Montag, 21. April 2014

Biceps, female style --- eine kleine Ode 2.0


Und weil es so schön ist, folgt hier der nächste Durchgang mit einem wieder einmal höchst subjektiven Blick auf das, was mir (auch) an (manchen) Frauen gut gefällt - ihre Bizeps-Muckis. Dieser seitens seiner starken Besitzerin stolz präsentierte und kraftvoll angespannte Oberarm ist perfekt: Nicht nur, dass man die unglaublich hohe Wölbung sieht, sondern auch, dass gut zu erkennen ist, wieso es "Bizeps" heißt - der Muskel besteht aus zwei Köpfen ...


Hier zeigt
Dani Reardon, welche Freude sie am Flexing ihrer Super Guns hat - die "most muscular"-Pose spannt die meisten Oberkörper-Muskeln an (und auch welche am Unterkörper, das soll aber eher bei den Betrachtern vorkommen ...). Wieder weibliche Muskeln in anbetungswürdiger Form, im Hinblick auf das Thema des Postings sei das Augenmerk auf die stattlich gerundete Kontur der beiden Bizeps gelenkt, und darauf, wie sich beide zu den Schultern und jeweils zu dem restlichen Oberarm hin klar abtrennem und dennoch sichtlich auch zur Seite hin klar gewölbte Fülle bieten. Und von den Venen auf den Guns war noch gar nicht die Rede ...



Sie ist eine der Göttinnen im Feld der Bizeps-Ladys:
Klaudia Larson. Kaum eine andere Bodybuilderin hat(te) solche erhaben gipfelnde, messerscharf ausgeprägte und dabei prall gerundete Bizeps. Nur zu gerne hätte man mal gefühlt, ob diese "Kanonen" sich unter der warmen Haut so hart anfühlen, wie es aussieht. Wahrscheinlich ist es nicht so - ganz sicher sind sie nämlich noch härter. Öl, von liebevolll-zitternder Hand aufgetragen und einmassiert, das wäre hier bestimmt eine Option, oder?



Reden wir einmal über Masse. Dann aber reden wir bei diesem Thema über
Kim Perez. Die amerikanische Athletin mit den Afro-Euro-Wurzeln verblüfft ihr Gegenüber nicht nur durch ihre wasserhellen Augen und ein strahlendes Lächeln, das sämtliche Glühbirnen von Las Vegas in den Schatten stellt. Nein, sie hat auch zwei der wohl voluminösesten Oberarme im Frauenbodybuilding-Feld. Nicht umsonst ist sie nach wie vor Trägerin des bisher einzigen (nur virtuell verliehenen) Muskelmaedel-Awards. 


(Nachtrag, 1 Tach später --- Leserfrage: "Kim Perez von vorn?" Kein Problem - here she comes:)


Also Muskelmaedel-Award für Kim Perez: Kein Wunder bei diesen Armen, die im Vergleich zu ihrem restlichen Körper und vor allem angesichts ihrer superschmalen Taille extrem massig und imposant erscheinen. Oder um es mit meinem Posting von vor drei Jahren zu sagen: "Arme, die schon in entspanntem Zustand aussehen wie unter Dauer-Pump - wie wirken die erst, wenn Frau Perez mal flext und macht und tut???" 


Zum Schluss noch ein Foto mit
Alina Popa
: Alle bisher gezeigten Guns befanden sich in top austrainiertem Zustand, in Wettkampf-Verfassung. Sie waren "definiert", wie das heißt, wenn das subkutane Fett zugunsten der optimal sichtbaren Muskelteilung auf ein Minimum reduziert ist. Jedoch geht dieser nur temporäre Fettabbau auch immer etwas zulasten des Muskelvolumens. Wer also möglichst pralle Bizeps haben will, sollte bei den Muskelmaedels auf die "Offseason"-Form achten - sprich: Die Zeit zwischen den Wettkämpfen, dann, wenn die Athletinnen "Masse aufbauen" und schwer trainieren und auch entsprechend essen. 


Da mag mancher aber einwenden, dass das so vorhandene Mehr an Fett auch die Konturen der Musken verschwinden lässt. Tja. Kann man so sehen. Aber nur, bis man dieses Bild mit der göttlichen Alina Popa gesehen hat:Nicht nur, dass sie da in der ihr eigenen, entzückend-koketten Weise mit der Kamera spielt und grimassiert, sondern auch, dass der Stoff ihres T-Shirts sich bis zu den Grenzen seiner Belastbarkeit spannt und dehnt, wenn nicht gar darüber hinaus. Nämlich dann, wenn sie mal lässig-langsam ihre Unterarme hebt, die Fäuste ballt und mal so richtig Power auf ihre Super Guns bringt. Auf dass sie sich machtvoll-angsteinflößend recken und strecken und wölben und runden ...  

Und nach'm Schluss dann im Nachgang zum Nachgang doch noch eine Foto als Ausdruck dessen, wie ich mir das so vorstelle mit den Biceps der Muskelmaedels, wie das aussehen soll, wenn sie die Hände hinter dem Kopf verschränkt und wenn dann infolge der Bewegung die Super Guns dreidimensional werden und sich quasi exponenziell ausdehnen ---



Lenka Ferencukova: Die tschechische Sensation mit Wohnsitz in Prag, 1984 geboren, 1,63 Meter groß, 63 Kilo zu Wetttkampfzeiten und 75 Kilo in Offseason. Sie drückt auf der Bank 100 Kilo für drei Wiederholungen und macht ebenfalls dreie beim Kreuzheben mit 150 Kilo. Sie liebt Armdücken. Ja, und dieser Biceps, den würde ich gern mal vermessen, so vermessen bin ich ...


Freitag, 18. April 2014

Biceps, female style --- eine kleine Ode



Joan Lauth, wie sie in den 1990er Jahren leibte und lebte. Mit solchen Aufnahmen fing alles an. Als ich Ende der 1970er Jahre erstmals Fotos von Frauen mit ausgeprägten Oberarmmuskeln sah, Frauen, die diese Muskeln auch noch einölten und anspannten und voller Stolz vorführten, da hing ich am Haken, jiepernd, geifernd und sabbernd. 


Endlich kam die Antwort auf eine Frage, auf die ich von Kindesbeinen an mit brennendem Interesse gewartet hatte: Wieso können die Superheldinnen in den Comics solche mit übermenschlich-außerirdischer Kraft verbundenen Dinge tun, ohne danach auszusehen? Und wie wäre es, wenn sich bei Action-Heldinnen von Emma Peel bis Modesty Blaise unter dem kleidsamen Schwarz ihrer hautengen Lederkostüme und Rollkragenpullover auch die entsprechend starken Arme und Beine abzeichneten? Aber Frauen und Muskeln, so hatte ich erfahren, das sei nicht möglich, biologisch und so. Ach so, und schade eigentlich.


Aber das war schlichtweg Unsinn - Frauen konnten und können Muskeln haben. Und mitunter auch stärker sein als Männer - wow! Als ich das feststellte, erging, ja ergoss ich mich in entsprechend hitzigen Tagträumen, manchmal tue ich das immer noch ...



Und das Indiz für körperliche Stärke sind nun einmal von altersher die Biceps Brachii, also die vorderen Oberarmmuskeln. Sind sie angespannt, dann runden sie sich bei entsprechender Ausprägung stattlich in die Höhe und künden so von der physischen Macht seines Trägers - und nun eben von derjenigen seiner Trägerin. Präziser: Trägerinnen, denn zusehends wurden es zu meiner Freude immer mehr.


Da wird es doch wieder einmal Zeit, einige von mir völlig willkürlich ausgewählte, mit entsprechender Grafik unterlegte Prachtexemplare weiblicher Biceps-Muckis zu würdigen - "Guns", also Kanonen, wie das im Duktus der Fanzirkel heißt. Bereits zu sehen gab es die titanischen Arme von Joan Lauth, Kristy Hawkins, Gina Davis,  Klaudia Larson und einer mir unbekannten Athletin mit wunderbar kantigem "proof of strength". Ausgelöst wurde dieses Posting jedoch durch einige Fotos der in Amerika lebenden Französin 

Nathalie Abellan: Das aus Limoges stammende und in den USA als Fitnesstrainerin tätige Muskelmaedel ist mit 1,53 Metern zierlich gewachsen, zeigte in seiner aktiven Wettkampfzeit einen fraglos knallharten, weit über das Niveau ihrer Schultern kugelig aufragenden 15-Inch-Bizeps - und damit in einer Form, die solche Vögel wie ich als am erregendsten finden: Man blicke auf das - dem Wissen des Unterzeichneten zufolge - nicht gemorphte Foto und bete ihn an,diesen mächtigen Bizepshügel!
 

Das alles, obwohl Nathalie Abellan in einem Interview auf die Frage nach ihrer Lieblingsübung im Gym einmal antwortete: "Ich habe da nicht nicht direkt eine spürbare Vorliebe. Nur muss ich mich manchmal dazu zwingen, die Bizeps' zu trainieren ..." Ausgerechnet! Desungeachtet: Sie ist nicht die einzige Frau, die voller Selbstbewusstsein im Lauf der vergangenen drei, vier Jahrzehnte solche Super Guns entwickelt hat. Da wäre zum Beispiel die Kalifornierin 

Renee Casella, die sich in ihrer "prime time" im Besitze von ebenfalls anbetungswürdigen Bizeps-Muskeln befand. Und die wirkten im Vergleich zu ihrer restlichen, nicht gerade schwächlichen Figur überproportional muskulös entwickelt. Ihre Arme hauen mich bis heute deswegen vom Schemel, weil ihre Muskeln prall und voluminös waren, dabei aber unglaublich konturiert wirkten: Die machtvollen Bizeps präsentierten jede Kante, jeden Einschnitt, wenn sie die Arme bloß hob. Die Dicke ihrer Trizeps war schlichtweg außerordentlich. Und all die klare Ausprägung erfreute das Auge, ohne dass sie sich in einer extremen Definition befand. 

Da hätte jeder Bierkutscher die Farbe gewechselt, wenn sie mal zwecks Vergleich der Muckis mit dem Flexen begonnen hätte. Und dass Renee Casella ihren Oberkörper liebend gern vorführte, das sieht man an jenen Video-Streams, die sie beim Posing zeigen. Das ging es ihr vorzugsweise um ihre beeindruckenden Arme, dann ihren Rumpf, gefolgt von den Beinen und ganz zum Schluss den Popo:
 

Dann ist da - es dürfte kaum einen der treuen Leser von muskelmaedels.blogspot großartig erstaunen - die deutsche Bodybuilding-Legende 

Christa Bauch. Die schwarzhaarige Lady mit dem markant geschnittenen Gesicht und den dunklen Augen, deren zumindest auf Photos klar zu erkennender, geheimnisvoll-dominanter Ausdruck perfekt zu ihren dramatisch sich gen Himmel wölbenden, wie im Relief gemeißelten Guns passte, diese gekrönt von sich unter der Haut plastisch abzeichnenden Venen - ja, sie hatte in ihren Glanzzeiten fraglos einen der "besten Arme" der Welt, wie das im Sprachgebrauch der BB-Szene heißt. 

Für mich war sie eine der besten Bodybuilderinnen ihrer Epoche und eine der erotischsten dazu. Und nach wie vor träume ich von einem "Was wäre wenn",  sprich: einer Muscle-Worship- und Foto-Session mit Christa Bauch zu ihrer besten Zeit. Was leider unmöglich ist, da sie nicht mehr in Wettkampfform ist (aber gemessen an ihrem Alter ist die Mittsechzigerin in phantastischer Verfassung). Aber allein der Gedanke daran, einmal diesen machtvollen Arm zu berühren und zu spüren, wie sich beim Beugen des Unterarms der Bizeps zu regen beginnt ...


Ja, und selbstverständlich fehlt die in der Fanwelt derzeit wohl mit am meisten angebetete Athletin nicht. Natürlich rede ich von

Alina Popa. In Rumänien geboren, dann in die Schweiz und von da in die USA ausgewandert und inzwischen eine der Großen in der Welt des Frauenbodybuilding. Im Lauf der Jahre wandelte sich ihre Frisur von einem burschikos-blonden Kurzhaarschnitt über eine mittellange rotgetönte Frisur hin zu einer pechschwarzen Mähne - was ihr als Besitzerin eines wunderschön geschnittenen und zudem unübersehbar geistreichen Gesichts alles ebenso gut steht wie zwei ihrer Markenzeichen, nämlich und natürlich ihre Super-Hammer-Bizeps. Jeder weiß, wovon ich rede. Zumindest jeder, wer einmal, von ihren an stählerne Anacondas gemahnenden Beinen beherrscht, unter ihr gelegen hat. Und der dann die Hände nach oben streckt, dorthin, wo sie gerade ihre Arme abgewinkelt hat, in den Augen tausend Teufel und auf dem Gesicht ein Lächeln wie eine Gladiatorin beim Sieg. 

Wenn dann die Finger spüren, wie sich Alinas Bizeps-Pakete ballen und schwellen, dann leitet das damit einhergehende Signal direkt zum Empfang des "you're in Heaven, you're in heaven"-Signals. Und das paart sich dann mit dem Unglauben darüber, wie sich der Bizeps von Alina Popa anfühlt: Unter der warmen Haut verfestigt er sich beim Flex zu einem Muskel mit einer Konsistenz wie aus Marmor geschlagen, so unnachgiebig, so fest, so hart, so kantig --- von der damit einhergehenden, ebenso demütigenden wie angstmachenden und erregenden Botschaft des Inhalts "Du hast keine Chance - gar keine!" sei ganz geschwiegen. Um diese Form zu erreichen, trainiert Alina Popa entsprechend. Und wenn man als Photograph Glück hat, dann drückt man genau in dem Moment ab, wenn sich beim Bizeps-Curl ihre grandiosen Muskeln in besonders unvergesslich-beeindruckender Weise aufpumpen:

  
Ach ja ... tempi passati, da Alina Popa sich aus der Session-Szene verabschiedet hat. Ich sage "leider" - sie hat ihre stichhaltigen Gründe dafür und die sind zu respektieren. Aber von solch einem Event und von Muskelmaedels mit solchen Super Guns träumen, das darf man ja hoffentlich noch ...



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 And now for something completely different - nämlich:
Frohe Ostern!        

Sonntag, 30. März 2014

Shannon Courtney, das Smartphone, das Selbsportrait und die Super-Bizeps

Lady in Red mit einem Super-Bizeps, der nach Öl lechzt!
Neue Wörter braucht das Land - hier hätten wir eins, das seit einigen Wochen vergleichsweise epidemisch um sich zu greifen scheint: "Selfie" heißt der fröhlich klingende Terminus und bezeichnet bekanntlich nichts anderes als die mittels des schlauen Handfernsprechers (oder was heißt "Smartphone" eigentlich auf Deutsch?) erstellten Selbstportraits. Und das hat zur Folge, dass sich auch die Besitzerinnen solcher superduper-Arme für die Ewigkeit (eine kleine zumindest) selber ablichten und auf die berühmte Platte oder besser den Speicherchip bannen.

Diese Muskeln sind zu prall, um sich von
einem normalen Shirt erfassen zu lassen ...

Vor knapp zwo Jahren gab es hier schon mal unter der Überschrift "Muskeln per Handy" etwas zu diesem Thema zu lesen - damals einfach als Hinweis darauf, dass in den den sozialen Netzwerken immer mehr Eigenportraits von Muskelmaedels auftauchen. Das damals alles noch unter der Prämisse, dass die Qualität der per Hand erzeugten Bilder oft arg schlecht sei. Nun, die Kameratechnik hat sich seitdem rasant verbessert, es gibt inzwischen sogar kleine Aufsetzopbjektive fürs Smartphone. Mal abwarten, wann die ausgewachsene, große Kamera komplett erledigt sein wird ... 
 
Das ist doch die Höhe, dieser Bizeps!

Nun, inzwischen hat sich das also zu einem auch im Mainstream-gemäßen Denglisch per neuem Fremdwort festgesetzt, zumal es auch immer noch eine Methode für alle Personen mit ungeniert zu offenbarendem Narzissmus ist. Und wer, wenn nicht Bodybuilderinnen, haben den Drang zur Selbstpräsentation? Das ergibt sich doch schon aus der Kombination zweier Begriffe, nämlich:

- "Frau" 
     jede will sich mal vorführen, will Prinzessin sein und von den Prinzen bewundert werden -
und 
- "muskulöser Body"
     auch ein solcher ist nicht nur dazu da, um stark zu sein, sondern um bei jeder sich bietenden Gelegenheit hergezeigt zu werden und bei den Betrachtern Gefühle wie Neid und Erregung zu erzeugen. 
Okay, okay -- ich werfe ja schon den Fünfer in die Chauvi-Kasse!

Shannon Courtney.

Und irgendwie ist es ja auch charmant, vor allem, wenn die "Selfie"-Artistin jemand ist wie Shannon Courtney. Das ist die aus dem kalifornischen Ort Tracy stammende und im nahebei gelegenen Oakdale lebende, mit knapp 1,59 Metern Körpergröße eher zierlich gewachsene Blondine mit den Eiswürfelaugen und jenem Gesicht, an dem nach klassischer Proportionslehre nichts stimmt, Nase zu lang, Kinn zu spitz, Augen zu groß und mit ganz leichtem Silberblick --- habe ich schon gesagt, dass das in der hier vorliegenden Mischung zu einem schlicht umwerfend-attraktivem Ergebnis geführt hat? 



Na, geht da noch was?

Das auch deshalb, weil die Besitzerin dieses Gesichts gern beim Fotografieren grimassiert, wobei sie kulleräugig, schmollmündig und augenbrauenhochziehend mit der Kamera spielt. Und vor allem anderen, weil diese junge Dame noch vor einigen Jahren als Langstrecken-Läuferin unterwegs war, ehe sie dann den sportlichen Kurs hin zum Bodybuilding wechselte. Und das mit aller Entschiedenheit - das sind fraglos zwei der derzeit besten Oberarme in der Szene; ihre Oberschenkel spiegeln wider, was die Abfolge jahrelanges Langlaufen gefolgt von Eisenpumpen für atemberaubende Folgen hat:


Muskelpaket - da erklärt sich der Sinn dieses Wortes!

Längst gilt sie als Shooting Star der Muskelmaedel-Szene. Fachleute wie Steve Wennerstrom phrophezeien ihr eine große sportliche Karriere (falls ihr Interesse an diesem Sport dauerhaft sein sollte). Infolgedessen verfügt sie nun über derart gewaltig ausgeprägte, ungeniert präsentierte Muskeln, angesichts derer solche wie ich und wahrscheinlich mancher andere Leser von muskelmaedels.blogspot.de hechelnd auf dem Bauch hinter ihr her kriechen würden, wenn man denn zum Lohn mal ihrem Superbody mit diesen schlichtweg titanischen Oberschenkelgebirgen, diesem extrabreiten Rücken-Delta, diesen hoch aufragenden Bizepshügeln und dieser prallen Popo-Provokation ölenderweise seine Bewunderung und seinen Tribut zollen dürfte ...

 
Breit gereckt und mit vollem Pump ...

Jedenfalls ist die junge Mutter (ja, das ist sie auch - es gibt ein ganz entzückendes Bild von ihr und ihrem Nachwuchs!) jemand, der gern auf diese Weise seine jeweilige Form vorführt, durchaus selbstverliebt und daher um so anziehender diese mächtigen Bizeps vorführt - gerade die Guns sind das, worauf sie wohl besonders stolz ist. Und der ungeniert-selbstverliebte Touch kommt vor allem bei den Bildern so richtig zum Tragen, die sie etwa in der Umkleide vorm Spiegel gemacht hat, noch in kunterbunten Trainingsklamotten steckend. Unter solchen Bedinungen vermitteln viele Selfies von Muskelmaedels ja auch gern den Eindruck, der Betrachter habe gerade eine voyeuristisches Erlebnis und beobachte die starke Lady beim Posieren in einem von ihr unbemerkten und daher um so intimeren Moment --- Technik macht's möglich...

"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat
den stärksten Arm im ganzen Land?"

Aber wozu all die tiefschürfenden Gedanken darüber, inwieweit Technik Intimität zu Öffentlickeit verwandelt und inwieweit jeder Sich-Selbst-Fotografierende sich selbst in solchen Momenten inszeniert und wo denn dann die wirklich privaten Momente abgeblieben sind? Genießen wir einfach den Anblick dieser umwerfend-attraktiven Frau mit diesem super-athletischen Körper und den anbetungswürdigen ausgebildeten Armmuskeln, die sie so unübersehbar gern und damit zumindest für mich super-sexy vorführt ...  


Und zum Schluss noch einmal ein "Wow"!
        

Freitag, 28. März 2014

Muscles in Red ... eine Shortstory


In aufgrund ihrer Größe unübersehbarer, ja obszön aufreizender Prallheit pressten ihre Brüste sich gegen die glänzende rotstoffige Bespannung. Stolz stand sie da, voller sexueller Eroberungslust gepaart mit einer unüberwindlichen Kraft.

Einer Kraft, die sich in ihren von mahagonifarbener Haut überzogenen Muskelpaketen offenbarte. In steiler Schräge strebten die Hügel ihrer Nackenmuskeln aufwärts, halbkugelig spannte sich in perfekter Symmetrie das Gewölbe ihrer Schulterpartie über ihren mächtigen Armen, die von selbstbewusst-lustbetonter Überlegenheit ihrerseits und von schmerzhaft-erregender Furcht vor der unausweichlichen Niederlage beim Betrachter kündete, von der Angst und der Erwartung an das Ihr-Willenlos-Ausgeliefert-Sein. Die Muskeln ihrer Schenkel spielten bei jeder noch so leisen Bewegung, änderten die Form, grenzten sich in klar ausgeprägter Form voneinander ab, wölbten sich als Ausweis ihrer Kraft wie stählern-straffen in von kaum einer Hand fassbarer Weise, vibrierten wie die Trossen einer Hängebrücke, während ihre Waden augrund hochhackigen Trägerwerks in felsig-kantiger Kontur zu erstarren schienen und dabei eine Härte demonstrierten, die einer Versteinerung gleichkam.

Sie drehte und wendete ihren Körper, so dass sich das rote glänzende und in seiner Bemessung höchst unzulängliche Bekleidungsmaterial jedes Mal aufs Neue in anderer Weise über seiner Trägerin arrangierte. Noch enger freilich spannte sich das ölglänzende, warme glatte Braun ihrer Haut, betonte das durch vielfachen Sieg ihres Wollens über den Schmerz des Sich-Ertüchtigens und über die Nachlässigkeit des Nichtstuns gewölbte, gehärtete, gestraffte Fleisch und dessen ihm innewohnende Unbesiegbarkeit. Eine Unbesiegbarkeit, die ihr körperliches Behagen bereitete und ihre Wollust anstachelte, sie wieder einmal an einem der vielen staunenden Schwächlinge des anderen Geschlechtes auszuprobieren und dabei diesen zu beschämen und zu erniedrigen und zu erregen, auf dass er ihr ...


... ja was?

Das verriet sie nicht. Sie hüllte sich vielsagend in Schweigen, schenkte ihm ein strahlendes Lächeln, fixierte ihn aber offenen, direkten Blickes mit ihren schwarzen Augen, genau wissend, dass die Phantasie ihres Auserkorenen für die angestrebten Reaktionen sorgen werde – für einen unsteten, überall hinschweifenden und doch zu ihr zurückkehrenden Blick, jedes Mal neue Zeugnisse ihrer strotzenden Körperlichkeit, ihrer urweltlichen anmutenden Kraft, ihrer alles demonstrativ-provokant dargebotenen Sexualität entdeckend. Sie wusste genau, was sie bei ihm auslöste. Ein zittriges Geräusper beim Versuch des Sprechens, flatternde Hände und zittrige Finger, deren vorsichtig-sacht tastende Spitzen von seiner Furcht kündeten und eine angenehme Kühle auf dem öligen Warm ihres strammen Muskelleibes erzeugten.

Hach, allein der Gedanke, ihn die Kraft ihrer Hände spüren zu lassen, ihn mit wohltuend langsam-lässigem Genuss zu Boden zu zwingen, ihm als Signal seiner Niederlage den Blick auf die infolge ihrer angewinkelten Arme sich zu gipfeliger Kontur in die Höhe reckenden Bizeps-Muskeln aufzunötigen, ihn besiegt und zu keinerlei Widerstand mehr fähig unter sich zu wissen, gebändigt von den nur ihrem Willen folgenden, ihn gefügig pressenden Oberschenkeln, sich um spannend und straffend und dabei mit voll kalkuliertem Bewusstsein für den dramatischen Effekt wölbend. Dann sich auf ihn zu grätschen, direkt vor seinem Kinn und ihm eine Prise jenes Odeurs schenkend, das ihn ihr endgültig untertan machen würde ...


Sie lächelte, sich aller ihrer körperlichen Vorzüge ebenso bewusst wie seiner Ängste und ihrer daraus nur umso mehr gesteigerten Lust ...

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So, dies als erneuten Beleg dafür, zu welchen
Gedanken sich der Geist des Verfassers infolge
anregenden Bilderwerks versteigt. Und dies nun
als Geschenk an alle jene in den Weiten dieses
virtuellen Universums, die sich ebenfalls
an derlei ergötzen ...

Dienstag, 25. März 2014

Kortney Olson und die Moralapostel




Reden wir mal über KO. Wen? Nun, Kortney Olson, die Frau, die ihre tätowierten Initialen unübersehbar außen auf der rechten Schulter trägt. Jene schwarzhaarige Wucht, die vor einigen Jahren via Youtube auftauchte und da Schmoes wie mich sofort durch ihre Sexyness ebenso in Bann zog wie durch ihre dauernd wechselnden Frisuren, ihren Hang zu schrägem, leicht punkigem Äußeren und natürlich ihre imposanten, prallen, mit Natural-Training gebuildeten Muckis, die sie voller Stolz und Sinnlichkeit vorführte. Sei es, indem sie irgendwelche Kerle mit schwellendem Bizeps beim Armdrücken besiegte, sei es, dass sie diese hernach in die Schere ihrer warmen, harten, straffen Beine nahm und die Jungs verspottete, sei es, dass sie mit anderen Damen spielte, sei es, dass sie bei all dem so mit der Kamera agierte, dass man sofort anfing zu träumen?



Genau diese Lady sah sich vor einigen Monaten in einen "Skandal" verwickelt, angesichts dessen man sich fragt, ob in manchen Teilen der Welt immer noch Queen Victoria und ihre antiquierte Moral regieren.




Der Sachverhalt: KO wanderte irgendwann vom Westen der USA nach Australien aus. Dort heiretete sie einen Mann namens David May, 13 Jahre älter als sie und Boss des Rugby-Teams Titans aus Gold Coast in Queensland.Und weil KO neben allem anderen auch eine erfahrene Trainerin ist, übertrug ihr May auch das Training der Unter-20-Jährigen.


Das hätte er seinem Seelenfrieden zuliebe besser gelassen.
Zumindest, wenn es nach einigen Moralaposteln gegangen wäre. 

Denn unter Verweis auf die Statuten ihres Clubs und dessen Anforderungen nach moralischer Sauberkeit buddelten und fanden sie --- KO's ach so anstößige Vergangenheit mit Schmuddelfilmchen und überhaupt allerlei Schamlosigkeit in Wort und Bild. Alles fraglos ganz einmalig und ein nie gesehener Verstoß gegen die guten Sitten - nämlich dann, wenn man die vergangenen fünf Jahrzehnte unter einer gegen alle äußeren Einflüsse dicht abgeschirmten Glocke gelebt hat. Jedenfalls veranlasste dies die selbsternannten Hüter der Moral dazu, dass sie KO als unpassend für diesen Job bezeichneten und ihrem Gatten Vetternwirtschaft unterstellten.



Nun, und was sagt die Betroffene?

Sie schildert ihr Leben, und da kommt dann zuerst Mitleid und dann Bewunderung auf: Von Missbrauch spricht sie und von jahrelangem Drogenkonsum, einem Sumpf, aus dem sie sich dann selber herausgezogen hat. Natürlich hat sie die erwähnten Filme gedreht, aber da hat man schon weit Schlimmeres auf dem Mobiltelefon manches Teenagers gefunden. Zumal sie zu diesen Filmen steht, aber auch klar sagt, dass sie mit dieser Periode ihres Lebens abgeschlossen hat: "Ich schäme und ärgere mich nicht über das, was ich getan habe. Es ist Teil meiner Lernerfahrung und hat mich mit zu dem gemacht, was ich heute bin. Alles, was ich tun kann, und ich will das tun, ist, andere zu betreuen, die sich denselben Qualen ausgesetzt sehen."


Die ganze moralinsaure Hysterie war zumindest in dem Punkt überflüssig, da KO (die die Arbeit mit den Jugendlichen für außerordentlich wichtig hält) keine Gage für den avisierten Auftrag empfangen sollte, sondern lediglich als "volunteer", also ehrenamtlich, tätig sein sollte ...




Ihr Mann ist jedenfalls stolz auf seine Frau, sagt, er bewundere, wie sie in ihrer Vergangenheit mit Schicksalsschlägen wie Vergewaltigung und Sucht umgegangen sei. Sie wiederum sagt, er sei ihr Schutzengel. Und das, scheint mir, ist dann auch die einzig richtige Ansage: Was der Club in seinen Statuten zu einwandfreiem Betragen stehen hat, stammt aus einer anderen Zeit und sollte wegen seiner Verlogenheit auch dort bleiben. Meine Meinung.

Und meine Meinung ist auch: KO ist eine außerordentlich sexy Frau mit tollen Muckis, die ich mir immer wieder gern ansehe ...





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So. Habe zur Zeit etwas Gesundheitliches (nicht lebensbedrohlich, aber einschränkend) wegzustecken, weswegen ich hier nicht immer so kann, wie ich will. Manchmal ist es so im Leben - aber ich will und werde versuchen, den Blog fortzuführen.



  

Sonntag, 26. Januar 2014

Studie zu jungen Frauen zeigt:
Bist du zu dünn, bist du zu schwach

Was im Alter noch gehen kann, zeigt die Schwedin
Wanja Sjödin mit ihren über siebzig Lenzen.
Die beigefügten Fotos zeigen unter anderem auch zwei unübersehbar alte Ladies, die eine augenscheinlich fitter als Turnvater Jahn zu seinen besten Zeiten, die andere weit über siebzig Jahre alt, aber im Besitz starker und praller Muskeln, speziell an den Armen. Man könnte nun vermuten, dass ich nun den Beleg dafür antrete, dass die jetzt lebenden Frauen mit zunehmendem Alter immer fitter, stärker und muskulöser werden - das mag bei der älteren Generation zutreffen, aber es ist nicht der Fall bei den jungen. Das zeigte eine vor gut einem Jahr hier zitierte und damit halbwegs aktuelle Studie von Dr. Grant Tomkinson, University of Soouth Australia. Seinen Untersuchungen zufolge sind die jungen Frauen heute im Schnitt um acht bis zehn Prozent schwächer als ihre Mütter und Großmütter. Die Studie bezieht sich auf Länder der westlichen Welt.

Gründe?

Einmal der Trend zu dünn und noch dünner (was übrigens den meisten Männern NICHT gefällt). Also wird zu wenig gegessen und sich zu wenig bewegt. Wobei aber das Dünnerwerden nur das Ideal ist - das tatsächliche Gewicht hat der Studie zufolge sogar zugenommen. Das zu wenig Bewegung zu gesundheitlichen Problemen führt, von denen Rückenprobleme noch die mildesten sind, das nehmen viele Mädchen in Kauf. Und bloß kein Hanteltraining, davon, so das unausrottbare Klischee, bekomme man Muskelberge. Etwas, das selbst Olympionikinnen bei ihrem ersten Kontakt zum Eisen von sich geben.

Laut der Studie fängt das schon in der Schule an. Körperliche Betätigung führt mitunter zu Schwitzen, das gilt als unweiblich - eine Ansicht, die direkt aus dem Bürgertum des Viktorianismus zu stammen scheint. Zudem mangelt es an entsprechend ausgebildeten Lehrern der ersten Klassenstufen. Und so gibt es laut der Studie immer mehr Kinder, die keinen Purzelbaum schlagen, keinen Ball werfen oder schlagen, nicht richtig laufen und springen können - geschweige denn das hier:

Da kann man einfach nur Resepekt bekunden und sich
diese Fitness als Vorbild nehmen. Und von wegen
Muskelpakete - die Lady ist offensichtlich
alt, aber fit und zudem auch gertenschlank!

Dies untermauern die Ergebnisse einer anderen Studie von 2008: Dr. Sandercock, Fachmann für Sportwissenschaften an der Essex-University führte eine Untersuchung an 315 Zehnjährigen aus Essex durch und verglich die ermittelten Leistungen mit den Resultaten diverser Fitnesstests, die man mit Zehnjährigen anno 1998 durchgeführt hatte. Trauriges Ergebnis: Die Kinder von 2008 schnitten in allen Belangen schlechter ab. Sie schafften bloß zwei Drittel der Situp-Menge, die zwanzig Jahre zuvor von ihren damals Gleichaltrigen hingelegt wurde. Ihre Armkraft sei, so Sandercock, um sechsundzwanzig Prozent und ihre Griffkraft um sieben Prozent gefallen.

Und nochmals Wanja Sjödin - hier mit zweiundsiebzig
Jahren und neiderregenden Armen!

Insgesamt wird diesen Studien zufolge auch zu wenig Protein gegessen, mit den entsprechenden Folgen für den Stoffwechsel und damit die Zusammensetzung und den Aufbau der Muskulatur. Auch sinke die körperliche Betätigung. Klingt wie ein alter Hut - ist aber keiner, wenn man bedenkt, dass immer mehr Leute vorm Rechner arbeiten (ich selber quäle mich mit den Folgen von über einem Vierteljahrhundert PC-Arbeit) und dass gerade für Mädchen selbst die körperliche Betätigung des Shoppengehens entfällt - mussten früher die Freunde und Scheichs stundenlang Pflaster treten und unermesslich lange Zeit in Dutzenden Boutiquen und Läden verbringen, so sind sie heute dieser Leiden entbunden: Wie der Rest der westlichen Menschheit bestellen auch die jungen Ladies heute online. Und berauben sich so einer weiteren Möglichkeit zur körperlichen Betätigung.

Man muss nicht die Extreme
im Bodybuilding befürworten,
um diesen Körperbau und seine
Idealisierung für verkehrt, weil
völlig ungesund zu halten.

Dies sei deshalb mal hingeschrieben, weil der in sozialen Netzwerken und überhaupt im Web anzutreffende und fraglos ständig wachsende Nachschub an Fotos von Bodybuilderinnen sowie Crossfit-Athletinnen und Fitness-Sportlerinnen zwar fraglos zeigt, dass die Fraktion der mehr oder minder muskulösen Maedels zunimmt. "Strong is the new skinny", verlautet es da sehr zu Recht selbstbewusst, dies auch mit Blick auf ein als modisch empfundenes Erscheinungsbild des eigenen Körpers. Und tatsächlich scheint ein - früher schon als extrem empfundenes - Maß muskulärer Entwicklung heute bei jungen Frauen nicht nur akzeptabel, sondern auch in gewissem Maße "trendy" zu sein. Was solche wie mich wiederum freut...

Wer es kann, mache es nach ...

Trotzdem scheint - allein schon unter Verweis auf die o.g. Studien - sicher zu sein, dass in der Gesamtheit der Trend bei den Mädchen der westlichen Welt in eine andere Richtung zu gehen scheint. Nun sind Studien gemeinhin als das zu sehen, was sie sind: Augenblicksaufnahmen mit mehr oder minder verbindlichem Charakter, zudem oft von vornherein tendenziös und damit korrupt. Bei den zwei genannten Studien sehe ich keinen Anlass dafür. Es geht ja nicht darum, mit Blick auf Umsatz und ansonsten skrupellos angebliche "gesundheitsförderliche" Aspekte von Tabakprodukten zu belegen, sondern anhand von Feldforschung seriös zu konstatieren und mit aller gebotenen Vorsicht hochzurechnen. Und unter der Prämisse ist das Ergebnis wohl weithin erschreckend: Die Magertrullas der Modeblätter gelten immer noch bei den weiblichen Kids als das anzustrebende Ideal, gleichzeitig sinkt das Maß der körperlichen Fertigkeiten und damit auch an Kraft, symmetrischem Muskeltonus und Ausdauer.  

Klar, welcher der beiden Popos seine erregenden
Konturen zielgerichteter Bewegung und gesunder
Ernährung verdankt und welcher das nicht tut.
An dem Bild (zumindest für weite Bereich der westlichen Großstädte) kann wohl auch das zunehmende Maß extrem sportlicher und austrainierter Mädchen und junger Frauen nichts ändern - hier klafft einfach eine Schere auseinander: Was zunehmend zu fehlen scheint, ist das Feld in der Mitte. Und das ist schlichtweg schlecht.

Zum Abschluss noch ein Bild eine Crossfit-Athletin beim Steineheben. Nun muss kein Mädchen solche Fertigkeiten und den damit verbundenen Körperbau entwickeln - das geht ja auch nur mit entsprechend intensiver und hingebungsvoller Schinderei. Aber ein gesundes Maß an körperlicher Betätigung sollten wir alle bei den "Young'uns" fördern - vom Purzelbaum auf dem Teppich über das Rennen auf der Wiese und das Fahrradfahren zum Schwimmbad und retour, aber allem voran erst einmal eins - nämlich: Gehen.

Wow!
    

Samstag, 11. Januar 2014

Female Bodybuilding - was geht 2014?

Alina Popas Bizeps
Ein paar kurze Gedanken und Thesen: Die Zeichen an der Wand scheinen ja eindeutig zu sein. Zugunsten der Physique- und Figure-Klassen ist man bei Verbänden wie der IFBB willens, die Sparte Female Bodybuilding dranzugeben. Was das für auf Wettkämpfe erpichte Athletinnen heißt, ist auch klar (vorausgesetzt, das kommt tatsächlich in dieser Weise): Sie müssen ihre Körper entsprechend den Vorgaben formen, bisherige Bodybuilderinnen sollen dann "downsizen" - das erscheint mir schon jetzt als Unwort des Jahres.

Allem Anschein nach auch ein Trend: Damit mehrere verschiedene Wettkämpfe schneller ablaufen, verzichten manche Veranstalter beim Bodybuilding künftig wohl auf die Kür, so etwa stand es einigen Verlautbarungen nach als Ankündigung zu lesen. Wenn das tatsächlich so eintritt (etwa bei der "Arnold"), dann rasiert es bei diesem Sport so ziemlich genau das weg, wodurch sich der jeweilige Athlet ausdrückt, wodurch er seine Persönlichkeit auf der Bühne darstellt. Damit entfiele das, was vielen Fans beim Bodybuilding am besten gefallen hat. Aber die Funktionäre müssen es ja wissen ...

Nun denn, bleibt abzuwarten, was sonst noch passiert. Etwa, ob 2014 endlich das Jahr von Alina Popa werden wird - die gebürtige Rumänin gilt vielen als ideale Bodybuilderin, nicht nur von der perfekt-muskulösen Figur her, sondern auch wegen ihrer unverkannbar, weiblichen Ausstrahlung, iher Attraktivität, ihrer Intelligenz und nicht zuletzt ihrer Internationalität - sie spricht mehrere Sprachen und wäre allein von der Warte her eine ideale Botschafterin für diesen Sport. Außerdem wäre ihr endlich der Sieg bei der Ms. O zu gönnen, verdammte Hacke!
 

Alina Popa, relaxed ...
Verbände hin oder her - ich mache mir keine Sorgen darum, dass das mit den Muskelmaedels in nächster Zeit drastisch nachlassen wird: Wenn ich mich im Web so umtue, so verstärkt sich jedesmal mein Eindruck, dass es noch nie zuvor dermaßen viele Muskelmaedels gegeben hat. "Muskulös ist das neue Dünn", so lautet ein Motto dieser Sportlerinnen. Zumal selbst solche, die für die "schlankeren" Klassen starten wollen, zum Teil schon so massiv wirken wie die Athletinnen der klassischen Bodybuidling-Klassen. Die Grenzen sind dermaßen fließend, dass ich jetzt schon darauf gespannt bin, wer da wie welche Trennlinien ziehen will - okay, die Lady hier wird nicht in der Bikini-Klasse starten, ist klar ....   


Worauf ich warte, ist, dass endlich eine Bodybuilderin einen eigenen Wettkampf initiiert, der den Interessen der Athletinnen und der Fans gerecht wird. Es gab ja schon einige entsprechende Ankündigungen, jedoch war bislang noch keine in der Lage, diese Hürde auch tatsächlich zu nehmen. Immerhin haben sich inzwischen zig Bodybuilderinnen (auch solche vergangener Zeiten, etwa Joan Lauth) gemeldet und das Vorgehen der Verbände mit scharfen Worten gegeißelt, unter anderem als sexistisch. 

Aber, so scheint es mir, viele dieser Muskelmaedels wollen gar nicht auf die Bühne und klassisch bei welchem Verband auch immer antreten - wozu auch? Die Preisgelder spotten der Anstrengung und dem Aufwand Hohn, der Status innerhalb der Verbände ist meistens geduldet. Nein, diese Ladies suchen sich ihre Plattform selbst - das Internet und da die Sozialseiten wie das Gesichterbuch oder die Videoplattformen, von denen es zunehmend auch immer mehr gibt. Jeder sein eigener Regisseur, Hauptdarsteller und Vermarkter - die Zeiten ändern sich. Und eine Folge scheint mir auch offensichtlich: Die Zahl der Fans wächst!



Samstag, 4. Januar 2014

Winterliches mit Anna Mikhaylenko

Anna zeigt ihre Super-Arme, diversen Angaben zufolge
mit einem Maß jenseits der 45 cm - luftig bekleidet, im
osteuropäischen Winter in dem Freiluft-Gym, in dem sie
auch die in dem Video zu sehende Kraftleistung vollbringt...

So, da sind wir wieder, nachdem wir das Jahr 2013 endlich kaputt gekriegt und das neue Jahr 2014 schon angebrochen haben. Auf die Schnelle zur Begrüßung sei auf dieses Video mit der wahrhaft einzigartigen Anna Mikhaylenko aus der Ukraine verwiesen:  Der Film passt zur Jahreszeit (zumindest kalendarisch). Und außerdem bekommt da das Wort "Aufwärmen" eine ganz neue Bedeutung...

Immer noch in dem eisig-verschneiten Gym, dessen
Drückerbänke kein Polster aufweisen: Anna in der
Most-Muscular-Pose -- angesichts dieser
gewaltig-prallen Muskelpakete die einzig
treffende Bezeichnung
Anna hat eine bemerkenswerten Karriere hinter sich: 1986 geboren und als Waise aufgewachsen, rettete sie einen Freund vor den Satanisten und brachte ihn zur Kirche. Im Gegenzug musste sie ihm versprechen, mit ihm zum Hanteltraining zu gehen. Tja - göttliche Fügung! Sie blieb dabei. Obwohl sie sich anfangs nur von Kartoffeln und Zwiebeln ernährte, legte sie sich einen 35-Zentimeter-Bizeps zu. Und sie schaffte lauf eigener Auskunft beim Kreuzheben (deadlift)  260 Kilogramm - bei einem Körpergewicht von nur 48 Kilogramm, "was über fünfmal mehr ist als mein Körpergewicht. Niemand sonst auf der Welt, sei es Mann oder Frau, kann solch eine Leistung von sich behaupten!"

Dann kam das richtige Essen und damit auch der Massezuwachs und dann diverse Bodybuilding-Wettkämpfe. Aber vor alledem genießt sie es, stark zu sein und stärker zu werden. Beim Training schätzt sie alle Drückübungen und alles für Schultern und Bizeps - Curls mit bis zu 93 Kilo machen ihre Arme stark und prall. Mit 145 Kilogramm hält sie den Ukraine-Rekord im Bankdrücken. Kniebeugen sind nicht so ihre Sache (bei einer Top-Leistung von 210 Kilo sollte man das aber mit einem Körnchen Salz nehmen). Hier einige ihrer Werte, die zugegebenermaßen unglaublich klingen, zumal sie nur 1,55 Meter groß ist, aber 86 Kilogramm wiegt:

Bizepsumfang: 47 cm / 18.5”
Latissimus gespreizt: 127 cm / 50”
Oberschenkelumfang: 74cm / 29”

Laut einem Eintrag in ihrem Blog stammen die
Bilder aus Kiew - da wird einem ja schon vom
Draufgucken kalt. Oder warm --- je nachdem...
Ihr Blog? http://annamikhaylenko.blogspot.de.
Aber da tut sich leider kaum noch etwas.

Ach ja: Sie liebt es, diese enorme Kraft an Männern vorzuführen. Sie hat auch schon Muscle-Worship-Sessions veranstaltet und Videos wie das oben genannte gedreht. Motto: "Willst du mich ringen sehen? Ich warte ... und werde gewinnen!"

Das aber hat seinen Preis: Die kleine Frau mit den dunklen Kulleraugen, der sanften Stimme und der dunklen Lockenmähne trainiert extrem strikt und knochenhart. Sie schläft zehn Stunden und isst fünf bis sechs Mahlzeiten - an einem Tag. Sonst? Sie liebt es, zu modeln und liebäugelt mit einer Schauspielkarriere. Sie reist gern und interessiert sich sehr für andere Kulturen. Sie ist tierlieb und füttert selbst die streunenden Hunde auf der Straße. Sie liest viel und schreibt Gedichte (in vier Sprachen). Sie mag das Meer und geht gern schwimmen. Geht gern mit Freunden essen, schätzt guten Tee. Sie sinniert über Biblisches ebenso nach wie über Übersinnliches.

Wer macht's nach?
Mehr zu der starken Anna aus dem eisigen Osten gibt es hier:
http://www.annamikhaylenko.com/
http://amg-lite.net/anna_mikhaylenko/

Ich schreibe dies aber auch aus einem anderen Grund - nämlich mit Blick auf Anna Mikhaylenkos Heimat: Wollen wir alle hoffen, dass das gut ausgeht und sich dort in der Ukraine bessere Strukturen etablieren als die aktuell herrschenden.