Samstag, 9. September 2017

Was Kurzes für alle Schmoes ...
Nachtrag: Wings of Strength "Rising Phoenix"



... als sie dann nach dem Training nach Hause ging, aus dem Gym hinaus in die von der Sommersonne beschienene Straße tretend, kaum mehr am Leib außer einer Fetzenjeans in Größe eines sehr sparsam bemessenen Bikinihöschens und einem löchrigen T-Shirt, förmlich an ihrem Körper klebend, weil unter einem Trainingspensum von unter anderem einem Dutzend Pumpsätzen für ihre Bizeps mit je 20 Kilo pro Kurzhantel komplett durchgeschwitzt und zudem brustwarzenreibenderweise sowie naht- und gewebegefährdend mindestens zwei Nummern zu klein, als sie also so hinaus ins Freie trat, in ihren Badelatschen inmitten der Rush Hour die Straße beschreitend, auf dass das Gummi des Schuhwerks bei jedem Schritt vernehmlich gegen ihre Fußsohlen klatschte, während die Waden sich infolge des Abrollens der Füße ein spektakulär zusammenballendes Auf und Ab lieferten, 

als sie so durch die Menge der von der Arbeit nach Hause Eilenden die Straße entlang ging, den Rucksack mit der nervigen Hand an der Schulter haltend und dabei infolge der Armbeuge den Bizeps wölbend, einen Bizeps, dessen Kanten und Klüfte sich infolge der Schweißperlen auf der Haut klar abzeichneten, einen Bizeps, der zusammen mit dem antagonistisch wirkenden Trizeps den Arm auf nachgerade angsteinflößende Maße anschwellen ließ, während die Augen aller Männer begehrlich daran hingen, daran und an ihren sich oberhalb der Knie in dramatischem Bogen nach außen wölbenden Oberschenkeln, ihrem breiten Kreuz und dem fast schon obszön ausladenden Po, 

wegen all dem also die Männerblicke begehrlich und gleichzeitig voller Sorge, jemand könnte erkennen, dass man diese Kombination von Muskeln und Frau unwiderstehlich findet und nun die Spontanerektion verbergen muss angesichts dieses muskulösen Arms, dieser knallharten Waden, die sich ebenso rythmisch auf und ab senkten, während ihre Besitzerin völlig gleichgültig gegenüber dieser von ihr selbst entfachten Begierde durch die Straße ging, ja schritt, als wäre sie die Königin, die sich durch eine Reihe von Unterlingen zu ihrem Leibsklaven ins Gemach begibt, 

in ein Gemach, das sie nach gut 5000 Schritten erreichte und in dem schon jemand stand, jemand, der wegen des Tages großer Hitze auch nur ein Unterhemd und ein paar leichter Buntfaltenhosen trug, 

Hosen, deren Stoff sich infolge ihres Anblicks mit den schwellenden, schweißgebadeten  Muskeln mit einem Mal zeltartig nach vorn wölbte, was sich noch verstärkte, als sie an ihn herantrat, seine Kinnspitze in herablassendem Gruß zwischen Daumen- und Zeigefingerkuppe nehmend, als sie ganz nah zum ihm hinkam, so nah, dass sich ihr schier stählerner Leib an seinen leider weit schwächeren Körper schob und dabei auch ganz nach oben drückte, was da in der Hose so weit hervorragte und sich infolge der auf deren Träger wie Moschus-Superkonzentrat  wirkenden Mixtur aus ihrem Schweiß und ihrem weiblichen Duft noch versteifte, zumal sie dann darauf fest zupackend reagierte, ihn ungeachtet seines Winselns zu einem ihr genehmeren Platz zog und ihm bedeutete, ihr aus den verschwitzten Sachen zu helfen, auf dass sie sich dann, nunmehr in einem Posing-Bikini, einige Zeit recken und strecken konnte, 

ehe sie sich, noch immer mit nach ihrem Kraftakt duftender Haut vor ihm aufbaute, den Rücken zugewandt, direkt vor ihm, die Arme erhebend, die Bizeps-Muskeln als Zeichen ihrer Überlegenheit sich in die Höhe ballend, den Rücken in die Breite reckend und ihren Popo gegen den Beweis seiner anbetenden Bewunderung stemmend, ehe ihre Hand die Nackenschleife des Bikinis suchte, fand und aufzog --- als all das geschah und sie ihm über Schulter zuraunend in ihrem rauchigem, heißen Timbre befahl: "Fang an!" 

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Und ehe ich's vergesse oder übersehe --- der FBB-Wettkampf "Wings of Strength - Rising Phoenix", abgekürzt: WOS, findet ja heute statt, Gott sei Dank außerhalb der Hurrikan-Gegend, genauer: am anderen Ende der USA,  in Arizona. "Rising Phoenix" ist übrigens eine hübsche wortspielerische Anspielung auf die klassische, in dem Fall griechische Antike: Die Stadt Phoenix ist ja nach dem mythologischen Wesen benannt, das sich aus der berühmten Asche erhoben hat. Und eben dieses Sich-Wieder-Erheben, dass soll ja auch das Frauenbodybuilding hinbekommen. So, genug klug gesch*ssen. Mal schauen, wie's ausgeht - diesen Wettkampf, meine ich in diesem Fall. 

Hier schon mal das Plakat. Nicht erschrecken: Mit fünf freigestellten Muskelmaedels, Abendhimmel samt Wüstenlandschaft (das sieht des Abends so aus da, ich bin schon in ähnlicher Gegend rumgeritten), Kakteen, Stadtszenario und jeder Menge Firmenlogos und Schriftfarben ist das Ganze ziemlich "laut", wie man drüben etwas Grellbuntes bezeichnet:


Dann die Teilnehmerliste: Den sechs Europäerinnen Lisa Cross (Brexit-Country), Irene Andersen (Schweden), Cristina Franzoso und Silvia Matta (beide Bella Italia), Elena Oana Hreapca (Rumänien - dieses Mal ist's meinerseits die richtige Nationalitätszuordnung) und Virginia Sanchez (Spanien) seien alle vorhandenen Daumen gedrückt:


Ein erstes Bild, erstellt beim Checking zum Rising Phoenix - Alina Popa, Virginia Sanchez und Lenda Murray (wieder mal stelle ich fest, dass ich am falschen Ort bin):


Und hier noch aus Phoenix ein aktueller, von Fotograf Dan Ray erstellter Beitrag zum Thema Wahnsinns-Bauchmuskeln - Elena Oana Hreapca, in der Vorbereitung auf dieses Turnier trainiert von Alina Popa:



 

Montag, 4. September 2017

Super-Muskelmaedels




Und weil mir danach ist, gibt es mit diesem Posting ein paar Bilder von richtig gewaltigen Muskelmaedels beziehungsweise von solchen, die auf diesen Fotos so wirken (ohne Morphing). Und mit gewaltig meine ich das auch. Nichts da mit Ladies mit bloß ersichtlichem Muskeltonus – hier geht es um Frauen mit Muskeln, Muskeln und noch mal Muskeln. Solchen in Furcht und auch sonst erregenden Umfängen, die sich auch in normaler Alltagskleidung und in nicht aufgepumpten Zustand nicht übersehen lassen. Einen tieferen sittlichen Nährwert hat das Ganze nicht, nur, dass es mir und hoffentlich auch den Lesern gefällt und eine kleine, durchaus erotisch unterfütterte Hommage an die richtig starken Maedels sein soll - oder wie soll ich als Schmoe auf ein Bild wie das hier mit Kim Perez reagieren?




Selbstverständlich ist die Auswahl vollkommen willkürlich-subjektiv, das darf jeder anders sehen, andere Favoritinnen haben - so nach dem Motto: "Ja, da fehlt aber noch ..." Ist zugestanden. Ich habe mich für diese Bilder mit diesen Ladies entschieden, weil ich trotz meines Spleens längst nicht jedes aktive oder inaktive Muskelmaedel kennen und aus Kapazitätsgründen auch nicht jede entsprechende Dame abbilden kann. Ich habe diese Fotos außerdem natürlich ausgewählt, da ich mir schon bei deren Anblick sofort vorkomme wie der Gott der Fruchtbarkeit. Angesichts des da zu Sehenden träume ich davon, wie es wohl wäre, ich auf den Knien vor ihr, zu ihr aufblickend, die Hände voller Öl auf ihrem straffen und starken Leib, während sie mich zu ignorieren scheint, breitbeinig da stehend und diverse Muskelposen durchspielend ...




Als ein Super-Muskelmaedel dieses Postings hätten wir diese Dame hier: Nataliya Turkhina, dem ein oder anderen Leser seit ihrer Heirat auch als Nataliya Kuznetsova bekannt. Wie der Name unschwer erraten lässt, eine Russin. Eine mit ungewöhnlichem Lebenswandel: Seit Kindesbeinen dem Powerlifting und später auch dem Bodybuilding verbunden, ist sie zwar mit einem Mann verehelicht, sagt aber, sie sei bisexuell. Und unorthodox ist, dass sie offen über Steroid-Gebrauch redet. Sie hat auch schon im Bolschoi-Theater zusammen mit der Oberndiva Anna Netrebko auf der Bühne gestanden.
 


Wie die zwar mit künstlerischem Anspruch veredelten, aber in den Ausmaßen des Gezeigten unveränderten Bilder belegen, ist Nataliya eine Lady mit wahrhaft mächtigen Ausmaßen: Glaubt man den im Web umlaufenden Gerüchten, liegt ihr Oberarmumfang je nach Quelle bei Maßen zwischen sage und schreibe 45 und 48 Zentimetern, das bei einer Größe von zirka 1,70 Metern, einem Schulterumfang von 1,24, einem Taillenmaß von 86 cm und Oberschenkel, für die das Band mindestens 71 cm lang sein muss, um einmal herumgelegt zu werden. Sie stemmt einarmig 75 Kilo, schafft auf der Bank 170 und beim Kreuzheben 240 Kilo und hält jede Menge Titel beim Armdrücken. Und wie Vergleichsfotos mit männlichen Athleten zeigen, hat die Dame mit dem herrlich slawischen Gesichtszügen und den unverkennbaren blauen Augen nur allzuoft die kräftigeren Arme und immer die weit besser ausgebildeten Schenkel --- angesichts dieser Pracht und Macht zittern mir die Finger auf der Tastatur ...



Die, die hier kraftvoll und mit schier vor Kraft platzenden, unter der Belastung geschwollenen Muskeln und Venen die Hanteln schwingt, brauche ich den öfters hier Mitlesenden nicht vorzustellen: Das ist Brigita Brezovac in ihrer Spitzenzeit als Bodybuilderin, da sah die entzückend-umwerfende Slowenin mit den lebensgefährlichen grünen Augen im Training nachgerade kolossal aus - immer bezogen darauf, dass ihre Körpergröße nicht derjenigen einer Gwendoline Christie aus "Game of Thrones" entspricht. Ich hatte das Vergnügen, mal ihren Arm vermessen und seine angesichts ihrer zierlichen Körpergröße nicht für möglich gehaltene Kraft spüren zu dürfen, das waren damals 38 Zentimeter, aber da war sie sichtlich schlanker als auf diesem Foto. Das stammt aus der Zeit kurz vor dem Ende ihrer Karriere, als sie noch einmal so richtig zugelegt hat und aus Sicht eines irren Fans wie mir einfach zum Niederknien aussah. Heute ist sie immer noch unglaublich fit, aber bei weitem nicht mehr so gewaltig, da sie ihren Lebenschwerpunkt geändert hat: Sie ist nämlich Mutter geworden, eine richtig stolze Mama, hat ein süßes Töchterlein bekommen. Und so etwas geht immer vor allem anderen, no doubt about that. Auch wenn diese Arme einfach ultimativ "gun" waren ...




Und überhaupt - Guns. Da ist die Besitzerin dieser 45-Zentimeter-Granate von Bizeps Expertin: Die Spanierin Virginia Sanchez, zu erkennen an ihren (sofern vorhanden) brünetten Haaren, an riesigen braunen Augen und einem unübersehbaren Schmollmund. Das ist das, was ich vor vier Jahren so kommentiert habe: "An sich schon eine gefährliche Mischung". Virginia Sanchez, 1971 in Madrid geboren, ist studierte Ernährungswissenschaftlerin und Personal Trainerin, seit ihrem 17. Lebensjahr dem Eisenpumpen verfallen, jedoch mit einer erziehungsbedingten Pause von mehreren Jahren. In der Zeit betätigte sie sich dann unter anderem auch als Model.Seit, acht, neun Jahren ist sie nun wieder aktiv. Und gefällt sich nicht nur darin, hin und wieder ihre Haare à la Sinead O'Connor und Kojak zu tragen, sondern auch das ganze Jahr über knallhart definiert und gleichzeitig super prall durch die Gegend zu laufen. Und mit einem Paar Bizeps-Muckis bewehrt, angesichts derer ich Minderwertigkeitskomplexe und Frühlingsgefühle gleichzeitig bekomme. Wer sagt da, dass weibliche Kurven immer weich sein müssen?

Und zur Bestätigung dieser These noch ein paar Belege:



Oana Hreapca, mitunter auch unter Elena Oana Hreapca zu finden - die Tschechin (Nachtrag: richtig ist Rumänin; siehe Kommentar unten: danke!)  mit dem wie gemeißelten Körperbau und dem Filmstar-Gesicht darüber. Inzwischen unter den Fittichen von der zunehmend erfolgreicheren Alina Popa. Und mit Armmuskeln, angesichts derer sich wohl jeder Grobschmied hinter seiner Esse versteckt ...




Sie war zeitweilig das Poster-Girl aller Bizeps-Fans - die Amerikanerin Michele Maroldo: Vor gut 20 Jahren kam die Frau mit dem französich-italienischen Namen und der germanischen Blondhaarmähne und den großen Gletschereis-Augen mit mächtigem "Wow!"-Effekt über die Szene. Sie zeichnete sich durch zwei unglaublich weit aufragende und zudem on top herrlich gerundete Bizeps-Muckis auf. Die präsentierte sie in einigen Wettkämpfen und auch in dem ein oder anderen Film à la Awefilms - in letzterem bezeichnenderweise mit dem Rollennamen "Sergeant Brickhausen". Heute ist sie immer noch sportlich aktiv, aber halt nicht mehr so extrem muskulös. Dennoch: Für mich gehört sie auf ewig ebenfalls in die Riege der gewaltigen Maedels!




Ein Foto, das bestimmt älter ist als ein Vierteljahrhundert - aber die mächtigen Arme der Britin Paula Bircumshaw lassen mich heute noch genauso schlucken und gucken, wie ich das zu Beginn der 1990er Jahre getan habe: Auch sie gehört in meine persönliche Liste der gewaltigen Maedels, ebenso wie Tina Zampa, die off season über Oberarme verfügt, die einem dicker vorkommen wie die Oberschenkel der meisten Leute!



So, das waren also ein paar der Sachen, wie ich sie gern sehe: Frauen mit Muckis zum Einschüchtern, wissend, dass sie gerade deswegen sexy sind --- und die das dann auch zeigen: hier einmal ein Torso von vorn und ganz nah und dann abschließend den unglaublich bepackten Rücken der Türkin Nukhet Karahan...


Mittwoch, 16. August 2017

Jackie Paisley + Nicole Bass --- 2 Todesfälle, leider keine Hochzeit

Wie war das mit dem alten Soldatenspruch? "Die Besten sterben jung" - aber wer will das? Nun, wenn ich mir manchmal die Todesfälle im Bodybuilding ansehe, beschleicht mich schon der Eindruck, dass mancher es darauf anlegt. Aber das vergeht dann, wenn ich mir diejenigen ansehe, die bis ins oder im Alter noch äußerst aktiv und beneidenswert muskulös sind.

Egal wie - in diesem Jahr hat der Kerl mit der Sense schon wieder zwei Muskelmaedels weggerissen, die in den 1980er und 1990er Jahren für Aufsehen gesorgt haben. Und ich komme leider jetzt erst dazu, die bereits seit Frühjahr vorbereiteten Texte durchzusehen und zu veröffentlichen.

Nicole Bass (1964-2017)
Zum einen ist da Nicole Bass. Sie galt als eine der gewaltigsten Bodybuilderinnen überhaupt, kein Wunder: 1,88 Meter groß und in ihren besten Zeiten angeblich 110 Kilo schwer. Nun, ihre aktive Karriere begann Mitte der 1980er und lief mit Unterbrechungen bis zum Ende der 1990er Jahre. Sie betätigte sich auch intensiv in Wrestling-Organisationen wie Extreme Championship Wrestling,World Wrestling Federation und XPW. Und so richtig berühmt (als B-Promi) wurde sie über die Show des US-Skandalshowmasters Howard Stern. Seit den 1980er Jahren mit einem Mann namens Bob Fuchs verheiratet, lebte sich nach dem Tode ihres Gatten im Jahr 2013 mit ihrer Managerin zusammen. Gesundheitliche Probleme hatte sie schon länger - vor gut zehn Jahren verbreitete sich die Information, sie leide an einer (steroidbedingten?) Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Zum Ende ihres Lebens verlor sie etwas an Halt, hatte wegen Ladendiebstahls Probleme und wirkte auch äußerlich wie ein Schatten ihres einstigen sportlichen Selbst, da stark aufgedunsen. Bekannt für ihre herzliche Art, starb Nicole Bass laut Mitteilung ihrer Lebensgefährtin wohl schon im Februar infolge eines Herzinfarktes - sie wurde demnach nur 52 Jahre alt. 

Jackie Paisley (1963-2017)

Zum zweiten ist da Jackie Paisley. In den 1980ern gehört die im Vergleich zu Bass wesentliche zierlichere damalige Mittzwanzigerin zu den dominierenden Bodybuilderinnen, bekannt für ihre herausragende Muskeldichte bei gleichzeitiger Super-Symmetrie. Zwischen 1985 und 1991 absolvierte sie diverse Wettkämpfe wie NPC National, Ms. International, Ms. O und World Pro Championships. Sie beendete 1991 ihre aktive Karriere, wurde Mutter eines Jungen, blieb aber dem Fitness-Lifestyle verbunden, startete in Phoenix, Arizona eine Karriere als Trainerin und Choreographin.

Und Jahre später ging es dann los: "Es fing damit an, dass ich müde wurde und Kopfschmerzen bekam. Und in der Folge wurde bei mir eine Silikonvergiftung diagnostiziert, verursacht durch ein Implantatenleck ... es hieß, ich hätte nur noch Monate zu leben", sagte Paisley, nachdem sie sieben quälende Jahre überstanden hatte, darunter eine Sieben-Stunden-Operation mit der Entnahme der defekten Brustimplantate, die sie sich wie viele andere FBB hatte zur Verbesserung der äußeren Erscheinung hatte einsetzen lassen. Bei dem medizinischen Eingriff verlor sie auch acht Lymphknoten. All das versursachte zudem einen enormen Schuldenberg, der sich aber dank der Solidarität von anderen FBB wie Rachel McLish, Collin Rhodes, Debbie Bramwell und einigen Fans abtragen ließ. Doch schließlich forderte die Vergiftung ihren Tribut und als Folge verstarb Jackie Paisley am 17. März. Sie hinterlässt ihren zwölfjährigen Sohn und ihren Bruder.   

Freitag, 4. August 2017

Läuft gerade: Tampa Pro 2017 (mit Update zum Ergebnis, hängt untendran)


Sie läuft gerade: Die Tampa Pro 2017, ein in den USA als Gradanzeiger dienender Wettkampf, der zunehmend für die starken Maedels wichtig ist, so wie auch die WoS-Wettkämpfe, etwa im September in Texas. 

(Einschub: Man mag wie immer von dem ganzen Drumherum halten, was man will, und mag auch manches Geklüngelt-Organisatorische bemängeln: Aber wenigstens ist das hier ein Wettkampf auch für die Super-Muskelmaedels, auch hier wieder wie vor drei Wochen bei der Ms International mit Blick aufs Globale, um das Interesse am FBB wieder zu erhöhen. Hier geht es im Folgenden um die Super-Muskelmaedels.) 

Oben sehen wir unter anderem aus drei Perspektiven: Janeen Lankowski, Virginia Sanchez, Sheila Bleck, Pauline Nelson und Jacqueline Fuchs. Auch dabei ist Lisa Cross, trainiert von der unvergleichlichen Alina Popa - die zwei kommen jetzt separat:


Dann hätten wir noch Victoria Sanchez aus Spanien --- man achte unbedingt auf diese wie gemeißelt aussehenden Bizepsklötze. Und Rücken hat sie auch: Hammer! Was würde ich da gern einmal beim Einölen helfen ...



 Und noch mal was von hinten (Sanchez, Cross, Bleck, Nelson):


 

Sie hatte wohl den weitesten Weg: Kahla Bullemor, die Australierin. Auch sie mit Super-Bizeps und jemand, der nicht an den vielbeschworenen Untergang des FBB glaubt: Sie hat schon 2014 gesagt, dass es zur Zeit mehr FBB, aber weniger Wettkämpfe gibt, und dass der Sport in ein paar Jahren zurückommen wird - ihr Wort in Gottes Gehörgang:



Ja, und dann steht auf der Teilnehmerliste doch wahrhaftig Michelle Brent, alten Knackern wie mir auch noch bekannt als Michelle Ivers - wenn ich richtig gerechnet habe, ist sie inzwischen zarte 60 Jahre alt oder so (ohne mit der Altersangabe uncharmant wirken zu wollen): Damit wäre sie sicher eine der ältesten Profi-Bodybuilderinnen. Ihre Form ist durch die Jahre immer respekteinflößend und neiderregend geblieben, das zeigt der Vergleich von jetzt mit einst:


Ach ja, die Medaillen:



Und die Wertungsliste mit den Teilnehmerinnen (noch ohne Punkte und Platzierungen) - mal abwarten, wie's ausgeht: 


 


+++UPDATE+++UPDATE+++UPDATE+++UPDATE
Alina Popa gratuliert der von ihr trainierten Britin und insgesamt bestplatzierten Euro-Lady Lisa Cross zum aus meiner Sicht verdienten zweiten Platz -- ich habe mir die Bilder angesehen und Cross war symmetrischer und definierter als ein Gutteil der Konkurrenz, namentlich auch in den Beinen. Und für Alina ist es ein Erfolg mehr in ihrer Karriere als Trainerin (zumal die von ihr ebenfalls trainierte rumänische Landsfrau Elena Oana Hreapca vor drei Wochen ja erst in Chicago gewonnen hat): Gratulation an Lisa und Alina.


Und nach der gebürtigen Rumänin und ehemaligen Wahl-Schweizerin Alina Popa noch eine gebürtige Eidgenossin: Jay Fuchs landete in Tampa auf Platz fünf:


Dieselbe Dame, aber jetzt ein anderes schickes Gewand am sensationellen Body:



Und mit Cristina Franzoso aus Bella Italia landete die neben Cross, Sanchez und Fuchs vierte der vier teilnehmenden Europäerinnen auf Platz zehn --- hier beim Posen auffem Mopped (tolles Bein, starker Arm):
 


Ach, ja, wer hat die "IFBB Tampa Pro Women's Bodybuilding Championships" denn nun gewonnen? Nun, das war erwartungsgemäß das Muskelmaedel mit dem ansteckenden Lächeln --- die hier sehr konzentriert blickende Sheila Bleck (trainiert von Dave Palumbo), die den Sieg bei der Tampa Pro damit zum dritten Mal in Folge geschafft hat.



Die Platzierungen der besten sechs Muskelmaedels (interessanterweise sind das auch gleich die, die auf den drei ganz oben stehenden und von mir ausgewählten Fotos schon zusammen zu sehen sind):

1. Sheila Bleck
2. Lisa Cross
3. Pauline Nelson
4. Virginia Sanchez
5. Jacqueline Fuchs
6. Janeen Lankowski


Zum Abschluss der Blick auf die Scorecard und damit die offizielle Wertung --- ein bisschen sehr schade ist es freilich, dass es für die verdiente und unermüdliche Veteranin Michelle Brent nur für den 16. und damit den ersten Platz von hinten gereicht hat:



Sonntag, 30. Juli 2017

Super-Session - oder: Schmoe-Ferien mit einem Muskelmaedel



Über "Female Muscle Worship Sessions" habe ich ja schon einiges geschrieben (siehe rechts in der Label-Leiste das Feld "Sessions", unter dem auch dieser Post subsummiert ist).  Ich habe darüber geschrieben, was ich erlebt habe, und darüber, wie so etwas abläuft, was - je nach Absprache - stattfindet, was man erwarten kann und was nicht. Auch habe ich mich darüber ausgelassen, dass solch eine Veranstaltung üblicherweise um eine Stunde herum dauert und was man dafür finanziell ungefähr veranschlagen kann. Etcetera pp.

So weit, so gut.

Dann erreichte mich vor einigen Wochen die im Folgenden zu lesende Mail, auf die ich aus privaten und beruflichen Gründen nicht gleich reagieren konnte. Jetzt aber: Geschrieben hat sie "Martin Kohl", der freilich nicht so heißt und daher auch kein mehr oder minder naher Verwandter eines ehemaligen deutschen Bundeskanzlers ist, aber laut eigenem Bekunden "FBB-Hardcore-Fan". Und "Martin Kohl" berichtet dankenswerterweise von einer ganz besonderen Session - nämlich einer, die nicht eine Stunde, nicht einmal einen Tag, sondern gleich vier Tage lang gedauert hat.

Doch, richtig gelesen:

Vier Tage!
Vier Tage mit einem Muskelmaedel!
Vier Tage, ganz nah ...

Um es mal Comic-mäßig zu sagen: Schluck, schwitz, träum ...



 

An der Stelle aber ergießt sich gleich aufs erhitzt-erregte, äh, Gemüt eine eiskalte Dusche, ehe hier jemand völlig falsche, weil illusorische Ideen entwickelt: Nix da mit Liebe, das Ganze basiert auf finanzieller Transaktion. Auch kam (und kommt) es bei der ganzen Super-Session mit dem fraglichen Muskelmaedel Kristyna "Lyra" T. eben nicht zu dem zwecks Arterhaltung unverzichtbaren Äußersten, da sich diese Bodybuilderin als Athletin sieht und definitiv nicht als Liebesdienerin. Aber, so "Martin Kohl", Dinge wie "'An-den-Muskel-Rubbeln' sind möglich, und ich hatte den Eindruck, sie genießt diese Form der Verehrung."

Also, damit ist diese Grenze auch ganz klar abgesteckt..
 

Aber auch ohne das erscheint mir diese Geschichte noch außerordentlich genug. Weswegen nun das Wort an "Martin Kohl" übergeben sei:

Bodybuilding-Ferien mit Kristyna “Lyra” T.

Bodybuilding-Ferien: So nenne ich seit vielen Jahren meine Lieblingsart, wie ich Sessions mit Bodybuilderinnen verbringe. BB-Ferien bedeutet, dass ich eine Bodybuilderin für vier Tage am Stück buche und mit ihr zusammen 24x4 Stunden in einer Wohnung verbringe.





Kürzlich buchte ich die tschechische Bodybuilderin Kristyna „Lyra“ T.
 

Ich entlohnte sie mit 55.000 Kronen. Das entspricht rund 2000 Euro. Pro Tag sind das 500 Euro – in meinen Augen ein extrem geringer Betrag, wenn man bedenkt, dass viele Bodybuilderinnen das gleiche Geld pro Stunde kassieren. Ich buchte eine 40qm große Wohnung in Prag. Kosten: 200 Euro. Dazu kommt die An- und Abreise. Vielleicht, weil's außerhalb der Saison war. Aber generell sind die Preise in Tschechien sehr billig im Vergleich zu Deutschland. 25.000 Kronen musste ich ihr als Vorauszahlung senden. Aber weil sie mich seit Jahren kennt (und hoffentlich schätzt), war das okay für mich.

Soweit zu den Rahmenbedingungen von Bodybuilding-Ferien.

Kristy wog an meinem Ankunftstag 68 Kilo. Geringer Körperfettanteil, aber auch nicht „shreddered“. Weil sie konsequent sehr „clean“ isst und jede Menge „Fettburner“ zu sich nimmt.

Der Vorteil von Bodybuilding-Ferien ist, dass der wahre Fan von FBBs in diesen vier Tagen den verrückten Lifestyle hautnah erleben kann. Und in der Beziehung ist Kristyna unschlagbar.

Im Rahmen der Ferien hab ich quasi unbegrenzten Zugang zu ihren Muskeln: Einölen, Massagen, Adernnuggeln, Adernstreicheln, Muskelküsse, Muskelknuddeln, privates Posing, narzisstisches Vor-dem-Spiegel- Posing, all das, was man in einer 1-Stunden-Session so macht, nur in der Extended Version von 4 Tagen.

Kristy genießt es, wenn ich ihr bei Workouts im Studio zusehe. Wenn ich ihr assistiere, aber dabei die Klappe halte. Tatsächlich: Sie liebt es, sich zu schinden und dabei von einem (ihrem) Fan beobachtet zu werden. Es ist unglaublich. Das wirkte für Außenstehende (sprich: die Disco-Pumper) bestimmt verwunderlich: Mr. Durchschnitt assistiert Ms. Wuchtig-Drahtig, reicht ihr Wasser und das Handtuch, kurze Small-Talks bei Atemlosigkeit. Mein Ego stemmt das locker!

Das Witzige bei Kristyna ist, dass sie Bodybuilder nicht ausstehen kann! Sie steht auf Normalos wie mich. Solange der Normalo nur Selbstbewußtsein ausstrahlt.

In der Öffentlichkeit zeigt sie ihre Arme ungeniert. Sie trägt ausschließlich enge Stretch-Hosen, was ihre kurvigen Muskelbeine und ihren muskulös hervorstehenden Hintern unübersehbar macht. Stichwort "unübersehbar": Stretch-Oberteile lassen ihren breiten, nach vorn gewölbten Brustkorb und die Pecs, sowie am Rücken die Lats in typischer Bodybuilderinnen-Manier hervorstechen.

Sie mag es sogar, Hand in Hand durch die Stadt zu laufen, geradeso, als sei ich ihr fester Freund.


 



Gaffer, Starrer, Sabberer überall. Ständig drehen sich Köpfe um. Als wenn man mit einer Alien-Frau durch die Stadt läuft.

Und ausgerechnet die dicksten und hässlichsten Frauen reagieren bei ihrem Anblick am Negativsten!

Sobald sie einem mal vertraut, wird sie äußerst freundlich. Lächelt ständig. Verhält sich gar unterwürfig. Beispiel? Ich fragte sie, ob sie mir zuliebe in Unterwäsche den Boden der Wohnung aufwischen würde. Gesagt – getan! Bodybuilding-Urlaub eben, lol.

Tatsächlich gehört Lyra zur (seltenen) Kategorie der unterwürfigen Bodybuilderinnen. Sie widmete MIR ihre volle Aufmerksamkeit, vier Tage lang. Ihr Charakter ist schon Spitzenklasse!

Niemand sollte von ihr erwarten, dass sie als Domina auftritt. Sie mag noch nicht mal Wrestling! Ich auch nicht.



Wir redeten übrigens Englisch miteinander.

Jetzt mag vielleicht der ein oder andere Leser denken, vier Tage am Stück mit einer Bodybuilderin werden langweilig, weil die Frau ja nichts anderes tut, als Essen-Trainieren-Schlafen.

Aber dieses Verhalten liebe ich! Bodybuilderinnen sind so wunderbar einfach vorherzusagen.

Lyra wäre auch mit mir ins Kino gegangen. Oder in die Oper. Oder zu Sparta Prag ins Stadion. Sie macht einfach alles möglich. Ich als eingefleischter Hardcore-Fan bevorzuge es aber, sie nur im Bodybuilding zu fordern und zu fördern.

Fazit: Bodybuilding-Ferien sind die perfekte Art, den Muskelfetisch auszuleben! Und Lyra ist die absolut ideale Mittelgewichtsbodybuilderin dafür.

PS. Ich würde mal vermuten, Kristy bietet auch 1-Tages- oder 2-Tages-Urlaube an. Wäre mir nur zu kurz.

Hier noch ein Link:

http://wb270.com/eur/lyraCZ.htm




Freitag, 28. Juli 2017

Pause ... obwohl ich gar nicht will...


Sodele, der ein oder andere hat's ja wohl schon gemerkt: Derzeit kann ich hier nicht so walten, wie ich das will. Ich bin nämlich beruflich und auch sonst derartig stark eingespannt, dass mir für diese liebste Nebensache momentan nur wenig Zeit bleibt. Ich habe allerdings einige Texte in Vorbereitung, die ich demnächst auch einmal einstellen will --- stay tuned, please.

Samstag, 24. Juni 2017

Frauenbodybuilding im Abwärtstrend?
Dazu einige Thesen ...


Als sei ich das diesbezügliche Orakel von Delphi, werde ich - was mich ehrt - immer wieder mal gefragt: "Ist eigentlich das Female Body Building / Frauenbodybuilding im Abwärtstrend? Und wenn ja, warum ist das so?"

Also liste ich mal zwecks etwaiger und gern gesehener Diskussion einige Thesen auf, die in dem Zusammenhang oft genannt werden - der geneigte Leser wird feststellen, dass das hier und da in der Summe der Aussagen widersprüchlich ist. Aber das liegt daran, dass es eben aus verschiedenen Ecken zusammengetragene Ansichten sind - nicht unbedingt meine:

  1. These: Das Female Body Building, abgekürzt FBB, ist in der Downspirale. Grund: Die internationalen, prestigeträchtigen Wettkämpfe à la Miss Olympia und Miss International sind "rasiert", abgesehen von der Wings of Strength-Geschichte. Die Miss I seit 2013, die Miss O ist durch die neu eingeführten Klassen (Bikini über Figure bis Physique) verwässert worden, nach 2014 wurde die Miss O dann vom Olympia-Wochenende gestrichen. Letzte Siegerin in beiden Klassen: Iris Kyle, die zweifelsfrei dominierende Wettkampf-Bodybuilderin der vergangenen 15 Jahre. Und jemand, der infolge prinzipiell ehrenhafter, persönlicher Bescheidenheit, vielleicht gar Schüchternheit mitunter das eigene Licht zu arg unter dem sprichwörtlichen Scheffel gehalten hat. Respektive, den man von interessierter Seite klein gehalten hat, um den Nachwuchs in dieser Sparte niedrig zu halten.
2. These: FBB ist nicht attraktiv für den Mainstream und damit schlecht für die Besucherquoten, so die bislang dominierenden Verbände NPC und IFBB. Dies die gern verkündete Ansicht vieler Verbandsoffizieller, die vor allem die Kasse und damit ihre Pfründe im Auge haben. Also, so die Denke in diesen Kreisen, weg mit dem FBB als Wettkampfart. (Nachtrag: Das bezieht sich vor allem auf die IFBB, bei den Verbänden NABBA, NAC, WBBF "ist die welt noch in ordnung...", wie mr gerade der mitlesende Christian Wenzel mitgeteilt hat).
3. These: Als Folge der gestrichenenen Wettkämpfe sinkt die Zahl der FBB. Wozu sich entsprechend im Training sportlich schinden, sich beim Essen kasteien, wenn die Plattform zur Darbietung und zum sportlichen Wettkampfvergleich fehlt?
4. These:  Insgesamt gibt es von jeher und damit per se im BB von jeher weniger Wettkämpferinnen als Wettkämpfer.
 
Soweit die Ansichten, die für die eingangs genannte These sprechen. Jetzt die dagegen stehenden: 

5. These: Guckt man ins Internet, entsteht der Eindruck, dass es NICHT weniger Muskelmaedels gibt, sondern mehr als in den Jahren zuvor.
6. These: "Strong is the new sexy", "strong is the new skinny" - mit solchen Slogans werben immer muskulöse Frauen für ihr Äußeres. Auch der Mainstream steigt ganz allmählich ein: Eine Rachel McLish, eine Carla Dunlap oder eine (leider kürzlich verstorbene) Lynn Conkwright würden anders als in den 1980er Jahren heute nicht mehr für heftige Debatten und die Frage nach "Ist das noch weiblich?" sorgen. Die heutigen Super Hardcore Girls sind freilich eine andere Kategorie. Aber, noch mal: Weibliche Muckis finden mehr Akzeptanz als früher.
7. These: Frauenmuskeln sind auch bei verhältnismäßig neuen Sportarten wie Crossfit gefragt.
8. These: Der Annahme folgend, dass es immer mehr Frauenmuskeln gibt, gibt es auch immer mehr Fans. Die aber interessieren sich auch für längst inaktive FBB und damit die Historie und Entwicklung dieses Sports. Und sie vergleichen auch das heutige "Angebot" mit dem gestrigen. Sie wissen also über die Entwicklung Bescheid und missbilligen das Vorgehen der Verbandsoberen. Die Fans würden sicher eine entsprechende Ergänzung des Wettkampfangebots bzw. eine Rückkehr zum alten Status Quo begrüßen.
9. These: Es gibt FBB, die gar nicht mehr in die Wettkämpfe gehen und/oder diese nur am Rande streifen und die dennoch mit Super-Duper-Muckis aufwarten. Ihr Antrieb bildet das Feedback der Fans, namentlich via Internet (Social Media, Video-Plattformen, u.ä.m.)
10. These: Der Begriff "Female Body Building" an sich bezieht sich in der gesamten Diskussion auf eine Wettkampfkategorie, nämlich die der sportlich in Wettkämpfen agierenden Muskelmaedels mit extrem ausgebildetem Body. Das Verschwinden dieser Wettkampfklasse heißt nun nicht, dass auch die Super-Muckimaedels deswegen verschwinden. Wie in der zuvor genannten These angeführt, scheint das Gegenteil der Fall zu sein.
11. These: Um beim Thema Wettkampfklassen zu bleiben: Gleichgültig, wie man die Klasse fürs "maximal Gewünschte" auch nennt, es werden auch da über kurz oder lang Maedels mit extremer Muskulatur auftauchen. Und dann können sich die Verbandsoberen wieder von Neuem aufregen - gut so, zeigt es doch, dass die Muskelmaedels und ihre Fans es wollen! 
12. These: Die Möglichkeit zu Super-Muckis auch für Frauen ist nunmehr seit gut 40 Jahren in der Welt. Auch gibt es eine feste (und ich wage zu sagen: stetig wachsende) Fan-Gemeinde. Also wird es diese Art von Athletinnen auch künftig geben.

Unter anderen: Theresa, Alina, Margie, Helle, Aleesha,alle
in roten (und hier sehr kleidsamen) WoS-Shirts.
 
Übersicht zu WoS-Events, darunter auch FBB.
Merke: Es muss nicht immer IFBB sein ...

Jenseits dieser 12 aus diversen Texten, Web-Postings und Foren-Diskussionen abgeleiteten Thesen, jenseits der vielleicht zu selten genutzten Option des Verbandswechsels, jenseits der Bemühungen etwa der Organisatoren rund um die Events à la "Wings of Strength" (kurz: WoS)  ist es meine feste Meinung, dass die Bodybuilderinnen endlich ihren eigenen Wettkampf organisieren sollten, dies unter frühzeitiger Bekanntmachung unter den Fans, eventuell auch mit frühzeitig anzuleierndem Web-Kartenverkauf, um so die entsprechende Resonanz noch früh genug zum eventuellen Gegensteuern erfassen zu können. Und um den von weiter anreisenden Besuchern auch die Chance zu geben, Hotels zu buchen, und überhaupt, um gegebenenfalls Urlaub planen zu können. Einziges Problem für mich als Europäer: Das wird vor allem erst einmal in den USA über die Bühne gehen; man wartet auf eine Veranstaltung in der Alten Welt.

Zu dem Vorgehen diverser Verbandsfunktionäre die unmissverständliche Ansicht von Aleesha Young, die nun eindeutig in die Klasse der Super-Muskelmaedels gehört:

Die einzigartige Aleesha Young
"Das Feedback der Kampfrichter war: Verliere 20 Pfund an Muskeln und du fängst an, höher platziert zu werden .. (ist nicht passiert). Bei meinem letzten Check war das noch Bodybuilding, nicht Body Starving [to starve: hungern, verhungern, darben, Anm. v. mattmuscle] ... Ich mache gerade so weiter mit dem, was ich tue, und sie [die Kampfrichter, A.v.mm.] sind zu ihrer Meinung berechtigt. Ich bin im Begriff, von der Bühne zu gehen, aber ihr, alle echten Muskel-Fans, macht euch bereit und passt auf, denn dieses Muskelmaedel ist bereit zu wachsen und die beste Version von sich selbst zu werden."

(hier das Original für alle, die meinen Übersetzungskünsten misstrauen:)
"Feed back from the judges loose 20lbs of muscle and you'll start placing higher .. (not gonna happen) last time I checked this was bodybuilding not body starving ... I'm just going to keep doing what I do and they are entitled to their opinion... I'm going to step away from the stage but all you real muscle fans get ready and stay tuned because this girl is ready to grow and be the best version of myself."

Mein Fazit: