Samstag, März 24, 2018

Nina Melidosian, der weibliche Bizeps und ein spezielles Messverfahren


Da hatte ich vor einigen Tagen eine Anfrage nach einem alten, zwischendurch online mal gratis zu findenden Video zu einer US-Bodybuilderin, die vor Jahren auf der Wettkampfbühne stand und sich durch ihre Hammer-Arme auszeichnete: Nina Melidosian. 


Traurigerweise konnte ich auf keiner meiner Festplatten, auf keiner DVD/CD oder auf einem sonstigen Datenträger Entsprechendes finden, da ich vor ein, zwei Jahren leider einen größeren Crash erlebt habe. Kostenpflichtig findet sich Videos mit Nina Melidosian hier bei WPW und hier bei Muscleville2 (wobei ich mir bei der zuletzt angeführten Fundstelle nicht sicher bin, ob die abgebildete Sportlerin überhaupt Nina Melidosian ist). Aber diese Leseranfrage nach Nina Melidosian brachte mich dann dazu, nach längerer Zeit wieder mal etwas zu schreiben.

Als das seinerzeit mit den Muskelmaedels losging, liebe Schmoes, damals, lange vor der Erfindung von Internet und Smartphone, also gefühlt ganz kurz nach dem Aussterben der Dinosaurier, da kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: Von kleinauf hatte ich von starken Leuten phantasiert, bis sich meine Tagträume peu à peu auf starke Frauen konzentrierten. Zuerst nur sexy und selbstbewusst beim Vertrimmen von fiesen Kerlen, kam mir zunehmend auch der Gedanke, dass sie, wenn sie denn so viel Körperkraft besäßen, sie eigentlich auch danach aussehen müssten.



Wohlgemerkt: »müssten«, denn, dachte ich als Jungspund, Frauen mit Muskeln, geht das überhaupt? Hier und da mal sah man derlei mal im TV beim Hochleistungssport aufblitzen, zugegeben. Aber das wurde dann bei der Berichterstattung ignoriert, auch seitens der jeweiligen Besitzerin. Aus der Rückschau betrachtet, schien es so zu sein, als ob man diese mich so erregende körperliche Entwicklung als notwendiges Übel zur Ausübung der jeweiligen Sportart betrachtete. Keinesfalls aber als etwas, dem ein eigener, vielleicht gar ästhetischer Wert beizumessen sei – Gott bewahre.

Und dann war da das aus der Angst geborene Schlechtreden. Dies geschah stets unter Verweis auf entsprechende chemische Mittelchen – was ja im Falle diverser ostdeutscher Athletinnen (ob nun mit entsprechend aufgemuskeltem Körperbau oder ohne) auch stimmte, da das Doping dieser Sportlerinnen zumeist ohne deren Willen erfolgte. Das Schicksal der so »Geimpften« interessierte nicht. Einzig stand bei dem rücksichtslosen Agieren der durch sportliche Erfolge zu erzielende Glanz des dikatorischen Staatssystems im Vordergrund: ein vollkommen irres politisches Verständnis. Und das zog zum Teil bis heute andauernde, katastrophale Folgen nach sich.


Völlig richtig – und sicher war das damit zusammenhängende Doping eben nicht in absolut jedem Fall die Ursache dafür, wenn eine sportliche Frau Muckis aufwies. Dass zielgerichtetes sportliches Training und entsprechende Ernährung derlei auch bei Frauen bewerkstelligen könnten, das wurde außen vor gelassen zugunsten der geschlechtlich wie gesellschaftlichen wohlfeilen Formel: »Frauen mit Muskeln, nee, geht nicht auf normalem Weg, Hirngespinst«. Bis dann die Bodybuilderinnen kamen.



Ab dem Moment fühlte ich mich wie in einem Traum: Da waren sie endlich, Frauen bepackt mit harten, starken Muskeln und auch noch darauf bedacht, sie möglichst unübersehbar herzuzeigen, diese schwellende Pracht an ihren Armen, Schultern, Beinen, an Brust und Rücken. Und überhaupt,  dieses Stolz-Darauf-Sein, dieses Souveräne, gepaart mit dem Ewig-Weiblichen, diese Kombination fand ich damals so erregend wie heute noch.

So begann ich dann die Muskelmaedels zu studieren – und entdeckte bald, dass es da durchaus Unterschiede gab. Denn muskulös war nicht gleich muskulös. Die eine war trotz ihrer unübersehbar breiten Schultern und nervigen Arme eher zierlich, die andere hingegen wuchtiger. Dann gab es da den Unterschied zwischen »Off Season« und »definiert«, also dem Zustand in der normalen Trainingsphase und demjenigen unmittelbar vor und dann bei einem Bodybuilding-Wettkampf, für den man durch entsprechende Diät die einzelnen Konturen der Muskeln so genau wie möglich herausarbeitet. Tja, und dann waren da die Maedels mit den richtigen Muskeln, sozusagen – genauer: die mit den besonders ausgebildeten Bizeps’. Und damit dem, was solche Typen wie mich in Ekstase versetzt.


Davon gab es auch schon in früherer Zeit einige, Joan Lauth, Michele Maroldo, Renée Casella, Charla Sedacca, Susan Myers, Christa Bauch, Kris Luebke, Linda Bevelander, Tommie Moreau, Vickie Gates, Klaudia Larson, Sabine Wick, Laura Binetti und natürlich Marja Lehtonen, um nur mal einige zu nennen, einige – nicht alle! Alle mit regelrechten Bizepsklötzen – aber Nina Melidosian hatte an der Stelle etwas, das die Fans so bezeichnen: »Peak«. Und das sehen wir hier:



Heißt: Bizeps, die besonders hoch aufragen, noch höher als bei den auch  schon extrem muskulösen Maedels. Die dann auch von der Form her etwas anders ausfallen, nicht so spindelförmig wie oft sonst, sondern eben sozusagen Höhen-betonter, wenn man den schiefen Vergleich einmal verzeihen will. Exakt so war es der Fall bei Nina Melidosian. Denn sie hatte besonders steil aufragende Bizeps-Gipfel, um es mal alpinistisch zu formulieren. Denn nichts anderes bedeutet ja Biceps Peak auf Deutsch.
 

Von (dem Namen nach zu schließen) armenischer Abstammung und von Hause Krankenschwester, war die schlanke, eher kleine Frau mit dem an Schläfen und Nacken kurz gehaltenen Lockenkopf und der Mörder-Oberweite in den 1980ern und zu Anfang der 1990er aktiv. So gewann sie 1990 die Women’s Extravaganza und machte damals die Fans mit ihren Bizeps-Gipfeln verrückt. Irgendwann danach änderte sich ihr Nachname infolge einer Heirat von Melidosian in Forte. Dem Vernehmen nach lebt sie heute im US-Südwesten und hat sich wohl zumindest aus dem öffentlichen Teil des Mucki-Sports ganz zurückgezogen. Wenn ich auf Basis der mir zur Verfügung stehenden Angaben richtig gerechnet habe, dürfte sie jetzt auch um 63, 64 Jahre alt sein. So, und jetzt noch zweimal Nina Melidosian. In bunt. Und in Farbe:

 



Überhaupt kam ich angesichts dieser anbetungswürdigen Muckipracht darauf, mich mal speziell damit zu befassen – will sagen: mit dem Bizeps-Gipfel. Dazu habe ich diesen Beitrag von einem echten Hardcore-Fan gefunden, der das Ganze auch mal statistisch-mathematisch angegangen ist. Und das Rechen-experiment wollte ich der Welt nicht vorenthalten:

»Ich habe darüber nachgedacht, wie man die Frage »Wer hat den besten Biceps-Peak?« etwas objektiver beantworten könnte. Der Peak ist ein zweidimensional sichtbares Phänomen und sollte so anhand von Fotografien messbar sein. Vorausgesetzt, die Ansicht ist gerade und echt und nicht angewinkelt, ob nun rauf oder runter oder von der Seite, was die Geometrie verzerren würde. Ich zog zwei Messverfahren in Erwägung.

Das erste nenne ich den »puren Peak«. Das ist einfach die Höhe des Peaks, gemessen von einer horizontalen Linie, welche die Oberseite der beiden Biceps-Inserts (dem Fundament des Peak) mit dem höchsten Punkt des Piceps- Peak verbindet, dividiert durch die Horizontaldistanz zwischen den beiden Punkten, an den denen der Biceps-Muskel auf die Inserts trifft [ich nehme an, der gute Mann meint die beiden Punkte, wo die Biceps-Rundung vorn und hinten in den Arm übergeht.]. Man stelle sich ein umgekehrtes »U« vor. Es ist die Höhe des »U«, dividiert durch die Distanz zwischen seinen beiden Schenkeln.


Die zweite Messreihe nenne ich »komplette Armwölbung 1«. Das ist die komplette Vertikalhöhe des angespannten Arms an seinem höchsten Punkt dividiert durch die Vertikalhöhe des Arms an seinem niedrigsten Punkt, typischerweise das Insert genau über dem Ellbogengelenk. Man kann eine Variante dieser Vermessung benutzen, indem man die beiden kürzesten Vertikalhöhen ausmittelt, also die Inserts auf jeder Seite des Biceps-Muskels. Und ich nenne das »komplette Armwölbung 2«. Weil man bei dieser Messmethode mehr als nur die Spitze des Arms in Betracht ziehen muss, ist es nicht das, was die meisten eine Messung des »Peak« nennen würden, aber der »Peak« ist die Hauptkomponente der Messung und die Messung ist intuitiv gesehen ein wesentlicher Beitrag zur allgemeinen Ästhetik des angespannten Biceps.


Ich habe Messungen bei den meisten Frauen durchgeführt, von denen man sagt, sie hätten die besten Biceps-Peaks. Wo immer möglich habe ich Mehrfachmessungen durchgeführt, habe nur »Straight Shots« (also keine Aufnahmen aus Ober- oder Untersicht) und Fotos mit hoher Auflösung benutzt (was einige großartige Kandidatinnen wie Patricia Veldman ausschließt) und alles ausgemerzt, das nicht normal aussah. Trotzdem erbrachte mein Experiment einige interessante Ergebnisse. Die besten Frauen in allen Kategorien sind wie folgt aufgelistet.
 

[Vorher aber zur Auflockerung ein Bild --- Joan Lauth]


»Purer Peak«
 1-   Sedacca   0.33
2-   Wick    0.33
3-   Larson   0.33
4-   Toney   0.31
5-   Binetti   0.31
6-   MRussell   0.31
7-   Klee      0.30
8-   Bramble   0.30
9-   Bevelander0.29
10-   Mullinazzi    0.29
11-   De Jaeger   0.29
12-   Ferunkova   0.29
13-   Maroldo   0.29
14-   Sass      0.29
15-   McMaster   0.29
16-   Gaillard   0.29


[Zwischendurch dann wieder ein Bild --- Laura Binetti]
 


»Komplette Armwölbung 1«
1-   Binetti   1.64
2-   Klee      1.57
3-   Zampa   1.56
4-   Sedacca   1.52
5-   Toney   1.52
6-   Riehl      1.52
7-   Lindquist   1.51
8-   Bauch   1.50
9-   MRussell   1.49
10-   Lisa James   1.49
11-   Wick      1.48
12-   Ferunkova   1.48
13-   Kloepfer   1.48
14-   MMartin   1.46
15-   Bramwell   1.46
16-   Mullinazzi   1.46

[Und wieder ein Päuschen - da wäre noch das Bild hier: Charla Sedacca]


»Komplette Armwölbung 2«
1-   Sedacca   1.43
2-   Toney   1.43
3-   Binetti   1.40
4-   Wick      1.39
5-   Klee      1.38
6-   MMartin   1.38
7-   MRussell   1.36
8-   Riehl      1.35
9-   Bramwell   1.35
10-   Bevelander1.35
11-   Mullinazzi   1.34
12-   Melidosian   1.34
13-   Bauch   1.34
14-   MMorrison   1.34
15-   Ferunkova   1.34
16-   Zampa   1.33
17-   De Jaeger   1.33
18-   AYoung    1.33«

[Ach ja, ein Bild: Klaudia Larson]

 

Oooookay: Hier ist das dann diese Vermessung der Muskelmaedel-Welt erst einmal zu Ende. Jedenfalls hat sich der gute Mann eine jenseitsmäßige Arbeit gemacht, deren Sinn einmal dahingestellt sei. Anmerken möchte ich dazu aber, dass die Wirkung dieser und anderer Muskeln sich auch aus der Gesamtkörpergröße und -struktur der jeweiligen Athletin ergibt – und das zöge dann wieder ein anderes Rechen- und Messmodell nach sich ...

Falls man so etwas wie Muskulosität überhaupt auf diese schematische Weise fassen kann. Na, aber wenn dazu mal Helfershelfer gebraucht werden, also zu dem Unterfangen, das Ganze am lebenden Muskelmaedel praktisch und leibhaftig durchzuführen – hier, wo die Hand winkt: Ich melde mich direkt als erster freiwillig!




Montag, Dezember 25, 2017

Frohe Weihnachten!

Ehe ich Weihnachtsmuffel es ganz vergessen oder verdrängt habe, will ich mal nicht so sein: Daher wünsche ich allen:


**************** Frohe Weihnachten! ****************

Gaby More liefert
gerade aus ...
Auch an Weihnachten wird gepumpt ---
vorbildlich, damit die Form dieser
Hammer-Beine auch nur ja bestehen
bleibt: Evelin Rosa Vento.

Und weil sie so schön stark sind, hier
ein zweiter Blick auf diese Lexxxx ...

In Sachen Kleidung unverkennbar X-Mas,
wenn auch eher frei interpretiert:
Kira Neumann.
Elena Seiple - wenn auch nicht in Rot,
aber immerhin in Pelz...
Trudy Ireland post im Snow ...

Annie Riviecchio mit Santa-Mütze,
aber in wärmerem Klima.
 
Welcher Schmoe guckt da
noch auf den Baum? Carla Maria.
Latex steht Santa Clausine auch:
Marika Johannson.

Angela Salvagno - sexy wie immer.

Dena Westerfield, sogar mit Stiefeln

Und noch mal Dena!


Brandi Mae Akers + Yvette Bova strahlen
und posen weihnachtlich im Doppelpack ...



Ach, Geschenke auspacken - bitte, bitte:
Darf ich mal an den Schleifen ziehen?
Hier trägt Jana Linke-Sippl
das berühmte Pelzmützchen,
garniert mit jeder Menge sexy Muckis!

Debi Laszewski mit Pelz, Samt und Gun!
Fanny Palou hat schon eingeschenkt, das Glas
ist halb gefüllt, die Muckis voll gespannt ...
Carmela Cureton - der Blick, die Pose und
der starke, pralle Body heizen richtig durch!

Tatianna Butler - auch da wird mir warm...
Und wieder eher nordisch, aber ebenso
kraftvoll und sexy: Nikki Fuller.
er
Und blond geht's weiter: Ruthie Luchesi.
Ebenfalls zu dieser Fraktion zählt
die legendäre Maryse Manios, hier in
einer Pose, bei der auch Santa am Nordpol
ins Schwitzen kommen dürfte ...
Die nächste Mucki-Blondine: Paloma Parra.
Nicht blond, aber lebensgefährlich, vor allem
in dieser eher jahreszeituntypischen,
sparsamen Verpackung: Roxie Rain.

Samstag, Dezember 23, 2017

Christa und der Lippenstift ...

... und gerade - kaum glaublich, aber wahr -  bin ich "vom Emil" danach gefragt worden: "Hast du denn auch mehr Bilder von Christa Bauch beim Lippenschminken?" Nun, das ist dann tatsächlich so - zumal eins der fraglichen Bilder jahrelang potenzfördernder- wie phantasieanregenderweise in meinem Schlafzimmer hing. Daher hier nun eine kleine Collage mit dem gewünschten Motiv rund um die muskulöse Wucht und das Auftragen der Lippenstiftfarbe.


Und einmal dabei, habe ich mir auch vorgestellt, wie das wohl wäre, ein Luxus-Ambiente rund um diesen Luxusbody --- herausgekommen ist dann dieses Erzeugnis der bildverarbeitenden Tätigkeit ... uneitel, wie ich nun mal bin: Mir gefällt's ...

 

Freitag, Dezember 22, 2017

Christa Bauch - Bilder mit Story, Tagträume mit Muckis. Oder so

Dass Christa Bauch ein besonderes Muskelmaedel gewesen ist, das wissen die Fans. Neulich habe ich irgendwo in den Weiten des Web von einem Fan gelesen, der ihr als Achtzehnjähriger angesichts eines Fotos sozusagen sofort verfallen war. Und heute, als über Vierzigjähriger, habe sich an dem Gefühl nichts geändert. Das kann ich gut nachvollziehen ...

Nun, im Lauf der Zeit habe ich immer wieder gern mit den Fotos von Muskelmadels gespielt - weniger mit dem Morphing als vielmehr mit Bildarrangements und Collagen. Und besonders gern habe ich das mit Fotos von CB gemacht --- hier nun einige davon: 


 
Da wäre Christa Bauch als Dschungelheldin,
geheimnisvoll, dunkel, sexy und stark, wie man es halt
wird, wenn man dauernd an Lianen turnt, mit Raubkatzen
ringt und alle Arten von Schurken besiegt ...
 ...

Sozusagen zur Erholung fuhr sie dann zum Strand, wo
sie der staunenden Welt ihre unglaublichen Muskeln
präsentierte und
lässig bei diversen Kraftvergleichen
selbst gestandene Kerle
ganz dumm aussehen ließ ...
Dann waren da die dunklen Ecken der Großstadt,
wo sie sich flugs in der Halbwelt etabliert.
Kein Typ wagte es, sich mit ihren Muskeln
anzulegen -- alle aber waren bei ihrem
Anblick erregt ...

... sie aber genoss es, auch einmal
mit herrischem Gebaren und kraft ihrer Kraft
sich den den ein oder anderen
untertan zu machen ... zu was auch immer.
Und in manchem geheimnisvollen Raum war es sie,
welche die Lage ebenso dominierte ...

... wie sie andernorts gefährliche Lagen meisterte,
die Bösen besiegte --- und bei alledem immer ebenso
kraftvoll wie verführerisch aussah ...
... gefeiert im Moment ihres Triumphes, wenn sie die alte
Geste der Siegreichen vorführte, das Anspannen des
gebeugten Armes, kraftvoller und muskulöser als bei
niemandem sonst ... erotischer sowieso ...  
So ungefähr habe ich mir das zusammengereimt in meinen fraglos realitätsfernen und überhitzten Tagträumen um diese Frau mit den lockigen schwarzen Haaren, den dunklen Augen, dem Muskeltraumbody und dazu mit dieser einmaligen Aura, gleichsam ein Gesamtkunstwerk, angesichts dessen man vor ihr auf die Knie fallen wollte, um ihr zu huldigen ...

Montag, Dezember 18, 2017

Christa Bauch --- in einigen Tagen ...



Der ein oder andere hat es wohl angesichts des artworkmäßig verfremdeten Fotos aus meinem letzten, genauer: dem vorangegangenen Posting vielleicht schon vermutet: Es geht nun um Christa Bauch. DIE Christa Bauch. Die, die für die FBB-Fans und die Schmoes von den 1980er bis in die 2000er Jahre eine regelrechte Ikone war. Daher diese kleine Hommage. Denn ---


--- kaum glaublich, aber wahr: Christa Bauch wird am 19. Dezember 70 Jahre alt. Denn sie kam 1947 zur Welt, in Bad Schandau, direkt beim Nationalpark Sächsische Schweiz - wie heißt es so schön? Sachsen, das ist da, wo die schönen Mädchen wachsen.
 


Das hier hinzuschreiben, hat weniger mit meinem (betrüblicherweise recht geringen) Mangel an Charme zu tun, als vielmehr damit, dass ich sie immer bewundert habe, wenn auch nur aus der Ferne: Nicht nur, dass sie in einem Alter als Bodybuilderin durchgestartet ist, in dem die alltermeisten Athleten über ihre Karrieren nur noch in der Vergangenheitsform und mit dem Gehabe alter Kriegsveteranen reden. 

Nein, da war auch der Umstand, dass sie vom Start weg eine solide Fanbase gehabt hat, die sie für ihre unglaublichen "Guns" ebenso geschätzt hat wie für ihre Symmetrie und ihre hammermäßige Verfassung, die Härte und Muskulosität kombiniert hat. Alles das, ohne ihre weibliche Ausstrahlung zu verlieren, allein schon dieser dunkeläugige Blick unter der schwarzen Lockenpracht ... 

Diese dunklen Augen! Und dazu ihr zumindest auf mich dominant und mysteriös wirkender Ausdruck, wenigstens auf Fotos war da immer dieser sehr ernste Blick aus weit geöffnetem Augenpaar. Ja, sie hatte auch das (leider, leider viel zu selten ausgespielte) Talent dafür, die Femme Fatale mit Muckis zu geben, durchaus mit Domina-Touch. "Diese Frau ist die Macht", so schrieb mir vor langen Jahren mal ein anderer Fan.

Und dazu diese sich dramatisch sich gen Himmel wölbenden, wie im Relief gemeißelten Bizeps-Muckis, diese gekrönt von sich unter der Haut plastisch abzeichnenden Venen - ja, sie hatte in ihren Glanzzeiten fraglos einen der "besten Arme" der Welt, wie das im Sprachgebrauch der BB-Szene heißt. Wobei der Singular hier stets beide Arme bezeichnet, wie gesagt: Szene-Sprech. Diese Arme sahen nicht gut aus, sie waren auch stark, dem Vernehmen nach hat sie wohl den ein oder anderen Pumper und Bodybuilder beim Armdrücken besiegt ...
 


Zu Armen gehören auch Beine und die waren ebenfalls sensationell. Ihre äußeren Oberschenkel-Muskel rundeten sich weit, weit nach außen, ihre Waden waren fleischgewordener Fels, das je nach Wettkampf- oder Off-Season-Verfassung zwischen 60 und 65 Kilogramm schwere, in Sachen Körpergröße mit 160 cm eher zierliche Gesamtpaket ließ mich stieläugig zurück. Zumal Christa Bauch ein Lehrbuch hätte schreiben könne, nämlich darüber, wie man sich mit solchen Beinen hinstellt und dabei ebenso sexy wie gefährlich wirkt. Und darüber, wie frau solche Beine übereinanderschlägt. 

Und von Rücken, Schultern, Brust und Bauchmuskeln und Popo war nun noch gar nicht die Rede - ach ja!


Für mich war die Dame eine der besten Bodybuilderinnen ihrer Epoche und eine der erotischsten dazu. Allein diese Fotos im kleinen Schwarzen, auf denen sie sich die Lippen anmalte, während sich der Bizeps in unverschämter, ja fast schon obszöner Weise unter dem Nylon-artigen Stoff abzeichnet und sich der Rücken spannt, während sie lässig einen Pumps-bewehrten Fuß auf der Zehenspitze blanciert, auf dass der Betrachter auch in den Genuss des Anblicks ihrer Wade kommen möge...


Dann die Fotos, in denen sie die Arme lässig verschränkt und durch die Kamera hindurch den Betrachter anguckt, mit diesem offenen, manchmal leicht amüsierten Blick von unten heraus --- das ist für mich besser als ein Erdnussdöschen voller blauer Mannbarkeitspillen. Und auch nach den ganzen Jahren träume ich von einem "Was wäre wenn", sprich: einer Muscle-Worship- und Foto-Session mit Christa Bauch zu ihrer sportlich besten Zeit. Was leider unmöglich ist, da sie nun seit gut zehn, zwölf Jahren ja nicht mehr in Wettkampfform ist. Aber allein der Gedanke daran, einmal diesen machtvollen Arm zu berühren und zu spüren, wie sich beim Beugen des Unterarms der Bizeps zu regen beginnt ... 

Als ich dann an Videos rankam, entdeckte ich eine andere Christa Bauch, eine die gern und schön lachte. Für alle, die sie nicht kennen, hier einige Eckdaten. Als Kind musikalisch und sportlich, kam die ausgebildete Masseurin mit 27 Jahren von Ost- nach West-Deutschland, was damals sicher nicht so einfach war, wie sich das hier anhört. Von da ging es für die junge Mutter in den Irak, nach Guatemala und Algerien, ehe sie dann der Kinder wegen nach Deutschland zurückkam. Hier wurde sie dann ein drittes Mal Mutter. Nach einigen Jahren als Sportschützin begann sie mit dem Bodybuilding, startete für NABBA, WABBA und IFBB, das alles zwischen 1987 und 1995. 



Sie hatte dabei ihre Ups und Downs, letzteres umfasste einen positiven Test auf die bekannten weil ach so pöhsen Mittelchen und Probleme mit Venen, folgerichtig musste sie an einer Beinvene operiert werden. Und was geworden wäre, wenn sie seinerzeit beim Grand Prix in Rimini nicht auf dem vierten, sondern dem dritten Platz gelandet wäre, wenn sie also bei der MS. O hätte starten können - nicht auszudenken, aber so kam es eben nicht: Sportlich sicher der größte Miss ihrer Karriere.

Doch nach dem Ende ihrer aktiven Zeit blieb sie noch gut ein Dutzend Jahre in phantastisch anmutender Form, ehe sie dann mit Ende 50, Anfang 60 abzutrainieren anfing.  

Wer mehr wissen will, sei da auf die üblichen anderen Quellen verwiesen. Ich wiederum verlinke einmal unbescheidenerweise auf mich selber und informiere den geneigten Leser (wieso ist der eigentlich geneigt? Schlagseite oder was?) darüber, dass es unter dem Label "Christa Bauch" in diesem Blog bestimmt insgesamt 14, 15 Postings gibt: 
http://muskelmaedels.blogspot.de/search/label/Christa%20Bauch
http://muskelmaedels.blogspot.de/2007/07/christa-und-die-farbe-lila.html
http://muskelmaedels.blogspot.de/2007/03/alles-hat-ein-ende.html
http://muskelmaedels.blogspot.de/2007/12/in-ein-paar-tagen.html 



So, war's das?
Nicht ganz. Bin noch etwas am Vorbereiten, das setz' ich dann im Lauf der kommenden Tage dann hier ein. Bis dahin --- bitte noch etwas Geduld.