Sonntag, November 04, 2012

Muskelmaedels als Amazonen -
davon bitte mehr, viel mehr!

Christa Bauch als Kriegerin - in
Superform im martialischen, aber
aufregend-knappen Eisenring-Outfit
und mit blanker Waffe. Sie hatte
für solche Aufnahmen nicht nur
die perfekte Physis, sondern fand
stets die richtige Pose - und den
passend unnahbaren, kühnen
Gesichtsausdruck: super!
Eigentlich sind unsere Muskelmaedels ja wie gemacht dafür, um sie zu verkörpern: Comic-Heldinnen. Fans wie - ich sage es unbescheiden - ich fordern das schon seit langem. Dafür gibt es auch reichlich Gründe: Erstens die Glaubwürdigkeit. Ein Dschungelgirl à la Sheena, Shanna oder Tarzans Schwester, Super-Heldinnen wie Power Girl oder Wonder Woman, Kriegerinnen wie die - als eine der 100 sexysten Comic-Heldinnen gefeierte - Barbarin Red Sonja, "She Devil with a Sword" --- sie alle vollbringen in ihrem fiktiven Dasein ununterbrochen Dinge, die wegen ihrer Ansprüche an die körperliche Leistungsfähigkeit einfach nach einem wirklich und sichtlich athletischen, kräftigen Muskelleib verlangen (auch wenn viele dieser Stunts und Krafteinsätze realiter für jeden ungeachtet des Geschlechts unmöglich sind).

Hier zeigt Heather Foster ihre
Qualitäten als Kriegerin -
hoch zu Ross und mit
einem Samuraischwert ...

Dabei reden wir mal nicht von den Superheldinnen, die fliegen, Flugzeuge anhalten, mit Meteoriten und Planeten jonglieren und auch mal Panzerschranktüren wie die zum Goldlager von Fort Knox so locker aufreißen, wie unsereins das mit der Plastikabdeckung der Wurstpackung tut. Nein, von den anderen Damen soll die Rede sein: Es geht um die Lianenladys, die durch die Wüste und den Urwald rennen, sich mittels der von Mutter Natur gelieferten Vorrichtungen durch die Lüfte schwingen. Maedels, die klettern, schwimmen, reiten. Und kämpfen. Mit rohen Riesenaffen und prächtigen Panthern, mit stammdicken Schlangen und kolossalen Krokodilen. Maedels, die mit schweren Schuften, fiesen Forschern und eisenharten Eingeborenen ringen, sie besiegen und sie im Gemenge vielleicht auch gar stemmen und dann wegschleudern. 

Nochmals Heather Foster - glaubwürdig
wäre das: Pose. Blick und Body stimmen
(auch wenn die gebildete, politisch sehr
aktive Amerikanerin realiter ganz anders ist...)
Und Kriegerinnen wie Red Sonja. Diese Ladies of Steel hantieren mit unglaublich großen und schweren Schwertern, wie sich auch ein geübter Fachmann fraglos nur kurz benutzen könnte, weil ihr Gewicht und ihre Größe Schultern und Arme schnell erschöpfen. Ist das Schwert einmal nicht zur Hand, dann wählt Miss Kettenhemd eine ungeheure, dornbewehrte oder doppelschneidige Axt, angesichts von deren Maßen sich jede ausgewachsene Holzpaltaxt in die nächste Ecke verkrümelt. Und mit derlei gehen diese Kriegerinnen unentwegt und unermüdlich um, oft müssen sich auch noch einen erzenen und damit schweren Schild benutzen und ihn mit größtmöglicher Behendig-  und Geschmeidigkeit schwingen - hier mal ein fantastisch umgesetztes Titelbild aus der Feder des bekannten Comic-Künstlers Frank Cho:


Nun dürften solche Bewegungen ja wohl sämtlich den gesamten Körper fordern und damit das Maximum an Mobilität aller Extremitäten, aller Gelenke und damit der daran beteiligten Muskeln. Welche Heldin nun den ganzen Tag ein riesiges, eventuell mit zwei Händen geführtes Schwert schwingt und auch dabei auch mal mit Finsterlingen im Hulk-Format ringt, die reitet und an Seilen mühelos die Wände von Festungen hinaufklettert und über Zugbrücken und Wällte turnt - die sollte auch äußerlich so aussehen, als ob sie das könnte.


Neben die Glaubwürdigkeit tritt noch der optische Reiz. Der Lederschurz der Dschungeldamen, das Kettengeflecht der Schwertschwingerin -- die sind zumindest in den Comics so geschnitten, dass sie größtmögliche Bewegungsfreiheit schaffen und dabei dem Auge des Betrachters viel erfreuliche Schauwerte bieten. Und Betrachter wie mattmuscle von "Muskelmaedels", die wollen nun einmal auch Muskeln sehen. Zumal dann, wenn sie der Rolle der Kämpferin mehr als nur angemessen wären.

Lenda Murray als nubische Kriegerin:
eine tolle, stimmungsvolle Aufnahme
von - ich glaube - Bill Dobbins,
dem Foto-Meister...
Nun gut. Mag sein, dass die Comicheft-Verleger sich da am berühmt-berüchtigten Mainstream orientieren (müssen) und daher dessen Forderungen ans weibliche Äußere folgen. Was so auch nicht mehr stimmt, da ja doch so manche Federstrich-Heroine inzwischen sichtlich Muckis "aufgebaut" hat. Aber - das ist es nicht, was den Anlass dieses Beitrags bildet: Was, eigentlich, hindert die Fotografen und die Muskelmaedels selber, doch bitte etwas häufiger in solche Comic-Rollen zu schlüpfen und entsprechende Fotos zu präsentieren? 

Lorena Feruzzi posierte gern als Kriegerin;
es gibt noch andere solcher Fotos.
Also, ein paar Fotos fanden sich dann nach längerer Suche doch, auch wenn es sehr gerne mehr hätten sein können. Ich habe mal ein paar zusammengetragen und auch eine kleine Collage mit Fotos von Christa Bauch verbrochen - ich sähe so etwas natürlich gerne öfters: Also Muskelmaedels, gebt eurer Fantasie einen Ruck, ihr wolltest doch schon immer mal Xena sein oder Red Sonja oder Sheena oder die Urwaldkönigin oder eine Amazone aus der Antike. Auch wenn es bei den gezeigten blanken Waffen hinsichtlich der historischen Epochen mitunter gar arg durcheinander geht - aber wie heißt es am Ende des ersten und besten Conan-Films: "Doch das ist eine andere Geschichte..."

Nachtrag 8.11.: Hier passt auch das Ambiente, in
dem die kriegerisch gewandete Vera Safaniev
ihr Schwert und ihre prächtigen Armmuskeln
vorführt --- vor allem links in dieser
souveränen Pose und mit diesem Blick ...

      

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--- mattmuscle, der sich über möglichst viele sinnvolle Kommentare und Anmeldungen bei "Wer mitliest - die Muskelmaedel-Community" in der rechten Blog-Spalte freuen würde ...