Mittwoch, Dezember 03, 2008

"Mit weiblichen Muskelmassen rumbalgen" --- aber wie geht das?

Ich habe neulich folgende Mail bekommen: "Hallo Mattmuscle, du hast ja reichlich Erfahrung mit Muskelmädchen. Gibt es eigentlich einige Muskel-Damen die gut für Anfänger geeignet wären? Na ja, ich denke es würde mir Spaß machen mich mit weiblichen Muskelmassen rumzubalgen, das Problem ist nur, ich habe so was noch nie gemacht und bin eher unsportlich. Gäbe es da einige Damen zu empfehlen, die auf Anfänger besser eingehen können? Schließlich soll eine solche Wrestling Session ja beiden Parteien Spass machen."


Soweit so gut. Erst mal ehrt mich natürlich das Lob und das mir unterstellte Expertentum! Daher erdreiste ich mir zum zweiten, einfach mal drauf zu antworten, weil solche Anfragen öfters kommen.

Also: Das ist generell eine Frage der Absprache. Hier heißt es ganz eindeutig, dass man sich vorab darüber klar werden sollte, was man denn da gern mit der jeweiligen Dame ausprobieren möchte. Und die sollte man dann auch fragen, ob sie das erbringen kann. Die meisten Muckimaedels, die ich getroffen habe, gehen darauf ein und sagen präzise, was geht und was eben nicht.

Will man also richtig ringen, sportlich, wettkampfmäßig (= competitive wrestling), frage man danach. Will man hingegen im Ringkampf ihre Kraft spüren und sich einmal eine Runde vorführen lassen und so die eigenen unterwürfigen Tendenzen auszuleben, sage man das. Für diese Art des lustvollen Rumbalgens gibt's je nach Ausprägung des sportlichen Anteils und der Gegenwehr Ausdrücke von "Grappling" bis hin zu "semi-competitive wrestling".

Wer völlig unsportlich/untrainiert ist, sollte das in jedem Fall mit in die Planung einbeziehen und stets auch der Dame mitteilen. Dann kann die sich drauf einstellen.

Dazu noch dies: Die meisten richtig muskulösen Maedels, die ich getroffen habe, können in dem hier zumeist üblichen, spielerischen Grappling einen normalen Kerl lockerst niederringen, sowohl von der Technik wie von der Kraft her. Die haben das dazu nötige Wissen in Sachen Technik im Lauf der Jahre erlernt und wissen, wie man jemanden mit den Oberschenkeln einklemmt oder wie man die Kraft der eigenen Arme nutzt, um jemanden unten zu halten.


Aber: Viele FBB lehnen "competitive wrestling", also richtig wettkampfmäßiges Ringen, ab — die Verletzungsgefahr ist zu hoch. Für beide Seiten: Das Muskelmaedel erleidet unter Umständen Trainingsausfälle und der angeknackste (aber untrainierte) "Held" ein paar Malaisen, die er im schlimmsten Fall erstmal dem Onkel Doktor erklären muss.

Denn: wettkampfmäßiges Ringen ist etwas für entsprechend trainierte Sportler, man sollte das nur ins Auge fassen, wenn man entsprechend trainiert ist. Auch als ansonsten normal-kräftiger Kerl gegen eine körperlich richtig starke und austrainierte Athletin.

Dito — da dem Thema verwandt — Armwrestling: Viele Muskelmaedels machen diese Übung zum Unverständnis vieler Fans nicht, obwohl sie die Jungs rein von der Kraft her selbst bei "einarmig gegen zweiarmig" besiegen oder es gar gleichzeitig mit zwei Kerlen aufnehmen könnten. Wenn die Athletinnen hier nein sagen, hat das nichts mit Drückebergerei zu tun, sondern mit speziellem Training und einer nicht wegzuredenden höheren Verletzungsgefahr.

Und überhaupt Wrestling — ja oder nein? Auch das fällt unter das Hauptthema "Session" (dazu einfach mal das Blog durchsuchen, ich habe mehrerlei dazu geschrieben). Erste Anlaufstelle ist immer www.wb270.com. Man sollte sich dort, auf den Websites der Muckimaedels und sonstigen Fansites und Foren schlaumachen, was die jeweilige Dame tut und was nicht.

Empfehlung: Ich würde einfach höflichst fragen! Das kann und sollte man per Mail tun (das ist die Regel). Und geht aus der Website der jeweiligen Goddess (sowie aus sonstigem Surfen) nicht hervor, was sie tut oder nicht, dann ist eine — ich betone — höfliche Frage auch nichts Verwerfliches. Das wird's erst, wenn ein Muskelmaedel Sessions jedweder Art (also auch Ringen/Balgen zwischen Mann und Muskelmaedel) ausschließt und man trotzdem unverfroren nachhakt.

Eiserne Regel: Bietet sie kein Wrestling an, hat es wenig Sinn, nachzubohren. Dann heißt es, sich jemand anderes zu suchen und diese Frau zu kontaktieren.

Daher zum Abschluss ein modifizierter kleiner Chauvi-Spruch: Anders als sonst so oft bei Frauen üblich heißt "nein" hier auch "nein".

Kommentare:

  1. David5/12/08

    Ich moechte auch, dass die Profibodybuilderinnen im Wettkampf mit mehr Geld belohnt werden. Aber dass das Prizemoney Geld mangelhaft im Vergleich zu dem der Maennern ist, und muss deshalb, durch Websites u. Webcams usw. ergaenst werden bietet das uns an als Gelegenheit eine lebende, atmende, Muskelmaedel zu sehen in Form einer Session.

    So etwas habe ich selber nie gemacht aber gehoert habe ich, dass es ein Vermoegen kostet.

    Fuer mich waere das das erste Hindernis. Aber ehrlich gesagt, da meine Attraktion an diese Frauen so stark ist, waere mir die Nerven fehlen. Und damit meine ich einfach ein Muskelmaedel zu sehen geschweige davon, dass ich sie antaste. Ich kann mir nur vorstellen, der Schwitz am Stirn allein macht mich blind.

    Ich meine des als keine Uebertreibung. Vielleicht geht's wenn nebenan ein Arzt steht. David aus USA

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  2. Tja, fraglos bekommen die Muskelmaedels viel weniger Geld, als es ihnen wegen ihrer Schinderei eigentlich zustehen würde. Das sehe ich genauso.

    Das hat viele Gründe. Einer davon: Die Kampfrichter und Organisatoren, welche bei den FBB das Geld auf viele Klassen verteilen müssen.

    Zum zweiten versuchen die Organisatoren der Wettkämpfe, letztgenannte immer mehr in Richtung "socially acceptable" zu trimmen. Das heißt: Schlanke, durchtrainierte Fitness Girls mit genug T & A, um möglichst keinerlei gesellschaftliche und (vermutete) geschlechtliche Konventionen zu verletzen.

    Dadurch aber geraten die mass muscle girls aber ins Abseits --- und akkurat so will man es auch haben.

    Denn die richtigen Muskelmaedels sind ja überhaupt nicht genehm. Immer noch nicht --- und das, obwohl es solche Mucki-Frauen doch nun seit gut dreißig Jahren gibt.

    In der deutschen Zeitschrift
    "Stern" war neulich ein Bericht, illustriert mit Fotos aus dem Buch "Female Bodybuilders". Der Tenor des Artikels strotzte nur so vor schierem Unverständnis: Wie die Frauen so was nur tun könnten, die Drogen und die Sucht und die gesundheitlichen Gefahren und dann auch noch der Hobby-psychologisch hervorrragend geschulte Blick aufs angeblich so desaströse Leben der Bodybuilderinnen (das mag auch in dem ein oder anderen Fall stimmen - aber tut es das in allen???).

    Also eine meiner Meinung nach völlig verzerrte und tendenziöse Sicht der Dinge, die der gleiche Artikel in dem Ausmaß sicher nicht gehabt hätte beim Foto-Shooting von einem, sagen wir mal, Gang Bang oder einem er bei Deutschlands Jugend so beliebten "Koma-Saufen". Nicht zu reden beim Portrait jugendlicher Gewaltkrimineller: Da hätte man immer noch einige Worte des Verstädndisses oder der Solidarität gefunden, von wegen böser Jugend und so, der kann ja nichts dafür.

    Die extrem muskulösen Frauen verunsichern so manchen Mann in seiner reinweg kulturell bedingten, sexuellen Identität --- und sie erregen viele, sehr viele. Davon bin ich inzwischen überzeugt.

    Doch viele wollen sich das nicht eingestehen. (Warum? Ich denke, die Gründe sollten bekannt sein...) Und weil sie es nicht zugeben wollen und können, reagieren sie mit überzogener Ablehnung.

    So, wie sie und ihre Väter und Großväter es bei allen als "typisch männlich" erachteten Dingen getan haben, die sich die Frauen angeeignet haben.

    Vorteil von dieser Gemegelage für uns Fans: Man kann sich mit den Frauen treffen. Ja, das kostet Geld. Aber ich habe schon Unsummen für anderen Nonsens ausgegeben. Woraus soll ich warten - bis ich hundert bin und scheintot? Und mir ging es noch nach jedem Treffen gut - weil es mir gefallen hat.

    Das mit der Aufregung kenne ich auch nur zu gut, das mit dem Schwitzen dito (zumal das bei mir nicht nur psychische, sondern auch physische Ursachen hat). Aber davon habe ich mich noch nicht bremsen lassen ...

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--- mattmuscle, der sich über möglichst viele sinnvolle Kommentare und Anmeldungen bei "Wer mitliest - die Muskelmaedel-Community" in der rechten Blog-Spalte freuen würde ...