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Sonntag, 23. April 2017

Altes Musikvideo mit Muskelmaedel:
"Reach" von "Martini Ranch"

Todesfälle gab's in diesem Jahr auch in unserer kleinen Welt schon wieder zu viele - das gilt für die in den 80er Jahren zur Bodybuilding-Legende avancierte Jackie Paisley, die wohl an durch ihre Brustimplantate hervorgerufenen Spätfolgen  verstorben ist. Oder für Nicole Bass, die hünenhafte Bodybuilderin, die es in den USA zur zeitweiligen Skandal-C-Prominenz brachte und auch als Wrestlerin Karriere machte: sie das Opfer einer Herzattacke (oder je nach Quelle) eines Schlaganfalls. Wie der auf dem OP-Tisch bei einer Herz-OP verstorbene Bill Paxton.

Bill Paxton in dem Video "Reach" seiner Band "Martini
Ranch" von 1988, das sehr aufwändig mit Spielhandlung 
gemacht war und das es damals in Deutschland nur
einmal zu sehen gab.
Moment. Bill Paxton (hier im Bild). Ist das nicht ein Mann? Nur, was hat das mit Muskelmaedels zu tun. Bitte etwas Geduld, einen Moment, die Antwort kommt gleich. Es hat was mit dem gerade in der Bildzeile oben drüber genannten Musikvideo "Reach" zu tun.

Paxton auf dem Motorrad - wer sich an "Terminator"
erinnert fühlt: der Regisseur des Videos und des Films
war ein- und derselbe...

Also, Bill Paxton. Aus Texas. Ein vielseitiger, sehr zu Recht fachlich geschätzter Hollywood-Schauspieler, ein wohl völlig bodenständiger und allseits beliebter Mensch, der seinen Durchbruch hatte mit dem Thriller "One False Move". Bekannt durch Filme wie die Agentenkomödie "True Lies" mit Arnold Schwarzenegger (der Paxton auch sehr gemocht hat) und Jamie Lee Curtis, durch Western wie den vorzüglich ausgestatteten Kinofilm "Tombstone" und die preisgekrönte TV-Miniserie "Hatfields & McCoys". Ruhm durch Katastrophenfilme wie den kultigen Action-Reißer "Twister". Durch den Science-Fiction-Klassiker "Aliens - die Rückkehr" und natürlich durch "Titanic" von 1996, die Mutter aller Schatzsucher-meets-Katastrophen-Filme kombiniert mit einer der längst klassischen Hollywood-Liebesgeschichten und das alles im Super-Blockbuster-Format. 

Das war das erste Bild, das jeden Muskelmaedel-Liebhaber
beim Betrachten dieses Music Clips in Bann schlug (die
Qualität der Screenshots ist nicht besonders, weil ich
keine hochauflösende Vorlage des Clips gefunden
habe - wenn jemand da weiterhelfen kann: danke!)
Genau diese beiden zuletzt aufgezählten Filme entstanden unter der Regie des unter Cineasten inzwischen wie eine Ikone verehrten James Cameron, mit dem Paxton seit seinen Anfängen als Handlanger beim Film zu tun hatte und mit dem er befreundet war. Doch exakt das führt uns wieder zu unserem Thema - den Muskelmaedels. Und das erklärt die Aufnahme Paxtons in diese Liste mit den Todesfällen aus unserer Szene. Jetzt jedoch ganz ruhig eins nach dem anderen.



Tolle Beine unter kurzem Leder mit Schlitz ...
Bill Paxton war nicht nur Schauspieler und Filmproduzent, sondern auch seit Mitte der 1980er Jahre ein Mitglied der New Wave-Band "Martini Ranch", einige Jahre zuvor gegründet von dem Musiker Andrew Todd Rosenthal. Paxton betätigte sich so schließlich auch als Sänger und als Songschreiber. Aber zuerst brachte er sein filmisches Know how ein, namentlich bei den Musikvideos. Und zu diesem Wissensschatz gehörten natürlich auch seine Kontakte nach Hollywood. Das wiederum schlug sich nieder bei dem Video "Reach" von 1988. Und um das geht es nun. Wer will, sieht es hier bei Youtube, ebendort zu finden unter dem Titel: "Martini Ranch / "Reach" (Official Video) Bill Paxton-Andrew Todd-Director James Cameron".

... dann gleitet die Kamera über den Mini nach oben.

Folglich entstand das in staubigem, hitzeflirrenden Wild-West-Wüstensetting mit dem damals so modischen Endzeit-Touch gedrehte Musikvideo unter der Regie des erwähnten James Cameron. Und da geht es um einen "Mad Max"- und "Terminator"-artig gekleideten, mit allerlei Stich- und Schießgerät mehr als reichlich bewaffneten Motorradfahrer (Paxton), den es in eine vom Zerfall gezeichnete Wüstenstadt verschlägt. Unter dem Klang von Italo-Western-artigen E-Gitarrenklängen rollt er langsam in die Stadt, vorbei an einem Kuhschädel mit daraus hervorkrauchender Schlange, vorbei an zwei Steampunk-artigen Sargmachern, vorbei an einem Typen mit dem Kopf im Holzpranger, an diversen Wracks (menschlichen wie KFZ-mäßigen). 

Und schon sieht man ihn, den starken
Arm einer starken Frau ...
Schnitt, Szenenwechsel. Die Kamera wechselt auf die örtliche Schmiedin(!), die im dekorativen Ambiente einer zerfallenden Scheune und im mindestens ebenso dekorativen Sexy-Minimal-Outfit (klar, ist ja auch warm da ...) am Amboss ein Brandzeichen zurechthämmert, es dann in die Esse schiebt und es gerade abschreckt, als der Motorradfahrer vorbeirollt und zu ihr hinübersieht. Wieder Szenenwechsel: Ein Wildwest-Bordell-Szenario mit heruntergekommenen Banditentypen und Huren in Minimalbekleidung. Unser Motorradfahrer kettet (!) sein Motorrad an so einer in jedem alten (und neuen) Western zu sehenden Querstange zum Pferdeanbinden fest, greift sich eine der Liebesdienerinnen und geht nach drinnen. Draußen aber kommt ein Schwung Spaghetti-Western-mäßig angezogener Kopfgeldjägerinnen, die ihn, den flüchtigen Räuber, suchen ...   

Starke Frau schwingt schweren Hammer ...
Der Filmregisseur James Cameron hat oder hatte - so darf man vermuten - wenigstens zeitweilig ein Auge auf oder ein Faible für außerordentlich muskulöse und/oder starke Frauen: Im zweiten Teil der "Terminator"-Reihe durfte sich so die an und für sich zierliche Linda Hamilton ordentlich aufmuskeln, in "Aliens - die Rückkehr" sind die Weltraum-Soldaten weithin großmäulige Möchtegern-Machos, während die Rolle der klaglosen und tapferen Heldin von Sigourney Weaver gegeben wird. Eine Frauenrolle, die sich der dramaturgischen Verdeutlichung halber im Auftritt einer Klimmzüge absolvierenden, ihr beeindruckendes Bizepspaar zeigenden Jenette Goldstein in der Rolle der Soldatin "Private Vasquez" fortsetzt.
 

Ich weiß nun nicht, wer für das Casting des genannten "Reach"-Videos von "Martini Ranch" verantwortlich zeichnete. So traten in dem Video außer dem Band-Gründer Todd Rosenthal und Bill Paxton samt seiner frisch angetrauten, zwoten Frau Louise noch auf: Die zeitweise mit Cameron liierte Filmregisseurin Kathryn Bigelow (unter anderem bekannt für "Blue Steel"mit Jamie Lee Curtis  - auch ein Starke-Frau-Film), der Schauspieler und Musiker Bud Cort (bekannt aus dem Klassiker "Harold and Maude"), Jenette Goldstein (da isse wieder, hier als Piratenkopftuch-tragende Messerschwingerin und noch mit ihren Muckis!), Lance Henriksen (Schauspieler, wie Goldstein ebenfalls bekannt aus diversen Cameron-Filmen), Adrian Pasdar (hatte im Vorjahr in einem Film von Kathryn Bigelow gespielt), Judge Reinhold (spielte u.a. in den "Beverly Hills Cop"-Filmen mit), Paul Reiser (u.a. "Beverly Hills Cop II"), Mark Rolston (u.a. "Aliens")  und Brian Thompson  auf. Ja, und Dorothy Herndon - doch, doch, die Bodybuilderin.

Im "Reach"-Video: Jenette Goldstein mit Umhang und
Kopftuch und Messer (die Schießeisen werden von
anderen Händen als den ihren gehalten).

Nicht aus dem "Reach"-Video, sondern aus "Aliens - die
Rückkehr": Jenette Goldstein als "Private Vasquez" zeigt
beim Klimmzüge-Machen ihre tollen Muskeln.
PFC Vasquez mit schwerem Gerät in den
starken Händen (
leider hat Jenette Goldstein
aus Sicht aller Fans ihrer Muckis zu schnell
wieder mit dem Eisensport aufgehört)
.
Und Dorothy Herndons Traumbody wird in diesem Music Clip nachgerade so inszeniert, als habe da mal ein filmkundiger Schmoe für Ausstattung, Inszenierung und Kamera gesorgt: Die Kamera geht nah an Dorothy heran. Nah, näher, ganz nah. Gleitet von unten nach oben über Dorothys geölte Muskeln in all ihrer stählernen Prallheit. Wie die streichelnden Hände eines Muskelmaedelfans. Eine Dorothy, die mit wilden 80er-Jahre-Blondlocken und im geschlitzten schwarzen Fetisch-Ledermini in einer licht- und staubdurchfluteten Scheunenwerkstatt beim Schmieden am Amboss steht. Was neben dramatischem Hammergeklirre natürlich auch die Gelegenheit gibt, ihren gewaltigen Bizeps in Action zu zeigen. Später darf sie kaltlächelnd den Motorradfahrer am Schlafittchen packen und mit einem ihrer gut zu sehenden, nachgerade gewaltigen Arme cool lächelnd anlüften. Zum Abschluss sprengt sie gar die Haltekette vom Bike des besagten Motorradfahrers und folgt den Kopfgeldjägerinnen aus der Stadt in die Wüste ...    

Dorothy Herndon - damals: wow!
Und heute: auch wow!
Dorothy Herndon war eine der gewaltigsten Bodybuilderinnen ihrer Epoche, in ihrer Muskelmasse ihrer Zeit voraus und dazu mit einer warmen, freundlichen Ausstrahlung. Sie erinnerte mich immer an die Holländerin Hannie van Aken, war aber wohl um einiges größer. Bekannt geworden mit blonder Haarpracht, war sie aber wohl tatsächlich brünett. Sie stieg nach einem Vorfall aus dem FBB aus, infolgedessen sie es unmittelbar vor dem Turnier mit der Dehydrierung wie seinerzeit so manch anderer übertrieb und dann an den Folgen beinahe gestorben wäre. Dem Vernehmen nach war dieses traumatische Erlebnis des Beinahe-Todes nicht nur das Ende ihrer Aktivenzeit, sondern auch ihres Engagements im Eisensport an sich. Verständlich. Aber aus Sicht der Fans schade - wie gesagt: Sie sah aus wie der Traum jedes Schmoes!

Dorothys Wettkämpfbilanz stellt sich wie folgt dar:

- 1986: USA Championships - NPC, Schwergewicht, 12. Platz
- 1987: Ironmaiden - NPC, Gesamtsieg
- 1988: US-Meisterschaften - NPC, HeavyWeight, 1. Platz.

            USA Championships - NPC, Gesamtsieg
- 1989: Ms International - IFBB, 9. Platz

            Ms
 Olympia - IFBB, 14. Platz

            World Pro Championships - IFBB, 3. Platz
- 1990: Ms. Olympia - IFBB, 16. Platz
- 1992: Jan Tana Pro Classic - IFBB, 7. Platz
- 1993: Jan Tana Pro Classic - IFBB, 13. Platz.


Dorothy Herndon: Klasse-Rücken, Klasse-
Arme, Klasse-Popo, Klasse-Beine ...
Übrigens: Wer nun in Filmdatenbanken nach dem "Martini-Ranch"-Video sucht, wird leider nur allzu oft genug nicht Dorothy Herndons Namen unter der Liste der Mitwirkenden finden, trotz ihrer prominenten Rolle. 

Crista Videriksen mit sichtlich unterlegenem Typen.
Noch mal übrigens: Wer in "Reach" genau hinsieht, stellt fest, dass Dorothy Herndon nicht die einzige Bodybuilderin in dem Clip war (Goldstein als Schauspielerein lasse ich jetzt mal außen vor). Da war noch eine weitere blonde Muskelhünin zu sehen, und dann noch ein Muskelmaedel.  Bei der blonden Hünin mit dem weißen Cowboy-Hut handelte es sich um Crista Videriksen (hinter der man ganz links eine lachende Dorothy Herndon sieht), heute als Crista Videriksen Worthy Herausgeberin eines Flugmagazins und immer noch richtig muskulös. Die dritte hieß Val Streit (von der lässt sich kein Bild finden). Und die kamen dem Vernehmen nach zu diesem Video, weil Bill Paxton sie aus seinem Fitness-Studio kannte: Kann es sein, dass der wie sein Buddy James Cameron zumindest interessiert war am Thema der Muskelmaedels?  Jedenfalls leisteten sie mit dem Clip Pionierarbeit, indem sie muskulöse Maedels groß in Szene setzten und das nicht nur als die üblichen entarteten weiblichen Bösewichte.

Crista Videriksen Worthy heute - immer noch Muskeln,
hat sie nach dem  Studium erfolgreich eine
Karriere als Journalistin im Luftfahrt-Feld eingeschlagen.  
Ich kann mich noch genau daran erinnern, als ich dieses Musikvideo bei der deutschen Erstausstrahlung gesehen habe. Oder, wie ich besser sagen/schreiben sollte, bei der deutschen Einmalausstrahlung. Jeder, den ich damals dazu befragt habe, fand das klasse, weil es (auch unabhängig von den ganzen Muskelmaedels und den dominanten Frauen) toll gemacht war und dazu witzig mit diesen gegen den Strich gebürsteten Klischees. Und man hätte "Reach" gern noch ein zweites oder drittes Mal gesehen, um auch die Details mitzubekommen, die einem beim Erstdurchlauf entgangen waren. Aber damals zeigte man halt lieber das neueste Video von Knallchargen wie Rick Astley noch mal und noch mal und noch mal - es hätte sich ja auch gern statt dessen öfter mal der Music Clip zu "California Girls" von David Lee Roth angeboten, ebenfalls 1988 gedreht, mit dabei: Kay Baxter. Aber mich hat ja keiner gefragt.
 

Dorothy liftet Paxton ...
Eins noch: Oben habe ich den Film "Twister" genannt, einen tollen Action-Kracher, in dem Paxton einen Wirbelsturm-Jäger spielt. Das Script dazu stammt von dem zwischenzeitlich verstorbenen Schriftsteller Michael Crichton (richtig: der mit "Jurassic Park") und seiner Frau Anne-Marie Martin, die seinerzeit a) durch die Serie "Sledge Hammer!" in der Rolle der Dori Doreau zu Bekanntheit kam und b) infolge ihres Ballettrainings über ein Paar der erektivsten Waden der damaligen TV-Zeit verfügte. 

Zufall, dass in ihrem Skript eine von Helen Hunt gespielte, starke Frauenrolle auftauchte? Hm. Wer die Bücher von Michael Crichton liest, findet darin überraschend viele aktive oft dezidiert als muskulös beschriebene Frauencharaktere, die es dann aber in der da beschriebenen physischen Form so leider nie auf die Leinwand geschafft haben. Ich verweise dazu auf dieses alte Posting von niemand anderem als mir selber. Sind schon alles Zufälle, dass sich Paxton und Cameron zum einen und Paxton und Crichton da zum anderen zusammengefunden haben und dass da lauter muskulöse Frauen mit am Start waren...

Was ich damit der Welt und anderen Muskelmaedel-Liebhabern mitteilen will? Nun, das was ein alter Schlagertitel sagt: "Du bist nicht allein ..." 


Lange her: Dorothy beim Pumpen ihrer "Guns" ...

Samstag, 8. November 2014

1. Erster Eindruck: Muscle Girls auf Schalke ...
2. Nachtrag vom Nachtag: So war's ...

WOW!!! Gut schauen sie aus --- Michaela Schaar, Jana Linke Sippl, Jay Fuchs ... Und wenn ich die kryptische Mitteilung via Facebook richtig interpretiert habe, dann sind die Jungs auf dem Bild die Musiker der kanadischen Band Nickelback ... okay, für jemand der mit Uriah Heep, Rainbow, AC/DC, ZZ Top und ähnlichem aufgewachsen ist, ein klein bisserl spätgeboren ... 

Hm. Nun belegt das Bild ja eindrücklich, dass supermuskulöse Frauen 
a) üüüüberhaupt nicht attraktiv sind 
und 
b) ganz und gar nicht vermarktbar sind 
und 
c) dass richtige Kerle mit so'nen nicht zusammen auf demselben Globus gesehen werden wollen.

--- Ironie-Modus aus: Die Maedels sehen gut aus. Und sie haben offensichtlich Schbass, dito die vier Kanadier, die wohl auch ausdrücklich das Bild zusammen mit den starken Ladies haben wollten.  

Ach ja - ein Muscle-Girl-Flammenbild hätt' ich noch - erneut Jay Fuchs, die dem glücklichen Fotografen hier ihre unglaublichen Biceps-Muskeln vorführt. Mal sehen, was heute abend noch alles geschehen wird ... 


NACHTRAG 9. 11. 2014:
Nun, natürlich ging es um's Stockcar-Fahren, natürlich stand das im Vordergrund. Die Maedels waren als ein Attraktions-Teil dieser Veranstaltung gebucht.Und das hat meines Erachtens auch wunderbar funktioniert. Zumal ja die Reaktion von dem ein oder anderen bei der Siegerehrung klar gezeigt hat, dass er zumindest Jana persönlich kennt und sie daher auch per Umarmung begrüßt hat. 

Meines Erachtens hat die ganze Sache super funktioniert: Das war eine laute Veranstaltung, welche wohl, wie Stefan Raab zum Schluss angedeutet hat, eine Menge Organisationsarbeit und einen über das Übliche hinausgehenden Einsatz erfordert hat. 

Bei dieser Veranstaltung waren die Muskelmaedels genau richtig --- das hat einfach gepasst in Form einer nicht alltäglichen Attraktion. Zumal Raab, von seinem Moderator nach der Eingangs-Nummer mit den Maedels vor dem Truckdarauf angesprochen, ja nicht auf dessen grenzwertige  Frotzelei eingestiegen ist, sondern einfach nur gesagt hat, man habe mal zeigen wollen, dass es auch starke Frauen gibt. Damit war dann für ihn das Thema durch und das klare Signal gesetzt, dass er da nun nichts Abfälliges hören möchte.



Und die Maedels selber? Jana Linke-Sippl, Jay Fuchs, Marina Keemann, Michaela Schaar, Manja Williams und Conny Schreiber (Bild oben, gleichsam in Flammen) wirkten selbstbewusst, fröhlich und gut gelaunt, genossen offensichtlich das berühmte Rampenlicht bzw. die Arenastrahler. Gut aussehen tun sie ja sowieso. Ihre Reaktionen danach? Also einfach mal der Blick nach Facebook: Michaela Schaar bedankt sich bei ihren "hübschen und mega sympathischen Muscle-Kolleginnen" für den tollen Tag, Jay Fuchs hat bereits einige Bilder gepostet und sieht es genauso: "Was für eine Nacht ...danke allen die mich unterstützten ...hi und einen Riesen Dank an die tollen Athletinnen die mit mir dabei waren ....wwwoooooww... heute gab es Champagner dusche und Auto Abgase jeeeeeeee".

Sprich: Für die Sportlerinnen war es ein Erlebnis und hoffentlich auch die Chance auf einen erfreulichen Obulus. Für die Zuschauer eine zusätzliche Attraktion. Für den Muskelsport Werbung. Klares Urteil: Ladies, alles richtig gemacht! Mehr davon!

Zum Abschluss noch ein Flammenbild - dieses Mal mit Michaela Schaar. Das als Ausgangsbild meiner Bastelei dienende Porträtfoto stammt von Fibofoto (hier gibt es noch weitere Bilder von Michaela Schaar, aufgenommen von Siggi Michaelis): Ich hoffe, diese Art der "Fernleihe" geht für die beiden und alle anderen der an diesen zwei Postings Beteiligten in Ordnung.



Samstag, 1. November 2014

Muskelmaedels im Fernsehen:
bei der TV total Stock Car Crash Challenge.
Und außerdem: eine Petition an Jim Manion


Ergänzung, 8. 11. 2014: 
Da ja nun das große Ereignis heute abend steigt und weil mir einfach danach war, habe ich, mattmuscle von muskelmaedels.blogspot, noch einmal ein dem Anlass gemäßes und bildtechnisch im Vergleich zu den weiter unten zu sehenden Bildern leicht variiertes Flammenmotiv mit starkem Muskelmaedel erstellt --- ich hoffe, es gefällt der entsprechend gesonnenen Welt! Übrigens: Wie weiter unten einem Kommentar von Chris zu entnehmen ist, sollen auf Schalke heute dabei sein: Jay Fuchs, Michaela Schaar, Jana Linke-Sippl, Conny Schreiber und Michaela Keelman. Na, das sind ja beste Aussichten für heute abend ...

Und weil ich's für wichtig erachte, nochmal dieser Hinweis: Bitte zeichnet die Petition an Jim Manion - hier nochmal der Link zu der entsprechenden Stelle im worldweiten Web. Es ist deshalb wichtig, weil wir Fans superstarker Muskelmaedels an der Stelle Flagge zeigen können. Und auch, weil da nicht mit Rücksicht auf die Interessen der Athletinnen vorgegangen wird, sondern der Blick aufs Geldliche im Vordergrund steht. Wer will, kann auch gern aufs Frauenrechtliche verweisen - es sind ja vor allem Männer, die hier ihre Sicht der Dinge durchsetzen wollen. Kurz: Lethargie abschütteln und diese Bittschrift unterzeichnen!!    



Wie aus den gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, hat sich das Team um den TV-total-Moderator Stefan Raab für sein Autorennen "TV total Stock Crash Challenge" etwas Besonderes ausgedacht: Man hat eine Reihe Bodybuilderinnen verpflichtet. Vielleicht, so überlegt der Verfasser mit seinem messerscharfen Verstand, plant man, die Muskelmaedels zum Beispiel bei der Siegerehrung einzusetzen? Mal etwas anderes als die sonst üblichen Boxengirls aus der T&A-Fraktion. Dadurch würde man die Muscle Girls aber auch einem Millionenpublikum präsentieren. Der ganze Rummel kommt ja schließlich auch ins Fernsehen ...

Das kann man nun alles sehen, wie man will. Zumindest zeigt es, dass da einige Leute keine Berührungungsängste haben, auch wenn es in diesem Fall vor allem darum geht, die eigene laute und bunte Veranstaltung durch zusätzliche Showwerte zu pushen. Ja und? Bodybuilding IST ein einziger Showwert - genau darum geht es ja schlussendlich, nämlich die in knochenhartem Training erarbeiteten Muskeln stolz einem Publikum vorzuführen, das in der Masse nicht im mindesten mit einem ähnlichen Körperbau aufwarten kann.



Womit wir außerdem wieder mal bei dem viel geliebten Thema wären: "Extremst muskulöse Frauen lassen sich nicht vermarkten" - so der Tenor in den Bodybuilding-Verbänden und damit die immer wieder gern genommene Rechtfertigung, um diesen Teil des Sports mit geheucheltem 
Bedauern, aber mit umso mehr Vorsatz abzusägen.

Indes geht es diesen Herren (denn das sind meistens Männer) nicht in die ignoranten Köpfe, dass 
a) solche außerordentlich bepackten Muskelmaedels spätestens in der Welt sind, seit Kay Baxter & Co. extrem aufzubauen beschlossen,
b) es IMMER Maedels geben wird, für die solch ein Körperbau das erstrebenswerte Ziel ist,  
c) das Internet auch hier zu einer Explosion beim Thema Angebot und Nachfrage geführt hat und sich Athletinnen und Fans viel direkter vernetzen können und 
d) nur die allerwenigsten Athleten und Athletinnen es schaffen, ihre extremen und bestaunenswerten Proportionen für immer zu bewahren - das berühmteste Beispiel ist der kalifornische Österreicher mit dem umbenannten Fußballstadion. Die ganze moralinsaure Diskussion ist also unterm Strich völlig überflüssig. 



Dennoch wehren sich die betroffenen Athletinnen jetzt gegen die Bestrebungen, die Wettkampf-Klasse für die - zumindest aus meiner Sicht - richtigen Muckimaedels zu killen und sie durch Kategorien zu ersetzen, die weniger muskulöse Frauenkörper erfordern. Das ist aus meiner Sicht widersinnig: Bodybuilding ist und war immer auch ein Sport, um zum einen den Körper mit Blick aufs Ästhetische auszubilden, aber zum anderen auch, ihn ans Maximum zu bringen. Das nun kastrieren zu wollen, geht somit an einen essenziellen Teil der Sache. Oder um es mit Blick aufs schnelle Autofahren darzustellen: Man könnte zwar im sechsten Gang so richtig Gas geben, bleibt aber immer im dritten Gang und damit bewusst unter den Möglichkeiten. In jedwedem anderen Sportbereich wäre so ein Verhalten auf Dauer ein Unding.

Es gibt inzwischen einen offenen Brief mit dem Titel: "Include Ms. Olympia Bodybuilding to the 2015" an den dafür zuständigen IFBB- und NPC-Funktionär Jim Manion. Dieses Schreiben findet sich an dieser auf Petitionen spezialisierten Stelle. Dies tut es folgerichtig auch in Form einer Petition (=Bittschrift), die tunlichst auch von jedem Fan des FBB unterschrieben werden sollte, selbst wenn ich persönlich es für sinnvoller und zielführender halten würde, wenn die Muskelmaedels endlich einmal ihren eigenen Laden aufmachen und somit Verbänden wie der IFBB etc. pp. etwas husten würden. Und überhaupt: Wer mal "Jim Manion" in den allwissenden Gockel eingibt, findet gleich als zweiten (!) Hinweis einen schönen Beitrag mit dem Titel "The Fix is In: Manion and Manion Corruption?" zu den monetär-familiären Verflechtungen von Papa und Sohn Manion im Bodybuilding (hier der Link) --- honi soit qui mal y pense ...

Aber ich schweife ab.

Halten wir für dieses Mal das Erfreuliche fest: 
Es gibt in Deutschland Veranstalter, welche also Bodybuilderinnen buchen. 
Und zwar für große Events.
Denn darum handelt es sich hier.
Ob Stefan Raab nun eine Wok-Rutsch-WM, ein Turmspringen oder eben nun ein Stock Car-Rennen im amerikanischen Stil veranstaltet - diese aus Sicht eines Feuilletonisten fraglos  sinnbefreiten, aber bei einem müde gearbeiteten Couch Potato gute Laune und Entspannung verbreitenden Veranstaltungen sind immer richtig groß angelegt und ködern stets ein Riesenpublikum. Und sie machen Quote.



Dieses Mal findet man den Rummel auf Schalke, oder vornehmer: Veltins Arena (ob nun mit oder ohne Bindestrich, ist mir juck, trinke zZ eh Bier aus Böhmen). Am Samstag, 8. November 2014 (also vom Tag dieses Postings an gerechnet: in einer Woche), abends ab 20:15 Uhr geht's los, rein kommt man ab 18 Uhr. Karten gibt's ab 26 Euro, so die Infos von Raabs Sender Pro Sieben.

Zitat aus dem Werbetext: "Die größte Verschrottungsaktion Europas: Stefan Raab schrottet mit 29 prominenten Rennkollegen um die Wette. Am Samstag, 08. November 2014, steigt in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen Stefan Raabs "TV total Stock Car Crash Challenge 2014".

Die Fahrer der "TV total Stock Car Crash Challenge" starten in insgesamt drei Hubraum-Klassen, über 1500, 1900 und 3000 ccm. Beim größten Stock-Car-Rennen Europas ist ausdrücklich erwünscht, was die Straßenverkehrsordnung streng verbietet: Wer hier
gewinnen will, muss drängeln, schubsen und seinen Konkurrenten ordentlich in die Karosserie krachen. Der jüngste Wettbewerb ist der Caravan Crash Cup: Die vier besten Teams der vorangegangenen Rennen stellen je einen Fahrer und treten mit Wohnwagen-Anhängern gegeneinander an. Im letzten Rennen, dem Rodeo, kurven alle noch fahrtüchtigen Fahrzeuge so lange ihre Runden, bis nur noch ein Wagen rollt."


Der Termin ist der 8.11. (und nicht der 15.11., man hat da umdisponieren müssen (guggsd du hier bei Pro Sieben). 



Ach ja. Man würde bei so einem Rennen durchaus auch mal gern mitmachen - das weckt Erinnerungen und würde bestimmt noch so viel Spaß machen wie früher. Zumal man hier ohne Rücksicht auf Blechschäden und das anschließende tagelange Reparieren durchs Stadion kacheln kann --- und sich natürlich bei der Siegerehrung über den erregenden Anblick von einigen spektakulären Muscle Girls freuen darf ...  

Und überhaupt - die Muscle Girls.
Wer da denn nun alles dabei sein wird?
Sechs Muskelmaedels sollen's sein, so heißt es.
Jana Linke Sippl ist, so weit ich weiß, mit von der Partie - das liegt ja nahe.

Ihre Adresse dürfte inzwischen bei dem ein oder anderen Redakteur der Privaten im elektronischen Adressbuch stehen.
Wollen wir nur hoffen, dass es nicht zu nass und/oder zu kalt sein wird, damit die Maedels auch ihre prächtigen Muckis zeigen können und sie nicht verhüllen müssen.

Und ob das denn nun auch alles so kommt, wie's angekündigt worden ist?
Tja, wer weiß, was die Fernsehleute bis dahin noch an Ideen haben werden.

Bis dahin: Es sei sich darauf gefreut, dass da mal wieder die Augen auf muskulöse Frauen gelenkt werden.Und weil das so ist, habe ich mal ein paar Bilderchen verbrochen, die mit dem Flammenhintergrund das in Rennfahrer- und Tunerkreisen nicht erst seit den Zeiten der guten alten "Ghost Rider"-Comics so beliebte Bildmotiv aufgreifen (ist doch gut, dass ich vor ein paar Jahren mal in einen richtig großen Ofen hinein fotografieren und so ein beartbares Ausgangsfoto für diese kleine Reihe schießen konnte ...)
 

Nachtrag, 1. 11. 2014:
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil - die umwerfende Jay Fuchs ist wohl auch mit dabei. Dies ist der Facebook-Seite von Jay Fuchs zu entnehmen, denn da hat sie voller Vorfreude schon darüber geschrieben. Und weil das wohl so ist, habe ich mir erlaubt, auch ein Bildlein mit ihr zu verbrechen. Ich hoffe, das geht in Ordnung und gefällt nicht nur der "Beteiligten" - falls sie es denn überhaupt mitbekommt ...

...

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Jana Linke Sippl im TV

Unendliche Weiten - die
starke Jana darf jetzt
hoch hinaus: Pilotenschein,
Repekt!

So, und hier der angekündigte TV-Beitrag zu Jana - den eigentlichen Sendetermin habe ich umständehalber leider verschwitzen müssen. Daher jetzt ein Link zur Mediathek des Senders

Bei 10:40 Minuten fange man an.


Wie zu hören war, ging es um Janas Pilotenschein, darüber hat muskelmaedels ja schon hier berichtet. Den hat sie in den USA absolviert. Ursprünglich wollte RTL die Prüfung mitfilmen, aber dann kam der Bostonmarathon-Terroranschlag, es folgte eine hohe sicherheitswarnung, das Filmteam wurde nicht mehr zugelassen. Also hat man jetzt die Sache nachgefilmt. Es war, so der Auszug aus einer Mail von Janas Lebensgefährten Chris, "ein guter Bericht, nur positiv. ... keine blöden Sprüche."
Da heben die Fans ab - ganz
ohne Flugzeug ...
Na denn, viel Vergnügen!

Samstag, 5. Oktober 2013

Jana im TV - demnächst

JLS at her best ...
Habe soeben von unterwegs bei einem Essensstopp mal meine Nachrichten abgefragt und da gerade folgende E-Mail gelesen:

"jana hat die letzten tage in la mit rtl gefilmt...
wird in rtl explosiv ausgestrahlt"
 
Schnappschuss von der wie stets
starken Jana und einem irgendwie
schwächlich wirkenden Arnie bei
einem früheren Dreh - was wohl
dieses Mal zu sehen sein wird?
Ausgeschrieben heißt das, dass die unter uns Muskelfans als Oberkult geltende Jana Linke-Sippl in der Stadt der Engel war. Also im kalifornischen Los Angeles. Zu Filmaufnahmen für die RTL-Sendereihe "Explosiv". Mal abwarten, was rauskommt. Hoffentlich was Gutes und nichts, was Muskelmaedels per se abwertet. Wir werden's erleben. Was auch noch fehlt, ist die Angabe, auf welchem Sendetermin der Beitrag schließlich liegen wird - sobald muskelmaedels.blogspot Näheres weiß, wird's gepostet. 
Man stelle sich vor, Jana in der Haltung, in
dem Outfit und an dem Ort zu begegnen - und
frage sich, was dann wohl mit einem passiert...
Zumindest hätte ich dieses tolle Foto
gern in der größtmöglichen Auflösung!
 

Freitag, 1. Februar 2013

Der Kuss. Der Bizeps => Der Kuss des Bizeps': Wie es die Muskelmaedel-Fans gern hätten ...


Nachdem sie ihn über eine ihm unerträglich lang scheinende Zeitspanne hingehalten hat, erhört sie schließlich das fast schon flehentliche Bitten des Kerlchens, das sie da mit weit aufgerissenen Augen anstarrt, im Blick soviel Ehrfurcht wie vor einer Göttin. Und dann ist er da. Der Moment, in dem sie mit überlegenem Lächeln in Positur geht und ihm "die Muskeln zeigt". Präziser formuliert: Vor allem geht es um die Muskeln ihrer Oberarme. Um deren imposantes Ausmaß, um deren scharf ausgeprägte Kontur. Und darum, wie diese beiden Kraft-Hügel zusammen mit ihrer Ausstrahlung von ihrer weiblichen Überlegenheit künden. Davon, dass sie mit ihm machen kann, was sie will. Was er will. Wenn sie will.



Die klassische Muskelpose besteht nun darin, dass sie die Oberarme anhebt, bis sie ungefähr parallel zum Boden sind. Dabei winkelt sie dann die Unterarme an und ballt die Hände zur Faust. Und senkt sie nun die Unterame etwas in Richtung Hals und Schultern, dann wölbt sich die Körperpartie, auf die es den echten Fans von Muskelmaedels ankommt - der Bizeps, also der zweisträngige (daher der Name) Beugemuskel des Oberarms. Das Präsentieren dieser - möglichst gut augebildeten - Muskeln bildet seit Urzeiten ein Symbol der Kraft. Und werden diese Muskeln von einer Frau vorgeführt, dann erhält das noch eine besondere Komponente - vor allem, wenn sie das in Gegenwart eines Bewunderers tut.

Dem kann das Muskelmaedel nun die Gunst erweisen, indem er diese mächtigen Bizeps' und die im Umfang (in Relation zu ihrer Körpergröße) oft kaum glaublichen Arme befühlen und betasten lässt, während sie diese Muskeln durch leichtes Hin und Her der Unterarme und durch wiederholtes Anspannen unter seinen Händen spürbar "wachsen" und "schwellen" und "steinhart werden" lässt.



Natürlich lässt sich das Vorführen dieser im Duktus der Szene als "Guns" (=Kanonen) bekannten Bizeps-Muckis durch andere Körperhaltungen lustbringend variieren. Etwa, in dem sie die Arme vor dem Rumpf anwinkelt und so die Form des Bizeps' aus anderer Perspektive darbietet. Oder so, indem sie den Oberarm senkrecht und den Unterarm waagerecht hält, das Handgelenk von der anderen Hand mit Druck umfasst, so dass noch mehr Spannung aus den Bizeps kommt und ihn besser schwellen lässt. Bei extremer Muskulosität sorgt es für atemberaubende Momente, wenn sie die Unterarme vor der Brust kreuzt und dabei ihre beiden "Kanonen" vorführt. Natürlich ist da auch die klassisch weibliche Geste, bei der sie sich spielerisch in ihre Haare fasst und dabei ihre Muskeln in besonders dramatischer Weise auf und ab zucken lässt.

Und wenn sie nun noch, ganz lasziv, diese Muskel-Kuppeln küsst oder gar mit der Zunge berührt, dann wird - denn der ist ja immer noch da - der andächtig vor ihr kniende oder zwischen ihren wuchtigen Schenkeln eingeklemmte Verehrer starker Frauen regelrecht verrückt.



So. Nun kann leider nicht jeder jeden Tag beim Muskelmaedel seiner Wahl ein solches "muscle worship" betreiben (das ist ja einer der Gründe dafür, warum es "muskelmaedels.blogspot.de" überhaupt gibt). Also bleibt nur die zweitbeste Alternative - soziale Netzwerke, Filme und Fotos. Doch damit wären wir beim Anlass dieses Postings: Es mangelt bei dem vorhandenen Material oft an der gerade beschriebenen Tätigkeit - das darf man mir glauben, mattmuscle hat im Lauf der Jahre bestimmt Hunderttausende von Fotos gesichtet und zig Filme gesehen ...

Liebe Muskelmaedels, und da vor allem diejenigen, die ihre Fans gern mit Fotos und Videos erfreuen! Hiermit sei an euch die Bitte geäußert, doch den "Kiss of Biceps" öfters mal in das Programm der entsprechenden Shootings mit aufzunehmen. Und wenn, dann nicht nur ein schnell hingehauchtes "Luftküsschen", sondern einen Kuss, der durchaus länger und genüsslicher sein kann. Sehr gern genommen wird auch der Kuss (mit und ohne Zunge), den sich das Muskelmaedel nach dem anstrengenden "Aufpumpen" seiner beiden "Guns" angedeihen lässt. Also dann, wenn die mächtigen Bizeps' unter der Belastung der schweren Hanteln so richtig stark und prall geschwollen sind und sich unter der Haut gar die ein oder andere Vene zeigt ...




Eins noch. Natürlich gibt es auch den andächtig-verehrenden Kuss, den der bewundernde Fan den starken Armen der angebeteten "muscle goddess" angedeihen lässt --- doch das streift ein Thema, über das es bei "muskelmaedels.blogspot.de" demnächst noch mehr zu lesen geben wird. 

Freitag, 20. Juli 2012

Gesucht: Bodybuilderin für TV-Produktion



Ich habe heute eine E-Mail mit folgendem Inhalt bekommen und stelle diese Anfrage hier einmal ein. Vielleicht liest es die ein oder andere, die es betrifft und nimmt Kontakt auf.


Guten Tag,

Ich bin Redakteurin bei einer TV-Produktionsfirma und bin auf der Suche nach Frauen, die professionell Bodybuilding betreiben. Das Ganze ist für ein neues TV-Format. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir ein paar Kontakte senden könnten.

Sie können mich erreichen unter: 0221 964470199
oder per Mail poersch@jokerproductions.de


Samstag, 30. Juni 2012

Ich glotz' TV - und sehe ...


Da gab es gestern eine der Sendungen, in der alles auf der Welt immer gemäß "das beste/schlimmste/auffälligste/sonstigste" bewertet und in eine Art Rangliste gepresst wird. Gestern präsentierte die fraglos gebildete und gelegentlich durchaus geistreiche Moderatorin Sonja Zietlow Leute, die durch bewusst von ihnen selber beeinflusste körperliche Merkmale von der Norm abweichen. Das stellte die blonde Dame mit den üblichen spitzen Bemerkungen garniert in einer Rangliste vor. Auf Platz vier kam eins der liebsten Muskelmaedels von Yours Truly, mattmuscle --- Jana Linke-Sippl.

Vorsichtig ausgedrückt, hinterließ der Beitrag zwiespältige Gefühle. Zum einen sah man in diversen Aus- oder besser Zusammenschnitten Janas Prachtmuckibody, mal in kleidsam-knapp, mal beim harten Training. Auch kam sie kurz zu Wort, ebenso ihr Männe, Christian, der gewohnt-offen über seine Vorliebe für starke Frauen sprach.

Es gab natürlich auch in dieser Sendung die üblichen dazwischen geschnittenen Kommentare diverser Prominenter - sprich: die üblichen Big-Brother-Teilnehmer, die üblichen Moderatoren-Kollegen, die üblichen Möchtegern-Promis, die üblichen Schauspielerinnen. Interessanterweise reichten deren Kommentare von - im Falle des selbsternannten "Checkers" - völlig ablehnend über beschreibend-aussagelos bis hin zu tolerant, ja - im Falle des Kölner Big-Brother-Jürgens - sogar zu durchaus bewundernd.


Das war das "zum einen", jetzt "zum anderen": Ich werde auch nach einer Nacht später den Eindruck nicht los, dass das nicht viel mehr war als das, was früher bei den Vaudevilles, Cabarets, Wildwest-Shows und Zirkussen als "Freak Show" unverzichtbar dazugehörte. Also sowas wie die Frau ohne Unterleib, der Mann mit den drei Beinen und ähnliches mehr. Natürlich muss man nicht jeden Auswuchs menschlicher Extreme mögen, sprich kiloweise Piercings über großflächigen Tätowierungen (das ist das richtige deutsche Wort), Kunstmöpse in Medizinballgröße, Lippen in Wiener-Würstchen-Gestalt oder Fingernägel so lang wie das Netzkabel von meiner alten Bohrmaschine. Aber man muss diese Art von Lebensführung hinnehmen, ohne die Leute ausschließlich öffentlich herabzusetzen.

Eine Extrem-Bodybuilderin in diesen Zirkus einzugliedern, das halte ich für verkehrt. Für mich ist mehr als nur ein gradueller Unterschied zwischen dem Wachsenlassen von Fingernägeln oder dem kräftezehrenden Training und der disziplinierten Ernährung, die zum BB dazugehört. Außerdem suggeriert dieses Mit-Einbeziehen einer Extrem-Bodybuilderin ja nachgerade, sie sei die einzige ihrer Art. Was sie definitiv nicht ist. Das zeigte ja auch das eingestreute Material zu Martin Schoeller und seinem Buch über Bodybuilderinnen.


Zumal am selben Tag im steuerlich gesponserten TV die Übertragungen von der Leichtathletik-WM in Helsinki liefen. Und selbst ich als arbeitender Mensch bekam noch mit, dass zum Beispiel bei den Hürdenläuferinnen die ein oder andere Athletin antrat, deren körperliche Verfassung atemberaubend war und die vor - sagen wir - zwei Jahrzehnten bei einem Bodybuilding-Wettkampf für Begeisterung bei den BB-Fans und für Aufschreie in den Medien gesorgt hätten. Wahrscheinlich würden nicht wenige der jubelnden Leichtathletik-Anhänger ihre Abneigung bekunden, wenn dieselbe muskulöse Athletin nicht rasend schnell laufen würde, sondern zum Posing eingeölt und im Bikini auf der Bühne stünde. So aber provozierte das seitens der TV-Moderatoren nur gelangweilte Aussagen wie "Etwas Muskeltraining gehört heute schon dazu".

Zweierlei Maß. Zum einen zeigt es, dass Muskeln bei Frauen je nach Sportart akzeptiert werden, wer will, mag das als Fortschritt in der Toleranz sehen. Zum anderen aber befördert die Glotze durch Beiträge wie diese Rankingliste menschlicher Extreme schlichtweg die Intoleranz. Und das ist etwas, dem man entschieden entgegentreten sollte.

Abgesehen davon: ICH finde Maedels wie Jana sexy! Aber ich nehme an, das ist inzwischen allgemein bekannt ...