Dienstag, 27. Oktober 2020

Muskelmaedels mit Hut: Cowgirls


Und dann waren da noch die Frauen, die Hüte mit breiten Krempen tragen, stürmische Pferde reiten und durch all das ganze Lassoschwingen, Strammziehen der Zügel, Gabeln von klotzigen Heuballen, Bändigen von Bullen und Vertrimmen von Viehdieben mächtige Sexy-Muskeln entwickeln: Hier ein paar Cowgirls mit Muckis - Aleesha ist die nächste:



Dann eine Damit mit kleidsamem schwarzen Hut:




Annie Riviecchio mal behütet, was auch passt, da sie privat wohl eine Pferdenärrin ist. Und natürlich darf der Griff zur Hutkrempe nicht fehlen, weil das so schön den Bizeps schwellen lässt, neben Annie zeigen das Tazzie, Yvette und Teagan:







 Oh, natürlich gibt's Cowgirls noch zu oder am Pferd - Shannon, Lisa  und Olga:



Und zum Schluss noch mal eine Rückansicht oder zwei:




Fehlt jetzt nur noch eins: Ein Film, in dem ein richtig muskulöses Cowgirl auch mal alle ihre Vorzüge in Action zeigen kann ...

Eins habe ich noch grad gefunden - Cowgirls im Doppelpack:

Sonntag, 25. Oktober 2020

Super Biceps: The Guns of Andrea


Andrea Shaw hat mal ihre mächtigen Arme vermessen - und das Ergebnis lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Guns! 

Denn das Maßband kam bei zirka 18 Inches einmal rundherum, sieh Bild unten. 18 Inches! Hört sich viel an, oder? Das ist es auch: Umgerechnet ergibt das gut 45, 46 Zentimeter - beim Umfang des Oberarms stellt das einen Wert dar, auf den mancher männliche Fitnessstudio-Jünger schon mal richtig stolz wäre, aber sowas von ...    

18 Inches Biceps! Es gibt nicht viele Frauen, deren Arme in den Bereich hineinreichen. Damit reiht Andrea Shaw sich ein in die Riege der Super-Biceps-Ladies, etwa Laura Binetti (die war sozusagen die Pionierin bei Super-Duper-Armen, auch wenn ihr Oberarmumfang "nur" bei zirka 17 Inches lag), Aleesha Young und natürlich Renne Toney, die nach wie vor den Referenzwert liefert mit ihrem Oberarmumfang von sage und schreibe 20,5 Inches oder 52 Zentimetern. Ich würde auch noch zum Club der Super-Guns Marja Lehtonen hinzuzählen wollen, weil sie
auf 17 Inches (43 Zentimeter) kam, was bei ihrer Größe von zirka 1,54 Meter aber einfach nur exorbitant wirkte. Und ob bei "Marvelous" Margie V. Martin auch schon das Maßband bei den stolzen 18 Inches spannt - möglich wär's ja, aber ich konnte (noch) keine entsprechenden Daten finden.

Mal gespannt, was da noch geht ... 



 

Freitag, 23. Oktober 2020

Tagtraum: Schmoe trifft Muskelmaedel -- nach Corona

Und wenn das mit dieser verflixten weltumspannenden Corona-Seuche endlich vorbei sein sollte --- aber dann! Dann endlich will ich wieder mal ein  Muskelmaedel treffen, eins, das mir an diesem Tag dann begegnet mit genauso viel oder besser wenig metallisch-glänzendem, vielleicht auch goldfarben schimmerndem Spandex am Leib wie hier die supermuskelpralle Lisa Cross, mir ihren Leib vorführend, diesen Body mit den noch vom Training aufgepumpten Muckis, noch ganz erhitzt von der Belastung, schweißfeucht, dazu ihre animalische Ausdünstung, die Muskeln vibrierend von Kraft, sie selber strotzend vor Selbstbewusstsein und Überlegenheit. Und dann male ich mir aus, wie es ist, sie anzufassen und zu fühlen und zu riechen und zu spüren ... endlich wieder Einmal!


Donnerstag, 22. Oktober 2020

Rücken zum Entzücken - Monique Jones

Und hier ein Blick zum Enzücken auf den Rücken von Monique Jones. Wenn ich darauf gucke, fallen mir zum Vergleich immer Worte ein wie "Delta" und Ähnliches. Extrem breit, sehr gut definiert. Und die Wirkung wird bei ihr noch jedes Mal dadurch verstärkt, wenn sie mal ihre außerordentlich bepackten Arme hebt und sich die voluminösen Konturen von Bizeps-, Delta- und Trapezius-Muskeln abzeichnen und dabei anfangen, sich zu wölben ...

 


Dienstag, 20. Oktober 2020

Was Kurzes: Lenka Ferencukova, der Strand, die Muckis

Und hier noch ein Blick auf Lenka Ferencukova in der Verfassung, in der sie Anfang Oktober bei der 2020 NPC European Championship  - IFBB Europe Pro Show angetreten ist, im Veranstaltungsgelände Institución Ferial Alicantina (IFA) im spanischen Alicante (die Show ist nicht zu verwechseln mit der Anfang September veranstalteten European Pro Show in Santa Susanna, wieder Spanien). Aber nun sei das Auge des Betrachters nicht nur auf die dicken und dabei tief gekerbten Bauchmuskeln Lenkas geleitet, sondern auch darauf, wie herrlich das Sonnenlicht auf ihrem trotz der extremen Defi immer noch unverschämt mächtigen Bizeps spielt und durch einen zielgenaues Spiel von Reflex und Schatten dessen unglaubliche Form herausmodelliert...

 


 

Samstag, 17. Oktober 2020

Wie alles begann: Mail Nummer 11

Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet: Gestern erreichte mich dieser Text von einem Leser. Und der fragte, ob ich den auch noch veröffentlichen würde. Aber natürlich - wie immer habe ich den durchgesehen und dann dem Absender zur Freigabe geschickt: Hier ist nun die nächste Geschichte eines Lesers zu dem Thema, wie es bei ihm mit dem Faible für Muskelmaedels angefangen hat. Man beachte auch den Nachsatz unten drunter, wie ich ihn schon bei einem früheren Posting angegeben habe - das gilt nach wie vor. Jetzt aber das, was Leser Nummer elf zu erzählen hat:

Gerade sehe ich, dass sich in den letzten Tagen wieder was tut in diesem Blog, in Muskelmaedels. Meinem Lieblings-Blog! Da nutze ich gerade die Gelegenheit! Ich schicke einfach auch mal meine Geschichte zu diesem Thema "Wie alles anfing".

Bei mir war es in dieser Disco. Eine Riesenanlage. Es war an einem Samstag. Ich war gerade 16 Jahre. Da sind wir an diesem Samstag hin gefahren, mit fünf Leuten im Auto von Sebastian, der war schon 19 und hatte den Führerschein. Wir kamen dahin und gingen hinein. Ich war da zum ersten Mal und kannte mich nicht aus. Ich ging ein bisschen tanzen, dann stand ich am Rand und guckte zu. Denn die meisten Leute da tanzten besser als ich, da war das Zusehen spannender. Ein Mädchen war da, die verbog sich und zuckte und sprang hin und her, dass ihre langen schwarzen Haare nur so flogen. Und ich dachte, Respekt, dass die nicht umknickt mit den hohen Absätzen an diesen Lackschuhen von ihr. 

Irgendwann musste ich dann mal wohin. Als ich zurückging, bog ich irgendwie falsch ab und konnte in diesem Disco-Licht nicht gleich sehen, wo ich war. Ich kam an so einen schwarzen Vorhang und dachte, dahinter ist die eigentliche Disco. 

Ich durch den Vorhang durch  - und da sehe ich in einen halbdunklen Raum mit so zwei Leuten, die sich grad die Hand geben. Eine Hand drückt wohl zu, so muss es sein, denn da  wimmert der mit der anderen Hand und knickt so richtig ein, bis er fast auf dem Boden kniet. Und dann höre ich, wie eine Stimme sagt: "Was denn, du Wurst, mehr hast du nicht drauf?" Die Stimme war die von der Person mit der Hand, die da am Zudrücken war. Aber das war gar kein Kerl, das war ein Mädchen! Und zwar die mit den schwarzen Haaren und den hohen Absätzen! Die hat den Kerl bei der Hand und drückt, dass der wimmert! Und steht da, als ob sie die Chefin von dem Laden wäre!

Ich steh da und gucke, auch wenn's gut sein kann, dass die zwei mitkriegen, dass ich da stehe und gucke. Weil ich bin völlig baff, dass die das kann. So zudrücken, dass der Typ da vor ihr winselt. Schließlich lässt sie ihn los, sagt zu ihm "Mach Platz, du Wurst!" Sie schubst ihn weg, er kniet jetzt, hält die Hand zwischen den Beinen und stöhnt. Sie guckt ihm zu, sagt noch was wie "so was von einem Schwächling!", dann geht sie - und zwar genau in meine Richtung! Da reagiere ich und schieb mich nach rückwärts raus, drehe mich um, gehe runter und nestele an meinem Sneaker. Ich höre den Vorhang und die Schuhe von ihr, die klicken auf diesem Marmorboden. Ich drehe mich um und sehe, wie sie in die andere Richtung geht. Da denke ich: "Ab hinterher, dass ich wieder den Weg zurück finde!"

Wie ich aber so hinter ihr hergehe, sehe ich die Beine von ihr. Sie trägt so eine schwarze Hose, glänzend und ganz eng. Aus so einem flexiblen Stoff. Und so sehe ich, wie sich ihre Beine bewegen. Als erstes ihre Waden. Mann! Was hat die für Waden - dick und fest! Dann sehe ich, dass die Beine dazu passen. Und dann ist sie an der Tanzfläche. Ich dahinter, mit ein paar Metern Abstand. Sie bleibt stehen, spricht mit einem anderen Mädchen. Dann zieht sie ihren weißen Wollpulli aus und gibt ihn dem anderen Mädchen. Und da sehe ich es erst. Dieses Kreuz! Sie hat ein superbreites Kreuz! Und dann passiert es. Sie hebt ihre Arme, um sich die Haare nach hinten zu tun! Und ich sehe: Alles voll mit Muskeln, so klar ausgebildet und kantig und stark!

Und da hab ich mit einem Mal, was ich dann lange hatte, wenn ich nur schon das Bild von so einem Mädchen mit Muckis gesehen habe. Ich war nur froh, dass es da so duster war und ich eine Jacke mit hatte, die bis zu den Knien ging! 

Das war jetzt meine Geschichte. Wollte ich nur mal geschrieben haben. Was aus ihr geworden ist, weiß ich aber nicht. Habe sie nie wieder gesehen, obwohl ich noch öfters in dieser Disco war.  Aber so hat es bei mir angefangen mit meiner Begeisterung für Frauen mit Muskeln!

 

Ungefähr so darf man sich das mit
vorstellen mit den Händen im Haar...


(Nachsatz oder Disclaimer von mattmuscle, also dem Betreiber von dem Ganzen hier: Wie man sieht und wie ich fast wortgleich schon früher geschrieben habe, werden solche Zuschriften natürlich noch veröffentlicht. Das Thema wird hier so lange besprochen, wie es Zuschriften dazu gibt. Also, wer seine dazu passende Geschichte erzählen will: keine falsche Scheu, bitte schreiben und herschicken. Ich lese alles. Und wenn die Geschichte halbwegs für eine Veröffentlichung taugt, dann kontrolliere ich die Rechtschreibung und korrigiere gegebenenfalls auch andere Fehler wie falsche inhaltliche Bezüge, unstimmige Satzanschlüsse, grammatikalische Schnitzer und so weiter. Ich schicke das vor dem Veröffentlichen dann aber noch mal an den jeweiligen Schreiber, ob dem meine Korrekturen passen, so wie in diesem Fall auch geschehen. Ist das zu beiderseitiger Zufriedenheit, poste ich das. Und das mache ich das wie immer ohne Namensnennung.)


Freitag, 16. Oktober 2020

Kleiner Tribut an Margie Martin

Stellt sich die Frage angesichts all der ganzen Wettkampfklassen mit gleichsam im Format abgespeckten Bodybuilderinnen - gibt's noch welche, die die Fahne hochhalten, auf maximalen Mucki-Umfang gehen, bei gleichzeitiger Top-Symmetrie und Spitzen-Defi? Doch, gibt es. Hier hätten wir the leader of the pack --- Margie Martin. Die Frau mit den Super-Kanonen! Und sie hat auch noch etwas anderes: Wenn sie lächelt, wird es im Raum heller ...
 


Mittwoch, 14. Oktober 2020

Kurze Fundsache: Wie Muskelmaedels das mit den Muckis sehen

"Wenn die Muskeln wachsen, dann nimmt das nicht nur nicht deine Weiblichkeit weg, sondern es unterstreicht sie. Weiblichkeit ist keine Frage von Muskeln, Weiblichkeit ist angeboren und lebt in deinem Gehirn, sie ist in deiner Persönlichkeit enthalten. Auf dass man sieht, dass das alles von ein und derselben Quelle stammt. Ob jemand nicht in der Lage ist, das zu erkennen, ist eine andere Frage. Ich bin als Frau zur Welt gekommen und ich bin tatsächlich immer noch eine Frau, mit meinen Muskeln zeige ich nur, dass ich mir da sicher bin. Kein Grund, da anders zu fühlen. Ich mag meine harte Arbeit, danke euch, dass ihr sie wertschätzt."
Ich weiß nicht mehr, von welchem Muskelmaedel genau ich diese Aussage habe, sie befindet sich schon länger in meinen Notizen. Wollte sie immer schon mal posten - here we go.


 

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Nicole Pfützenreuter (1969-2020)


Sie war ein Sinne des Wortes großes Mädchen - sie reichte mir bis zur Augenhöhe, in High Heels und Plateausohlen guckte sie gar einschüchternderweise von oben auf mich runter. Und dazu war sie so muskelbepackt und austrainiert, dass ich beim auf Neudeutsch als "grappling" bekannten Herumbalgen und wohl auch beim Armdrücken vermutlich keine großen Chancen gehabt hätte. Sie war auch davon abgesehen eine Erscheinung, mal in Flachsblond, auf dass dann angesichts dieser Hünin jeder Wikinger neidisch geworden wäre, mal mit Haar, dessen Tönung mir schon fast wie Signalrot vorkam. Dazu statt der üblichen Knöpfe und Perlen auch mal gern auffällige Ohrgehänge oder riesengroße Ohrringe wie eine südamerikanische Bella... doch, Nicole Pfützenreuter konnte auffallen. 


Ich habe einige Male auf Messen und anderen Veranstaltungen mit ihr gesprochen (2007 auf der FIBO habe ich dann zum Beispiel das Bild hier oben drüber aufgenommen, im Jahr darauf das unter diesem Abschnitt und auch das ganz oben drüber). Gespräche also, zu meinem Vergnügen und auch, um dabei ein bisschen was zu lernen. Über Training, über Ernährung (den Begriff "schleimfreie Heilkost" habe ich noch im Ohr). Sie war über 20 Jahre am Eisen, absolvierte diverse Wettkämpfe (etwa NY Pro 2010, ihr findet dazu Nachberichte, hier und hier) blieb stark und austrainiert, trat auch schon mal in Videos auf (hier), vermittelte ihre Ansichten zum Sport und zur Welt per Streaming, war immer nach vorn orientiert, machte Mut, zeigte sich auch durchaus mal freizügig - und: sie antwortete ihren Fans direkt, offen und freundlich, zu Sportlichem wie auch zu Fetisch-Sachen. 

 


Jetzt ist Nicole Pfützenreuter alias Nicole Savage an ihrem - offen von ihr besprochenen und in den sozialen Medien couragierterweise auch so kommunizierten - Krebsleiden im Alter von 51 Jahren verstorben. Sicher viel zu jung, sicher zum allergrößten Leid ihres Mannes Karsten, ihrer Familie und ihrer Freunde, aber danach fragt das große K nicht. Ich als Fan des FBB werde Nicole Pfützenreuter von den Gesprächen auf Messen wie der FIBO als ebenso leidenschaftliches wie physisch beeindruckendes Muskelmaedel in Erinnerung behalten und auch als einen höchst individuellen Charakter, markant, unkonventionell, nach vorn orientiert, eigenständig und sicher alles andere als stromlinienförmig - solche Menschen gibt es zu wenig und jetzt wieder einen weniger. RIP Nicole!


Dienstag, 28. April 2020

Joanna Thomas (1976-2020)


Sie war bis dahin die jüngste Athletin, die ihre IFBB-Pro Card errang - die aus Cornwall stammende Britin Joanna Thomas, der dieses Kunststück im Alter von 21 Jahren gelang. Da hatte sie schon gut sechs, sieben Jahre Training hinter sich, ausgelöst durch sofortige Faszination, als sie bei einem in ihrem Elternhaus einquartierten Studenten ein Bodybuilding-Magazin sah - ihre Begeisterung galt vor allem den darin abgebildeten Muskelmaedels. Thomas, seit Kindesbeinen an Asthmatikerin und daher kaum sportlich, sah in Gewichttraining die Chance, doch zu einer sportlich-muskulösen Figur zu kommen. Und so meldete sie sich schließlich zum Training an, obwohl die Frau des Studiobesitzers sie anfangs nicht als Kundin annehmen wollte. Aber ihr Mann beschloss, das blonde Mädchen zu trainieren. Innerhalb von einem halben Jahr war sie stark genug, um die einzige Frau in dem Studio zu sein, die, so ihre Aussage, "als einzige sauber Klimmzüge hinbekam." Nach zwei Jahren hatte sie ihr Gewicht deutlich gesteigert. Ab ihrem 17. Lebensjahr verfolgte sie das Ziel, Profi-Bodybuilderin zu werden. Das führte zu dieser Wettkampfliste:
  • 1997 EFBB British Championships – 3. Platz (Leichtgewicht)
  • 1998 EFBB Northwest Qualifier – 1. Platz (Mittelgewicht)
  • 1998 EFBB British Championships – 1. Platz (Leichtgewicht und Gesamtsieg)
  • 2001 IFBB Jan Tana Classic – 1. Platz (Leichtgewicht)
  • 2001 IFBB Ms. Olympia – 10. Platz (Leichtgewicht)
  • 2003 IFBB Jan Tana Classic – 2. Platz (Leichtgewicht)
  • 2004 IFBB GNC Show of Strength – 2. Platz (Leichtgewicht)
  • 2004 IFBB IFBB Ms. Olympia – 7. Platz (Leichtgewicht)
  • 2007 IFBB Atlantic City Pro – 4. Platz (Leichtgewicht) 


Und sonst? Ausgebildet war sie als Krankenschwester, arbeitete aber wohl zumindest in ihrer Aktivenzeit nicht in dem Beruf. Zudem inspirierte sie ihre Schwester Nicola zu einer (wenn auch kurzfristigen) Karriere, immerhin gelang es dieser, sehr früh ihre Pro Card zu erhalten, auch wenn sie nie als Profi starten sollte. Joanna Thomas machte sich, so die unterschwellige Aussage einer entsprechenden TV-Doku, zumindest kurz Hoffnung auf eine erfolgreiche Karriere in den USA. Dort lebte sie ab 2001, zeitweise sogar auf Einladung des bekannten FBB-Journalisten Steve Wennerstrom in dessen Haus. Ja, und als in den Zeiten vor Facebook jeder eine eigene Website hatte und auch jeder bloggte, da vermarktete sie sich selber als "Buff Barbie", durchaus offen auch für Erotisches. 



Doch das endete wie auch ihre FBB-Profi-Karriere, die sie 2007 an den Nagel hing. Sie lebte mit ihrem Freund in Florida, ging aber dann zurück in ihre Heimat. Das, was dann von ihr zu vernehmen war, war alles andere als erfreulich: Von arthritischen Problemen geplagt, nahm sie zu, hatte schließlich Schwierigkeiten zu gehen, ersuchte gar via Internet ihre Fans um Hilfe für eine Knieoperation.  

 


Nun ist, so die via Facebook erfolgte Mitteilung ihres Bruders, Joanna Thomas am vergangenen Sonntag, dem 26. April 2020, gestorben - mit 43 Jahren, das ist wieder einmal mehr viel zu früh (und hier wie auch sonst im Netz ist nun sicher nicht der Platz, um, wie andernorts schon geschehen, über die eventuelle Nachwirkung diverser Substanzen zu spekulieren - so etwas macht mich dann auch mal fassungslos. Ich halte solche Vermutungen unter diesen Umständen schlicht für pietätlos).


Was bleibt? Zuerst einmal seitens von Fans wie mir gegenüber ihren Angehörigen unser Mitgefühl und wegen des Verlustes  unsere Trauer. Jenseits allen Sports war sie Teil einer Familie, eines Freundeskreises und da um ihrer selbst willen geliebt, das ist immer und immer wichtiger als jeder sportliche oder berufliche Erfolg. Aber als Außenstehende fokussieren sich die Fans natürlich auf das Sportliche. Denn in der Erinnerung der Fans bleibt und lebt da eine wunderschöne junge Frau, deren Energie auch gleichsam per virtueller Übertragung zu spüren war, jemand, bei dem zumindest ich immer an eine Frau denken musste, in deren Körperlichkeit sich die üppigen 1950er-Jahre-Formen einer Marylin Monroe oder Gina Lollobrigida mit den starken Muskeln der Jahrtausendwende verbanden: Joanna, dies als letzten Gruß eines Fans!