Donnerstag, 1. März 2012

Ms I -- morgen geht's los

Am 2. März startet im Rahmen der Arnold's die Ms International 2012. Fehlen wird Iris Kyle, sie hat sich eine Beinverletzung zugezogen. Mitmachen werden diese 14 Muskelmaedels:

Maria Rita Bello (Argentinien)
Brigita Brezovac (Slowenien)
Kim Buck (USA)

Tina Chandler (USA)

Alevtina posing on stage

Alevtina Goroshinskaya (Russland)
Monique Jones (USA) Cathy LeFrancois (Kanada) 
Debi Laszewski (USA) 

Zoa Lindsey (Kanada, lebt in Japan)


Zoa at pumping

Geraldine Morgan (Chile)
Yaxeni Oriquen (Venezuela)

Kim Perez (USA)


Kim showing her mighty guns


Alina Popa (bisher für die Schweiz startende Rumänin, lebt in den USA) 
Maria Segura (Mexiko)


Alina working out
Alina Popa teilt mit, sie sei besser präpariert als je zuvor und könne es kaum erwarten, auf dieser "beeindruckenden" Bühne in Columbus zu stehen. Wie die anderen Teilnehmerinnen dürfte sie schon am gestrigen Mittwoch eingetroffen sein. Hier ein Foto, das der Fotograf  Brett Seeley geschossen hat.


Brigita lifting heavy
Brigita Brezovac hat als bislang Letztes vorgestern hören lassen, sie säße in Washington fest und warte auf ihren Anschlussflug. Aber sie reist wohl sehr gern, so dass sie das nicht sonderlich stresst, weil es ihr Freude macht (die Glückliche!). Und sie sei so "glücklich und selig", diese Einladung nach Columbus erhalten zu haben. Auch von ihr ein Foto, das sie bei Dreharbeiten zu einem Interview für den ORF zeigt.

Wem ich die Daumen drücke? Wer hier öfters mitliest, dürfte das wissen, warum mein Herz für Alina und Brigita schlägt!

Und: Habe immer noch Ärger mit dem Mail-Programm. Wer was sagen will: Bitte nutzt die Kommentar-Möglichkeit. Danke!


Samstag, 25. Februar 2012

Stärker als Stahl: Sibel Şimşek


      Auch wenn Gewichtheberinnen fraglos zu den kräftigsten Athletinnen überhaupt gehören – sie zeichnen sich meistens nicht gerade durch Figuren mit sichtlich ausgeprägter, imposant-eleganter Muskulatur aus. Das ist auch in diesem Bereich der Schwerathletik nicht nötig. Deswegen wirken viele dieser Maedels auf den ersten Blick füllig-plump, so wenig galant sich das nun anhören mag. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man das breite Kreuz oder den Umstand, dass die Arme und Beine nicht einfach nur dick, sondern zudem auch fest und sehr, sehr stark sind.

     
Ausnahmen gibt’s – und hier ist eine: 1984 in der Türkei geboren. Schwarze Haare, dunkelbraune Augen, 1,70 groß, 63 Kilo schwer. Gertenschlank und dennoch bepackt mit Muskeln, deren Umfang nicht der größte ist, die aber in ihrer Konsistenz wirken wie in Fleisch gepacktes Kraftkonzentrat. Die Rede ist von Sibel Şimşek, der aus der Türkei stammenden dreifachen Europameisterin.
 



     Seit dem Alter von 12 Jahren ihrem Sport verbunden, hat die junge Frau in ihrer Karriere reichlich Medaillen abgeräumt. Damit es halbwegs übersichtlich bleibt, seien hier mal nur ihre Siege bei Europa- und Weltmeisterschaften aufgeführt:

- WM-Silbermedaillen: 2009/Stoßen 

- WM-Bronzemedaillen: 2002/Reißen - 2002/Stoßen - 2003/Reißen - 2003/Stoßen 

- EM-Goldmedaillen: 2004/Reißen - 2009/Reißen - 2009/Stoßen - 2010/Stoßen 

- EM-Silbermedaillen: 2004/Stoßen - 2007/Stoßen - 2008/Reißen - 2010/Reißen 
- EM-Bronzemedaillen: 2003/Reißen - 2007/Reißen - 2008/Stoßen

     Dabei ist die junge Starke auch durchaus zu Recht selbstbewusst: Nachdem sie 2004 bei der EM in Kiew mit einer Goldmedaille die Eisensport-Welt auf sich aufmerksam gemacht hatte, fehlte sie vor sechs, sieben Jahren auf internationaler Ebene. Der Grund dafür lag darin, dass sie zusammen mit zwei ihrer Teamkolleginnen Mehmet Üstündag, den türkischen Frauen-Nationaltrainer, sexueller Übergriffe bezichtigt hatte. Meldungen wie die folgende und auszugsweise zitierte gingen dazu Ende September 2004 über die Ticker, wie das früher hieß: 

     „Ein Gericht in Ankara hat (...) wegen des Vorwurfes der sexuellen Belästigung die Verhaftung eines türkischen Gewichtheber-Trainers angeordnet. Mehmet Ustundag wird von den drei Olympia-Teilnehmerinnen Sibel Simsek, Aylin Dasdelen und Sule Sahbaz beschuldigt, sie sexuell bedrängt zu haben. Der Coach streitet die Vorwürfe ab, wird aber aus Sicherheitsgründen in Untersuchungshaft bleiben. In ausführlichen Interviews (...) hatte das Trio die Vorgänge geschildert. Dabei führte Aylin Dasdelen aus, Mehmet Ustundag habe sie sogar geschlagen. Außerdem machte sie ihn für den Selbstmord ihrer Teamkameradin Esma Can im Jahr 1999 verantwortlich. Bereits im Jahr 2000 waren dem Trainer ähnliche Vorwürfe gemacht worden, die Anklagen waren aber seinerzeit nicht haltbar. (...)“

      [Natürlich heißt der Herr immer noch „Üstündag“, nicht „Ustundag“. Aber das kommt davon, wenn auf Basis englischsprachiger Vorlagen, aber ohne weitere Recherche drauflos getextet wird. So fehlen denn auch die fürs Türkische typischen Sonderzeichen bei „Şimşek“ oder bei „Daşdelen“. Auf ähnliche Weise wird dann auch beispielsweise mal aus dem jüdischen Freiheitshelden „Jehuda Ha-Makabi“ alias „Judas Makkabäus“ in einem deutschen Nachrichtenmagazin „Judah Maccabee“ – das ist aber die englische Schreibweise. Recherche und Bildung sehen anders aus. Aber das Fass lasse ich jetzt mal zu.]

     
Ob das mit den sexuellen Übergriffen Üstündags nun hinter den Kulissen geklärt wurde oder man es mal wieder einfach (wenn ja: leider) unter den Teppich gefegt hat, Tatsache bleibt zweierlei: 

      - Üstündag trainierte weiter Gewichtheberinnen und geriet 2011 mit in den Strudel eines Skandals, als die von ihm entdeckte und betreute Nurcan Taylan zweimal positiv auf Steroide getestet wurde. Mit der Folge, dass die zierliche Olympia-Siegerin (2004) sowie Welt- und Europameisterin sich wohl eine vierjährige Sperre seitens des Internationalen Gewichtheberverbands IWF einhandelte und in diesem Jahre wohl nicht in London bei Olympia sein wird. 

     - Sibel Şimşek wiederum holte sich erst 2006 den türkischen Titel, ehe sie 2007 mit einem fulminanten Sieg bei der EM in Straßburg ihre Wiederkehr einläutete. Seitdem startet sie in der Klasse bis 63 Kilogramm. Da darf man gespannt sein, wie die junge Dame mit den schönen dunklen Mandelaugen in diesem Jahr abschneidet. 



Nah ran: Stolz spannt sich der rechte Bizeps,
die Unterarmvenen treten  klar hervor ...

      Die Fans von starken Maedels jedenfalls werden auch in diesem Jahr wieder gespannt auf das Spiel ihrer hammerharten Muskeln achten. Vor allem auf das ihrer Arme. Sibel Şimşek hat ein Paar Bizeps, die sich beim Anheben und Abwinkeln ihrer Unterarme prächtig in die Höhe und nach vorn runden. Sicher nicht – wie eingangs gesagt – die voluminösesten guns, aber dafür welche, die schier vor Kraft zu bersten scheinen. Ein Eindruck, der noch durch ihre nervigen, von Venen überzogenen Unterarme verstärkt wird. Muskeln, die angespannt wirken wie aus tropischem Hartholz geschnitzt sowie poliert und von warmer weiblicher Haut überzogen... 


Und selbst halb verdeckt sieht man noch, wie
sich der starke Bizeps-Muskel prominent vorwölbt ...
      Da ist es nur zu verständlich, dass der ein oder andere Bewunderer im Internet darüber nachsinnt, wie es wohl aussähe, wenn Sibel Şimşek mal nur im Bikini (und in High Heels sowie mit dem aufgelösten, fraglos prächtigen rabenschwarzen Haar) aufträte. Und ihre schlanke Figur mit den eingeölten Muskeln vorführe. Und ganz leicht ganz schwere Dinge höbe. Und vielleicht auch mal den ein oder anderen Kerl lässig im Kraftvergleich beim Eisenspiel besiegte.

     
Nun, vielleicht macht sie das eines Tages tatsächlich, auch wenn ich mal eher davon ausgehe, dass diese und andere übers Web verteilt zu lesenden Wünsche nichts als ein erhitzter Wunschtraum diverser Männer bleiben.

     
In jedem Fall aber dürfen wir uns wohl auch 2012 an Sibel Şimşeks herausragenden sportlichen Leistungen freuen. Leistungen, deren Grundlage eben auch diese stählernen Muskeln bilden. Und – um im Bild zu bleiben – natürlich auch ein eherner Trainingsfleiß sowie ein eiserner Wille: Für Olympia sind die Daumen gedrückt!


Sibel mit einigen ihrer Edelmetall-Scheiben
hoffentlich werden es 2012 noch ein paar mehr...



Donnerstag, 16. Februar 2012

Frauenmuskeln in der Kunst


Es war ja schon öfters Thema hier: Manche berühmte Person zeigt sich von muskulösen Leibern angezogen, natürlich auch Künstler. Aber guckt man in die Kunstgeschichte, dann finden sich da eher männliche Leiber, die auf diese Wiese vergötzt werden. Das reicht von dem antiken Griechen Praxiteles bis hin zu dem genialen Michelangelo Buanarroti, einem der wichtigsten Vertreter der italienischen Hochrenaissance. 

Aber Frauen mit Muckis in Werken von Künstlern, die die Welt zur absoluten Elite zählt und deren Erzeugnisse in Museen wie Louvre und Prado hängen? Eher selten, oder? Nun, ein paar Sachen gibt's - hier sind zwei davon. Es sind zwei (auf Banausen wie mich unvollendet wirkende) Zeichnungen, die weibliche Figuren zeigen. Und die haben unübersehbar muskulöse Konturen. Gemalt hat das kein Geringerer als ... Pablo Picasso. 


Genau: Der Typ aus Spanien mit dem Ringelhemd, dem hohen Frauenverschleiss und dem Blick aufs Abstrakte. Ob der nun wie ich denselben oder einen ähnlich gelagerten Tick hatte, das weiß ich nicht. Vielleicht hat er diese doch sehr rudimentären Entwürfe auch auf Basis von Vorlagen mit männlichen Figuren zu Papier gebracht, vielleicht wollte er ein bisschen mit den damaligen Geschlechterrollen spielen - wie gesagt: keine Ahnung, warum. 



Was bleibt, sind zwei Zeichnungen, die mit Pablo Picasso einer der berühmtesten Maler der neueren Kunstgeschichte geschaffen hat. Und die zeigen zweifelsfrei Frauen mit muskulösen Körpern.  

Jeder ziehe seine eigenen Schlüsse ...


*****


An meinem Mail-Zugang arbeite ich noch. Daher erneut die Bitte: Nutzt bitte die Kommentar-Funktion der aktuellen Postings. Danke! 

Samstag, 11. Februar 2012

Mailen ... Probleme

Um es kurz zu machen: Irgendein A*schl*ch hat meinen Mail-Account gehackt und zum Spammen benutzt. Mit der Folge, dass ich von meinem Provider (=gmx) zur Eingabe eines neuen Passwortes aufgefordert worden bin. Nach Maßgabe der zuständigen Telefon-Hotline (habe da natürlich zwecks Beratung angerufen) habe ich das getan. Angeblich wurde ich auch freigeschaltet. 

Jedoch geht seitdem nichts mehr: Ich komme schlichtweg nicht mehr in mein Mail-Programm hinein. Statt dessen sehe ich nur noch die dämliche Frage, ob ich mein Passwort vergessen habe. Auch das Befolgen aller angepriesenen Optionen zum Beheben der Malaise nutzt nichts. 

Daher kann man mich derzeit nicht anmailen. Ich habe vorerst den entsprechenden Link in meinem Profil "Über mich" (rechte Spalte, oben) gelöscht. Wer also etwas mitteilen will, möge daher vorerst die Kommentar-Funktion nutzen (das geht auch anonym).

Ich weiß, das klingt verwirrend, weil ja meine Mail-Adresse noch rechts oben in der Ecke steht. Aber das ist eine beim Anlegen des Blogs an mich ergangene Forderung von blogger/google, an der ich nichts ändern kann.

Also: Derzeit komme ich an eingehende Mails über redspoon[ett]gmx.de NICHT heran! Ich kann also etwaige Fragen und Anregungen NICHT beantworten. Bitte deshalb da vorerst NICHT hinschreiben. Falls ich das geregelt bekomme, teile ich es hier mit und werde dann auch den Link zum Postfach wieder aktivieren.

Freitag, 10. Februar 2012

Und raus bist du: Die IFBB und die Doping-Kontrollen


Sodele, endlich mal habe ich ein, zwei Minütchen für mich und damit auch für das hier. Und gleich gibt's eine unangenehme Sache zu vermelden - die IFBB und die aktuellen Doping-Kontrollen.

Dazu verweise ich auf dieses nette Dokument hier. Dem entnehmen wir, dass mit Blick auf die IFBB World Championships 2011 folgende drei Maedels aufgrund von Verstößen gegen die Doping-Vorschriften im Nachhinein disqualifiziert worden sind (das zieht meines Wissens eine Sperre von zwei Jahren für künftige IFBB-Wettbewerbe nach sich):

- Die erstgenannte ist keine Unbekannte auf diesen Seiten: Lisa Cross, die Viertplatzierte in der Klasse "Women Bodybuilding über 55 kg" und meiner Meinung nach die derzeit beste Bodybuilderin von der Insel.
Die starke Lisa Cross.
Zeichnung: Verfasser 

Dann wird's aber lustiger: 
- Nina Furseth (= Sechstplatzierte in der "Women's Bodyfitness über 168 cm".
Und richtig heiter ist das hier: 
- Markovetskaya Oksana, die Siegerin in "Bikini overall"  - disqualifiziert. 

Doch, richtig gelesen: "Bikini overall". Also, dass ich so meine eigenen Ansichten zum Thema Doping und der verlogenen Diskussion zu dem Thema habe, dürfte ja bekannt sein. Ich denke einfach, dass es im Leistungssport nicht ohne geht (nicht nur beim Radrennen). Was wiederum an der Gemengelage von Zuschauererwartung, Sponsorenforderung und an den Eigenerwartungen der Athleten liegt. Entweder das alles wird erfüllt, oder wir schrauben alle unsere Anforderungen aufs Menschenmögliche herunter.

Sprich: Viele der zZ erbrachten Spitzenleistungen sind mE ohne Doping nicht möglich. Es liegt eben nicht immer an der neuen Rennbahn, an anderen Laufschuhen und am neuen Müslimix, wenn Mann/Frau auf einmal Fabelrekorde erzielen. Woran es jenseits des Doping aber immer liegt, das sind das große Talent, der außerordentliche Wille und die jenseitsmäßige Schinderei, die alle Athleten im Spitzensport betreiben müssen. Faktoren, die bei Dopingverdacht immer wieder als maßgebliche Grundlagen eines Sieges außer acht gelassen werden. 

Sei's drum. Leistungsbodybuilding mit seinen enorm ausgeprägten Muckis steht nun immer in der Schusslinie, logisch. Dass es da eine Athletin erwischt, ist klar (und sehr schade). Aber in der Bikini-Klasse, in der es um T & A geht? Was, bitte, dopt man da? Die Fülle der Möpse, die nun bekanntermaßen nicht aus Muskeln bestehen???

Oder liegt das vielleicht daran, dass auf der WADA-Liste auch Sachen drauf stehen, die man sich auch unwillentlich und unwissentlich einpfeifen kann? Da nutzt dann auch die (gern gestellte, aber unrealistische) Forderung nichts, dass der Sportler bitteschön selbst darauf zu achten habe, was er sich da zuführt. Mal realistisch: Mancher ist schnell und stark, aber jung und nicht sehr helle. Soll man den nun ausschließen, weil er das mit der sauberen Ernährung allein nie auf die Reihe bekommen wird? 

Und Hand aufs Herz: Wer weiß denn schon, was alles in einem handelsüblichen Käse, in einem Fruchtjoghurt oder gar in einem Stück Fleisch steckt? (Ist nicht gerade das deutsche Lebensmittelrecht in Sachen Zusatzstoffe so weich wie Wachs? Und war da nicht gerade was mit Geflügel, voll mit Antibiotika?) 

Das mit der unwissentlichen Zufuhr von Mitteln, das ist ja immer wieder zu hören. Ich sage: Das geht angesichts unserer industrialisiert produzierten Ernährung auch kaum noch anders. Gab es da nicht jüngst den Fall von Claudia Pechstein: zuerst als Dopingsünderin gesperrt, aber im Nachhinein als unschuldig beurteilt? Aber da lässt man lieber noch einen Zweifel des Verdachts bestehen? Oder man schweigt es - noch besser - schnell klein, wenn man einen Sünder wie den Ex-Radkönig "Ulle" mit viel Tamtam ans Kreuz nageln kann. Oder eben nun die drei Athletinnen. 

Selbst der sauberste Athlet gerät doch in Verdacht, wenn er mal vor einem Wettkampf einer Erkältung Herr werden will und muss und zur Apotheke geht. Ganz zu schweigen davon, dass in manchem legalen Nahrungsergänzungspräparat Dinge drin sind, die mit anderen Sachen im Körper zu unheiligen Ergebnissen führen. Selbst mehrere Züge an einem kräftigen Joint sollen sich da schon negativ niedergeschlagen haben ...  

Dass die Anti-Doper den Dopingmittel-Entwicklern immer hinterherdackeln werden, das ist nicht schön, aber es liegt auf der Hand. Aber das sollte sie nicht daran hindern, absolut klar zu machen, was sie im jeweiligen Fall entdeckt haben. Und auch, ob zweifelsfrei feststeht, dass der Sportler das jeweilige verbotene Mittel nur bewusst zu sich genommen haben kann. 

Sonst ist das für niemanden nachzuvollziehen. Das gilt auch für diesen Fall. Da wäre noch die eine Frage offen: Wurden eigentlich ALLE antretenden Athletinnen geprüft?

Wenn nein: Dann ist das alles eh eine Farce. 

 

Sonntag, 5. Februar 2012

Wenn sie den Pump fühlt - eine shorte Story


Als sie die glitzernde Hantel mit den achteckigen Köpfen wieder und wieder hob, fühlte sie, wie die Widerspenstigkeit des Fleisches erlahmte und wie das Blut in ihren gewaltigen Armmuskeln zu rauschen begann. Fühlte, wie sich eben diese Muskeln unter der stetig wiederkehrenden Belastung wölbten. Mehr und mehr und noch mehr, während sie rhythmisch ein- und ausatmete. 


Auch dabei geschah Sehenswertes: Bei jedem Ausatmen strafften sich ihre flachen Bauchmuskeln, zeichneten sich scharf ab. Bei jedem Einatmen dehnte sich das dralle Doppelrund ihres Busens und spannte den Stoff ihres Tops in erregender Weise. 


Jedoch sie selber konzentrierte sich ausschließlich auf ihre Übung und deren Wirkung. So neigte sich ihr Blick bei jeder Wiederholung der Seite ihres Körpers zu, auf der sie gerade die Hantel anhob. So sah sie wohlgefällig, wie sich die eckige Form vorn am Oberarm jedesmal aufs Neue unter der braun gebrannten Haut zusammenballte. Als Zeugnis ihrer Kraft und auch als dasjenige ihres eisernen Willens. 


Ihrem Blick (aber nicht dem der staunenden Umstehenden) entging daher, was außerdem geschah. Sobald sich nämlich der ihrem Auge jeweils verborgene Unterarm mit dem massiven Gewicht in der Hand senkte, begann das Blut abwärts zu fließen. Nun füllten sich die Venen über dem schwellenden Muskel und unter der pergamentartigen Haut, um ihrerseits an Umfang zu gewinnen. Von den Schultern abwärts mäanderte so ein Geflecht an Blutgefäßen über ihre Arme. Und ließ diese noch stärker, noch imposanter, noch furchteinflößender wirken. 


Die starke Frau selber hingegen genoss das Gefühl, das mit Heben des schweren Eisens einherging. Liebte das als "Pump" bekannte Gefühl des Anschwellens. Liebte die pralle Härte ihres klar konturierten Fleisches, liebte das Gefühl der Unüberwindlichkeit, liebte es, zu wissen, die Stärkste zu sein. Und liebte es vor allem, dass die Männer sie fürchteten und sie dennoch begehrten - einige wenigen offen, aber insgeheim viele, sehr viele ... 


***************
"Ich bin immer dann am meisten erregt, wenn meine Muskeln am größten sind. Denn nichts macht mich so sehr an wie zu sehen, dass sich meine Muskeln unter schwerer Ladung wölben. Was sie sich so aufpumpen lässt, bis sie aussehen, als würden sie in jedem Moment explodieren."
Lisa Cross, Großbritanniens derzeit beste Bodybuilderin 

Freitag, 3. Februar 2012

Ms I -- noch vier Wochen bis Columbus

Noch genau vier Wochen, dann ist es soweit: Am 2. März startet im Rahmen der Arnold's die Ms International 2012. Jetzt erst einmal die Liste der Muskelmaedels, die sich qualifiziert haben:

Maria Rita Bello (Argentinien)
Brigita Brezovac (Slowenien)
Kim Buck (USA)

Kim Buck

Tina Chandler (USA)
Alevtina Goroshinskaya (Russland)
Monique Jones (USA)
Iris Kyle (USA)
Debi Laszewski (USA)
Cathy LeFrancois (Kanada)
Zoa Lindsey (Kanada, lebt in Japan)
Geraldine Morgan (Chile)
Yaxeni Oriquen (Venezuela)
Kim Perez (USA)
Alina Popa (bisher für die Schweiz startende Rumänin, lebt in den USA)
Maria Segura (Mexiko)

Maria Segura

Hier mal anhand zweier Beispiele ein kurzer Blick auf das, was die Damen so alles über ihre Vorbereitung verlauten lassen:

Brigita Brezovac bei einem Interview
mit dem slowenischen TV.
Brigita arbeitet an ihrer ersten DVD und teilt darüber hinaus mit: "Ich trainiere härter als jemals und bin froh, solch einen Antrieb und solch eine Motivation zu haben. Ich mag lange und schwere Workouts, gerade das bekommt mir gut. So machte ich zum Beispiel vergangene Woche für meine Quads [= Quadrizeps, also Oberschenkel-Muskeln] 10 Übungen à 4 Sätzen ... ich hob mehr als 25 Tonnen an Gewicht in dem Workout! Habe immer noch nicht das Resultat, das ich will - ich bekomme eher ein gutes "Muskel-Fieber" am nächsten Tag..."


Alina Popa  im Armbrust-Gym,
gelegen im U.S.-Bundesstaat Colorado
Alina teilt mit: "Das ist die beste Vorbereitung, die ich jemals hatte. Ich bin auf dem richtigen Weg, extrem motiviert und die meiste Zeit über in guter Stimmung. Ich kann es kaum erwarten, auf dieser Bühne zu stehen. Die Zusammenarbeit mit Armbrust hat mein Leben verändert. Ich habe so viele Dinge von Dylan gelernt und von der Art, in der auf alle Details achtet. Seine Professionalität ist so motivierend. Ich liebe wirklich die die ganze Atmosphäre im Armbrust-Gym, die Leute sind so hilfsbereit, entgegenkommend und freundlich. Ich habe das Gefühl, ein neues Zuhause gefunden zu haben. (...) Fünf Wochen noch und dann werden all die Ergebnisse der ganzen harten Arbeit in Gang gesetzt:) Was für eine Ehre, mit diesen 15 tollen Maedels in Columbus antreten zu dürfen."

Tja, da warten wir mal, wie sich das entwickelt. Diesen beiden Maedels drücke ich mehr als allen anderen die Daumen - das hat einfach etwas damit zu tun, dass ich Brigita und Alina persönlich kenne und sie sehr schätze. Außerdem sind es (neben Alevtina Goroshinskaya) zwei Europäerinnen - es wäre doch mal nett, wenn die den Vertreterinnen der Neuen Welt zeigen, was eine Harke ist.

Samstag, 28. Januar 2012

Atelier eG - weiß jemand mehr???


Wenn sich der Beton biegt und
ihre Muckis kraftvoll schwellen...

Wer sich schon so lange wie ich im Web umhertreibt, der kennt diese Website eines japanischen Muskelmaedel-Enthusiasten. Denn der ist ein Meister mit dem Bleistift (und das meine ich nicht nur, weil mir das Thema seiner Arbeiten zusagt, sondern weil er einfach richtig gut zeichnen kann). Der Mann aus Nippon zaubert auf diese Weise prächtig-muskulöse Maedels aufs Papier. Solche, die zudem auch über extrem viel Kraft verfügen. Was wiederum, so lässt die ein oder andere Dreingabe der Bilder vermuten, auch am anderen Ende der Welt erotisierend wirkt - auf ihn beim Betrachten und Spüren ihrer weiblichen Überlegenheit, auf sie beim Fühlen der eigenen Macht.

Jaaaaaaa! Annie Riviecchio lag da wohl Modell...

Der Japaner zeichnet seine kraftvollen Damen gern mit harten, klotzigen Konturen. Dabei stellt er jede Vene, jeden Muskeleinschnitt wunderbar schattiert dar. Gern deutlich üppiger als im wirklichen Leben möglich. Gern auch noch extrem vaskulär. Aber mitunter auch etwas softer und weicher. Also so wie hier:

Colette Nelson auf Papier - pralle
Muskeln, dralle Formen und
dazu das wehende blonde Haar
sowie das breite Lächeln...

Zeichnet? Oder zeichnete? Sprich: Vergangenheit? Denn seit Monaten schon wurde auf dieser Internet-Seite überhaupt keine einzige weitere Zeichnung mehr veröffentlicht, gleichgültig, ob neu oder vom Künstler modifiziert. Auch findet sich da nirgendwo ein Vermerk, dass man da aus beruflichen oder aus gesundheitlichen Gründen mal für einen unbestimmten Zeitraum pausiert. Da stellt sich mir so allmählich die bange Frage, ob es dem Meisterzeichner und Website-Betreiber Yukio Kura denn überhaupt noch gut geht. 

Was für ein Muskelgebirge! Dazu dieser Blick ...

Ich hatte eine Zeitlang Mail-Kontakt zu ihm. Ab und zu schickte ich ihm eine meiner auf Basis seiner tollen Zeichnungen erstellte Kolorierung. Für die er dann dankenswerterweise auch eigens das spezielle "mattmuscle"-Album auf seiner Website angelegt hat. Nun, das direkt über diesem Abschnitt platzierte Bild einer muskelstrotzenden Dame mit eckig-erektivem Bizeps-Fels ist bei Atelier eG als bislang letztes 
eingestellt worden. Vor über einem halben Jahr  (und damit nach dem verheerenden Tsunami, der die Gehirne diverser deutscher Politiker wohl noch schwerer getroffen zu haben scheint hat als Leib und Leben der armen Japaner).


Sie stemmt schwer, er streichelt 
  zart - manchmal wurde es 
  bei Atelier eG auch neckisch.

Ich wiederhole es noch einmal: Seit Juni des vergangenen Jahres ist nun nichts weiter auf dieser Website mit den tollen Zeichnungen starker Muckigirls geschehen. Ich habe noch einmal nach Japan geschrieben, aber bislang leider keine Antwort mehr vom Atelier eG bekommen.


Die Frage aus der Überschrift des Postings sei daher abschließend noch einmal gestellt: Weiß jemand mehr?



Schwellende Muskelpakete, dazu ein
männermordend-unschuldiger Blick...



Freitag, 27. Januar 2012

Demnächst in Ihrem TV: Cutting up

Foto von den Dreharbeiten zur Doku "Cutting up".
Zuerst etwas Slanghilfe: Wenn ein Muskelmaedel ihren Fettanteil ab- und ihren Muskelanteil aufbaut, dann spricht man von Cutting up. Das ist nun der Titel einer geplanten TV-Doku. In der geht es darum, warum die Zahl der FBB bei Wettbewerben seit einiger Zeit fast- und furious-mäßig abnimmt, während die Zahlen bei der Fitness-Klasse sichtlich steigen. Außerdem soll der Film davon handeln, wie die Maedels auf der Stage von den Judges unten bewertet werden - also inklusive dem Blick auf's Weibliche, sprich: Frisur und Make-up.

In dem Film dreht es sich um den aktuellen Zustand dieses Sports, erläutert durch Befragung dreier Damen: eine ehemalige Championesse (= Lenda Murray, die göttliche), einer aktiven Bodybuilderin (= Cary Dinapoli) und einer Dame der Figure-Klasse (= Cheryl Stoneham). Das Projekt ist wohl eine Abschlussarbeit in Amiamerika - gedreht von Victoria Pinkham und produziert von Ryan Metzler. Dementsprechend müssen die jungen Leute mit einem Schmalhans-Budget von gerade mal 850 Dollars auskommen...

Venice, Muscle Beach: Cheryl Stoneham macht Klimmies. 
Das Bemerkenswerte daran: Es geht ausdrücklich nicht darum, die Muskelmaedels zu verurteilen oder gar mal wieder als Mannweiber, als Süchtige oder Freaks darzustellen. Auch wolle man nicht eine sexualisierte Darstellung - also nicht so, wie ich es hier gern tue. Gern, ja, sogar sehr gern -- aber eben nicht immer. Das sei durchaus einmal betont. Diese Herangehensweise finde ich bei so einem Projekt wie diesem Film auch gut, weil es einen unverstellten Blick auf die dem Normalo doch oft sehr fremde Welt ermöglicht. Und damit vielleicht auch Verständnis dafür, was andere antreibt. Mehr zu lesen, freilich auf Englisch, gibt es hier.


Warten wir mal ab, wann es der Streifen ins TV oder in einen Videokanal schafft. Apropos: Einen ersten Einblick vermittelt dieser Teaser bei youtube. Macht Laune auf mehr!



Samstag, 14. Januar 2012

1) Biceps meets Busen ...
2) Ist dieser Blog sexistisch?


Das sind dann so die Perspektiven, die mir besonders gefallen - leichte Untersicht, von hinten fotografiert. Langsam hebt sie den Unterarm an, bis er sich in der Waagerechten befindet. Kraftvoll bringt sie Spannung auf den mächtigen Armmuskel,so dass er sich eindrucksvoll wölbt - das Zeugnis ihrer Kraft. Und aus der gewählten Position sieht der Betrachter auch, wie sich der Busen infolge des durchgedrückten Kreuzes stolz nach vorn reckt. So, dass sich die Nippel durch das dünne Material ihrer Bekleidung hindurchdrücken - das Zeugnis ihrer Weiblichkeit. 


Ach ja. Ich könnte mir das den lieben langen Tag angucken und mir ausmalen, was ich täte, wenn ich direkt daneben stünde. Zum Beispiel darauf aufmerksam machen, dass der tollen Haut des starken Muskelmaedels offensichtlich noch mehr Öl fehlt. Viel mehr Öl. Ich würde dann anmerken, dass das dringend in Gestalt einer langsamen und sehr, sehr hingebungsvollen Massage zu besorgen wäre - ich wüsste auch, wer das besser als jeder andere erledigen könnte ... 


*****

Dieser Tage kam eine, ich nenn's mal Reaktion, bei mir an. Eine Reaktion, aus der ich den Vorwurf des Sexismus gegen mich ablas. Hmmm. Erst mal war ich unangenehm berührt. Dann war ich sauer. Dann dachte ich, schreib einfach mal hin, wie du das siehst. Ist ja dein Blog, da geht das ja ganz leicht.

Das Wichtigste gleich zu Anfang. Natürlich geht's an dieser Stelle um Erotik. Das macht ja schon mein Disclaimer oben drüber deutlich (btw: ich überlege, ob ich den nicht mal gelegentlich pimpen sollte, der ist jetzt auch schon mehrere Jahre alt.). Ich habe mit diesem Blog angefangen, weil ich mein Faible für muskulöse Frauen ausleben wollte. Mit Geschichten und Bildern. Aber von Anfang an ging es mir auch darum, ein paar Informationen, Aspekte und Gedanken mehr zu dieser Welt zu bieten. Das extreme FBB wird von jeher angefeindet, oft fehlt es auch in der allgemeinen Berichterstattung an distanzierter Neutralität. Statt dessen wird in den Medien meistens draufgekloppt und angefeindet. An der Stelle aber wollte ich ein - wenn auch nur kleines - Gegengewicht schaffen und den Maedels wie auch den Fans dieser Szene ein Podium bieten.

Selbstverständlich ging und geht es mir dabei vor allem um das Körperliche. Das liegt ja auch bei einem Sport wie Bodybuilding auf der Hand, nicht? Dass das Körperliche aber eine enorm erotisierende Wirkung hat, ist ja auch klar - sonst wären wir alle wohl nicht auf der Welt. Ich bin einer von der altmodischen Sorte, der gern Frauen zuguckt und sie gern ansieht. Oft nur einfach so. Männer sind nun mal Augentiere. Und bei Muskelmaedels bin ich fasziniert von dem Mix von Kraft, Selbstbewusstsein und Weiblichkeit. Ich kann mich nicht sattsehen daran.



Klar tobe ich hier auch mal meine Phantasien aus. Nochmal: meine Phantasien. Wobei ich aber beim Schreiben z.B. meiner Stories klar darauf achte, nicht in den "P*rn"-Bereich abzurutschen. Das geht mir zu weit. Nein, es geht mir einfach ums erotisch Angehauchte, mit speziellem Blick auf die Vorlieben von Typen, wie ich einer bin. 

Sauer wurde ich, weil man sich bei dem Vorwurf augenscheinlich nicht erkundigt hat, wie ich denn zu den Frauen als Person, als Mensch stehe. Dazu hätte es, so finde ich, über die Posting-Liste rechts genug Möglichkeiten gegeben. Denn ich bin so erzogen, das natürlich stets zu tun. Also ind Frauen eben nicht nur ein Sexobjekt zu sehen (auch wenn ich sie oft nicht verstehe, damit dürfte ich aber nicht ganz allein sein auf der Welt).  Das aber macht für mich den Unterschied. Denn ich habe mich immer bemüht, auch die Sicht über das reine "Frauenmuskeln sind sexy"-Ding hinaus zu bieten. 

Hier gibt es aus meiner Sicht daher eben deutlich mehr als nur Sexistisches. Ob das nun Postings zu Wettkämpfen sind oder zum Drumherum des Sports. Zu Comics, Filmen und Büchern. Oder solche Beiträge, die in die Geschichte zurückschauen. Oder solche mit Sozio-Touch, also etwa zum Status des Frauenbodybuilding in unserer Gesellschaft oder zum Tabubruch, der sich für viele im Äußeren der richtig muskulös austrainierten Frau manifestiert. Was wiederum Leute wie mich anmacht. Das zu erklären und auch den Gründen dafür nachzuspüren - auch das ist Thema dieses Blogs. Und man darf mir glauben: Ich habe schon Herzzerreißendes zu lesen bekommen - ab und zu kommen Mails, in denen mir die Leute mitteilen, wie sehr sie mitunter an ihrem Faible leiden.

Dieser Blog soll auch künftig all das bieten. Also die - aus meiner Sicht harmlose - fiktive Gedankenspielerei ebenso wie die Auseinandersetzung mit dem Thema der muskulösen Frau an sich und ihrer Wirkung. Wenn das sexistisch ist, dann kann ich's nicht ändern. Und werde es auch nicht. Das wollte ich nur mal hingeschrieben haben. 


So was hier wird mir nämlich auch in Zukunft gefallen. Und träfe ich mal die dazugehörige Dame, dann würde es mich um so mehr freuen.

Samstag, 7. Januar 2012

Perfect Popo - supershorte Story

     Das Muskelmaedel sieht meinen Blick und folgt seiner Richtung. Da lächelt die starke Schöne. Sie neigt den Kopf, ihre grünblauen Augen fixieren mich unter leicht gesenkten Lidern von unten herauf. Gleichzeitig stützen sich ihre nervigen Hände an der Wand ab. 
   Ihr kraftvoller Rücken biegt sich im Bereich der straffen Taille durch --- und ihr Popo wölbt und spannt sich in einer Weise, die mich sofort zu einem willenlosen Werkzeug macht. Einem Werkzeug meiner Triebe, ihrer unwiderstehlichen Anziehungskraft  und ihres mächtig-makellosen Muskelleibes. 
     Prall und plastisch ragt mir das prächtige Muskel-Doppelrund entgegen. Umkleidet von hell glänzender, hauteng-knapper Glätte. Zwischen stattlich-stämmigen Schenkeln blitzt ihre Weiblichkeit hervor - züchtig bedeckt, aber lasziv unter dem Pink die ganze Kontur zeigend. 
     Ich stehe da, schlucke. Sehe und schaue und starre,  unübersehbar erstarrt, verhärtet, versteift. 
    Und sie lacht mit dunkler, leicht heiserer Stimme, ihres Triumphes völlig gewiss: "Oh, danke für das Kompliment! Aber, bist du auch sonst so hart? Sollen wir das nun feststellen? Was meinst du, wie lange du meiner weiblichen Überlegenheit standhältst und wann du unter meinem Popo nach Luft schnappst? Mein Popo, der gefällt dir, den magst du, nicht? Aber sei gewarnt. Es ist in jedem Fall nur eine Frage der Zeit, bis du meiner unübertroffenen Muskelkraft unterliegst. Total, absolut und bedingungslos. Na, willst du herausfinden, was ich dann mit dir machen werde?"
     Ich nicke. Willenlos. Ängstlich. Begierig.
   Da kommt sie auf mich zu, selbstsicher lächelnd. Mit schwingenden Hüften und schwellenden Muskeln. Ganz Frau und doch kolossal vor Kraft strotzend...

Montag, 2. Januar 2012

Cheerleader goes muscle

Anna Watson - strahlendes Lachen und dazu
Arme mit starken, harten und
klar konturierten Bizeps' - klasse!  
Sportlich, akrobatisch, athletisch und auf eine unschuldig-saubere Art sexy - das sind die als Cheerleader bekannten Girls, die bei großen Sportereignissen aus den Bereichen Football, Baseball und Basketball als "Anfeuerer" auftreten. Etwas, das es schon seit dem Ende des 19. Jahrhundert gibt und das sich wohl in den USA entwickelt hat. Und das sich spätestens seit der Mitte des 20. Jahrhunderts fest in weiblicher Hand befindet (auch wenn es ein paar junge Männer dazwischen gibt).

Heute ist das Cheerleading längt eine eigene, international betriebene Sportart, bei der sich Bereiche des Tanzes mit denen der Gruppen-Akrobatik vermischen. Wobei typisch dafür aber vor allem das eigentliche Cheerleading ist. Also der Vortrag der Anfeuerungsrufe, wie ich das mal nennen will.


So. Dementsprechend sehen die meisten Cheerleader auch aus wie das typische sportliche Mädel von neben an. Athletisch, ja, aber das war's dann auch - Cheerleader sind zumeist sehr, sehr betont weiblich im Sinne dessen, was sich die Gesellschaft so darunter vorstellt.


Meet Anna Watson.


Die von Anna Watson vermittelte Botschaft
ist klar: "Ich habe Muskeln - und bin stolz drauf!"
Die junge Dame studiert an der Universiät von Georgia. Sie kam von der Gymnastik zum Cheerleading. Sie ist in atemberaubender Weise bildhübsch, hat hüftlange blonde Haare und --- sehr deutlich ausgeprägte, augenscheinlich sehr feste Bizepsmuskeln. Solche, die Burschen wie ich richtig sexy finden. Sprich: Von solch einem Maedel hätte ich als junger Kerl geträumt. Und wie ich das hätte!

In einem Interview bestreitet sie, Amerikas fitteste Cheerleader zu sein, aber sie sagt, sie habe wohl die größten Bizepsmuckis von all diesen Maedels. Natürlich weiß sie, dass Frauen mit ausgeprägten Muskeln in weiten Teilen der Gesellschaft immer noch nicht akzeptiert sind. 


Sie selber hat wohl da noch wenig Kritik erfahren, aber sie will sich von so etwas auch nicht unterkriegen lassen: "Ich liebe das Workout und die Muskeln, die dabei herauskommen. Ich glaube, dass Frauen muskulös und doch feminin sein können. Starke Schultern, ein Popo aus Stahl und Waschbrett-Bauch, das sind bemerkenswerte Attribute, von denen ich ziemlich sicher annehme, dass sie jede Frau gern hätte. Ich weiß, wer ich bin, und ich bin stolz auf meine Muckis!"


Es sollte nicht schwer sein, die in diesem Posting
beschriebene junge Dame  zu identifizieren...
Natürlich hat sie auch schon mal auf der Bühne gestanden, in einem NPC-Wettbewerb in der Klasse "tall figure". Sie würde sehr gern später im Bereich Fitness arbeiten.

Und zum Schluss kommt 
von Anna Watson noch ein echt amerikanischer, wenn auch leicht augenzwinkernder Abschluss: "Arbeite stets hart und denke immer daran, dass du sorgsam und wundervoll gemacht worden bist. Psalm 139:44: Der Segen Gottes und ein fröhliches Training!"

Na, denn dann!


Ach ja, eine Sache hätte ich noch. Nämlich das hier - ey, Hollywwod: Hier ist eine junge Dame, die fantastisch aussieht. Und die meiner unbescheidenen Ansicht nach eine herrliche Action-Heldin à la Red Sonja abgäbe: Sie hat von ihrem Sport her die nötige akrobatische Beweglichkeit. Und von ihrer prächtig-muskulösen Physis her nähme man ihr das auch ab, wenn sie das Schwert schwingt und so was alles...


Wer da wohl den besseren Arm hat - für mich ist das klar!
Und viiiiiiel hübscher ist Anna Watson sowieso!

Freitag, 30. Dezember 2011

Ein schönes Bild zum Ende des Jahres...



Von wegen "ein schöner Rücken kann entzücken" - das kann auch eine schöne Brust. Und für Fans von Muskelmaedels heißt das natürlich: harte, voluminöse und erhabene "pec's", mit einem tiefen Spalt dazwischen. Also so wie hier. 

Diese mächtigen Muskeln gehören der entzückend-umwerfenden Heather Foster, auch bekannt für ihre mächtigen, kantigen und venenüberzogenen Armen. Mein Kumpel Rob hat mir das Bild aus den USA gemailt - vielen Dank!


In diesem Sinne: Bis die Tage - und kommt gut rüber ins nächste Jahr!

Montag, 26. Dezember 2011

Was so alles passiert ist -- und was noch kommt

Nein, nicht der laut Maya-Kalender für 2012 vorausgesagte Untergang der Welt. Ganz so dick haben wir es hier dann doch (hoffentlich) nicht. Aber ein paar Sachen sind schon passiert, die es wert sind, genannt zu werden:

Alina Popa - wow!
Alina Popa ist jetzt im Amiland. Sie hat Anfang September 2011 mitgeteilt, sie werde nach Amerika gehen, weil sie da als Bodybuilderin die besten Chancen habe. Und wie immer im Leben kommt es dann allen Plänen zum Trotz ein klein bisschen anders: Zum einen war die Ms. O aus Alinas Sicht eine schlimme Sache, noch gewürzt durch ein paar private Dinge, die ebenfalls unrund liefen. (Meine Sicht der Dinge habe ich damals hier mitgeteilt, ich seh's nach wie vor so, dass die Wertung nicht ganz in Ordnung war). 

Alina Popa beim Herumalbern
Anyway. Alina ist jetzt in Colorado, in der Nähe von Denver, so steht's in ihrem Blog zu lesen. In Colorado ist es zwar auch schön, weil imposante Berge und blauer Himmel, aber warmes Klima geht eigentlich anders. Der Grund heißt Dylan Armbrust und ist der Betreiber des Armbrust Pro Gym - ein bekannter Champion-Coach. Und da trainiert sie jetzt. Die nächste Meisterschaft, so teilt sie mit, kommt in ungefähr zehn Wochen: Daumen sind gedrückt (und vielleicht trifft man sich ja trotzdem mal wieder ...) 

Brigita Brezovac mit gleich drei Guns

Apropos Wettkampf: Brigita Brezovac teilt mit, dass sie im März bei der MS. International in Columbus/Ohio antreten werde und dass sie schon reichlich aufgeregt sei. Ich nehme sehr begründet* an, dass da auch Ms. Popa auflaufen wird. 

Jedenfalls, so Brigita, freue sie sich darauf. Auch auf die anderen Maedels - Zitat: "...liebe Fans, glaubt mir, wir sind gute Freundinnen und haben keine Zickenkämpfe hinter der Bühne ..." Dann wollen wir das mal glauben und auch ihr für die  Saison 2012 die Daumen halten. Da sie sich, wie hier im Foto zu sehen, bereits erfolgreich mit diversen Predatoren und Terminatoren herumgeschlagen hat, wird sie das schon machen.


* Begründet - hier die Erklärung: die Liste der für die Ms. I. gemeldeten Maedels:
- Maria Rita Bello
- Brigita Brezovac
- Kim Buck
- Tina Chandler
- Alevtina Goroshinskaya
- Monique Jones
- Iris Kyle
- Debi Laszewski
- Cathy LeFrancois
- Zoa Lindsey
- Geraldine Morgan
- Yaxeni Oriquen
- Kim Perez
- Alina Popa
- Maria Segura

(Die Bilder von Alina und Brigita habe ich aus ihren Blogs - ich hoffe, das ist okay! Hier der von Brigita und hier der von Alina.)

Iris Kyle (hier auf einem Foto von 2008):
Sportlich ist sie die Grande Dame des FBB.
Was war sonst noch? Iris Kyle hat quasi als zigfache "Wiederholungstäterin" bei der Ms. Olympia eine Rekordmarke aufgestellt - diese "Erster Platz"-Häufung muss ihr erst jemand nachmachen. Die Ms. International hat sie dann auch noch als beste Teilnehmerin absolviert: Die Dame ist ohne Zweifel das amtierende Rekordmaedel des Bodybuilding. Mal abwarten, ob und wer ihr 2012 diesen Rang streitig machen wird oder ob sie sich erneut behaupten kann.
Jana Purdjakova

Jana Purdjakova hat sich bei der IFBB-WM der Amateure den Gesamtsieg geholt.


Monia Gioiosa hat bei der NAC den MS Univers-Titel geholt.


Fabiola Boulanger
Bei den Kanadierinnen hat sich Fabiola Boulanger den Nationaltitel geholt - der Blondine mit den Hammerarmen sagen einige bereits eine große Karriere voraus.


Elena Shportun - das klirrende
Outfit ist längst ein Markenzeichen
.
Elena Shportun hat mit verbandsübergreifenden Wettkampf-Starts ein Zeichen gesetzt. Wollen wir hoffen, dass das bald die Norm ist und ihr nicht zum Nachteil gereicht. Es würde den Fans einfach mehr Möglichkeiten schaffen, "ihre" Maedels zu sehen. Es würde Popularität schaffen und damit Stars. Aber genau die braucht auch das Bodybuilding. Übrigens: Sie siegte bei den Amateurinnen im "Arnold's"-Wettkampf in Madrid.

Katka Kyptova
Katka Kyptova hat ebenfalls etwas mitgeteilt - nämlich ihren Rückzug aus dem Bodybuilding und damit die Hinwendung zur Fitness. Die Fans der Tschechin mit dem waffenscheinpflichtigen Eiswürfel-Blick werden ein Tränchen verdrückt haben - das sind ja nicht ganz so wenige ... 

Kim Perez zeigt ihre Super-Arme
Ja und dann gab es auch noch das - ich nenn's mal den Blick auf die besten "Guns": Den Wettstreit (wenn man es so nennen kann) trugen meiner Ansicht nach Kim Perez und Nina Löbardt aus: Beide Muskelmaedels haben schlichtweg Wahnsinns-Arme. Nina hat zu Recht übrigens bei den Euro Championships den ersten Platz geholt (ist das schon wieder so lange her???).

Nina Löbardt - auch sie hat
atemberaubende Bizeps'!

Und in eigener Sache? Nun. Ich versuche, die Zahl der Postings noch auf das Level von 2010 zu bringen, es fehlen noch drei oder vier. Ich kann aber nicht versprechen, dass ich das schaffen werde. Ansonsten: Ich habe 2011 definitiv zu wenig Muskelmaedels live gesehen. Sei es bei Fototerminen, bei Sessions oder auf Messen. 

Das hatte gesundheitliche wie berufliche Gründe - vor allem mein Job ist im Moment ein klein bisschen zu demanding. Da bleibt nicht viel Zeit für andere Dinge. Ich spüre es auch an den Hosen;-( 


Ja, die Hosen, die werden irgendwie zusehends an der Taille enger. Aber ich nehme mir für 2012 nicht erst großartig vor, abzunehmen oder sonst einen Blödsinn anzustellen: Hand aufs Herz - wieviele von diesen Jahresanfangs-Zielen lassen sich tatsächlich verwirklichen? Aber mehr Muskelmaedels für 2012 - das habe ich schon vor.


Immerhin habe ich in diesem Jahr einige fiktive Stories über das Thema Muskelmaedels geschrieben:

Santa Schmoe (die Story steht auch eins tiefer).
Die Supersexymuskelkrankenschwester

Muskeln von der Stange
Sind also nicht ganz so viele geworden wie im Jahr 2010. Aber wenn die Muse sich beharrlich weigert, mich zu küssen - dabei putze ich mir doch so gründlich die Zähne...
Ach ja - die "fremden Federn" seien natürlich auch erwähnt.
Eine Muckimaedel-Story habe ich aus dem Amerikanischen übersetzt:
Die Muskel-Rockerbraut 
Und eine aus deutscher Feder gab es auch:
Muskelfee.
Wer's noch nicht kennt: Viel Spaß beim Lesen.

Und sollte ich etwas vergessen haben: Man kann mir mailen oder die Kommentarfunktion nutzen.