warmen, mächtigen Muskelschenkeln fragte ich sie auch noch nach ihrem größten Vorbild. Da kam wie aus der Pistole geschossen die Antwort: »Bev Francis. Das war schon was, als sie bei ihrem ersten Wettkampf auf die Bühne kam und alle Leute angesichts dieser gewaltigen Muskeln den Atem anhielten. Mir hat’s gefallen, und ich wusste ab da, dass ich auch als Frau richtig starke Muskeln haben kann.«

Was sie fraglos geschafft hat. Und einen Fan mehr, den hat sie jetzt übrigens auch.


Ach ja, eins noch: Natürlich weiß ich, wie sie richtig heißt. Aber da sie nun mal als Ms. Xena unterwegs ist, soll es hier in diesem Blog auch bei diesem Alias-Namen bleiben. Daher bitte keine Kommentare à la »Aber das ist doch ...« -- die lösche ich ...


Wer sie erreichen will, gehe zu der altbekannten Seite wb.270.com, da findet sich alles Nötige zur Kontaktaufnahme unter diesem Link 

Kommentare:

  1. Basilisk5/4/16

    Nur ein kleiner Hinweis für interessierte "Lift & Carry" Fans:

    Beim Thema "Session" in diesem Blog habe ich mir erlaubt, einen Bericht über meine "L & C" Session mit "Ms. Xena" einzustellen. (Siehe dort).

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  2. Anonym5/4/17

    Vor etwa einem Jahr war Ms. Xena (Irene Andersen) zu Besuch in meiner Heimatstadt und ich buchte eine "L & C" Session bei ihr. Sie ist sehr freundlich und charmant und ich traue ihr auch zu, ca. 120 oder mehr kg beim Bankdrücken zu managen.

    Doch leider waren ihr meine 125 kg Gewicht zu schwer (kraft- und/oder willensmäßig), um mich mit den Armen auf irgendeine Art vom Boden heben zu können. Bei dieser Session und bei einer anderen, welche ich einige Monate davor mit Anna M. Strong (die ebenfalls 125 kg bankdrücken kann) hatte lernte ich, dass man von dem maximalen Bankdrückgewicht ungefähr ca. 25% abziehen kann wenn man wissen möchte, wie schwer ein Mensch sein darf, um von diesen Muskelmädels vom Boden weg gehoben zu werden.

    Das Hauptproblem dabei liegt vielleicht gar nicht so sehr in deren Kraft sondern eher in der Balance und im Schwerpunkt der hebenden Dame.

    Obwohl beide Mädels meine Hoffnungen nicht erfüllen konnten, so waren die beiden bezahlten Honorare für mich dennoch kein hinausgeworfenes Geld und zwei wunderbare Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. :o)

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--- mattmuscle, der sich über möglichst viele sinnvolle Kommentare und Anmeldungen bei "Wer mitliest - die Muskelmaedel-Community" in der rechten Blog-Spalte freuen würde ...