Sonntag, August 07, 2016

Wings of Strength Tampa Pro - und, wie isses?

So isses: Sheila Bleck hat gewonnen, dies im Vergleich mit (der von der unvergleichlichen und diesseits der Tastatur äußerste geschätzten Alina Popa trainierten) Lisa Cross von den Brexit Islands; ich hoffe, die Farbführung ist eindeutig - für Farbenblinde: Lisa links, Sheila rechts:

Als nächstes nun eine Front- und eine Rückenansicht - in diesem Falle Janeen Lankowski, Virginia Sanchez, Tischa Thomas, Irene Andersen und Judy Gaillard. Irene Andersen ist dank ihrer Größe am gewaltigsten, aber am bepacktesten erscheint mir Virginia Sanchez (man vergleiche mal die Mitte des oberen Rückens der beiden). Auch Tischa Thomas ist super detailliert, ihre Waden sehen schärfer aus als die der übrigen, auch wenn Janeen Lankowski dir wuchtigsten Beine zu haben scheint, es ihr aber an Schärfe wieSymmetrie etwas fehlt. Da geht die Wertung schon in Ordnung.





Ach ja, die Wertung: Die vom Chef-Judge Steve Weinberger gegengezeichnete Scorecard sah abschließend wie jetzt abgebildet aus, die beiden Europäerinnen Irene Andersen (hier auch schon mal vorgestellt) und Virginia Sanchez (das spanische Bizeps-Wunder; Bild ganz unten) auf den unverdächtigen Plätzen sechs und sieben:


Ein Foto, das die Siegerin im Vergleich zu den anderen Ladies zeigt. Man achte auch auf die Medaillen. Die sehen aus wie Kuchenteller, da ist Olympia mit seinem Edel- und Bronzelegierungen gar nichts dagegen --- was macht man nach so einem Wettkampf eigentlich mit all den Trophäen, wo tut man die hin? Und dann --- Sheila trägt sogar ein Krönchen (ich frage mich immer, wieso derlei ausgerechnet im basisdemokratischen Amerika immer wieder bei Beauty Contests und sportlichen Wettbewerben an Frauen vergeben wird). Anyway, es sei ihr gegönnt!



Und dann gab es auch die entsprechende Pinunze für die starke, schöne Siegerin, hier mit Al Auguste:



Was das nun heißt? Sheila Bleck schickt sich an, ganz nach vor zu gehen. Gerade bei der Tampa Pro ist sie eine der besten, hat sie da doch schon zweimal gewonnen und ist das dritte Mal Zwote geworden. Wenn sie jetzt noch bei der Ms O. weiter nach vorn gekommen wäre als 2010 bis 2014 mit den Plätzen vier, sechs (zwei Mal hintereinander) und sieben, dann ...


Lisa Cross ist fraglos eine der besten international und damit auch außereuropäisch startenden Bodybuilderinnen geworden. Sie hat sich eklatant verbessert, wirkt ersichtlich symmetrischer in der Gesamtanmutung und viel besser definiert als früher, ohne dabei weniger muskulös zu sein. Alina Popa hat da eine gute Arbeit als Trainerin geleistet! 


Was einen erschrickt, ist die Arrangement des Wettkampfs WoS Tampa Pro insgesamt: Posing ist etwas, das wesentlich ist für das Wettkampf-Bodybuilding, weil es das Individuell-Künstlerische bei der Mucki-Präsentation betont. Es kann jemand noch so toll aussehen, wenn er auf der Bühne so steif wie ein Stock und so ungelenk wie ein Krauss-Maffei-Panzer rüberkommt, dann wird er auch nicht überzeugen, weder beim Publikum noch bei den Kampfrichtern. Warum also die Organisatoren die Posing Awards abgeschafft haben, das verstehe ich nicht; abgesehen davon hat man auch diverse Wettkampf-Klassen bei Weibsen und Männers gestrichen. Keine Ahnung warum, kann mir nicht vorstellen, dass es an möglichen Teilnehmern gelegen hat.

Virginia got her guns ...

Freitag, August 05, 2016

Wings of Strength Tampa Pro --- erste Impressionen

Heute und morgen geht sie im inzwischen auch Zika-geplagten Florida über die Bühne - die Tampa Pro Show innerhalb der Wings of Strength. Und wie die ersten Bilder bei der Anmeldeprozedur zeigen, feiern die Maedels da auch fröhliches Wiedersehen ... eigentlich so, wie Sport sein soll: Man achtet bei aller sportlichen Konkurrenz das Gegenüber!

Hier ein schönes Bild von Victoria Sanchez (links, in Schwarz) und Lisa Cross (rechts, in Gelb -- ich hoffe, die "Ausleihe" ist genehm):


Und hier noch die Liste der Teilnehmerinnen aus der Klasse der in Augen wie den meinen richtigen Muckimaedels, abzulesen aus dem Ergebnislisten-Vordruck (= scorecard):



Warten wir mal ab, was dabei herauskommt! 




Hier die (auch im vorangegangenen Posting genannte und gezeigte) Selma Labat aus Brasilien auf einem Foto von Dan Ray (alle seine Aufnahmen der Männlein und Weiblein vom Check-In gibbet hier).

Übrigens: Es gibt dort in Tampa auch lustige Preise zu gewinnen --- einer davon: Ein Abendessen mit der achtfachen Miss Olympia und zu Recht als Sportlegende gefeierten Lenda Murray, unten auf einem Photo des legendären Photomeisters Bill Dobbins. Ach ja, könnte mir auch gefallen: Das sind doch mal Ideen und Anregungen, die man auch hierzulande aufgreifen könnte. Es würde manchen Fan zum Wettkampf ziehen, wenn er die Chance hätte, so einen schönen Abend mit einem seiner weiblichen Muskelidole in gepflegter Atmosphäre zu verbringen - und die Rechnung wird auch noch vom Veranstalter übernommen ... wann geht der Flug? 




Freitag, Juli 29, 2016

Copa Bicepsana --- Muskelmaedels aus Brasilien

Selma Labat

Rio de Janeiro, Brasilien --- das ist dort in der Riesenstadt am Zuckerhut, wo man in der Freizeit keine Tauben im Park füttert, sondern Kaimane in einem der vielen Wasserläufe. Die Stadt, in der demnächst die Olympischen Spiele stattfinden, mit jeder Menge Sand im Getriebe, was man so hört, politisch, finanziell und ökologisch (hoffentlich nicht auch noch terroristisch). Dabei ist das aus 26 Bundesstaaten zusammengesetzte Land eins der größten Länder der Welt. Und damit sicher eins, das mehr ist als nur Mojito, Asado, Samba und Karneval in Rio. 


Gracyanne Barbosa

Freilich - denkt man an Brasilien, dann dominiert in der westlichen Welt entweder das Bild schreiender sozialer Ungerechtigkeit (Stichwort: Favela) oder das Klischee des lebensfrohen Südländers. Dass ein solches Riesenland sicher mehr ist als nur diese zwei Aspekte, das dürfte auf der Hand liegen. Aber das hier ist Muskelmaedels.Blogspot --- daher seit dem zuletzt genannten Klischee nun an dieser Stelle auch einmal ungeniert etwas gefrönt. Also, Brasilien: Das Land, in dem die Frauen bei schwülheißen Temperaturen nur minimalbekleidet durch die Gegend laufen und dabei ihre Optimal-Figuren herzeigen. Vor allem in genanntem Karneval, der so ziemlich alles verkörpert, was diversen islamistischen Terroristen und auch so manchem westlichen Moralpostel ein Dorn im Auge sein dürfte.


Issis Fabiana Silvestre

Ob es sich bei alldem nur um ein touristisches Klischee handelt? Möglich. Tatsache aber ist, dass Brasilien (wie überhaupt Lateinamerika) einiges an Bodybuilderinnen hervorgebracht hat. Und die zeichnen sich nicht nur durch eine selbst durch das Web immer noch spürbare Sinnen- und Lebensfreude aus, die man eigentlich auf Dosen ziehen und verkaufen müsste. 

Anne Freitas


Die "fisiculuturistas" aus Pelés Heimat haben zudem ein anderes Plus - nämlich ihre Muckibeine. Um es einmal zu pauschalieren: Lateinamerikanische und damit brasilianische FBB verfügen oft über Beine, angesichts derer mir die Spucke wegbleibt. Das alte Trainermotto für starke Beine "Ass to Gras" scheint da nicht in Vergessenheit zu sein. Die Oberschenkel dieser Damen haben daher oft ein Volumen, an dem sich viele Muskelmaedels, ja auch mancher Kerl aus dem Norden ein Beispiel nehmen können - selbst in den Fitness-Klassen trainiert man ungeniert auf hohen Muskelumfang. Der natürlich- typisch Lateinamerika - immer noch irgendwie sexy sein muss.

Ach ja ....
Sexy - das sind auch die Popos aus dem Süden. Auch ohne Bodybuilding treibt man in Länderen wie Brasilien und Venezuela einen mir sehr genehmen Kult um den weiblichen Derrière. Logisch, dass das dann vor dem Frauenbodybuilding nicht halt macht. Und dass das auch zu den hier bei muskelmaedels schon sattsam beklagten Implantations-Auswüchsen führt ...


Ana Claudia Pires
Grace Kelly Bom Bom

Jetzt ist mir das mal egal. Ich wollte einfach mal nur das Auge auf einige von Brasiliens Muskelmaedels lenken, etwa Anne Freitas mit ihren wie fleischgewordener Fels wirkenden Oberschenkeln, wie Simone de Oliveira mit ihrem prallen Mucki-Body, wie Gracyanne Barbosa, die zeigt, dass Karneval, Sex und Muckis sehr wohl zusammengehen können --- viel Spaß! Und uns allen sowie den Brasilianern im Speziellen der Wunsch, dass die Olympischen Spiele friedlich vonstatten gehen mögen!


Simone de Oliveira

Samstag, Juli 23, 2016

Female Muscle Worship, Strong Female vs Weak Man --- Comic Style ...


Moment der Wahrheit, Augenblick vor der Niederlage ...

Und mal wieder einige Muskelmaedels, die es nicht im richtigen Leben gibt, sondern die der Vorstellung ihres Zeichners entsprungen und per entsprechendem Bildbearbeitungsprogramm gezeichnet worden sind - Ritualist heißt der gute Mann und seine Sachen findet man bei Deviant Art.

So hätte man es denn gern ...


Wie viele zeichnerische Begabte fertigt er auch das an, was in der Deviant-Art-Szene "Commission" heißt, also Illus, Comic-Strips oder komplette Stories nach Vorgabe ihrer Fans, Freunde und/oder Kunden. Macht mancher gratis und aus Lust und Laune, andere wiederum nehmen Bares dafür, weil sie damit ihren Verdienst aufbessern. Egal wie, jeder wie er mag oder  wie es nottut --- neu ist das nicht, schon der im Fetisch-Bereich weltbekannte Zeichner Eric Stanton hat so die ein oder andere Story erstellt.

Ohne Worte
Ein Thema, das Ritualist gelegentlich (neben vielen anderen Dingen) mit seinem wie schnell ausgeführt wirkenden, prägnant-groben Strich und immer mit einer Prise Selbstironie ausführt, ist das Thema "Female Muscle Worship", also das Bewundern weiblicher Muckis durch Männer, in dem Fall immer schwächere Männer. Etwas, das ich nur zu gut kenne und das ich den ganzen Tag tun könnte, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, die Hände voller Öl...

Wenn's Schulzeugnis mies ist und
Mutti noch voll aggro beim Pumpen ist


Junge trifft Muskelfrau und bewundert ihre Super-Guns...



Ein paar Jahre später, als junger Mann, trifft er sie wieder...
Oder Frauen, die schwächlichen Männern ihre starken Muskeln vorführen, sie auch gern mal vertrimmen. Und dabei salzige Bemerkungen vom Stapel lassen, die die Niederlage noch demütigender machen - und für den Betrachter erregender ... 

 

Nicht fehlen dürfen selbstverständlich jene Powerfrauen, die mit ihren Superdupermuskeln die bösen Jungs auch gleich hordenweise aufmischen und dabei natürlich total mit Bustier, Mini und High Heels sexy und selbstbewusst und stark rüberkommen, aber sowas von ...



Nun, Ritualist hat - so stellt sich mir das dar - ähnliche Gelüste wie auf dieser Seite des Tastenfeldes mattmuscle von muskelmaedels.blogspot.de, die er aber mit (im übertragenen Sinne) Stift und Pinsel auslebt. Und das tut er, wie oben bereits angedeutet, mit Humor. Was wiederum aus meiner Sicht bei jeder Art von Erotik unbedingt dazugehört ...

Tja, Fußball mal anders ...


     
 

Samstag, Juli 02, 2016

Muskelmaedels mit Kindern --- ein paar Gedanken

Lorna Biggam mit Töchterchen Quinn

Kinder --- leider nein, soweit ich das weiß, habe ich keine. Und das, obwohl ich durchaus geübt habe. Daher war das hier nie Thema (auch deshalb nicht, weil dieser Blog ja vor allem einmal auf die freiwilligen, erotischen Beziehungen unter Erwachsenen gemünzt ist).

Frauenbodybuilding und Kinder. Das war immer etwas, bei dem man nicht groß nachgedacht hat. "Man" heißt hier "die Gesellschaft" (es lebe die Pauschalierung!). Man nimmt fast schon automatisch an, dass das nicht geht. Die "Gründe" für diese steile These sind mehr oder minder unbewusster Natur und werden so gesellschaftlich gern auch dargestellt: Frauen mit Muskeln = Vermännlichung und damit Entweiblichung. Folglich seien die Betroffenen auch unfähig, Kinder zu bekommen, so die Annahme. Hinzu kommt, dass vielen Muskelmaedels - ebenfalls unterschwellig - homosexuelle Tendenzen unterstellt werden, warum sollten sie sonst "so" aussehen wollen?

So. Das mit der Homosexualität sollte heute kein Thema mehr sein, kein Aufreger. Wenn also eine Frau Frauen liebt, dann mag ich als Mann das traurig finden, vor allem dann, wenn mir die Betreffende gefällt und ich vor lauter Gefallen schon nicht mehr laufen kann. Aber das ist dann eben so, aus die Maus. Dass auch homosexuelle Frauen Kinder bekommen können und haben, sollte sich ja inzwischen herumgesprochen haben. What else is new?
 
Nach der Geburt ihres Jungen zu schwer, nahm Jenny
Clark satte 50 kg ab und wurde Wettkampf-BB - hier
albert sie mit ihrem Sohnemann herum ...

Bleibt das mit der Vermännlichung. Oh, das ist das Thema, das in unserer ach so offenen und toleranten Gesellschaft immer noch und immer wieder gern genommen wird, um jemanden zu bashen, der nicht zu dem passt, was man im Körperlichen bereit ist zu tolerieren. Gender, Transgender und Sonst-Was-Gender, alles gut und schön, aber es gibt aller behaupteten Toleranz (meine Interpretation: aller moralischen Selbstgefälligkeit) zum Trotz noch genug in Sachen Körperlichkeit, über das man sich gleichsam mit gesamtgesellschaftlichem Segen aufregen kann. 

Maedels mit extremen Muskeln gehören dazu. Man warte einfach, bis der nächste Bildband zu dem Thema rauskommt und lese dann die Rezensionen. Ich kann mich noch gut erinnern, als die Bücher von Martin Schoeller und Bill Dobbins erschienen sind - und an das, was dazu im deutschen Blätterwald erschienen ist. Eigentlich nicht viel anders als vor gut 200 Jahren, als man auch den friedfertigsten Herrn mit Zweifel an seiner Männlichkeit oder Ehre in ein Duell treiben konnte.
 
Hier demonstriert die hochschwangere Meghan Leatherman,
dass Frauen auch in der Schwangerschaft hart trainieren
können. Und dass die Antwort auf die Frage, ob das denn
geht, am besten sie selber geben können!

Und hier führt die Athletin Katja Herjanne vor,
was einer Schwangeren körperlich so alles möglich ist!
Nun. Wenn körperlich starke Frauen mit Muskeln vermännlicht sind, sind dann schwächliche Männer mit unansehnlichen Muskeln weiblich? Die in der Frage implizierte Antwort sollte schon zeigen, wie viel Bullshit in vielen gesellschaftlichen Konventionen steckt. Vor allem dann, wenn die jeweiligen Konventionen eindeutig überholt sind und für die jeweilige Lebensrealität keine Geltung mehr haben. Und das betrifft auch das westliche Verhältnis von Mann und Frau (zumindest solange man an das westliche Wertesystem glaubt und nicht an die Scharia --- Polemik aus). Und daraus folgt auch zwingend, dass man (sprich: die Gesellschaft) es zu akzeptieren hat, wenn eine Frau sich wuchtige, harte Muskeln antrainiert, weil IHR das gefällt.

Deswegen ist sie aber nicht unweiblich. Hier muss man mal eins klarstellen: Viele extrem hart trainierende Leistungsportlerinnen mit extrem niedrigem Fettanteil (nicht nur Bodybuilderinnen) haben - so habe ich das auch von entsprechenden Athletinnen erklärt bekommen - zeitweise keine oder unregelmäßig auftretende Regelperioden. Das aber normalisiert sich, sobald sich das fordernde Training reduziert und sich der Fetthaushalt normalisiert. Mitunter mag es auch helfen, das ein oder andere Mittelchen abzusetzen (das wiederum gilt nicht nur für Bodybuilderinnen) - ich rede von Empfängnisverhütung, an was habt ihr denn gedacht?

Als Judy Miller diese Super-Guns herzeigte, da war
sie schon Großmutter ...
Und immer wieder werden selbstverständlich auch Bodybuilderinnen Mütter. Die einen nach ihrer Karriere, siehe Bev Francis, siehe Brigita Brezovac mit ihrem wunderhübschen, propperen Töchterchen Lucy. Die anderen sind es schon vor ihrer Karriere. So war es bei der diesseits der Tastatur nach wie vor hochgeschätzten Christa Bauch. Bei Judy Miller. Und ich glaube, das ist so bei Margie Martin und Irene Andersen. Und die anderen mittendurch und zwischendrin.

Etwa die Schottin Lorna Biggam: Sie trainierte während ihrer kompletten Schwangerschaft, sechs Stunden pro Woche  (ohne jegliche Medis), drückte auf der Bank 100 Kilo noch am Tag der Geburt ihres Kindes. Des vierten,wohlgemerkt. Zehn Monate nach der Geburt ihrer Tochter via Kaiserschnitt qualifizierte sie sich für die British Female Bodybuilding Finals.


Frau Biggam im Job


Vier Kinder, dazu beide Eltern im Job - das ist fraglos stressig. Zumal dann, wenn die Mutter auch noch hauptberuflich als Feuerwehrfrau arbeitet und nach wie vor hingebungsvoll trainiert (wie auch ihr Angetrauter).

Oder die Britin Mia Warwick: Die wollte Mutter werden. Also hörte sie auf zu qualmen. Heute ist sie Mutter --- und Bodybuilderin dazu. 


Mia Warwick strahlt mit der Tochter um die Wette.
Wie's kommt? Sie haben vor allem einer Person vertraut - sich selber.
 
Extrem, mag man sagen. Aber das gilt für jede Art von Leistungssport. Und überhaupt für alles, was außerhalb der vom Mainstream gesellschaftlich "definierten" Normen liegt. Aber solange sie, ihr Männe und ihre Kinder glücklich und gesund sind, so lange geht es auch niemanden etwas an, ob sie nun - ich spinne jetzt mal - vor oder nach dem Stillen noch schnell einen Bizeps-Supersatz macht.

Zumal die Kinder von Mia Warwick und Lorna Biggam wohl außerordentlich stolz auf ihre Mütter zu sein scheinen, wenn man dem Internet mal glauben schenken darf. Denn ansonsten wird es in den Familien wohl zugehen wie in allen anderen auch.

Also sortiere man den Großteil dessen, was man zum Thema Weiblichkeit von Muskelmaedels hört, dorthin, wo es hin gehört. Und übrigens: Das Aussortieren überholter Ansichten betrifft dann auch den Themenbereich der Schwangerschaft - vorbei die Zeiten, in denen man den werdenden Müttern immer nur Schonung empfohlen hat ...  

Die Familie Biggam
 

NACHTRAG, 28. Juli 2016:



Das Foto habe ich gerade stibitzt - ich hoffe, liebe Brigita, dass das okay ist: Ich finde es einfach nur herrlich - da ist die Mama beim Training, die kleine Tochter natürlich auch, und alle im Studio sind begeistert. Vielleicht zeigt das Bild einfach nur, dass unsere Muskelmaedels viel mehr sind als nur Muskelmaedels. Und sicher nicht das, was sich die ein Klischee nach dem anderen bemühende öffentliche Meinung dazu einbildet.

     

Sonntag, Juni 26, 2016

Die Sache mit den künstlichen Hintern

Hier ein Bild mit extrem ausladender Popo-Partie,
wobei  die Dame davon abgesehen sicher nicht
sonderlich gut trainiert ist ....
"Wünsche mir wirklich, dass alle die Hühner mit den großen-Fake-Ärschen damit aufhören, Bilder von ihren Popo-Workouts zu posten. Nennt einfach Namen und Nummer des Arztes, wenn ihr Implantate habt, oder den Namen des "Eckladen-Ästheten", der euch die Injektionen verabreicht."

Schöner hätte ich's echt nicht sagen können als hier Kashma Maharaj. Immer mehr Fotos von Frauen mit Monster-Prallpopos tauchen auf, von Frauen, die ansonsten oft genug in frappierend guter Form sind. Ich habe da vor allem manche Lateinamerikanerinnen im Verdacht, wobei die Frauen im Reich von Mojito und Asado ansonsten ja gern durch extrem gut trainierte Mucki-Beine bestechen. Aber diese Unsitte mit diesen unwirklich anmutenden Monster-Hintern - die erzeugen bei mir das Gegenteil des Gewünschten, wirken sie doch abtörnend. Die wirken in jedem Fall unrealistischer als das Ergebnis mancher Brust-OP, wobei hier gerade im Amiland auch viel zu viel des "Guten" getan wird. Wie auch bei so mancher Gesichts-Nachbehandlung ...

Als bekennender Frauenpopo-Liebhaber gestehe ich gern, dass ich bei einer Muscle-Worship-Session die entsprechenden weiblichen Körperpartien eines Muskelmaedels wirklich ausgiebig begutachten kann. Aber dann bitte solche Popos, die durch Fleiß und Training in die entsprechend, menschenmöglich straffe und pralle Form gekommen sind. Und sicher nicht solche, die mit Blick auf die Gesamtkörperproportion auch einer ansonsten muskulösen Frau einfach nur grotesk und unrealistisch aussehen. Fraglos gefällt das irgendjemandem, das sei auch zugestanden, nur hat es beim Präsentieren eines durch Training muskulös gewordenen Körpers nichts verloren.

Und nein: Ich werde jetzt nicht das Fass aufmachen, dass insbesondere das von Leuten wie mir so intensiv beobachtete extreme Frauenbodybuilding insgesamt ja auch nicht natürlich sei --- für mich ist da einfach immer noch ein mehr als nur gradueller Unterschied zwischen dem Sich-Unters-Messer-Legen und dem Verändern des Körpers durch Training und Ernährung. Zumal ja bei vielen dieser entsprechend mit den rückwärtigen Implantaten nachgerüsteten Maedels alles das dem FBB in Sachen Chemie Vorgeworfene ja noch on top kommt, Und überhaupt ist bei vielen Muskelmaedels aufgrund eben des harten und zielgerichteten Trainings das Arschbacken-Implantieren so überflüssig wie Viagra bei einem Eunuchen ...  

So gefällt es dem Unterzeichner - dies
Arme, Schultern, Rücken und Popo
von Kashma Maharaj ...
 

Mittwoch, Juni 22, 2016

"Die Session war schlecht" --- woran liegt es?

So läuft es bei einer guten
Muscle-Worship-Session ab ...

Auch schon mal gehört oder gar erlebt? Da geht man voller Vorfreude, mit pochender Pumpe, trockener Zunge und feuchten Händen zu einem Muskelmaedel, um ein, zwei Stunden lang etwas Besonderes zu erleben. Und kommt aus der Veranstaltung enttäuscht heraus, um viel Geld und ein paar Illusionen ärmer und um eine Erfahrung reicher, auf die man gern hätte verzichten können.


Die Frage lautet: Woran liegt es?

In mancher Mail an mich steht auf die Frage immer dieselbe Antwort: Man ist enttäuscht darüber, dass die Session nicht so abgelaufen ist, wie man sich das vorgestellt hat. Das Muskelmaedel sei unlustig gewesen, heißt es, habe immer wieder zwischendurch telefoniert. 

Aus gegebenem Anlass nun MEINE Antwort darauf, die nicht jedem derart Klagenden gefallen wird. Es liegt meistens NICHT an den Muskelmaedels. Vorausgesetzt, die wollen auch weiterhin per Session ihr Salär aufbessern, dann werden die sich hüten, da ganz lustlos zu agieren, in einer anderen als der angekündigten Körperform zu erscheinen oder ähnliches mehr, was dem Session-Besucher die Laune verdirbt. Denn die Muskelmaedels können sich auch ausrechnen, dass sich so etwas herumspricht, das geht dank Internet ganz schnell. Daher verhalten sich die meisten Ladies so professionell, wie es nur möglich ist. Auch sie wollen sich nicht den Ast absägen, auf dem sie sitzen.
 
Statt dessen hapert es bei solchen enttäuschenden Sessions fast immer an folgenden Sachen:
a) an der Abstimmung zwischen den beide Partizipanten,
b) am Unvermögen des Session-Besuchers, sich "fallen lassen" zu können.


Das mit dem Abstimmen sollte man VOR der Session erledigen. Das ist sozusagen das Arzt-Patienten-Gespräch bzw. eine entsprechende Mail. Aber ehe man da munter zum Hörer greift oder in die Tasten haut, sollte man sich selber zuerst klar machen, wie denn überhaupt die eigenen Wünsche aussehen. Was man selber in der Session erleben will. Und ob die eigenen Wünsche mit dem zusammenpassen, was die jeweilige Lady anbietet. Wenn da "No Sex. Please don't ask!" oder Ähnliches steht, sollte man nicht das ultimative sexuelle Erlebnis erwarten, von dem man noch seinen Enkeln erzählen kann.

Ich bin in meine erste Session mit dem Wunsch hineingegangen, mal ein Muskelmaedel life zu erleben, sie in sexy Klamotten zu sehen, ein paar Fotos zu machen, sie anzufassen, ihre angespannten Muskeln zu fühlen und einzuölen und ein paar Minuten ihre Kraft zu spüren. Das alles hat auch wunderbar geklappt, eins der schönsten Erlebnisse meines Lebens.

So nah kommt man als Fan den Muskelmaedels
meistens nur bei einer Muscle Worship Session.

Später habe ich dann mehr von den Sessions erwartet, war auch hier und da entttäuscht. Aber meistens lag es schlicht und einfach daran, dass ich ZU VIEL erwartet hatte.
 
Aus Sicht eines Muskelmaedels möge man das auch mal sehen: Da ist sie, ganz Profi, willens, dir für das viele Geld eine adäquate Gegenleistung in Form einer schönen, unterhaltsamen Stunde zu bieten, vielleicht mit etwas leichter, spielerischer Domination --- nur kannst du dazu dich nicht im Kopf frei machen. Bist nicht in der Lage, dich ihr dafür auszuliefern, weil dich Ängste oder sonst etwas blockieren. Dass deine Hemmungen dann auch sie bremsen, ist ja verständlich.

Also: Man vergegenwärtige sich, wo die eigenen Wünsche liegen und ob sie mit der ins Auge gefassten Dame auch realisierbar sind. Und man stelle sich darauf ein, sich dann vertrauensvoll in ihre Hände zu übergeben --- denn ein Gutteil des bei solchen Treffen Ablaufenden ist immer der Improvisation geschuldet. Und die muss man als Besucher auch ermöglichen, dann wird es lustig. Und wer sich über die eigenen Wünsche vorher klargeworden ist, der weiß auch, dass meinetwegen Dinge wie Extrem-Gequält- und/oder Verhauen-Werden oder bestimmte Vorgehensweisen aus dem Domina-Studio für ihn nicht in Frage kommen. Das kann man dann ins Vorgespräch einfließen lassen und ausschließen.

Und dann noch eins: Wenn man das alles gemacht hat, wenn es dann dennoch lustlos abläuft, wenn sie auf jedes Handy-Geräusch hin alles stehen und fallen lässt --- dann kann man das auch höflich ansprechen und darauf hinweisen, dass jetzt die eigene Session läuft. Denn dann liegt der Fehler nicht beim Kunden, sondern bei ihr, dem Muskelmaedel. Natürlich ist es verständlich, dass die starken Damen nach der x-ten Session in wenigen Tagen iegendwann die Lust verlieren. Aber dann dürften sie auch das zugehörige Geld nicht nehmen: Love it or leave it!

Der Wahrheit die Ehre: Bei allen meinen Sessions (und das waren einige), ist keine je so abgelaufen, auch wenn man mal selber trotz aller Vorfreude nicht so recht bei der Sache war oder die Musclelady mal etwas müde war.  


Dass in dem ein oder anderen Fall dann entgegen aller Vorbereitung einfach die Chemie nicht gestimmt hat, das ist etwas, das einem beim Aufeinandertreffen wildfremder Menschen immer mal passieren kann. Aber nochmal: Wer in der einen Stunde die wundersame Erfüllung intimster und besonderer Wünsche erwartet, diese sich aber selber weder visualisiert noch sie mit seinem Gegenüber bespricht, der wird bei seiner Session eine Enttäuschung erleben.  

Wenn's gut läuft und wenn man's vorher abgesprochen
hat, dann habe beide Seiten ihren Spaß bei der Session.


    

Montag, Juni 20, 2016

An alle: Aleesha Young braucht Hilfe


Das Wichtigste zuerst - ein Link: https://www.gofundme.com/2amnw878.

Muskelmaedels --- ha, nichts so sexy wie Frauen, die stolz ihre kraftstrotzenden Körper herzeigen ... Mit dem Tenor zeigt sich die Masse der diesbezüglichen Websites (auch diese tut das sehr oft). Dumm nur, dass sich hinter JEDEM Muskelmaedel immer ein Mensch verbirgt, nur allzuoft ein Mensch mit Schicksal. Und bei mancher Website, bei manchem Blog ist das ausgeklammert, da geht es nur um das - ich sage das mal geradeaus - Schniedelliftende. Das ist in dieser Ausschließlichkeit hier bei Muskelmaedels.blogspot.de nicht der Fall, darauf lege ich Wert. Daher habe ich bei aller sozusagen erektiven Begeisterung immer versucht, die jeweilige Person hinter den Fotos und Filmen zu erfassen, habe auch schon den ein oder anderen Nachruf geschrieben, bin auf Probleme rund ums FBB eingegangen und habe auch darüber nachgedacht, wenn einem Muskelmaedel etwas Menschliches widerfahren ist, um einmal mit Terenz zu reden (Terenz? Das ist der hier.Und der sagte: "Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches, so denke ich, ist mir fremd").


In diesem Fall geht es um Aleesha Young. Das ist die in der Größe mit knapp über 1,60 Meter (5 feet 3 inches) eher kleine, aber in ihrem Körperbau atemberaubende, da mit unglaublichem Muskelvolumen bepackte, gerade mal 31 Jahre alte und damit aus meiner Sicht junge Dame aus dem US-Bundesstaat Utah, einst angetreten, der Welt durch zwei der umfänglichsten weiblichen Bizepse zu imponieren. Eine Frau, die von jeher sehr wettbewerbsorientiert denkt, von Kleinauf in alle möglichen Sportarten involviert war, muskulös war und die schon im Grundschulalter zum Anspannen eben dieser Muskeln aufgefordert wurde - von Jungen. Heute liegen diese Guns bei 17,5 Inches, also bei knapp 44,5 Zentimtetern. Oberschenkel? 28 Inches, also über 71(!) Zentimeter! Und die Besitzer dieser anbetungswürdigen Super-Muckis sagt selber von sich: "Der Himmel ist das Limit. Ich will so massig sein, wie es geht. Die Größe zählt doch!"

Hat so jemand auch ein Leben außerhalb der Muskeln? Aber ja doch. Schon als Teenager im Hypothekengeschäft tätig, bis die Immobilien- und Finanzkrise der Sache ein Ende setzte, ist Aleesha Young auch eine Mutter, hat ein dreijähriges Töchterchen. Und eben diese Aleesha Young hat nun einen schweren gesundheitlichen Schicksalsschlag erlitten, wurde sie doch Knall auf Fall richtig krank. Etwas, das ihr womöglich noch lange zusetzen wird. Zudem muss sie - immer dran denken: Das ist Amerika - noch anteilig die Kosten ihrer bisherigen Behandlung bezahlen. Etwas, das auch schon Alina Popa nach ihrem Unfall nur stemmen konnte, weil die Fans in aller Welt geholfen haben. Daher der Link zu der entsprechenden "Wir-Treiben-Geld-Auf"-Seite, hier nochmal der Link: https://www.gofundme.com/2amnw878. Und nun das in übersetzter Form, was Aleesha Young selber dazu zu sagen hat:    


"Etwas über mich: Ich bin vor allem anderen eine Mutter und eine Ehefrau und meine Familie bedeutet alles für mich. Ich bin außerdem eine IFBB-Professional-Bodybuilderin. Ich bin mit einem allerliebsten kleinen Mädchen gesegnet, das jetzt drei Jahre alt ist und voller Leben und das eine Mutter braucht, die wohlauf und gesund ist.

Es begann alles mit Kopfschmerzen, die schließlich in eine viertägige, brutale Migräne übergingen, begleitet davon, dass ich ein sehr hohes Fieber bekam, das mehrfach über 40 Grad hinausging. Der Schmerz war unerträglich, so dass ich schließlich zum Arzt ging [in dem Fall der US-Einrichtung Insta Care, A.d.Ü.], wo sie mir drei Injektionen verabreichten und mir versicherten, ich würde mich beim Aufwachen viel besser fühlen. Obwohl ich schließlich nachts gut schlief, wachte ich mit mehr Schmerzen auf. Und mein Kopf brachte mich schier um.


Ich sah mich gezwungen, zur Notaufnahme zu gehen. Da war man sicher, ich habe Meningitis. Die einzige Möglichkeit, das zu testen, bestand in einer Lumbalpunktion (nicht lustig). Es brauchte eine Weile, bis ich betäubt war. Und es bedurfte fünf Versuche, bis man die Flüssigkeit bekommen hatte. Nachdem ich bei der Prozedur ohnmächtig geworden war, wachte ich auf, um dankenswerterweise festzustellen, dass sie vorbei war. Die Kontrolle der Rückenmarksflüssigkeit ergab, dass man weder Zeichen für Meningitis noch für MS gefunden hatte (meine Mutter hat MS).  Da beschloss der Ärztin in der Notaufnahme, sie würde dies als eine schwere Sinus-Infektion behandeln, obwohl ich dafür keine Symptome zeigte, abgesehen vom Kopfschmerz und vom Fieber. Ich verließ die Notaufnahme mit einer gewissen Erleichterung nach den Schmerzmitteln und einer ersten Dosis von Antibiotika.

Alch ich am nächsten Morgen wach wurde, war ich angenehm davon überrascht, dass ich nur noch leichte Kopfschmerzen hatte, nichts, was ein paar Tylenol-Tabletten beheben könnten. Endlich wieder halb menschlich und wieder fähig, die Mutter zu sein, die mein Töchterchen braucht. Wir verbrachten einen tollen Morgen mit Pfannkuchenbacken und "Paw Patrol"-Gucken. Ich begann damit, meine üblichen samstäglichen Haushaltsaufgaben zu erledigen. 


Gegen 4 Uhr nachmittags änderte sich etwas dramatisch. Ich bemerkte, als ich zu meiner auf dem Hof spielenden Tochter hinüberlachte,  dass ich nicht richtig lächeln konnte. Sofort lief ich ins Haus, um in den Spiegel zu sehen. Mein rechtes Auge blinzelte nicht und mein Ohr klingelte. Meine ersten Gedanken waren, nein, bestimmt ist alles in Ordnung, und dann kam der Gedanke, ob ich nicht einen Schlaganfall haben könnte? Als ich aus dem Fenster auf mein süßes Töchterchen blickte, wollte ich kein Risiko eingehen, da sie ihre Mommy braucht. Also zurück zur Notaufnahme. 

Da gingen sie auch von einem Schlaganfall aus, ich musste mich sofort einer Magnetresonanzangiographie und mehrerer Magnetresonanztomographien unterziehen. Auf dem Schirm sah alles gut aus, was war aber mit meinem halbseitig gelähmten Gesicht? Ich hatte den Eindruck, wir hätte mehr Fragen als Antworten und dass die Dinge schlechter würden. Ich konnte nicht mehr richtig sprechen oder etwas schmecken, nicht mehr lächeln oder blinzeln. Nun die Sorge um das Auge, das nicht blinzeln kann, wobei man versuchen muss, es feucht zu halten, in der Furcht, es womöglich zu verlieren.

Der Arzt in der Notaufnahme hatte jeden vorstellbaren Bluttest durchgeführt und erwähnte die Bellsche Parese [Gesichtslähmung, A.d.Ü.], einen  Begriff, den ich schon gehört hatte, obwohl man das wegen meines hohen Fiebers und der starken Migräne verworfen hatte. Das sind keine Anzeichen der Bellschen Parese. Könnte es ein West-Nil-Virus, Borreliose oder einfach nur ein großer Virus sein, was da Besitz von mir ergriffen hatte?  Das sind laute Fragen, auf die ich noch keine Antworten habe. Ich versuche mir eine positive Einstellung zu bewahren, und hoffe, dass sich das von selbst löst. Aber ich bin auch eine realistisch gesonnene Person und muss davon ausgehen, dass das womöglich nie wieder zu "normal" zurückgehen wird.

Dies fürs Erste. Warum ich diesen Bericht hier einstelle, liegt daran, dass ich Gott sei Dank eine medizinische Versicherung habe, aber unglücklicherweise eine mit einer hohen Selbstbeteiligung. Und um eine weitere Behandlung zu bekommen, muss die Selbstbeteiligung von 6,000$ bezahlt sein, ehe die Versicherung meine künftigen Ausgaben übernehmen wird. Jede Kleinigkeit will helfen, da ich wirklich dieser Sache auf den Grund gehen will und damit weitermachen will, die Mutter und die Profi-Bodybuilderin zu sein, die ich vorher war. Ich  habe das Gefühl, dass ich noch so viel Möglichkeiten habe, um zu wachsen und mich in meiner Bodybuilding-Karriere zu verbessern, dass ich das nicht auf diese Weise aufgeben möchte.

Noch einmal herzliches Danke für jede einzelne Spende, egal wie groß oder klein sie sein mag."


Wie's aussieht, ist noch keine wesentliche Besserung eingetreten, soweit der bisherige Kenntnis-Stand. Es gibt auf der Spendensammler-Seite ein erschreckendes Video von Aleesha Young mit abgeklebtem Auge.

Also: Es sei jeder, der das hier gelesen hat, aufgefordert, etwas zu spenden. Und gern kann der Text hier "gestreut" werden, um vielleicht noch den ein oder anderen deutschsprachigen, aber nicht Englisch sprechenden FBB-Fan zu erreichen und so Aleesha Young die hötige Hilfe zu ermöglichen. Und so lange gilt: Kopf hoch, Mrs. Young, wir drücken die Daumen!

Auch wenn's nervt - hier nochmal der Link: https://www.gofundme.com/2amnw878

Das Schlusswort hat Anna M. Strong, die es wunderbar so gesagt hat: "Never give up, girl !!! The world need your smile!"