Montag, 26. Mai 2008

Die Story short, das Muskelmaedel mighty ...

Anbei eine kleine Story samt der dazugehörigen Inspiration, von mir noch bildveredelt. Hoffe, es gefällt allen Lesern und regt an, die Phantasie und was sonst noch alles ...

... ein Gesicht wie ein Model, dazu eine Frisur wie aus den 1940er Jahren, als die ein oder andere Hollywood-Schauspielerin mit ihrer Haarpracht gern die eine Gesichthälfte verdeckte. Allein das hätte schon für Furore gesorgt, wäre da nicht noch ihre Stimme gewesen, eine tiefe Stimme mit so einem leichten Kratzen, dabei warm und weich und sanft und sehr erotisch.

Doch auch das allein wäre ihr nicht gerecht geworden. Denn da war das, was sie mit dieser Stimme sagte. Es bezog sich auf ihr Äußeres, das sie stolz präsentierte, und auf die anwesenden Männer. Es ging darum, dass sie mit spöttischer Selbstsicherheit sehr, sehr schmähliche Vergleiche anstellte und dazu aufforderte, sich mit ihr zu messen, im direkten Vergleich. Es handelte davon, dass sie die Stärke ihrer Muskeln als unüberwindlich beschrieb und dass sie von der Angst ihrer Zuhörer vor ihrem weiblichen und doch so starken Leib wisse. Davon, dass sie sich fürchteten, der Erotik ihrer Unbesiegbarkeit zu verfallen. Und damit eben ihrem imposanten und kraftstrotzenden Körper.

Den präsentierte sie auf eine wahrlich unübersehbare Weise. Vor einem schwarzen Vorhang im grellen Kegel eines Deckenscheinwerfers stehend, trug sie ein Kleid, das wie geschaffen war, all ihrer Macht und Herrlichkeit Ehre zu zollen. Wie sie in dieses Kleid hineingekommen war, wird mir ein Lebtag lang schleierhaft bleiben. Ein Kleid in einem Zuschnitt, um Männer wild zu machen. Von dunkelroter Grundfarbe und wegen des üppigen Paillettenbesatzes im Licht funkelnd und glitzernd. Ein schulterfreies Kleid, das das atemberaubende Dekolletee ihrer stattlichen und straffen Oberweite zeigte, ein Kleid, das knöchellang fiel und dennoch ihre Beine komplett enthüllte, weil der Stoff bis zur Hüfte geschlitzt war.

Und was das für Beine waren! Muskelbepackte Oberschenkel, deren Umfang jede Eiskunstläuferin vor Neid hätte erblassen lassen. Zu alledem trug die Dame auch noch hochhackige Pumps, so dass das Spiel ihrer gigantischen Beinmuskulatur nur noch mehr betont wurde. Wie in jenem Moment, als sie ihre Beine etwas spreizte und einen Fuß einen Viertelschritt vorsetzte und sich in der Hüfte etwas zur Seite lehnte, so dass der Stoff einen dieser unüberwindlich scheinenden, ölglänzenden und von der Sonne verwöhnten Schenkel von oben bis unten freigab.

Als hätte das noch nicht genügt, winkelte sie nun aufreizend langsam ihren rechten Arm so ab, bis der Unterarm mit seinen Muskelsträngen und der nervigen Faust eine waagerechte Position unterhalb ihrer ausladenden Büste erreicht hatte. So konnte jeder im Raum ihre prachtvolle Schulter sehen. Dann drehte sie ihren anderen Arm nach außen und ballte bei leicht gebeugtem Ellbogen ihre Hand zur Faust. Als Folge pumpte sich am Oberarm ihr Bizeps in die Höhe, ein Bizeps von schier kolossalen Ausmaßen und dazu so hart wie eine Bowlingkugel und fraglos mit Kräften in titanischem Ausmaß bewehrt.

Ich vergesse nie den Moment, wie sie nun dastand, die Hüfte etwas geneigt, das urgewaltige Muskelmassiv ihres Schenkels dem Blick völlig freigegeben, den einen Arm vor dem Rumpf, den anderen leicht abgespreizt und so angespannt, dass ihre Muskeln vibrierend hervortraten und ihre einschüchternde Wirkung taten. Wie gesagt, nie werde ich diesen Moment vergessen.

Denn im nächsten hörte ich ihre rauchig-samtige Stimme fragen, ob denn keiner der anwesenden Kerle sich mit ihr messen wolle. Tatsächlich keiner? Und als sich niemand rührte, da senkte sie ihre Stimme noch etwas, bis zu dem Punkt, an dem sich das Gefühl einstellte, eine warme, kundige Hand griffe dorthin, wohin man will, dass sie greifen soll und tue, was sie will. Die Besitzerin dieser Stimme sagte, dass sie sich dann eben selber einen der anwesenden Herren aussuchen werde.

Und dann schritt sie mit der Selbstsicherheit einer Großfürstin nach vorn, die Brüste gereckt, die Schultern breit, die Hüften schwingend. Der Stoff ihres Kleides raschelte, die Absätze ihrer Schuhe klapperten leise, während sie näher kam. Näher und näher, so dass man ihr Parfüm riechen konnte und ihren Duft und näher und näher, bis sie vor mir stand und ihren kraftstrotzenden Arm ausstreckte und mit dem Finger auf mich zeigte und sagte: »Du!« ...

Samstag, 17. Mai 2008

»... hast du dein blondes Haar schwarz gefärbt oder auch rot«

Diese Zeile aus einem uralten Schlager des wohl bekanntesten hanseatischen (gleichwohl schon lange verblichenen) Barden beschreibt am besten, wie es mir neulich erging. Da habe ich nämlich eins meiner liebsten Muskelmaedels getroffen. Und die Haarpracht dieser Lady hat sich seit unserem ersten Meeting mehrfach und deutlich gewandelt:

- von einer blondierten, burschikosen Kurzhaarfrisur (in Kombination mit ihrem schönen Gesicht, ihrer Brille und ihrem Talent zur Mimik sehr sexy)
- über eine längere blonde Haartracht (in Kombination mit ihrem schönen Gesicht, ihrer Brille und ihrem Talent zur Mimik sehr sexy)
- bis hin zu der aktuellen kastanienbraunen und sehr eleganten Frisur der Kategorie Grande Dame (man ahnt es schon: in Kombination mit ihrem schönen Gesicht, ihrer Brille und ihrem Talent zur Mimik sehr sexy).

Es geht um Alina Popa.

Wieder habe ich aus allen erdenklichen Positionen Fotos von ihr gemacht und wieder festgestellt, dass sie ein perfektes Talent fürs Posieren vor der Kamera besitzt. Sie ist in einer Session freundlich, verspielt, witzig, spontan, offen, kreativ.

Und vor allem gefällt mir, wenn sie mit mädchenhaftem-unschuldigem Blick ihre Vorzüge präsentiert. Ihren sensationellen, muskelbepackten, starken und dennoch oder gerade deswegen so weiblichen Leib. Und sie lacht gern, mit einem tiefen kehligen Lachen, das mir außerordentlich gut gefällt.

Alina begrüßte mich in High-Heels mit Plateau-Sohle (lechz!) und einem schwarzen Etwas (wieder lechz!). Ich weiß nicht, wie ich das Kleidungsstück sonst nennen soll. Oh, sicher ein Minirock, aber sozusagen einer mit Sonderausstattung. Dieses Nichts bestand aus einem hauchdünnen, blickdichten und wie um sie herum gesponnenen Gewebe, das unter dem Ansatz ihres runden, strammen und starken Muskelpopos endete. Oben rum gab es an dem Teil eine Art Kragen oder Schal.

Und die Arme, nun, die wurden von dem Stoff an den Handgelenken umschlossen, ab da bis zu den Schulterblättern war der Stoff längs einmal geschlitzt. So waren die Arme verdeckt, wenn sie nach unten hingen. Aber sobald Alina sie anhob, senkte sich der Stoff und gab den Blick auf ihre Muskeln frei.

Ihre Arme. Ja. Alina war nicht in Wettkampfverfassung, aber sie hat, so scheint es mir, die Qualität ihrer Muskeln noch weiter verbessert. Denn ihre Arme muteten mich noch stärker und härter an als bei unseren vorangegangenen Begegnungen.
Ihre Bizeps wuchsen unter meiner Hand zu warmen, aber granitharten Wölbungen, ihre Trizeps schwollen zu etwas an, das sich in Größe und Festigkeit mit einem bogenförmig angeordneten Schiffstau vergleichen lässt.

Und als sie ihre Arme leicht vom Körper spreizte und die Fäuste ballte und diese leicht nach innen verdrehte, da spannten sich ihre Unterarmmuskeln zu einer vibrierenden Masse, während das unter der Haut auch bei normaler Bewegung unübersehbare Aderngeflecht noch plastischer und klarer hervortrat – all das ein Zeugnis ihrer enormen Körperkraft.

Die mir bei Frauen stets etwas Angst einflößt und mir gleichzeitig sehr gefällt und mich unwiderstehlich anzieht – aber das dürften die Leser dieses Blogs ja kennen.

Ihre Beine waren schlichtweg sensationell, ihre Schenkel dick und straff und dennoch mit klar abgetrennter Muskulatur, ihre Waden klotzig, massig und in Form und Dichte einem Diamanten ähnlich. Alinas mächtiges Kreuz mit den prachtvollen Schultern zeigte sich breit und gewaltig wie immer, ihre Bauchmuskeln trotz »off season« erkennbar und definiert. Und all das wurde von einer samtartigen, sehr glatten und gepflegten Haut überdeckt.

Ja, und dann legte sie das schwarze Teil ab und stand da im String-Tanga (erneut: lechz!) und ich erblickte ihren Popo, so groß und prall und gerundet und straff und perfekt, und ich hatte den Eindruck, von einem Moment auf den anderen nicht mehr gehen zu können. Meiner Ansicht nach hat Alina einen der wohl besten »derrières« der Bodybuilding-Szene. Rund und trainiert sind da viele, fraglos. Aber ihr Popo ist zudem auch noch groß und ausladend, was in Kombination mit den superdurchtrainierten Muskeln einen spektakulären und sehr, sehr erotischen Anblick bietet.
Sie hob mich hoch und warf mich aufs Bett. Schwang sich rittlings auf mich drauf und hielt meine Arme über meinem Kopf unten. Ich versuchte, gegen sie anzudrücken. Meine Handgelenke blieben, wo sie waren.
Alina schaute währenddessen durchau unverschämt selbstsicher lächelnd auf mich herab, während sie Kulleraugen machte und mit leicht herablassenden Bemerkungen meine vergeblichen Anstrengungen kommentierte. Selbst als sie meine Handgelenke mit einer Hand bändigte, kam ich nicht an gegen sie: »Jetzt fühlst du die Überlegenheit weiblicher Muskeln«.























Ihre kraftvollen Hände, die meine Handgelenke wie im Schraubstock arretierten. Ihre mit unwiderstehlicher Kraft gesegneten Schenkel, die meine Beine umfassten und sie wie nichts auseinander spreizten. Ihr draller kraftvoller Popo auf meinem Bauch. Auf meiner Brust. Auf meinem Kopf. Und ich immer ohne jede Chance, gegen ihre Kraft und ihre Muskeln und ihren leisen Spott.

Nur damit klar ist, wie stark sie ist: Ich schaffe locker 100 Kniebeugen, kann immerhin 30 bis 40 Liegestütze absolvieren und eine Handvoll Klimmzüge; bin also ohne jeden Zweifel nicht mau und mickrig. Auf mein Umfeld wirke ich eigentlich recht stattlich und bestimmt nicht wie jemand, den gleich das erste Lüftchen umwerfen kann.

Aber die Kraft ihres Muskelbodys ist überwältigend – und im Vergleich dazu war ich schwach.

Dann nahm sie mich in die Beinschere. Und drückte zu. Sehr schnell begann ich zu stöhnen, weil ich den Eindruck hatte, als ob mein Rippenbogen nach innen gedrückt werde und weil mir die Luft weg blieb. Das wiederholte sie ein paar Mal, immer mit etwas mehr Power.

Das hätte übrigens noch viel unangenehmer werden können (wobei mir die empfangene Ration übrigens vollauf genügt hat, ich bin ja kein Maso). Ich überlegte mir nämlich, mit wie viel Kraft sie da wohl jedes Mal zugedrückt haben mochte. Angesichts ihrer – beim Pressen von mir befühlten und klar unter der Anspannung zitternden Schenkelmuskeln – dachte ich: »Na, so sehr viel mehr wird da wohl nicht mehr gehen.«

Und ich hielt mich schon für einen Helden, dass ich das so mannhaft überstand, während ich innerlich all die Typen in den Videos belächelte, die da zwischen den voluminösen Muckischenkeln immer so laut und hilflos stöhnen.

Aber sicherheitshalber fragte ich Alina, wie viel Power sie denn da bei mir aufgewendet habe. Mit unschuldigem Augenaufschlag antwortete sie: »Oh, sicher nicht mehr als zwanzig Prozent, allerallerhöchstens.« Ich schluckte. Und wagte nicht, mir auszumalen, was bei vollen hundert Prozent mit mir geschehen wäre!

Kurz: Alina ist schlichtweg enorm, rein körperlich ebenso wie menschlich. Und was ich sonst noch in dem Zusammenhang denke und fühle, das darf sich jeder selber ausmalen ...

Ach ja: Zu ihrer Website geht's hierlang.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Eindrücke von der FIBO

Manchmal dauert’s ein bisschen. Also, hier kurz ein paar – durchaus subjektive – Eindrücke von der FIBO in Essen, beziehungsweise von meinem Tag dort.

Tja, was soll man sagen? So wie früher ist sie nicht mehr, wo noch viel mehr FBB live on stage zu sehen waren, wo eine Anja Schreiner noch die Conferencière gab und sowohl Fitness-Maedel- wie auch Bodybuilding-Wettkämpfe auf der Bühne stattfanden.

Heute muss man sich durch die ganzen Hallen voller fraglos notwendiger Trainingsgeräte und Rekonvaleszenz-Apparate quälen, bis man dann in Halle 10 und 11 ankommt, wo es dann vergleichsweise eng zur Sache geht, oder besser gehen sollte. Denn das ist dann eher mau. Die Bühne ist klein und, wie ich finde, schlecht einsehbar, auch wenn der vom Frühstücksfernsehen stammende Sportmoderator seine Sache inzwischen weit besser, routinierter und auch gründlicher informiert macht als noch vor einigen Jahren. Die Fans von männlichen Bodybuildern kommen fraglos auf ihre Kosten. Die von Muskelmaedels weniger. Die sind da im Vergleich selten zu sehen, Helle Nielsen war da mal eine Ausnahme.

Die Messeleitung – wie übrigens auch Zeitungsmacher, TV-Leute und andere – setzt zusehends auf Fitness-Maedels, nicht, weil deren Lebensweise gesünder und frei von irgendwelchen Mittelchen wäre, sondern weil sich das im Mainstream besser vermarkten lässt. Zumindest kommt mir das so vor. Und so sieht man heute eine hochgewachsene Ungarin, die früher über Spitzen-Bizepsmuskeln verfügt hat. Heute ist sie immer noch fraglos topfit und im Besitz einer gertenschlanken Figur, hat sich aber bis zur Unkenntlichkeit operieren lassen. Ein Trend, der bei vielen Maedels, vor allem aber im Fitness-Feld zu sehen ist, der mir aber nicht um jeden Preis gefällt. Ich will keine Barbie-Puppen-Gesichter!

Was alles nicht heißt, dass es keine Muskelmaedels gegeben hätte. Wer die auf der FIBO sehen will, muss zu den Ausstellungsständen, vor allem die der Nährstoffbranche, gehen und sich auch im Publikum umsehen. Denn hinter den Theken der Stände standen, und im Publikum liefen einige ansehnliche und muskulöse Damen herum, allen voran Alina Popa (dazu demnächst mehr). Auch gaben sich unter anderem Regiana da Silva (sexy wie immer), Helle Nielsen, Desiree Dümpel, Paloma Parra und Melina Tevilova die Ehre. Natürlich war auch Nicole Pfützenreuter zu sehen – aus meiner Sicht erfreulicherweise erblondet und zudem in einem roten, hautengen Stöffchen, das ihre dank off season weiblichen Vorzüge bestens konturierte.

So. Anbei ein paar Fotos zur allgemeinen Freude.

Mittwoch, 9. April 2008

Muscle Worship -- und jetzt die Sicht der Schmoes

Vor einigen Monaten habe ich in diesem Blog einige Beiträge dazu eingestellt, wie man sich als Kunde bei einer Session zu verhalten hat. Doch da fehlte noch etwas: Die Sicht von uns Schmoes. Und auf dass sich das mit den Sessions für alle Beteiligten zu einem Erfolg auswachsen möge, schreibe ich mal einfach frechweg auf, was sich Burschen wie dieser hier von einer solchen Veranstaltung wünschen (beziehungsweise, was mir dazu gerade einfällt).

Das tue ich aus mehreren Gründen. Erstens haben in der letzten Zeit mehrere Leute gemailt und wollten wissen, wie das so abläuft und worauf sie achten sollten und so fort. Einer davon hat mich gebeten, mal so etwas zu schreiben. Zweitens hoffe ich dadurch auch mal unsere Sicht der Dinge beleuchtet zu sehen, zwecks besserem gegenseitigen Verständnis.

Also dann mal los – hier die Sicht der Schmoes (zumindest eines):

►Das Äußere, 1.0: Meistens fragt man ja vorher, in was für einer Verfassung sich die jeweilige Dame befindet. Und Fans des Frauenbodybuilding wissen genau, dass zwischen „kurz vorm Wettkampf“ und „off season“ mitunter Welten liegen. Auf die Auskunft des jeweiligen Muskelmaedels stellen sie sich dann auch ein.

Bei dem Punkt sollte die Dame daher stets Prawda reden: Ist frau offseason, sage sie es. Ist sie definiert, sage sie es. Ist sie komplett aus dem Sport raus und hat sich meinetwegen aufs Ringen und den dazu passenden Körperbau verlegt, sage sie es. Kleine Schwindeleien sorgen da mitunter schnell für große Enttäuschungen. In dem Zusammenhang empfiehlt es sich auch, ab und zu die als Werbung und Vorab-Info geposteten Bilder auf der eigenen Homepage oder auf Seiten wie www.wb270.com zu aktualisieren.

►Das Äußere, 2.0: In dem Fall meine ich das Intime. Bitte stets und unbedingt sauber und gewaschen, die Beine gegebenenfalls rasiert, etwas Frisches am Leib. Und ruhig etwas Parfüm. Ich sage das nicht aufs Geradewohl daher, auch da habe ich schon dolle Sachen erlebt. Abgesehen davon erfreut der Griff in die weibliche Trickkiste auch stets das männliche Auge.

Wer vehementer Nichtraucher ist, sollte vorab vielleicht klären, ob sein auserkorenes Muskelmaedel raucht. Überraschend viele tun das. (Ich staune da immer wieder. Aber das tue ich auch bei qualmenden Fußballern, Tauchern, Bergsteigern oder Marathonläufern. Bei mir sind Sport und Nikotin absolut nie zusammengegangen.) Auch das kann man ja auch vorher abklären. Gibt ja Leute, die von dem Qualm massiv angewidert sind. Ist es so, sollte das Muskelmaedel bitte zumindest vorher gründlich lüften. Hingegen, wen’s für jemanden zum Fetisch dazugehört: vielleicht nach Absprache eine dicke Zigarre zur Session mitbringen?

►Das Äußere, 3.0.: Ein paar Klamotten zur Auswahl, das wäre der Idealfall. Etwas mehr als nur der Wettkampf-Bikini. Also ein paar Kleidungsstücke, die man noch vor ein paar Jahren als „verrucht“ bezeichnet hat. Hotpants, Mini-Jeans, superenge Ledersachen oder etwas Seide, Netzstrümpfe, ein Minirock, ein knappes Kostüm etceterapepe. Bitte, bitte immer mindestens ein Paar High Heels, egal ob Schuhe oder Stiefel. Zumindest mich kann man damit glücklich machen.

Ach ja, gegen ein schick geschminktes Gesicht habe ich rein gar nichts, ganz im Gegenteil. Wohl aber mag ich keine Bühnenschminke der Kategorie Kriegsbemalung mit Fingerfarben: Die Augenlider blau oder silberfarben, das sorgt auf der Bühne bei einem Posing in grellem Scheinwerferlicht für den nötigen Kontrast, zumal dann die Haut ja auch meist dunkelbraun getönt und geölt wird.


Kommt diese Schminke aber ohne die dunkle Hauttönung und ohne die Bühnenlampen und dann auch noch ganz nah vors Auge des Betrachters, dann finde wenigstens ich so etwas eher schlimm. Das sieht dann schon mal so aus, als hätte das Muskelmaedel gerade eine Straßenrauferei hinter sich. Hier ist weniger mehr.

►Das Angebot: Wer Ringen bestellt, will auch meistens ringen. Wer Armdrücken bestellt hat, will auch meistens das probieren und elegant verlieren. Wer Rollenspiele in passender Gewandung vereinbart hat, dürfte sich ärgern, wenn sein Muskelmaedel nur im Bikini dasitzt. Wer die Muckis einölen möchte, dürfte sich über das vergessene/zu Ende gegangene Massageöl auch nicht freuen – ich nehme an, das Prinzip ist verstanden:
Das, was wir Schmoes mit dem Muskelmaedel abmachen, das hätten wir dann auch gern getan. Da muss sie sich notfalls bei der Absprache auch ein paar Notizen machen und dann entsprechend packen. Einerseits.

Ich habe andererseits aber größtes Verständnis dafür, wenn ein Muskelmaedel darauf hinweist, dass eine zuvor vereinbarte Leistung nun doch nicht erbracht werden kann. Zum Beispiel, weil sie sich tags zuvor die Schulter verrenkt hat und nicht zum Armdrücken imstande ist. Heißt: In so einem Fall bitte begründen, dann geht das meinerseits selbstverständlich klar. Das Gleiche gilt auch dafür, wenn eine Frau vorab sagt, dass Sex in jedem Fall ausscheidet. Dann ist das eine unmissverständliche Ansage.

►Die Einstellung: Egal, ob Sitzen und Reden, Filmen/Fotografieren, Muscle Worship, Armdrücken, Ringen, Kraftvergleiche, Rollenspiele, Face-Sitting, Domination oder auch Erotic – es geht uns Schmoes zumeist um das Ausleben einer sexuellen Phantasie, einer Wunschvorstellung.


Dabei spielt es vom Prinzip her keine Rolle, wie weit die beiden (oder mehr) Beteiligten dabei nun in gegenseitigem Einverständnis tatsächlich gehen. Es sind immer zuerst unsere Phantasien, weswegen wir Schmoes dahin gehen. Und weil der ganze Spaß reichlich kostet, möchte man bitte ernst genommen werden und nicht scheel angekuckt oder gar verlacht werden (es sei denn, das gehört zum vereinbarten Spiel).

Daher sollte sich das Muskelmaedel bitte auch ruhig einmal mit unserer Denkweise, mit unserer Sicht der Sache auseinandersetzen. Das heißt: Die Dame muss sich schon ein bisschen darauf einstellen, dass unsere Wünsche nun mal so sind, wie sie sind.


Kann sie das nicht oder findet sie das sogar eher abstoßend, dann sollte sie sich nicht oder nur in klar begrenztem Bereich auf Sessions einlassen. Alles andere führt auf beiden Seiten zu Enttäuschungen.

►Die Örtlichkeit: Meistens handelt es sich ja um ein Hotel. Da habe ich schon in meinem nunmehr leider mittelalten Dasein auf einigen Reisen in diversen Ländern so allerlei erlebt, von der am Straßenstrich und im Ghetto gelegenen Gurgelabschneiderkaschemme mit Ex-Fixerinnen im Service (Motto: „Körperpfleje, ick hör hier imma Körperpfleje – watt iss’n dette?“), Schimmel in der Dusche, Wanzen im Bett sowie eine vorn und hinten gekappte Schrotflinte hinterm Tresen (nein, nicht im Amiland, das war in Süditalien).


Das andere Extrem war die Nobeleinrichtung: fußballplatzgroße Räume mit einer Akustik wie in der Royal Albert Hall und mit kniehoch gestapelten Persern und edlem Interieur mit Gold, Marmor und Leder. Und zudem gab es noch eine nicht nur nach Können, sondern auch nach Optik ausgesuchte Zimmerbedienung weiblichen Geschlechts - gewohnt hab ich dann da aber nicht, aber angesehen habe ich mir das schon.

Es müssen nun sicher keine goldenen Wasserhähne sein, ich bin nicht der Scheich von Dubai. Aber als Muskelmaedel sollte man nicht im Rotlichtviertel absteigen, wenn man dem nicht zugeordnet werden will. Das sollte übrigens auch dann vermieden werden, wenn ein Teil des Session-Verdienstes de facto aus dem Gunstgewerbe stammt. Dagegen ist ja nun an und für sich gar nichts einzuwenden. Und mir steht es ja nicht an, andere Menschen deswegen zu beurteilen. Es geht mir nämlich nicht ums Moralische, sondern ausschließlich ums Ästhetische und ums Gesundheitliche.

Ich sage es ganz offen: Ich gehe in solche Buden nicht mehr. Ich habe auch schon zwei Sessions platzen lassen, als ich gesehen hatte, wo das stattfinden sollte. Mir fehlt die Lust auf irgendwelche Begegnungen mit schrägen Vögeln, auf eingeschlagene Autofenster (hatte ich auch schon) oder auf – unter Umständen – eine Razzia. Und schon gar nicht will man sich in einer Schmuddelbude irgendwas einhandeln, was dann der Kammerjäger vertreiben oder der Arzt behandeln muss.

Also: Ein solides, ordentliches, gepflegtes Hotel/Motel in vernünftiger Umgebung. Wenn’s geht: mit Parkplatz oder Tiefgarage. Das Zimmer bitte nicht zu klein. Viele von uns Schmoes filmen oder fotografieren gern, da sollte auch etwas Platz dafür vorhanden sein.


Und bitte immer erklären, wie man hinkommt und wo das Zimmer ist. Sprich: Das Muskelmaedel besorge sich bitte die RICHTIGE Bezeichnung des Hotels und die GENAUE Anschrift (am besten mit Telefonnummer des Hotels, falls man sich mal verfährt) und gebe das durch. Dann sollte das Hinfinden kein Problem darstellen. Und das mit dem Pünktlichsein – das gilt für ihn, aber genauso auch für sie.

►Telefon: Das leidige Thema. Natürlich hat der halbwegs erfahrene Schmoe Verständnis dafür, dass ein weit angereistes Muskelmaedel an dem oder den Tagen ihrer Sessions auch möglichst viel Termine wahrnimmt. Machen wir uns nichts vor: Deswegen ist sie da, denn das füllt ihre Kasse. Wenn sie da nun jeden Anrufer „wegdrückt“, fährt sie mit mehr Kosten als Einnahmen heim. Muss nicht sein.


Aaaaaaber: Auch der Schmoe hat so seine Rechte. Er will ja sein Stündchen möglichst ungestört mit einer seiner Traumfrauen verbringen. Und da kann ein ununterbrochen läutendes Telefon schlicht nerven, ganz zu schweigen von ununterbrochen geführten Telefonaten.

Also: Niemand kann etwas dafür, wenn dauernd Anrufe eingehen. Aber nicht jeder sollte auch unmittelbar abgenommen und beantwortet werden. Zumal es da meistens um Handys geht. Da sollte man vielleicht eine Standard-SMS parat haben, die man ohne langes Tippen immer wieder abschicken kann. Etwa so: „Lieber Anrufer. Ich bin gerade in einer Besprechung. Bitte probieren Sie es später noch einmal oder senden Sie mir eine SMS.“

Da ist aber auch noch etwas anderes, bei dem ein Telefon von Vorteil ist. Ich hatte eine Session, bei der ich mir über die mit dem Muskelmaedel vereinbarte Uhrzeit nicht ganz im klaren war. Alle Anrufe und Mails zwecks Klärung waren vergeblich, es gab keine rechtzeitige Antwort. Was tun? Ich entschloss mich loszufahren, um pünktlich zu sein und den tatsächlichen Termin gegebenenfalls vor Ort zu klären.

Das geschah auch. Ich erfuhr, sie habe mir noch eine Mail gesendet. Wie ich später feststellte, hatte sie die genau in der Zeit losgeschickt, als ich auf dem Weg zu ihr war. Das Ende vom Lied: Ich musste drei Stunden warten. Dabei hätte ein Anruf genügt; sie hatte die Nummer. Will sagen: Ist dem Muskelmaedel etwas unklar, dann kann auch SIE anrufen oder SMSen, sofern ihr die Nummer bekannt ist. Aus meiner Sicht spricht da nichts dagegen, aber alles dafür.


So – der Vorhang fällt, und alle Fragen bleiben offen ...

Sonntag, 30. März 2008

Freitag, 28. März 2008

Und noch eine Ankündigung ...


Nein, nichts Schlimmes. Ich bin gerade dabei, mal wieder eine kleine Story zu schreiben. Mal sehen, wie ich fertig werde. Das sollte dieser Tage noch passieren. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack. Und sozusagen ein Fotocomic als Anreißer ...
**********
Für das Foto stand mir Alina Popa Modell - ich hoffe, sie nimmt's nicht übel, dass ich es zweckentfremdet habe.Aber so kann man noch ihren wahrhaftig ehrfurchtgebietenden Super-Bizeps bewundern. Hier noch der Link zur ihrer Seite: Surft hin, es lohnt sich!

Donnerstag, 27. März 2008

Und wieder einmal ---

--- das Alter der Muskelmaedels. Irgendwie lässt mich das Thema nicht los. Und so habe ich mir mal den Spaß gemacht und a bisserl die Teilnehmerinnen der diesjährigen Arnold Classic in Columbus (US-Bundesstaat Ohio) recherchiert. In Sachen Alter.

Zwei Damen gibt’s, die da ein ziemliches Geheimnis draus machen: zum einen die hinreißende Debi Laszewski (in die könnte ich mich auch schon wegen dieses humorvollen Gesichts mit den schönen blauen Augen und der charakteristischen Nase verknallen) und Lisa Aukland, pardon, Dr. Lisa Aukland. Da die zuletzt Genannte aber auch schon seit längerem „am Eisen“ ist und zudem ja auch mal irgendwann promoviert hat, wird sie – ungalant wie ich manchmal bin – die Dreißig auch schon hinter sich haben. Dito Frau Laszewski-Petersen. Unbekannt ist mir zugegebenermaßen Antoinette Thompson.


  • 1 - Yaxeni Oriquen: *1966

  • 2 - Dayana Cadeau: *1966

  • 3 - Lisa Aukland: *ja – aber wann?

  • 4 - Betty Pariso: *1956

  • 5 - Brenda Raganot: *1966

  • 6 - Cathy LeFrancois: *1971

  • 7 - Betty Viana-Adkins: *1971

  • 8 - Iris Floyd Kyle: *1974

  • 9 - Annie Rivieccio: *1962

  • 10 - Rosemary Jennings: *1963

  • 11 - Tazzie Colomb: *1968

  • 12 - Debi Laszewski: *ja – aber wann?

  • 13 - Antoinette Thompson: *ja – aber wann?

  • 14 - Kristy Hawkins: *1980

  • 15 - Colette Nelson: *1974

  • 16 - Tracy Beckham: *1961

Bleiben 13 Maedels, deren Alter wir wissen. Erneut zeigt sich da, dass im Bodybuilding die Karriere erst im mittleren Alter beginnt und die Top-Verfassung erst da möglich ist – was sind das zum Teil für Traumbodies!

Um die Zahlen mal auszuwerten:
- Nur eine sieht ihrem 30. Geburtstag noch entgegen: die mit einem unglaublich hoch aufragenden Bizeps gesegnete Kristy Hawkins aus Texas.
- Vier der Mucki-Prinzessinnen sind über Mitte oder Ende 30.
- Sieben sind über 40, davon drei mindestens 45 Jahre alt.
- Und eine kam vor über 50 Jahren zur Welt: Betty Pariso, 52 Jährchen alt, eine meiner Meinung nach völlig unterschätzte Bodybuilderin von wahrhaft gigantischen Proportionen, bei der ich mal gern das Maßband anlegen und allein schon mal die Oberschenkel vermaßen würde.

Ist das nicht alles ebenso unglaublich wie die sensationelle Verfassung von Tazzie Colomb auf diesem Bild?


Freitag, 21. März 2008

Die größten Muckimaedel-Bizeps überhaupt...








Fast hätte ich's vergessen - die Besitzerin dieser unglaublichen Muskelpakete und ich hatten im vergangenen Herbst die Ehre:
Renne Toney.
Und weil sie in meiner Vostellung stets so um einen Meter achtzig groß war, überraschte mich ihre reale Körpergröße ziemlich. Sie ist gut zehn Zentimeter kleiner.

Sie war nicht in top-Verfassung, wie sie selber sagte. Aber ihre Arme, die waren dennoch spektakulär, um es mal vorsichtig auszudrücken. Gerade, weil sie kleiner war, als angenommen, wirkten ihre Arme um so eindrucksvoller.

Mein Blick hing daran wie festgeklebt, um es mit einem schiefen Vergleich auszudrücken. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass das in auch Wahrheit solche mächtigen Muckis sind. Und dabei war sie nicht im mindesten aufgepumpt!
Wir hatten zuerst ein nettes Gespräch, Renne Toney ist alles andere als eine Dumme. Die ist blitzgescheit und gebildet, auch wenn ich als postreligiöser Europäer wenig mit ihrer offen ausgeprochenen und demonstrierten Religiösität anfangen kann.
Nun denn. Dann durfte ich ihre Arme befühlen. Es war - und ist es auch in der Erinnerung - eine Sensation. Das Gefühl, wie diese mächtigen Bizeps-Muskeln sich bei jeder ihrer Bewegungen verhielten, wie sie wuchsen, wie hart sie unter meinen Fingern wurden, wenn sie die Arme hob und sie selbstbewußt lächelnd anspannte.
Kraft? Die hat sie, oh ja. Sie machte mit mir auf den Schultern mir nichts, dir nichts Kniebeugen. Und wir machten Armdrücken. Ich zuerst mit einer Hand, links und rechts. Sie lachte: "Drück doch, ich tue ja gar nichts." Sagte es und bog ihren Arm so leicht um, als wäre meiner gar nicht da.

Dann schlug sie vor, ich solle es mit beiden Händen versuchen. Wieder vergeblich. Ich konnte drücken, wie ich wollte, ihr Arm stand wie ein Betonbrückenpfeiler. Sie meinte belustigt, sie nähme mich mal mit zum Bizeps-Training, ehe sie mich im sprichwörtlichen Handumdrehen erneut besiegte.

Ringen kann sie auch. Und ich glaube, wenn sie da alle Kraft einsetzt, die sie hat, dann kann sie einem da ohne weiteres und ohne große Anstrengung die Knochen brechen. Sie bog mich einmal zusammen, dass meine Brust auf meine Oberschenkel kam, und das ging so mühelos wie bei anderen Leuten das Zusammenfalten von Bettlaken.
Schlicht unglaublich.
In diesem Sinne: Frohe Feiertage!

Donnerstag, 20. März 2008

Sexy Muckis -- keine Frage des Alters























Disclaimer: Nein, Leute, es ist keine Absicht, dass ich in der letzten Zeit öfters über Muckimaedels schreibe, deren Alter nicht mehr dem einer, sagen wir: Kirsten Dunst, entspricht. Auch will ich nicht mit TV-Talkerin Sandra Maischberger und ihrem Faible für alte (und fraglos verdiente) Persönlichkeiten wetteifern.


Es ist schlicht und einfach Zufall. Gelegentlich surfe ich zur Seite von Christa Bauch, für die ich von jeher eine ziemlich ausgeprägte Bewunderung hege. Nur, dass sich da ewig und drei Tage nichts zu tun schien. Da beschlich mich schon der Verdacht, die Gute habe ihren vergangenen runden Geburtstag benutzt, um den Muskeln und all ihren Fans in der realen wie der virtuellen Welt Adieu zu sagen.

Glücklicherweise tat sie es nicht. Das zeigen diese Fotos (bei denen ich den Hintergrund ein wenig verändert habe): Nach wie vor hat sie schöne, gerundete Schenkel, breite Schultern und natürlich klar konturierte, hohe und gut ausgeprägte Bizeps (würde mal gern wissen, was da noch an Kraft drinsteckt).

Christa Bauch bleibt uns also auch noch erhalten, ungeachtet aller mit manchem runden Geburtstag einhergehenden persönlichen Einschnitte im Leben.

Ihr Alter? Nun, in dem Fall darf man es sagen, weil es meiner Meinung nach ein Kompliment bildet: Sie ist unglaublicherweise schon 60 Jahre alt.

Wer das nicht glaubt und/oder noch mehr Bilder sehen will - bitte sehr: hier ist der Link zu ihrer Homepage.

Donnerstag, 6. März 2008

Shelley Beattie (1968-2008) – ein Nachruf

Auf den Bildern immer eine Figur zum Niederknien, dazu die blonden Haare und eine insgesamt fröhlich wirkende Ausstrahlung – ein Bild von so viel Kraft und blühender Gesundheit, dass man als büro- und stressgeplagtes Wrack vor Neid erblassen konnte.

Doch auch Bilder trügen: Grad mal 40 Jahre alt durfte Shelley Beattie werden. Sie starb nach mehrmonatiger Erkrankung am 16. Februar 2008.

Ihre Karriere wirkte auf den ersten Blick wie aus einem Bilderbuch: Shelley Beattie besaß eine sehr harmonische, symmetrische Muskulatur, wirkte immer gewaltig und dennoch äußerst feminin, sie war nie hager, geschweige denn im Gesicht vermännlicht. Seit ihrem 14. Lebensjahr „am Eisen“, gewann sie 1990 als Schwergewichtlerin ihre erste US-Meisterschaft und sorgte sofort durch ihr Äußeres für Aufsehen.

Und da war mehr als nur ihre Wahnsinnsmuskulatur und das schöne Gesicht. Irgendwie schimmerte auf all den Bildern, die ich von diesem Muskelmaedel gesehen habe, so eine Art offener, ehrlich-naiver Freundlichkeit durch – auf mich machte sie immer den Eindruck einer Person, welche die Amerikaner „gentle giant“ nennen. Nun, Bilder können trügen, aber das war jedenfalls mein Eindruck.

Kein Wunder, dass sie schon während ihrer Profikarriere bei den „American Gladiators“ anheuerte; sie war da als „Siren“ bekannt. Und wirkte als Rollenmodell für unzählige junge Amerikanerinnen, die ihrem Vorbild nacheiferten. Auch außerhalb des Bodybuilding sammelte sie sportlichen Lorbeer, etwa als Teilnehmerin des ersten Frauen-Segelteams beim America’s Cup.

Und ein Blick auf ihr Leben zeigt, dass da nicht so alles ganz einfach war: Zum einen war sie (das wurde in diesem Blog früher schon mal vermerkt) nach einer Medizinüberdosis im frühen Kindesalter nahezu taub. Ein Handikap, gegen das sie ihr Leben lang kämpfen musste. Übrigens auch in ihrem Sport: Immerhin bewegen sich Bodybuilder ja nach den Klängen von Musik – und die muss man dazu ja hören können. Sie hat sich aber offensiv damit auseinander gesetzt, hat sich für davon Betroffene stark gemacht. Sie hat sogar den Erlös aus dem Verkauf einer von ihr entworfenen Kleiderserie der „American Athletic Association for the Deaf“ gespendet und war lange Sprecherin für die Anliegen schwerhöriger/tauber Menschen.

Zum zweiten litt sie an dem, was die Amerikaner „bipolar“ nennen, auf Deutsch: sie war manisch-depressiv. Zum dritten hatte sie auch einiges an Beziehungen hinter sich: Wenn mich meine Erinerungen nicht trüben, dann war sie zeitweilig mit John Romano liiert, der lange für „Muscular Development“ geschrieben hat. Jedoch in den letzten Jahren lebte sie mit Julie Moisa zusammen – einer Frau: Shelley Beattie hat wohl auch in Sachen Liebesleben lange gebraucht, bis sie zu ihrem wahren Ich gefunden hat und sich auch bei den Schwulen-Lesben-Paraden ihrer Heimat dann öffentlich mit ihrer Freundin gezeigt hat.

Jedenfalls fand sie trotz alledem die Kraft, sich sozial zu engagieren. Sie galt, zumindest gemäß dem, was nun im Web verlautet, als äußerst fürsorglich. Und blickt man auf diese Karriere und das Leben zurück, so war beides trotz seiner Kürze alles in allem wohl erfüllt.

Woran sie starb? Sie war wohl in den letzten Monaten krank, das weiß man. Was sie hatte? Da rätseln im Moment alle; die Spekulationen nennen alles von AIDS bis hin zu Steroid-Mißbrauchsfolgen und den medikamentenbedingten Folgen ihrer manisch-depressiven Erkrankung. Ich äußere mich dazu nicht. Vielleicht kommen noch nähere Informationen. Wenn nicht, dann eben nicht. Das sollte dann bitte auch die Sache der Familie bleiben.

Wir Fans sollten sie als das in Erinnerung behalten, was sie war: eine erstklassige Bodybuilderin und dazu eine Frau, die trotz all ihrer Handikaps nie klein beigegeben hat und so zum Vorbild für viele andere wurde. Nicht das Schlechteste, was man über einen Menschen sagen kann.


Links: Shelley als Gladiator "Siren" im Dezember 1992 auf dem Cover einer US-Zeitschrift für Gehörlose (doch, die haben so etwas: Amerika, du hast es besser ...)

Freitag, 29. Februar 2008

Muckis an der Liane oder was?





















Comics
gehören fraglos zu den Dingen, die mich dazu gebracht haben, was ich im Moment tue – mich mit enorm muskulösen Frauen zu befassen. Wobei diese Manie natürlich nicht durch Hefte wie „Buck Denny“, „Bessy“, „Der Rote Korsar“, „Lucky Luke“, „Asterix“ oder „Comanche“ ausgelöst wurden (die habe ich auch mal alle verschlungen), sondern durch Superhelden-Geschichten.


Von da kam ich irgendwann zu den Geschichten mit den Frauen.

Die allererste war fraglos „Supergirl“, immer adrett im blauen, strandkleidähnlichen Outfit mit rotem Umhang und roten Stiefeln à la Funkenmariechen.


Dann „Wundergirl“ – die aus mythischer Zeit ins Jetzt gekommene Amazone mit dem magischen Lasso und den ebenso magischen Armbändern. Die war superscharf und brachte mich endgültig an den Haken.

Irgendwann entdeckte ich, dass es auch so etwas gab wie das Gegenstück zu „Tarzan von den Affen“. In dem Fall „Sheena, die Königin des Urwalds“. Seitdem habe ich herausgefunden, dass es von diesen Tropenwald-Amazonen Legionen existierten – und das schon lange: 1904 (!) erschien der Roman „Green Mansions“ mit „Rima“, der ersten Urwaldheroine. „Sheena“ feierte 1937 Premiere – in einer englischen Publikation, nicht in einer amerikanischen.

Doch schon 1938 gab es das erste Sheena-Comic, das aber in den Vereinigten Staaten. Prompt schwangen sich andere Verleger an die Liane. Auf „Sheena the Jungle Queen” folgten “Fana”, „Jann of the Jungle“, „Cavewoman“ (!), „Fantomah“, „Leopard Girl“, „Zegra“, „Princess Pantha“, „Tiger Girl”, „Tygra” und „Shanna the She-Devil” …

Natürlich haben diese wilden Damen alle gemeinsame Kennzeichen: Bis auf ein oder zwei Ausnahmen präsentieren sie sich in irgendeiner Art von knapp bemessenem Fell-Outfit, meistens Leopard in Leotard-Form (so nennt man ein Kleindungsstück im Stil eines einteiligen Badeanzugs, das als eine Art Leibtrikot getragen wird.) Oder ein Minirock – dies fraglos nur, damit die Heldin die bei ihren Aktionen nötige Bewegungsfreiheit hat.

Die Frisur zumeist schulter- oder rückenlang, mitunter von schulmädchenhaftem Stirnreif gebändigt. Jedoch nie tropengemäß raspelkurz oder gemäß dem ungezwungenen Lebensstil ungebärdig wild oder gar zerzaust. Allenfalls attraktiv wallend, aber meistens so sicher sitzend, als hätte ihre Besitzerin größere Mengen von Drei-Wetter-Taft im Baumhaus gelagert.

Wie Tarzan benutzt das Urwaldmaedel Lianen, um sich von Baum zu Baum zu bewegen. Sehr oft sitzt das üppig gewachsene und spärlich gewandete Naturkind rittlings und mit attraktiv durchgebogenem Kreuz auf irgendwelchen Baumstämmen, Rundhölzern und anderen ähnlichen Geräten.


Die nähren bei mir immer den Verdacht, da habe der Zeichner eigentlich etwas ganz anderes darstellen wollen – etwas gaaaaaanz anderes. Nun, auch damals waren die Zensoren (die gab’s wie beim Kino auch im Comic-Feld zuhauf) schon blöd und haben solche Anzüglichkeiten übersehen und nicht kapiert.





















Nicht nur zu phallischen Gegenständen pflegt die schöne Wilde engen Kontakt, sondern auch zur Tierwelt. Sheena und Kolleginnen lassen Zebras, Elefanten und Gorillas gern zur Rettung in letzter Sekunde antanzen. Oft genug müssen sie auch dagegen kämpfen.


Vergleichsweise häufig ringen sie auf dem Cover gegen einen überdimensionierten Affen (auch das weckt Assoziationen...), ab und zu gegen Löwen. Die springen dann entgegen aller Naturgegebenheiten im tropischen Urwald herum. Aber da fühlten sie sich ähnlich wohl wie all die Anakondas, die es in den Storys vom Amazonas nach Afrika verschlagen hatte.

Völlig unverblümt und klar definiert war die Rolle der afrikanischen Ureinwohner. Die hatten zwar oft sportliche Figuren wie eine griechische Statue, standen also voll im Saft, kamen aber nie auf die Idee, die Heldin mal so richtig zu vernaschen: Sex mit andersfarbigen Menschen war der weißen Frau versagt – „natürlich“, hätte ich fast geschrieben.

Gut, Sex hatte die Lianenturnerin auch nicht mit den immer wieder im Urwald gelandeten, hilflosen Großstadt-Schönlingen (gern Reporter oder Forscher). Deren Leben musste sie üblicherweise retten – aber wenigstens durften die Gefühle dann so lange wuchern, bis Beruf oder Tod die meist reithosenbewehrten Jungs abberiefen.

Zurück zu den wilden Heiden. Schwarzafrikaner sieht man in diesen Comics seltenst so, wie sie sind – abgesehen von der Haut und ihrer Kultur nicht anders als ich oder du. Stattdessen tummeln sie sich in ihren Krals als Feder- und Lendenschurz-tragende Barbaren, immer tumb, naiv und abergläubisch, oft genug einfach böse.

Sicherlich handelte es sich hierbei nicht um gewollten Rassismus, sondern um Naivität – man kam erst gar nicht auf die Idee, dass da was nicht stimmen könnte. In den 1940er und 1950er Jahren hätte auch in einer weltoffenen Pressestadt wie New York niemand diese Haltung anstößig gefunden: Man griff für Dschungel-Comics auf exotische Klischees zurück, so wie man für Western-Geschichten stets revolverschwingende Riesenhut- und Sporenträger brauchte – die waren aber in Wahrheit in Texas oder Colorado auch eher selten gesät.

Der Vollständigkeit zuliebe: Es gab auch reichlich weiße Schurken. Die zeigten sich so, wie das jugendliche Lesepublikum es erwartete. Als skrupellose Schatz-, Edelstein- und Erzsucher, schießgeile Großwildjäger, ins Exil gegangene Gangster, monokeltragende Nazis in SS-Uniformen und so fort.


Reichlich Klischees, zumal dann der Oberschurke, gleich welcher Couleur, oft genug mit unserer Dame in den körperlich-intimen Infight muss. Ha! Nun ja. Er verliert, sei es durch ihre Kraft und ihr Geschick, sei es durch höhere Gewalt.

Nazi oder Neger – um mal völlig unkorrekt den Sprachduktus jener Jahre zu gebrauchen – werden dann auch schon mal durch eine gestochene Gerade gefällt, mitunter auch gestemmt und in den Abgrund geschleudert. Anders sieht es im Nahkampf mit Löwen, Affen und Riesenschlangen aus. Da führt das Dschungelgirl nahezu stets ein Messer, das so gut wie immer zum von oben nach unten geführten Stoß eingesetzt wird.

Etwas, das in der realen Welt fast nie vorkommt: Einige Fachleute haben mir schon des öfteren grinsend vorgeführt, wie simpel sich das abblocken lässt. Denn man kann die Stoßabsicht sehr früh und sehr gut erkennen, auch steht dabei die Deckung offen. Okay, Gorillas im Nebel und Krokodile im Fluss waren und sind nicht bei Steven Seagal oder Cynthia Rothrock in der Lehre, da mag das angehen.


Gelegentlich wird mit dem Messer auch geworfen – was realiter noch größerer Nonsens ist: Was macht Lianenlady, wenn’s danebengeht? Und womit schneidet sie ihr Abendbrot ... --- gut, gut, genug gefrotzelt.

Jedenfalls eröffnet die Haltung mit dem Messerstoß von oben Möglichkeiten – jedoch nicht der Heldin, sondern ihrem Zeichner. Der kriegt so nämlich die Chance, Sheena, Jungle-Jana oder Rulah mit weit vorgereckter und dadurch sich stattlich wölbender Brust darzustellen. Oberweite hatten diese Maedels reichlich, von anderem dagegen weniger: Muskeln.
Daran gebrach es Sheena, Jann, Rulah (the Jungle Goddess), Rima, Shanna, Lorna, Judy of the Jungle, Camilla of the Wild oder Princess Pantha nämlich völlig.
Die Arme waren gemäß dem seinerzeit üblichen Frauenbild zierlich und dünn. Damit das nicht so auffiel, applizierten die Zeichner den Mädels zumeist breite goldfarbene Ringe an die Oberarme.

Die aber hätte eine Sheena schon wie nichts wegsprengen müssen, wenn sie nur den Arm angewinkelt und angespannt hätte.


Denn von all dem Flussdurchkraulen, Bäumeklettern, Lianenschwingen, Naziboxen und Gorillaringen hätten sie ja nervige Unterarme, klotzige, ausgeprägte Bizepspakete, ein breites Kreuz und ausladende Schultern im Stil einer Trapezartistin haben müssen.

Also einen kraftstrotzenden Körperbau, angesichts dessen die Schurken sofort klein beigegeben haben müssten. Falls sie nicht so gepolt gewesen wären wie ich und wegen der straff gespannten Hose nicht mehr hätten weglaufen können. Oder wollen.






















Nun. Das hat mich schon immer genervt. Also habe ich ein paar Oldies in meinem Sinne getunt und die Lianenladys mit ein paar Muskeln bestückt, die sie sich meiner Meinung nach ehrlich erarbeitet haben.


Heute nähern sich die Zeichner übrigens allmählich unseren Vorstellungen an. Aber dazu kommen wir noch. Demnächst.

Samstag, 23. Februar 2008

(K)eine Frage des Alters: Maedels mit Muckis



























Wieder einmal die prächtige Trudy Ireland. Das leicht verfremdete Foto zeigt sie in einer traumhaften Verfassung - die Schultern ausladend-breit, die Bauchpartie hart, straff und fest, die Arme schlichtweg gewaltig: massiv, dick und stark, dazu gut sichtbar mit Adern überzogen, was den Eindruck vibrierender Kraft nur noch steigert.

Trudy Ireland ist über 50 Jahre alt.

Sie ist nicht das einzige Muskelmaedel dieser Alterklasse. Sucht sie euch aus, nennt die Namen - hier einige von vielen:

Die gewaltige Betty Pariso. Sie wurde 1956 in Kentucky geboren, ist inzwischen Großmutter - und hat einen Body, der nicht nur extrem mit Muskeln bepackt ist, sondern zudem sehr symmetrisch wirkt.


Die mysteriös wirkende Juliette Bergmann. Erste Fotos von ihr sah ich vor zirka 23, 24 Jahren, da fiel sie nicht nur durch ihren spektakulär symmetrischen Körperbau auf, sondern auch durch den Umstand, dass sie hervorragend über die Kamera der Fotografen mit den späteren Betrachtern ihrer Bilder zu flirten schien. Unvergessen ihr bei gesenktem Kopf von unten kommender, geheimnisvoller Blick --- und das in Kombination mit diesen Schultern und den prallen Armen. Juliette Bergmann ist immer noch in toller Verfassung. Sie wird in diesem Jahr 50 Jahre alt werden.

Die von meiner Seite sehr verehrte Christa Bauch errang ihre Erfolge erst mit Mitte 40 und hielt sich ihren voluminös-prallen Look bis weit über ihr 50. Lebensjahr hinaus. Heute ist Christa Bauch 60 Jahre alt und gemessen an ihrer Altersklasse in einer sensationellen, körperlichen Verfassung, die da meistens jenseits des Vorstellbaren liegt (zumindest lassen das ihre aus dem letzten Jahr stammenden Fotos auf ihrer Homepage vermuten).



Eva Birath heißt das Muskelmaedel auf diesem Bild. Sie stammt aus Schweden und sieht so aus, wie man sich eine nordische Frau vorstellt: Sie hat ein klar konturiertes Gesicht mit eisblauen Augen und hellblonden, fast weißen Haaren. Ihr Gesicht sieht aus wie das eines Models, das aber in Kombination mit starken, harten, straffen Muskeln. Eva Birath tritt immer noch mit Erfolg bei Meisterschaften an, so im letzten Jahr bei schwedischen "Luciapokalen". Sie ist 51 Jahre alt, hat zwei Kinder --- und kam erst als Mittvierzigerin zu diesem Sport, als sie ihre Arbeit verlor. Zudem ist sie künstlerisch versiert, als Malerin, die regelmäßig Ausstellungen macht.

Apropos blond - das führt zu Marja Lehtonen aus Finnland, dem Muskelmaedel, das - auch laut Abstimmung in diesem Blog - den wohl besten Biszeps aller Bodybuilderinnen hat. Sie hat jüngst ihren 40. Geburtstag gefeiert.


Jana Linke-Sippl hat ebenfalls die 40 schon hinter sich gelassen, das ist ja dank BILD kein Geheimnis mehr. Auch ihr Körperbau ist der schiere Wahnsinn, jede ihrer Posen symbolisiert eine selbstbewußte Kraft und den Stolz auf das, was man erreichen kann, wenn man es will.

Sexy ist das alles sowieso.

Wenn eine dieser Damen genüßlich mit leichtem Lächeln ihre Arme hebt und die anspannt und sich die Bizeps nach oben wölben, dann treten bei mir nicht nur die Augäpfel hervor ... vor allem, wenn ich dann daran denke, dass es bei diesen Maedels ja etwas gibt, was den ganz jungen fehlt: Erfahrung, Toleranz, Wissen - ich darf's mir nicht ausmalen.

Und all das bei Muskelmaedels, die - ich formuliere das jetzt einmal ganz uncharmant-direkt - einer Altersklasse angehören, die der Zeitgeist üblicherweise schon mit Blick auf den Sex-Appeal als "has been" kategorisiert.

Tja. Der Zeitgeist kann tun, was immer er will. In dem Fall ist es um so besser für Leute wie mich.

Im Frauenbodybuilding scheint nämlich das Maximum erst zu kommen, wenn im restlichen Leben der "Peak" längst überschritten ist. Und das dann in Kombination mit dem, was es da an sozusagen reifer Erotik gibt

Da bin ich ganz ehrlich und neugierig auf die erste 60jährige Bodybuilderin gespannt, die breitschultrig, mit ausladendem Kreuz, definierter Bauchpartie, wuchtigen Oberschenkeln, eckig hervortretetenden Waden und hügelartig aufragenden Bizeps auf der Bühne steht --- die Haare silberfarben, das Gesicht attraktiv, aber zum Alter passend, letztgenanntes also offensichtlich.

Und da steht sie dann, und nimmt mit strahlendem Siegerlächeln nicht nur die Ovationen ihrer begeisterten Fans entgegen, sondern auch von dem Veranstalter den Gesamtsiegespokal.


Ich denke, das das bald stattfinden wird.

I' am back - zumindest mal momentan


Ufff!!! Das kommt davon, wenn's in der Firma drunter und drüber geht und man noch zu allem Überfluß wegen eines wichtigen Projektes eine Zeitlang weg muss: Alles Private bleibt liegen, so auch dieser Blog.

In den nächsten Tagen habe ich (hoffentlich) wieder etwas Zeit, um mich auch den angenehmen Dingen widmen zu können.

Und dazu zählt eben auch mein fraglos beklagenswertes, klandestin ausgelebtes, auf Unreife und sonstige sittlichen Minderqualifizierungen hindeutendes Faible für extrem muskulöse Frauen (ha --- schon allein mal endlich Worte wie diese drei hinzuschreiben ...).

Auf die Schnelle erst einmal ein von mir koloriertes und in einigen Details geändertes Bild aus dem Atelier EG --- mehr dieser Tage (sofern mir meine Häuptlinge Ruhe lassen und ich etwas Muße finde). Bis dahin genießt dieses Bild --- und bleibt mir gewogen!

Samstag, 26. Januar 2008

Muskelmaedel im Video und sonst

So, liebe Leser, ich war berufs- bedingt ein paar Tage weg --- das wird auch in den nächsten Wochen ein paar Mal vorkommen. Also nicht über Pausen in diesem Blog wundern, das liegt momentan einfach an dem, was mein Job derzeit so alles von mir will. Wie schon der Terminator mehrfach gesagt hat: "I'll be back..."

**************************

Ganz lieben Dank an Jana, weil sie von rippedprincess aus einen Link zu meiner Seite gesetzt hat.

**************************


Ja, und dann ist da noch ein neues,sehr schräges und sehenswertes Musikvideo:
Moneybrother - Guess who's gonna get some tonight
-- darin spielt Deutschlands größtes rothaariges Muskelmaedel eine Rolle: Nicole Pfützenreuter alias Nicole Savage.
Nicole auf ihrer Homepage (von da habe ich auch den Screenshot, ich hoffe, sie ist mir nicht bös): "Ich spiele in einer fiktiven Story eine Superheldin, die den zum Zombie mutierten Angus Young (AC-DC) zusammenschlägt und anschliessend brutal umbringt."
Das Ganze ist aber augenzwinkernd zu sehen - hier gibt's nichts Blutrünstiges oder Splattermäßiges. Es ist einfach ein lustiges Musikvideo, das uns Fans von Muskelmaedels besonders gut gefallen dürfte, weil da so ein Prachtexemplar von Frau mitspielt.

Zumal die Kleidung von Nicole auch einiges für sich hat. Mich hätte ja mal interessiert, wie sie in dieses Teil von Lackcorsage oder Bustier oder wie man diese Dinger nennt, hineingekommen ist. Ganz zu schweigen von diesen Stiefeln und der Gesichtsmaske.
Aussehen tut Nicole an sich und dann mit dieser sehr speziellen Bekleidung jedenfalls mehr als nur spektakulär --- ich glaube, ich würde anfangen zu lechzen und zu zittern, wenn sie so vor mir stehen würde.
Nicole weiter: "Der Dreh war eine tolle Sache. Mir tat allerdings der Stuntman leid, der Angus Young spielte. Ich habe ihn (auf Anweisung des Regisseurs) bestimmt zwanzigmal die Treppe runtergeschmissen."
Sozusagen Stairway to hell.
Nun denn. Dieses superscharfe Lackleder- oder Latexding samt seinem prallen, prächtigen Inhalt, also das mal hin oder her: Nicole, ich und die Treppe, nein, das hätte ich mir dann doch nicht geben wollen.
Obwohl, wenn ich mir so vorstelle, sie trägt MICH durch die Gegend und presst mich so an sich ... es gibt bestimmt Unangenehmeres!