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Samstag, 29. Februar 2020

Corona versus FIBO: verschoben.

Corona - nein, nix alte Schreibmaschine, statt dessen: blödes Virus, blödes. Und das trifft uns jetzt auch in unserem Hobby, bei unserem Spleen: Wer wie immer gehofft hat, im Frühjahr zur FIBO nach Köln zu fahren, um da unter anderem Muskelmaedels zu treffen --- nicht in diesem Frühjahr: Die FIBO wird verschoben. Diese Meldung kam gerade durch. Ich zitiere:



Die FIBO wird verschoben: Neuer Termin in der zweiten Jahreshälfte 2020



Die aktuellen Entwicklungen durch das Auftreten des Coronavirus Covid-19 nehmen wir als Veranstalter der FIBO sehr ernst. Nach gründlicher Überlegung und Abwägung haben wir uns darum heute dazu entschieden, die vom 02. bis 05. April geplante FIBO zu verschieben:
Der neue Termin ist für die zweite Hälfte des Jahres geplant. Zusammen mit der Koelnmesse suchen wir derzeit den bestmöglichen Termin. Wir werden so schnell wie möglich über den neuen Termin informieren.

Wir, Reed Exhibitions als Veranstalter der FIBO, haben uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht. Wir denken aber als erstes an die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten – unserer Besucher, Aussteller, Partner und Mitarbeiter.

Die aktuelle Entwicklung trifft die gesamte Fitness-Branche schwer. Denn wir alle haben hart an der Vorbereitung der FIBO gearbeitet. Wir werden das in den kommenden Wochen und Monaten erneut tun, um in der zweiten Jahreshälfte eine erfolgreiche FIBO an den Start zu bringen.


Wichtig: Alle bereits gekauften FIBO-Tickets behalten ihre Gültigkeit für die kommende Veranstaltung. Alle weiteren Informationen zur FIBO und zu Tickets finden Sie auf der FIBO-Website.


Hier noch der Link: https://www.fibo.com/de/


Kommt bitte alle gesund durch --- und drückt mir die Daumen, dass ich demnächst mal endlich wieder mehr Zeit und Muße für das Blog haben werde ...

Auf dass es irgendwann wieder so zugehen möge...

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Samstag, 5. Mai 2018

Fibo - ein bisschen später



Fibo - ich war da und schreibe das hier mit reichlich beruflich und auch sonst bedingter Verzögerung. Also: Hinfahren, Auto gegen zehn Euronen Gebühr auf einem außerhalb liegenden Parkplatz deponieren, dann per Shuttle (lief alle zehn Minuten gratis) zur Messe fahren. Dann rein ins Getümmel, durch das man sich dank eines sehr übersichtlichen Leitsystems prima durchfand. Ziel war die Mucki-Halle, doch spähte ich auch mal in die anderen hinein, wenn man schon mal da war.

Die anderen Hallen boten das gewohnte Szenario, es gab Unmassen an aufs Kölner Messegelände verlagerten Trainingszentren mit allem Zipp und Zapp - sogar solche aus Holz. Ein großes Thema für Training, Reha und Physio waren die guten alten Faszien, denen man sich nun schon seit zwei, drei Jahren derart verstärkt widmet, dass ich an eine leichte Mode glauben mag. Es gab reichlich Trainingschallenges, vieles mit Blick auf Ausdauer, zunehmend immer mehr auf Balance und Köperkoordination ausgerichtet. Salopp formuliert, erinnerte manches davon an Hüpfburgen mit Wettkampfcharakter, in der Mucki-Halle dann auch Strongmen/women-Übungen und am Eleiko-Stand Crossfit-Kurse, letzteres sicher ein Thema, das in den vergangenen zehn Jahren enorm gewonnen hat.


Sie war schlicht traumhaft! Und dazu
dieses Gesicht und diese Augen!
Besser kann man nicht um
Nachwuchs für Fitness und Bodybuilding
werben als diese junge Dame!
Überhaupt tat man viel, um die Besucher zu locken. Und um beim Saloppen zu bleiben: An manchen Ernährungsständen flog das Essen in Form größerer und kleinerer Gebinde derartig ins darob begierige Publikum, dass man einerseits darauf wartete, wann dann endlich jemand mit "Kamelle!"-Rufen anfing und wann dann "de Zuch kütt" (nicht vergessen: Köln!),  und dass man sich andererseits angesichts all der Athleten im Publikum vorkam wie bei Brot und Spiele, bloß ohne Peitsche und Löwen.

Nachdem ich ein paar Jahre mit der Fibo ausgesetzt hatte, ich wie auch der Restbestand meiner alten Trainingsgruppe, strebte ich dann gen Halle 10 (unterteilt in oben und unten, Hauptmotto: "Power"), um vielleicht die/den ein oder andere(n) weitere(n) Bekannten zu treffen und natürlich reichlich Muckimaedels zu erspähen. Aber ich als alter Sack hatte dann erst mal zu konstatieren, dass anders als noch in vergangenen Jahren immer weniger Leute mittleren Alters dort vorzufinden sind: Die Fibo (respektive die alte Bodybuilding-Ecke) wird immer mehr zu einer Sache, die bewusst auf Jugend getrimmt wird. Was man schon an der Beschallung merkt, die ist inzwischen kommunikationskillenderweise mal mindestens ebenso laut wie auf einem anständigen Heavy Metal-Konzert (okay, okay, liebe Kinder: Das ist diese Musik,die eure Alten auflegen, wenn sie mal richtig Remmidemmi wollen, die von diesen Langhaarigen von früher, die in schwarzem Leder, die auf diesen alten Vinylplatten...)


Ohne Worte - just purrrfect!
Das Wort "Bodybuilding" (das immerhin die zweite Hälfte zu dem Kunstwort "Fibo" beigesteuert hat) sucht man in der ganzen Selbstdarstellung der organisatorisch übrigens hervorragend gemachten und von höchst freundlichen und hilfsbereiten Leuten betreuten Messe vergeblich. Wegen meines Berufes konnte ich nur einen Tag nach Köln, so dass ich an Wettkämpfen nur den von lauter jungen Männern gesehen habe, die unter dem Label "Physique" in knielangen 80er-Jahre-Badehosen auf die Bühne kamen. 

Fazit: Oberkörper gut, zum Teil ästhetisch spitzenmäßig, Oberschenkel nicht feststellbar (diese unsäglichen Hosen: Man gebe sie wieder den Fischern von Jamaika und von den Bermudas zurück) und "Waden in wenigstens zwei Fällen nicht ansatzweise entsprechend zum Volumen der Arme", wie's ein alter Trainings-Buddy von meinereinem formuliert hat. Und der Rest der Wettkampfbewertung auch so, dass das Publikum leise zu murren anfing. Es wurde also de facto von der Hüfte aufwärts gewertet - was soll das?  Bodybuilding bezieht sich im Grundsatz auf den gesamten Körper, dann muss man den auch gesamt ausbilden und ihn hinterher so präsentieren, das ist doch der Witz der Sache!


Wer Blondinen für nordisch unterkühlt hält, der hat
die spanische Naturgewalt Regiana da Silva noch nicht
live auf der Bühne gesehen. Sie war so vor 15 Jahren
und sie ist noch heute so.Und zu diesem Traum-
Body gesellen sich eine Hammer-Energie und jede
Menge ansteckender Fröhlichkeit: Besser kann
man für den Sport nicht werben!

Was nicht heißt, dass es unter der Unmasse an fitten Leute keine Muckis zu sehen gegeben hätte. Die wurden schon gezeigt und auch mal zum Knipsen angespannt. Auch waren überall Wettkämpfe - hier Liegestütze mit einer Palette ernährungsmäßig sicher relevanter Flüssigkeit auf dem Rücken, dort das möglichst lange Hochhalten von Säcken irgendwelcher Nahrungsergänzungsmittel, hier das Hantieren mit so einer dieser übergroßen Hanteln, die aussehen wie aus angemaltem Styropor, aber wohl richtig schwer zu handhaben sind. 

Alles gut und schön, aber ich vermisste schon ein bisschen das, was ich früher im Publikum zuhauf gesehen habe, nämlich die Muskelmaedels, die dann auch gern und stolz vorführen, was sie haben. Weil auch das den Reiz des BB an sich ausmacht. Vielleicht war ich auch nur am falschen Tag am falschen Ort, zumal ich diese WOS-Geschichte aus beruflichen Gründen nicht besuchen konnte und so sicher einige der "Real Muskelmaedels" verpasst habe. Dennoch, mir war's zu wenig, auch wenn mit ein paar hervorragend austrainierte Maedels vor die Linse vom Knipsomaten geraten sind.

Unter anderem: Alina, Irene, Helle, Jay und Lisa - so viele
prächtige Maedels zusammen und ich nicht da. Das Bild
habe ich von einer Freundin zugestellt bekommen: kleiner Trost!

Nun, das war mein kurzer und arg später Eindruck - und ich weiß natürlich, dass andere Leute das wieder ganz anders wahrgenommen haben werden. Dennoch: Da es mein Blog ist und ich meine Eindrücke schildere, sage ich: Es hätte mehr an Muskelmaedels sein können. Naja, vielleicht klappt ett nextes Jahr dann besser - hier schon mal der Termin: 

Sonntag, 5. April 2015

FIBO Power Pro Show - nicht in diesem Jahr!



Am kommenden Wochenende ist die FIBO – die Zeit, in der für viele Muskelfans und Muskelfaninnen (um es mal gendergerecht auszudrücken) nach Köln fahren, um da die entsprechenden Athleten beiderlei Geschlechts zu treffen und ggf auch zu bestaunen. Doch an diesem Wochenende gab es dann datt hier – nämlich eine Absage; hier ein Link für alle Ungläubigen (irgendwie habe ich es wohl immer noch mit Ostern):

"Keine gute Nachricht, viele von Euch werden enttäuscht sein. Wir müssen die FIBO POWER Night Session leider absagen. Der Grund: Einige Athleten können nicht starten. Deshalb kommt das geplante Teilnehmerfeld nicht zusammen. Da wir keine halben Sachen machen, haben wir uns entschlossen, die FIBO POWER Night Session komplett abzusagen. Denn wir meinen: Wo FIBO POWER draufsteht, sollte auch FIBO POWER drin sein.

Alle, die bereits ein Ticket gekauft haben, bekommen natürlich den Eintritt von tickets.de erstattet.
Mit der erworbenen Eintrittskarte für das Abendevent erhaltet Ihr weiterhin Zutritt zur FIBO POWER 2015 – kostenlos."


Hm, hm. Liest sich ja im ersten Moment wie "prima Service". Im zweiten Moment - also, wenn ich noch aktiver Hantelsportler und gläubiger Nahrungsergänzungsmittelkonsument wäre und mich vielleicht für diesen (immerhin mit der IFBB ausgerichteten und im Rahmen der "Night Sessions" stattfindenden) Event gezielt vorbereitet
hätte, selbiges möglicherweise sogar über mehrere Wochen hinweg, dann würde ich mich jetzt aber angep***t fühlen.Vorsichtig formuliert.

Wieviele ist denn "einige Athleten"? Zwei, drei oder doch acht, neun? Ab welcher Menge geht das denn los mit den "halben Sachen"? Selbst wenn nur ein, zwei Athleten übrig geblieben wären, hätte man mit diese noch verbliebenen Sportsleuten etwas machen müssen – und dazu eine Botschaft an die Fans versenden. Ungefähr so: "Leute, dieses Jahr sind es aus dem und dem Grund [Ursachen nennen] nicht so viele Athleten wie in den Jahren zuvor. Aber auch mit *** [hier richtige Zahl einsetzen] Startern findet die FIBO Power Pro Show statt.Denn wir meinen: Wo FIBO POWER draufsteht, sollte auch FIBO POWER drin sein. Und jetzt schon versprochen: 2016 haben wir wieder mehr Athleten am Start."


So aber verprellt man doch die Fans noch mehr. Bei denen entsteht der Eindruck, dass die Messeleitung nur nach einem Vorwand gesucht hat, um die richtigen Muskelfreaks los zu werden. Aber das darin ein Herzstück der ganzen Veranstaltung liegt, der Kern, um den das ganze Ding einmal herum gewoben worden ist, das verkennt man dabei. Nur um sich Hüpfanlagen für Erwachsene und strampelnde Leute auf stehenden Fahrrädern anzugucken, müssen die Fans der Mucki-Fraktion da nicht unbedingt hin  ...        

Samstag, 20. April 2013

Fibo-Eindrücke - willkürlich, unsortiert


Es war voll! Köln statt Essen, die Entscheidung hat sich aus Sicht der Fibo-Organisatoren bestimmt ausgezahlt: Fast hunderttausend Besucher tummelten sich an den vier Tagen in den sieben Messehallen. "Zehn Prozent mehr Aussteller, 20 Prozent mehr Fläche und ein Plus von fast 30 Prozent bei der Zahl der Besucher: Es war ein Auftakt nach Maß für die FIBO, die nach 22 Jahren erstmals wieder in Köln stattfand. Mehr als 45.000 Besucher kamen allein am Samstag, fast 50 Prozent mehr als im direkten Tagesvergleich zum Vorjahr. Ein Besucherandrang, der alle Erwartungen übertraf und dazu führte, dass zwischenzeitlich die Eingangsbereiche zur Messe teilweise geschlossen wurden. Mit insgesamt 96.700 Besuchern erreichte die FIBO das beste Ergebnis in ihrer 28jährigen Geschichte", so vermeldet es der Abschlussbericht der Messe

So stark und so schön: Sarah Bäckmann, wohl
einer von Schwedens attraktivsten Blickfängen...
Für kamera- und taschenbewehrte Besucher wie mich hatte das den Nachteil, dass man, vorwärtseilend, an Rolltreppen und normalen Treppen "Fahrt wegnehmen" musste und durch manche Gasse in den Hallen gar nicht mehr durchkam. Und je nachdem, wo einen das bekannt-komplizierte Verkehrsleitsystem der Domstadt ausspuckte, landete man auf einem Parkplatz genau am entgegengesetzten Ende von der Halle, in die man eigentlich wollte - das hieß dann schleppen, laufen und schwitzen...

Infolge einiger anderer Verpflichtungen schaffte ich es nur einen Mittag nach Köln. Ein paar nicht repräsentative und unsortierte Impressionen sammelte ich dennoch.Und ein paar Schnappschüsse bekam ich dann noch hin (wobei mir die Kamera trotz montiertem und arbeitsamem Blitz einige Bewegungsunschärfen verschaffte - ich arbeite daran...). 

Wer so herrlich strahlen kann -
Elena Shportun.

Was mir auffiel: Die Kölner Hallen sind von der "Routenführung" her wesentlich übersichtlicher als diejenigen in Essen. Auch haben sie mehr Licht und wirken freundlicher. Was die Hardcore-Fraktion aber beklagte, war dies: Bodybuilding, Kraftsport und Schwerathletik rücken zusehends an den Rand. Die Fibo als solches setzt mehr und mehr ihre Akzente auf Wellness und Gesundheitserhaltung und damit darauf, wie man auch als älterer Mensch seine Fitness bewahrt. Was ich mit meinem halben Jahrhundert nicht ganz so verkehrt finde (auch wenn das nicht zulasten der Mucki-Vorführungen gehen sollte - das ist das Herz der Fibo). Die Fachvorträge befassten sich denn auch mit Themen wie "hochintensive Trainingsstimulationen im Alter", "Diabetes Programm Deutschland", "Betriebliches Gesundheitsmanagement" oder "Länger arbeiten - Leistungsfähigkeit erhalten: Wie Sie Ihre Mitarbeiter wirklich motivieren".  

Das heißt aber nicht, dass nun nur noch Heizdecken und Stützstrümpfe zu Vorführungen des Krampfader-Geschwaders feilgeboten worden wären. Oder Hightech-Rollatoren (etwa mit eingebauter Ortungsmöglichkeit, damit man im Altersheim auch stets weiß, wenn Opa wieder mal bei den jungen Frauen ist...) Nein, so weit ist es noch nicht. Wie immer gab es reichlich Geräteparks zu sehen. Was mir neben den ganzen Rückenmassagesesseln am besten gefallen hat, war der zu erkennende Trend, dass auch die Trainingsgeräte neben ihrer Funktion ein tolles Design haben können. Und eine Maschine, an der man ein Kletterseil gegen justierbaren Widerstand von oben herunterziehen konnte - großes Plus: Das simuliert Seilklettern, stärkt Arme und Rücken. (Das Seil folgt den individuellen Handgelenkpositionen viel besser als Stahl, wie jeder weiß, der beim Trizeps-Drücken an einer seilbewehrten Anlage gearbeitet hat.) 

Außerdem fanden statt: das 9. Indoor-Cycling-Festival mit bestimmt über tausend Sportlern und mehreren Vier-Stunden-Marathons - genug Möglichkeiten, um sich so auf dem Hightech-Standgerät abzustrampeln. Dann reichlich Bühnenvorführungen wie Step- und Dance-Geschichten, Zumba-Fitness, Yoga, Pilates und Yogilates (doch, das gibt es auch). 

Und natürlich auch jede Menge zu essen und zu trinken - in Form von isotonischen Drinks in allen Farben des BASF-Regenbogens und in Gestalt von Schokoladen-überzogenen Kraftsportriegeln in jeder erdenklichen Geschmacksrichtung von Vanille, Kokos, Banane, Erdbeere, Cranberry... Leider habe ich es wieder nicht geschafft, alle zu probieren - aber auch daran arbeite ich. Hey, ich bin bekennender Schocoholic, und da kann ich mir wenigstens einbilden, dass der Genuss mal keine Reue nach sich zieht und auch solche Figuren möglich macht:

Ich bin froh, das gesehen und es ohne eine
Herzattacke überlebt zu haben...

Promis allenthalben: Markus Rühl. Frank the Bank. Phil Heath. Die Boxer Arthur Abraham und Wanderlei Silva waren da, das Model Markus Schenkenberg, die Yoga-Lehrerin Tara Stiles, die Kickboxerin (und außerordentlich straffe) Dr. Christine Theiss, die TV-Personality Fernanda Brandao (sehr hübsch und zudem sehr fit). Neben jeder Menge atemberaubender Fitnessdamen gab es auch einige Muskelmaedels: 

- Elena Shportun in off season, extrem charmant und mit einem strahlend-zauberhaften Lächeln. 
- Brigita Brezovac: die blonde Slowenin muss ich hier nicht vorstellen, "BB" ist eine feste Größe hier bei muskelmaedels.blogspot.de
- Regiana da Silva: braungebrannt und wie immer vor Energie und Fröhlichkeit berstend und unglaubliche "moves" präsentierend. 
- Sarah Bäckman: die starke Armwrestlerin hat nicht nur einen Traumbody und ein Hollywood-taugliches Gesicht, sondern auch eine blonde Haartracht, die ihr männermordenderweise bis zu den Oberschenkeln reicht. Was halt so im Land der Fjorde wächst ...
- Larissa Reis: warum die attraktive Fitness-Athletin ihr Gesicht immer per Mützenschirm abdeckte, wissen die Götter...
- Rene Campbell: die Frau, die bescheiden so gar kein Aufsehen von sich macht, mit dem typischen Drachentattoo auf dem Mucki-Rücken, in schwarzen Lederhosen (!) und so ziemlich breiter und massiver als jede andere ...

Rene Campbell - Super-Nacken, -Schultern und -Rücken.
Und dazu diese Lederhose ...
Überhaupt: Die Mucki-Gemeinde tummelte sich im "Fibo-Power"-Bereich, zu finden in den Hallen 1 sowie 2.1. und 2.2. - also nicht mehr in den Hallen 9 und 10 wie in Essen. Auch 2014 gibt's natürlich wieder die Fibo: vom 3. bis zum 6. April, wieder in Köln. Auch wenn man sich nach den paar Stunden nur einen sehr unzulänglichen Eindruck verschaffen konnte, auch wenn ich gern mehr weit Frauen mit Muskeln gesehen (und erwartet) hätte und insgesamt mehr Bodybuilding - mir hat es in Köln gefallen!
 

Donnerstag, 19. April 2012

Es geht looooos: Die FIBO beginnt heute

So, heute ist es wieder soweit: Die Muskelfreunde haben die Chance, sich in Essen zu treffen - und die Fans der Muckimaedels können natürlich vor Ort ihre starken Ladies bewundern, aus der Ferne mit Blick auf die Bühne, im kurzen Plausch unterwegs oder ganz nah nach Verabredung. Davon abgesehen ist die FIBO auch die Messe, auf der man sich ingesamt in zig Hallen über allemöglichen un unmöglichen Trends informieren kann, es gibt reichlich Show-Effekte und einkaufen kann man auch. Mehr Info zur Messe und auch zur Anfahrt gibts hier.

Ich weiß noch nicht, ob ich es schaffen werde, da beruflich uU am Wochenende noch eingespannt. Mal sehen. Wer will, kann mir ja was schreiben und vielleicht auch ein paar Fotos zum Veröffentlichen zumailen. Gleichgültig, ob als Teilnehmerin oder als Zuschauer: Es sei allen viel Spaß gewünscht!


Samstag, 23. Mai 2009

Die Fibo, die Fibo: Unsortierte Eindrücke

Hat ein bisschen gedauert, weil beruflich wie auch sonst verhindert. Daher gibt’s den Nachklapp eben erst jetzt.

Also: Samstag morgen zur Fibo, Eintritt gelöhnt und rein. Natürlich gleich nach Muskelmaedels Ausschau gehalten, ist doch klar. Und auch das ein oder andere gefunden - wie das Bild zeigt, gab es die manchmal sogar im äußerst attraktiven und netten Doppelpack.

Und auf der Showbühne fand dann auch noch eine Wahl mit lauter Damen statt, deren Muskeln zwar nicht dem sonst von mir hier gefrönten Ideal entsprechen, aber deren durchtrainiert-kraftvolle Figuren zum Niederknien waren - vor allem, wenn sich die Besitzerinnen so richtig sportlich-sexy in Bikinis, High-Heels und mit viel Öl präsentieren.

Jenseits aller männlichen Gelüste bekam man dann am Rand der Absperrung auch mit, mit wieviel Ehrgeiz sich auch die Figure-Maedels auf ihren Auftritt vorbereiten, wie nervös und angespannt sie waren.

Da besinnt man(n) sich auch fix darauf, dass solche eine Traumfigur übers Jahr hinweg vor allem eins heißt: diszipliniertes, hartes Training.


Am Morgen gings noch in Halle 11 und 12 – gegen Mittag war stellenweise kein Durchkommen. Also mal zwischendurch auf die anderen Hallen ausgewichen und geschaut, was da geräte- wie übungsmäßig so geht.

1. Eindruck: Es gab Hardcore-Studio-Einrichtungen, aber sehr viel davon in derart Edel, dass man sich fragt, wer das kaufen kann.

2. Eindruck: Bei manchen Geräten fragt sich der Laie nach dem Sinn, der sich dem Fachmann sicherlich erschließt – aber Standfahrräder, bei denen man mit der Bauch-/Brustpartie aufliegt, während man mit den Beinen nach hinten schräg weg strampelt?

3. Eindruck: Mal eine der komischen Hanteln ausprobiert, die das Gewicht nicht mehr links und rechts, sondern in Hohlräumen haben und die aussehen wie ein technisches Teil aus einem Hydraulik-Gerät. Fand’s komisch. Mir langen die alten Kurzhanteln.

4. Eindruck: Koordinationsgeräte aller Orten – sei es, dass man auf einer aus Rolle und Brett bestehenden Wippe trainiert (wirkt nicht so ganz ungefährlich), sei es, dass man beim Liegestützemachen eine Hand auf einem Gummiball hat, sei es, dass man, so zu sehen an einem chinesischen Stand, auf einer viereckigen Stahlplatte steht, mit einem Loch in der Mitte für einen Führstab und starken Spiralfedern drunter: Durch Hula-Hoop-artiges Hin und Her von Hüften sowie gleichzeitigem Kniebeugen senkt sich die Platte und man habe einen Trainingseffekt, so der Herr am Stand.

5. Eindruck: Apropos China – angesichts der vielen Stände aus Fernost kann man schon sagen, dass das Reich der Mitte mit Macht in diesen Sektor drängt. Sollen halt nur beim nächsten Mal noch ein paar Muskelmaedels mitbringen ...

Womit wir beim Thema wären: An muskulösen Frauen gab es einiges zu sehen, und das mehr als in den letzten Jahren im allgemeinen Messegetümmel. Viele nutzten die Gelegenheit, mit durchaus neutralem Gesichtsausdruck ihre ausladenden Schultern, ihre imposanten Arme und ihre strammen Waden in entsprechender Bekleidung vorzuführen - also hauteng anliegend, wenn nicht gleich arm- oder beinfrei.

So soll's ja auch sein: Die Maedels sind ja stolz auf das, was sie sich erarbeitet haben. Und hier haben sie die Chance, es ihren Fans einmal vorzuführen und sich Lob und Bewunderung abzuholen.

Und wenn man die Athletinnen freundlich gefragt hat, dann waren die meisten davon auch lächelnd bereit, ihre Muskeln für ein oder zwei Posen anzuspannen, auf dass sich das dann digital festhalten ließ (verewigen will ich's nicht nennen, weil niemand weiß, welche Halbwertzeit diese neuen Speichermedien denn überhaupt haben).

Doch fanden sich die muscle ladies natürlich auch auf der Showbühne oder an den Ständen der einzelnen Aussteller, die sich ja die oder den ein oder andere(n) Prominente(n) gern zu Werbezwecken anheuern. Sie stehen dann zumeist hinter dem Tresen, ab und zu laufen sie auch durch die Hallen, dann aber meist in Kleidungsstücken, die auf ihren Sponsor hinweisen.

Spricht aus meiner Sicht überhaupt nichts dagegen. Denn die Kleidung ist meist nur rudimentär vorhanden und somit dazu angetan, das Eye des männlichen Betrachters auch garantiert zu catchen und auf die mehr oder minder austrainierten weiblichen Formen zu lenken. Und wenn dann mal die Pupille zum Spandex-umhüllten Super-Popo schweift, dann erhascht sie – sofern ihr Besitzer lesen kann – auch garantiert Namen, Webadresse und/oder Telefonnummer des dort Werbetreibenden ...

Das tat etwa Merle Mohr – und das in weit härterer, austrainierter wirkender Form als im letzten Jahr. Wettkampfreif. Prall. Hart. Sehr symmetrisch. Sehr hübsch auch das Outfit: eine U.S.-Polizeischirmmütze, eine Faschings-Kopie von dem Koppel mit all dem Gedöns, was die US-Ordnungsmacht in Leibesmitte mit sich führt. Der Rest von all dem war nicht uniformlike, aber dafür sehr knapp und sexy.

Abgesehen von dieser netten Dame tummelten sich aber auch im Publikum reichlich Muskelmaedels. Ich hatte den Eindruck, es seien mehr unterwegs als im Vorjahr. Hier ein paar Bilder.

Zum Beispiel Skadi Seifert: Top-Verfassung, sehr sexy Outfit, sehr Fan- und Foto-freundlich. Einen Muckibody vom allerfeinsten – und dazu lange blonde Haare und ein wunderschönes Gesicht für die Titelblätter. Könnte man direkt alles in die Massenproduktion geben.

Desiree Dümpel war natürlich auch da und wie eigentlich immer in guter Form. Das, was bei ihr als Off Season durchgeht, würde bei anderen als Wettkampfform angesehen werden. Außerdem ist sie überhaupt nicht kamerascheu und immer für einen Flex zu haben.

Helle Nielsen habe ich unterwegs auch gesehen – das Maedel war in der Verfassung eindeutig etwas für jeden, der seine Muckiladies richtig prall und massig und eben nicht mit „Volldefi“ mag: Wuff! Außerdem gefällt mir, wie sie lacht!

Off Season war Nicole Pfützenreuter im letzen Jahr. 2009 präsentierte sie sich „hard as nails“, wie die Amis sagen. Sah super aus, zumal sie (beziehungsweise ihr Frisör) auch irgendwas mit ihren Haaren angestellt hat. Und wieder einmal war da auch dieser zwischen den mächtigen Brustmuskeln zu sehende, tiiiiiiiefe Ausschnitt in diesem roten Oberteil.

Ach ja: Alina Popa habe ich auch noch getroffen, doch dazu demnächst noch was mehr. Wenn's gewünscht wird ...

Donnerstag, 8. Mai 2008

Eindrücke von der FIBO

Manchmal dauert’s ein bisschen. Also, hier kurz ein paar – durchaus subjektive – Eindrücke von der FIBO in Essen, beziehungsweise von meinem Tag dort.

Tja, was soll man sagen? So wie früher ist sie nicht mehr, wo noch viel mehr FBB live on stage zu sehen waren, wo eine Anja Schreiner noch die Conferencière gab und sowohl Fitness-Maedel- wie auch Bodybuilding-Wettkämpfe auf der Bühne stattfanden.

Heute muss man sich durch die ganzen Hallen voller fraglos notwendiger Trainingsgeräte und Rekonvaleszenz-Apparate quälen, bis man dann in Halle 10 und 11 ankommt, wo es dann vergleichsweise eng zur Sache geht, oder besser gehen sollte. Denn das ist dann eher mau. Die Bühne ist klein und, wie ich finde, schlecht einsehbar, auch wenn der vom Frühstücksfernsehen stammende Sportmoderator seine Sache inzwischen weit besser, routinierter und auch gründlicher informiert macht als noch vor einigen Jahren. Die Fans von männlichen Bodybuildern kommen fraglos auf ihre Kosten. Die von Muskelmaedels weniger. Die sind da im Vergleich selten zu sehen, Helle Nielsen war da mal eine Ausnahme.

Die Messeleitung – wie übrigens auch Zeitungsmacher, TV-Leute und andere – setzt zusehends auf Fitness-Maedels, nicht, weil deren Lebensweise gesünder und frei von irgendwelchen Mittelchen wäre, sondern weil sich das im Mainstream besser vermarkten lässt. Zumindest kommt mir das so vor. Und so sieht man heute eine hochgewachsene Ungarin, die früher über Spitzen-Bizepsmuskeln verfügt hat. Heute ist sie immer noch fraglos topfit und im Besitz einer gertenschlanken Figur, hat sich aber bis zur Unkenntlichkeit operieren lassen. Ein Trend, der bei vielen Maedels, vor allem aber im Fitness-Feld zu sehen ist, der mir aber nicht um jeden Preis gefällt. Ich will keine Barbie-Puppen-Gesichter!

Was alles nicht heißt, dass es keine Muskelmaedels gegeben hätte. Wer die auf der FIBO sehen will, muss zu den Ausstellungsständen, vor allem die der Nährstoffbranche, gehen und sich auch im Publikum umsehen. Denn hinter den Theken der Stände standen, und im Publikum liefen einige ansehnliche und muskulöse Damen herum, allen voran Alina Popa (dazu demnächst mehr). Auch gaben sich unter anderem Regiana da Silva (sexy wie immer), Helle Nielsen, Desiree Dümpel, Paloma Parra und Melina Tevilova die Ehre. Natürlich war auch Nicole Pfützenreuter zu sehen – aus meiner Sicht erfreulicherweise erblondet und zudem in einem roten, hautengen Stöffchen, das ihre dank off season weiblichen Vorzüge bestens konturierte.

So. Anbei ein paar Fotos zur allgemeinen Freude.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Eine Miss in Essen


mattmuscle from muskelmaedels proudly presents eine echte Miss Olympia. Das beschreibt Iris Kyle aber nur unter anderem, das ist einer von vielen Titeln. Diesen gewann sie 2004 in der Klasse Schwergewicht und Gesamtwertung. Und im letzten Jahr gab es noch den Gesamtsieg bei der 2006 IFBB Ms. International.

Das Foto stammt von der FIBO in Essen (womit ich wieder bei meiner Bilderserie anknüpfe, ich war ein paar Tage in einer computerfreien Zone).
Wer die nette, dunkelhäutige Amerikanerin mit den schönen braunen Augen auf Fotos sieht, hält sie ohne sonstigen Größenvergleich für unglaublich wuchtig und stark. Fraglos trifft das auch auf das im Bundesstaat Michigan geborene Muskelmaedel zu, freilich verpackt in etwas, das ausgesprochen zierlich und feminin daherkommt. Wenn Iris Kyle normale, lose fallende Kleidung trägt, dürfte kaum jemand auf den ersten Blick ihre Profession erraten. Aber --- ui! ---wenn sie dann ablegt ...

Umwerfend war ihre Symmetrie, die war an dem Tag meiner Meinung nach nicht zu toppen. Ach ja, es sei nicht vergessen: ihre Homepage gibt es hier