Samstag, 28. August 2010

Neue Umfrage: Miss Olympia 2010 - wer wird's werden?















Gucken wir mal einen Monat in die Zukunft: Am 25./26. September isses soweit, dann geht die Miss Olympia 2010 los. Wo? In Las Vegas, Nevada, USA. Wie immer in den letzten Jahren gibt’s zwar eine Vorab-Teilnehmerinnen-Liste, aber die ist ungefähr so aktuell wie mein Einkaufszettel beim Bezahlen des tatsächlich Erworbenen.


















So hat Betty Pariso – obwohl qualifiziert – dieser Tage allem Anschein nach angekündigt, in Vegas nicht mit von der Partie zu sein. (Wollen wir hoffen, dass Frau Pariso nicht ganz ans Aufhören denkt – dann wäre wieder einer meiner Träume an die ewige Jugend und Leistungsfähigkeit dahin ...) Andere Muskelmaedels äußern sich noch unentschlossen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die Miss Olympia war jahrzehntelang für Bodybuilderinnen und ihre Fans DER Event schlechthin; wer da teilgenommen hatte, galt in seiner Welt als Star und konnte unter Umständen eine Karriere darauf begründen, wenn auch eine kleine.

Nun haben es Bodybuilderinnen gemessen an ihren männlichen Gegenparts da sowieso schwerer, wie der Vergleich von Multititelgewinnern zeigt – man schaue nur einmal auf die Lebenswege von Arnold Schwarzenegger und Rachel McLish. Aber halten wir fest: Die Ms Olympia war jahrelang das Sprungbrett, um es auf die Titelblätter und in die Fangunst zu schaffen.

Angesichts des nicht nur erst in diesem Jahr unentschlossenen Verhaltens einiger Teilnehmerinnen aber lässt sich nur eins konstatieren: Die Miss O ist für’s FBB immer noch wichtig, aber sicher nicht mehr am wichtigsten. Das ist vorbei!

Woran liegt’s? Meine Deutung sieht wie folgt aus, aber Achtung: Jetzt wird es etwas polemisch.

Sicherlich liegt es am Verhalten der Funktionäre und Offiziellen: Das ganze Brimborium um einerseits gesetzte, anderseits eingeladene Athletinnen hat das Ansehen des Wettbewerbs nicht besser gemacht: Es ist keinem Sport dienlich, wenn von außen der Eindruck entsteht,

- dass man es da mit einem geschlossenen Zirkel zu tun hat,
-dass immer dieselben arrivierten Leute teilnehmen
und
- dass die eingeladenen participants nicht unbedingt die sind, welche gemäß körperlicher Verfassung im lineup auftauchen sollten.

Da hilft es auch nicht, dass die ein oder andere eingeladene Athletin tatsächlich um Klassen besser ist als manch andere, die (mangels Bekanntheitsgrad/Nationalität) den Weg über die Quali gehen muss. (Das galt in den letzten Jahren fraglos für die hier abgebildete, entzückende Iris Kyle, die auch 2009 zu Recht gewonnen hat).

Insgesamt aber ist wegen solcher Vorab-Kungeleien (sorry, so sieht's aus) der Ruf des Turniers jedenfalls im – öhem – ja, also: hinüber.

Dann nämlich wirkt die ganze Veranstaltung nicht wie das, was ein Wettkampf sein soll, nämlich fair und bis zum Ende hin offen. Statt dessen erscheint das zementiert, schlimmer noch: wie vorher abgesprochen und somit verlogen und als Aushängeschild des Sports damit eigentlich tot.

Eine Sportart, genauer: die dazugehörigen Wettkämpfe brauchen reichlich Fluktuation und Favoritenstürze und neue Stars und auch den – ehrlich erarbeiteten, nicht dynastisch vererbten – Sieg altbekannter (und in diesem Fall zum Teil zu alter) Favoriten.

Dann und nur dann ist das spannend für die Fans wie für die Teilnehmerinnen. Die Preisgelder mal zu erhöhen, schadet übrigens auch nicht. Soweit ich weiß, gibt’s da immer noch TV-Übertragungen und ähnliches mehr. Das aber gestattet ja auch niemand für lau.

Auch hilft diesem Wettbewerb nicht das aus dem veranstaltenden Verband seit einer Dekade kontraproduktiv zu hörende Rumoren, das Frauenbodybuilding sei ja eh auf dem absteigenden Ast. »Self fullfilling prophecy«, nennen das die um Schlagworte nie verlegenen Amerikaner. Ich glaube, das muss man nicht übersetzen.

Und fraglos hat der Tod von Sir Dr. Ben Weider, dem Erfinder des Wettbewerbs und lange seine treibende Kraft, die Lage der Ms. Olympia nicht verbessert. Der kanadische Gentleman dürfte sich in seinem Grab wälzen, wüsste er, was da inzwischen abläuft.

So hat es sich längst für Bodybuilderinnen eingebürgert, ihre Karrieren bei anderen Wettkämpfen und in anderen Verbänden zu starten. Auch kann ein geschicktes und vor allem beharrliches Eigenmarketing via Internet (Websites, Online-Kameras, Newsgroups, soziale Netzwerke) das Sprungbrett in der Karriere bedeuten, das früher dieser renommierte Wettkampf geliefert hat.

Es gibt genügend Beispiele dafür, die das zeigen: Alina Popa und Brigita Brezovac (hier links im Bild) sind zwei davon. Sie machten in ihren Heimatländern Karriere, starteten von da aus in die Welt und verhalfen sich via Web zu einem weltweiten Bekanntheitsgrad – dann kamen die weltweit renommierten Fotografen und die ganz großen sportlichen Erfolge. Mag sein, dass das im Detail variiert, aber so stellt sich mir die Struktur dar.

Die ebenso bezaubernde Rahel Ruch zum Beispiel könnte in der gleichen Liga spielen. Aber meiner Ansicht stellt sie ihr Licht zu sehr unter den Scheffel. (Dies gilt natürlich nur, sofern sie derlei überhaupt anstrebt. Denn das ist ja auch eine Frage dessen, wie sie ihr Leben gestaltet – da hat außer ihr ja keiner sonst etwas zu melden.)

Wird also die Ms. Olympia noch gebraucht? Antwort: Aber ja. Nur bitte so, dass man das auch ernst nimmt. Jedenfalls mehr als bisher. Bleibt nur zu hoffen, dass die Funktionäre noch rechtzeitig die Zeichen an der Wand lesen und entsprechende Weichenjustierungen vornehmen.

Egal wie: Hier die Liste der Muskelmaedels, die gemäß dem Stand von Mitte August teilnehmen werden (wie gesagt: Alles ist da im Fluss).

- Brigita Brezovac
- Cathy LeFrancois
- Dayana Cadeau
- Debi Laszewski
- Heather Armbrust
- Heather Foster
- Helen Bouchard
- Iris Kyle
- Lisa Aukland
- Sheila Bleck
- Tina Chandler
- Yaxeni Oriquen-Garcia
- Zoa Linsey

Daran knüpft sich auch die neue Umfrage – wer also wird Miss Olympia 2010? Und natürlich hoffe ich überhaupt nicht, dass BB als einzige Kontinentaleuropäerin den Titel holen wird --- nein, üüüüüüberhaupt nicht. Spaß beiseite: Bitte abstimmen! Danke!

Montag, 23. August 2010

Welche Bodypartien eines Muskelmaedels machen euch am meisten an?
-- Hier das Ergebnis der Umfrage --



















Schultern: 13 (2%)
Nacken: 13 (2%)
Brust: 48 (8%)
Rücken: 26 (4%)
Bauch: 71 (13%)
Popo: 50 (9%)
Bizeps: 197 (36%)
Trizeps: 5 (0%)
Unterarme: 11 (2%)
Oberschenkel vorn: 53 (9%)
Oberschenkel hinten: 4 (0%)
Waden: 23 (4%)
Hände: 6 (1%)
Füße: 18 (3%)
Abgegebene Stimmen: 538

Soweit das Ergebnis der Umfrage. Wieder mal für mich aufschlussreich: Dass die meisten von uns Muskelmaedelfans auf starke Arme stehen, das war abzusehen, dass die Bizeps in der Gunst der Schmoes (36%) so weit vorn liegen hingegen, das überrascht (zumindest mich – und ich bin ein ausgemachter Fan von Maedels mit klar ausgeprägten, hoch aufragenden, kraftvollen Bizeps). Aber ich hätte dann doch etwas klarer auf Körperpartien wie den Popo „gesetzt“. Stattdessen stimmten die meisten Teilnehmer recht gleichmäßig für Bauch, Oberschenkel vorn, Po und Brust (13%, 9%, 9% und 8%). Wenigstens ich hätte die Partien Bauch und Brust nicht soweit vorn in der Fangunst gesehen.

Völlig verwundert mich: Der vergleichsweise hohe Anteil von Fans, die bei Bodybuilderinnen auf die Füße stehen – das haut mich um: Nicht, dass ich keine schönen Frauenfüße mag (im Gegenteil!), aber das ist ja nun der Körperteil, den FBB nun vergleichsweise wenig trainieren können, weil die Füße ja durch unser aller tägliche Bewegung beansprucht werden. Schöne Frauenfüße kann man auch bei Maedels sehen, die keine ausgeprägten Muckis haben, jedenfalls würde ich da keinen Unterschied zu untrainierten Damen erkennen können. Nun, wem es aber so gefällt – das ist dann ja auch völlig in Ordnung so!

Und erstaunt bin ich, dass so wenige auf einen breiten Rücken und auf harte, kantige Waden (jeweils 4%) stehen – das widerspricht immerhin klar dem, was man so an Resonanz aus den Zeitschriften, den Webforen und anderen diesbezüglichen Medien und Quellen kennt. Gerade die Waden bilden ja eigentlich etwas, dem die Maedels auch bei ihrem Training besondere Aufmerksamkeit widmen. Und mit dem breiten Rücken beschloss ja eine US-Zeitschrift jahrelang jede Ausgabe ihres Blattes, indem sie ein Maedel mehr oder minder von der Rückseite her auf der letzte Seite ihres Magazins ablichtete.

Alles in allem: Wieder etwas schlauer. Und vielen lieben Dank an allen, die bei der Umfrage mitgestimmt haben.

Nun bleibt mir nur eins zu tun. Nämlich, mir eine neue Umfrage auszudenken ... 

Samstag, 21. August 2010

Was Muskelmaedels so träumen -- eine Shortstory


Ich geh ja nun auch ins Gym. Ich trainiere dort sogar, aber nicht so richtig ernsthaft. Folglich bin ich immer noch gertenschlank, ja dünn, wenn auch nicht mehr ganz so schwächlich wie früher. Aber eben weit davon entfernt, ein starker Athlet zu sein.

Weswegen ich tatsächlich dort bin, kann sich jeder Leser dieses Blogs denken: Ich suche die Nähe der Art von Frauen, auf die ich ganz besonders stehe – die mit den hoch aufragenden Bizeps, dem sich beiderseits symmetrisch auswölbenden Kreuz, mit den kantig ausgeprägten Brustmuskeln und den jede Hosennaht sprengenden Oberschenkeln ...

--- Nur: Ich traue mich nicht, sie anzusprechen. Also tue ich das Nächstliegende. Ich suche möglichst unauffällig ihre Nähe. War am Anfang etwas schwierig, aber mittlerweile geht das ganz gut. Und heute, da war so ein Tag, da habe ich zwei unserer stärksten Muskelmaedels zuhören können: Sie waren beim Bizepstraining, während ich im Raum daneben auf dem Ergometer saß. Weil aber heute noch mal der Sommer ein Intermezzo feierte, hatte der Studiobesitzer das große Fenster zwischen den zwei Räumen rausgenommen.

Ich nenne die eine immer für mich »Powerlady«, sie ist bestimmt so groß wie ich mit meinen einsachtzig und hat unglaublich viel Kraft, hebt die schwersten Sachen. Und einmal, da stand ihr ein Typ im Weg, da hat sie den einfach unter den Achseln gepackt, wie nichts hochgehoben und zur Seite gestellt. Sie hat übrigens unglaublich dicke Bizeps, die fallen sogar bei einem wuchtigen Body wie dem ihren auf. Da wird jeder Holzhacker neidisch.

Die andere ist für mich das »Musclegirl«. Immer knallhart definiert, immer weitgehend fettfrei, immer symmetrisch. Nicht grade so groß wie ihre Freundin, ist sie aber auch sehr stark und rundum sehr, sehr bepackt. Über zwanzig Klimmzüge zum Aufwärmen, sage ich nur. Toller, runder, praller und straffer Popo. Zudem mag ich sie, weil sie so ein offenes Lachen und insgesamt ein freundliches, nettes Wesen hat.

Nun, gestern konnte ich genau hören, was die zwei Maedels so redeten, während ich allein vor mich hinstrampelte. Allein waren sie wohl auch in ihrer Ecke des Studios –zehn Uhr morgens, und das am Ende der Sommerurlaubszeit. Und da haben selbst viele unserer Hartgesottenen keine Lust, sich zu schinden, sondern warten lieber bis in die Abendstunden.

Also, die zwei mächtigen Muskelmaedels waren allein bei ihrem Training. Und ich saß im Raum daneben auf meinem Ergometer. Unbemerkt, wie ich annahm. Oder doch nicht? Je länger ich nämlich über das Gespräch der zwei nachdenke, desto mehr beschleichen mich da Zweifel. Aber urteilt selbst – hier die »Kernpassage«, ich geb’s mal aus der Erinnerung heraus wieder:

Die Powerlady: »... so, und noch mal. Komm, das packst du, Und hoch damit. Hoch, sage ich. Ja, so ist es gut. --- Also, ich träume davon, mir so ein Kerlchen zu suchen, das in Ehrfurcht vor meinen Muskeln erstarrt – du weißt, wie ich das mit dem Erstarren meine. Also so ein schnuckeliges, aber schmächtiges Kerlchen, am besten mit Brille, mit nicht viel in den Armen, aber reichlich auf dem Bankkonto. Ja, einer, der nicht nur scharf wird, wenn er meine Muckis sieht, sondern einer, dem dazu noch vor Angst die Hose flattert.«

Das Musclegirl: » Ja, lege noch eine Scheibe drauf. Gut. Ein Kerlchen, sagst, du. Ah ja. Sehr schön. Und was würdest du mit dem machen?«

Die Powerlady: »Ihn dazu bringen, dass er mich bedient. Also, ich meine jetzt nicht aufräumen und putzen und so. Obwohl. Das hätte auch was. Aber, nein. Mir geht’s in dem Fall wirklich um mich.«

Das Musclegirl: »Also. Dann mach ich noch mal zehn. Du hilfst bei der letzten Wiederholung, wenn’ sein muss, ja? Wie meinst du das, es geht nur um dich?«

Die Powerlady: »Na, du Dummchen, ist doch ganz einfach. Stell dir vor, du kommst direkt vom Training. Was machst du dann meistens? --- Komm, komm. Zehn hast du, eine noch. Gut. Und noch eine! Hoch, hoch! Klasse, das war’s.«

Das Musclegirl: »Uff, ui, ui, ui. Oh, krass, was habe ich für einen Pump! --- Was ich dann mache? Ich trinke ein oder zwei große Gläser Wasser und esse eine Kleinigkeit. Ja, und dann lege ich mich ausführlich in die Wanne. Heiß. Ganz heiß. Und mit viel Schaum. Und dann ...«

Die Powerlady: »Stopp. Da sind wir schon gerade richtig. Mein Jüngelchen müsste mir dann aufwarten. Neben der Badewanne. Muss da ganz ordentlich und brav stehen, mit einem Handtuch über dem Arm, und warten, bis ich fertig wäre. Dann muss er mir aus der Wanne helfen und mich abtrocknen.«

Das Musclegirl: »... genau, und dann hat er gefälligst zum Massageöl zu greifen, und mich von Kopf bis Fuß einzureiben. Aber mit allem Pipapo. Oh, nur einreiben? Nicht mehr?«

Die Powerlady: »Ja. Nur eine Massage. Das ist ja der Witz der Sache. Stell dir das doch mal vor. Das Jüngelchen steht neben der Badewanne und wartet. Sieht dabei, wie sich dein Prachtbody im Wasser aalt. Und die ganzen Muskeln, wie sie unter der nassen Haut zucken. Vielleicht sogar noch aufgepumpt. Was meinst du, was der am liebsten tun würde?«

Das Musclegirl: »Ach so. Jetzt versteh ich. Klar. Der darf nicht, obwohl er will. Ja, die Idee gefällt mir. Aber, jetzt mal los, du bist dran...«

Die Powerlady: »Leg aber noch was drauf. So, dann will ich mal meine Lieblinge quälen ... «

Das Musclegirl: »Gut, gut, mach weiter so. Und komm, sieben, acht, neun, zehn, elf. Warte – und zwölf. Super. Krass, was du für einen Pump hast!«

Die Powerlady: »Puh. Uff. Mal kurz dehnen. Die brennen wie verrückt. Das war heftig. --- Aber, hach, das Beste kommt aber noch. Wenn er, also der Typ, von dem wir grad reden, wenn der da so steht, so theoretisch, neben der Badewanne, dann darf der dabei natürlich nicht viel anhaben. Ist ja auch so schwül und warm da, direkt neben der Wanne mit dem ganzen heißen Wasser. Also, am besten nur ein paar enge glänzende Boxer-Shorts, so dass er auch richtig Probleme hat, seinen Zustand zu verbergen.«

Das Musclegirl: »Du bist mir eine! Ihn heiß machen mit deinen Muckis, ihn aber nicht lassen. Und ihn quälen, weil er enge Boxer-Shorts tragen muss. Also, echt. Jetzt sage mir nur noch, du hättest schon jemanden dafür im Auge. Ja, hast du? Echt?«

Ab hier war das Gespräch dann unverständlich, weil sie mit den Hantelscheiben klirrten und dann sehr viel leiser sprachen ... Und ich frage mich immer noch, ob die nur so dahin geredet haben. Oder ob sie eine konkrete Person ins Auge gefasst haben. Einen dünnen schlanken Mann. Mit Brille. Nämlich jemanden wie mich ...

Donnerstag, 12. August 2010

Wieder da: Das Forum von Fibofoto

Den Link dazu gibts rechts unten in der Leiste. Also: Ich find's schön, dass dieses Forum wieder da ist. Ich hielt das immer für sehr wichtig in unserer Sezne, da es sich vor allem und nicht unter ferner liefen mit unserem Thema befasst hat. Und das auf Deutsch, so dass auch alle nicht Englischsprachigen da mit halten können. 

Dienstag, 10. August 2010

"Schöne herkulische Venus" - Sandwina

Ich weiß ja nicht, was all die gut gekleideten Herren in ihren gestreiften Stresemann-Hosen und Gehröcken, mit ihren runden Melonen und glänzenden Zylinderhüten auf den Köpfen fühlten, die Männer von Welt mit dem Monokel im Auge und dem kunstvoll gezwirbelten Schnurrbart, wenn sie sie sahen – ich kann es nur vermuten. Ich möchte aber mal annehmen, dass es so manchem nicht anders gegangen wäre als mir, wenn er sie erblickt hätte: Also, ich hätte angefangen zu jiepern ...


Denn: Ein klassisches, regelmäßig-schönes Gesicht mit dunklen Augen und einer Wolke brünetter Haare, dazu gut einen Meter achtzig groß, klassische Sanduhrfigur. Damit nicht genug, besaß diese schöne Hünin einen unglaublich festen Muskeltonus am ganzen Körper und präsentierte letztgenannten zudem für die damalige Zeit nachgerade skandalös knapp bekleidet, so dass man den drallen, runden Popo und die enormen 67,5-Zentimeter-Oberschenkelmuskeln ebenso sah wie die kraftvollen 43-Zentimeter-Arme.

Ein Körper, mit dem die stramme 90-Kilo-Gigantin unglaubliche Dinge anstellen konnte, weil er so wahnsinnig stark war. Tochter eines Athletenehepaares und von Kindesbeinen an intensiv trainiert, begann sie ihre Karriere in diversen Zirkus-Unternehmen, mit denen ihr Vater zusammenarbeitete. Sie begann als Männerringerin, die jedem Kerl 100 Mark anbot, der sie auf die Mate legen konnte. Was, so die Legenden der Kraftsportwelt, nie jemand geschafft hat.

So lernte sie auch ihren Mann kennen – der glaubte, eine Frau mal eben niederzuringen und dafür 100 Mark zu bekomme, sei eine recht einfache Zwischendurch-Beschäftigung und ideal, um sich schwarz einen Hunderter zu verdienen. Aber wie er sich später grinsend erinnerte, hatte er kaum den Ring betrete, als er auch schon mit unwiderstehlicher Kraft gepackt wurde, den blauen Himmel über sich erblickte und auf den Brettern landete. Sie blieben 52 Jahre verheiratet.

Ihr Entree in die Öffentlichkeit geschah mit einem ziemlichen Knall: Bei einem Besuch in New York demonstrierte die schöne Riesin ihre Kraft und behauptete, es gäbe niemanden, der mehr heben könne als sie. Es sei jeder herausgefordert, sich an ihr zu messen. Wer zu der öffentlichen Kraftdemonstration kam, war niemand anderes als „Der Große Sandow“, der Vater des modernen Bodybuilding und Powerlifting, ein Mann, dessen Körperbau noch heute den Neid so manches Eisensportlers erregt.

Was aber dann geschah, erregt bei Typen wie mir auch etwas: Zuerst glaubte sie, nun doch über das Ziel hinausgeschossen zu haben. Doch gab sie nicht klein bei und begann einfach damit, enorm schwere Gewichte zu stemmen. Die Sandow dann aufnahm und ebenfalls hochhob. So ging das hin und her, bis sie schließlich ein Gewicht von um135 Kilo ergriff und es hochstemmte – einhändig. Sandow aber schaffte das nur bis zur Brust --- sie war die Siegerin.

In der Zeit des Viktorianischen Zeitalters mit seinen festgefügten Vorstellungen von weiblich und männlich nicht nur eine Sensation, sondern fast schon ein Skandal, zumindest dürfte das so die Öffentlichkeit gesehen haben, als sie aus den damaligen New Yorker Zeitungen von der Affäre lasen und da auch das fragliche Gewicht genannt sahen. Ich würde annehmen, es gab auch schon damals Typen wie mich, die still und heimlich diese Show genossen haben ...

Sie jedenfalls machte die Affäre unvergänglich, als sie mit leisem Spott daraus ihren Künstlernamen ableitete: Geboren als Katharina Brumbach in Bayern, nannte sie sich nun „Sandwina“, eine Abwandlung des von ihr besiegten „Sandow“ (der bürgerlich Friederich Wilhelm Müller hieß und aus Königsberg stammte).

Nun lebte sie jahrelang von unglaublichen Kraftdemonstrationen, wie dem Jonglieren mit Eisenkugeln, dem einhändigen Stemmen ihres 75 Kilogramm schweren Mannes, dem Heben von Pferden (!), dem Herumtragen von Kanonenrohren, die eine halbe Tonne wogen, oder dem Bewältigen schwerer Eisengewichte, an denen noch mehrere Männer hingen. Auch stemmte sie einhändig bis zu drei ihrer Artistenkollegen.

Ja, und die dollste Nummer war wohl die hier: Sie packte eine Kette, deren Enden an den Körpern von Radfahrern befestigt waren. Dann traten die Jungs los, während sie – unterstützt von der Fliehkraft – allmählich ihren mächtigen Arm zur Hochstrecke brachte, bis die Radfahrer wie in einem Karussell im Kreis durch die Luft geschleudert wurden. Kein Wunder, dass Zirkusplakate sie ankündigten als „Schönheit und Kraft“, als „Lady Hercules“   und als „Deutschlands schöne herkulische Venus – die stärkste Frau, die jemals lebte.“

Sandwina blieb jahrzehntelang vor allem in ihrer Wahlheimat Nordamerika aktiv, ehe sie sich als Mittsechzigerin von Varieté und Zirkus (hier vor allem Barnum & Bailey sowie Ringling Brothers) zurückzog. Stark blieb sie bis fast zum Schluss, wie sie mit dem gelegentlichen Zerreißen von Telefonbüchern, dem Aufbiegen von Nägeln und Hufeisen zeigte. Ihre Lebensdaten: 1884 bis 1952, als sie am Krebs starb – da verliert jeder. Ihr Sohn Ted Sandwina machte als Boxer Karriere.

Wie ein Fachmann mal äußerte: „Sandwina war die stärkste Frau ihrer Zeit und fraglos einer der stärksten Menschen überhaupt.“

Donnerstag, 29. Juli 2010

Brigita Brezovac — 2. Sieg:
Diesmal die Europa Battle of Champions
















Da kann man ja nur gratulieren: BB hat's innerhalb einer Woche zum zwotenmal geschafft, einen internationalen Profititel zu holen. Wie in ihrem Blog zu lesen ist, bedankt sie sich bei allen Fans und Freunden und kann es wohl selber noch nicht so richtig fassen. Dass das ihrer Karriere und damit auch ihrer Popularität einen enormen Drive geben dürfte, das steht, so vermute ich mal, außer Frage.

Interessant auch, dass sich da mit Blick aufs Alter ebenso wie die Herkunft vielleicht sogar eine Wachablösung anbahnt: BB ist noch recht jung, dito Alina Popa. Und beide stammen aus osteuropäischen Ländern, die eine aus Slowenien, die andere aus Rumänien. Mal sehen, was da sportlich noch so alles gehen wird. Die paar Fotos von BB, die von dem Match zu sehen waren, zeigen sie jedenfalls in supberber Form.  


















Bei der Europa Battle of Champions handelt es sich um einen neuen Wettkampf aus dem IFBB-Profibereich, der am 23./24. Juli in Connecticut und dort in der Stadt Hartford über die Bühne ging (das ist die Stadt, die der ein oder andere von Mark Twains Klassiker "Ein Yankee aus ... am Hofe von König Artus" kennt. Oder auch nicht. Egal.) Promoter waren Ed und Betty Pariso, letztere ja den echten Muskelmaedel-Fans auch nicht gerade völlig unbekannt, weil noch mit um die 50 in einer nachgerade zum Niederknien zwingenden Verfassung. Fotos gibt's unter anderem hier.


Derzeit ist Brigita in den USA auf einer Tour, sie hat auch schon mit dem bekannten Fotografen Bill Dobbins neue Fotos aufgenommen. Da wäre ich gern dabei gewesen, zum einen, um vom Profi noch was zu lernen, zum anderen --- gucken wird man ja wohl noch dürfen, vor allem, wenn das zu betrachtende Maedel dermaßen tolle Muckis hat, und dazu ein paar lebensgefährliche grüne Augen und auch im übrigen derart reizend ist, oder?

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An alle Leute, die es noch nicht getan haben: Seid so lieb und stimmt bitte auch noch ab bei der Umfrage rechts oben. Danke!

Dienstag, 27. Juli 2010

Neue Story: Neulich am Strand

Ab und zu bekomme ich Story-Entwürfe geschickt, zum Veröffentlichen. So wie diese hier. Die habe ich noch nach gutem redaktionellem Gebrauch leicht bearbeitet. Jetzt steht sie hier - hoffentlich euch allen zum Spaß. Und dem Einsender AW ein ganz herzliches "Danke"!

P.S.: Schon abgestimmt bei der Umfrage rechts oben???

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Ich bin ein ganz normaler Mensch. Habe einen Job, und bin ledig. Bis zu jenem Tag.

An diesem Sonntagmorgen beschloss ich, meine übliche Runde am Meer zu joggen. Doch dieser Entschluss sollte mein Leben für immer verändern.

Am Anfang war auch alles normal, bis ich sie sah. Sie kam gerade aus dem Wasser herausstolziert. Diese Frau war einfach ein Traum. Langes blondes Haar, sonnenbraune Haut und ein extrem athletischer Körper, auf dessen geölter honigfarbener Haut das Wasser perlte. Sie stand da in der Brandung, die Beine breit gereckt und bot mir den vollen Blick auf ihren Body. Denn abgesehen von einem silberfarbenen Slip und zwei kaum eierlöffelgroßen Stoffstücken über ihren kleinen, aber sehr straffen Brüsten trug sie --- nichts.

Augenscheinlich genoss sie die Brandung, da sie das Wasser gegen sich anstürmen ließ und dem standhielt. Die Hände in den Hüften, stand sie da, während die Flut von hinten gegen sie anbrandete und ihr das schulterlange Haar gegen den Rücken klatschte. Zwischendurch hob sie die Hände gegen den Hinterkopf und bog ihr Kreuz durch. Entspannte sich, wandte sich zur Flut, breitete die Arme aus und ließ nun das Meer von vorn gegen sich anprasseln – sie stand wie eine Eiche, ihre langen goldfarbenen Haare flogen nach hinten, das durch die Wucht aus ihnen herausgepresste Wasser glitzerte im Sonnenlicht wie eine Myriade von Perlen ...

ch blieb stehen und konnte einfach nur staunen. Denn bei ihren Bewegungen fiel mir auf, dass sie anders aussah als die meisten Frauen. Nicht nur, dass sie sich da sehr ungezwungen und doch lasziv bewegte, sondern auch, dass sie ganz offen zeigte, was sie hatte. Und sie hatte viel – nämlich Muskeln. Mehr Muskeln. Ganz viele Muskeln, diese aber in äußerst harmonischer Symmetrie an ihr verteilt.

Breit reckten sich ihre ausladenden Schultern. Weit spannte sich ihr dramatisch von unten nach oben ausdehnender Rücken. Hoch aufragend wölbten sich ihre kraftstrotzenden Bizeps’. Mächtig schwollen die starken Schenkel mit den prachtvoll ausgeprägten Muskeln. Prall und fest rundete sich das Halbkugelpaar ihres Popos, während der flache Bauch unter der Anspannung das klassische, scharf ausgeprägte Sixpack erkennen ließ ...

Als sie sich wieder mal zum Strand hin drehte, sah sie mich allem Anschein nach. Denn sie lächelte in meine Richtung. Ich fühlte mich ertappt und lief schnell weiter.

Eine Woche verging. Eine Woche, in der ich nur noch an sie denken konnte. Der Sonntag kam. Und natürlich ging ich da am Meer joggen. Ich suchte regelrecht nach ihr, aber ich konnte sie nicht sehen. Auf dem Heimweg geschah etwas Unglaubliches. Als ich eine kleine Pause auf den Steinen am Meer machte und mich aus einer Tube mit Sonnenschutzmittel eincremte, bemerkte ich, wie jemand zu mir heran schwamm. Erst als die Person näher kam, bemerkte ich, dass es die Traumfrau von vergangener Woche war.

Sie stieg aus dem Wasser.
Kletterte zu mir hoch.
Geschmeidig wie eine Raubkatze.
Blieb direkt vor mir stehen.
Eine Hand in der Hüfte.
Die Hüfte zur Seite eingeknickt.
Eine sehr verführerische Haltung.
Und doch unterschwellig dominant, weil all ihre Muskeln von ihrer Selbstsicherheit kündeten.
Kühles Salzwasser tropfte auf mich herab, aus ihren Haarspitzen ebenso wie von den straff abstehenden Nippeln ihrer Brüste.

“Ich bin Lisa“, sagte sie, während ihre wunderschönen blauen Augen plötzlich mutwillig dreinschauten, „und du, Kleiner, du verspritzt da gerade was, was du noch brauchen könntest!“

Ich schaute von ihrem blonden, langen Haar und ihrem äußerst muskulösen und durchtrainierten Körper an mir herunter. Und stellte fest, dass ich immer noch die geöffnete Sonnenmilchtube in der Hand hielt. Die Hand lag ungefähr auf Höhe meiner kurzen, unübersehbar sich füllenden Jogginghose. Und die Hand, nun, die war angespannt, so dass sich ein Gutteil der weißen Milch aus dem roten Kunststoff über meine Leibesmitte ergoss...

Eindeutig zweideutig.
Sie lachte.

Eigentlich stand ich nie auf Bodybuilderinnen, doch diese war einfach zu sexy, um ihr widerstehen zu können. Sie setzte sich neben mich. Wir kamen ins Gespräch, bei dem sie ständig bemerken konnte, dass ich ihr nicht gerade abgeneigt war. Sie fing schließlich an zu lächeln, verrieb mit schneller Bewegung einen Teil der Sonnenmilch auf meinem Bauch, sagte, ich solle auch den Rest gut einölen, damit meiner hellen Haut nichts passiere. Dann – unglaublicherweise – dann gab sie mir ihre Telefonnummer. Sprach’s und sprang mit einer einzigen kraftvollen und dynamischen Bewegung aus der Hocke in einem Hechtsatz heraus wieder ins Wasser. Schwamm davon.

Ich musste die ganze Zeit an sie denken. Ich hatte bis dahin geglaubt, mir nor- maler- weise nichts aus solchen starken Muskelmaedels zu machen. Aber diese hier verursachte bei mir einen quälerischen Zustand der dauerhaften Erregung. Quasi vierundzwanzig Stunden am Tag, während ich davon träumte, erst ihre Bizeps zu streicheln und zu küssen und dann ....

Drei Tage später rang ich mich endlich dazu durch, sie während meiner Mittagspause anzurufen. Sie meldete sich mit einem „Ja bitte“. So mit einer richtigen Sexy-Stimme. Dermaßen unwahrscheinlich sexy, dass ich gleich wieder hart wurde, härter und ganz hart.

So, als würde sie es ahnen, fing sie an zu lachen und wir verabredeten uns für Sonntagmorgen bei den Steinen am Meer. Diese waren sehr abgelegen, was sich dann für sehr praktisch herausstellte.

Wieder war es Sonntagmorgen, und ich kam zu unserem Treffpunkt. Sie wartete bereits und sah wie immer zu Anbeißen aus. Einen rosafarbenen Bikini hatte sie an, womöglich noch winziger, als der silberfarbene der beiden vorangegangenen Treffen. Ich setzte mich neben sie, und wir erzählten wieder. Während dem Gespräch legte sie immer wieder ihre Hand auf meinen Oberschenkel. Bei jeder Berührung immer näher an meinen „Mann“. Als sie ihn dann berührte und ich ihren festen Griff spürte, kam es einfach über mich. Ich fiel auf sie und begann sie zu küssen und sie auszuziehen. Doch sachte schob sie mich von sich weg, lächelte und sagte: „Nicht so hastig, mein kleiner Hengst.“

Mit diesen Worten hob sie mich einfach herum, mich, einen Kerl! Hob mich mit unwiderstehlicher Kraft herum. Setzte sie sich auf mich drauf und präsentierte ihre ganze Muskelpracht. Spannte die Arme an, ließ ihre Bizeps schwellen, auch ließ sie ihren Rücken sich zu einem breiten „V“ auswölben. Und ihr Busen zuckte bei jeder Anspannung ihrer harten Brustmuskeln auf und ab, während ihr flacher Bauch bei jedem Atemzug ihre Konturen zeigte. Ich hätte sie so gerne angefasst, doch leider waren meine Arme durch ihre muskulösen Beine wie mit einer riesigen Schraubzwinge an meinen Körper gepresst und konnten sich nicht befreien, geschweige denn bewegen.

Mein Verlangen nach ihr wuchs ins Unermessliche. Doch sie genoss ihre Überlegenheit und begann nun mit ihrem harten Hintern an meinen empfindlichsten Teilen zu reiben und zu reiben. Ich glaubte, es nicht mehr aushalten zu können.

Schließlich stand sie wieder auf, legte sich neben mich und öffnete ganz langsam die Schnur meiner Shorts, dann die Hose und fasste dann an -- nun, an meine sehr erregte Erregung. Sie spielte damit und rieb und drückte und knetete, was sich ihr da entgegenreckte. Und zögerte immer wieder hinaus, was da hinaus wollte, immer wieder. Und so vergnügten wir uns bald den ganzen Tag. Am Abend stand sie auf und sagte „Ich melde mich wieder bei dir.“

Und verschwand.

Sie hatte sich nie wieder gemeldet, bis zu jenem Tag, als ich sie wieder am Strand sah …

Dienstag, 20. Juli 2010

Der Knüller: Brigita Brezovac gewinnt Tampa Pro Show!
















Herzlichen Glückwunsch nach Maribor: Brigita Brezovac hat zur Überraschung weiter Teile der Fachwelt diese Show gewonnen! Und damit die als Top-Favoritin gehandelte Kanadierin Cathy LeFrancois abgehängt; die landete sogar hinter der inzwischen in Texas ansässigen Tina Chandler nur auf Platz drei.

BB überzeugte wohl durch eine detailreiche, klare Definition in Kombination mit sehr symmetrischem Körperbau. Die ebenso sympathische wie intelligente und zielstrebige sowie sehr, sehr attraktive, blonde Slowenin mit den grünen Augen hat damit ihr Profi-Debüt mit einem ähnlichen Knaller begonnen wie Alina Popa im vergangenen Jahr. Die Fachwelt führt die Niederlage von Le Francois (neben BB's Top-Form) auch darauf zurück, dass sie zusätzliche Masse aufgebaut habe.

Von den Europäerinnen folgte dann noch Skadi Frei-Seifert auf Platz 13, auch dafür herzlichen Glückwunsch. Für Daniela Sell hat es leider nicht über die Vorrunde hinaus gereicht; sie gehört zu den Muskelmaedels, die daher alle zusammen auf dem undankbaren Platz 18 gelandet sind. Aber überhaupt dort auf diesem Wettkampf anzutreten, das  ist auch schon eine Leistung. Und eine Rückkehr ist im Bodybuilding bekanntermaßen eh etwas Schweres, Daniela Sell war ja meines Wissens einige Zeit von der Wettkampfbühne weg. Bleibt zu hoffen, dass sie ihren Biss wahren kann, um weiterzumachen.  Es sei ihr zu gönnen und uns Fans zu wünschen!

Die Platzierungen in der Übersicht:
1. Brigita Brezovac
2. Tina Chandler
3. Cathy LeFrancois
4. Helen Bouchard
5. Nicole Ball
6. Dayana Cadeau
7. Debbie Bramwell
8. Antoinette Thompson
9. Lisette Acevedo
10. Emery Miller
11. Nancy Lewis
12. Jennifer Sedia
13. Skadi Frei-Seifert
14. Candice Carr-Archer
15. Beni Lopez
16. Jena Mackey
17. Wendy McCready
18. Andrea Ferreira Carvalho
18. Aurelia Grozajova
18. Beverly DiRenzo
18. Carmen Knights
18. Daniela Sell
18. Irene Andersen
18. Mary Ellen Jerumbo
18. Mercedes Bazemore
18. Myriam Bustamante
18. Tracy Mason
18. Yusmary Villalobos


Samstag, 17. Juli 2010

Muskelmaedel – was wäre wenn?
Eine shorte Story

Vorm Weiterlesen: Bitte rechts bei der bis August 2010 laufenden Umfrage abstimmen; die Erklärung dazu findet sich im Posting vom 16. Juli.

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Muskelmaedel – was wäre wenn?

Schon mal auf eine von diesen Muscle-Worship-Session-Anzeigen reagiert, wie es sie früher in den Bodybuilding- und Wrestling-Magazinen in mies gedruckten Schwarz- weiß gab und wie sie sich heute auf vielen Websites finden?

Schon mal  wochen-, wenn nicht monatelang darüber nachgegrübelt, ob man das doch einmal probieren soll oder nicht? Und darüber, wie man die kapriolenschlagende Phantasie endlich unter Kontrolle bekäme. Schließlich allen Mut zusammengenommen und bei einem auserkorenen Muskelmaedel angerufen.

Schon mal die Aufregung gespürt, die sich allein schon bei diesem Anruf eingestellt hat? Bei dem Gefühl, wenn man ihre leise, möglicherweise leicht heißere, auf jeden Fall aber verheißungsvolle und selbstsichere Stimme hört, während man selber nur mit einem unkontrollierbaren Tremolo in der Stimme reden und nur stotternd sein Anliegen vorbringen kann? Nämlich sich mal mit einer richtig muskulösen Frau zu treffen und ihre Muskeln ganz nah vor Augen zu sehen, sie einzuölen und zu bewundern und ihre Kraft zu spüren ...

Schon mal gehört, wie sie auf die Frage reagiert, in welcher Verfassung sie denn so sei und ob sie auch richtig Muskeln habe? Und dann die erwartete, aber doch mit Unglauben zu hörende Antwort bekommen, dass sie, oh ja, Muskeln habe und zwar richtig starke und große und gut ausgeprägte dazu. Und deren Wirkung auf einen Betrachter sei im Moment eh noch sensationeller, weil sie in einer Phase irgendwo zwischen „off season“ und „stage-definition“ sei.

Schon mal das Gefühl erlebt, wenn sie dann nach deiner Verfassung fragt? Wenn du ihr schilderst, was und wie du aussiehst, wie groß und schwer du bist und welchen Sport (wenn überhaupt) du treibst? Wenn du dann ihr selbstsicher-spöttisches Lachen hörst, wie sie dir sagt, dass jemand wie du gegen sie mit völliger Sicherheit keine Chance haben dürftest und sie sich darauf freue, dir einmal genüsslich die Kraft zu demonstrieren, die in ihren gewaltigen Muskeln stecke?

Schon mal den Kloß im Hals gehabt, wenn du mit krächzender Stimme und abgehackten Sätzen wissen willst, wie sie sich denn bei solchen Anlässen zu kleiden pflege. Und deine Phantasie nur mit Mühe gezügelt, wenn sie dir erklärt, dass sie selbstverständlich völlig offen sei für deine Wünsche – zumal sie sich eh gern so richtig sexy kleide, um all den Typen zu zeigen, was sie habe, und sie verrückt zu machen und sie doch auf Distanz zu halten. Knapp und knäpper sei ihr natürlich ebenso lieb wie Lack und Leder, und hohe Absätze sowieso, brächten sie die Herzform ihrer Waden doch so richtig schön zur Geltung und hielten ihre Oberschenkel beim Gehen unter Spannung.

Schon mal gespürt, wie sich dein Magen umzudrehen beginnt, wie dein Mund trocken und deine Hände feucht werden, wenn du mit rasendem Herzen an ihre Tür klopfst? Und nach dem Herein-Ruf und dem Öffnen sowie Schließen der Tür die Sensation erlebst? Sie kommt auf dich zu, leicht geölt, hüftschwingend, die mächtigen Schultern breit gereckt, die muskel- bepackten Arme lässig herabhängend, die nachgerade gewaltig ausgebildeten Oberschenkel sich unter der Bewegung an- und abspannend.

Schon mal erlebt, wie sie schließlich vor dir steht, ganz nah, noch näher, so dass du ihren Atem spürst? Wie sie leicht maliziös lächelt, während sie selbstsicher ihre Fäuste in der harten, schlanken Taille abstützt, so dass ihr Rücken links und rechts Flügel zu bekommen scheint und ihre Bizeps sich in einer dramatischen Kurve nach unten auszuwölben beginnen?

Schon mal geglaubt, voller Ehrfurcht vor ihrer offensichtlich unüberwindlichen Kraft und ihrer erotischen Ausstrahlung, kurz: ihrer weiblichen Dominanz, in die Knie sinken zu müssen, während sich deine Hände nach den prachtvollen Schenkeln und der einladenden Prallheit ihres Popos recken?

Schon mal genau in diesem Moment die dank Mikrofon zu einem Kratzig-Blechernen verzerrte Stimme des U-Bahnfahrers gehört, der dir deine Haltestelle ankündigt? Wie du beim Aufstehen, noch halb im Tagtraum befangen, beschließt, dass du morgen, also ganz bestimmt morgen, bei dem Muskelmaedel deiner Wahl anrufen wirst?

Schon mal eben jetzt den aus dem Sitz dir gegenüber kommenden Blick gefühlt? Den Blick, der von der straffen, sich durch die Bewegungsreibung erhöhenden Spannung deiner Hose nach oben wandert, bis er deine Augen erreicht? Wie ihr Blick sich wieder ganz rasch senkt, ihr Mundwinkel und ihre Brauen kaum merklich, aber anerkennend zucken, ehe sich ihre Augen wieder mit deinen treffen?

Schon mal zurückgeguckt und festgestellt, dass die schönen grünen, verlockend strahlenden Augen einer attraktiven Frau gehören? Einer wirklich attraktiven und jedenfalls sehr, sehr athletischen Frau, deren Haut die Farbe von dunklem Kirschholz hat? Und sich über augenscheinlich ebenso harten, voluminösen Oberschenkeln spannt? Und über Unterarmen mit klar gegliederten, straffen Muskelsträngen, bedeckt von einem Geflecht gleichsam mäandrisch sich windender Adern?

Moment, denkst du, das ist doch --- und dann stehst du auf dem Bahnsteig, allein, während sie in der U-Bahn bleibt, die nun mit schrillem Gekreisch dahinten in den Tunnel eintaucht ...

Schon mal überlegt, wie du dich dann fühlst???


Freitag, 16. Juli 2010

Umfrage: Welche Bodypartien eines Muskelmaedels machen euch am meisten an?

Diese Umfrage wollte ich schon länger gestellt haben, aber wie's manchmal so geht: Aufgeschoben heißt vergessen. Doch dann wurde ich von mehreren Seiten dran erinnert. Und hier ist sie nun! Viel Spaß damit. Die Umfrage läuft wie die vorangegangenen auch einen Monat.

Das alles verfolgt keinen tieferen Sinn. Hier geht es einfach nur darum, mal stichprobenartig zu ermitteln, wie sich mit Blick auf die Körperpartien "unserer" Muskelmaedels die Vorlieben von uns Fans verteilen. 

Um das mal festzu- stellen, habe ich bewusst einige Aspekte außen vor gelassen, damit man sich auch auf die hier wichtigen konzentriert: Man kann nicht ankreuzen, dass man "alles an ihr" mag, auch kann man nicht mehrfach entscheiden, sondern muss sich auf eine Partie festlegen (habe ich auch grade gemusst ...). Also Bizeps, Bauch oder eben Waden ... jeder, wie er mag.

Und den Umfrageteil "Gesicht" habe ich mit Blick auf eine Frage nach Körperpartien ebenso weg gelassen wie die nach dem, was dem Mann ja nun an jeder Frau gefällt (abgesehen davon, hätte ich diese Frage nun wirklich hier für zu obszön gehalten). 

Dabei sollte eins trotzdem klar sein: Man sollte einen Menschen immer als ganzes sehen. Und bei Body- buildern gilt ja zudem die alte Beurteilungs-Regel, dass die Bühnenrichter sich nicht von besonders ausgeprägten Körperpartien beeindrucken lassen dürfen oder nur von einer enormen Masse, wenn das jeweils im Missverhältnis zur Größe respektive zu den übrigen Proportionen steht.  

Mittwoch, 7. Juli 2010

"Seit welchem Alter habt ihr den Muckimaedel-Fetisch?" Vorbei isses ...

... natürlich nicht mit dem Spass und dem Reiz und der Begeisterung und der Qual für/durch die Begeisterung, die bei uns Frauen mit muskulösen, sexy Bodys auslösen. Sondern mit der oben genannten Umfrage.

Ich gebe hier das komplette Ergebnis wieder, weil ich die Umfrage rechts demnächst löschen und durch etwas anderes ersetzen werde. So aber kann's jeder nachlesen, der sich für das Ergebnis interessiert.

Here we go: "Seit welchem Alter habt ihr den Muckimaedel-Fetisch?"

Umfragedauer: genau vier Wochen, im Juni/Juli 2010.

-Unter 15: 144 Personen (44%)
-15 bis 18: 93 Personen (28%)
-19 bis 22: 31 Personen (9%)
-23 bis 26: 22 Personen (6%)
-27 bis 30: 12 Personen (3%)
-Über 30: 23 Personen (7%)

Insgesamt haben abgestimmt: 325 Personen.

Da haben ja zu meiner Überraschung doch ein paar Leute mehr als angenommen mitgemacht - dafür vielen lieben Dank an alle. Und mir scheint das Resultat schon interessant: So viele Leuten, die ihren/unseren Fetisch schon unter 15 Jahren entwickelt haben. Damit habe ich nicht gerechnet. Stattdessen habe ich eher angenommen, dass die meisten das im Alter zwischen 15 bis 18 Jahren getan hätten.

Jedoch haben fast drei Viertel aller Abstimmenden angegeben, dass sie ihre Neigung zu dieser Art Maedels bis zum 18.Lebensjahr entdeckt hatten. Das wiederum entsprach meinen Erwartungen, demzufolge derlei sich kurz nach der Pubertät manifestiert.

Wobei man über das "Seit wann .." meiner Frage ohne Zweifel diskutieren kann. Man kann das verstehen als "Seit wann habt ihr erstmals von so einer Neigung  geahnt?" oder aber als "Seit wann ist die Neigung bei euch voll ausgeprägt?" Da liegt für mich schon ein deutlicher Unterschied und damit auch eine mehr oder minder längere Zeitspanne dazwischen. Jedoch ungeachtet dessen - in der Phase der frühen Sexualität scheint sich solches auszuprägen. Meistens. 

Denn noch viel mehr überraschten mich all die Leutchen, die das erst mit jenseits der 30 getan haben. Das hätte ich nie und nimmer geglaubt! Aber auch darin liegt ja der Reiz solch einer Umfrage, dass man eben die eigenen Annahmen mitunter ganz kräftig revidieren und Überraschungen hinnehmen muss.

Ach ja: Wenn jemand eine Idee für eine neue Umfrage hat: Immer her damit, da richte ich mich ganz nach euren Wünschen.

Dienstag, 6. Juli 2010

Wer hat noch nicht: Abstimmen!

Sie läuft noch ein paar Stunden, die Umfrage danach, seit wann ihr den Muskelmaedel-Fetisch habt.

Also, an alle, die noch nicht mitgemacht haben: Keine Angst, das Klicken ist nicht mit dem Kauf einer ganz und gar ungewollten und unbenötigten Wasch- maschine oder ähnlichem Ungemach verbunden - es ist einfach nur eine Umfrage, noch dazu eine völlig anonyme.

Wer nun heute noch auf diese Seite guckt: Oben rechts in der Ecke steht sie, die Umfrage. Man möge einfach auf das (falls überhaupt) jeweils zutreffende Alter klicken. Sonst ist nichts zu tun. Danke sehr, auch im Namen von den Leuten, die die Umfrage ausgelöst haben. 

Freitag, 2. Juli 2010

Alina, Brigita + Milena:
Hochglanz mit Muskelmaedels















Ab und zu packt mich der Rappel, und dann versuche ich, das zu tun, was ich von den Profifotografen aus meinem Umfeld gelernt habe, ansatzweise umzusetzen - nämlich das Stylen von Fotos per PC. Sozusagen mit Blick aufs Ästhetisch-Glamouröse.


















Tabu ist dabei aus meiner Sicht lediglich eines - nämlich das Morphing, also die Veränderung von Teilen der Proportion. Sprich: geändert sind hier die Farben, optimiert die Kontraste (da kann man der Kamera meist nur bedingt vertrauen) - aber kein Bizeps wurde künstlich auf weltfremdes Maß vergrößert, kein Oberschenkel von eh schon beeindruckenden realen 65 auf unwirkliche 80 Zentimeter aufgepumpt. Das ist bei Comics okay, da mag ich es auch mal leicht übertrieben, aber nicht bei Fotografien.


















Wie gesagt: Es ging mir in diesen Fällen ausdrücklich um das Stylische. Sozusagen Highgloss-Pictures mit Bodybuilderinnen. Also so, wie ich mir das auch schön gerahmt irgendwo aufhängen würde. Was heißt "würde" - ich habe ja die Bilder, ich kann das ja tun ...



















Ein, zwei Bilder hier mal zum Gucken, die Models sind Alina Popa, Brigita Brezovac und Milena Tevilova.



















Die Fotos habe ich alle höchstselbst bei dem ein oder anderen Treffen mit diesen toll gebauten, netten Damen gemacht. Ich hoffe, das Ergebnis gefällt dem ein oder anderen!