Samstag, 27. März 2021

Starke junge Dame aus Afrika

Es gibt auch anderswo muskelkräftige Mädels - so wie diese junge Dame hier, die reihum ihren Freundeskreis liftet, stemmt und einen Gutteil davon auch mal zusammen herumträgt. Könnt ihr hier sehen. Und auch darüber staunen, wieviele dieser Kraftübungen sie locker lässig hinbekommt:



Samstag, 20. März 2021

LH-Art: Wieder am Start


Und da sind sie wieder, die Leute von LH-Art, dem amerikanischen Comic-Katalog rund ums Thema "starke Frau versus schwacher Mann". Der Panikmodus auf dieser Seite des Atlantiks war wohl etwas zu früh aktiviert: LH-Art hat sich neu aufgesetzt. Zu finden sind sie nunmehr unter dieser Web-Adresse: https://lhartfemus.com/

Das bis zum heutigen Zeitpunkt veröffentlichte Programm wirkt freilich, hm, stark entrümpelt. Der nach einem Comic-Helden als "Zero Galvan" bekannte Zeichner ist noch da, Martin, LoSarro, CrisShapes (CST) und einiges mehr. Und man kann jetzt sehr bequem durchgucken. Aber, so scheint es mir,  da fehlt einiges an Oldies. Da bin ich dann doch mal gespannt, was noch alles an Neuheiten und/oder Ergänzungen kommen wird.

Samstag, 6. März 2021

Muskelmaedels: "Männer verdreschende Dominas? Oder normal mit Familie und Beruf?"

Ich hatte ja zu Jahresbeginn ein kleines Artwork veröffentlicht (hier mit anderer Farbgebung wiederholt). Dazu erreichten mich nun von einem Leser von muskelmaedels.blogspot einige Anmerkungen, die ich hier einmal wiedergeben möchte, natürlich wie immer ohne Namen, gefolgt von meinem Versuch, ein paar Antworten zu finden:

"Zu deinem Artwork:
Wieso werden eigentlich Bodybuilderinnen immer als Männer verdreschende Dominas hingestellt?
Sind sie das wirklich? (.... hoffentlich nicht)
Oder wie sehen sich Bodybuilderinnen selber in dieser Hinsicht?
Oder wie wollen Bodybuilderinnen von uns gesehen werden?
Viele sind doch normale Frauen mit Familie und Beruf und bestimmt ist da die eine oder andere dabei, die lieber eine Nackenmassage hätte, als sich ins Domina-Kostüm zu werfen, oder?
Ist das nicht auch ein verzerrtes Bild in der Öffentlichkeit von diesen wundervollen Damen?
Du kennst ja viele dieser Frauen persönlich.
Was sagen die denn zu solchen Fetisch-Karikaturen oder Wünschen mancher Männer?"
 
Ein berechtigter Einwand! Und viele Fragen auf einmal. Dazu möchte ich als erstes und durchaus summarisch auf das Motto meines Blogs verweisen - und da auf den Aspekt der "enormen erotischen Faszination", den die muskulösen Damen ausüben. Unter dem Aspekt sehe ich dann - ich betone - auch den angesprochenen Domina-Touch. Des Weiteren war das Ganze lediglich ein Artwork, eben ein Produkt meiner Phantasie. Und allein schon deswegen kann es kein Abbild einer wie auch immer gearteten, allgemeinen Wirklichkeit sein. Von solchen Artworks wie dem hier angesprochenen würde ich folglich nicht aufs Allgemeine schließen, sondern eben auf den da angesprochenen und formulierten Aspekt, nicht mehr, nicht weniger.

Abgesehen davon liegt das Thema "Starke Frau versus schwächerer Mann" angesichts der extrem muskulösen und sehr oft auch extrem kraftvollen Körper dieser Damen schlichtweg auf der Hand; ich bin dann auch nicht der einzige, der diesen Aspekt betont. Betonen tun das auch diejenigen Muskelmaedels, die den Aspekt in ihren Fotoshootings oder in ihren Sessions anbieten (es gibt ja zu der FBB-Subkultur bereits wissenschaftliche Abhandlungen). Sie tun das einfach deswegen, weil es nachgefragt wird. Und in dem ein oder anderen Fall sicher auch aus persönlicher Neigung heraus - "stärker sein als die Jungs? Aber immer, das liebe ich", so hat es mal eine Dame mir gegenüber ausgedrückt, mit einem breiten Lächeln im Gesicht. 
 
Wie wollen sie selber gesehen werden, die muskulösen Damen? Nun, ich nehme an, jede anders und jede sicher mit allen ihren individuellen Facetten, wie jeder andere Mensch auch. Präziser gesagt: Mit den Facetten, die mann/frau/usw. der Öffentlichkeit auch tatsächlich zeigen will. Denn da gibt's ja immer eine Auswahl, als peinlich oder auch einfach nur als persönlich Erachtetes bleibt ja sozusagen hinter der Tür. Also, natürlich gibt's Bodybuilderinnen, die das Familienleben pflegen, einen Brotberuf ausüben und abends zuhause sind, ob nun allein oder im Familienumfeld. Und dann sind da die, die sich auch unter Rückgriff aufs Erotische ein verkaufbares Image zulegen und so auch das in meinem Artwork Angesprochene bedienen.

Daher kann es auf die Frage nach der Reaktion der Muskelmaedels auf solche Wünsche aus den Fan-Zirkeln heraus auch keine allgemeine Antwort geben. Die einen finden's bestimmt arg lächerlich, die anderen nervt's, eine weitere Gruppe sieht darin die Chance, daran zu verdienen, und der wiederum nächsten Partie der muskulösen Damen kommen diese Neigungen sehr zupass, weil sie mit den eigenen Interessen auf diesem speziellen Gebiet übereingehen.

Und zum Schluss: Auch eine Domina (ob mit oder ohne starke Muckis) wird zuhause sicher nicht nur in High Heels, Lackleder und peitschenschwingenderweise agieren ... mag sein, dass es in diesen BDSM-Kreisen einen ganzheitlichen Anspruch, etwas die ganze Lebensführung Betreffendes, gibt. Will heißen: man lebt die Rollen als Herrin und Sklave weitgehend. Hm, wie gesagt, mag sein. Aber auch das wird auf Dauer doch sicherlich eintönig und mann/
frau/usw. braucht Abwechslung. Geht mal spazieren, trifft Leute, kümmert sich um die Familie. Liest ein Buch, hört Musik, macht selber welche, räumt auf, gräbt den Garten um, streicht den Flur, macht die Steuererklärung, zieht die Sommerreifen auf oder erfindet gar einen neuen Raketenantrieb (könnt' ja sein ...). Und höchstwahrscheinlich wird's auch bei "Mistress Leather" den Abend vorm Fernseher auf der Couch geben, mit der Eisbombe, der Chipstüte und der Cola-Flasche und dazu angetan mit jener komfortablen Kleidung, deren Trägern der verstorbene Modefürst Karl Lagerfeld den Kontrollverlust bezüglich ihres Lebens bescheinigt hat ...

           

Samstag, 27. Februar 2021

LH-Art --- war's das?

 


Nix ist für immer --- es sieht so aus, als habe Larry Heller seine Seite LH-Art abgeschaltet respektive, dass sie abgeschaltet worden ist. LH-Art war in den vergangenen ein, zwei Jahren bei Shopify gehostet, das ist eine kanadische, aber von einem gebürtigen Deutschen gegründete Verkaufswebsite (Neudeutsch: e-commerce platform), sprich: Derartige Unternehmen stellen für alle eine Internet-Angebotsmöglichkeit zur Verfügung, für die deren Aufbau und Unterhalt zu aufwändig oder zu kompliziert ist. Wer also dieser Tage dem oben im Bild zu findenden Link gefolgt ist, der sah und sieht sich der Meldung gegenüber, dass wohl irgendwas nicht richtig geklappt haben müsse. Kein Bild, kein nix, was den Schmoe und sein Auge erfreut ...

 



Wenn das also dauerhaft so sein und damit das Ende von LH-Art sein sollte, wäre das wenigstens für solche wie den Verfasser das Ende einer Ära rund um die Thematiken historischer Muskelmaedels und Fetisch-Comics mit Muskelmaedels. Orrin J. Heller, Vater des LH-Art-Betreibers Larry Heller, war einer derjenigen, der seinen seinerzeit sicher noch völlig ungewöhnlichen Spleen für richtig starke und richtig muskulöse Frauen ausgelebt hat, dies bereits zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Heller senior hat muskulöse Frauen gesucht und sie meist bei Zirkus-Akrobatinnen gefunden. Er hat sie fotografiert und Bilder von ihnen gesammelt. Und er hat Infos zu diesen Frauen zusammengetragen, die dann nach seinem Tod auch undergroundmäßig und da heftweise als "Orrin J.Heller Collection" zu haben waren:

 
Oh, und nicht zu vergessen, Papa Heller hat in eigenen, zum Teil ungelenken, aber immer unverkennbaren Comic-Zeichnungen sein Faible ausgelegt. Und von all dem gab's Zusammenstellungen (siehe oben drüber und unten; mehr zu Orrin J. Heller findet sich hier):

 


Sohn Larry hat dann daraus ein Versandgeschäft gemacht, in dem gab es,wie gesagt, Repros besagter Fotos zu kaufen, aber auch jede Menge Comics, alte FemDom- und Bondage-Sachen von heute längst als Kult eingestuften Zeichnern wie Eric Stanton und Gene "Eneg" Bilbrew ebenso wie neu erstellte Zeichnungen,Comics, ja gleich ganze Reihen. In den 1990ern und 2000er gab es hier Comics von Leuten wie David C. Matthews, Lee Burks, LoSarro oder Robin Ator, zum Teil von Profis wie den gerade Genannten erstellt aufgrund von Vorlagen oder Rohskizzen von Larry Heller himself. Auch präsentierte man eigene Comics mit Heldinnen wie "Kyra" und "Kageena". Es gab Comic-Reihen wie "Fem Jocks" oder "All Growth", in denen Frauen zu ihrer eigenen Überraschung (erstens) und Begeisterung (zweitens) sich plötzlich zu Muskelmaedels gewandelt sahen. Zeichner wie Bill Quick mit seinem im Cartoon-Stil gezeichneten Sachen, die immer einen augenzwinkernden Touch aufwiesen. 

 

Und die Comics des Franzosen Elie Xyr, der in atemberaubend detailreicher Pinsel- und Federtechnik  Tuschezeichnungen zu ebenso hypermuskulären wie oft auch mythischen Frauen erstellte - mitunter gab's derlei auch in Öl oder Acryl:

Im Lauf der Zeit kamen andere hinzu, etwa Martin mit seinen per Computer erstellten Stories, in denen es meist um Muscle-Dominas und ihre Opfer ging, Zero Galvan mit seinen vollbusigen, sado-sexy männermordenden Pinup-Schönheiten, die Karate-Techniken im Stil von Highkick und Roundhouse-Kick mindestens ebenso gut beherrschten Chuck Norris, aber dabei viel interessantere Sachen ins Auge des Betrachters brachten. 

 
Dann war da Chris Shapes mit seinen ultramuskulösen Männervernascherinnen (Bild siehe eins drunter), Allensandra, RMG oder AOS mit seinen extrem detailreichen Blei- und Buntstift-Zeichnungen von ebenfalls männerdominierenden Muskelmaedels. In den vergangenen zwei, drei Jahren hatte ich den Eindruck, dass sich das Augenmerk mehr und mehr auf das Muscle-Femdom-Ding verengte, der breiter aufgestellte Aspekt mit historischen Sachen und dem Angebot an entsprechenden Portfolios, auch solchen mit Fan-Art, der entfiel.

 

Sei es, wie es ist: Noch findet sich das ein oder andere bei DeviantArt. Und mal sehen: Vielleicht isses ja auch nur eine technische Panne und es gibt bald wieder was so Schönes zu gucken wie für diesen Glückspilz hier...

 


       

Montag, 22. Februar 2021

Die Kraft der Frauen: Reaktion auf eine Mail


Was Kurzes: Hatte neulich eine Mail in meinem Postfach. Der Inhalt sei in voller Länge wiedergegeben, da der/die/das Betreffende seine Zuschrift arg anonymisiert hat:

"Hey mattmuscle, du Spast. Was bist du denn für ein Schwachmat, wenn du gegen Eine Frau kraftmäßig nix hinkriegst! Und die Anderen da auch, alles Spasten. Keine Frau ist Stark wie ein Mann das sind alles Fakes und die Muckis nur Chemie nix richtiges dahinter. Und Ihr Spasten glaubt das auch noch! Wie soll das gehn wenn ein Mann von Natur aus mehr Muskelmasse hat und stärker ist und sowas alles!" 

Mal abgesehen von dem freundlichen Tonfall und der originell-individuellen Rechtschreibung - es sei angemerkt, dass die schiere Muskelkraft unabhängig vom angeborenen biologischen Geschlecht und jenseits chemischer Einflüsse auch immer eine Frage der Übung ist und sich deshalb natürlich auch steigern lässt. Das war schon immer so, sonst hätte es schon vor Zeiten der entsprechenden Mittelchen keine Kraftathletinnen gegeben. Hier die Britin Ivy Russell vom ersten Drittel des vergangenen Jahrhunderts - wer kann, hebe oder halte auch so viel:

Dann ist es meines Wissens nach so, dass Frauen aufgrund ihrer anderen skelettalen Struktur prozentual in den Beinen mehr Kraft entwickeln können als Männer. Dass sie auch oben rum richtig stark sein können, dafür guckst du hier: Die superstarke Renata Hronova pumpt 100 Kilogrämmchen - und das gleich zehnmal und ohne, dass sie auf mich dabei extremst angestrengt wirken würde (oben ein Foto, darunter das dazugehörige Video mit Link):



 

Der Link zu dem von Renata Hronova eingestellten Film (für den Fall, dass das Video mal von FB entfernt oder hier nicht richtig laufen werden sollte; gibt's leider öfters mal.) 



Hier Renata beim Armdrücken - sollte ich ein Spast sein, der Typ da ist sicher keiner ...
Auch hierzu ein Link.

Und zum Thema Fake - klar, gibt's das bei Fotos und bei Filmen, sonst könnten Superhelden im Film nicht fliegen, sich einfrieren lassen und das überleben oder Spinnenfäden aus ihren Fingerspitzen herausschießen. Oder noch einfacher: Sonst könnten zum Beispiel im Reiten oder Motorradfahren unerfahrene Schauspieler nicht in Rollen bestehen, die Reiten oder Motorradfahren erfordern, sonst könnten zwar fraglos sportliche und geübte, aber ansonsten normale Menschen jedweden Geschlechts nicht auf der Leinwand gleich Dutzende von Gegnern verdreschen, was ihnen im richtigen Leben nie und nimmer gelingen würde. 

Natürlich wird da getrickst. Das ist das, was nachher die Illusion ausmacht - denn genau darum geht es den Filmschaffenden ja. Und auch dem, der etwa einem Bild seiner Lieblingsschauspielerin per Photoshop Muskeln verpasst, über welche die so Beglückte im richtigen Leben nie verfügt hat und verfügen wird. Sowas ist aufgrund der inzwischen allgemein erhältlichen und bekannten Bild- und Filmbearbeitungsprogramme kein Geheimnis.  

Aber deswegen kann man doch nicht in Abrede stellen, dass es Frauen gibt, die aufgrund von Training, Fleiß und Hingabe einfach stärker sind als die meisten Männer. Das mag manchem nicht schmecken, aber es ist nun einmal eine Tatsache. Und als jemand, der zwar (auch altersbedingt) außer Form ist, aber kein "Spast" und auch kein "Schwachmat", kann ich schon sagen: Ich habe diverse Frauen getroffen, gegen die ich etwa im Armdrücken, salopp gesagt, keinen Stich gekriegt habe. Und die auch zum Teil weit schwerere Gewichte bewältigen konnten und können, als ich das in meinen guten Zeiten getan habe. Deswegen bricht mir kein Zacken aus meinem männlichen Helm...  

Hier unten (erst das Foto, dann darunter das Video mit Link) haben wir Crystal Tate, die als erste Frau 600 pounds im Kreuzheben gewuppt hat - das sind umgerechnet gut 272 Kilo. Wenn du das kannst, lieber Anonymus, dann mach es nach. Und lass dich dann unabhängig von deinem Geschlecht von deinen Sportsfreunden so feiern wie hier - da wurde nämlich einfach eine außerordentliche Leistung honoriert:

 

Der Link, falls das Video mal rausgenommen werden sollte

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In eigener Sache: Im Moment bin aus diversen Gründen mehr eingespannt, als es mir lieb ist. Das geht schon seit dem Jahreswechsel so und wird wohl auch noch eine Weile dauern. Daher bitte nicht wundern, wenn es hier im Moment in Sachen neuer Beiträge heftig ruckelt ...


Samstag, 9. Januar 2021

Zum neuen Jahr: Artwork plus Frage


Weil das neue Jahr - zumindest mal mit Blick auf mich - gleich mit jeder Menge Action anfängt (und nexte Woche wohl auch so heftig weitergeht), gibt's die Neujahrswünsche mit etwas Verspätung, garniert mit einer vom Unterzeichner verbrochenen Grafik, für die eine Zeichnung des berühmten amerikanischen Fetisch-Künstlers Eric Stanton die Basis bildete. Eine Basis, die ich dann mal irgendwann dem Muskelmaedel-Kontext dieses Blogs angepasst habe und nun hier mal veröffentliche. Vielleicht gefällt's ja wem? Und überhaupt: Je länger ich heute da drauf gucke, desto mehr denke ich, die Frage passt perfekt zu unserem Thema. Wer dazu was schreiben will - nur zu! 

Dienstag, 29. Dezember 2020

Der Ärger mit den Geschlechterrollen im Bodybuilding - ein paar Gedanken

Es gibt da ein kurzes Essay zum Thema "The Misconception Of Masculinity In Female Bodybuilding - How female bodybuilding transcends female gender roles and standards", also dazu, wie im Bodybuilding der Begriff der Männlichkeit fehlgedeutet wird und wie das Frauenbodybuilding weibliche Geschlechsrollen und -standards überschreitet. Geschrieben hat das der Amerikaner Bill Dobbins, bekannt als Journalist, Buchautor, Fotograf und Befürworter des Frauenbodybuilding. Ich habe das mal (hoffentlich ohne mishaps) übersetzt, weil ich's für bemerkenswert halte. Das Original steht hier. 

 Let's go:

Männlich? Äh, nö ...

Seitdem das Frauenbodybuilding in den späten 1970er Jahren anfing, wurden die Frauen dieser Sportart oft von manchen des Versuchs beschuldigt, wie Männer auszusehen. Jedoch nannte Charles Gaines, Verfasser von 'Pumping Iron' [eines allseits bekannten, wenn nicht des bekanntesten BB-Fachbuches,verfasst von einem US-weit bekannten Journalisten und Romancier ---mattmuscle], diesen Typ des weiblichen Körpers einen "neuen Archetypen", etwas, das es seit Anbeginn an an keinem Platz und zu keiner Zeit je zu sehen gegeben habe. Wenn nun manche Leute Muskeln automatisch mit Männlichkeit gleichsetzen, dann sind da tausende Jahre an Präzedens, um sie darin zu ermutigen.

Aber die Zeiten wandeln sich. Vor nicht allzu langer Zeit konnten Frauen weder wählen noch durften sie Eigentum besitzen. Wissenschaftlerinnen waren nicht zum Empfang eines Nobel-Preises wählbar. Frauen können heute Ärzte, Anwälte, Vize-Präsidenten sein [ich wähle hier beim Übersetzen die maskuline Pluralform, um diesen Wandel auch klar zu machen ---mattmuscle]. Und sie können trainieren, um Körper mit einer Menge ästhetischer Muskeln zu entwickeln und Wettkampf-Bodybuilderinnen zu werden. 

Ich habe mir im Lauf der Jahre Ärger aufgeladen, indem ich gesagt habe, dass Bodybuilding für Frauen und für Männer gemäß derselben Standards beurteilt werden sollte. Die Leute dachten, ich befürworte, dass Frauen wie Männer aussehen sollen. Aber um was es mir dabei geht, ist, dass die grundlegenden Standards des Bodybuilding-Wettkampfes - einschließlich Masse, Muskulosität, Symmetrie, Definition und Proportion - in gleichem Maße für beide Geschlechter gelten sollten.  

Ästhetik trifft Muskeln treffen
Weiblichkeit --- Lenda Murray.


Der Unterschied zwischen den Geschlechtern liegt in der Ästhetik. Will sagen: Die physische Struktur des weiblichen Körpers unterscheidet sich von derjenigen des männlichen Körpers, folglich werden die ästhetischen Standards auch unterschiedlich sein. Und wenn es nötig sein sollte, Bodybuilding-Wettkampfrichtern zu erzählen, dass es einen genetischen strukturellen Unterschied zwischen Frauen und Männern gibt, dann eignen sie sich wahrscheinlich nicht dazu, Wettkampfrichter zu sein. 

Frauen haben eine kleinere Skelettstruktur als Männer. Sie haben ein breiteres Becken und ihre Oberschenkel-Knochen führen in eine stärkeren Winkel nach unten. Frauen haben um 90 Prozent mehr an potentieller Beinkraft, als sie ein Mann hat, aber nur 50 Prozent der Oberkörpermasse. Ihre Biologie legt fest, dass sie mehr Fett- und Wassergewicht tragen. Und natürlich haben sie nur einen geringeren Anteil an männlichen Hormonen in ihren Systemen als Männer.

Es ist auch richtig, dass das Training, das dazu notwendig ist, damit eine Frau ein Bodybuilding-Champion werden kann, großteils dasselbe ist wie das eines männlichen Champions. Ein Curl ist ein Curl ist ein Curl. Spitzenwettkämpfer entwickeln individuelle Herangehensweisen für ihr Training, um es ihrer Genetik und ihren Temperamenten anzupassen, aber es gibt da nichts, was man als Unterschied per se im Training für Frauen und Männer ansehen könnte.  

Brigita und Alina - lange her, aber immer noch schön!

Angesichts der tatsächlichen physiologischen Unterschiede ist es für Frauen schwerer, Oberkörpermasse zu entwickeln und wirklich mager und definiert zu werden. Aber die Geschichte hat gezeigt, dass manche Frauen allen Hindernissen zum Trotz erstklassige Bodybuilding-Figuren entwickeln konnten. Aber wenn Sie auf die Top-Champions der Frauen blicken, etwa auf Lenda Murray, Sharon Bruneau, Anja Langer, Alina Popa und Brigita Brezovac, dann wird niemand mit einem erfahrenen Blick denken können, dass sie "wie Männer aussehen".

Tatsächlich differiert die Körpergröße bei den meisten Männern und Frauen üblicherweise um zirka 13 Prozent. Aber im Vergleich zu den Frauen können die Spitzen-Bodybuilder mehr als 100 Pfund als diese wiegen. Viel mehr als 13 Prozent! Und so lässt sich der Schluss ziehen, dass Bodybuilding weder den Mann noch den Unterschied zwischen den Geschlechtern ausmacht.  

Wenn man bei jedweder Veranstaltung auf jemanden blickt wie Helle Trevino, Siegerin des Rising-Phoenix-Wettkampfes, mit ihrer Masse, Form, Proportion und Muskulosität, dann frage man sich - wieviele Männer, abgesehen von einigen männlichen Bodybuildern der Leistungsspitze, kennt man, die tatsächlich so gut aussehen?

Da trainieren in aller Welt Männer, die tatsächlich aussehen wollen "wie ein Mädchen" - so lange das Mädchen Helle Trevino oder Alina Popa oder Lenda Murray ist. Aber um das zu tun, müssten sie eine Zeitmaschine bauen und in der Zeit zurückgehen und sich andere Großeltern aussichen. Denn Genetik bestimmt die Regeln und man kann Mutter Natur nicht zum Narren halten.

Auch von hinten sicher alles
andere als männlich!

Sonntag, 27. Dezember 2020

Ms O 2020 - einige Worte danach

Sodele, 'rum isser, der Wettkampf Ms Olympia 2020, abgehalten in Orlando, Florida und dortselbst im Orange County Convention Center. Gewonnen wurde auch:

Und, wie? Mein Eindruck? Iris Kyle trotz vorheriger Comeback-Gerüchte nicht am Start, als Grund wurden gesundheitliche Probleme angeführt (hoffentlich nichts Ernstes). Margie Martin hatte die besten Oberschenkel, mit Abstand, Weltklasse, sollte man in Erz gießen und vor meiner Tür aufstellen. Andrea  Shaw kam von oben nach unten mit herausragender Symmetrie, nehme mal an, das gab dann den Ausschlag zu ihren Gunsten. Bühenpräsenz? Die ist, wie mir diverse Videos der vergangenen zwei, drei Jahre verkünden, wohl bei beiden Damen hinlänglich gegeben, zumal sie beide über je ein Lächeln verfügen, mit dem sich Säle erhellen lassen. Interessant auch: Ich glaube, erstmals liegen damit zwei Amerikanerinnen mit afrikanischen Wurzeln auf den vorderen zwo Plätzen. Aber: Theresa Ivancik auf Platz 14 - nö, das erschint mir nicht in Ordnung, Super Rücken, super Schultern, Top-Symmetrie und Spitzen-Defi. Aber nun, ich bin kein Kampfrichter, ich muss es nicht verstehen.

Und wie sah man's vor Ort? Dazu keine Geringere als Alina Popa, die zu einem Foto von Andrea Shaw beim Wettkampf ganz besondere und sehr persönliche Worte gewählt hat:

"Dies ist ein Bild unserer neuen Ms Olympia Andrea Shaw, @mzprettymuscle, aufgenommen nach ihrer Einzelroutine beim Prejudging. Sehen Sie dieses Lächeln: der gesamte Ausdruck, die Freude, die echte Feier davon, dass sie einfach hier ist und tut, was sie liebt. Ich bewundere es jedes Mal, wenn ich schöne Menschen mit positiver Energie und einer wirklich großartigen Lebenseinstellung sehe. Nichts ist geschenkt in diesem Leben, aber wir wären auch nicht in der Lage, ohne den anderen etwas zu erreichen. Sprich: Unsere Einstellung zueinander (Ich meine nicht die Art, in der wir uns dem anderen gegenüber ausdrücken, weil das vorgetäuscht sein kann, aber die Art und Weise, in der wir uns gegenseitig tief im Herzen betrachten und dies dementsprechend zeigen.) Wenn ich bodenständige Leute ohne Anspruchshaltung sehe, dann rühme ich den Geist, der sie animiert, und ich preise sie dafür, dass sie im Leben die richtigen Entscheidungen gefällt haben. Die noblen und positiven Dinge beim Treffen von Entscheidungen zu wählen führt schließlich zu dem guten Ergebnis, nach dem wir alle suchen. Andrea Shaw ist die Verkörperung davon, so sehe ich das. Bitte ändere dich niemals, Andrea. Du bist fantastisch."     


Sportsgeist? Oh, den gibt's auch noch, hier dazu das Beispiel von Marvelous Margie Martin, der Zweiplatzierten:

"Ich wurde Zweite in der vergangenen Nacht, wofür ich dankbar bin, denn die Konkurrenz war scharf. Ich gab mein Bestes, sah so gut wie möglich aus und das ist für mich großartig. Ich habe es bereits gelernt, mit Hingabe Ziele anzustreben und zu verfolgen, ohne mich am Ausgang festzumachen. Wie Ihr Leute wisst, mag ich auf eine gewisse Weise Andrea Shaw @mzprettymuscle, sie ist eine großartige Wettkämpferin, herzliche Glückwünsche 🍾🎈🎊, du bist wunderbar. Aber viel wichtiger: Wir haben Bodybuilding wirklich klasse aussehen lassen. Danke dem @mrolympiallc Team dafür, mir diese Gelegenheit gegeben zu haben, die Olympia-Bühne zu schmücken. Die Queen of Quads kommt wieder, um ein anderes Gefecht zu schlagen."

Na, und darauf sollten wir uns freuen!

Dienstag, 22. Dezember 2020

MiL - Muckis in Latex: Musclemilfuk




Also, um mal mit dem Künstlernamen anzufangen (und - als Antwort auf eine Anfrage - mehr als das Alias werde ich hier der Höflichkeit halber nicht nennen, da sie es selber ja auch nicht tut): Sie nennt sich selber "musclemilfuk" - ja, ehem, Name also Programm, sprich, dies lässt sich daraus ablesen: eine muskulös-durchtrainierte Dame mittleren Alters, die Muckis scharf konturiert, geschlechtlichem Tun durchaus zugetan. Ich habe mal die mir hier vertretbar scheinenden Bilder rausgesucht - wer will, findet im Web mehr und sehr viel Eindeutigeres, etwa hier bei ihrem Twitter-Profil. Und entsprechende Outfits - bevorzugt in Schwarz, Rot und Weiß, bestehend aus Stiefeln, High Heels, Hotpants und durchbrochenen Geweben, oh, und Latex, Latex, Latex.

 

Sie ist fantastisch darin, ihre Beine übereinander zu schlagen, wie der geneigte und ob dieser Aussichten auch hinlänglich delektierte Betrachter unschwer erkennen kann:

 
 

 

Auch als Sekretärin, natürlich mit Brille, Bluse, Heels und Nylons macht sie sich gut, ja überhaupt lässig in diversen Räumlich- und Baulichkeiten herumstehend in diesen knappen Sachen, die nur aufs eine aus sind, nämlich die niederen Instinkte zu stimulieren. Klappt auch ganz gut, zugegebenermaßen:


 


                                                                                 


                                                                                 


                                                                            

                                                                       

Oh, und apropos Muckis, die zeigt sie auch gern mal, auch schon mal in Verbindung mit einem Gesichtsausdruck der Sorte: "Mal sehen, ob du dich traust ..."

                                                                                   


                                                                               


                                                                            

                                                              

Tja, und auch bei häuslichen Arbeiten macht sie sich in einer Weise gut, wie ich mir das nie von diesem - im übrigen so notwendigen wie achtenswerten - Tätigkeitsfeld hätte träumen lassen. Und dann, nach dem Tun, folgt auch mal das Relaxen, draußen, in der Sonne ... 





Freitag, 11. Dezember 2020

Ganz in Weiß --- und mit Muckis

 Oh, und weil es ja neulich das Thema Training und High Heels gab - da hätte ich das noch: Eine Braut in Satin (oder was immer das für'n Stoff ist) beim Klimmie-Ziehen - die Schuhe hat sie unten stehen ... Überhaupt: Anbei mal ein paar Fotos von Bräuten, in mal mehr und mal weniger Weiß, mal mit Schleier, mal ohne. Nun sind Bräute immer was Schönes, zumindest für das Auge dieses Betrachters, aber dann erst mit Muskeln: Hier mal der Blick auf jede Menge Ladies ganz in Weiß, beim Flexen der Guns, beim Pumpen, beim Posen, beim Blödeln mit Freundinnen, beim Tortenmesser-Ablecken, beim Stößchen, beim Liften des Bräutigams und vorm Altar...