Samstag, 1. Oktober 2011

Schmoe trifft Muskelmaedel:
Erst Muscle Worship, dann Liebe?



... diesem Tenor folgen zumindest unterschwellig einige Zuschriften, die ich in letzter Zeit erhalten habe. Und da es mich ja nichts kostet, ehrlich zu sein, gebe ich gern zu: Natürlich wäre so etwas der Oberknaller, salopp ausgedrückt.

            Man geht zu einer Session, trifft das Muskelmaedel seiner Wahl, bewundert ihre göttliche Figur, fühlt ihre weibliche Überlegenheit, spürt die stählerne Kraft ihre titanischen Muskeln, ölt den herrlichen Leib --- und beschließt - von Amors Pfeil getroffen - hinterher einvernehmlich mit der Guten: "Wir bleiben für immer zusammen."


            Es kann ja sein, dass so etwas auch schon einmal passiert ist. Ich bin ein echtes Landei und ein Träumer dazu. Von daher mag ich natürlich romantische Happy Endings - es wäre jedem so zusammengekommenen Pärchen auch herzlichst zu wünschen und neidlos (na, fast) zu gönnen. Und für uns andere der Beleg dafür, dass es geht, dass manchmal Wunschträume wahr werden...





             BOOOM - und damit wieder zurück ins richtige Leben. Wie man meiner "Label"-Liste rechts entnehmen kann, habe ich einige Muskelmaedels live und in Farbe gesehen. Und eigentlich nur sympathische Damen kennengelernt. Wie sympathisch, das sieht man daran, dass ich einige davon zwischen zwei- und siebenmal getroffen habe und die Sessions auch öfters schon deutlich länger gedauert haben, als vereinbart.

            Nur: Eine Session ist eine Session ist eine Session (Gertrude Stein wäre stolz auf mich). Will sagen: Es ist eben kein romantisches Tete-a-Tete, bei dem man zuerst im lauschigen Restaurant der Wahl und hinterher hoffentlich auf der Matraze landet. Mit eventuellem späteren Zusammenleben. Sessions haben mit solch einem Rendezvous  nur eins gemeinsam: Sie finden (meist) sehr privat zwischen zwei Personen statt.


            Das Wesen einer solchen Muscle-Worship- oder Wrestling-Session aber besteht ja nun darin, dass man sich VORAB auf ein ZEITLICH BESCHRÄNKTES Treffen unter genau abgeklärten Bedingungen trifft. Mit anderen Worten und ganz nüchtern: für eine geschäftliche Transaktion.

            Ich weiß, dass viele FBB bei diesen Sessions sich gern etwas mysteriös geben. Sie spielen also eine Rolle. Und die, die das ernst nehmen, tun das, um ihrem jeweiligen Besucher zuerst eine schöne Zeit und dann viele schöne (und mitunter wehmütige) Erinnerungen zu bescheren.


           Aber sie tun es auch, um ihre wahren Gefühle etwas zu kaschieren. Nicht jeder, der da zur Tür hereinkommt, ist sympathisch. Das liegt ja in der Natur der Sache, weil man sich ja oft vorher nicht kennt. Also wie bei einem Blind Date. Das aber beendet man ja meistens so schnell wie es geht, wenn man feststellt, dass das nichts wird. Aber bei einer Session, da will die eine Seite etwas erleben und die andere das dafür bestimmte Geld mitnehmen. Also: Auch hier wieder völlig andere Bedingungen.

           Außerdem: Man möge - bei allem Verständnis - auch an die Gefühle des Muskelmaedels denken. Denn das wird nun nicht unbedingt mit der Erwartung an das große Gefühlsbeben in solch eine Veranstaltung gehen. Viele sind nämlich bereits liiert. Sie machen Sessions, weil's ihnen erstens Spaß macht und weil's zweitens mehr oder minder angenehm verdientes Geld in die Kasse spült. Weil viele Maedels aber (natürlich) verbandelt sind, haben sehr viele auch eine ganz klare Grenze gezogen, bis zu der sie in einer Session gehen: Auch das ist eine Art Selbstschutz.





            Nun zur Seite des "Schmoe" (= dem Anbeter weiblicher Muckis, wie das im Duktus der Szene heißt): Der möge sich bei allem Wunschdenken eine Frage EHRLICH beantworten. Nämlich, ob er lediglich die Muskeln solch einer Dame bewundern und anbeten will. Oder ob er TATSÄCHLICH mit einer Bodybuilderin ständig zusammen sein will.

            Denn das ist ja eben nicht nur das Bewundern ihrer Muskeln, sondern das erwachsene Zusammenleben zwischen zwei Menschen. Von denen einer eine sehr ausgefallene Lebensführung hat, die sehr viel Zeit für den eigenen Body verlang
t.

            Der durchschnittliche Schmoe trainiert nun aber nicht selber in BB-Manier. Was aber die ideale Möglichkeit ist, um mit einer Bodybuilderin gemeinsam Freizeit zu verbringen. Hier liegt auch einer der Gründe dafür, warum so viele BB-Pärchen existieren: Sie haben ein gemeinsames, verbindendes Interesse.


           Auch gilt für den Schmoe die nächste Frage: Macht es ihm wirklich nichts aus, bei seiner Verwandschaft oder in seinem Freundeskreis mit einer hypermuskulösen Frau aufzukreuzen? Viele Fans leben doch ihren Tick, ihr Hobby, ihr Faible, ihre Leidenschaft oder ihre Obsession (jeder möge sich das passende Substantiv aussuchen) vor allem so: HEIMLICH und ANONYM. Denn sie wissen oder glauben zu wissen, dass ihr Umfeld darauf mit Unverständnis, Ablehnung und Zurücksetzung reagiert.


            Wer souverän genug ist, der kann sich dagegen wehren und sagen: "He, wen ich warum liebe, das geht euch nichts an.Wenn ihr mich wollt, dann nur so. Sonst ist an der Stelle der Schnitt und ich sage nicht leise, sondern laut und deutlich Servus." Wer ist so souverän? Fraglos viele. Aber das muss jeder für sich selber herausfinden und dann entsprechend umsetzen. Denn nur dann kann man sich in seinem Umfeld auch durchsetzen und damit auch zeigen, dass man zu seiner Partnerin-in-spe steht.
 

            Mal abgesehen davon, dass manches "Umfeld" vielleicht sogar viel gelassener reagieren dürfte, als sich das mancher in seinem Kämmerlein vorstellt. Vielleicht interessiert es die Leute im jeweiligen Freundes- oder Verwandtenkreis ja nur mal kurz zu Beginn und dann eigentlich überhaupt nicht weiter, dass die Frau ihnen gegenüber harte Bizeps-Muskeln von zweiundvierzig und massive Oberschenkel von fünfundsechzig Zentimeter Umfang hat. Vielleicht ist die Reaktion ja einfach nur die: "Du, die ist aber lieb/ nett/ interessant/ witzig/ doof/ übergeschnappt/ arrogant/ zickig/ ..." Wie halt im richtigen Leben auch.

           Hat man aber diese "Traute" nicht, seinen Kollegen, seinen Kumpels und seinen "Relativen" jemanden zu präsentieren, der so offen gegen angebliche gesellschaftliche Konventionen lebt, dann wird das auch nie etwas werden mit dem dauerhaften Zusammenleben zwischen dem Muskelmaedel und dem Fan. Dies vor allem dann, wenn sich schon vorher eine entsprechende Unvereinbarkeit abzeichnen sollte.


          Wer sich als Schmoe aber darüber hinwegsetzt und sich etwas vorgaukelt, der verletzt - im Fall der Fälle - ja auch vom Fleck weg seine Partnerin. Ich nenne so etwas einen egoistischen Schuft.





            Sollte man also zu der Fraktion gehören, die nicht über diesen Teil ihres Schattens springen können, dann ist das an sich nichts Schlimmes. Muss man hinnehmen. Aber: Man baue dann auch keine unrealistischen Luftschlösser, sondern konzentriere sich auf das, was tatsächlich geht. Dann haben beide den größtmöglichen Nutzen und Spaß davon.

           Und sollten sich während solch eines oder mehrerer Treffen und trotz allem Gefühle auf beiden Seiten entwickeln - na, dann ergreife man das Glück beim Schopf und mache das Beste daraus. Es wäre jedem und jeder gegönnt. Euch allen also. Und mir auch -- ganz besonders mir ...



Das Bild stammt von dem Künstler Ritualist - mehr
von seinen witzigen Sachen findet man unter:

http://ritualist.deviantart.com/ 
        

Donnerstag, 29. September 2011

FBB - Humor inklusive



Habe ich gerade beim Stöbern gefunden: Das Foto entstand vor zwei Jahren auf der Fibo in Essen, irgendwo im Getümmel der Halle mit all den starken Frauen und Männern.Und wie es der Zufall so wollte, fesselte dieser prachtvoll geformte Popo zuerst den wohlgefälligen Blick meines Auges. Und dann, sozusagen automatisch, lenkte er Linse und Chip meiner Kamera, ehe er meinen Finger zum Druck auf den Knopf veranlasste.

Nicht nur, dass diese junge Dame toll gebaut ist. Nein, die Idee ist einfach witzig: Wo gucken die Männer hin? Aha. Dann kann man das doch auch nutzen, um etwas mitzuteilen. In dem Fall nämlich, in welchem Verband diese Sportlerin startet. Wie gesagt: einfach nur geistreich!

Apropos Humor: Und dann war da noch dieses Video mit Nikki Fuller - ich habe mich schier weggelacht! 

Sonntag, 25. September 2011

Session mit Ms. Xena


Als ich ihr dann gegenüberstehe, denke ich mir: So müssen die Frauen der Wikinger ausgesehen haben – ich kann mir gut vorstellen, wie sie mit dem Schwert in der Hand anstürmenden Feinden Paroli bietet und sich herausfordernd mit der flachen Klinge gegen die Brust klopft ...

Hm, ja: Die Frauen der nordischen Recken trugen nun ganz ohne Zweifel keine dünnen Schlauchkleider aus schwarzem Stretch-Material. Unter dem sich wirklich jede Kontur des Körpers abzeichnet. Das unten bis zum Oberschenkelansatz und oben bis knapp über den Busen reicht. Aber das verstärkt den Eindruck nur noch um so mehr. Kein Wunder: Ms Xena ist schließlich eine Schwedin. Und, wie ich jetzt weiß, hat sie auch schon mehrere Fotosessions hinter sich, bei denen sie in die Rolle der kampfgestählten Amazone geschlüpft ist.


Ihr ganzes Äußeres passt dazu. Sie ist gut 1,70 Meter groß, in High Heels kommt sie auf meine Länge. Sie hat das, was man früher in den Romanen gern als »kühn geschnittene Gesichtszüge« bezeichnet hat. Also ein sehr regelmäßiges Gesicht mit deutlichen, ich sage mal, nordisch-klaren Konturen dort, wo sie hingehören. Mutter Natur hat ihr dazu sehr schöne regelmäßige Zähne und weit auseinanderstehende, große helle Augen geschenkt – zuerst denke ich »blau«, aber beim Näher-Herangehen erkenne ich: die sind grün.

Eine Augenfarbe, bei der zumindest ich die Kombination mit sehr hellem blondem Haar vermute. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die kenne ich nicht. Als ich sie darauf anspreche, fährt sie lachend mit den Fingern durch ihr schwarzen Haare (wobei sich der mächtige Bizeps unanständig und neideinflößend in die Höhe reckt): »Ich bin normalerweise weißblond. Aber diese Haarfarbe hier, die verdanke ich meinem Friseur. Der hat immer wieder auf mich eingeredet. Bis ich dann eines Tages gesagt habe, jetzt machen wir das.«


Ich wäre auch mal sehr gespannt auf diesen hellen Blondton. Denn zusammen mit ihrer tiefbraunen Haut ergibt das bestimmt einen aufregenden Kontrast. Nun, auch so gefiel sie mir. Sie hat ein attraktives Gesicht mit einigen Lachfältchen – die darf sie haben, sie hat ihren 40. Geburtstag hinter sich (das ist jetzt nicht uncharmant, ihr Geburtsjahr kann man ja im Web an diversen Stellen nachlesen).

Sie kam unter dem Namen Ms Xena. Das und der Haarschnitt und die Tönung erinnerten natürlich an Xena, die vor einigen Jahren sehr populäre TV-Heldin. Die in der griechischen Antike tätige (aber für die Dreharbeiten nach Neuseeland umgezogene) Amazone mit dem kleidsam-knappen Lederzeug und dem Wurfring. 

Vielleicht kam die Namenswahl nicht von ungefähr: Auch bei der Hauptdarstellerin Lucy Lawless gab es diesen Kontrast zwischen dunklem Haar und den hellen Augen. Denn auch bei ihr waren die Haare gefärbt. Ihr natürlicher Farbton liegt bei Mittelblond. Aber Lucy Lawless kann nicht mithalten beim Body ihrer Namensvetterin: Denn Ms Xena hat Muskeln – und davon die schwere Masse.


Was mir zuerst auffiel, waren ihre ausladenden Schultern, ihr breites Kreuz und ihre kräftigen Brustmuskeln (bei deren Anblick und beim Befühlen drängte sich mir die Assoziation auf an gewaltige Steinplatten im Gebirge) . Und genau das seien, so sagte sie im Gespräch, auch die Partien, die sie am liebsten trainiere. 

Als sie mir dann die Hand gab, spürte ich bereits ihre enorme Kraft – definitiv keine Chance, das war mir da klar. Und das sollte sich dann auch noch mehrfach bestätigen. Sie sagte auch lachend: »Oh ja, natürlich genieße ich es, stärker zu sein als die meisten Männer. Aber das war bei mir schon immer so. Schon als Mädchen hatte ich mehr Kraft als die meisten Jungen. Wenn wir in der Schule rauften oder Armdrücken machten, da gewann ich meistens.«


Beim Blick auf ihre Unterarme und Hände glaubte ich das sofort. Sobald sie die Fäuste ballte, traten da auf den harten, scharf konturierten Muskeln Venen über Venen hervor – ein Fest für jeden Fan einer vaskulären Defi. Wobei sie nicht wettkampfmäßig aussah, also nicht »ripped and hard as nails«. Aber auch nicht so off-season-artig wie viele ihrer Kolleginnen. Die legen da mitunter ganz arg zu und sind gelegentlich gar nicht mehr als Athletinnen zu erkennen. »Irgendwo dazwischen«, so beschrieb sie ihre Verfassung und fügte hinzu: »Ich achte darauf, dass ich nicht so sehr zunehme. Denn das macht in der Wettkampfvorbereitung ja auch das Einhalten der Diät um einiges schwerer.«

Also kam sie prall und doch klar definiert. An ihr sah das klasse aus: Ihre Bizeps (»sind so 42, 43 Zentimeter«) hoben sich majestätisch und zeigten sich knochenhart und fest sowie mit ansehnlicher Vene oben drauf. Arme sind der eine Teil der Extremitäten, der andere heißt Beine. Und ihre Beine waren der Hammer! Ihre Oberschenkel waren unglaublich umfangreich, voluminös. Sie hatten die berühmte Kontur, bei der sich die Außenseite oberhalb des Knies bogenförmig nach außen wölbt, während die Innenseite nach oben hin in einer leichten Stufe dicker wird.


Wenn sie ihre Oberschenkel nun anspannte, dann verwandelte sich diese an sich schon imposante Partie auf einmal unter der Haut in ein stahlhart wirkendes Muskelgebirge, mit vielfach unterteilten, scharf abgegrenzten Schluchten und harten, kantigen Erhebungen. Ihre Waden hatten natürlich die klassische Muskelmaedel-Form des Diamanten und auch sie waren »rockhard«. 


Und die Maße? 
»Die Waden? Wie die Oberarme, also jetzt 42, 43 Zentimeter.«
Schluck. Danke. Und die wuchtigen Oberschenkel, was haben die für einen Umfang? 
»67 Zentimeter.«
Wie bitte, ich habe mich wohl verhört?
»Nein, hast du nicht. Das da« – patsch, patsch, patsch – »sind 67 Zentimeter.«

Die sie mir dann beim Gehen auch ausführlich vorführte. Auch beim stehenden Posing, indem sie die »Lexx« an- und entspannte. Als ich dann meine Hände zu einem ersten Befühlen drauflegte, spürte ich, wie es unter der Hat arbeitete, was für Muskelpakete da tätig waren. Ich war schlicht geplättet.

Ja, und dann beugte sie sich einmal vor, um etwas an ihrem Stiletto zu richten. Und dabei reckte sie ihn mir entgegen – diesen runden, prallen, ausladenden Popo. Ich glaube, die hier länger Mitlesenden kennen mein besonderes Faible für solche Hintern. Groß, aber dabei stark und straff und fest.

Und genauso einen besaß sie. Einen, der wie bei vielen Bodybuilderinnen, direkt auf Höhe des Beckenknochens fast waagerecht nach hinten abzustehen schien, ehe er sich in das faszinierende weibliche Rund auswölbte. Habe ich Stielaugen gemacht? Habe ich geschluckt? Habe ich meine Hände nicht mehr  kontrollieren können? Ja, habe ich, von einigen anderen Reaktionen ganz zu schweigen. Der Po war die Sensation. Ich glaube, ich habe mir beim Einölen extrem viel Zeit dafür genommen und hätte am liebsten gar nicht mehr aufgehört damit. Was sie, so glaube ich, auch sehr genossen hat.

Genossen habe ich auch ihre Gegenwart. Ms Xena ist sehr freundlich, leise und lacht sehr gern. Ein richtig entspanntes Muskelmaedel, das trainiert, seit sie als Teenie um 1980 herum im Fernsehen die erste Bodybuilding-Show der Damen gesehen hat: »Da wusste ich, was ich wollte. Und als ich das erste Mal im Studio war, da packte es mich sofort.« Das ist nun fast drei Jahrzehnte her – die anfängliche Begeisterung für diesen Sport hat die attraktive Anfangsvierzigerin aber immer noch.


Bei dem Fotografieren und dem Einölen und dem Ihre-Unüberwindliche-Kraft-Spüren und dem Chancenlos-Eingeklemmt-Sein zwischen diesen warmen, mächtigen Muskelschenkeln fragte ich sie auch noch nach ihrem größten Vorbild. Da kam wie aus der Pistole geschossen die Antwort: »Bev Francis. Das war schon was, als sie bei ihrem ersten Wettkampf auf die Bühne kam und alle Leute angesichts dieser gewaltigen Muskeln den Atem anhielten. Mir hat’s gefallen, und ich wusste ab da, dass ich auch als Frau richtig starke Muskeln haben kann.«

Was sie fraglos geschafft hat. Und einen Fan mehr, den hat sie jetzt übrigens auch.


Ach ja, eins noch: Natürlich weiß ich, wie sie richtig heißt. Aber da sie nun mal als Ms. Xena unterwegs ist, soll es hier in diesem Blog auch bei diesem Alias-Namen bleiben. Daher bitte keine Kommentare à la »Aber das ist doch ...« -- die lösche ich ...


Wer sie erreichen will, gehe zu der altbekannten Seite wb.270.com, da findet sich alles Nötige zur Kontaktaufnahme unter diesem Link 

Sonntag, 18. September 2011

The Official Muskelmaedels-Award
"Best Arms of Ms. O 2011" goes to Kim Perez


Sie war eins der ersten Muskelmaedels, das ich in diesem Blog abgebildet habe. Und bezeichnenderweise mit einem speziellen Foto. Es zeigt eine meiner Lieblingstätigkeiten. Eine, die ich den ganzen Tag lang machen könnte: ein Biceps-Worship bei einem Muskelmaedel.




Die Rede oder besser die Schreibe ist von Kim Perez.

Es geht um die Dame aus South Carolina, deren braune Haut und deren graue Augen verraten, dass sie sowohl afrikanische wie europäische Vorfahren hat. Die Dame, deren strahlendes, umwerfendes Lächeln jeden noch so dunklen Raum taghell erleuchtet.


Seit einigen Jahren in der FBB-Welt tätig, hat sich die amerikanische Athletin mit dem englischen Vornamen und dem spanischen Nachnamen vor allem durch ihren außergewöhnlichen Körperbau in der Szene bekannt gemacht. 


Nämlich das Größenverhältnis, in dem Schultern, Rücken, Armen und Taille zueinander stehen. Deretwegen wird sie wohl nie die Anforderungen an die derzeit Wettkampf-entscheidende Form der Symmetrie gewinnen. Aber ihren Fans entlockt ihr spektakulärer Body jedesmal Ausrufe des Entzückens.



Denn sie hat eine wirklich superschmale Taille, aber extrem weit ausladende Schultern. Dies der Blick von vorn. Von hinten wirkt das ähnlich dramatisch wegen des ultra-breiten Rücken-V's.


Aber als Krönung von alldem sind da ihre Arme zu nennen.

Auf mich wirken die so, als würde Kim Perez an der Steigerung von deren Umfang ebenso mit ganz besonderer Hingabe arbeiten wie an deren Kontur. Wie anders sind diese Hammer-Guns zu erklären, mit denen sie dieser Tage in Las Vegas auf die Bühne gegangen ist? Dabei sagt sie selber, Bankdrücken sei ihre Lieblingsübung, dass sie aber eigentlich alle BB-Übungen gleich gern durchführt. Und ihre - unleugbar atemberaubenden - Schultern nennt sie als ihren besten Körperteil.

Von den Armen im besonderen sagt sie nichts.

Ich weiß nun nicht, ob und (falls überhaupt) um wieviel die Arme von Kim Perez so viel dicker sind als die alles andere als schmächtigen, oberen Extremitäten ihrer Mitstreiterinnen. Aber als "Gesamtpaket" betrachtet, sieht es jedesmal so aus, als ob Kim Perez mit den imposantesten, weil weitaus voluminösesten Armen auf der Bühne stünde. 



Arme, deren Muskeln stets prall und voll wirken.

Arme, die zudem durch das unübersehbare (und nicht zu üppige) Venengeflecht auf ihre Kraft hinweisen. 


Arme, die schon in entspanntem Zustand aussehen wie unter Dauer-Pump - wie wirken die erst, wenn Frau Perez mal flext und macht und tut???


Arme also, angesichts derer ich nicht nur Stielaugen bekomme - diese Muskelpakete wirken nämlich schlichtweg ehrfurchtgebietend und anbetungswürdig! Also: Gäbe es bei Wettkämpfen so etwas wie den Titel "Best Arms" oder "Best Guns", dann hätte den bei diesem Ms-Olympia-Wettbewerb sicherlich Kim Perez gewonnen!

Moment --- den Titel gibt's nicht?
 

Aber hallo - ab jetzt. Here we go. Denn hiermit verleihe ich an:
 

Kim Perez 
den 
Official Muskelmaedels Award 
"Best Arms of Ms O 2011"
 


Dotiert ist das freilich leider nur mit Ruhm und Ehre. Das hier ist ja leider nur eine Hobby-Veranstaltung. Aber, wer weiß: Vielleicht gefällt ihr es ja trotzdem? 

Samstag, 17. September 2011

Ms Olympia 2011 - Die Resultate

So, rum isse, im Sinne von "vorbei". Die Kampfrichter haben entschieden. Und um es kurz zu machen: Iris Kyle kann jetzt jeden Tag einen andere "Sandow"-Trophäe auf den Kaminsims stellen. Sie hat jetzt sieben davon, wenn ich mich nicht verzählt habe..

Die Ergebnisse der 2011 Ms O sehen so aus:

1. Iris Kyle
2. Yaxeni Oriquen-Garcia
3. Brigita Brezovac
4. Debi Laszewski
5. Alina Popa
6. Sheila Bleck
7. Kim Perez
8. Nicole Ball
9. Monique Jones
10. Tina Chandler
11. Kim Buck
12. Heather Foster
13. Cathy LeFrancois
14. Halle Nielsen
15. Skadi Frei-Seifert
16. Dayana Cadeau
17. Mah-Ann Mendoza

Hier eine der Scorecards:

Aha. Irgendwie war das abzusehen. Iris Kyle sei der Titel gegönnt. Aber irgendwie beschleicht mich beim Betrachten all der Bilder der Verdacht, das IK nicht besser war als die vier nach ihr Platzierten. Allein schon mit Blick auf die Definition. Man kann nun vom "shredding" der Frauen halten, was man will. Aber solange das ein Bewertungskriterium ist, sollte es auch gelten. 

- Die beste Defi hatte für mich - und das mit Abstand - Yaxeni Oriquen-Garcia.
- Brigita Brezovac hat einen Hammer-Oberkörper bekommen und mächtig an ihrer Symmetrie gefeilt. Abgesehen davon ist sie ein Schatz.
- Alina Popa hatte die für mich beste Symmetrie und die mit Abstand besten Oberschenkel. Abgesehen davon ist sie ein Schatz.
- Debi Laszewski ist oben rum am breitesten. Und außerdem sexy.
- Immerhin hatte Iris Kyle die schönsten Waden - prall, rund ausladend. Yummy!
Aber - es sei noch mal in Richtung der Lady aus meinem Lieblingsland Texas gesagt - das war keine Siegerverfassung, I am sorry.

Wer denn dann?

Schwere Wahl. Ich hätte Alina oder Yaxeni vorn gesehen. Der dritte Platz für Brigita ist okay (alles mit Blick auf die besten Fünf geurteilt). Und Debi? Die wirkte auf mich irgendwie leicht misproportioniert. Das Urteil habe ich gefällt nach den zig Dutzenden von Photos, durch die ich mich jetzt gekämpft habe - live mag das noch mal anders gewirkt haben. Der Vierte geht auch in Ordnung. Aber 1, 2 und 5 -- ganz sicher nein.

Guckt euch mal hier den Vergleich an (nicht über den Bildbeschnitt wundern. Die Blogger-Leute haben mal wieder an der Software geschraubt - daher stelle ich das so ein: draufklicken, dann kommt's ganz).


Nun ja. Erstens wird keiner auf mich hören, zweitens habe ich nicht vor der Bühne gesessen und das live gesehen. Mir fehlt also wie allen anderen nicht vor Ort gewesenen Kritikern der unmittelbare Eindruck der Bühnenpräsenz, welche die Muskelmaedels an den Tag gelegt haben. Oder eben auch nicht. Und das fließt ja nun auch in die Wertung ein.

Egal wie: Als Europäer und als jemand, der Alina und Brigita das ein oder andere Mal hat treffen dürfen, sei den beiden ganz herzlich aus der Distanz gratuliert und sie sozusagen aus der Distanz umarmt. 

Und nicht vergessen sei Skadi Frei-Seifert - hier nun im Bild:


Platz 15. Okay. Das letzte Quäntchen  Härte war wohl nicht da. Aber sie war im Vergleich zu mancher Mitstreiterin herrlich prall und aus meiner Sicht durchaus symmetrisch (mehr als jedenfalls - pardon - Debi Laszewski). Die Platzierung halte ich auch für eine Frage des Bekanntheitsgrades, nicht dessen, was Skadi kann.

Aber - für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie das hier liest. Hey, Lady. Immer an "Vom Winde verweht" denken: "Morgen, auf Tara!" Für alle Unkenrufer: Es ist schon eine Mordsleistung, da in Las Vegas überhaupt auf der Bühne gestanden zu haben. Und die Dame mit der blonden Wikingerinnenmähne und dem schönen klaren Gesicht wird noch ihren Auftritt haben, da bin ich sicher.  

Die Bilder stammen von Isaac Hinds - ich hoffe, er nimmt's nicht übel! Jedenfalls: Thanks a lot!

Ach ja: Und zu der Dame mit den Armen, die mich am meisten beeindruckt haben, da erzähle ich euch auch noch was. Aber wie es bei Conan (dem von Milius mit Arnie und Sandahl, ich bin halt einer aus der Generation) so schön heißt: That's another Story. 

Donnerstag, 15. September 2011

So mal zwischendurch ...

... während sich in Las Vegas all die starken Muskelmaedels auf ihren großen Auftritt vorbereiten, während sie das Posen üben und noch mal das harte Fleisch aufpumpen und die Haut tönen und ölen --- ja, da fällt mir dieses Bild in die Hände. Und das stelle ich jetzt mal ein: War sie doch eine der wirklich Großen, mit Bizeps-Muckis, angesichts derer sich auch schwedische Holzfäller ins Hemd gemacht hätten. Und jeder darf sich vorstellen, wie es wäre, diese "Guns" einmal in aller Ruhe und  Zweisamkeit zu befühlen und sie einzuölen - langsam, ganz langsam ...  

Montag, 12. September 2011

Dies und das

Derzeit hat mich einmal mehr der Beruf fest in seinen Klauen, sozusagen. Na, immerhin hat das bislang letzte Posting ja für einiges an Zuspruch gesorgt. Da dürfte mein zwangsweises Fernbleiben nicht so sehr ins Gewicht gefallen sein. Jedenfalls hätte ich es mit Blick auf die vergangenen vier Wochen kaum schaffen können, hier mehrmals am Tag hineinzuspähen. Und auch nicht in mein privates Mail-Programm --- ich hoffe, das wird in den nächsten Wochen nicht grad so schlimm.



Egal. Gestern beim TV-Gucken ein echtes Muskelmaedel erspäht, als ich mal von einer 9-11-Gedenkfeier weitergezappt habe. Beim Stabhochsprung.



Martina Strutz heißt sie, aus Schwerin kommt sie, Stabhochsprung betreibt sie, und einen Body hat sie zum Niederknien: Ein Kraftpaket mit ausgeprägt-volumniösen Armen, mit Sixpack, Knackpopo und tollen Beinen ... in der Form könnte sie bei mancher BB-Meisterschaft antreten. Wie zu hören, hat sie das einer rigiden Ernährungsumstellung zu verdanken, sie beschrieb sich selber als Moppelchen.



Das Weniger an Gewicht hat jedenfalls für ein Mehr an Wettkampferfolgen bei der jungen Dame mit der burschikosen Frisur und dem Tattoo gesorgt. Und das mit dem "Moppelchen", das nehme man mit einem Körnchen Salz. Was Athletinnen darunter verstehen, weicht von dem ab, was die normale Dame darunter versteht. In jedem Fall aber Respekt für die Verwandlung - es sieht klasse aus. Und wenn man sich dann noch so nett freuen kann ...

So. Dann steht am kommenden Wochenende das Olympia-Weekend in Vegas an. Hier das Starterfeld der Muskelmaedels:

Ball, Nicole (Canada)
Bleck, Sheila (USA)
Brezovac, Brigita (Slovenia)
Buck, Kim (USA)
Cadeau, Dayana (Canada)
Chandler, Tina (USA)
Foster, Heather (USA)
Jones, Monique (USA)
Kyle, Iris (USA)
Laszewski, Debbie (USA)
LeFrancois, Cathy (Canada)
Mendoza, Mah Ann (USA)
Nielsen, Helle (Denmark)
Oriquen-Garcia, Yaxeni (Venezuela)
Perez, Kim (USA)
Popa, Alina (Switzerland)
Seifert, Skadi (Germany)
Viana-Adkins, Betty (Venezuela).


Wieder so. Darunter befindet sich mit Skadi Seifert eine Landsfrau - der Dame mit dem nordischen Blondhaar und dem verschmitzten Humor seien FBB-patriotisch alle Daumen gedrückt. In der weiteren Reihnfolge - sprich: mit Blick auf Europa - kommen dann Alina Popa und Brigita Brezovac und Helle Nielsen. Nun, auch diesen beiden Damen das allerbeste.

Freilich kenne ich die Dame aus Hamlets Heimat nur vom Sehen, leider. Brigita habe ich zweimal getroffen, es war jedesmal toll: tolle Person und fürs Fotografieren wie gemacht.



Anbei ein Foto von ihr, wie die Frisur verrät, schon ein, zwei Tage alt - mmitlerweile hat sich Brigita ja eine richtige blonde Wallemähne zugelegt.

Alina habe ich in den vergangenen fünf Jahren mehrfach gesehen. Sie ist das Muskelmaedel, das ich am intensivsten fotografiert habe: Auch sie hat ein ausgeprägtes Talent, sich vor einer Kamera zu bewegen.

Ich bin nur einmal gespannt, ob ich Alina überhaupt noch einmal wiedersehen werde. Denn wie sie in ihrem Blog mitteilt, steht ihr Umzug in die USA bevor.

Das stimmt mich und fraglos manchen anderen Euro-FBB-Fan traurig,um es mal vorsichtig zu formulieren: Sie war in Europa fraglos der Star der Frauenmucki-Szene. Mit ihrer intelligenten, humorvollen und sexy-verspielten Art. All das in Kombination mit einem sehr schönen Body. Und und einem Gesicht, wie sich Junggesellen eins neben sich wünschen, wenn sie morgens aufwachen.

Nun, es war abzusehen. Alina hat schon mal das Land gewechselt, ist von Rumänien in die Schweiz gegangen. Der Liebe wegen, aber auch, weil es ihre Chancen verbessert hat. Recht hatte sie. Und recht hat sie: jetzt also Amerika. Das Land bietet den FBB insgesamt ohne Zweifel mehr Möglichkeiten. Aber dafür sind auch mehr dort anwesend - der Wettbewerb ist somit sicher höher.

Jedoch habe ich recht wenig Zweifel, dass Alina sich da etablieren wird. Sie ist ja erstens kein Nobody in der Szene. Und zweitens dürften ihre DVD-Veröffentlichungen mit Größen wie Bill Dobbins auch einiges dafür getan haben, sie zwischen Kalifornien und New York bekannt zu machen.

Nun, denn: Hier noch einmal ein Foto von ihr.

Donnerstag, 25. August 2011

Ein Brief: Frau sucht ...

Starke Frau sucht und fragt -

hier symbolisiert durch Andrulla B.

"I am standing in the book", so ein Satz Charles Bukowskis aus einer seiner Stories, in der es um verzweifelte Schriftsteller geht, die ihn anrufen und ihm ihr Leid klagen - dies, ohne zu hinterfragen, wie es ihm geht. "Das ist der Grund, warum ich im Telefonbuch stehe", so seine Antwort. ---

Manchmal landen Texte hier, die recht viel Verzweiflung atmen. Manchmal auch welche, die nach meinem Warum und Weshalb fragen. Aber so gut wie immer sind Männer die Fragenden und Suchenden, wenn Frauen sich melden, dann, um das ein oder andere aus ihrem Sport mitzuteilen. 

Nun kam zu meiner Überraschung eine Mail, in der eine Frau ihr Verhältnis zu ihrem Body und ihre Suche zum muskulösen männlichen Gegenüber beschreibt und diverse Fragen stellt. Die Zuschrift sei nun hier veröffentlicht. Und als Kontaktmöglichkeit empfehle ich die Kommentarfunktion, die ist natürlich aktiviert. Da kann natürlich auch jeder etwas hineinschreiben, der Antworten auf die Fragen der Mailschreiberin zu haben glaubt; meine Ansichten habe ich schon ihr schon separat mitgeteilt. Here we go:

"Erstmal zu mir: ich bin Mitte 20, weiblich und mache seit zirka einem Jahr Krafttraining. Seit einigen Wochen sehr intensiv.

Also zunächst: ich würde von mir selbst sagen, dass ich einen ausgeprägten Muskel- und Kraftfetisch bei Männern habe. Erstaunlicherweise lässt sich im Internet zu diesem Thema aber so gut wie gar nichts finden. Allein der Begriff "Muskelfetisch" ist im Netz quasi gar nicht existent. Wenn man allerdings etwas in diese Richtung findet, dann sind es Seiten von Männern die einen Fetisch oder eine besondere Anziehung/Faszination zu Frauen mit Muskeln haben (wie z.B. Dein Blog) oder man findet Internetseiten von Schwulen, welche Muskeln an anderen Männern zelebrieren.

Seiten für oder von Frauen dagegen, welche Männer mit Muskeln besonders reizvoll finden, gibt es nicht. Ich habe noch keine einzige Seite dazu gefunden. Und das obwohl diese Konstellation ja eigentlich naturgemäß die häufigste/"normalste" sein sollte... meine Theorie dazu ist, dass Frauen offensichtlich deutlich weniger offensiv mit Ihren Vorlieben umgehen und daher keine Internetseiten zu diesem Thema existieren? Weißt Du irgendwas zu diesem Thema, oder hast Du eine Idee, wie man dieses Phänomen erklären kann?

Ein weiterer Aspekt den ich diesbezüglich seltsam finde ist der: ich selbst bin wie gesagt fasziniert von Männern mit Kraft und ausgeprägter Muskulatur. Jedoch finde ich diese Attribute auch an meinem eigenen Körper faszinierend und finde es daher erstrebenswert einen muskulösen, durchtrainierten Körper zu erreichen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man Muskeln mag, sie aber am eigenen Körper nicht auch anstrebt beziehungsweise es aushält, selbst einen schwabbeligen, fetten, schwachen oder untrainierten Körper zu haben, von dem man 24 Stunden am Tag umgeben ist. Dies scheint jedoch in der "Muskeln bei Frauen-Fetisch"-Szene trotzdem sehr häufig zu sein, oder täusche ich mich? Auch dazu: hast Du eine Erklärung?

Was denkst Du, wieviel Prozent von den Männern mit einer Vorliebe für muskulöse/starke Frauen sind selbst muskulös bzw. aktive Bodybuilder/Kraftsportler?

Kennst Du welche persönlich oder übers Internet? ;-) Du kannst Dir vorstellen, man muss schon ziemlich verzweifelt sein um einen Wildfremden so etwas zu fragen ;-)

Es ist tatsächlich so, dass diese Sorte von Männern sexuell gesehen mein "Ideal" darstellt, ich aber bisher keinen gefunden habe - nicht mal nur, um sich über das Internet auszutauschen, geschweige denn als Sexual- oder Liebespartner. Wie genial wäre es, jemanden zu haben, der mich in meinem eigenen Trainingsehrgeiz unterstützt, der mir regelmäßig in den Arsch tritt, mich fördert und fordert und das Ergebnis dieser harten Arbeit wertschätzt und geniesst - der aber zugleich den selben Anspruch an sich und die eigene Physis hat und seinerseits hart an einem definierten, muskulösen Körper arbeitet. Es kann doch nicht sein, dass es nur "Schlaffis" gibt, die sich für muskulöse Frauen begeistern?! ;-)"

Mittwoch, 17. August 2011

The Crocodile Huntress

Terri Irwin und ihre Tochter Bindi.
Terri Irwin – wenn es da dem geneigten Leser so geht wie mir, sagt der Name erst einmal überhaupt nichts. Jetzt aber den Namen Steve Irwin ergänzt. Und es könnte bei dem ein oder anderen klingeln.

Richtig: Das war der australische Tierfachmann aus dem Fernsehen. Der blonde, in seiner Heimat als „Crocodile Hunter“ bekannte Mann, der mit Krokodilen und Schlange, überhaupt mit allen Arten von Reptilien, Echsen, Gliederfüßern und sonstigem Getier auf Du und Du stand.

Steve Irwin. Der auch schon mal mit einem Krokodil gerungen hat. Der mit der Begeisterung eines kleinen Jungen und der Energie von zehn Personen den Lebensraum dieser allzu oft bedrohten Tiere vorgestellt und so gerade Kindern diese Lebewesen näher gebracht hat. Und auch Begeisterung für ein Leben mit und für Tiere geweckt hat. Steve Irwin verstarb viel zu früh und völlig unerwartet 2006, als ihn bei Dreharbeiten ein Rochen in die Brust stach.

Und wer ist nun Terri Irwin? Seine hinterbliebene Frau, ihres Zeichens ebenfalls auf Tiere spezialisiert und von klein auf Tierschützerin. Anders als ihr verstorbener Mann aber stammt sie aus Oregon in den USA. Also von der anderen Ecke der Welt. Zusammen kamen die beiden zu Beginn der 1990er Jahre über ihre Begeisterung für das Getier.

Terri Irwin führt das Erbe ihres Mannes fort, ist ihm zu Ehren seit 2009 Australierin, zieht ihrer beide Kinder Bindi und Robert groß und ist verantwortlich eingebunden in „Australia Zoo's conservation and research work“, also in die Arbeit des von ihrem Mann gegründeten Zoos.

Terri Irwin mit diverserlei Tieren.
Das umfasst natürlich auch den Erhalt und das Fortführen des Steve Irwin Wildlife Reserve, gelegen im Norden von Queensland, ungefähr 60 Kilometer von der Stadt Weipa entfernt. Ein unberührter Flecken Natur, in dem nun die Gefahr von Bergbau droht. Mehr dazu steht hier. Abstimmen kann man auch, wenn man gegen das Bergbau-Projekt ist und meint, dass es ein paar unberührte, unverschandelte, unverdorbene Ecken auf der Welt geben sollte. 

Damit sie für dies und alles andere die Kraft hat, pumpt sie Eisen.

Terri Irwin im Gym.
Terri Irwin ist nämlich ein Muskelmaedel.

Terri Irwin hat sehr ordentlich trainierte Arme, die sind mehr als nur straff, das sind richtige Pakete, die einem Liebhaber weiblicher Muckis schon den Atem rauben dürften.

Denn neben ihrer Begeisterung für Tiere war sie von jeher auch eine begeisterte Outdoorsfrau und eine Athletin, die jeden Tag trainiert und ihre Intensität im Lauf der Jahre sogar noch steigern konnte. Das Pumpen half ihr sogar bei der Bewältigung ihrer Trauer.

Terri Irwin trainiert üblicherweise drei bis viermal die Woche, stemmt Gewicht, macht aerobische Übungen und betreibt Kampfsport. Genauer: Mixed Martial Arts (MMA), etwas, das sie schon zusammen mit ihrem Mann betrieben hat und wobei beide mit den Top-Athleten dieses Sports trainiert haben. Wenn sie einen Event hat, bei dem sie gut aussehen will, steigert sie ihre Aktivität auf bis zu siebenmal pro Woche und achtet konsequenter auf ihre Ernährung.

Und sie hat ein klares Motto: Niemals aufgeben, wenn man den Herausforderungen des Lebens gegenübersteht.

Kann man nur sagen: Hut ab!

Ansonsten weiß ich nicht, ob das für mich die richtige wäre – ich tue mich nämlich schwer mit Schlangen: Mir hat in meiner Kindheit ein einfühlsamer Enthusiast wie Steve Irwin gefehlt ...



Montag, 8. August 2011

Dies und das. Und: Pro Pseudonym im Web!

Ab und zu mal ich mal. Heraus kommen dann Dinge wie das hier zur Linken. Ich nehme mal ganz stark an, dass das Vorbild recht easy zu identifizieren sein dürfte. Anyway: Viel Spaß damit (mit dem Bild, meine ich). Übrigens: Noch mehr von meinen künstlerischen Ergüssen gibt's hier - da "wohnt" auch dieses Bild noch in etwas größerer Form. Und wer sich auf der genannten Website umtut, der dürfte noch mehr Muckimaedel-Zeichnungen und -Kunstwerke finden, oft von fraglos Begabteren als mir erstellt. Es lohnt, da zu stöbern.


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And now something completely different:

Ich nehme an, inzwischen haben alle mitbekommen, was da im hohen Norden ein durchgeknallter, menschenverachtender und niederträchtiger Politspinner angerichtet hat. Und was fällt den Politikussen ein, na?

Ne Menge. Die Gunst der Stunde nutzen,
- um jeden Andersdenkenden zu diskreditieren (das machen die Linken)
und
- um jede Verantwortung für etwaiges geistiges Urheber- und Patentum abzulehnen (das machen die Rechten).

Ja, und vor jedem hingehaltenen Mikro schnelle Lösungen präsentieren, als die Norweger mit ihrer Untersuchung noch nicht mal angefangen hatten. Das zeugt von Kompetenz, da kann man moralisch glänzen, da signalisiert man Handlungsfähigkeit - zumindest scheinen das die üblichen Verdächtigen aller Parteien zu glauben, sonst würden sie's nicht dauernd tun.

Was noch?
Das übliche halt:
Killerspiele verbieten.
Den privaten Besitz von Schießeisen verbieten.
Und jetzt das Beste: Die Anonymität im Web verbieten.
Doch, echt. 
Der Innenminister aus Deutschland hat sich entsprechend zu Wort gelassen.

Menno! Dass da noch niemand drauf gekommen ist. Das ist doch mal das Ergebnis messerscharfen Nachdenkens. Wir untersagen alle Postings unter Pseudonym, überhaupt sämtliche web-interne Agieren muss fürderhin unter dem richtigen Namen geschehen. Dann gibt's keine solchen bösen Bubis mehr, weil denen ja dann die Plattform und die Info-Möglichkeiten fehlen. Selbstverständlich halten die sich ja auch an dieses Verbot, selbstverständlich hirnen die dann nicht über Wege und Möglichkeiten, ihr böses Tun auch künftig klandestin vorzubereiten. Das wäre ja noch schöner!

Mal abgesehen davon, dass solche Vorschläge selten naiv wirken und erneut von völliger Unkenntnis der Web-Welt zeugen: Die Anonymität im Web ist ja nichts Neues. Sie ist eigentlich eine direkte Fortsetzung des anonymen Schreibens und Publizierens per se (was wiederum nur einen Teilbereich davon bildet, warum man unter Decknamen lebt).

Beim Schreiben ist es das also, was unzählige Leute genutzt haben, um zum Beispiel auch mal Unangenehmes ans Tageslicht zu fördern, ohne dafür postwendend gerädert und gevierteilt zu werden. Siehe Alexej M. Peschkow alias Maxim Gorki, siehe Martin Luther, der ohne sein Alias Junker Jörg wohl kaum die Zeit als Vogelfreier überlebt hätte.

So was braucht's ab und zu auch, um zumindestens im erlernten Metier arbeiten zu können. Das gilt nicht nur für Diktaturen. Nö, das betrifft auch Demokratien. Siehe all die Drehbuchautoren und Schriftsteller und Filmemacher, die zu Zeiten der McCarthy-Hetzjagd in Hollywood auf der Schwarzen Liste standen - einige konnten wenigstens unter Aliasnamen weitermachen.
  
Um ungeachtet des Geschlechts für das wahrgenommen zu werden, was mann/frau zu sagen hat - deswegen nannte sich Charlotte Bronte zeitweise Currer Bell. Und auch, um sich künstlerisch frei bewegen zu können - von Voltaire heißt es, er habe weit über 100(!) Künstlernamen geführt. Oder wie die "5 PS" von Kurt Tucholsky - neben dem eigenen Namen waren das Ignaz Wrobel, Theobald Tiger, Peter Panter, Kaspar Hauser. Und das ermöglichte ihm, alle Klaviaturen schriftstellerischen Tuns auszuprobieren und so seine Texte eben besser wahrgenommen zu sehen.

Deswegen nannte sich Stephen King auch zeitweilig Richard Bachman.

Manchmal braucht's das auch, um Geld verdienen zu können, das man unter eigenem Namen nicht verdienen kann, weil man damit anderweitig gebunden ist. Unzählige Schriftsteller, Journalisten, Reporter, Autoren haben das getan, ich auch schon mehrfach.

Und es ist auch mitunter nötig, um einen zum Genre passenden Namen zu haben: Nikolau von Michalewsky klingt sehr vornehm, da denkt man an alten polnischen Adel. Aber Mark Brandis - wow, das ist perfekt für einen Autor von Science-Fiction-Stories. Das Pseudonym als Mittel zur Illusionserzeugung - Marilyn Monroe war "marketable", Norma Jean Baker dagegen nicht. Dito Cary Grant, bürgerlich Archibald Leach, das klingt dann nicht so besonders.

Daniel Defoe (das ist der mit "Robinson Crusoe") hat unter Pseudonym geschrieben. Samuel Clemens Langhorne nannte sich Mark Twain. Und Herbert Frahm wurde in der Stunde der Not zu Gunnar Gaasland und Willy Brandt - ohne diese Namen hätte er manche schlimme Stunde nicht überlebt und mancherlei Wichtiges nicht tund können. Übrigens: Dem bot Norwegen einen neuen Namen und Zuflucht. Das Norwegen, das nun die Folgen dieser Tragödie mit Ruhe und Besonnenheit angeht und nicht mit der weiter südlich so gern demonstrierten, telegen-operativen Hektik, die aber in Realität aussieht wie Hysterie.

Und ich? Ich nenne mich eben hier mattmuscle. Weil das zu meinem hier behandelten Thema passt und weil ich in meinem "anderen Leben" einfach keine Lust habe, dauernd meine Vorlieben diskutiert, belächelt, bespöttelt zu sehen und mich rechtfertigen zu müssen. Die, die mich nehmen, wie ich bin, die, die mich intim kennen, die wissen um meinen Spleen. Sind nicht viele. Die anderen geht's nichts an.

Ich will aber die Leute weiterhin beglücken. Das bezieht sich auf diejenigen, die sich für mein Geschreibsel interessieren, die sich davon vielleicht gar unterhalten lassen, denen meine Zeilen mitunter auch mal helfen. Das aber geht momentan am besten unter Pseudonym. Also benutzte ich es. Tut niemandem weh und versetzt mich in die Lage, auch diese Seite von mir etwas auszuleben.

Ach, ich hör auf. Ich denke, der letzte Dödel hat kapiert, dass ein Pseudonym etwas Nützliches ist. Und nicht nur etwas, hinter dem man sich wie dieses durchgeknallte, hinterfotzige Arschloch (nein, ich entschuldige mich nicht für diesen Ausdruck) und andere seines Schlages (egal ob rechts- oder sonstwie radikal und immer menschenverachtend) verstecken können.

Die meisten Politiker sind offensichtlich geistig gesunde Leute. Und gebildet. Also sollten sie um die eminent wichtige Bedeutung eines Pseudonyms Bescheid wissen. Und auch, dass sich die totale Sicherheit nicht herstellen lässt.

Wer trotzdem nun im Web völlige namentliche Klarheit fordert, dem muss man komplette Unkenntnis dieser Sphäre unterstellen dürfen. Entweder dies - oder da gibt es andere Motive. Da muss man annehmen, dass es um mehr geht als um die immer wieder gern zitierte Sicherheit für alle. Nö, da handelt es sich schnöde um Kontrolle und um Macht und um Einfluss und um Begrenzung. Die Welt baut das Web, damit die Deutschen es regulieren können.

Und was kommt als Nächstes? Richtig: Überhaupt keine Pseudonyme mehr! Wer braucht das schon in einer Welt wie der unseren, wo doch nur gute Leute wohnen, die sich nicht tarnen müssen? 

Solche Ansinnen lassen mich jedesmal fassungslos zurück. Meinungsfreiheit funktioniert leider, leider auch in Demokratien nun mal bei weitem nicht so, dass jeder mit "offenem Visier" alles frei heraus und ohne Gefahr von Repressalien jedweder Art sagen oder schreiben kann. Da hilft ein Deckname, dass manches Wichtige überhaupt den Weg von der Denkstube über Zunge und Gebeiß in die Welt findet. Natürlich wird auch mal Missbrauch damit getrieben. Aber auch das war schon immer so.

Daher kann das doch nicht jedesmal wieder der Vorwand sein, um noch mehr Freiheiten zu kappen. Denn dann wird aus der Demokratie eine Demokratur und dann eine Diktatur.
Oder?

Das hier hat nun nichts mir unserem Thema zu tun. Mir war es aber wichtig. Und weil es mein Blog ist, habe ich's auch hingeschrieben.