Freitag, März 23, 2012

Lisa Cross: Solche Cover wünsch' ich mir!

Eine Super-Aufnahme, auf der sich die britische Muskellady Lisa Cross in einer - aus meiner Sicht - supersexyheißen Pose präsentiert. Ihr schönes nordeuropäisches Gesicht mit den blonden Haaren in typischem Model-Ausdruck. Ihren mächtigen Arm mit dem anbetungswürdigen 43,5-Zentimeter-Bizeps lässig in der Hüfte abgestützt. Und ihre prallen Brüste unter dem halb durchsichtigen Netzteil stolz nach vorn gereckt ...

Das alles auf dem Cover der altehrwürdigen Zeitschrift GQ...


Es wäre ja hübsch, wenn wir derlei wirklich öfter sehen dürften: Eine schöne Frau, die halt über kraftvolle Muskeln verfügt. Und diese auch auf einem Zeitschriftencover der "general interest media" präsentieren kann. Aber ohne dass irgendwelche Gender-Neurotics gleich den Untergang der angeblich natürlich gewollten Unterschiede zwischen Mann und Frau beschreien. 


Diese Unterschiede gibt es. Sonst säße ich nicht hier und ränge mir diese Zeilen ab. Auch wäre mein Leben sonst fast ein halbes Jahrhundert ziemlich lang uninteressant gewesen. Aber diese Unterschiede mal vor allem an der Ausgeprägtheit der Muskulatur festmachen zu wollen, nun, das halte ich für Stuss. Ich jedenfalls werde mich, solange ich das kann, an Muskelmaedels und all ihren typisch weiblichen Charaktereigenschaften erfreuen. Denn das eine interessiert mich nicht ohne das andere. 


Und vielleicht ist es eines Tage auch tatsächlich allgemein etwas mehr üblich und akzeptiert als heute - und führt dann wirklich zu Titelgestaltungen wie der oben, die ich übrigens hier in Lisas Blog gefunden habe!



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ACH JA: Man kann mir wieder mailen - ich habe das
mit meiner E-Mail endlich in den Griff bekommen!!!



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Donnerstag, März 22, 2012

The Ageless Wonder: Dee Lazard

Wow! Ein Hammer-Arm!

Vielleicht liegt's daran, dass sie in Texas was anderes zu essen bekommen als hierzulande. Egal wie - liebe Mitlesende (sofern es euch da draußen überhaupt noch gibt): Schaut euch mal diesen Arm an. Das ist ja wohl einmal ein Bizeps! Hoch aufragend, höher als die harten, definierten Schultermuskeln. Dazu richtig kantig und eckig. Und zudem klar ausgeprägt und scharf abgesetzt vom Rest des starken Oberarmes.

  
Hart, stark, definiert - so soll's
wohl aussehen.

Ein Bizeps also, wie ihn mancher von uns mehr oder minder untrainierten, verfetteteten, dünnen oder insgesamt schwächlichen Kerlchen gern einmal hätte. Oder wie wir ihn zumindest gern einmal befühlen würden, lässig hingehalten von seiner stark-stolzen Besitzerin. Dann spüren, wie er beim Anspannen sich in unserer Hand zu einer hartholz-ähnlichen Kugel zusammenballt...


Nun, wie gesagt: Texas. Das ist dann auch die Heimat der Bodybuilderin Dee Lazard. Merkwürdig, das Gesicht, mag da mancher sagen. Klar: Das ist ja auch keine junge Dame mehr. Diese Besitzerin zweier superkonturiert ausgeprägter "Guns" ist sage und schreibe 67 Jahre alt. Kein Tippfehler, kein Zahlendreher: 67 Jahre!



Hier sieht man deutlich , warum das "Biceps"
heißt, also "zweiköpfiger Muskel"...

Und die von der Größer her eher zierliche Person mit der 66-Zentimeter-Taille und den Bizepsen zwischen 36 und 37 Zentimetern Umfang hat nicht als Jüngste angefangen: Sie trainiert seit 1994, Wettkämpfe bestreitet sie seit 1998 - also erstmals als Mittfünfzigerin. Und das seitdem gleich dutzendweise: "Mindestens 40, ich mache wenigstens bei dreien pro Jahr mit". Auch hat sie als Kampfrichterin gearbeitet und AthletInnen aus allen Sparten trainiert - von Bodybuilding bis Basketball.


Der Auslöser für das alles: Wie so viele Farbige im US-Süden stammt auch Dee Lazard aus einer Familie mit lauter sehr übergewichtigen Mitgliedern. Und sie schaffte es zeitlebens, nicht in die Fettsucht abzurutschen: "Ich wollte meine Bewegungsfreiheit erhalten um genau das zu tun, was ich tun will."



Solch klar definierte und dazu voluminöse
Oberarme hätte nicht nur manches
andere Muskelmaedel gern ...
 

Ihre Mitstreiterinnen reagieren mit Respekt und Bewunderung. Die übrigen Muskelmaedels nennen Dee Lazard "The Ageless Wonder", also "Das alterslose Wunder". Was wiederum kein Wunder ist, wenn man sich vor Augen führt, wie sie lebt. Diesen Lebenstil empfiehlt sie jedem: "Kommt hoch von der Couch, geht trainieren, hebt Gewichte und esst mäßig". Dann kann man die Uhr vielleicht ein bisschen anhalten... 


Das sagt uns (solange gesund) eins: It's never too late...

Mittwoch, März 21, 2012

Kashma und der verpasste Sieg

Ergänzend zu meinem vorvorvergangenen Posting und der kühnen RTL-These vom aussterbenden FBB dies: Das Foto zeigt Kashma Siana Maharaj aus Trinidad und Tobago. Die junge Dame landete in dieser spitzenmäßigen Verfassung auf GAR KEINEM Platz bei den Amateuren in der Arnolds. Das ist weniger das Bemerkenswerte als vielmehr der Umstand, dass die überhaupt Platzierten zum Teil um Lichtjahre SCHLECHTER waren.

Nochmal: Wenn es um Muskelentwicklung und Körpersymmetrie geht, dann sollte das auch bewertet werden und nicht irgendwelche amorphen Kriterien der Weiblichkeit. Schlimm genug? Nö, denn es geht noch schlimmer. Denn schon gar nicht sollten irgendwelche besch*ssenen Verbandsquerelen Athletinnen die Karriere versauen. Genau das ist passiert, als Kashma deswegen die Teilnahme verwehrt und damit die Aussicht auf einen sicheren Sieg und ihre Pro-Card genommen worden ist. Im Folgenden das, was Kashma Maharaj selber in einem US-Forum dazu geschrieben hat:



"I was informed on the morning of the prejudging that I would not be allowed to compete due to an unresolved dispute between myself and my country of birth, Trinidad and Tobago, who's national bodybuilding federation stepped in and requested my registration to be voided.
I was heart broken because I was all ready to step on stage and claim that first place and my pro card. The other girls were o competition in comparison.
Still dealing with the disappointment and frustration of this ordeal.
Just trying to get through the weekend and finish up some photo and video shoots.
Hope you had a great time at the shows and got a chance to check out the expo!
Thanks for checking up on me!"  



Was glaubt man in Trinidad & Tobago eigentlich, wieviele Bodybuilderinnen in Weltklasseform man in dem kleinen, nicht gerade reichen Land haben kann? Zumal eine, der alle Fachleute über ihre Sportlichkeit hinaus ein gewinnendes Wesen, eine große sportliche Ausstrahlung und eine hohe Attraktivität bescheinigen. Eine junge Dame unter 30 also, die durchaus das Zeug hat, das neue Gesicht, einer der neuen Stars des Frauenbodybuilding zu werden.

Was denkt man in den USA beim Hauptverband, wie man diese Qualität und diesen Leistungswillen ignorieren kann? Man hätte die Courage haben müssen, sich gegen das Ansinnen des T & T-Verbandes zu stellen und klar zu machen, dass die Athletinnen Vorrang vor ihnen unbekannten Verbandsquerelen haben müssen. Ich bin sicher, das Publikum hätte lautstark zugestimmt.


Jedenfalls standen da ein paar Teilnehmerinnen auf der Bühne, die eigentlich schon so Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre von Patsy Chapman oder Lisa Lyon locker auf die Plätze verwiesen worden wären. Einige hatten sogar noch eine mehr als nur deutliche Fettrolle am Bauch, von Muskelteilung war da keine Spur! Das beweist die Teilnahme von Caroline Byrd aus North Carolina. Was die Dame als Aktive bei so einer Veranstaltung zu suchen hatte, entzieht sich meinem Verständnis. Man fragt sich, ob die judges bei der Sichtung alle keine Ahnung haben, bekifft, bedröhnt oder hackedicht waren, einfach nicht hingucken oder das Ding mit Absicht in die Grütze reiten wollten. Anyway: So wird diese Amateur-Klasse nur zu einer in keinster Weise ernstzunehmenden Lachnummer. Und das ist schade: Da geht's schließlich um den sportlichen Nachwuchs!


Was ich damit sagen will: Mag sein, dass manche Maedels nicht mehr in den Physique-Klassen starten wollen. Wegen angeblicher Vermännlichung und so. Aber vor allem sind es meiner Auffassung nach die Verbände, die entsprechend ambitionierten Teilnehmerinnen in spe jeglichen Elan nehmen, um da überhaupt erst mitzumachen. Verbände, deren Funktionäre jahrelangen Trainingsfleiß mit Füßen treten. Die nicht nur den Wunsch der entsprechend ambitionierten Athletinnen, sondern auch die Ansichten der Fans ignorieren. Sprich: Schafft die Rahmenbedingungen, tragt Verbandsstreit nicht auf dem Rücken der SportlerInnen aus und bewertet so, wie sich das gehört. Dann werden die muskulösen Maedels auch kommen. Solche wie Kashma. Denn das war ein winner-body und nichts anderes!


And now something completely
different: Diese Beine sollte der liebe
Gott als Muster für die künftige
Serienfertigung nehmen!

Samstag, März 17, 2012

High Heels: Wenn die Maedels ihre Muckis höher legen

Danach war der Fotograf blind ---
Habe ich schon mal gesagt, dass High Heels und Sport einander NICHT auschließen? Im Gegenteil: Gerade beim Frauenbodybuilding gehören sie unverzichtbar dazu: Die Absätze fordern eine bestimmte Haltung, welche die Waden erst recht so richtig betont, aber ebenso auch Spannung auf Oberschenkel und Popo bringt. Außerdem, so habe ich mir sagen lassen, seien einigermaßen trainierte Bauchmuskeln eine Grundvoraussetzung, um mit solchen Schuhen überhaupt so gehen zu können, dass es auch nach etwas aussieht - im Bild die entzückende Rückansicht von Jody Foster in sehr hohen Lackleder-Schuhen:

Jody Foster. Perfekte Beine!
Natürlich kann ich das als Mann auch nur aus männlicher Sicht beurteilen - die mag nun auf manche Frau chauvinistisch wirken. Aber das ist mir egal. Ich stehe da voll drauf: Ob schmal geschnittener Schuh in Lackleder oder Riemchenwicklung à la altem Rom - Hauptsache, an den Füßen der Jeweiligen gibt es im Fall der Fälle hohe, steile und am bestem spitze Absätze des Typs High Heel oder Stiletto. Und da ist es mir auch gleich, ob man das auf Englisch oder auf Italienisch sagt ...

Das ist eine traumhafte Aussicht ...

Ich lasse mir von niemandem verbieten, das sexy und erotisch stimulierend zu empfinden. Gerade bei Muskelmaedels. Ich wüsste auch nicht, worin sonst der Zweck solcher Schuhe liegen sollte - bei all ihrem ästhetischen Reiz sind sie ja nun schlichtweg unbequem. Aber der Uralt-Spruch "Wer schön sein will, muss leidern" gilt hier mit voller Berechtigung.


Einfach nur "wuff"!
Also, wie genau funktioniert das mit dem Reiz? Natürlich über die Augen, Männer sind nun mal Augentiere. Aber wie genau? Was passiert da? Dazu mal meine unsortierten Ansichten, illustriert durch einige Bilder von Frauen, die das auf das Beste demonstrieren:

Wie Stilettos die Waden betonen:
Ich könnt's ewig angucken.
Erstens formen solche Schuhe die Beine und den Popo von Frauen bei der Bewegung in einer Weise, die ich äußerst sexy finde. Aber vor allem wirken sich diese Schuhe auf die Waden aus. Denn die spannen sich unter der durch das Höherbringen der Ferse bedingten Belastung an. Und gerade bei richtig trainierten Frauen wird der Muskel eckig-kantig, so dass er die Form eines umgekehrten Herzens annimmt.

Diese Füße einer FBB sehen in Stilettos perfekt aus.
Zweitens formen die High Heels ja nicht nur die Beine, sondern auch den Fuß in besonderer Weise: Der so erzeugte Bogen wirkt auf Männer nun einmal schlichtweg sexy - bei vielen Bodybuilderinnen sind die Füße zudem mit Venen überzogen, was noch einen Anziehungspunkt bildet. Muss ja auch was dran sein, sonst gäbe es weder so viele Fußfetischisten noch Frauen, die sich laufend derart bewehrte Schuhe kaufen.


Klasse Muskelteilung,
durch die hochhackigen
Schuhe betont: yummy!


Drittens weidet sich mein Auge gern an Frauen, die wissen, wie sie in solchen Schuhen zu laufen haben. Wer aber, wenn nicht ein rundum trainiertes Muskelmaedel, hat jede Partie seines Körpers so unter Kontrolle, dass das auch perfekt aussieht?

So sieht's aus, wenn
ein Muskelmaedel die
Beine perfekt kreuzt...
Viertens haut es micht jedesmal um, wenn eine entsprechend muskulös gebaute Frau weiß, wie sie die damit bestückten Extremitäten übereinander zu schlagen hat, so dass die Waden gespannt bleibt - und sich eine davon durch den Kontakt mit dem darunter liegenden Bein besonders auffällig-prächtig nach außen hervorwölbt.


Perfekte Frauen-Muckiwaden - und dann
diese Schuhe ...
Fünftens mag ich einfach das mit solchen Absätzen verbundene Geräusch. Nicht nur das Auge, auch das Ohr "isst" in dem Fall mit (Pardon für den schiefen Vergleich): Das Klick-Klack ist mindestens ebenso stimulierend wie der Anblick der entsprechend bekleideten Füße.


Sechstens macht es die Frauen körperlich größer, was für längere Burschen wie mich in der ein oder anderen Situation nicht ganz unangenehm ist:


Alina in ganz groß...

Siebtens ist es für mich auch ein Signal dafür, dass die Frau selber Spaß am Spiel hat. Und nein, das ist nun nicht gleichzusetzen mit der nonverbalen Einladung, wie der Hecht über die Karpfen im Teich über sie herfallen zu dürfen. Das wäre angesichts der oft  nicht nur sehr ausgeprägten und voluminösen, sondern auch ultrastarken Muskeln unserer Maedels eh nicht zu empfehlen. Es sei denn, man steht darauf, fertig gemacht zu werden. Obwohl -- soll's ja einige geben ...


Just perfect!
Ach ja: Was für die High Heels und die Muskelmaedels gilt, das trifft da auch für den String-Tanga zu. Aber dazu, liebe Kinder, kommen wir ein anderes Mal.    


Mittwoch, März 14, 2012

Pralle Muckiherrlichkeit ...

Anne Freitas zeigt, wieso sich
Bodybuilding und latein-
amerikanische Gene bestens
vertragen: Ihr Sex Appeal ist
gerade wegen ihres vor
Muckis berstenden Superbodys
so unwiderstehlich erregend!
(Das Bild ist von mir bearbeitet; ich 
habe den unruhigen Hintergrund
abgesoftet und so das Hauptmotiv 
betont. An den ausladenden Formen
der starken Schönen habe ich nichts 
gemacht - dies ist kein Morph!)

Apropos:

"Vermännlichung".

So hieß es in dem besprochenen Beitrag von RTL - einmal mehr als wohlfeiles Argument gegen das FBB aufs Tapet gebracht. (Mehr dazu im Post eins tiefer.) 

Da hätte ich noch etwas, das meiner Auffassung nach bei manchem in dem TV-Beitrag Befragten fraglos andere Aussagen gezeitigt hätte als Martin Schoellers künstlerische Fotos von Athletinnen in superharter und  knochentrockener Wettkampfdefinition.

Hier haben wir mit der blonden Brasilianerin Anne Freitas ein Muskelmaedel, das bei mir einfach nur sämtliche Hormone zum Kochen und eine fast schon schmerzhafte Spannung auf die Hose bringt! Sie hat nämlich beides: unübersehbare, üppig-weibliche Kurven und dazu pralle, pralle, pralle Muckis - dieses dralle Powerweib ist schlichtweg zum Niederknien! 

All diese Herrlichkeit präsentiert sie in einem echten Killer-Outfit. Nämlich hauteng und supersexy. Oben herum so geschnitten, dass man(n) förmlich im tiefen Tall zwischen den dicken Dingern zu versinken droht. In der strammen Leibesmitte mit einem breiten Gurt und darunter mit einem sich hauteng um das straffe Rund der Hüften spannenden Minirock. Ganz unten schließlich mit hochhackigen Riemchensandalen, die ihre drallen Waden betonen und so richtig Power auf ihre wuchtigen Oberschenkel bringt. 

Wie sie da steht, so selbstsicher, die Schultern stolz breit gereckt, den Rücken angespannt, so dass sich die Arme abwinkeln. Überhaupt die Arme. Die sehen so aus, als habe sie - Abendgarderobe hin oder her - unmittelbar vor dieser Aufnahme mal eben noch einen Hunderter-Pumpsatz absolviert. 

Sie steht da, so dermaßen stark-prall, als würde sie vor Sex wie Kraft gleichermaßen bersten und sich wie nichts aus ihrer Kleidung sprengen können. Und als würde dieser unglaubliche Body nicht reichen, präsentiert sie das mit einer derart lässigen, lateinamerikanischen Selbstsicherheit, als würde sie genau wissen, dass sie wirklich jeden Kerl in ihrer Umgebung haben kann - wenn die sich denn trotz ihrer Stielaugen überhaupt an sie herantrauen.

Das ist dann echte weibliche Dominanz: Die Begierde bis zum Geht-Nicht-Mehr anstacheln und sie mit reichlich Furcht paaren und die jiepernden Männlein auf Distanz halten. Und wenn das einmal nicht reicht, dann einfach demonstrieren, warum Göttinnen den Menschen auch körperlich so überlegen sind... 

Diese blonde Wucht aus dem Land der Copa Cabana ist eine extreme Bodybuilderin. 
Unübersehbar. 
Als solche ist sie natürlich völlig vermännlicht. Das geht ja gar nicht anders. Sagen die im Glotzomat. Die müssen es ja wissen, die sind ja gescheit.

Ich wohl nicht.

Ich gucke mir nämlich das Bild da an und fühle mich wie ein Fruchtbarkeitsgott und denke mir: Wenn ich schon auf das Bild so abfahre, wie wäre das erst in der Realität? Wenn sie mir so gegenüberstünde, mich so herausfordernd-souverän ansähe und mit maliziösem Lächeln ihren Blick von oben nach unten schweifen ließe und sähe, wie ich auf sie reagiere ... 
Und so ziehe ich hier und jetzt meinen Schluss:
Wenn vermännlicht so aussieht, dann bin ich sehr dafür!

Kunst gleich Realität???

Christine Roth mit normal
wirkendem Gesichtausdruck
Christine Roth von Schoeller ...

und auf der Bühne...


Die drei Bilder mit Christine Roth stehen aus einem bestimmten Grund übereinander: Gerade habe ich das von Jana Linke-Sippl bei Youtube eingestellte Video gesehen, das die RTL-Sendung mit Nazan Eckes zum Thema Martin Schoellers Frauenbodybuilding-Fotografie beinhaltet. Darin ist auch ein Interview mit Jana und eins mit Susanne Bock.


So weit, so gut.

Freilich kann ich die in dem TV-Beitrag aus Susanne Bocks Erklärungen abgeleitete These nicht teilen, das Extrem-Frauenbodybuilding sei so gut wie tot und Schoellers Buch eine Art Manifest an eine vergangene Ära. Mag sein,dass es in Deutschland weniger wird, mag auch sein, dass die Verbände die FBB-Wettkämpfe killen (werden/wollen). Aber Deutschland ist nicht der Nabel der Welt, auch wenn wir diese Attitüde haben. Und auch die Verbände entscheiden nicht darüber, wer welchen Sport wie betreibt. Es gibt immer noch Nachwuchs auf dem Gebiet. Ich glaube, das wird so bleiben. Einfach, weil es Maedels gibt, die riesige und starke Muskeln haben wollen.Auch in Zukunft.

Außerdem kann ich die These mit der Vermännlichung nur ansatzweise nachvollziehen: Wieder einmal wurde auf Basis der Bilder Schoellers geurteilt (der sich selber übrigens mit solchen Urteilen klar zurückhält und statt dessen die Hingabe der Maedels betont). Aber Schoellers Bilder zeigen das Antlitz der jeweiligen Dame immer UNMITTELBAR vor einem Wettkampf.

Das heißt, die so konterfeiten Muskelmaedels sind extremst auf Diät. Und dementsprechend "scharfkantig" wirken auch die Gesichter. Die wiederum sind auf Bühnenwirkung hin geschminkt, oft künstlich tiefgebräunt, damit das zum ebenfalls gebräunten Body passt. Beides hat damit zu tun, dass Bühnenlicht sonst zuviel Konturen "wegfrisst". Der Tiefbräuner ist dazu da, die Konturen klar herauszustellen. Ist aber der Körper tiefbraun, das Gesicht hingegen weiß, sieht das völlig unnatürlich aus. Die Szene nennt das "Gespenstergesicht". Also schminkt man das Gesicht auch dunkel.

Was aber auf der Bühne als passender Hautton wirkt, erscheint in normalem Licht völlig überzogen dunkel - selbst die am längsten befahrenen Piraten der Karibik hätten im Vergleich dazu wahrhaft blass und wie lichtscheue Stubenhocker ausgesehen.

Fotografiert man alles das aber nun aus allernächster Nähe, mit dem Einsatz entsprechender Objektive, Brennweiten und Blickwinkel sowie unter Rückgriff auf kunstvolle akzentuierte Schärfen, dann wirken die Gesichter solcher Maedels auf mich logischerweise VERFREMDET. Ich habe einige der abgebildeten Damen life gesehen, auf Messen, bei Wettkämpfen, bei Fotosessions, bei Muscle Worships, zum Teil so nah, wie sich Menschen nun mal kommen können. Von Tausenden Bildern in Magazinen und im Web einmal gaz zu schweigen. Und ich habe sie fast alle erst einmal auf Schoellers Fotos NICHT wiedererkannt.




Clint Eastwood. Seit Kindesbeinen einer
meiner Leinwandheroen. Meisterlich aufgenommen,
aber eben verfremdet. So, wie es Martin Schoeller
sieht. Was auch völlig okay ist. Aber eben nur
bedingt Realität widerspiegelt: Habe ich Herrn
Eastwood so in Erinnerung?  Nein. Ist das
Kunst? Ja, sicher.

Schoeller macht Kunst. Und das macht er ausgezeichnet, handwerklich wie stilistisch. Ich habe sein Buch, und es ist klasse. Aber seine Fotos bilden aus meiner Sicht NICHT unbedingt die Realität ab. Man betrachte sich einfach einmal seine Gesichts-Fotos diverser Hollywood-Prominenter. Diese Portraits wirken auf mich immer irgendwie verfremdet.


Ich halte genau diese Verfremdung für Schoellers völlig zu Recht bestehendes und verwendetes Stilmittel. Aber, ich wiederhole mich, das spiegelt nur ansatzweise die Realität wieder.

Die meisten Bodybuilderinnen sehen übers Jahr natürlich nicht so aus, als haben sie gerade eine mehrmonatige Fastenzeit absolviert und sich dabei 24 Stunden am Tag in der Sahara nackend der Sonne hingegeben. Auch schminken und tönen sie sich nicht so, als sei ihr Visagist im Farbenrausch. Nochmal: Fast alle Fotos in dem Buch zeigen ein BÜHNEN-Make up. Auch eine derart angepinselte und mahagonidunkel getönte Nicht-Bodybuilderin würde auffallen, auf der Straße und erst recht so ganz nah fotografiert.  

Die meisten Bodybuilderinnen, die ich getroffen habe, waren mehr oder minder in off season, dezent geschminkt und hatten Gesichter, die ihrem Alter (Ende Zwanzig bis Ende Vierzig) entsprochen haben. Sprich: Mit Falten und all den Unregelmäßigkeiten, die nun einmal zur menschlichen Individualität dazugehören.

Aber aus Momentaufnahmen zum Zwecke der KUNST allgemeingültige Rückschlüsse auf's tägliche LEBEN abzuleiten, das halte ich dann doch für arg vermessen. Idealisierung, Stilisierung, Verfremdung - das sind alles Mittel, die der Künstler zum Ausdruck seines Anliegens benötigt. Aber dann spiegeln solche Werke die allgemeine Realität und die übrige Wahrnehmung eben nur in Ansätzen wieder.

Mag sein, dass mancher solche Unterscheidungen für beckmesserisch hält. Aber für mich ist das wesentlich. Kunst ist essentiell für uns Menschen, weil sie neue Blickwinkel eröffnet, unser Gefühl für Ästhetik, Harmonie und Perfektion anspricht, uns konfrontiert, uns den mehr oder minder dauerhaften Beleg der menschlichen Kreativität beschert. Aber sie ist eben auch immer ein HÖCHST INDIVIDUELLER Ausdruck einer Person (oder mehrerer, wenn das Werk von mehreren geschaffen wurde. Wobei man dann von so etwas wie Gruppenindividualität sprechen müsste - auch wenn das Wort in sich widersprüchlich ist: das sollen dann aber die Sprachwissenschaftler und Semantiker klären.)

In breve: Die prächtigen Fotos Schoellers sind vor allem eines - Ausdruck seines künstlerischen Schaffens. Er benutzt dazu prominente Individuen oder eben wie in unserem Fall, Hochleistungssportlerinnen. Aber der Anspruch auf Künstlerisches führt dazu, dass es eben KEIN normaler Blick auf diese Personen ist. Ergo kann man daraus auch nur sehr bedingt Aussagen zur Realität in die Welt setzen.

Lenda Murray - wie Martin Schoeller sie sieht.
Ein tolles Kunstwerk, ohne Frage.
Aber wird das ihr komplett gerecht?
Ich sage: Nein.
Kommentar ist aktiviert - bitte nutzen. Ich schreibe das von unterwegs, nicht von zuhause. Kämpfe zZ mit meinen Rechnern an allen Fronten. Kann noch etwas dauern. Oder geht nach Facebook. Sollte nicht so schwer sein, mich da zu finden. Danke!

Donnerstag, März 08, 2012

Mal wieder etwas Gemaltes: Buff Beach Babes


Ab und zu überkommt es mich und ich greife zu Stift und Farbe. Haben die Ergebnisse etwas mit Muskelmaedels zu tun, dann stelle ich die auch schon mal vor - wie jetzt diese drei hier: Es zeigt  muskelstarke Frauen am Strand; das sind drei von mehreren Bildern dieses Sujets, das ich zwischenzeitlich "verbrochen" habe (ich habe auch noch einiges nicht ganz Fertiges in der berühmten Schublade). Ich nenne die Reihe "Buff Beach Babes". So wie diese Dame hier:




Warum ich das hier einstelle? Ich habe schon vor längerem eine Anfrage danach gehabt. Die anderen Zeichnungen findet hier. Wünsche viel Spaß damit!




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In eigener Sache: Bin ab heute bis Mitte kommender Woche wegen einiger unaufschiebbarer Dinge unterwegs. Es ist also gut möglich, dass es ein paar Tage dauert, bis hier wieder was Neues steht. Bis dahin bleibt mir bitte gewogen! Dann habe ich hoffentlich auch die Zeit, alle die derzeit anliegenden computertechnischen Probleme zu beheben. Wer mir schreiben will: Nutzt bitte die Kommentar-Funktion oder guckt bei Facebook. 

Sonntag, März 04, 2012

MS International - hinterher


Nun stehen die Ergebnisse fest:

1. Yaxeni Oriquen
2. Debi Laszewski
3. Alina Popa
4. Cathy LeFrancois
5. Kim Buck
6. Brigita Brezovac

Hier noch die anderen, leider nicht so erfolgreichen Maedels:
Kim Perez 
Geraldine Morgan
Zoa Linsey
Maria Rita Bello
Monique Jones
Alevtina Goroshinskaya
Tina Chandler
Maria Segura

Vorab: Bei alldem war und ist natürlich ein Hauptthema, dass mit der 
wegen einer Beingeschichte ausgefallenen Iris Kyle ausgerechnet diejenige Athletin nicht am Start war, die in den vorausgegangenen Jahren mit einer Art von Dauer-Abonnement bei diesem und anderen FBB-Wettkämpfen beständig ganz vorn gelegen hat. Dass das Fehlen gerade der großen Favoritin das jetzige Ergebnis zum Debattenstoff im Stile von "Was wäre, wenn ..." macht, da kann man dem Franzosen Lothaire von "Freya" nur vollinhaltlich zustimmen. 

Aber auch ohne Iris Kyle gab's mal wieder ein interessantes Resultat, das ich eigentlich nur mit einer gewissen Polemik kommentieren kann. Dass Yaxeni Oriquen-Garcia nicht nur wegen ihres klangvollen spanisch-indianischen Namens seit Jahren zur Top-Spitze gehört, ist in der Szene bekannt. Sie hat einen der besten, weil symmetrisch-muskulösesten "bods"der FBB-Welt. Ihr Zustand war auch 2012 klasse: Super-Definition. Man beachte auf den diversen im Web einzusehenden Bildern die Fülle ihrer Muskeln und blicke auf solche Details wie die zu erkennenden Querstränge ihres inneren Schenkelmuskels. 

Jedoch geht es da schon los: Guckt man da bei Alina hin, dann sieht man, dass diese "Querriefen" auch vorhanden sind. Und zudem dieser Muskel größer und besser zu sein scheint. Auch ist ihr Schneidermuskel von allen drei vorn platzierten Finalistinnen mit Abstand am besten ausgeprägt. Man kann dann aber bei den Oberarmen feststellen, dass die Bizeps von Yaxeni "hügeliger" zu sein und somit etwas prägnanter aufzuragen scheinen. Auch die Unterarme der Südamerikanerin wirken einen Tick voluminöser. 


Sprich: Zwischen den beiden hätte ich mich rein von der körperlichen Verfassung her als Kampfrichter nicht klar entscheiden können. Kein BB dieser Welt ohne Schwächen - so auch hier: Was bei der einen Dame besser ist, ist bei der anderen schlechter. Aber das ist dann an anderen Körperpartien wieder umgekehrt.


Als Fan des Frauenbodybuilding und als jemand, der um Alinas Streben nach Perfektion weiß, sage ich: Das war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, nichts anderes. Und daher ein nicht ganz korrektes Ergebnis.


Entering Debi Laszewski. Die blonde Dame mit den spitzbübisch blau-grün funkelnden Augen und dem aus meiner Sicht äußerst charakteristisch-attraktiven Charakterkopf ist fraglos das, was die Schauspieler eine "Rampensau" nennen. Und die mit dem Publikum wie auch den Kampfrichtern in herausragender Weise flirten kann: Eine solche Bühnenpräsenz ist nun für einen Bodybuilding-Wettkampf aber ein eminent wichtiges Element. Man will ja bei allem Anspruch an die Muskel-Entwicklung lebendige, individuelle Menschen sehen - und keine seelenlosen plastinierten Objekte in Manier der "Körperwelten"-Ausstellung.   


Aber bei aller Ausstrahlung von Debi - sie ist auch jemand, der es meiner völlig unbescheidenen Ansicht nach von der Grundsymmetrie her weder mit Yaxeni noch mit Alina aufnehmen kann: Dagegen spricht einfach bei ihr das Größenverhältnis von Oberkörper und "Fahrgestell". Und in diesem Fall schlichtweg die Muskelkondition, sprich: Defi und Masse. Ich meine, dass bei Yaxeni und Alina alle großen Oberschenkel-Muckis eindeutig besser ausgeprägt sind als bei ihr. Auch die Arme der Latina und der Swiss-Rumänin sind definitiv besser definiert und voluminöser.


Da hätte ich noch Kim Buck vor Debi gesehen. In jedem Fall aber Kim Buck vor Cathy LeFrancois (so sehr ich die kanadische Veteranin wegen ihrer sympathischen Ausstrahlung auch mag).


Sprich: Wieder mal ein Ergebnis, das mich nicht völlig überrascht und das mir nicht so ganz gefällt. Wobei ich nur anhand der Photos und Filmchen urteilen kann und nicht auf einem Kampfrichterstuhl gesessen habe, nicht die Stimmung auf der Bühne unmittelbar wahrgenommen habe. Aber irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass das Ergebnis nicht ganz richtig ist.


Streiten kann man über die Platzierung von Brigita Brezovac und Cathy LeFrancois. Brigitas Beine waren vielleicht einen Hauch zu glatt, dafür war sie insgesamt symmetrischer (und zudem stehen ihr die langen weißblonden Haare fantastisch - aber das ist jetzt wieder nur meine Partikularmeinung).


Soweit meine Ansicht. 

Und an den Rest der Welt: Wie siehst du das? 

An alle Schreibwilligen: Ihr könnt die Kommentar-Funktion nutzen - an meine Mails komme ich aus diversen Gründen immer noch nicht. Würde zu lang dauern zu erklären, warum ich das im Moment nicht reparieren lassen kann ("das ist halt so", würde es bei der "Sendung mit der Maus" dazu heißen). Außerdem kann man mich auch via Facebook erreichen.

Donnerstag, März 01, 2012

Ms I -- morgen geht's los

Am 2. März startet im Rahmen der Arnold's die Ms International 2012. Fehlen wird Iris Kyle, sie hat sich eine Beinverletzung zugezogen. Mitmachen werden diese 14 Muskelmaedels:

Maria Rita Bello (Argentinien)
Brigita Brezovac (Slowenien)
Kim Buck (USA)

Tina Chandler (USA)

Alevtina posing on stage

Alevtina Goroshinskaya (Russland)
Monique Jones (USA) Cathy LeFrancois (Kanada) 
Debi Laszewski (USA) 

Zoa Lindsey (Kanada, lebt in Japan)


Zoa at pumping

Geraldine Morgan (Chile)
Yaxeni Oriquen (Venezuela)

Kim Perez (USA)


Kim showing her mighty guns


Alina Popa (bisher für die Schweiz startende Rumänin, lebt in den USA) 
Maria Segura (Mexiko)


Alina working out
Alina Popa teilt mit, sie sei besser präpariert als je zuvor und könne es kaum erwarten, auf dieser "beeindruckenden" Bühne in Columbus zu stehen. Wie die anderen Teilnehmerinnen dürfte sie schon am gestrigen Mittwoch eingetroffen sein. Hier ein Foto, das der Fotograf  Brett Seeley geschossen hat.


Brigita lifting heavy
Brigita Brezovac hat als bislang Letztes vorgestern hören lassen, sie säße in Washington fest und warte auf ihren Anschlussflug. Aber sie reist wohl sehr gern, so dass sie das nicht sonderlich stresst, weil es ihr Freude macht (die Glückliche!). Und sie sei so "glücklich und selig", diese Einladung nach Columbus erhalten zu haben. Auch von ihr ein Foto, das sie bei Dreharbeiten zu einem Interview für den ORF zeigt.

Wem ich die Daumen drücke? Wer hier öfters mitliest, dürfte das wissen, warum mein Herz für Alina und Brigita schlägt!

Und: Habe immer noch Ärger mit dem Mail-Programm. Wer was sagen will: Bitte nutzt die Kommentar-Möglichkeit. Danke!