Montag, 20. November 2006

Heute gibt es eine neue Story: »Das starke und das schwache Geschlecht«

Text von Christa, E-Mail: Christa352@hotmail.com
Originaltitel: »Doubt an Amazon, and pay the price ...«
Übersetzt von mattmuscle

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Christas Vorbemerkung: »Das ist ein Auszug aus einer E-Mail an meinen Kerl. Der zieht mich oft damit auf, ich sei zerbrechlich und schwach. Er mag mich und weiß, dass ich das sicher nicht bin. Ich hoffe, es gefällt euch ...«

Anmerkung von mattmuscle: Ooooh ja ... das tut es! Und vielen Dank an Christa, die sich sehr über die Übersetzung gefreut hat! Der Text ist komplett übersetzt, nur der Name des »Opfers« wurde weggelassen --- es darf jeder seinen eigenen einsetzen ...

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Mein schwacher und zerbrechlicher Leib?? Oh, Freundchen, Junge ... ohhh. Komm doch mal her, Baby... Komm etwas näher und FÜHL mal genauer, wie schwach meine Arme hier sind. Aaaah, genau so. Spürst du diesen kleinen schwachen Arm sooooo eng um deinen Hals, Freundchen? Kannst du meinen Bizeps fühlen, so prall und rund, wenn ich meinen SCHWACHEN Arm für dich anspanne?

Das hast du doch eigentlich gewollt, nicht wahr? Du wolltest mal vorgeführt bekommen, was ein schwacher und zerbrechlicher Leib wie meiner mit einem Mann wie dir anstellen kann. Kannst du schon die Kraft spüren, die hier in meinen mädchenhaften Muskeln steckt? Merkst du schon den Druck von meinem Arm, jetzt, da ich ihn um deinen Nacken zusammenpresse und sich dadurch deine Pein verstärkt? Oh jaaaa, ich weiß, dass du das merkst. Ich kann spüren, dass du dich mir auslieferst. Diese meine schwachen, kleinen Arme machen sich nun daran, dich zu ZERBRECHEN, Baby. Sie werden deinen armseligen Leib ZERSTÖREN.

Fangen wir jetzt mal an mit deinem Nacken in diesem »Headlock«-Griff ... Oh ja, dein Kopf fühlt sich so richtig, so eng umschlossen an in meinen Armen. Siehst du, wie sich meine Muskeln hervorwölben ... fühlst du meine seidige, weiche Haut in deinem Gesicht, wenn ich dir tief in die Augen schaue und dich anlächele, während ich den Druck von meinem Ringergriff verstärke? Oh ... jaaaa, kannst du spüren, wie mein Atem schneller wird? Du bringst mich wirklich auf Touren, Kleiner, du machst mich ja so HEISS. Ich liebe es zu sehen, welche Macht mein schwacher und zerbrechlicher Leib über dich hat.

Mhmmm. Ich quetsche mal ein bisschen mehr ... fester, ganz, ganz fest. Meine kleinen Muckis sehen SOOO groß aus, Schätzchen, ist doch so? So groß und auch so stark... Ich lockere jetzt mal meinen Griff um deinen Nacken, mein Süßer ... so ist’s brav, ganz tief einatmen die frische Luft. Ach, was siehst du so niedlich aus, mein kleiner Lutscher, wie du so nach Luft schnappst. Meine Arme streicheln jetzt deine Schultern, während sie sich an deinem Körper nach unten bewegen, um dich am Rücken für einen hübsch engen »Bear hug«-Griff zu umklammern.

Mhmmmm, spürst du tief in deinem Ohr meine Zunge, wie sie leckt und wie ich an deinem Ohrläppchen knabbere? Mhmmmm. Meine schwachen Gliedmaßen sehen so prächtig aus, nicht wahr, Liebling? Denkst du nicht auch, dass sich meine mädchenhaften Muckis wirklich gut anfühlen? Ja … ich lasse dich ja meine Muskeln küssen ... du darfst sie auch lecken. Mhmmm ... Sehen sie nicht erstaunlich aus ... so unglaublich schön? Sie lechzen nach deiner Zunge. Ich weiß, dass du meine Muckis magst ... sie mögen dich auch.

Mein Leib gerät in Aufregung, wenn du ihn dennoch schwach und zerbrechlich nennst. Daher hält er es für nötig, dir genau zu zeigen, wie mächtig und muskulös und STARK er ist. Mein Body will fühlen, wie sich deine Knochen durch seine ungeheure Kraft in Staub verwandeln. Jetzt quetsche ich dich in meiner Umarmung ... in einer ganz engen ... drücke dich zusammen ... pulverisiere dich. Ohhhh ja. Drück deinen Körper enger an meinen ... JAAA, das ist besser. Lass mich dich an meiner steinharten Brust in winzige Teile zermalmen. Mhmmm, das fühlt sich toll an, mein Baby.

Oh, und meine zarten Beine? Komm und fühle diese zarten Beine ... siehst du, wie ich sie für dich anspanne? Nur mal die Zehen ausgestreckt, schon treten die Waden hervor ... Mhmm … sie spannen sich extra für dich, mein Kleiner. Werden nur für dich schön groß und pumpen sich auf, weil es dein kraftloser Körper ist, um den sie sich für eine Beinschere schlingen werden. Du bist es, mein Lutscherjunge, der nun gleich mitkriegt, wie zart meine Beine tatsächlich sind.

Ach, Baby, was hast du vor? Ich fühle ja, wie du dich wegdrückst, merke, wie dein Körper vor Angst zittert. Oder ist es Lust? Hahaha. Nur keine Angst, mein süßer Junge. Ich bin’s ja nur, Baby … nur ich mit meinem schwachen, zarten, mädchenhaften Körper. Solche Mädchenmuckis können dir noch nichts tun, oder mein Zuckerstück?

Was …? Was war das? Willst du, dass ich aufhöre? Nein. Ich glaube, das willst du nicht. Oder doch? Ich habe dir doch noch gar nicht gezeigt, was für wunderbare Dinge mein SCHWACHER und ZARTER Body mit dir anstellen kann, mein kleiner Süßer. Vorwärts jetzt … leg deine Hände auf meinen Popo. Ich spanne meine Gesäßmuskeln für dich an. Mach schon ... Bring mich nicht dazu, dass ich dich zwingen muss. Uiuiui ... kämpf nicht gegen mich an ... das willst du nicht wirklich tun, NICHT WAHR? Du weißt, dass deine schwächlichen kleinen Muskeln mir nichts entgegen setzen können. Ich SPANNE meine Arme einfach etwas fester um deinen Körper. Das wird dich dazu bringen, zu tun, was ich sage. Mhmmmm, nur ein bisschen strammer. Ohhhhh, ja ...

Spürst du schon meinen knallharten Popo, mein Kleiner? Richtig, knete ihn schön fest durch ... Oh ja ... fester jetzt. Deine kraftlosen Berührungen kitzeln ja kaum meine Haut, du Weichling. Da … schon viel besser. Mein Lutscher, ich bin so stolz auf meinen Prachthintern. Fühl mal, wie hart und glatt mein Arsch ist. Das ist richtig, streichele und bewundere jede Backe genau so. Und ich halte dich so eng und fest von meinem Body umschlungen ... so wie JETZT! Ahhhh, fühl nur, ich quetsche deine Brust im gleichen Rhythmus, in dem du streichelst. Schön L-A-N-G-S-A-M-E Pressbewegungen ... jetzt schneller. Ja … ja.

Oh, du fühlst dich so gut an in meinen Mädchenarmen. Es ist so gut zu spüren, wie deine Innereien durch meine Kraft zermalmt werden. Hältst du mich du immer nur noch für ein SCHWACHES und ZERBRECHLICHES Mädchen, Baby? Oder kapierst du langsam, was für eine starke, muskulöse, kraftvolle und gefühlvolle Frau ich bin? Mhmmmm. Gefällt es dir, wie sich mein Hintern anfühlt? Ohhh ja ...

Ich merke, dass du meinen Arsch LIEBST, weil dein kleiner Buben-Penis gegen mein Bein stupst, ist doch so, mein Süßer? Ohh, ja, mein kleines Sex-Spielzeug ... hmmm, du bist ja so hart. Da wäre noch das, was ich mit deinem kleinen Ständer anfangen soll. Lass mal sehen, was für ein Spiel mir jetzt für mein kleines Lustobjekt einfällt? Mhmmmm. Soll ich ... dir einen BLASEN ... oder dich ... POPPEN? Hahaha. Nein, beides nicht. Ich habe eine kleine Überraschung für deinen Penis, aber erst später, Baby.

Denn nur schon der Gedanke daran, deinen beklagenswerten Körper zwischen meinen ZARTEN Beinen zu haben, lässt meine Möse tropfen ... ich bin so feucht. Riechst du mein Aroma, großer Junge? Willst du meine Säfte kosten? Lutsch hier an meinem Finger. Ich schmecke gut, oder was? Ohhhh ja. Nun entspanne dich für einen Moment und sieh zu, wie meine Finger in meiner Vagina tanzen, du Schwächling.

Oho! Nur weil ich’s mir mit den Fingern selber mache, habe ich noch nicht gesagt, dass du mit deinem Ding zuschlagen kannst, oder habe ich das? HAB ICH DAS?? Oh, tut’s weh, wenn ich deinen Arm so verbiege? Ohhh, du siehst so niedlich aus, wenn du dein Gesicht voller Schmerzen so wie jetzt nach oben drehst. Ich will dich dennoch in größerem Leid sehen. Ich will dich in meinen Beinen gefangen sehen und hören, wie deine Rippen brechen, wenn ich dich in meinen muskulösen Schenkeln zermalme. Okay, ich muss mich nur mal auf diesem Tisch hier selber arrangieren. Ich spreize meine Beine jetzt. Kannst du meinen Nektar an den Schamlippen meiner Vagina glitzern sehen?

So, nimm jetzt meine Hände, so ist es brav. Komm zu mir, mein Baby. Und sieh, wie massiv meine Oberschenkel sind. 74 herrliche Zentimeter an harten weiblichen Muskeln! Sind meine Beine nicht schön? Wohl kaum ZERBRECHLICH, oder? Du willst doch nur spüren, wie du ganz eng in meinem Griff liegst?? Komm her, mein warmes Bübchen, OH JA ... JA ...Ohhhh du passt ganz hervorragend. Du bist wie gemacht für meine kleinen Mädchenschenkel. ...Oh, deine Taille fühlt sich so biegsam an zwischen meinen Beinen. Du bist sooooo weich und schwächlich.

Magst du meine Technik, Baby? Du magst die Art, in der meine Beine ganz überlegt deine Taille zermalmt. Lass mich dich jetzt vom Boden aufheben, so dass dein Körper meiner Kraft komplett ausgeliefert ist. Ohhhh, Baby … ja ... ganz langsam runter ... genau so. Dieses Geräusch von deinen brechenden Rippen macht mich unglaublich scharf ... mehr ... mehr, Schätzchen. Ohhh. Schau auf meinen Busen. Siehst du, wie meine Nippel abstehen und wie hart sie sind ... fast so hart wie dein Ding. Hör auf das Geräusch, Baby. Ja, das Geräusch deiner schnappenden Rippen, das ist wie Musik in meinen Ohren. Mhmmmm ... Noch etwas mehr Druck.

Ja! Das ist es. Oh, diese ZERBRECHLICHEN Beine von mir, die sind einfach zu viel! He, entspann dich ... jetzt kann ich spüren, wie dein Körper zittert ... Keine Sorge, ich kann dich halten, auch wenn du denkst, ich sei nur SCHWACH und ZERBRECHLICH. Du fühlst dich schwerelos zwischen meinen Beinen an. Da, lass mich deine Schultern unterstützen. Entspann dich. Ich hebe dich vom Boden hoch … Hochheben ... Zermalmen … Quetschen … Las mich erst mal mich selber hier zurück auf den Tisch legen, so dass ich dir tief in die Augen blicken und deine Furcht sehen kann ... ohhhhh ja ... das mag ich. Ein schwächlicher Junge wie du, zermalmt zwischen meinen überlegenen, erotischen, weiblichen Schenkeln. Mhmmmmm, das fühlt sich so gut an, Zuckerstück.

Warum machst du es dir nicht nett und gemütlich da unten auf dem Bo … äh... oooh ... ich glaube, selbst ich habe vergessen, wie STARK und KRAFTVOLL meine schwacher und zarter Körper ist ... hahahaha. Oh Liebling ... ich wollte sich nicht so hart wie gerade jetzt von so großer Höhe herunterfallen lassen. Ohhh, schau mal auf deinen verkratzten Körper ... du siehst wirklich aus wie ein klappriger, kleiner zerbrochener Mann.

Nein, verzieh dein Gesicht nicht so ... nicht weinen, du Weichling ... lass mich dafür sorgen, dass es dir etwas besser geht. Ich hab dir doch vorhin versprochen, ich habe eine hübsche Überraschung für mein Sex-Spielzeug ... und das ist es, was ich heute mit dir spielen will.

Siehst du meine wunderschönen Brüste ... meine fraulichen Hügel. Sind die nicht unglaublich? Ich besorge es dir mit meinen Möpsen, mein Kleiner. Ich werde meine Brustmuskeln um deinen Penis anspanne und dein Ding nur damit melken ... Hmmm, deine Eier sind so fest. Tut das weh, wenn ich sie so wie jetzt quetsche? Oooooh, du magst das, nicht wahr? Ich habe schon einen ziemlich starken Griff, ist doch so? Okay, fertig, Baby ... schließe deine Augen jetzt ... Ich spanne meine Brustmuckis an ... Ohhhh ja ... das ist schön.

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Mein kleiner Junge ist nun völlig überzeugt, dass SCHWACH und ZERBRECHLICH nicht die Begriffe sind, mit denen er mich in Zukunft beschreiben wird ...

Samstag, 18. November 2006

Wenn die Brüste schwellen ...



Glaubt man dem, was man so alles im Kreise der Bekannten zu hören bekommt, dann scheint Volkes Meinung in dem Punkt von wahrhaft unstrittiger Eindeutigkeit zu sein: "Silikonmöpse - pfui Teufel!"

Tja. Ah so. Hm, hm, hm.

Da müsste nur jemand mal für mich das Rätsel lösen, warum so viele Frauen (und nicht nur FBB) sich an dieser Körperpartie operieren lassen. Es ist das gleiche wie mit der -- um mal mit Manfred Krug zu reden -- "Blöd"-Zeitung : Angeblich liest sie außer den derzeit so gern bemühten Unterschichten niemand. Nur, dass am nächsten Tag auch der nicht zum Prekariat gehörende Rest der Nation weiß, was da drin steht.



Mir kann niemand erzählen, dass Frauen das bloß aus eigenem Interesse heraus tun. Finanzielle Gründe, heißt es gern, wobei immer auf die USA verwiesen wird. So, so. Dort ticken also demnach alle anders. Quatsch. Viel zu kompliziert. Es geht darum, zu gefallen. Die Frau dem Mann. Und fast alle Männern mögen nun einmal eine prall gefüllte Bluse. Sonst wäre Russ Meyer pleite gegangen ...


Der Punkt ist dabei der: Kein Mann von Welt will in diesen Zeiten mit ihren zum Teil in diktatorischer Manier geäußerten feministischen Doktrinen zugeben, dass er es sehr begrüßt, wenn eine Frau sich ihm derart gebaut präsentiert. Als Sexobjekt. Auch wenn das auf künstlichem Weg erzeugt ist. Die Wahrheit scheint so auszusehen: Dem Mann (ich meine jetzt diejenigen, denen das gefällt) ist es wurscht, wie es zustande gekommen ist. Hauptsache, es ist drall und rund und straff. Vielleicht sind die Amis in dem Punkt ja nur ehrlicher.

Nun gut. Wer sich über solche "Künstlichkeit" aufregt, dem sei entgegnet: Künstlich sind auch Haar-Extensions und transplantierte Haare, die Sonnenbräune per Solarium, Face-Liftings, gelaserte Augen, Jackettkronen und was weiß ich noch alles auch. Und darüber regt sich längst niemand mehr auf.

Und meine Meinung? Mir gefällt es nicht immer. Es gibt Frauen, bei denen sieht es klasse aus, bei anderen nicht - das gilt auch und gerade für unsere FBB. Bei manchen würde ich da sagen. Bloß nicht!!! Bei anderen ... Hm, tja. Also, i
ch bekenne: Wenn's bei einem Muckimaedel so toll aussieht wie bei dieser lieben Dame hier, dann finde ich das schlichtweg superscharf!


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Freitag, 17. November 2006

Sexy Muckimaedel von Anno dazumal


Frauen mit starken Muskeln gibt es nicht erst seit heute. Doch früher fand man sie meist in Kreisen von Zirkus- und Varietéleuten. Das gilt auch für die Amerikanerin Laverie Cooper, die von 1875 bis 1949 lebte und unter dem Pseudonym »Charmion« als Künstlerin in den damals sehr populären »Vaudeville«-Shows sowie als Trapezartistin arbeitete. Sie gilt als eine der Erfinderinnen des Striptease. Zudem war sie wohl extrem gut durchtrainiert und sehr stolz auf ihre Muskeln, wie mehrere Photographien aus der Zeit um 1900 beweisen. Dazu zählt auch diese hier. Das sind ja wohl prächtige Arme, oder?

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Zu Charmion erschien der folgende Text 3. September 1898 in "Pick-Me-Up", London. Der hat zwar nichts mit starken, sexy Bizeps zu tun, doch ist er in dem für die Zeit typischen, heute unnahmlichen Duktus geschrieben, den man(n) gern wählte, wenn es um Anzügliches ging. Daher sei er hier erstmals in (hoffentlich) korrekter und adäquater Übersetzung wiedergegeben:


»Als sie Nr. 10 gekündigt hatten, sah ich anhand des Programms, dass sich das auf »Charmion, the Sensational Trapeze Artiste« bezog. Ein Trapez und ein Netz wurden auf der Bühne errichtet, und wir saßen und warteten auf »Charmion«. Dann ging eine Dame, angetan mit gewöhnlicher Kleidung und mit ihrem geöffneten Schirm, zu den Kulissen hinüber und schaute sich um. Niemand schien zu wissen, um wen es sich da handeln könnte, und ich muß ehrlicherweise zugeben, dass ich in dem Moment annahm, es sei recht sorglos von der Varieté-Verwaltung, in dieser Weise nicht dazu berechtigte Personen bei geöffnetem Vorhang über die Bühne spazieren zu lassen. Die Dame blickte zu uns, dann zum Trapez, und dann stieg sie mit kühler Überlegung über eine Leiter ins Netz und schickte sich an, zu der Trapezstange hochzuklettern. Schon erwartete ich jemanden auf die Bühne eilen und die fremde Dame hinauswerfen zu sehen; aber ihr wurde gestattet, ihre absurden Versuche fortzusetzen, und das in einem Hut aus der Bond Street und einem dazu passenden Kleid.

Auf einmal beschlich die Dame eine Idee, und die führte sie aus, ehe ich Zeit zu einem Protest finden konnte. Sie streifte mit völliger Selbstverständlichkeit die obere Hälfte ihrer Bekleidung ab, in der Annahme, dass sie ohne diese besser schwingen könne. Doch als sie feststellte, dass noch ihre Röcke ihre Bewegungsfreiheit einengten, da blickte sie diese reumütig an, ehe ein Blick zur Galerie folgte, um festzustellen, ob irgendjemand zuschaute. Sogleich ging sie soweit ihre Hände hinter ihre Taille zu bringen und sie mit allerlei mysteriösen Taten wie Aufhaken oder Aufschnüren zu beschäftigen; und inmitten dieser Beschäftigung hielt sie inne und blickte um sich, als ob sie den Eindruck gewänne, ihr Handeln möge vielleicht ein klein wenig ordnungswidrig sein. Genau in dem Moment rief ein Herr auf der Galerie ermutigend aus: »Machen Sie weiter, stören Sie sich nicht an uns!« Und das setzte die Dame mit einem Schlag in Bewegung. Sie löste sozusagen ihre Vertäung, und als ihr Rock von ihr ab- und in das Netz unter ihr fiel, begann sie sich mit ihrer Korsage zu beschäftigen.

In diesem Augenblick erhob ich mich und teilte der Dame mit den Programmen mit, ich würde jetzt losgehen um den Impresario zu sprechen. Ich erzählte ihr, dass ich allein in London sei, und dass ich sehr anständig erzogen worden sei und nicht an solch eine Sache gewöhnt sei. In dem Moment kam allerdings das Korsett frei, und weil da nur eine Art weiße Bekleidung und eine Hose zum Loswerden übrig blieb, dachte ich, ich können nun genauso gut bleiben und die Show zu Ende ansehen, so dass ich hinter wüsste, von was ich da rede, wenn da hinterher die Rede einmal auf das Thema kommen sollte. Es zeigte sich, dass diese Lady Charmion selbst war, und sie hatte sich auf die fröhliche Idee verlegt, ihre gewandte Trapez-Vorführung mit einer Lektion in Sachen Garderobe zu ergänzen, zweifelsohne mit der wohltätigen Absicht, den anwesenden jungen Männern zu zeigen, was eine Dame trägt und wie sie es ablägt, wenn sie sich anschickt, ein Bad zu nehmen. Ich fühle mich verpflichtet zu sagen, dass ich einen Bekleidungsartikel vermisste, den Charmion an diesem Abend nicht abnahm. Ich gebe nicht vor, mich allzu gut damit auszukennen, verständlicherweise, doch ich diese Dinge in den Vorstädten auf den Wäscheleinen hängen sehen, und weiß, soweit ich es mitbekommen habe, dass sie mehr oder weniger grundlegende Elemente der weiblichen Garderobe darstellen.«

Dienstag, 14. November 2006

Muckis mal literarisch


Nummer 1:
»Sarah Harding war eine arme Stipendiats-Studentin an der University of Chicago gewesen, aber jetzt, mit 33, war sie Assistenzprofessorin in Princeton. Sie war schön, aber unabhängig, eine Rebellin, die ihren eigenen Weg ging. (...) Auf Fotos posierte Sarah gewöhnlich in Shorts und einem Khaki-Hemd und einem Fernglas um den Hals neben einem Landrover. Mit ihren kurzen dunklen Haaren und ihrem muskulösen Körper sah sie zugleich derb und ungeheuer attraktiv aus.«

Sarah Harding ist eine zwar akademische, aber ansonsten extrem physische Action-Heldin. Sie lebt völlig unabhängig, beugt sich keinem weiblichen Modediktat, gibt in keiner Gefahrenlage klein bei, ist sehr geistesgegenwärtig, entschlossen, kann klettern, Leute retten, Motorrad fahren ...

» ... und jetzt kommandierte ihn diese kleine, muskelbepackte Frau herum.«

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Nummer 2:
»Beth Halpen, die Zoologin des Teams, schien aus lauter Gegensätzen zu bestehen. Sie war sechsunddreißig, hochgewachsen und kantig, doch trotz ihrer scharfen Züge und ihres beinahe männlich wirkenden Körpers konnte man sie hübsch nennen. Seit Norman sie vor einigen Jahren zuletzt gesehen hatte, schien sie ihre männliche Seite noch stärker betont zu haben. Als Ergebnis ihrer Bemühungen – sie hob Gewichte und machte Langstreckenläufe – traten Venen und Muskeln an Hals und Unterarmen sichtbar hervor. Auch ihre in Short steckenden Beine waren muskulös. Ihr kurzes Haar war kaum länger als das eines Mannes.
Gleichzeitig aber trug sie Schmuck und Make-up und konnte sich in betörender Weise bewegen. Ihre Stimme war sanft, und sie hatte große feuchte Augen, vor allem dann, wenn sie über die Lebewesen sprach, mit denen sie sich bei ihrer Forschungsarbeit beschäftigte. Bei solchen Gelegenheiten wirkte sie fast mütterlich. Einer ihrer Kollegen an der Universität hatte sie als »muskelbepackte Mutter Natur« bezeichnet.«

Okay, keine Action-Heldin, da dies kein Action-Roman im üblichen Sinne ist. Aber die Beschreibung der Dame läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

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Nummer 3:
»Katherine Erickson – aschblond, blauäugig und sonnengebräunt – hing in fünfzehn Meter Höhe, das Gesicht nur Zentimeter von der beschädigten gotischen Decke der Kapelle von Castelgard entfernt. Sie hing rückwärts in einem Haltegeschirr und machte sich seelenruhig Notizen über den Zustand der Konstruktion knapp über ihr. (...) Sie war in Colorado aufgewachsen und eine begeisterte Kletterin.“

Auch Kate mutiert zur Action-Heldin, wenn auch nicht in einem derart selbständigen Maß wie Sarah Harding. Doch auch bei ihr bildet ihre körperliche Gewandtheit ein Plus. Das muss (darf?) sie dazu benutzen, um im Gebälk einer Burg herumzuklettern und sich eine Schar mordlustiger Kriegsgesellen vom Leib zu halten.

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Das erste Zitat stammt aus »The Lost World« (deutscher Titel: »Vergessene Welt«).
Das zweite Zitat stammt aus »Sphere« (deutsch: »Die Gedanken des Bösen«).
Das dritte Zitat stammt aus »Timeline – Eine Reise in die Mitte der Zeit«.

Alle drei Bücher hat US-Erfolgsautor Michael Crichton verfasst.
Und wenn man dann noch weiß, dass er von 1987 bis 2001 mit Anne-Marie Martin verheiratet war ...

Wer das ist? Sie spielte in der Comedy-Serie »Sledge Hammer!« von 1986 bis 1989 Dori Doreau, die Partnerin des Titelhelden, eines mit seiner Kanone fest verbandelten, die Welt in Schutt und Asche schießenden US-Polizisten. Und sie dürfte jedem Muskel-Fetischisten noch in schönster Erinnerung sein für ihre prächtigen, diamantförmigen, knallharten, sonnengebräunten Waden.

All das führt zu der zugegebenermaßen spekulativen, hier als Frage geäußerten Diagnose: Kann es sein, dass der gute Herr Crichton den gleichen Tick hat wie wir?

Sonntag, 12. November 2006

Was macht eigentlich Andrulla Blanchette?


Da erinnert man sich gern: die ultramuskulöse Britin. Kolossal-starke Arme, extrem wuchtiger Nacken, breit ausladendes Kreuz. Und unter einer wallenden Lockenmähne ein hübsches Gesicht, das immer sehr entschlossen, ja fast schon kampflustig wirkte.

Andrulla Blanchette ist vor einiger Zeit sang- und klanglos aus dem öffentlichen Teil des FBB-Circuit verschwunden.

Weiß jemand mehr?

Dabei hat die Dame ja einiges an Erfolgen aufzuweisen. Über das – ebenfalls schon leistungssportlich betriebene – Judo (sie hält den 1. Dan im Schwarzen Gürtel) zum Bodybuilding kommend, brachte sie es im Lauf ihrer langen Karriere auf unter anderem sechs Miss-Olympia-Teilnahmen und belegte 2000 und 2001 den ersten beziehungsweise zweiten Platz. Und guckt man sich die FBB-Klassen an, in denen sie gestartet ist, dann will man angesichts ihres prallen Body gar nicht glauben, dass Andrulla Blanchette zu ihrer Zeit »bloß« zu den Leichtgewichten gezählt hat.

Zwischendurch hat sie in einigen Filmen von der Sorte mitgespielt, die der Evangelische Filmdienst sicher niemals empfehlen wird, der Kurzfilm »Magneeta« von James Cook (doch, der heißt so wie der Mann, der Tahiti entdeckt hat) gehört wohl dazu. Auch hat sie auf ihrer Homepage getragene Schuhe, Bikinis, Höschen und ähnliches an eine fraglos interessierte Klientel verkauft. (Irgendwo muss sich typisch britischer Spleen ja niederschlagen. Dies aber nur der Vollständigkeit halber – ich bin der letzte, dem es in solchen Fällen ansteht, die Moralkeule zu schwingen. Und daher habe ich auch nicht vor, das zu tun.)

Das letzte, was zu erfahren war: Die Homepage von Andrulla Blanchette ist offline, einige Artikel aus ihrem Privatbesitz standen im Sommer bei Ebay zum Verkauf. Doch unter http://www.musclecast.co.uk/fm.htm ist sie noch als Model samt ihren Credits geführt.

Gerüchten zufolge soll sie irgendwo trainieren und an ihrem Comeback basteln.

Das würde ich Andrulla Blanchette gönnen – und natürlich allen Anhängern wirklich starker FBBs!

Samstag, 11. November 2006

Jetzt gibt es mal etwas Wissenschaftliches (oder jedenfalls fast ...)


Mann mag Mucki-Frauen - so die Eigendiagnose. Kann man noch mehr sagen? Gibt es da Fachbegriffe?

In der amerikanischen Szene heißen solche Typen wie wir

Schmoe.

Was das wohl auf Deutsch heißen mag?
Es stammt aus dem Jiddischen, in dem Fall demjenigen amerikanischer Prägung. Ist das etwas Nettes? Auf jeden Fall - äh, oh - jedenfalls solange man nicht verächtlich, sondern höchst liebevoll Trottel oder Depp genannt wird.

Ja, und wie nennt sich das, was wir "haben" oder woran wir "leiden", im Duktus der Wissenschaft? In der Sexualpsychologie redet man in dem Zusammenhang von

Fetisch.

Das Wort wiederum stammt aus der Völkerkunde. Bei Naturvölkern ist das ein Ding, das man kultisch verehrt und von dem es heißt, es habe magische Kräfte (nein, kein italienischer Magenbitter). Ursprung des Wortes ist das lateinische "facitius", das heißt so viel wie künstlich. Beim Sex spricht man dann von einem Fetisch, wenn bestimmte Dinge oder Merkmale eine überproportional wichtige Rolle spielen. In unserem Fall also starke, ausgeprägte Muskeln bei Frauen.

Es geht noch genauer. Natürlich gibt es einen eigenen Begriff:

Sthenolagnia.

Den prägte der Sexualforschungs-Pionier Magnus Hirschfeld am Ende des 19. Jahrhunderts. Ein inhaltlich verwandter Begriff heißt:

Cratolagnia.

Sthenolagnia bedeutet demnach "Sexuelle Erregung durch Kraftdemonstrationen und/oder Muskeln", bei Cratolagnia geht es dagegen auch um Sex, aber nur um die Kraft an sich, nicht um ausgeprägte Muskeln. Beides gibt es bei Männern und Frauen und sowohl in hetero- wie homosexueller Ausprägung.

In unserem Fall ist die Marschrichtung klar:

Wir lieben physisch starke Frauen, die Freude an ihrem Power-Leib haben.
Wir mögen es, wenn sie uns genüßlich ihre kraftvollen Muskeln vorführen.
Wir schmachten danach, diese stählernen Körper zu befühlen, zu massieren, zu streicheln, mit Öl einzureiben.
Wir stehen darauf, von solchen Frauen dominiert zu werden (der eine mehr, der andere weniger).
Wir wollen von ihnen hochgehoben und getragen werden.
Wir drängen darauf, ihre Überlegenheit und unsere Unterlegenheit zu erkennen, etwa beim Armdrücken, beim Ringen oder beim Muscle Worship.

Ha! Vergessen wir alle Wissenschaft, alle Sorgen darüber, was bekloppt und was normal ist. Genießen wir es einfach - Muskelmaedels sind doch ganz einfach toll, oder?
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Neue Story: Joe's neue Freundin

Verfasser: brooksie (http://brooksie@pacificcoast.net)
Übersetzer: mattmuscle

Vorbemerkung des Autors: Die Idee für diese Geschichte kam von einem Typen, der eine Message in einem der Boards von The Valkyrie (http://www.thevalkyrie.com) postete, nämlich in »Rugman’s tatsächliche Begegnungen«. Also in einem Message-Board, in dem es darum ging, über Treffen mit muskulösen, athletischen Frauen im wirklichen Leben zu berichten.

Der Kerl, an dessen Name ich mich nicht mehr erinnere (vielleicht Terry?), beschwerte sich da über etwas, das sich mit seiner Freundin und einigen seiner Freunde ereignet hatte. Anscheinen waren ihre Bizeps-Muskeln dicker als seine, und sie – nachdem jemand dazu eine Bemerkung gemacht hatte – stachelte ihn dazu an, die Arme zu vergleichen. Seine »Freunde« lachten und spotteten über ihn, weil seine Freundin bessere Arme als er hatte. Er war wütend und machte ihr Vorwürfe, ihn derartig zu verletzen.

Ich erinnere mich, dass der Kerl sich ein ziemliches Quantum an Hänseleien (natürlich gutmütige) von einigen der Teilnehmer aus dem Forum einhandelte. Wie ich so darüber nachdenke, könnte ich auch einer davon gewesen sein. Aber anders als es seine sogenannten Freunde taten, zog man ihn da nicht deswegen auf, weil seine Freundin bessere Bizeps-Muckis hatte, sondern weil er wütend darüber war, dass sie in solch aufreizender Weise damit angegeben hatte. Dabei behauptete er, davon blamiert gewesen zu sein. Die meisten von uns dachten, er schaue einem geschenkten Gaul ins Maul. Er sollte lieber sollte stolz und zufrieden sein statt wütend und beschämt.

Sei es drum, Terry oder wer immer du bist, das ist kein persönlicher Angriff. Und denke daran, es hätte viel schlimmer kommen können – oder besser, je nach Standpunkt.

Außerdem verweise ich gern auf den Einfluss von AmazonFan's »Die Büro-Party« bei der Schauplatz-Auswahl dieser Geschichte. Ich nutze die Gelegenheit, diese Arbeit wärmstens zu empfehlen.

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Jeder war neugierig auf Joes neue Freundin. Es ging das Gespräch, er habe sich erstmals seit seiner Scheidung mit jemandem getroffen. Keiner von uns hatte sie kennengelernt. Und wollte man von ihm etwas erfahren, dann glich das dem Versuch, mit den Zähnen einen Nagel aus einem Brett zu ziehen. Aber als eines Abends eine Bodybuilderin in einer bekannten Fernseh-Talk-Show auftrat, da öffnete sich die Tür einen Spalt und ließ etwas an Licht hindurch.

Denn am nächsten Tag stand man am Trinkwasser-Spender zusammen und diskutierte über die Bodybuilderin aus dem Fernsehen. Dabei meinte Joe, er finden einen Anblick wie den dieser durchtrainierten Frau nicht »abstoßend«. Das Wort zitierten später die drei Frauen, mit denen er sich da unterhalten hatte. Prompt entstand das Gerücht, Joe habe es mit Muskelmädchen. Aber niemand erwartete dann so etwas wie die Frau, mit der er sich an unserer kleinen sonntagnachmittäglichen Grill- und Pool-Party blicken ließ.

Sie war recht attraktiv, keine umwerfende Schönheit, aber sie hatte einige ansehnliche Züge, vor allem ihr langes, dickes, kastanienfarbenes Haar und Augen vom tiefsten Grünton, den ich je gesehen habe. Sie waren so hell und glänzend, sie schienen buchstäblich zu funkeln, wenn sie lächelte. Und im Lauf der Ereignisse sollte ich dieses Glitzern auch noch als eindeutig boshaft sehen.

In leichte Sommerkleidung gehüllt, freute sie sich bei ihrer Ankunft, als sie den Pool entdeckte. Nachdem sie ein paar Leute begrüßt hatte, verschwand sie im Umkleideraum, um sich danach in einem sehr knappen schwarzen Badeanzug zu präsentieren. Joe zuwinkend, erstieg sie mit Leichtigkeit die Leiter zum Sprungbrett und tauchte graziös in das Wasser.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir zwar ihren athletischen Body registriert, aber noch nicht, wie muskulös ihr Körperbau tatsächlich war. Ihre Fähigkeiten im Wasser reichten aber schon aus, um Aufmerksamkeit zu erregen, weil einige Leute Bemerkungen zu ihrem kraftvollen Schwimmstil machten. Sie planschte nicht bloß im Becken herum, sondern schwamm Bahnen und das schnell. Nach ungefähr zehn Minuten entstieg sie dem Pool, trocknete sich ab und kam herüber, um sich zum Rest von uns zu gesellen.

Nun, da waren verschiedene sehr attraktive Frauen, die für unsere Firma arbeiteten, nicht zu erwähnen einige Frauen der Kollegen, die auch viele Blicke auf sich zogen. Und unser Chef, der die Feier veranstaltete, hatte ein Paar Teenager-Töchter – zwei der hübschesten, kecken, blonden Cheerleader-Typen, wie sie nur je einen Bikini getragen hatten.

Aber es war keine Frau auf der Party, deren Körper sich auch nur ansatzweise mit dem ihren vergleichen konnte. Sie war alles andere als großgewachsen, ungefähr einsfünfundsechzig bis einssiebzig. Konnte ich ihre Größe noch halbwegs einschätzen, so war ich in der Frage ihres Gewichts mit meiner Weisheit am Ende. Ich wusste, dass Muskeln mehr wiegen als Fett, und diese Frau war ganz Muskeln --- überall. Selbst ihre Brust wirkte bis auf Paar hübsch geformter, fester, runder Brüste pulsierend und hart.

Zuerst sagte niemand etwas, aber die meisten von uns konnten es sich nicht verkneifen, hinzustarren. Ihr immer noch feuchter Körper, jetzt in der Sonne glänzend, bestand aus harten, ausgeprägten Muskeln. Sie gab sicher die athletischste Statur aller Anwesenden ab. Als ich in der Gesichter rundherum schaute, sah ich, dass jeder, einschließlich Joe, ein bisschen unbehaglich aussah, so beeindruckend war ihre körperliche Präsenz. Ich löste die Spannung, indem ich die angesichts der Umstände dümmste nur mögliche Frage stellte. Hoffentlich nahm mich niemand ernst: »Hey, trainierst du?«

Ich erntete großes Gelächter und öffnete die Schleusen für einen Schwall von Fragen zu ihrer Statur. Es war merkwürdig --- die Gruppe schien sich beinahe augenblicklich in zwei Lager zu spalten. Einige machten sehr schmeichelhafte Bemerkungen und schienen überhaupt kein Problem mit all ihren Muskeln zu haben. Andere waren ruhig, als all das begann, mischten sich nicht ein und wandten sich bald ab, um über andere Dinge zu reden. In der Gruppe, die weiter über ihren Körperbau redete, fiel mir die Rolle des Aufhetzers zu. Ich beschloss auszuprobieren, wie weit ich die Dinge treiben konnte.

Obwohl sie überall muskulös war, mit kraftvoll wirkenden Beinen, mit einem Waschbrett-Bauch, einem breiten Rücken und mit hübsch ausgeprägten Schultern, waren es ihre Arme, die mehr als alles andere auffielen. Sie hatte Kanonen! Ich machte eine Bemerkung darüber und bat, sie einmal anzuspannen. Zu meinem Entzücken reagierte sie begeistert – fröhlich beugte sie ihre Arme und erlaubte mir sogar, sie zu berühren. Ich ermutigte die anderen auch dazu und bald staunten alle über die Größe und die Festigkeit ihrer Bizeps-Muskeln.

Sie bemerkte, dass ihre riesigen Arme eher das Produkt ihrer Trizeps- und nicht ihrer Bizeps-Muskeln wäre. Und stolz spannte sie diese auch für uns an. Dann wechselte sie ohne weitere Ankündigung zu einer vollen Doppelbizepspose in Bodybuilding-Manier über. Es war ungefähr zu der Zeit, in der ich die schicksalhafte Bemerkung machte.

Ich stichelte: »Ich glaube, sie hat dickere Arme als du, Joey-Boy.«
»Oh, die sind viel dicker,» prahlte sie und begann, Joe dazu anzustacheln, seine Arme mit den ihren zu vergleichen.

Jeder konnte sehen, dass er das nicht tun wollte – kein Wunder. Er war in guter Form, rauchte nicht und war ein Hobby-Läufer, der sich an Halbmarathons, Spaßläufen und so beteiligte und der oft mit seinem Fahrrad zur Arbeit kam. Aber er spielte nicht in ihrer Liga, was die Muskeln anbetraf, eine Sache, die sie unbedingt beweisen wollte. Joe versuchte alles, um das Thema zu wechseln. Ja, er nahm sogar Zuflucht dazu, den Wettkampf als verloren zu erklären, in der Hoffnung, einen direkten körperlichen Vergleich zu vermeiden.

Aber sie ließ sich nicht davon abbringen. Mit großem Widerstreben brachte er seinen Arm hoch und spannte ihn so hart an, wie er nur konnte. Das Gekicher begann schon, ehe sie ihren mächtigen Oberarm neben seinen hielt. Es war tatsächlich kein Vergleich. Sie schlug ihn wenigstens um sechs, sieben Zentimeter im Umfang und hängte ihn völlig ab in punkto Form, Definition, Härte und ähnliches. Joe wurde rot und senkte seinen Arm schnell wieder ab.

Bevor Joe mit seiner neuen Freundin gekommen war, hatte ich mich gelangweilt und war voller Unruhe, doch jetzt nicht mehr. Das versprach ja interessant zu werden! Ich spürte, dass sich Joe von ihrem Körperbau angezogen fühlte, aber nicht unbedingt mit dieser Art der Zurschaustellung einverstanden war. Da, so dachte ich mir, sollte man noch weiter bohren.

Es bildete nicht nur eine Herausforderung für meinen von Natur aus gerissenen Verstand. Tatsächlich ließ sich seine Fähigkeit im Bereich Verschlagenheit kaum einschätzen. Ich kann nur sagen, dieses Mädchen lebte, um ihre Muskeln herzuzeigen. Weil der Sachverhalt rund um ihre und Joes Arme eh schon auf dem Tisch lag, dachte ich, warum nicht noch ihre Arme tatsächlich auf denselben bringen?

»Wetten, Joey, dass sie dich beim Armdrücken packt?«
Joe sagte nichts, aber seine Freundin antwortete, indem sie laut auflachte.
»Das ist nichts,« grinste sie, »du solltest mich mal sehen, wie ich beim Ringen auf seinen Po klatsche.«
»Ringen?«, sagte ich, den Ungläubigen markierend. »Du schlägst ihn beim Ringen? Das glaube ich nicht.«

Einmal mehr versuchte Joe, dem Gespräche eine andere Richtung zu geben, aber sie und ich waren nun auf der gleichen Wellenlänge! Joes Gesicht lief noch roter an, als sie weiterredete und dabei fröhlich beschrieb, wie leicht sie ihn schon mehrfach dazu gezwungen hatte, ihr klein beizugeben, bevor sie ihn dann niederrang und dazu zwang, zuzugeben, dass sie stärker war als er.

»Das ist doch nicht möglich!«, rief ich aus, »Stimmt das, Joe?«

Sah Joe vorher nur verlegen und peinlich berührt drein, so änderte sich nun seine Miene zu verwirrt und ärgerlich. Er ahnte, worauf ich aus war, und durchbohrte mich mit Blicken. Ich grinste einfach zurück. In Wahrheit hatte ich mich nie groß um Joe gekümmert. Er war meistens ziemlich reserviert, ein Einzelgänger. Nichts daran auszusetzen, aber ich mag nun mal lieber Leute, die mehr aus sich herausgehen und sich öffnen. Ich konnte mich nicht beherrschen, ihn etwas ins Rampenlicht zu zerren, nur um zu sehen, was er tun würde.

»Nun«, sagte sie erwartungsvoll, »erzähl’s ihm.«
»Schau mal«, sagte Joe mit verdrießlicher Stimme, »ich habe doch nur herumgespielt. Ich hab dich gewinnen lassen. War doch keine große Sache.«
»Ach, wirklich?«, entgegnete sie.

Mit einemmal wandelte sich die Atmosphäre. Es war, als sei plötzlich eine dunkle Wolke aus dem Nichts erschienen und vor die Sonne gezogen. Ihr Verhalten veränderte sich, und ihr Gesicht verlor seinen freundlichen, verspielten Ausdruck und verhärtete sich etwas. Sie fixierte ihren Blick starr auf Joe, immer noch ein Lächeln auf den Lippen, doch ihre Augen verengten sich nun mehr blickten schärfer. Sie bohrten sich förmlich in Joe hinein. Sein Gesicht wurde aschgrau, und er blickte zur Seite.

Als ich mich umschaute, entdeckte ich einen Grasfleck neben dem Pool, der mir ideal geeignet schien, um eine kleine Demonstration zu inszenieren. Ich zeigte es ihr, und sie war ganz und gar damit einverstanden. Das war ja schon fast zu einfach. Niemand sonst in Hörweite machte sich für den Vorschlag stark, doch erhoben sie auch keine Einwände. Davon abgesehen, angesichts meines Geschicks im Aufhetzen und ihres ungezügelten Enthusiasmus’ für den Vorschlag brauchten wir tatsächlich keine Hilfe, um die Sache voranzutreiben.

Natürlich – Joe sträubte sich, aber da hatte er kaum eine Chance. Er hatte sich mit seiner »Hab-Dich-Gewinnen-Lassen»-Strategie selber in die Ecke gedrängt. Sie und ich foppten ihn unbarmherzig, und jetzt machte unser Herumgekaspere einige der anderen mobil.

Eigentlich gab es für Joe nur einen Ausweg: zuzugeben, dass er gelogen und sie ihn tatsächlich geschlagen hatte. Entweder das, oder einfach zu schmollen und sich weigern, da mitzumachen. Beides keine gute Wahl, vor allem, weil nun schon mächtig Sprit geflossen war und die Leute ihre Zügel immer mehr schleifen ließen. Zudem hatte sie ihn schon an Arm und Schulter gepackt, wobei sie ihn buchstäblich auf die Füße zog und ihn jetzt in die Richtung zu dem Stück Rasen stieß.

Als wir dort ankamen, hatten die meisten der anderen, an unserem Gespräch Unbeteiligten mitbekommen, was sich da anbahnte, und schlenderten hinüber. Vornweg und begierig danach, wie sich alles entwickelte, waren die zwei Teenager-Töchter vom Chef, auch sie fit und athletisch wirkende Mädels.

Natürlich musste ich den Ansager mimen. Die junge Muskelfrau wippte auf ihren Füßen auf und ab, förmlich vor Erregung vibrierend, während man Joe ansah, dass er lieber ganz woanders wäre. Ohne mich erst mit der Frage nach seinem Einverständnis aufzuhalten, schaute ich zu dem Mädel hinüber und schlug einen Wettkampf mit drei Sätzen vor – wer den anderen zweimal bezwang, hatte gewonnen. So konnte keiner von ihnen sagen, der andere hätte nur Glück gehabt. Sie stimmte augenblicklich zu. Ich wollte sie gerade vorstellen, konnte aber nicht – ich hatte ihren Namen vergessen. Hilflos schaute ich zu ihr hinüber.

»Donna heiße ich«, sagte sie, als Antwort auf meine unausgesprochene Frage.
»Alles klar. Meine Damen und Herren, zu Ihrer Unterhaltung veranstalten wir an diesem Nachmittag ein dreiteiliges Ringermatch mit zwei Siegessätzen zwischen dem Joey-Boy hier und seiner sehr kräftig aussehenden Freundin Donna.«

Es gab etwas Applaus, als sie ihre Arme wieder anspannte. Dann tat sie etwas dermaßen Verwirrendes, so dass ich mich fragte, ob ich mich nicht zu weit gegangen war, als ich Joe diesen Wettkampf aufzwang. Sie machte einen Handstand und begann herumzugehen, nur von der Kraft ihrer Arme und ihrer Schultern getragen. Ich konnte nicht glauben, wie leicht und beiläufig das bei ihr aussah. Denn diese Übung ist ja sehr schwer – und sie tat es ohne Mühe, wie es schien.

Dann »lief« sie zu mir hinüber und – während sie mich die ganze Zeit über angrinste – schlang sie ihre Beine um meinen Nacken. Indem sie mich genau dazu einsetzte, wozu eine Striptease-Tänzerin ihre Stange benutzt, beugte sie sich mit ihrem Oberkörper hoch und hielt diese Position, während sie ihre Arme ein weiteres Mal anspannte. Ich lachte und hielt meine Hände mit einer Geste der Kapitulation hoch. Sie löste ihre Beine und machte einen graziösen Handstandüberschlag nach hinten, landete auf ihren Füßen, drückte die Beine durch und war bereit zum Ringen.

Diesmal fiel der Beifall viel frenetischer aus, speziell von den Töchtern des Chefs, aber auch von manchem anderen. Donna nahm definitiv die Menge für sich ein. Nun blieb nichts mehr übrig, als das Match zu beginnen. Bevor ich aber etwas sagen konnte, hatte Donna das Wort ergriffen.

»Weil wir keinen Ringrichter hier haben, endet jeder Durchgang erst dann, wenn einer aufgibt, einverstanden?«, sagte sie und schaute mich an. Darüber wollte ich nicht mir ihr diskutieren. Ich nickte, hob meinen Arm, steckte vier Finger in den Mund und ließ einen lauten Pfiff vom Stapel. Dann stakste ich ihnen aus dem Weg, kletterte einige Stufen auf der Leiter des Sprungbretts hoch und setzte mich. Genauso gut wie aus der Perspektive eines Vogels, dachte ich.

Joe hatte seine Sandalen abgestreift, behielt aber seine blauen Shorts und sein schwarzes T-Shirt an. Donna dagegen trug immer noch ihren Badeanzug. Ich konnte Joes Entscheidung verstehen --- es war sinnlos, sich auf einen Vergleich mit ihr einzulassen.

Wie ich schon sagte, befand er sich in akzeptabler Verfassung. Aber sie war schlicht umwerfend! Sie mochte fünfzehn bis zwanzig Zentimeter kleiner sein als Joe und wahrscheinlich zwölf, dreizehn Kilo leichter, aber weil bei ihr jeder Muskel Größe, Form und Definition aufwies, wirkte ihr Body einfach beeindruckender. Ihre Oberschenkel hatten eine tolle, torpedoähnliche Form mit dicken Muskelsträngen hinunter bis zu den Knischeiben, während ihre Wadenmuskeln geradezu enorm ausfielen.

Ihre Beine ließen die von Joe so lang und dünn wie Äste aussehen. Er war ein schlanker Kerl alles in allem, nirgendwo richtig Fett, aber seinem Bauch fehlte sicherlich die Härte, die schuppenplattenartige Form, die ihre Bauchmuskeln hatte. Der Vergleich ihrer Rücken war ähnlich wie der ihrer Beine. Seiner war lang und recht gerade, aber bei Donna war er kürzer und lief nach oben ihn breiter aus. Sie hatte zudem prächtig ausgeformte Schultermuskeln. Sie waren in Realität wahrscheinlich schmäler als die Schultern von Joe, sahen aber breiter aus. Und was ihre Arme angeht – die Unterschiede habe ich ja schon beschrieben.

Der Kontrast zwischen den beiden endete aber nicht bei ihrem Körperbau. Joe stand immer noch still da, in den Augen den sprichwörtlichen »Jetzt-bin-ich-verloren«-Ausdruck. Es war, als könne er nicht fassen, was da vor sich ging oder wie er in die ganze Affäre hineingeraten war. Aber hey – so schwer war das nun wieder nicht zu verstehen. Sie hatte ihn hübsch in der Falle.

Er hatte die Wahl, aber eine ohne richtige Alternative: entweder zuzugeben, dass Donnas Beschreibung von ihren privaten Ringkämpfen stimmte, oder in die Lage zu geraten, in der er gerade hineinschlidderte --- seine Behauptung beweisen zu müssen, dass er sie bei solchen Wettkämpfen gewinnen ließ. Er konnte nicht verlegener aussehen als in dem Moment, in dem sein Gesicht zu Donna wandte. Sie war gelassen und erwartungsvoll, als sie sich leicht beugte und ihren ersten Zug machte.

Joe tat sein Möglichstes, um aus ihrer Reichweite zu bleiben, aber er konnte sie sich nicht lange vom Leib halten. Sie täuschte eine Bewegung zu seinem Kopf hin vor, duckte sich aber und schlang einen ihrer Arme um eins seiner Beine. Ich war ziemlich sicher, sie hätte ihn niederwerfen können, aber statt dessen hing sie einfach an seinem Bein und wartete darauf, bis er sich niederbeugen und versuchen würde, ihren Arm zu lösen.

Erst, nachdem er das getan hatte, ließ sie sein Bein los und nahm ihn in den Schwitzkasten, wobei sie sein Gesicht fest auf ihre Bauchmuskeln zog. Sie hatte die Finger beider Hände gekrümmt und ineinander verschränkt. So war ihr Griff, mit dem sie Joe in vornübergebeugter Position festhielt, stark und unbezwingbar. Das Lächeln, das sich seit Beginn des Kampfes in ihrem Gesicht gezeigt hatte, breitete sich aus, als sie anfing im Kreis herumzugehen.

Dabei nahm sie Augenkontakt zu den Umstehenden auf, während Joe gezwungenermaßen folgte. Sie hatte ihn völlig unter Kontrolle, leicht wehrte sie seine Versuche ab, seine Arme einzusetzen, indem sie seinen Körper herumwirbelte und ihn so aus der Balance brachte. Ich gewann den Eindruck, dass sie nur mit ihm spielte und ihn jederzeit zu Boden bringen konnte. Aber ich denke mir mal, sie genoss es, ihn so rundherum marschieren zu lassen.

Nur natürlich, wenn es in solch einer Lage zu geschlechtsspezifischen Rivalitäten kommt – so auch hier, auch wenn es überhaupt keine klare Trennlinie gab. Einige der Kerle ermutigten Joe, den Griff aufzubrechen, doch klang all das ein bisschen halbherzig. Andere waren einfach still und schienen nicht zu glauben, was sie sahen.

Unter den Frauen war die Gruppenbildung jedoch ausgeprägter. Einige feuerten Donna enthusiastisch an, allen voran die zwei Teenager-Töchter des Chefs, die sich richtig mitreißen ließen. Sie gehörten eindeutig zu einer neueren Generation von Frauen, die einiges von der Auffassung hielten, dass Frauen durchaus Kraft aufbauen und geschickt im Zweikampf werden konnten. Sie waren mit Fernsehfiguren wie »Xena« und »Chyna« aufgewachsen und so daran gewöhnt, Bilder von kraftvollen Frauen zu sehen. Nicht wenige meiner jüngeren Kolleginnen hielten da kräftig mit, einige der älteren auch.

Aber andere hatten rümpften ihre Nasen, als hätten sie etwas Fauliges gerochen. Sie waren auf jeden Fall mit dieser Vorführung nicht einverstanden, vielleicht hielten sie es für unweiblich oder irgendwie nicht passend. Oder möglicherweise waren sie auch schlichtweg eifersüchtig. Weder wusste ich es noch kümmerte es mich, da ich viel zu beschäftigt damit war, mir selber dazu zu gratulieren, wie gut ich diesen kleinen Wettbewerb provoziert hatte.

Nachdem sie wortlos klargestellt hatte, sie könne Joe in diese Position so lange halten, wie sie wollte, ruckte Donna mit ihrer Hüfte zur Seite und warf ihn so ins Gras. Sie warf sich auf ihn, dabei löste sie ihren Griff um seinen Nacken einen Moment lang, sicherte ihn aber gleich wieder. Sie lag bequem auf der Seite, mit der Masse ihres Gewichts voll auf Joes Brust und ihre Beine in einem Winkel von ungefähr fünfundvierzig Grad gespreizt. Sie sah absolut sicher aus in ihrer Position aus, etwas, das Joes wirkungslose Versuche, sie wegzustoßen, nur noch unterstrichen.

Ich hatte eine prima Aussicht von meinem Sitz auf der Leiter und war gefesselt von dem Ausdruck in ihrem Gesicht, als sie auf Joe herablächelte. Sie lächelte, aber in einer Weise, die ich nur als raubtierartig bezeichnen kann, eine Mischung aus Stolz, Selbstvertrauen und totaler Überlegenheit. Ihr Griff war fest, aber es sah nicht so aus, als müsse sie richtig hart zudrücken.

Eins der Mädchen musste das auch gespürt haben. Sie rief nämlich aus: »Komm schon, mach ihn fertig --- es muss »Onkel« sagen!«

Donna blickte hoch und nickte dem Mädchen zu. Dann spannte sie ihre Arme an und verengte so ihren Griff. Sie ließ Joe mehrere Male vor Schmerzen winseln, hielt aber den Druck nicht ununterbrochen aufrecht. Sie minderte ihn nur so weit, um ihn da zu behalten, wo sie ihn haben wollte. Dann änderte sie ihre Position etwas, so dass ihre Brust in Joes Gesicht gestoßen wurde. Als sie nun den Druck erhöhte, war nur ein erstickter, komischer Laut zu hören.

Einige Leute lachten darüber, und wieder lockerte Donna ihren Griff. Nun beugte sie sich ganz nah zu Joe herab und flüsterte ihm etwas, das niemand sonst hören konnte, ins Ohr. Plötzlich löste sie ihren Schwitzkasten-Griff, zog ihre Beine heran und schnellte auf ihre Füße. Joe lag immer noch im Gras, von wo er zu ihr aufblickte. Ich fragte mich, warum sie das getan hatte. Es war klar, dass er sich nie aus ihrem Griff hätte lösen können.

»Komm SCHON«, sagte sie betont, »lass mich nicht einfach so gewinnen. Wir wollten doch wirklich kämpfen. Ich möchte nicht, dass du mich siegen lässt. Jetzt komm hoch und ringe mal richtig.«

Ich weiß nicht, ob sie damit zu diesem Zeitpunkt irgendjemand zum Narren halten konnte, aber ihre Tour verfing bei mir nicht. Wie man so sagt, du kannst einem alten Fuchs keine neuen Tricks beibringen. Der Ausgang dieses physischen Vergleichs lag von vornherein auf der Hand. Sie hatte etwas anderes im Sinn.

Donna streckte ihre Hand aus. Kaum hatte Joe sie ergriffen, als sie ihn einfach auf seine Füße zog – und zwar ziemlich roh. Ihre Hände auf seine Brust legend, stieß sie ihn weg. Dabei verhielt sie sich so, als sei sie entrüstet darüber, dass sie keine Gelegenheit dazu bekommen hatte, ihre wahren Fähigkeiten zu demonstrieren.

Es war eine komplette Charade, und ich wusste es. Trotzdem war ich fasziniert davon, wie sie das bewerkstelligte, auch wenn ein Teil von mir sich zu fragen begann, ob ich da nicht ein kleines Ungeheuer erschaffen hatte.

Joe stolperte und fiel beinahe nach hinten über. Als er seine Balance wieder gefunden hatte, sah er zum ersten Mal seit Beginn der Affäre richtig wütend aus. Aber er wirkte auch genauso stark verstört und unsicher, so, als könne er sich nicht entscheiden, ob er sie angreifen sollte oder ob es besser sei, Fersengeld zu geben und zu seinem Auto zu laufen. Sie machte ihm den Entschluss keinesfalls leichter, wie sie ihm das Gesicht zuwandte, die Hände auf ihren Hüften.

»Fangen wir an«, befahl sie, »komm hierher und liefer mir einen richtigen Wettkampf. Leg dich nicht einfach hin und verstell dich bitte nicht mehr.«

Es gibt da einen alten Film mit Paul Newman, in dem es um einen Eishockey-Club aus der Regionalliga geht, »Schlappschuß« ist der Titel. In einer der vielen klassischen Szenen dieses Films rühmt ein Trio von halbverrückten Schlägern – bekannt als die Hanson-Brüder – die Fertigkeiten ihres Spielertrainers Newman, jemanden dadurch psychologisch fertig zu machen, indem er ihn lobt – eine Methode, durch die er ihren Gegner in seinem Sinn beeinflusst.

Ich zweifelte nicht daran, das Donna genau das tat. Es hatte hier kein »Hinlegen-und-Siegen-Lassen« gegeben. Sie hatte ihn so mühelos geschlagen, dass es möglicherweise für die Zuschauer so aussah. Aber sie, ich und – viel wichtiger – Joe wussten, dass das nicht stattgefunden hatte.

Sie gingen aufeinander zu und nahmen eine Ringerhaltung ein, wobei jeder den anderen an Arm und Nacken ergriff. Einmal mehr griff Donna an. Kinderleicht überwältigte sie Joe, tat aber nicht mehr, als ihn um den kleinen Rasenflecken herumzuführen. Jetzt wurden die Leute davon richtig mitgerissen, und ihre Fans begannen nun, Donna anzuspornen.

Wieder führten die Töchter des Chefs den Jubelchor an, wobei sie Forderungen wie »Tritt ihm in den Hintern!« oder »Zeig ihm, wer stärker ist!« erhoben. Sie waren unglaublich niedlich in ihrer Art, wie sie darauf brannten, diese Demonstration weiblicher Überlegenheit zu sehen. ( hmmm ... mal überlegen, ob ich sie dazu bringen könnte, mal miteinander zu ringen ...) Doch schnell wandte ich meine Aufmerksamkeit wieder der realen »action« zu.

Donna hatte Joe auf den Rücken gelegt und einen seiner Arme zwischen ihren Beinen eingeklemmt, wobei sie ihn gerade oberhalb des Ellbogens einquetschte. Sie hatte seinen anderen Arm ausgestreckt und hielt ihn geradewegs von Joes Körper weg, bei alldem lagen ihre Hüften auf seiner Brust. Sie konnte ihn in dieser Position spielend festnageln, aber da war niemand, der anzählte. Und so hielt sie einfach unten, wobei sie ihn all die Zeit darum bat, »sie nicht einfach gewinnen« zu lassen. Joe versuchte, mit seinen Hüften zu bocken, und schaffte es, sie ein bisschen reiten zu lassen. Sie verstärkte nun einfach die Erniedrigung durch Sprüche wie »Ja, das ist es «, »Kämpf mit mir« oder »Zeig mir mal was«.

Nachdem das gut einer Minute so gegangen war, hielt sie ihn mit nur einem Arm unten und hakte den anderen um eins seiner Beine. Nun konnte sie ihn zurück auf seine Schultern legen. Das zeigte, wie hilflos er fixiert war. Ich kann mir vorstellen, Joe hätte seine Niederlage zugegeben, wenn sie ihn weiter so festgehalten hätte, doch sie gab ihm dazu keine Gelegenheit.

Sie ließ ihn schnell los, glitt auf ihn drauf und nahm ihn in einer volle Körperzange. Donna drückte seine Handgelenke fest nach unten und spreizte seine Beine weit, so dass sie in ihrem komplizierten Beingriff fest verriegelt waren. Jeder konnte sehen, dass Joe dem nichts entgegenzusetzen hatte – sie hatte seine Gliedmaßen voll unter ihrer Kontrolle. Er konnte außer seinem Kopf nichts mehr bewegen.

Donna starrte auf ihn herunter, dieses dominante Grinsen in ihrem Gesicht, dann sagte sie mit lauter Stimme: »Ich glaub’, einigen deiner Freunde hat es gefallen, dass ich ihnen meine Bizeps-Muckis gezeigt habe. Was meinst du, ob ich ihnen noch ein paar schöne Muskelposen vorführen soll?«

Ich war nicht sicher, was sie damit bezweckte. Aber ich wusste, dass sie sicher etwas im Hinterkopf hatte. Es war ja mehr als offensichtlich, dass sie Joe im Nu hätte erledigen können mit einer Reihe von leichten Siegen, wenn es ihr nur darum ging, ihre Behauptung zu belegen. Tatsächlich bog sie ihren Rücken und spannte ihre Gesäßmuskeln hart an. Ihr Badeanzug-Höschen war weit genug ausgeschnitten, so dass jeder sehen konnte, wie mit jeder Bewegung ein kleine, halbrunde Form erschien und verschwand. Gleichzeitig nahm sie ihre Schultern nach vorn und stellte so ihre Rückenmuskeln zur Schau.

»Diese Position zeigt perfekt meinen Po und meine Latissimus-Muskeln. Zu schade, dass du das nicht sehen kannst. Aber du kannst fühlen, wie stark sie sind, nicht wahr, Joe?«

Damit begann sie ihre Hüften zu heben und sie in Joes Abdomen plumpsen zu lassen, wieder und wieder. Die beiden Teeanger und alle anderen begannen sie anzufeuern, als sie ihrem Opfer gnadenlos zusetzte. Mit jedem Plumps, schrie Joe unwillkürlich auf. Als er meinem Gespür nach gerade aufgeben wollte, hörte sie auf, gab seine Beine frei und setzte sich einfach auf seine Brust, wobei ihre Knie seine Arme schmerzhaft nach unten drückten.

Sie machte sich nicht die Mühe, seine Handgelenke unten zu halten. Aber sie nutzte ihre Hände, um Joes Gesicht zu attackieren, indem sie ihm leichte Klapse auf die Wange versetzte und mit Daumen und Zeigefinger nach seiner Nasenspitze schnippte. Sie zwang Joe dazu, zu kämpfen, und ließ ihm keine Chance, sich zu erholen. Donna sah aus, als würde sie spielen und hätte einfach nur Spaß, während Joe mit allem kämpfte, was er hatte. Ich musste ihren Stil bewundern! Dieses Mädchen wusste, was es tat. Sie war nicht zufrieden damit, ihm seinen Hintern vor all seinen Kollegen zu versohlen – sie war dabei, ihm eine ernsthafte Demütigung zu servieren.

Schließlich schaffte Joe es, sich soviel Raum zu verschaffen, dass er sich selber auf seinen Bauch herumwerfen konnte, so dass wenigstens sein Gesicht vor ihren quälenden Fingern sicher war. Schwer zu sagen, ob das zu ihrem Plan gehörte oder nur Zufall war. Doch nutzte Donna seine neue Position mit dem Gesicht nach unten für einen anderen, unbezwingbaren Griff, durch den sie eine weitere Muskelgruppe präsentieren konnte. Sie zog Joes Arme gerade nach oben und begann sie vorwärts zur in Richtung seiner Schultern zu drücken, dabei bequem auf seinem unteren Rücken sitzend.

Wieder, da bin ich sicher, hätte sie mit diesem Griff gewinnen können, doch sie änderte rasch die Position ihrer Beine. Sie schob sie unter Joes Armen durch, hob ihre Fußknöchel über seine Schultern und kreuzte sie hinter seinem Genick, so dass sie Joes Gesicht mit den Füßen wiegte. Sobald sie den Griff fixiert hatte, rollte sie auf ihre Seite und nahm dabei Joe mit. Dann, langsam aber sicher, brachte sie ihre hilflose Beute herum und so lag er schließlich förmlich auf ihr.

Donna lag auf dem Rücken, ihr Bein-Griff hielt seine Oberarme gefangen, und ihre Hände fixierten immer noch seine Gelenke. Sie ließ sie los, stützte die Hände auf dem Rasen ab und brachte sich und Joe in eine sitzende Position. Während sie so ihren Oberkörper nach vorn beugte, formierte sich eine Gruppe straffer Linien über ihrem Bauch.

»Dies hier zeigt deutlich meine Abdominalmuskeln«, prahlte sie, indem sie Joes Kopf auf seine Brust hinunterzwang.

Wieder hielt sie das nicht lange, sondern wechselte schnell in eine andere Ringerstellung über. Diesmal löste Donna ihre Knöchel und zog Joes Kopf nach hinten in ihren Schoß. Sie legte ihr rechtes Bein so an, dass sein Kinn in die Kehle ihres Knies gepresst wurde. Dann hakte sie ihr linkes Bein um ihren rechten Knöchel und rollte herum, bis ich rechter Oberschenkel auf dem Boden lag. Sie vollendete den Griff, indem sie ihren linken Knöchel ergriff und so die für Joe eh schonschmerzhafte Position noch verstärkte.

Dieses Mal konnte sie entweder der Versuchung nicht wiederstehen, den Druck zu erhöhen, oder sie löste ihn nicht rechtzeitig genug – jedenfalls hatte Joe genug. Er konnte seine Unterwerfung nicht wirklich laut verkünden, so wie ihre Wade gegen sein Gesicht drückte. Aber er begann gegen ihre Oberschenkel zu klopfen und etwas in das Fleisch ihres muskulösen Beines zu murmeln. Auflachend löste sie den Griff und fragte, ob er sich nun unterwerfe.

»Ja … ja, ich geb auf.«
»Tatsächlich«,"fragte sie, Unschuld vorspiegelnd, »du lässt mich nicht einfach gewinnen?«
»Nein --- du hast gewonnen. Du hast echt gewonnen.«
»Bist du sicher?«, sagte sie, die Blamage verlängernd.
»Ja, gottverdammt«, antwortete er und zeigte seine Verzweiflung über die Art, wie sie mit ihm spielte.
»Na, ich muss doch bitten ... was für eine Sprache, mein Herr. Kein Grund, sich aufzuregen. Alles in allem hast du jetzt zweimal verloren. Du hast immer noch eine Chance, deinen Mannesstolz zurückzugewinnen.«

Ihr Ton war höhnisch und spöttisch. Jetzt sah nicht nur ich, was ablief. Sie provozierte einiges an Gekicher mit ihren unbarmherzigen Sticheleien. Sie sagte Joe, er könne sich einige Minuten Zeit lassen, wenn er wollte, und dass sie warten würde, bis er wieder bereit sei.

Sie ließ ihn auf dem Rücken liegen und nutzte die Zeit für ein kleines Stretching. Dabei bewies sie eine enorme Biegsamkeit, als sie ihren Körper in die Form eines »T« brachte – ihre Beine gerade zur Seite hin ausgestreckt und mit dem Vorderkopf den Boden vor ihr berührend. Mittlerweile bewegte sich Joe wieder, aber so, als hätte ihn ein LKW überfahren. Langsam und ungelenk kam er auf seine Füße, sich Nacken und Schultern reibend. Als Reaktion sprang Donna auf und baute sich vor ihm auf.

»Fertig, Schatz?«, fragte sie mit Begeisterung in der Stimme, »ich bin sicher, ich werd das jetzt besser hinbekommen. Ich denke, ich hatte nur Glück.«

Nachdem was wir gerade gesehen hatten, war das solch eine unverschämte Bemerkung, dass die Leute zu lachen begannen. Joes Gesicht, eh schon von ihrer Beinschere etwas gerötet, nahm blitzartig eine womöglich noch tiefere Rotfärbung an. Einige der Leute stimmten in ihre Hänseleien ein, mit Kommentaren wie »Diesmal packst du sie, Joe« und »jawoll, hör auf mit ihr zu spielen.« All das war zu viel für den armen alten Joe, der jetzt vor Wut schäumte.

»Vergiss es«, sagte er ihr, »ich bin durch mit dem Mist.«

Er wollte gerade weggehen, den Rücken dem Hof zugewandt, als sie »AUF KEINEN FALL!« ausrief und ihm nachsetzte. Indem sie ihre Arme um seine Taille warf, hob sie ihn hoch und trug den Strampelnden zurück zu dem Platz des Ringkampfes. Nachdem sie ihn auf seine Füße abgestellt hatte, hielt sie eines seiner Handgelenke mit der einen Hand fest, zog es über ihren Nacken und bog es herunter, wobei sie ihren anderen Arm zwischen seinen Beinen hindurch steckte. Indem sie ihre Hand um seinen Oberschenkel schlang, hob sie ihn hoch und über ihre Schultern, ganz im altbekannten Feuerwehrmann-Griff. Sie wirbelte ihn mehrfach herum und schmetterte ihn auf den Rasen. Dann fiel sie auf ihn, und sie begannen zu ringen.

In nur wenigen Sekunden hatte sie ihn ausgestreckt auf den Rücken gelegt, ihre Beine um seinen Torso geschlungen. Sie stopfte seinen Arm unter ihre Achselhöhle und fixierte ihn in einem Armlock-Ringergriff. Dann spannte sie ihre kraftvollen Beinmuskeln und presste mir all ihrer Macht. Joe schrie sofort seine Kapitulation in die Welt hinaus.

»Bitte, hör auf damit. Meine Rippen, du brichst meine Rippen.«
Da war nichts mehr vorgetäuscht. Und ihr Zorn war voll entfacht.
»Ja? Dann gibst du zu, dass du verloren hast?«
»Ja, ja, ich hab verloren. Du hast gewonnen ... ich geb auf.«
»Und was ist mit der anderen Nacht? Sagst du immer noch, du hättest mich gewinnen lassen?«
»Nein. Es tut mir leid. Ich habe das so nicht gemeint.«
»Gibst du dann zu, dass du gelogen hast?«
»Ja, ja, ich hab gelogen.«

Sie entspannte ihren Griff und schaute auf Joe herab, während sie langsam ihren Kopf hin und her schüttelte.

»Ts, ts. Ja, das ist einfach schlimm. Ich mag es nicht, wenn mein Freund LÜGT!«

Sie unterstrich ihr letztes Wort, indem sie ihre Beine um ihn herum schlang. Die zwei Töchter vom Chef feuerten sie an, als sich Joe nun in Schmerzen wand und in Agonie kreischte. Sie verminderte den Druck und zog ihre Beine von Joes Körper weg. Statt dessen fixierte sie seinen Arm am Handgelenk per Ringergriff und zwang ihn so herum, bis er auf dem Bauch lag. Dann drehte sie seinen Arm auf seinem Rücken in einen Hammerlock-Griff. Ein Knie unten auf seinem Rücken stemmend, hielt Donna ihn ohne Mühe unten und begann ihn auszuschimpfen, weil er in Bezug auf ihre vorangegangenes Match gelogen hatte.

»Ich glaube, du solltest für so ein Benehmen bestraft werden,« sagte sie, wobei sie zu einem rügenden Ton wechselte, ganz so, als ob sie zu einem ungezogenen Kind spräche. »Ich überlege nur noch, was für eine Strafe da passt.«
Einer der Teenager rief: »Verhau ihm den Hintern.«
Das löste einen anderen Heiterkeitssturm unter den Umstehenden aus und sorgte für ein Lächeln in Donnas Gesicht.

»Das klingt wie eine gute Idee,« gluckste sie und legte ihre freie Hand auf Joes Hintern. »Ich überlege gerade, ob ich dir vorher noch deine Shorts herunterziehen soll?«
Joe drehte völlig durch und begann sie anzuflehen.
»Nein, Donna, um Himmelswillen. Ich entschuldige mich. Es tut mir leid, dass ich gelogen habe. Du kannst besser ringen, du bist stärker als ich. Bitte, alles, aber bloß das nicht.«
»Bittest du um Gnade, ja?«
»Ja.«
»Na … lass mal hören. Ich will hören, wie du mich anbettelst.«
Joe bat sie, ihm nicht den Hintern zu versohlen, entschuldigte sich vielfach und flehte sie um Gnade an.

»Tja,« meinte sie versonnen, »Ich denke mal, ich werde gnädig sein mit dir. Doch gibst du zu, dass ich dich auf der Stelle vertrimmen kann, wenn ich richtig will?«
»Ja«, sagte Joe mit gequälter Stimme.
»In Ordnung«, sagte sie, ließ seinen Arm los und sprang auf, »Ich meine, dass du noch etwas mehr bestraft werden musst, doch das können wir später auch noch.«

Sie zog ihn hoch auf die Füße. Sich zu uns wendend, sagte sie: »Ich nehme mal an, wir gehen besser freiwillig, ehe man uns hinauswirft. ’Tschuldigung, dass wir so früh weg müssen. Aber wir müssen da unter vier Augen ein paar Sachen klarstellen. Es war schön, euch alle kennenzulernen.«

Sie sammelte den Rest ihrer Kleidungsstücke ein und warf sie in ihre Tasche. Während sie Joe beim Arm nahm, drängte sie ihn durch die Einfahrt hinaus. Als letztes hörten wir, wie sie zu ihm sagte: »Gib mir die Schlüssel, Schatz. Ich fahre.«

Mittwoch, 8. November 2006

Zeig mir deine Muskeln, Mädel, und ich sag dir, wie alt du bist ...

Es gibt so Dinge, die man als wirklich galanter Mann nicht tut - etwa eine Frau offen auf ihr Alter anzusprechen oder etwa dies hier zu sagen: "Ey, kann es sein, dass du etwas zugenommen hast?"

Das mit dem Zunehmen dürfte die derart angesprochene Dame allerhöchstens freuen, wenn es sich da um eine FBB in der Aufbauphase handelt und ihre Bizeps beim Abwinkeln der Arme gerade den Stoff der Bluse zu sprengen drohen. Und das mit dem Alter --- nun, ja.



Halt. Da habe ich etwas gefunden. Nämlich die Homepage von Eva Birath aus Schweden. Und die zeigt sich da nicht nur mit lauter Muckis, Muckis, Muckis, sondern sieht wohl echt klasse aus: lange blonde Haare, eisblaue Augen, tolles markantes Gesicht und dazu einen mit knapp einsachtzig (!) nicht gerade kleingewachsenen Body - ich darf mir gar vorstellen, wie mir wäre, wenn sie mir in glänzendem Lackmini und mit ultrahohen Plateau-High Heels gegenüberträte ...

So stellt man sich eine Wikingerin vor.
Tja. Klickt man dann auf die Rubrik "facts", dann erfährt man nicht nur ihre imponierenden Maße (Brust: 112 cm, Taille: 80 cm, Beine: 63 cm, Waden: 41 cm, Arme: 41 cm), sondern eben auch ihr Alter: Eva Birath ist 1956 geboren. Das heisst, sie wird in diesem Jahr stolze fünfzig Jahre alt!

Einerseits haut einen das vom Stuhl, weil der Blick in den Spiegel zeigt, dass man sich selber im Vergleich zu dieser nordischen Wucht nicht so gut gehalten hat. Dabei ist man ja noch ein gutes Eckchen jünger.

Andererseits gibt das Hoffnung darauf, dass auch in dem Alter noch alles "drin" zu sein scheint.

Boah, sieht die Dame gut aus! Chapeau, meine Liebe!

http://www.evabirath.se

Dienstag, 7. November 2006

Was wäre ein Muskelmaedel eigentlich ohne einen schönen, knackigen Popo?


Kommen wir heute zu einer meiner Lieblings-FBB. Sie kommt meinem Ideal einer Muskelfrau sehr, sehr nahe. Nicht nur, dass sie wuchtige, starke Muckis hat, sondern auch, dass sie ihre weibliche Ausstrahlung und ihren Charme nicht verloren hat und zudem als studierte und belesene Person mit Intelligenz und Esprit aufwarten kann.

Zweimal hatte ich die Gelegenheit, ihr zu begegnen und sie zu fotografieren. Ich weiss noch genau, wie es war, als ich sie erstmals traf. Meine erste Session überhaupt bei einer FBB (ich bin da wie in vielen anderen Dingen Spätzünder). Ich stand vor der Tür und war recht aufgeregt, mit hämmernden Pulsen, leicht zitternden Händen und allem. Schließlich klopfte ich und sie öffnete die Tür.

Ihr Anblick war dazu angetan, mich glatt aus den Schuhen zu hauen: Ein schönes, rundes und wunderbarerweise nicht Leistungssportmäßig-ausgezehrtes Gesicht mit ein paar Sommersprossen, dazu eine burschikose Blondhaarkurzfrisur und - sehr ungewöhnlich, aber in dem Fall sexy - eine Brille.

Sie trug High Heels mit Plateau-Sohlen. Oben rum steckte sie in einem Stretchmini. Schwarz. Ich schluckte. Wow! So toll hätte ich mir sie nicht vorgestellt. Zudem ließ dieses hautenge Ding ihre Konturen bestens hervortreten! Souverän lächelnd, zeigte sie mir ihren prächtigen Body. Diese superbreiten Schultern, dieser ausladende Rücken, diese starken, festen und konturierten Arme, diese prallen Schenkel und diese wuchtigen Waden. Ja, und dann ihr Popo. Ich würde sagen, sie hat den besten und entzückendsten Popo, den ich je bei einer Frau gesehen habe.
Hier ist der Beweis ---

Stark ist sie auch. Oder wie soll man das sonst nennen, wenn jemand mal ebenso einen gut neunzig Kilogramm schweren Mann quer über die Schultern nimmt und dann ohne sichtliche Mühe Kniebeugen macht, dabei immer munter weiter redend? Oh ja, sie hat Kraft! Und wie!

Die enorme Power ihrer Wahnsinns-Muckis zeigte sich auch, als sie auf demselben, jetzt rücklings da liegenden Mann (= auf mir) saß und ihm die Handgelenke am Boden fixierte. Ich versuchte selbstredend, meine Arme anzuheben. Zwar bin ich nicht mehr so trainiert wie noch als junger Spund, aber doch alles andere als schwächlich. Und mit dem Gedanken "Na, da komm ich schon raus, das ist zwar eine kräftige Frau, aber eben eine Frau" spannte ich die Arme und Schultern und den Bauch an. Erst halbherzig, und als das nun rein gar nichts fruchtete, schließlich mit voller Kraft. Doch bekam ich die Handgelenke nicht mal vom Untergrund weg, sie blieben wie angenagelt unten. Ich konnte es kaum glauben, zumal sie auf mir drauf saß und sich nicht im mindesten anzustrengen schien. Statt dessen reagierte sie erheitert über mein vergebliches Bemühen. Das kommentierte dieses starke Wesen so: "Now you feel the supremacy of female muscularity!"

Wenn alles so kommt, wie ich mir das vorstelle, werde ich sie demnächst wiedertreffen.

Wen? Na, das herauszufinden überlasse ich Eurem detektivischem Spürsinn ...

Montag, 6. November 2006

Storys. Über Muskelmaedels. Hier.

Auch Storys von mir wird es geben, unten findet sich als Begrüßung direkt eine von mir, die in der Form noch nicht veröffentlicht worden ist (alle Rechte liegen bei mir als Verfasser).

Sie heißt: "Hilflos unter Muskelladies".

Ich werde nicht jeden Tag und jede Woche eine derartige Geschichte publizieren, sondern behalte das Prinzip der losen Folge bei, halt so, wie ich dazu komme, wieder mal eine zu schreiben. Denn das geht nicht von jetzt auf gleich, sondern braucht Zeit und Inspiration.

Da wir gerade beim Stichwort sind: Die Inspiration für die Story war ein Foto der sensationellen Christa Bauch (siehe rechts). Ich hoffe, sie nimmt es nicht übel, dass ich das Foto stibitzt habe.

Wer sie noch nicht kennt, der findet dieses Foto und viele andere auf ihrer Homepage - sprich hier: http://www.christabauch.de.

Das ist für jeden FBB-Anhänger ein Muss.

Viel Spass auch dort!

Hilflos unter Muskelladies

Zwei Bodybuilderinnen beim launigen Gespräch. Dazu ein ungeladener Gast – zuerst als heimlicher Zuhörer, dann als wehrloses Opfer...

by mattmuscle

Ich saß in der Falle. Das merkte ich, als ich im Flur Schritte hörte, so ein »Klack-Klack-Klack«. Und das konnte nur von hohen Absätzen auf spiegelblank gebohnertem Laminat herrühren. Es gab (und gibt) da nämlich keinen Teppichboden. Nicht in den Fluren von diesem Hotel. Weil aber das Geräusch nun ganz eindeutig auf Frauenschuhe schließen ließ und weil diese Suite recht abgelegen am Ende des Flurs lag, wusste ich, dass es nur sie sein konnte – die Bewohnerin der Zimmerflucht höchstpersönlich.

Vor der aber war ich in der Lehrlingsbesprechung vom Ausbilder gewarnt worden. »Du kennst die Dame nicht. Die mag es nicht, wenn sie in ihre Suite kommt und da so ein Hotelpage wie du herumhantiert. Da kennt sie kein Pardon. Wenn sie kommt, hat alles parat zu sein. Mach hin, sonst ...«

Also, so reimte ich mir als Neuling zusammen, ein wichtiger Stammgast. Sie bezog jeden Sommer einen unserer teuersten und größten »Pennplätze«, wie das der Nachtportier nennt. Heute war ihr Anreisetag für dieses Jahr. Sie hatte eingecheckt und war ausgegangen. Der Wagen mit ihrem Gepäck stand in der Lobby. Den schaffte ich hoch und räumte ihn aus.

Als alle Koffer und Taschen ordentlich gestapelt waren, kontrollierte ich mittels Checkliste die vier Räume. Wobei ich in einen nicht hineinkam, der war abgeschlossen, und ich hatte dazu keinen Schlüssel. Ich zuckte mit den Achseln und nahm mir vor, dem Ausbilder Bescheid zu sagen. Nicht, dass da hinter etwas fehlte oder nicht funktionierte, und ich kriegte die Schuld.

So prüfte ich die anderen drei Räume, hakte die Punkte auf meiner Checkliste ab. Betten, Küche, Eisschrank, – nein, keine Minibar, nicht in einer Suite mit goldenen deutschen Wasserhähnen, mit persischen Teppichen, mit ägyptischem Sandelholz, mit italienischem Marmor, mit französischen Nobelsitzmöbeln und mit dänischen Luxusfernsehern. Zum Schluss kam ich an die Nachttischleuchten. Und da sah ich das Fotoalbum.

Ein feines Stück, gebunden in glänzendes, rotbraunes Leder. Doch all meiner professionellen Diskretion zum Trotz fing sich mein Blick prompt an dem, was auf dem Albumdeckel drauf stand. Drei von reichlich kunstvollen Verschnörkelungen umgebene Zeilen, all das akkurat ins Leder getrieben. Von der Rückseite her, weil das Rankenzeugs und die Buchstaben deutlich höher waren als der Rest des Albumdeckels. Ich weiß nicht, wie man das nennt, das mit den höheren Buchstaben.

Jedenfalls stand da ganz groß: »Der Stärksten der Starken«, etwas kleiner darunter »Impressionen weiblicher Überlegenheit«, rechts unten in der Ecke ganz klein: »In Demut ein Tribut von ---«, den Namen von dem Spender sage ich nicht. Denn den las ich zweimal. Ein berühmter Name. Nur so viel: Ein Mann aus der Hauptstadt, einer, von dem sie im Fernsehen und in den Zeitungen immer sagen, das wäre ein echter Frauentyp und ein Bursche vom alten Schlag und ein Mann mit Zukunft. Die Schrift sah ich als erstes. Ich weiß noch, wie ich schlagartig neugierig wurde und dachte: »Was ist das denn?« Dann sah ich oben drüber das professionell draufgeklebte Bild.

Das Bild. Das erklärte sofort den Text. Es zeigte den Oberkörper einer Frau, aber was für einer! Das fing schon an mit dem, was sie am Leib trug. Ein superknapp geschnittener, einteiliger Badeanzug, bloß, dass der nicht aus so einem Polyester-Zeug bestand, sondern aus dünnem, schwarzen Leder, das ganz leicht glänzte. Ein voll scharfes Teil, kann ich nur sagen. Kann wirklich nicht jede tragen, da muss es mit der Figur tipptopp stimmen, da geht nichts mit Speckröllchen und Cellulitis und Hängebusen und so.

Damit hatte die Lady auf dem Bild nichts am Hut. Echt nicht. Die war nämlich mit Muskeln bepackt, mein lieber Scholli, so etwas hatte ich ja noch nie gesehen. Da waren feste und klotzige Oberschenkel, wobei ich die da nicht komplett sehen konnte, das Bild hörte unten in der Mitte der Oberschenkel auf. Ja, und eine superschmale Taille und dann ein extrem breites Kreuz mit noch viel, viel breiteren Schultern.

Und die Arme! Die eine Hand hatte diese Stärkste der Starken lässig in der Hüfte abgestützt. So bildete der Arm einen Winkel mit dem Ellbogen vom Körper weg. Oben auf dem prallen Arm sah ich außen eine dicke Ader, und unter der Haut an dem kraftvollen Unterarm konnte man jeden Muskelstrang und massenhaft Adern erkennen, das muss man sich mal vorstellen.

In der anderen Hand trug sie eine schwarze Keule oder so was, jedenfalls hielt sie das Ding so, dass es auf der Schulter lag. Deswegen hielt sie diesen Arm mit der Hand nach oben. Ungefähr so, wie wenn man beim Arbeiten mit dem Hammer zum Schlagen ausholt. Wegen dieser Haltung konnte man auf ihren Arm gucken, auf die Innenseite, meine ich. Und da am Oberarm wölbte sich ein dermaßen dicker und eckiger Muskel vor und hoch, wie nur wenige Typen welche haben – und schon gar nicht eine Frau.

Ich schluckte. Weil ich mir gleich vorstellte, was die mit einem wie mir machen würde, wenn sie mich mal im Griff hätte. Gegen diese klotzigen Arme, da hätte selbst unser Küchenchef mächtig wenig Chancen. Und der ist ein stämmiger Kerl. Der hat mehr als einmal gleich vier von diesen Paketen mit zwölf Liter Milch oder Saft einhändig herumgetragen und auf den Tisch oder ins Regal im Kühlhaus gehoben.

Aber die Braut auf dem Bild sah nicht so aus, als würde ihr so was imponieren. Das sah man schon an ihrem Gesichtsausdruck. Wie die schon guckte. So selbstsicher und entschlossen. Voll stolz. Und so von oben herunter. Wie eine Kaiserin oder die größte Schauspielerin von Hollywood, halt wie eine Frau, der alle ohne zu mucken gehorchen, oder es setzt was.

Ach ja, ihr Gesicht. Recht hübsch, aber sehr markant, mit großen, weit auseinanderstehenden braunen Augen und pechschwarzen Haaren, die ziemlich kurz geschnitten waren. Ungefähr so wie in der Gangsterzeit vor achtzig, neunzig Jahren. Ich schätzte die Stärkste auf zirka Mitte bis Ende vierzig. Tipptopp erhalten, aber eher alt, wenn man es aus meiner Sicht betrachtet, das war ja zwei- bis dreimal so viel wie bei mir.

Tja, und als ich die Schrift gelesen und das Bild auf dem Deckel lange bestaunt hatte, da legte ich mein Klemmbrett mal eben hin, nahm das dicke Album und begann zu blättern. Mit zittrigen Fingern, so aufgeregt war ich.

Was da für Bilder drin waren! Es ging immer und nur um die krassen Muskeln dieser Frau und ihre wohl unerschöpfliche Kraft. Mal bog sie dickes Eisen, mal zerbrach sie schwere Ketten, dann zerriss sie dicke Telefonbücher. Man sah sie auch beim Hantelschwingen. Dabei hob sie da auch mal einhändig riesige Dinger hoch, für die ich glatt acht Arme von meiner Sorte gebraucht hätte, wenn das überhaupt gereicht hätte.

Auf anderen Fotos absolvierte diese Superathletin Liegestütze – aber nicht, wie ihr jetzt vielleicht denkt, mit zwei Armen. Nein, nein, nur mit einem Arm, den anderen hielt sie scheinbar lässig auf dem Rücken. Und natürlich machte sie auch Klimmzüge, wovon sie extrem viele hinbekam. Denn unter einem Bild stand: »Nummer 40 – und noch kennt ihre Kraft kein Ende.«

Dann gab es da eine Abteilung, auf der die Frau in allen möglichen Positionen ihre Muskeln vorführte, immer in sehr knappen Klamotten wie Bikinis und Tangas und Miniröcken und so. Und glänzende Lackschuhe mit hohen Absätzen, die durften ebenfalls nicht fehlen.

Der Fotograf hatte auch eine Serie gemacht, bei der er sein Augenmerk immer auf andere Körperpartien gerichtet hatte. Also nur die Arme. Oder die Hände. Die Schultern. Die Brust. Den Nacken. Den Rücken. Den Popo (Meine Fresse, war der knackig!). Dann den Bauch, die Oberschenkel, die Waden und die Füße.

Ich weiß nicht, wie lange ich da saß und staunte. Über die Bilder und über das, was mit mir geschah. Denn ich hatte nicht nur Angst, sondern ich merkte auch, dass mir das Wahnsinnsgefühle bescherte. Von jetzt auf gleich, als ich den allerersten Blick auf den Frauenkopf und die nackten, kraftvollen Arme mit diesen steinharten Muskelhügeln geworfen hatte. Es hätte nicht viel gefehlt, und mir wäre die Hose weggeplatzt, sozusagen.

Aber, damit das klar ist. Es gefiel mir gar nicht, das mit der dicken Beule. Im Gegenteil. Es entsetzte mich fürchterlich, dass ich beim Blick auf diese Bilder sofort ein solches Rohr kriegte. So etwas war mir ja noch nie passiert. Eine Frau, doppelt so alt wie ich, und dann auch noch mit Muskeln, wie man sie kaum bei einem Kerl sah. War ich denn etwa pervers?

Zu meinem Leidwesen konnte ich aber nicht aufhören zu blättern. Und das mit meinem dicken Ding, das steigerte sich noch, als ich zu den Fotos kam, auf denen andere Leuten die Power dieser Supermuckis ausprobierten. Mit »anderen Leuten«, also, damit meine ich Männer. Nur Männer. Zum Teil normale Typen, aber auch Burschen mit richtigen Catcherfiguren.

Da gab es Szenen beim Armdrücken. Sie siegte immer, ihre Hand lag oben, die von den Gegnern unten. Und meistens machten die ein Gesicht, als hätten sie dabei allergrößte Schmerzen. Auf anderen Bildern hob sie Leute hoch, also richtig hoch, mit gestreckten Armen über den Kopf, darunter auch einen Kerl mit einer Figur wie Meister Proper. Und sogar beim Ringen konnte der Stärksten der Starken keiner das Wasser reichen ---

Weiter kam ich nicht. Denn in dem Moment hörte ich im Flur vor dem Hotelzimmer das Geräusch, von dem ich am Anfang erzählt habe. Das »Klack-Klack-Klack« von Stöckelschuhen. Sie kamen bedrohlicherweise immer näher. Und ich war noch dort, wo ich auf keinen Fall sein sollte.

Da steckte ich in der Falle. Vorne zur Tür raus ging es nicht. Sonst war da keine Tür. Es gab zwar einen Balkon, aber ich konnte da schlecht hinunter. Nicht aus dem zweiundzwanzigsten Stock. Einen Augenblick lang saß ich wie erstarrt da und überlegte verzweifelt, was ich sagen sollte. Doch mir fiel nichts ein. Dann hörte das Klappern der Absätze auf. Etwas raschelte. Und ich hörte, wie die Karte in den Steckschlitz der Tür geschoben wurde.

Das mobilisierte mich ungefähr so wie ein Tritt von einem Elefanten. Im Nullkommanichts runter auf die Knie und ab unter das riesige Ledersofa, in der Annahme, dass ich mich über kurz oder lang davonstehlen könnte. Tja, was man so alles annimmt.

Es war Gott sei Dank da unten picobello sauber, sonst hätte meine braune Pagenuniform sonst wie ausgesehen. Ich musste nur aufpassen, meine Pillendose nicht zu zerdrücken. Ach ja, die Pillendose. So nennen wir die runden Hütchen, die wir Hotelpagen tragen müssen.

Ich war keine Sekunde zu früh in meinem Versteck. Schon öffnete sich die Tür. Das hörte ich nicht nur, sondern sah es auch. Ich konnte von meiner Position aus das Zimmer überblicken – also, das heißt, den größten Teil, außer dem natürlich, was direkt über mir sowie rechts und links davon war.

Als dann die Tür aufging, erschrak ich erneut. Denn es traten zwei Frauen ein. Eine war die Stärkste der Starken, das sah ich sofort, auch wenn sie jetzt einen kurzen olivfarbenen Mantel und darunter einen pechschwarzen Anzug trug, mit Blazer und gebügelten Hosen und so. Sie hielt der anderen die Tür auf. Die kam in einem fast bis zu den Füßen reichenden, leichten Regenmantel. Hübsch. Ihr Gesicht, meine ich, nicht den schwarzen Popelinemantel. Die Dame war brünett. Lange Haare. Anfang zwanzig.

Die Schritte der zweiten Frau hatte ich nicht gehört. Denn nur die Gastgeberin trug Schuhe mit steilen Absätzen. Pumps, oder wie die heißen. Die andere dagegen hatte solche Riemchensandaletten an den Füßen, zwar auch mit einem erhöhtem Absatz, aber das Ganze aus Bast oder Jute, wie bei den altmodischen Segelschuhen von meinem Onkel, der seit über zwanzig Jahren auf seinem Hausboot an der Küste lebt.

Tja, und dann legten sie ab. Mir blieb die Spucke weg. Denn da kam nicht eine von der Sorte mit extremen Supermuckis, es waren zwei. Unglaublich! Die junge Frau trug unter ihrem Mantel ein Paar himmelblauer Elastan-Hosen, die so stramm anlagen, als wären sie auflackiert. Und das ließ den ungehinderten Blick frei auf Beine, die nur so strotzten vor Muskeln, gewaltigen Muskeln, stark und straff und stahlhart.

Oben herum steckte sie in einer hautengen, schwarzen Seidenbluse, die bis zum Nabel aufgeknöpft war und deren Ärmel sie bis zu den ausladenden Schultern hochgerollt hatte. So sah ich, dass auch sie über ein Paar äußerst massiver, wuchtiger Arme verfügte, bei deren Anblick es mir eiskalt den Rücken hinunterlief und ich Angst kriegte und meine Hose noch enger wurde – zumal sie auch noch knallenge, schwarze Lederhandschuhe trug.

Freilich sah ich all das erst mal nicht lange. Denn mit ein paar Schritten kam sie --- auf mich zu! Entsetzt hielt ich den Atem an, ehe ich erkannte, dass sie sich nur auf die Couch setzen wollte. Ich spürte, wie die Sprungfedern über mir nachgaben, als sie sich setzte. Und ihre Füße standen keine zwanzig Zentimeter vor meiner Nase, ich sah direkt vor mir ihre klotzigen, eckigen Wadenmuskeln, die sich unter dem glänzenden Stoff abzeichneten.

Die Stärkste der Starken blieb noch kurz an der Tür stehen. Dann hörte ich das erste Mal ihre Stimme. Eine recht tiefe Stimme, mit einem besonderen Klang. Rauchig heißt das wohl. Habe ich gelesen und konnte mir vorher nichts darunter vorstellen. Bis jetzt. War ein Gefühl wie eine Frauenhand in deiner Hose. Sie sagte: »Ich ziehe mich mal eben um. Dauert nicht lange.«

Da sagte über mir die junge Frau: »Mach nur. Ich bleib so lange hier sitzen und schau mich um. Dieser Raum – also, das ist einfach Wahnsinn. So was könnte dem Muskelmädel hier auch direkt gefallen.«

Darauf kam als Antwort die Bitte, es doch zu genießen, gefolgt von der Aussage, sie selber würde sich mit dem Umziehen beeilen. Tja, was soll ich dazu sagen. Das ist so ein Satz, der beweist, dass Frauen zur Zeit ein anderes Verhältnis haben. Es dauerte nämlich ewig, bis die Gastgeberin zurückkam. So lange bemühte ich mich, ruhig zu liegen und möglichst wenig zu atmen. Und wenn ich mich zu entspannen drohte, brauchte ich nur auf diese furchteinflößenden Waden vor mir zu gucken. Das reichte, um mich sofort wieder zur Raison zu bringen.

Schließlich kam die Stärkste wieder. Und hätte ich nicht gelegen, hätte mich ihr Anblick glatt von den Füßen gehauen. Frisches Makeup. Roter Lippenstift. Die Haare aufgesteckt. Stiefel mit wahnsinnig hohen Absätzen. Aus Lackleder. Und am gestählten Körper ein Ding, von dem ich die Bezeichnung nicht kenne, das aber jeden Hund in der Pfanne verrückt machen konnte.

Das war so eine Kombination von wirklich superknappen Minishorts und einem ärmellosem Pulli, alles aus glänzendem Zeug. Keine Seide, kein Leder, kein Latexzeug, weiß der Geier, aber leicht glänzend, hauteng und augenscheinlich elastisch. Es ließ die eindrucksvollen Arme und Schultern völlig frei, hatte aber ein breites Band um den Hals und war über der straffen Muskelbrust tief ausgeschnitten, bis hinunter zu dem hammerhart wirkenden Waschbrettbauch.

Die Federn über mir senkten sich erneut, als sie Platz nahm. Und jetzt stand das zweite Paar ultramuskulöser Unterschenkel vor mir, die gewaltigen Ausmaße konnte man selbst durch das Leder der Stiefel erkennen.

Ich schluckte erneut und kriegte wieder Ärger mit meinem Zustand. Ich lag ja unbeweglich und eingeengt da. Gern hätte ich mir in die Hose gefasst, kam aber nicht heran, ohne einen Buckel zu machen. Und das hätte man über mir gemerkt. So quälte ich mich damit, dass sich mein Ding in einer unbequemen, aber stimulierenden Stellung zwischen Hosenstoff und Marmorboden befand. Und es wurde noch schlimmer, als das Gespräch über mir Richtung Sex steuerte – nämlich hin ihren erotischen Wünschen, ein Thema, über das die beiden völlig ungeniert quatschten.

Und was da alles zur Sprache kam! Die sprachen von Dingen, die ich mir nie hätte träumen lassen. Dass es zwar nicht viele Männer gäbe, die auf Frauen wie sie stünden, in dem Punkt waren sie sich ebenso schnell einig wie in der Aussage, dass es mehr als genug seien, die auf »Muckitussis wie uns beide« stünden. Dann ging es darum wer wann mit wem. Wie oft. Welcher Liebhaber »es« am besten gebracht habe, wer wie »bestückt« war. Welche Positionen am meisten Spaß machten. Und irgendwann kamen sie auch auf den Punkt, was sie denn für Typen bevorzugten.

Beide mochten ihre »Gespielen« – das Wort kannte ich noch nicht – sauber, glatt rasiert und gepflegt. Aber dann kamen die Unterschiede. Das junge Muskelmädel erzählte etwas von »blonden Wikingertypen«, natürlich möglichst groß und stark.

Da lachte die andere und sagte, von solchen »Bullen« sei sie inzwischen völlig abgekommen. Statt dessen zöge sie das Gegenteil davon vor, also die »eher zierlichen Männer.« Und dann machte die rauchige Stimme es noch deutlicher: »Solche Kerlchen im Geschäftsanzug, mit Aktentasche und Laptop und Brille. Am besten mit viel Geld und gar nichts in den Armen.«

Die Junge sagte »echt?« und wollte wissen, was ihr denn daran gefiele. Da entgegnete ihre Gastgeberin: »Ganz einfach. Zum einen verdanke ich so einem Wicht all das hier. Und dann kann ich, wie soll ich sagen, ja, also, bei denen kann ich meine körperliche Überlegenheit so richtig ausspielen.«
Darauf das Muskelmädel: »Ach so. Hm, hm, hmmmm. Interessant. Sehr interessant. Doch, das hat was. Ähm, wie findest du die denn?«

Die Stärkste: »Ich achte immer darauf, wie so ein Mann reagiert. Also wenn er das erste Mal meine Muskeln sieht. Wenn er da herumstammelt und schluckt, wenn er die Farbe wechselt und wenn er nur auf meine Arme glotzt und mir nicht einmal in die Augen schauen kann, ja, dann habe ich ihn durchschaut. Denn so einer erstarrt in Ehrfurcht vor einer wie uns.«
Das Muskelmädel lachte: »Ich glaube, ich hab’s gerafft. Dem flattert vor Angst die Hose, gleichzeitig ist er so scharf wie sonst was, nicht? Ist es das?«

Die Stärkste der Starken sagte: »Noch nicht ganz« und erklärte, dass sie ihre Männer liebend gern dazu zwinge, sie von vorn bis hinten zu bedienen. Etwa nach dem Training, wenn der Auserwählte ihr neben der Badewanne aufwarten müsse, um sie abzutrocknen und mit Öl einzureiben. »Nur eine Massage. Das ist ja der Witz. Stell dir das mal vor. Das Jüngelchen sieht deinen prächtigen Körper im Wasser, sieht die ganzen Muskeln unter der nassen Haut. Vielleicht sogar noch aufgepumpt. Dann das Öl auf der Haut. Was meinst du, was der jetzt am liebsten tun würde?«

Darauf das Muskelmädel: »Ach so. Jetzt habe ich’s. Klar. Der darf nicht, auch wenn er will. Jaaa, die Idee gefällt mir. Ha, da hätte ich noch was. Wenn der Typ da steht, so theoretisch, neben der Badewanne, darf er nicht viel anhaben. Ist ja auch so schwül und warm da, direkt neben dem heißen Wasser. Also, am besten nur ein paar enge Boxer-Shorts, so dass er auch richtig Probleme hat, seinen Zustand zu verbergen. --- Hoppla. Was war das? Hast du nichts gespürt?«

Nein, hatte sie nicht. Gott sei Dank Denn das war ich. Je länger ich dem anzüglichen Gespräch über mir zuhören musste, desto mehr Trubel hatte ich untenrum, bis ich mich schließlich unwillkürlich bewegte. Jetzt aber lag ich wieder so still wie ein Toter im Grab.

Jedenfalls gab es nun eine kleine Gesprächspause. Da bot die Gastgeberin Getränke an und stand auf, um sie zu holen. Ich erhaschte einen langen Blick auf ihren in das glänzende schwarze Zeug gehüllten, superstrammen und perfekt gerundeten Popo, der sich beim Gehen auf und ab senkte – ich biss mir auf die Faust, um nicht laut zu stöhnen. Als ich sie zurückkommen hörte, machte ich die Augen zu und erst wieder in dem Moment auf, in dem ich am Druck der Federn über mir spürte, dass sie sich gesetzt hatte.

Sie tranken und redeten in der nächsten Viertelstunde darüber, wie, wo und was sie am liebsten trainierten. Schließlich kamen sie darauf, wie sie überhaupt zu ihren Muskeln gekommen seien.

Das Muskelmädel sagte: »Ich habe immer die Bilder von den Frauen in den Sportzeitschriften bewundert. Ich wollte so einen flachen Bauch. Aber ich wollte auch so richtig starke Arme mit ganz dicken, großen Bizeps. Und oben drauf die Ader klar zu sehen, das musste auch sein. So, siehst du?«
Die Stärkste der Starken: »Lass mal fühlen. Klasse. Toll für dein Alter.«
Das Muskelmädel: »Was heißt das denn? Dein Alter?«
Die Stärkste: »Du, ich trainiere viel länger als du. Bestimmt zwanzig Jahre. Und das zeigt sich auch. Da, fühl mal meinen Arm. Hier.«
Das Muskelmädel: »Boah, deine Bizeps haben ja noch mehr Kanten! Und sind die vielleicht hart! Meine sind sicher nicht weich und schwach. Aber das da, wow! Und diese Adern --- sag mal, da ist es wieder, dieses Rucken.«
Die Stärkste: »Ja, jetzt spüre ich das auch. Als ob da etwas unter der Couch wäre. Aber das ist ja unmöglich. Obwohl.«

Und mit diesen Worten beugte sie sich vor, schaute unter die Couch --- und mir direkt in die Augen. So, da war er, der Moment, den ich in der letzten halben Stunde so gefürchtet hatte. Um es kurz zu machen: Einen Lidschlag später hatten ihre starken Finger mich am Ohr ergriffen, mit absolut unwiderstehlicher Kraft ins Freie gezogen und auf die Beine gestellt. Und dann fragte sie, was ich da unten verloren hätte. Mit scharfer Stimme wie in einem Verhör bei der Polizei.

Als ich die Frauen so vor mir sah, diese Doppelkombination von imposanten Muskelbergen, aufreizender Kleidung und strengen Blicken, da ging es mir so wie den Typen, von denen sie gerade gesprochen hatten – mir wurde es nämlich angst und bange. Ich begann zu schwitzen, beinahe hätte ich geheult. Mit Mühe und Not konnte ich alles erzählen. Nur das mit dem Album, das ließ ich weg. Die beiden schauten sich an, das Muskelmädel zuckte mit den Achseln und meinte, das könne gut stimmen.

Im ersten Moment glaubte ich, es gäbe einen Anpfiff und damit hätte es sich. Doch kannte ich die Bewohnerin der Suite schlecht: »Du hast gewusst, dass du nicht hier zu sein hast, wenn ich nach Hause komme, richtig?«
Ich nickte. Darauf die Stärkste: »Das ist hier ein eisernes Gesetz. Ich will alles perfekt vorgerichtet haben, wenn ich in mein Hotel komme!«

Ich erschrak. Ihr Hotel? Ihres?? War sie etwa die Besitzerin? Oh Gott! Das, was sich in meinem Kopf tat, das muss sie an meinem Gesicht gesehen haben. Sie sagte: »Wusstest du nicht, dass ich dieses Hotel besitze? Dein Pech. Denn das ändert nichts. Ich lasse ja viel durch. Alles, nur keine Schlampereien und keinen Zeitverzug. Ist es schon hier nicht tipptopp, wie geht es da erst in den Zimmern und Suites der zahlenden Gäste zu? Das kann ich nicht akzeptieren. Das muss Folgen haben.«

Folgen? Mein Gesicht war ein einziges Fragezeichen. Ich begann zu zittern: »Bitte werfen Sie mich nicht raus. Ich hab doch nichts Böses getan, ich ...«
Mit einer herrischen Bewegung ihres Arms schnitt sie mir das Wort ab. »Von einer Kündigung ist nicht die Rede. Aber von Folgen. Oh ja. Ich werde dafür sorgen, dass du ein für allemal an deine Pflicht denkst. Das verlangt nach einer körperlichen Züchtigung!«

Züchtigung? Also, das ging zu weit! Ich klappte den Mund auf, um mich zu wehren. Doch ehe ich etwas sagen konnte, hatte sie mich am Ohr. Sie zwang mich vorwärts --- zu der Tür vor dem verschlossenen Raum. Während sie mich festhielt, sperrte sie auf und stieß mich hindurch. Die andere Muskelfrau folgte ihr nach und sagte: »Huch, das ist gar nicht übel!«

Das war noch untertrieben. In dem Raum gab es Spiegel, Stahl, Gummi und Leder. Der Stahl bestand in den glänzenden Gewichten und Maschinen, mit denen die Stärkste der Starken ihre unglaublichen Muskeln trainierte. Der Gummi war als Polsterung auf dem Boden und an den Wänden. Und das Leder befand sich als schwarzer Bezug auf den Maschinen und Übungsbänken, zudem gab es einige Kleidungsstücke, die daraus bestanden.

Die Stärkste zog mich zu einer Bank, legte mich trotz meiner Gegenwehr wie nichts übers Knie und verpasste mir reichlich heftige Klapse hinten drauf! Tatsächlich wahr! Und was die für eine kraftvolle Handschrift hatte! Ich heulte vor Wut, über sie und darüber, dass mir das auch noch gefiel. Sie sagte: »Schrei nur. Es hört dich niemand. Der Raum ist schalldicht isoliert.«

Schließlich hörte sie auf und schubste mich zu Boden. Dann stand sie vor mir, stolz, die Beine gespreizt, die Hände in den Hüften – ein Sinnbild der Unüberwindlichkeit. Ich schaute hoch. Sah die gewaltigen Oberschenkel mit den nach außen gewölbten Muskeln, mir kam da ein Bein dicker vor wie meine Stelzen zusammen. Sah ihre Arme mit den klotzigen Muskeln und den hervortretenden Adern. Und sie sah, was ich sah und wie ich staunte.

Da zog sie eine Augenbraue hoch, warf einen schnellen Blick zu dem Muskelmädel herüber und schaute dann zu mir: »Na, Kleiner, da staunst du! Eine Frau und solche Muskeln. Ja, wie findest du die? Schau hier, meine Bizeps«, – damit hob sie ihre Arme und spannte die Oberarmmuskeln schlagartig an, so dass die mit einem Ruck in die Höhe schossen – »sind sie nicht prachtvoll? So groß und hart? Oder, wie wäre es mit ihren Muskeln?«

Denn nun stand das Muskelmädel neben ihr. Sie streckte braungebrannte Arme aus und demonstrierte mir die von Adern durchzogenen Muskelstränge ihrer Unterarme und die Muskeln an der Rückseite der Oberarme. »Trizeps«, sagte sie dazu. Dann winkelte sie beide Arme vor der Brust ab, spannte sie an, bis sich die Muskeln an Armen, Schultern und Nacken mit einem Mal so beeindruckend nach allen Richtungen hervorwölbten, dass ich mir vorkam wie ein schwächlicher Zwerg.

Genau betrachtet war ich das ja auch. Ich hatte gegen keine eine Chance, geschweige denn gegen beide. Und wieder nahm mich die Angst in ihren Griff. Ich glotzte, bis mich die Stärkste der Starken – mit den Fäusten auf den Hüften und voll angespannten Armmuskeln – anfuhr: »Na? Magst du das? Antworte gefälligst!«

Ich druckste herum und stammelte, sportlich sei das sicher ganz toll. Da fragte die Stärkste, ob mir das auch gefiele. Jetzt hatte sie mich. Denn ich war ja noch ganz perplex über meine Reaktion auf all das: Nicht nur, dass es in meiner Hose pochte, seit ich den ersten Blick auf dieses dämliche Foto geworfen hatte, sondern auch, dass es mir zu meinem Entsetzen auch sehr zusagte, einer starken Frau wie ihr dermaßen körperlich unterlegen zu sein.

Doch wollte ich das nicht zugeben, erst recht nicht bei jemand, von dem ich gerade erfahren hatte, dass es sich um meine Chefin handelte. Ich kratzte den letzten Rest von meinem Selbstbewusstsein zusammen: »Ich weiß nicht.«

Die beiden Kraftpakete schauten mich einen Moment lang intensiv an, wie um meine Ehrlichkeit zu prüfen. Dann tauschten sie einen Blick aus, warfen die Köpfe in den Nacken und prusteten lauthals los. Nach einer Weile sagte dann das Muskelmädel, noch glucksend: »Er weiß es nicht, hat er gesagt.«
Die Stärkste, ebenfalls mit einem Kichern: »Ich hab’s gehört.«
Das Muskelmädel: »Und, sagt dein kleiner, schicker Page die Wahrheit?«
Die Stärkste: »Das jetzt weiß wiederum ich nicht. Sagen kann das jeder. Aber Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, erst recht für die Chefin, oder?«
Das Muskelmädel: »Hach! Ja!«

Gleichzeitig streckte das Muskelmädel eine ihrer in schwarzem Leder steckenden Hände aus, ergriff meine Uniformjacke direkt unter der Kehle und zog mich zu ihr heran, ganz nah, bis ich ihren warmen, frischen Atem spürte und den Duft ihres Hautöls identifizieren konnte – Kokos ---

Weiter kam ich nicht. Nun kam ihre zweite Hand ins Spiel. Im Nu hatte sie mich auf dem Absatz herumgedreht, meine Ellbogen ergriffen und fest an den Leib gedrückt, so dass ich mich nicht rühren konnte. Zwar wollte ich mich durch Anspannen meiner Armmuskeln wehren. Doch blieben meine Ellbogen, wo sie waren. Und wie mir ihre Finger verrieten, musste sie nicht einmal den Druck verstärken. Sie flüsterte in mein Ohr, es zu lassen. Nur das. Aber das reichte. Dann sagte sie zur Stärksten: »So, du kannst jetzt.«

Da ging ihre Gastgeberin direkt vor mir in die Knie, schaute zu mir hoch und lächelte: »Also, dann wollen wir sehen, was er tatsächlich weiß.«

Und während sie das sagte, öffnete sie den Gurt meiner Hose, zog den Reißverschluss auf und streifte mir Hosen und Boxershorts an den Beinen herab. Da begann ich zu zittern. Denn meine Augen folgten ihren Händen. Und was sie sah, das kommentierte sie mit einem Blick zu mir nach oben, begleitet von hochgezogenen Augenbrauen und einem bösen Lächeln: »So, so, er weiß nicht, ob wir ihm gefallen. Ein Lügner, oder? Schau doch mal! Wie niedlich. Hat der Kleine nun ein Ständerchen, oder hat er nicht?«

Ich senkte den Blick und sah wieder, was da in voller Lebensgröße von mir wegragte, fast schon schmerzend. Wäre ich allein gewesen, hätte ich mir sofort Abhilfe geschafft. Das hätte keine Viertelminute gedauert, so geladen kam ich mir vor. Und zu allem Überfluss fing sie jetzt an, an mir herumzuspielen! Ich schloss die Augen und stöhnte unwillkürlich. Und während ihre stählernen Finger sich mit mir befassten, hörte ich ihre Stimme: »Hüte dich, Kleiner, beherrsch dich. Sonst gibt es wirklich Ärger!«

Mit diesen Worten drückte sie kräftiger zu, ganz unten in der Nähe von meinem Bauch. Ich stöhnte wieder, aber dieses Mal aus anderen Gründen. Es tat weh, aber nur so viel, dass es mich beruhigte. Da sagte das Muskelmädel: »Ich glaube, etwas körperliche Tätigkeit täte dem Kleinen hier gut. Dann käme er auf andere Gedanken und würde nicht mehr lügen.«

Dem stimmte meine Chefin zu. Also musste ich mich nun total ausziehen. Das heißt, bis auf die Socken und die Unterhosen, die ich hochziehen durfte: »Wir wollen doch nicht, dass die schöne saubere Uniform leidet, nicht?«

Nun begann die Tortur. Ich mache es kurz. Ich musste mich bestimmt eine Stunde mit den blöden Hanteln und Gewichten abplagen und Kniebeugen, Bauchaufzüge und Liegestütze machten, bis mein Leib wehtat. Wie in Flammen. Und dann musste ich mit der Stärksten der Starken ringen.

Das heißt, ich sollte. Ich hatte ja gar keine Chance. Als ich auf sie losging, unterlief sie mich, packte mich an den Hüften und hob mich hoch – so hoch, bis ihre Arme ganz ausgestreckt waren. Dann warf sie mich zu Boden auf die Matten. Und die Erschütterung spürte ich bis ins Mark, trotz der dicken Polsterung. Jeder einzelne Knochen tat weh, und ich sah Sterne!

Doch konnte ich mich nicht erholen. Ehe ich reagieren konnte, hatte sie mich im Schwitzkasten, presste ihre mächtigen, eisenharten Bizeps gegen meine Kehle. Ich röchelte. Gnadenlos hielt sie den Druck, bis ich mit den Armen um mich schlug. Das ließ sie los. Ich sackte zusammen, griff mir an den Hals und pumpte, pumpte, pumpte Luft in mich hinein. Sie ließen mich ausruhen. Vielleicht zwanzig Sekunden oder so. Da sagte das Muskelmädel: »Jetzt will ich mal.«

Wieder musste ich angreifen. Wieder hatte ich keine Chance. Wie sie das machte, weiß ich nicht. Aber ich spürte ihre Hände, die mich mit Wahnsinnskraft zu Boden brachten, bis ich auf dem Rücken lag. Dann saß sie auf mir drauf, auf meinem Bauch, während ihre Hände meine Handgelenke neben meinem Kopf auf der Matte fixierten.

Ich probierte es und hielt dagegen. Zwecklos. Sie lachte. Ich sah aus dem Augenwinkel, dass ihre Muckis nicht vibrierten, als sie mich so festhielt. Ich konnte drücken, drücken, drücken – gegen die übermächtige Kraft ihrer Arme und Hände hatte ich keine Chance. Nicht die Spur.

So lag ich da unter ihr und sah, wie sich die Armmuskeln und Schultern hervorwölbten. Und dann der tiefe Ausschnitt ihrer schwarzen Bluse --- sensationell, einfach sensationell, dieser Body. Plötzlich spürte ich, dass sie mir genau in die Augen schaute. Ich blickte sie an. Sie lächelte: »Möchtest du mich mal anfassen? Oh, ja. Du möchtest. Ich weiß es.«

Und dann ließ sie meine Handgelenke los. Und ich, ja, nun, also ich begann sie anzufassen und zu betasten. Sie spannte ihre Oberarmmuskeln – Bizeps, hießen die, wie ich gelernt hatte – an und ich langte hinauf. Mein lieber Herr Gesangverein! Ich konnte mir ja vorstellen, dass das alles hart und fest war. Aber nicht so! Meine Finger konnten die Muskelstränge unter der Haut nicht ein klein bisschen eindrücken. Das war so hart wie Eichenholz!

Sie streckte den Arm aus, so dass der Muskel hinten hart wurde und unter Haut hervorkam. Der sah nun aus wie ein umgekehrtes U. Und der war riesig! Wenn ich meine Hand an den Arm legte, dann kriegte ich nur noch eben so meine Fingerspitzen oben und unten dran.

Woran ich in dem Moment nicht dachte, das waren zwei Dinge: Erstens an die Stärkste der Starken, zweitens an meine Unterhose und das, was dadrin auf alles das reagierte. Plötzlich spürte ich, dass da etwas gegen mein Ding stieß. Ich schaute um das Muskelmädel herum und sah, dass die Stärkste der Starken mit ihrer Stiefelspitze danach kickte. Nicht fest, aber immerhin.

Sie lachte: » Ich komme nicht darüber hinweg. Einer meiner Pagen, der sich zum Sklaven eignet. Und dann noch so ein Bengelchen. Ich schätze, ich werde ihn mir vornehmen und anlernen. Darf ich? Oder stört dich das?«

Daraufhin stand das Muskelmädel auf und sagte: »Nö. Das ist zwar nun überhaupt nicht meine Welt, aber ich schau dir da gerne mal zu. Wenn’s dich nicht stört, probiere ich dabei aber mal deinen Turm aus.« Sie setzte sich an so ein viereckiges chromblitzendes Gestänge, an dem es an jeder Seite Gewichte und Stahlseile und Bänke und so komische Polsterrollen gab. Sie zog etwas heraus, steckte es wieder hinein und begann dann mit ihren Oberarmen eine V-förmige Stange hinunterzudrücken. Immer wieder.

In der Zwischenzeit hatte sich die Stärkste hinter mir aufgebaut. »So, du Wicht, jetzt beginnt deine zweite Lehrzeit. Die eine ist die offizielle, die andere die private. Also, zuerst lernen wir, wie wir miteinander reden. Du sagst Herrin zu mir. Verstanden?«

Ich sagte, das hätte ich. Eine Sekunde später schlang sich ihr Arm um meinen Hals. Der Bizeps spannte sich ganz hart gegen meine Kehle, so mit einem Ruck, und dann noch einem hinterher: »Wie heißt das, Kleiner?«
Da fiel der Groschen. Ich sagte: »Ja, Herrin, verstanden.«

Ich hörte ihre Stimme hinter mir: »Gut. Du musst als erstes lernen, dass du gegen mich keine Chance hast. Ich bin dir überlegen. Denn ich habe nicht nur imposante Muskeln, sondern auch noch dazu die Kräfte eines Titanen. Weißt du, überhaupt, was oder wer das ist?«
Ich schüttelte den Kopf, soweit ihr gewaltiger Arm das zuließ und röchelte: »Nein ---« – ganz schnell mehr Druck – »--- uh, nein, Herrin.«

Darauf erzählte sie mir eine irre Geschichte von den alten Griechen und einem noch älteren Burschen, der vor Urzeiten all seine Kinder gefressen haben soll und was weiß ich. Irgendwie kriegte sie aber spitz, dass ich mit dem Zeug nichts anfangen konnte. Da sagte sie: »Nun, Kleiner, an deiner Bildung werden wir arbeiten. Also, dann sage ich es einmal so: Ich schätze, aus deiner Sicht dürften sich meine Kräfte mit denen einer Comicfigur vergleichen lassen. Sagen wir, Wonder Woman, Kleiner, kennst du die?«

Ich bestätigte es, diesmal gleich richtig, ohne dass ihr steinharter Muskel erst meine Gurgel nach hinten durch drückte. Da sagte sie: »So, so. Die kennst du. Die Amazone mit dem Lasso. Sehr schön. Wahrscheinlich aber weißt du auch nicht, was eine Amazone ist?«

Wieder musste ich passen. Da seufzte sie, dass man auch nicht alles auf einmal kriegen könne. Aber was man habe, das ließe sich ja optimieren. Doch zuerst, so sagte sie, müsse ich lernen, sie zu verehren und anzubeten. Ich glaubte ich hätte sie falsch verstanden. Ich sagte: »Anbeten --- ah, ah« – der stählerne Muskel machte mir klar, dass ich wieder etwas falsch gemacht hatte: »Herrin, anbeten? Wie anbeten?«

Da drehte sie mich herum, bis ich direkt vor ihr stand. So dicht vor ihr, dass ihre Nasenspitze meine Stirn berührte und etwas anderes gegen ihren Oberschenkel drückte. Sie schaute mir tief in die Augen: »Anbeten, Kleiner, das hast du richtig verstanden. Und wenn ich von dem ausgehen darf, was ich da gerade an meinem Bein spüre, dann tust du das doch schon?«

Von dem großen Trainingsgerät hörte ich ein Lachen. Das Muskelmädel fragte: »Hat er schon wieder einen Ständer? Trotz des heftigen Trainings?«
Die Stärkste der Starken antwortete: »Ja. Aber wehe, wenn er sich nicht beherrscht. Also, auf die Knie, du Wicht, dort hin, wo du hingehörst.«

Damit legte sie mir die Hände auf die Schultern und begann zu drücken. Immer mehr. Ich spürte, wie meine eh schon zittrigen Beine nachgaben und wie ich auf die Knie ging. Doch das war noch nicht tief genug. Sie herrschte mich an: »Los Kleiner, bück dich gefälligst!«

Also bückte ich mich, bis ich da kniete, mit einem krummen Rücken und der Stirn auf dem Boden und den Händen und Armen davor. Ich hörte, wie sie um mich herumging. Dann bekam ich einen Tritt, genau auf den Hintern – fast wäre ich vornüber geflogen. Ehe ich reagieren konnte, stand sie über mir und sagte: »So Kleiner, jetzt bist dort, wo ein Wicht wie du hingehörst. Aber ich will dir noch eine Gunst erweisen. Du betest mich jetzt an!«

Ich bekam Angst. Denn die Zentralfrage lautete ja immer noch, wie sie das meinte. Und immer noch kannte ich die Antwort nicht. Da presste sie ihre Fußknöchel zusammen. Weil mein Bauch dazwischen war, spürte ich das. Und wie! Ich stöhnte. Da sagte sie: »Wirst du mich wohl streicheln, meine Muskeln fühlen, meine Haut küssen, jeden Zentimeter, von unten nach oben? Und wirst du mir sagen, wie sehr du mich bewunderst?«

Voller Angst und voller Gier tat ich, was sie wollte. Ich streichelte jeden Zentimeter ihres Körpers, von den Füßen an, die ich dazu aus den Stiefeln zog, über die Waden und die Kniekehlen hinauf zu den Baumstamm-ähnlichen Schenkeln und dem knackfesten Popo. Doch dann machte ich es falsch. Ich küsste die Innenseiten ihrer Oberschenkel und schob den Stoff des Höschens zur Seite, um – na, was wohl? Mir war da egal, dass sie solche Muckis hatte und mehr als doppelt so alt war wie ich. Ich hatte derartig Druck, dass ich nur eins wollte ---

Doch dazu kam es nicht. Ehe ich ans Ziel gelangte, hatte sie sich etwas zur Seite bewegt, war in die Knie gegangen, hatte ihre Beine wie eine Schere geöffnet und wieder geschlossen – mit mir dazwischen! Dann drückte sie unbarmherzig zu. Das tat weh! Ich heulte und stampfte. Und von weitem hörte ich ihre Stimme: »Habe ich dir nicht befohlen, dich zu beherrschen, du Wicht? Wer hat gesagt, dass du das tun sollst?«

Es dauerte ewig und drei Tage, bis sie mich aus der Klemme ihrer wuchtigen Schenkel ließ. Ich kam mir vor, als hätte ich in einem riesigen Schraubstock gesteckt. Ich japste nach Luft und rieb mir die Rippen. Doch ehe ich mich erholte, lag ich erneut auf dem Rücken, und sie saß auf mir drauf. Mit dem Po zu meinem Gesicht gewandt. Ich sah nicht, was sie tat. Aber das spürte ich sehr schnell: Ihre kräftigen Hände rissen meine Unterhose vom Leib – kein Witz, richtig heruntergerissen wurde die.

Dann kam das Schlimmste: Ihre Finger begannen mit meinem Ding zu spielen, und schon Sekunden später sah ich sozusagen der Erlösung entgegen. Doch nichts da. Sie drückte einfach fest zu, bis es mir vor Schmerzen verging. Dann bewegte sie ihren drallen Popo vor meiner Nase auf und ab. Ich roch und spürte sie, und sofort ging es wieder los: Ich wollte, sie stimulierte mich, ließ mich aber nicht. Schier endlos piesackte sie mich so. Ich dachte, ich würde platzen. Bis der Moment kam und ich alles ins Freie beförderte, was mich gequält hatte.

Freilich dauerte die Erlösung nicht lange. Denn da ertönte eine andere Stimme – das Muskelmädel, das mittlerweile nur noch seine klotzigen Riemchensandalen und einen winzigen glitzernden Bikini mit dünnen Schnüren trug: »Oh, lass mich auch mal. Das will ich auch mal probieren.«

Also tauschten sie die Positionen. Nun musste ich sie anbeten, von den Füßen an nach oben. Ich kam bis zu ihrem Busen. Da nahm sie mich erst in den Schwitzkasten, dass ich es in meinen Ohren dröhnen und rauschen hörte. Und dann packte eine ihrer eisernen Hände meine Handgelenke, zwang mich mit unschlagbarer Kraft wieder auf den Gummiboden – und setzte sich mit ihrem strammen Hintern auf mein Gesicht! Total krass!

Sofort wurde mir heiß. Meine Atemstöße klangen hohl. Dann blieb die Luft weg. Ich versuchte, welche zu bekommen, und roch ihr Parfüm und schmeckte ihren Schweiß und atmete ihren Duft und spürte, wie ich reagierte, und japste weiter, bis ich regenbogenfarbige Blitze vor den Augen hatte und es in den Ohren dröhnte. Voller Panik ruderte ich mit Armen und Beinen. Da verlagerte sie gnädigerweise etwas das Gewicht, so dass ich an ihrem Schritt vorbei atmen konnte. Und ich hörte, wie sie sagte: »Mal sehen, was da noch alles kommt.«

Was noch kommt? Oh nein! Die begann mit der gleichen Massage wie die Stärkste der Starken. Nur legte sie es darauf an, mich noch viel, viel, viel länger hinzu halten. Ich weiß nicht, wie lange das Spiel dauerte, bis sie mich ließ. Jedenfalls war ich dann pitschnass geschwitzt und leer und fix und fertig, wollte nur noch hier raus, ins Bett kriechen und meine Ruhe haben.

Doch da hatte ich die Rechnung ohne sie gemacht. Sie stand mit einer geschmeidigen Bewegung auf, griff mich unter den Achseln und hob mich wie nichts hoch und schwenkte mich herum, bis ich direkt vor der Stärksten war. Da stellte mich das Muskelmädel auf die Füße. Die Stärkste sagte: »So Kleiner, das werden wir üben. Du musst lernen, dich zu beherrschen, bis ich es dir sage. Und nur ich, niemand sonst, verstanden?«
Das Muskelmädel: »Und ich natürlich.«

Ich schaute beide an, dann sagte ich: »Ja« – und dachte noch rechtzeitig daran, das Wort »Herrin« hinterher zu schieben.

Da sagte die Stärkste: »Und vielleicht darfst du dann irgendwann mal bei mir, was du willst. Vielleicht. Aber bis dahin wirst du dich bemühen, zu tun, was ich will. Meine Wünsche haben deine zu sein. Meine Lust ist deine Qual. Und das heißt auch, Finger weg da unten! Das ist nur für mich, Kleiner, und nur ich bestimme, wann und wie du darfst. Noch Fragen?«

Die hatte ich, traute mich aber nicht. Gleichzeitig war ich entsetzt: Ich durfte nicht? Keine Erleichterung? Bisher brauchte ich das mindestens einmal am Tag – wie sollte ich das bloß aushalten? Sie schien meine Gedanken zu lesen: »Oh, du kannst das. Tage. Wochen. Lange. Wer weiß? Ich bin sicher. Du wirst dich beherrschen. Sonst gibt es Sanktionen. Am besten denkst du daran, wie sehr ich dir überlegen bin. Hier, denke immer hier dran!«

Das sagte sie und hob mir ihre Arme direkt vors Gesicht. Sie spannte die wuchtigen Muskeln an, so dass die richtig nach oben sprangen. Ganz erhaben sah das aus. Unbesiegbar. Und die waren womöglich noch eine Stufe dicker, fester und stärker als die vom Muskelmädel. Ich konnte mir ausrechnen, was diese Dinger mit mir anrichten würden, wenn ich nicht ihrem Willen folgte. Und nur wenn ich folgte, durfte ich diese krassen Muckis wieder sehen und anfassen. Es war eine Marter der Lust und Angst.

Da streckte sie einen Arm aus. Ich bekam einen Klaps auf den Hintern, verbunden mit der Aufforderung, mich anzuziehen. Gesagt, getan (außer der kaputten Unterhose). Es folgte der Befehl: »Mach hier sauber, Kleiner!«

Saubermachen? Ach, du ahnst es nicht – die Überreste, die waren ja weiß der Henker wohin gespritzt. Ich nahm mir einen Eimer und Wasser und beseitigte, was da nicht hingehörte. Dann ließ ich die Muskeldamen allein, schleppte mich mit letzter Kraft zum Fahrstuhl und drückte auf den Knopf.

Und als der Fahrstuhl dann ganz leise abwärts fuhr, dachte ich nach. Falls man das so nennen kann. In meinem Kopf ging es durcheinander. Da war die Verachtung, weil ich so ein Würstchen war. Ließ mich von Frauen vertrimmen und musste ihnen dann noch als Lustsklave zu Willen sein. Sicher, jeder der beiden war ultrastark und ich hatte keine Chancen gegen diese Muskeln. Aber diese Demütigung war nicht das Schlimmste. Das kam, als mir nun klar wurde, dass ich trotz meiner Furcht vor den beiden schon wieder darauf brannte, ihre unermessliche, unbesiegbare Kraft an meinem schwächlichen Körper zu spüren und ihre göttlichen Muskeln zu verehren.

Als ich das erkannte, begann ich zu schwitzen. Und dann der Gedanke daran, was die anderen sagen würden, wenn das rauskäme – nein, das wär ja schlicht nicht auszuhalten. Oder sollte ich drauf pfeifen, was die anderen denken? Und statt dessen einfach genießen, was mir gefiel? Mir und nicht den anderen? Ich wusste es nicht. Damals nicht und auch heute noch nicht.

Von oben bis unten zitternd kam ich unten an. Vorm Aussteigen versuchte ich mich zu berappeln. Ich prüfte die Uniform, klopfte den Stoff sauber, wischte etwas Schweiß von der Stirn und atmete ein paar Mal durch. Erst dann ging ich raus. Es sollte ja keiner der Kollegen auf die Idee kommen, dass mit mir etwas nicht in der Reihe war. Doch alles vergebens. Gleich der erste fragte: »Was ist denn mit dir los? Wieso gehst du denn so krumm?«

Ich erzählte etwas von zu viel Sport und einem blöden Sturz beim Kicken. Das sagte ich auch allen anderen und erklärte so, dass ich tagelang in der Gegend umherhinkte und bei vielen Handgriffen vor lauter Muskelkater jedes Mal das Gesicht vor Schmerzen verzog.

Die Wahrheit kennt bis jetzt niemand. Die Wahrheit geht auch niemanden etwas an. Die Wahrheit, die damit was zu tun hatte, als ich schließlich den Ausbilder traf und mich auf einen seiner üblen Anpfiffe gefasst machte. Aber nichts da. Er sagte, die Chefin hätte grad angerufen, es sei alles tipptopp: »Größtes Lob, Junge, größtes Lob. --- Du sollst wiederkommen.«

Und das ist heute abend der Fall. Heute abend muss ich wieder zu ihr hin. Zur Stärksten der Starken. Tja, da sollte ich dann wohl gehorchen, oder?

© by mattmuscle Juli – November 2006. all rights reserved.