Mittwoch, 6. Dezember 2006

Neue Story, frisch vom Tisch: Die junge Starke


Die junge Starke

Sie können vielleicht mal dumm fragen! Nach was sieht es denn aus, diese blauen Flecken, hier und hier und hier? Und ein Veilchen? Nach was sieht das wohl aus?

Wer? Ich wüsste nicht, was Sie das angeht. Lassen Sie mich in Ruhe, hören Sie!

Okay, okay, es ist ja gut. Ich habe es ja verstanden. Wenn Sie mir so kommen, dann muss ich ja wohl. Oh Gott, oh Gott! Was für eine Blamage! Wie geht’s jetzt weiter? Alles? Von Anfang an? Na, Sie müssen es ja wissen.

Also, es war so. Es begann alles mit diesem Typen mit der Glatze.

Er kam mir zuerst vor wie ein älterer Mann. Als er erzählte, hielt ich ihn bald für schmutzigen alten Mann– und mich dazu. Für schmutzig, meine ich, denn ich bin ja noch nicht alt. Schmutzig nenne ich das deswegen, weil es in seiner Geschichte darum ging, ein junges Mädchen zu bespitzeln, das es ihm angetan hatte. Allerdings eins, das aus der Art fiel. Doch dazu kommen wir ja dann noch.

Wie ich den getroffen habe? Ja, nun, ich stehe als Barkeeper hinter der Theke, bin dazu da, den Leuten Getränke zu verkaufen, die sie sich im Laden für viel weniger Geld zulegen könnten. Doch das wäre nur die halbe Sache. Denn der andere Teil meines Jobs besteht darin, den Leuten auf der Seite gegenüber etwas nicht mit Händen Greifbares zu vermitteln. Nennen Sie es Stimmung. Den einen das Gefühl, sie seien etwas besonderes, weil ich ihnen den Drink ihres gerade aktuellen Wunsches perfekt zubereite und kredenze. Den nächsten die Chance, sich in angenehmer Atmosphäre zu entspannen.

Der Typ, also dieser Glatzkopf, von dem ich rede, gehörte aber nicht zu diesen beiden Sorten. Der fiel in die dritte Kategorie. Die suchen eine Gelegenheit, um zu reden, Dinge loszuwerden und so Druck von der Seele zu nehmen. Wir Barkeeper sind sozusagen die billige Alternative zum Psychiater – und besser schmecken tut es bei uns auch noch.

Okay, ist ja gut. Bei der Sache bleiben. Also, wie gesagt, er war schon älter und wirkte irgendwie schmierig. Nicht dreckig. Ich meine eher, wie er sich verhielt, wenn er um sich blickte. Das wirkte schmierig. Als müsse er das heimlich tun, weil er etwas Unanständiges zu verbergen habe. Er schaute nach jungen Frauen. Er tat es so, dass sie es nicht sahen, wenn er sie anschaute. Sobald sie seine Blicke bemerkten und reagierten und sich umblickten, hatte er seine Pupillen längst schon wieder in eine neutrale Zone gelenkt. Die Mädels fühlten sich dann üblicherweise unbehaglich, wussten aber nicht warum.

Ich hielt mich da raus. Ich erkannte schnell, was da lief. In meinem Beruf bekommt man eine Antenne dafür. Doch wusste ich nicht, inwieweit es nur um eine unbewusste Angewohnheit ging. Etwas, das schnell falsch interpretiert wird. Zumal er nie weiter ging. Immer nur schauen, und den Blick schon wieder woanders hingelenkt haben, wenn das – meist weibliche, junge und attraktive – Gegenüber das spürte.

Jedenfalls saß er an diesem Abend da und schaute um sich. Ich weiß nicht, woran es lag. Vielleicht hatte er bemerkt, dass ich ihm beim Zuschauen zuschaute, keine Ahnung. Jedenfalls blieb er sitzen und süffelte einen harten Drink nach dem anderen. Und als wir allein waren –er vor, ich hinter meinem hochglanzpolierten, schlagfest lackierten Ebenholztresen – da sprach er mich mit schon leicht schwerer Zunge an. Unvermittelt.

»Wunders’ dich über mein Gucken, Brillenschlange, was?«

Das mit der »Brillenschlange« galt meinen Augengläsern. Ich sehe nun mal nicht gut. Früher hasste ich Brillen, doch dann akzeptierte ich mein Schicksal. Inzwischen trage ich schwarze Brillen, so wie früher Buddy Holly. Mein Haarschnitt passt ebenfalls dazu. Doch sonst habe ich mit Rock’n Roll nichts am Hut – für mich nur Hiphop.

Jedenfalls zuckte ich die Achseln, lächelte möglichst nichtssagend zu ihm hinüber und hantierte weiter an meinen Flaschen. Das Gebrabbel eines Betrunkenen, bedeutungslos. Doch er gab nicht auf und nuschelte weiter: »Wunderst dich, he? Brauchs’ nicht zu sagen. Seh’s doch, daste d’ch wunderst. Denks’, der alde Lustmolch glotz’ nach die jungen Dingers? Der geilt sich heimlich auf an den schicken Bräuten, das denks’ du doch?«

Uff! Ein Spinner. Und ein Spanner.

Doch war ich kurz vor Feierabend nicht mehr zum Diskutieren aufgelegt. Ich versuchte es mit einem »Wie meinen?« abzublocken. Doch machte er weiter, als ob ich nichts gesagt hätte: »Aber das is’ mir völlig juck, wassu denks’. Ich guck, jawoll, unn’ ich guck schnell. Sons’ erwischense mich. Will kein’n Ärger. Nich’ wie vor swei Jahrn. Da hatte mich dieses scharfe junge Gör bei uns inner Schraße daswischen. Nach Strich unn’ Fad’n vermöbelte die mich.«

Vermöbelte? Ich muss geguckt haben wie ein Autobus. Klar, er war schon was älter, komplett kahl und wirkte recht unsportlich, aber er sah nicht so, als ob ihm ein Mädel im Teenageralter körperlich über wäre. Wie gesagt, ich guckte wohl ziemlich überrascht. Da erzählte er von diesem Mädchen, so unglaublich stark und dabei so sexy, eine Geschichte, die mich abstieß und mich faszinierte und mich nicht mehr losließ. Und jetzt erzähle ich sie, damit Sie verstehen, wie es dazu kam:

Seine Geschichte begann in einer schäbigen Gegend. Verfallene Häuser mit hohen Sperrholzzäunen voller Graffitis, vernagelte Fenster, zerschmissene Fensterscheiben, kaputte Gehsteige, verbeulte Autos, illegale Einwanderer, Drogensüchtige und Säufer in jeder Ecke. Und dazwischen lauter kriminelles Gelichter. Nachts knallten auch schon mal Schüsse, und dann glitzerte da wieder am nächsten Morgen irgendwo die Blutlache von jemandem, der die Flugbahn einer oder Kugeln gekreuzt und Pech gehabt hatte. Sie kennen die Ecke? Na, dann wissen Sie es ja.

Mitten in all dem lebte er allein, in seinem Haus. Er hatte nicht viel, aber für ihn reichte es massig. Er hielt sich für sich, blieb unauffällig und achtete darauf, nicht mit den harten Jungs aneinander zu geraten. Die waren sowieso nicht sein Fall. Ihn interessierte nur eins. Mädels, junge und knackige, aber das aus der Distanz. Anscheinend hatte er sich nie im Leben rangetraut. Immer nur aus der Entfernung, da nimmt es nicht Wunder, wenn man irgendwann schräg drauf ist.

Jedenfalls stand er im Sommer gern hinter seinem brusthohen Holzzaun und schaute. Er wohnte strategisch günstig – zwischen Schule, Eisdiele, Schwimmbad und U-Bahnstation, da sah er reichlich. Und stand hinter seinem Zaun mit den blickdicht vernagelten Latten und spannte und ... Was »und«? Was er da tat? Na, was wohl!

Ja, und dann »entdeckte« er das Girl: »Sone Brünette war das. Lange glatte Haare. War so um die siebzehn. Sah auf den ersten Blick zierl’ch aus, wie’n niedliches Ding.«

Und er begann ihr nachzusteigen und sich möglichst unauffällig nach ihr zu erkundigen. Bald wusste er einiges über sie. Sie hatte demnach eine harte Jugend hinter sich. Die Mutter lange schon weg, der Vater fast immer berufsmäßig auf Achse, so dass sie auf sich gestellt war. Zudem lebte sie in dieser schäbigen Gegend: »’S wunderte mich mich ers’ma, wie sie da klarkam. Jung unn’ knusprig, das zieht bei dies’n Gangburschen normal ja so wie Goldke’ch’n und Brillies für gratis.«

Doch dann sah er, wie sie eines Tages im heißen Sommer über den Bürgersteig ging und ihr einer von diesen Typen entgegenkam. Und nachdem, was sie da anhatte, passte sie voll ins Beuteschema – ein schwarzes Superminiröckchen, einen knappen rosa Bikini und dazu ein paar »schwatte Treter, so Dinger mit Riemen und hohen Absätz’n unn’ so.«

Ein megascharfes Äußeres also, das sie zudem, so sagte mein Gast, mit ölglänzender Haut, stolz gereckter Brust und schwingenden Hüften noch besonders hervorgehoben habe. Dennoch habe der Gangsta-Typ keine Anstalten gemacht, sie anzugraben. Ganz und gar nicht, er sei nämlich in einem weiten Bogen um sie herumgegangen!

Dieser Vorfall machte den alten Spanner neugierig. Das Gefühl steigerte sich noch, als sich danach noch öfters ähnliche Vorfälle ereigneten. Die ansonsten gar nicht zimperlichen Straßenrowdys ließen unsere Kleine ganz offensichtlich in Ruhe, obwohl sie gerade an diesen heißen Tagen stets nur mit Minimalbekleidung durch die Straßen lief.

Schließlich löste sich das Rätsel: »Die konnde Kung-Fu oder Karate oder wie’se das Kampfzeug da aus China unn Japan nenn’n.« Seiner umschweifigen Erzählung nach zu schließen, demonstrierte sie das an einem Burschen, der drei, vier Jahre älter war als sie. Ein langhaariger Kerl in Schlabberjeans und einem rotes T-Shirt mit einem Schriftzug vorn drauf: »Bad Boy« oder so etwas. Ein Rüpel. Laut, groß, kräftig und mit einer Wampe, einer, von dem der Alte erzählte, er sei ein Schläger und habe schon vorm Richter gestanden, weil er in einer Keilerei einen anderen böse zugerichtet hatte.

Der Spanner: »Tja, der zogse jed’s Mal mit den Augen aus, wenn sie vorbeikam. Und an dem Tag stann’er ihr im Weg. Wolld’ grapsch’n.«

Daraufhin, so reimte ich mir zusammen, muss sie dem Rüpel ansatzlos ein paar verpasst haben, zuerst einen Highkick, also einen Tritt mit dem Fuß hoch an den Kopf . Und dann kam noch eine nach mit der blanken Faust, wie mein Gast berichtete, »voll auffe Sswölf. Ich seh’s noch, wie der Kopf ruckt. So nach hinten. Wie die Augen glasig werden. Dann sackd’er runner, bis er auff’m Gehsteig saß, Rücken anner Wand.«

Mit blutiger Nase, ganz erschrocken und völlig verängstigt habe der Rowdy zu ihr hochgeschaut, wie sie vor ihm stand, eine Hand auf der Hüfte und die andere über ihm an der Wand. Sie lächelte dominant. Sie war klar die Chefin im Ring, sozusagen. Und was den besiegten Schläger ängstigte, das war eine Aktion nach dem Gusto von meinem Gegenüber – eine junge Frau, die einen solchen Rüpel mit links fertigmachte, und jetzt vor ihm stand, das Becken vorgeschoben, die Brust gereckt: »Die sah so scharf aus, so scharf!«

Und dabei fiel meinem Gast erstmals auch auf, dass sie irgendwie anders aussah. Zuerst wusste er nicht, was es war, weil er sich nicht konzentrieren konnte. Kein Wunder, dachte ich, wenn die wirklich immer mit so wenig am Leib durch die Gegend lief. Doch das war es nicht, wie der Spanner erklärte. Denn dann sah er, was weder der dünne, rosafarbene BH noch der superknappe, nicht einmal bis zum Oberschenkelansatz reichende Faltenminirock bedeckte: »Die hadd’ vielleich’ Muskeln, sach’ ich dir! Richt’ch dick und so schdark! Gans schdark!«

Dabei deutete er mit der gekrümmten Hand an seinem Oberarm eine Form an, die mir so groß vorkam wie eine Pampelmuse.

Muskeln? So große Muskeln? Bei einem jungen Mädchen im Teenageralter? Und das alles noch sexy? Ich wollte es nicht glauben, hörte aber gebannt zu, wie er trotz seines ständig steigenden Pegels ganz anschaulich schilderte, wie das da unter ihrer schweiß- und ölglänzenden Haut zuckte und arbeitete. Er verglich das mit vibrierenden Brückentrossen, mit straffen Stahlseilsträngen und starken Schiffstauen. Das ließ ihn nicht mehr los, so dass er sich in den nächsten Tagen an ihre Fersen heftete.

Bald fand er heraus, wieso sie so stark war: »Die drainierde im Keller, mit so japan’schen Tritten unn’ Schlägen gegen’n Ledersack. Sie hob auch G’wichte unn’ so was. Die haddse wohl von ihrm Vadder. Der kam ja vom Sirkus und hatte die ganzen Schdangen und Kugeln unn’ so. Also vom Sirkus, Sirkus, ja. Ja, sie drainierde damit. Unn’ jedz komms’, Jungchen, sie drainierde immer in ihrm Miniröggchen unn’ dem Winz-Behah!«

Das ging so lange gut, bis sie ihn eines Tages zu seiner Überraschung in seinem Garten aufsuchte. Ich mache es kurz. Sie sagte ihm auf den Kopf zu, sie wissen, dass er ihr nachsteige, und dass er nun dafür die Quittung bezahlen müsse. Und dann klärte sie ihn darüber auf, dass er keine Angst zu haben brauche. Sie werde ihn bloß so vermöbeln, dass es ordentlich weh tue, ohne ihn dabei ernsthaft zu verletzen. Und dann bezog er so richtig Dresche.

Aber das, so erzählte der alte Bock, sei nicht das Besondere gewesen. Es war die Art, wie sie sich dabei verhalten hatte. Von wegen entrüstet oder empört – die Kleine sei regelrecht wollüstig und anzüglich gewesen. Habe ihn mit Bedacht und Genuss durch die Mangel gedreht und ihm ihre eigens eingeölten Muskeln präsentiert – stolz, stark und sexy: »Da hadd ich gladdwech beim Verprügeldwern einen steh’n. Unn’ wass für ein’n, sach ich dir, so hart und dick war der mir nich mehr, seit ich vonner Schule runner bin.«

Zu dem Zeitpunkt war ich rettungslos verloren. Mir ging es nämlich nicht viel anders. Wie? Na, ich hatte nämlich allein schon wegen dieser Erzählung auch einen. Was? Deutlicher werden? Na gut. Wenn Sie’s so wollen. Ich hatte – äh, ja, also – ich hatte eine wahnsinnige Erektion. Uff. Dass ich so was mal in so einer Umgebung sage, das glaube ich jetzt nicht. Aber es war so. Und das nur von dem, was der alte Geier da vor mir erzählte.

Jedenfalls reifte mein Plan in Sekundenschnelle: Ich wollte mir dieses Girl selber mal anschauen, zumindest aus der Distanz, nur mal so. Also feststellen, wo sie wohnte. Das war leicht. Denn der Alte hatte seine Brieftasche auf die Theke neben seinen Ellbogen gelegt. Da stand sicher irgendwo seine Adresse drin. Und hatte ich die erst mal, war der Rest ein Kinderspiel. Bald war er so voll, da hätte er selbst den atomaren Erstschlag nicht mehr mitbekommen. Da klappte ich die Brieftasche auf. Gleich als erstes sah ich seine Fahrerlaubnis und einige Visitenkarten, beide auf den gleichen Namen. Ich nahm eine Karte und legte die Mappe wieder zurück.

Wie, Sie glauben das nicht? Doch, das war so. Wie, nachhelfen, ich weiß nicht, was Sie meinen. Mittelchen? Was für Mittelchen? --- Ach, die Flasche da. Jaaaaa. Die habe ich für Extremfälle in der Tasche. K.O.-Tropfen, geruchs- und geschmacklos. Aber ganz milde. Ob ich ihm die reingemischt habe? Für wie doof halten Sie mich, so etwas zuzugeben? Ich doch nicht. Glauben Sie was Sie wollen. Mir können Sie gar nichts.

Wie? Jetzt hört’s aber auf! Geklaut. Ich. Nein, nein, nein. Damit das klar ist: Ich habe in die Brieftasche gelinst, um die Adresse zu finden. Geld oder so was habe ich nicht genommen. Nein. Echt nicht. Ich nahm die Karte und legte ihm die Mappe wieder hin.

Schon gleich am nächsten Tag zog ich los und spionierte die Gegend aus. Schnell stellte ich fest, dass der Alte weit genug weg wohnte, um mich nicht gleich beim ersten Mal zu erspähen. Ihre Wohnung fand ich auch bald. Allerdings brauchte ich ein paar Anläufe, bevor ich sie dann erstmals selber zu Gesicht bekam. Und als ich sie da sah, konnte ich schon verstehen, warum sie so eine Wirkung hatte.

Wie sie so die Straße herunter kam, da fiel sie mir als erstes wegen ihres Ganges auf. Gehen ist eigentlich das falsche Wort, sie schritt. Wie eine Herrscherin. Die totale Selbstsicherheit. Alle Leute in der Straße machten ihr sofort und unaufgefordert Platz. Wobei sie sich nicht steif bewegte, nein, das war alles sehr, sehr geschmeidig. Das Verblüffende daran war, dass sie nicht gerade majestätisch angezogen war, sondern so, dass jeder pubertierende Jüngling sofort die nächste stille Ecke zum Herablassen der Hose aufgesucht hätte, wenn Sie verstehen, was ich meine. Tun Sie. Na denn.

Nun, sie trug nicht so wenig, wie es mir mein alter Spanner erzählt hatte. Angesichts des kühlen, windigen Novemberwetters wäre so etwas auch nur schlecht möglich gewesen. Nein. Sie war schon von oben bis unten angezogen. Aber wie!

Oben rum einen dicken, weißen Strickpulli, knapp nabellang und mit einem Kragen bis zu den Ohren. Unten ein paar wadenhohe schwarze Stiefel mit hohen Absätzen und so weiten, faltigen Schäften. Und dazwischen so ein einteiliges Hosending. Wie soll ich das beschreiben? So eine Art Ganzkörperanzug, einer, in den man von oben einsteigt. Keine Reißverschlüsse oder Knöpfe. Das Teil war auch schwarz und leicht glänzend und so hauteng, dass man quasi mehr sah, als wenn sie nackt die Straße heruntergelaufen wäre.

Denn die Kleidung brachte ihren Körperbau prima zur Geltung. Selbst der dicke Pulli konnte das nicht komplett verbergen. Ich meine ihre weit ausladenden Schultern und die massiven Arme, ach ja, und natürlich ihre unübersehbaren Möp..., äh, Brust, wollte ich sagen, Brust. Und unter dem Stoff des Hosenanzugs wölbten sich ihre Oberschenkel. Schlank, aber sehr, sehr muskulös. Man konnte richtig sehen, wie die unter dem Stoff bei jeder Bewegung spielten, so gut ausgeprägt und entwickelt waren die. Und erst ihr Popo! Perfekt! So ein richtig prachtvoller runder, strammer Popo ....

--- Wie? Ich wollte es ja nur ganz genau sagen. Das habe ich? Aber ich muss schon sagen dürfen, dass ich mich auf dem Fleck sofort in diesen Popo verliebt habe, oder? Ich stellte mir nämlich sofort vor, wie es wäre, dahinter zu knien, ihn zu kneten und zu küssen, oder sogar wie es wäre, wenn ich auf dem Rücken läge und sich dieses Prachtstück ganz langsam zu meinem Gesicht heruntersenk ...

--- Nur nicht aufregen. Ist ja gut, ist ja gut, gut. --- Aber wenn ich mal was sagen darf. Sie wollten ja wissen, wie’s gekommen ist. Nein, ich werde nicht frech, aber ist doch wahr.

Was dann passiert ist? Na, ich hängte mich an sie dran, das ist doch wohl klar. Das tat ich nicht nur da, sondern auch in den nächsten Wochen und Monaten. Seitdem kenne ich jedes Detail ihrer Wohnung. Ich fand raus, wo ich am besten in ihren Keller sehen konnte, um sie beim Training zu sehen. Oh, wenn ich daran nur denke!

Ja, und auch oben konnte ich in die Wohnung spähen. Ins Schlafzimmer und so. Da gibt es nämlich gegenüber eine Feuertreppe mit so einem Vordach drüber. Da sitzt man sehr geschützt im Schatten. Von bisschen weiter weg kaum zu sehen. Und ich habe ein Fernglas und eine Kameras mit prima Zoom und sehr lichtstark. Das gab Material! Ich sage Ihnen, wenn ich da von einer meiner Gucktouren heimkam ...

Ist ja gut. Okay, okay. Aber Sie können mir schon glauben, dass sie enorm stark war. Wie? Ich? Mannweiber? Na, ich hätte auch nie geglaubt, dass mir so was gefällt. Und das ist kein Mannweib, obwohl sie derart vor Kraft strotzte und über solche imposante Muskelpakete verfügte. Aber diese Kombination von Sex und Muckis und Dominanz machte mich schon beim Zuhören scharf, was meinen Sie, wie’s mir jetzt erst beim Zuschauen ging? Na, wenn Sie meinen. Gehen Sie mal hin und dann sehen Sie’s ja.

Ihre Körperkraft wie Geschmeidigkeit war der Wahnsinn. Das fand ich schon nach einigen Tagen heraus, als ich ihr beim Training zusah. Ja, oder das da neulich. Da stand sie abends vor der Tür und bat so einen Typen in ihrem Alter, ihr beim Hochtragen mehrerer großer Mineralwasser-Kisten zu helfen. Ein neuer Bekannter. Machte sich wohl Hoffnungen.

Also. Wollte sich ja nicht blamieren, als jugendlicher Möchtegern-Macho. Da griff sich dieser dünne Kerl zwei der Kisten, nahm einen in jede Hand und begann die erste der vielen Treppen zu ihrem kleinen Apartment zu erklimmen. Doch schon nach ein paar Stufen musste er pausieren und die Kästen abstellen, um durchzuschnaufen und seine verkrampften Finger und Unterarme zu lockern.

Da hörte ich von weitem ihre Stimme: »Lass mal. Ich trag sie schon selber.«

Sprach’s, ergriff beide Kisten und trug sie ohne eine einzige Pause nach oben, über sieben Treppen. Dann wiederholte sie mit den acht anderen Wasserkisten kommentarlos diese Prozedur. Der Typ trottete hinterdrein, rauf und runter. Als sie schließlich beim letzten Mal oben ankamen, zeigte mir mein Fernglas, dass sich lediglich leichter Schweiß auf ihrer Stirn. Aber sonst schien ihr das Gewicht nichts auszumachen. Und bevor sie die schweren Kisten absetzen konnte, sagte der Typ irgendwas, was ich nicht hören konnte.

Sie lachte, tätschelte ihm die Wangen, sagte etwas wie: »Pass mal auf, Kleiner, ich zeig dir was« und legte direkt vor ihrer Apartmenttür mit jedem der Mineralwasser-Kästen je achtzehn Bizepscurls hin. Achtzehnmal rauf und runter! Ich habe es genau gezählt. Und das dann noch je dreimal. Dann setzte sie die Dinger ab, winkelte ihren rechten Arm an. Als Folge davon wölbte sich unter dem weißen Leinenstoff ihres Blusenärmels ein äußerst stattlicher Muskel nach oben.

»Das ist der Bizeps«, sagte sie mit Verschwörermiene.

Und sichtlich stolz auf ihre Kraft, spannte sie ihren Arm voll an – wenn ich so dran denke, glaube ich, dass das dünne Leinen beinahe kurz vorm Platzen war.

»Hach,« sagte sie mit übertriebener Miene, während sie mit dem Zeigefinger der anderen Hand an den knallharten Bizeps tippte, »du glaubst gar nicht, wie cool es ist, wenn man so richtig stark ist! Vor allem als Frau! Wie stark bist du? Na, du Würstchen, ich hab dich was gefragt!«

Ich konnte wieder nicht hören, was der Typ sagte. Ich sah aber, dass er den Kopf schüttelte und abwehrend die Hände hob. Ich nehme an, sie wollte, dass er sich auch mal an dieser Übung versuchen sollte. Er tat es wohl nicht.

Na, ich probierte das dann zuhause aus. Kaufte mir zwei der gleichen großen Mineralwasserkisten, stellte mich hin, atmete durch und legte los. Tja. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Nummer nicht hinbekam. Nicht einmal. Da schämte ich mich – und hatte allein schon beim Gedanken an ihre Überlegenheit wieder einen ..

Ja, ja, ja. Ist ja gut. Ich sag’s nicht mehr!

Was ich sonst noch rausfand? Sie hielt sich diesen Burschen wohl als so eine Art Diener. Der folgte ihr jedes Mal in der Wohnung wie ein Hündchen. Sie, ich sage Ihnen, der zitterte richtig und konnte doch nicht von ihr lassen. Richtig unterwürfig war der und gleichzeitig so spitz wie Nachbars Lumpi. Woher ich das weiß? Na, das war unübersehbar!

Sie ließ ihn aber nie ran. Lachte statt dessen über ihn, tätschelte ihm die Wange, kniff ihn in den Po und so was. So richtig von oben runter, während sie sich gleichzeitig in den knappsten Sächelchen vor ihm räkelte und ihm ihren Prachtbody vorführte. Die genoss regelrecht, dass sie so viel mehr Kraft besaß als er. Sie konnte ihn nämlich an einem Bein und an der Hüfte fassen und dann hochstemmen, genau wie es die Akrobaten im Zirkus tun. Wie nichts. Doch, echt!

Und einmal sah ich, wie sie völlig verschwitzt von ihrem Training hochkam. Da setzte sie sich in ihren Sessel und gab ihm ein Kommando. Da brachte er ihr was zu trinken, Milch oder so. Während sie an ihrem Getränk nippte, musste er ihr die Schuhe und die durchweichten Socken ausziehen. Dann knetete er ihre Füße, die Waden und die Oberschenkel, was ihr sicher gefiel.

Aber sie tat dabei so, als sei er überhaupt nicht da. Dann streifte er ihr die Klamotten ab und folgte ihr in die Dusche. Das konnte ich leider nicht sehen, stellte mir aber vor, wie er sie wohl von Kopf bis Fuß einseifte, sie abbrauste und ihr die Badetücher parat hielt.

Aber dann! Sie wickelte sich ein Tuck als Turban um das feucht eHaar. Dann musste er vor ihr knien und ihr den seidenen String-Tanga so hinhalten, dass sie direkt hineinsteigen konnte. Anschließend schlüpften ihre Füße in ein paar hölzerne Badelatschen, dann schritt sie ins Wohnzimmer.

Und während sie wortlos einen Zigarillo oder so was auf eine weiße Spitze steckte – kein Witz, ein Ding so lang wie man Arm –und genüsslich paffte, musste er den straffen Leib, die kleinen Brüste, die strammen Schenkel und die kräftigen Arme ganz langsam und sehr gründlich eincremen. Und obwohl er mindestens eine so große Beule in der Hose hatte wie ich, durfte er immer noch nicht ran. Der arme Kerl, hähä.

Was sollte es dem auch besser gehen wie mir? Ich wurde ja schon draußen auf meiner Feuerleiter beim Zuschauen verrückt. Wie sie ihn heiß machte, wie sie ihn dann hängen ließ, einfach, weil sie wusste, er kann ihr ja nicht im mindesten das Wasser reichen. Tja. Und ich kam mehr als einmal von der Feuerleiter runter und hatte feuchte Ho...

Widerlich? Ekelig? Was ist daran ekelig? Ich kann es ja nur wiederholen: Sie haben gefragt, selber schuld, wenn Sie so was hören müssen. Gibt ja andere Berufe, oder? ---- Aua! Was fällt Ihnen ein? Sie können mir doch nicht einfach eine runterhauen!

Wie?

Aua, aua, aua!

Ist gut, ist gut! Bitte, bitte, aufhören! Bitte! Ich habe es ja verstanden.

Wie’s weiterging. Tja. Nicht mehr viel. Geht jetzt ganz schnell. Ich komme also wieder zu meiner Stelle auf der Treppe, nehme mein Glas und schaue in ihre Wohnung. Ich sehe sie aber nicht. Tja, und dann hörte ich über mir Schritte auf der Leiter. Dieses hohle Geräusch. Spüre, wie der Stahl vibriert. Schaue hoch. Und dann der Schock!

Da steht sie. Direkt vor mir. Mit einem roten Tuch um den Kopf und Wanderschuhen. Schwarze, Lederhandschuhe. Ja, und in eine zerfetzte Jeans-Shorts und ein verschwitztes und zerrissenes Trägerunterhemd. Mehr Löcher als Stoff und die noch fest am Leib klebend. Die Haut voll Öl. Glänzend, schimmernd. Darunter diese Muskeln, fest, stark, unüberwindlich, der Wahnsinn! Und dann noch, wie sie da steht. Breitbeinig, die Fäuste in die Hüften gestemmt. Schaut auf mich runter wie die Herrin der Welt.

An all das erinnere ich mich ganz genau, auch wenn ich es nur ganz kurz gesehen habe. Denn bevor ich mich rühren konnte, war sie an mir dran. Riss mich mit einem unglaublichen Ruck auf die Beine. Griff mir ganz selbstsicher in den Schritt. Knetete mich da. Fest und hart. Ich nehme mal an, dass ich laut gestöhnt habe.

Sie lächelte.
So richtig böse.
Sagte: »Gefalle ich dir, du Spanner?«

Sie ließ mich los. Hob ihre Arme und zeigte mir, wie sich beim Anspannen ihre Supermuckis hochwölbte. Ich glotzte. Glotzte und glotzte.

Dann ging’s sehr schnell. Sie zog mich an sich. Stemmte mich hoch. Doch, das war so! Hoch! Und sie warf mich hin. Nahm mich in den Schwitzkasten, quetschte mich mit den Beinen, bis ich japste. Schließlich ließ sie mich aus. Und als ich wieder auf den Beinen war, da kam dann ihre Faust mit dem schwarzen Leder drumrum. Ansatzlos.

Und dann? Nichts mehr und dann. Weg. Licht aus.

Als nächstes kriege ich mit, dass ich auf dieser Pritsche liege. Und ich sehe Sie und die anderen Polizistinnen hier. Kann ich jetzt gehen? Nein? Was heißt das? Äh, wieso gehen denn Ihre Kolleginnen raus?

Was grinsen Sie so, Gnädigste? Und was soll das mit den Handschuhen? Ob mir was aufgefallen ist? Ihre Figur? Äh. Ja klar. Natürlich. Sie sind auch – äh – extrem sportlich, wie mir scheint. So durchtrainiert. Wie? Liegt in der Familie? Was für eine Familie? Die große Schwester? Was für eine große ---?

Das ist jetzt aber nicht wahr, oder? Ein Spaß, ja? Nicht?

Oh, nein!

Neiiiiiiiiin!


© by mattmuscle 2006. Alle Rechte vorbehalten.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Neue Story: Die starke Rowena

Um es ganz genau zu sagen - neu ist diese Geschichte in dem Sinn, dass sie hier erstmals erscheint. Doch tatsächlich handelt es sich dabei um mein Erstlingswerk, geschrieben Ende des letzten Jahrtausends. All den Fans von Muckimaedels, die das Werk noch nicht kennen, wünsche ich, dass sie hoffentlich viel Spaß beim Lesen haben.

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Ein Fan weiblicher Muskeln lernt unverhofft seine Traumfrau kennen


Ich kann nichts dafür: Nichts auf der Welt finde ich so sexy und aufregend wie Frauen mit Muskeln. Schon als Kind dachte ich mir Stories aus, in denen starke Mädchen vorkamen, die sich selbst helfen konnten und über stramme Brüste genauso wie über pralle Bizeps verfügten. Als ich in die Pubertät kam, träumte ich von knapp geschürzten Mädels mit sonnenbraunen Gliedern voller Kraft und Saft, welche ihre meist männlichen Gegner mit schlangengleichen Bewegungen niederrangen.

Zu meinen liebsten Comic-Heldinnen zählten Sheena und Wonder Woman, weil diese Figuren genau meinem weiblichen Ideal entsprachen. Sie waren schön, trugen immer superenge Klamotten und mitunter auch hohe Stiefel. Im alltäglichen Leben trugen so etwas nur die Huren, die ich gelegentlich aus dem Schulbus heraus erspähte. Als dann die Frauen in Männerdomänen wie Kraftdreikampf vorstießen, sie mit Bodybuilding anfingen und die ersten Zeitschriften sich auf diese harten Frauen spezialisierten, da bot dies genug Vorlage für – Sie wissen schon.

Selber betrieb ich nicht viel Sport, zumindest in der Schule. Da gab es ja nicht viel: Ein paar leichtathletische Übungen, Geräteturnen und Ballsportarten aller Art. Mit den üblichen Fußballkünstlern konnte ich nicht mithalten, Geräteturnen war mir ein Greuel. Nur Leichtathletik machte mir etwas Spaß. Ich war ein mittelprächtiger Läufer auf Distanzen zwischen einem und fünf Kilometern, sprang auch nicht schlecht. Aber für das Kugelstoßen und Speerwerfen fehlte mir die Kraft.

Meinen Sportlehrern war das egal. Die verteilten ihre Noten und sagten »gut« zu denjenigen, die eh alles konnten. Die anderen hörten das Wort »schlecht« und blieben links liegen. Das gleiche war bei der Armee. Nirgends kam einer auf die Idee, mal was anderes als die gängigen Sportarten auszuprobieren.

Und so wurde meine Kondition nach Schule, Militärdienst und Studium schlechter und schlechter, bis ich wegen Kreuzschmerzen zum Arzt, in dem Fall eine Ärztin, musste. Die Orthopädin musterte mich und sagte: »Sie haben ein paar kräftige Verspannungen, weil ihre Oberkörpermuskulatur ziemlich degeneriert ist und sie einen Bauch bekommen. Das geht aufs Kreuz. Wir kurieren erst mal die Schmerzen aus. Danach würde ich Ihnen raten, ein paar mal pro Woche zielgerichtet zu trainieren. Sie sind zu jung für einen Bandscheibenvorfall.«

Sie gab mir eine Adresse und so landete ich erstmals in einem Fitness-Studio. Dort gab es einen freundlichen Trainer, der sich mein Problem anhörte und mir ein entsprechendes Programm zusammenstellte. Nach ein paar Wochen bekam ich Geschmack an der Sache und ging regelmäßig hin, um ein bisschen zu trainieren. Und ganz langsam baute ich auch ein paar Muskeln auf.

Aber meine insgeheim gehegte Hoffnung erfüllte sich nicht: Ich traf hier keine starken Mädels und Muskelweiber, sondern nur ganz normale Frauen, die einen nett und lieb, die anderen weniger – wie überall anders auch. Zu den weiblichen Kunden gehörte auch ein Mädchen Ende Zwanzig, das mir zuerst wegen etwas ganz anderem auffiel: Sie redetete mit einem drolligen englischen Akzent und kam wohl aus Leeds oder Manchester. Sonst war da nichts besonderes. Sie war ziemlich groß und reichte mir bis zu den Augenbrauen – in Schuhen mit hohen Absätzen würde sie mich knapp überragen. Das Mädel besaß graue Augen und hatte mittellange braune Haare, welche sie praktischerweise zu einem Pferdeschwanz zusammengesteckt hatte. Meist trug sie eine Brille mit silberfarbenem Gestell. Ihre Figur konnte man unter den dunklen, recht weiten Trainingshosen und dem total ausgeleierten Sweatshirt nur erahnen.

Zuerst beachtete ich sie nicht weiter. Sie war halt auch nur jemand, der sich da auf dem Ergometer eine halbe Stunde lang abstrampelte, wobei sie oft genug noch in irgendeiner Zeitung las. Wahrscheinlich, so dachte ich, eine Emanze, die auch nichts für ihre weibliche Eitelkeit kann. Bestimmt gibt sie sich mit den typisch weiblichen Übungen ab: Crunches, Drehen auf dem Teller, seitliches Beinheben, Beinscheren und Ausfallschritte. Alles, um die Hüften und Beine schlanker zu bekommen. Aber da hatte ich mich geirrt, wie sich eines Tages zeigen sollte.

Irgendwann einmal hatte ich mittags frei und konnte zu der Zeit ins Gym. Bankdrücken stand auf dem Programm. Da hatte ich in den Monaten seit meiner Anmeldung etwas Kraft gewonnen: Siebzig Kilo konnte ich an einem guten Tag bewegen – heute sollten es fünf mehr werden. Ein Stückchen näher zu meinem Ziel. Denn eine Hantel von fünfundsiebzig Kilogramm ist genau vier Kilo leichter als mein Körpergewicht. Mein Ziel hieß also 80 Kilogramm: Dann würde ich eine Hantel drücken, die schwerer war als ich selbst. Zuerst aber wärmte ich mich sorgfältig auf, trat eine halbe Stunde lang in die Pedale und machte so lang Dehnübungen, bis ich leicht zu schwitzen anfing.

Als ich mir einen Schluck Wasser gönnte, schaute ich mich das erste Mal für diesen Tag bewusst um – außer mir war kaum jemand da. Der Coach saß hinten in seinem Büro und tippte irgendwas zusammen, wie man durch die große Glasscheibe zwischen Studio und Büro erkennen konnte. Hinten im Bereich mit den Bauchbrettern und Drehtellern waren einige Frauen Anfang bis Mitte dreißig, die dort gegen ihre Fettpölsterchen und gegen zu schlaffe Pobacken kämpften. Na, ich führte mein eigenes Gefecht gegen Wohlstandsbäuchlein und Hühnerbrust. Sie unterhielten sich in aller Ruhe, übten in aller Ruhe und kümmerten sich sonst um nichts – außer, dass sie sich ab und zu umschauten und dann giggelten wie Teenager auf dem Schulhof.

Ich stellte die Wasserflasche wieder zurück in die Sporttasche, warf die Trageriemen über die Schulter und ging die Treppe hinunter in die Abteilung mit den freien Gewichten, den „schweren Brummern“, wie die Gym-Mitglieder sagten. Dieser Bereich bestand aus zwei Räumen. Vorn standen nebeneinander fünf Drückerbänke. Dann gab es da eine völlig mit Spiegeln zugehängte Wand mit einer lose eingehängten Tür ohne Schloß: Dahinter war der Raum mit den Curlpulten, den Beinpressen und den Klimmzugstangen. Allem Anschein nach war ich allein, zumindest vorn.

Das war mir sehr recht. So blieb ich von den üblichen Kraftmeiern verschont. Das einzige, das etwas störte, war die Orgelmusik aus den Lautsprechern – der Gymbesitzer liebte Bach und Händel. Dieses Faible konnte er nur ausleben, wenn das Studio ziemlich leer war. Sonst hört man immer nur Hiphop, Rap oder anderes Zeug aus der Rhythmusmaschine. Ich ließ mich von den kräftigen Orgeltönen nicht beirren und suchte mir eine Bank aus, schob Platten auf die Hantelstange und legte mich drunter. Dann absolvierte ich meine Sätze: Zuerst 40 Kilo, dann 45 Kilo, dann 50, d55, 60, 65 und schließlich 70 Kilogramm. Immer schön mit zehn Wiederholungen.

Dann machte ich eine Pause, atmete tief durch und schob auf jeder Seite noch mal zweieinhalb Kilo drauf. Ich legte mich wieder unter die Stange, versuchte mich zu konzentrieren und hob die Stange aus den Halterungen der Bank. Meine Arme zitterten, als sich der belastete Eisenstab senkte und hob. Einmal, zweimal, dreimal, viermal, fünfmal, sechsmal, siebenmal, achtmal, neun... – nur halb, es ging nichts mehr. Die Stange kam runter wie ein Fallbeil. Ich konnte sie gerade so abbremsen, sonst wäre sie mir aufs Brustbein gekracht. Aber wie ich mich auch mühte und stöhnte, ich bekam die Hantel nicht mehr hoch.

Da spürte ich einen leichten Windzug und sah aus den Augenwinkeln jemand hinter mich huschen. Eine Hand schob sich in die Mitte der Stange und dann hört ich nur das Wort: »Push!«

Ich tat, wie mir geheißen, und tatsächlich, das Ding ging hoch. Die leise, rauchige Stimme sagte: »Noch mal, come on! Und noch mal. Ja, komm, push, push!«

Nach der elften Wiederholung krachte die Stange scheppernd in ihre Halterung. Ich lag da und japste, dann befühlte ich meine Brust.

»Na, gut aufgepumpt? Oh, a little bit. It look pretty good.«

Ich setzte mich auf und drehte mich um. Da stand die Engländerin, wie üblich in ihren schlabberigen Bequemklamotten. Ich dagegen hatte unten im Keller abgelegt und trug nur noch meine neue Spandex-Hose und ein weißes Unterhemd ohne Ärmel, alles sehr eng. Schließlich hatte ich in der letzten Zeit etwas Masse zugelegt und wollte das auch sehen und zeigen. Ab und zu baute ich mich dann vor dem Spiegel auf und probierte einige typische Bodybuilder-Posen aus.

Ich sagte: »Danke. Ich hätt’ ja nicht mehr geglaubt, dass ich das noch packe.«
Das Mädel lachte und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht: »Oh, das ist alles ein Problem vom Kopf.«

»Vom Kopf?« Ich verstand nicht. »Was heißt das?«
Sie sagte: »Ganz einfach. Die meisten Leute haben mehr Kraft, als sie meinen. Und wenn sie da an ein neues Gewicht herangehen, dann packen sie es oft nicht, weil sie Angst davor haben. Sie fürchten sich, dass sie sich zuviel zumuten und dass sie sich verletzen könnten.«

Diese Sichtweise war mir neu. Das Mädel sah, dass ich mir darüber noch nicht viele Gedanken gemacht hatte. »Hast Du denn keinen Trainingspartner? Der ist für so etwas wichtig. Denn der eine hilft dem anderen bei den schweren Gewichten. Nur so kann man sich richtig steigern.«

Ich sagte: »Das ist ja alles ganz schön. Nur habe ich leider unregelmäßige Arbeitszeiten, da findet sich so leicht niemand, der immer mitkann, wenn ich ins Gym will. Aber woher weißt Du soviel darüber?«
Sie lächelte wieder. »Ich habe Psychologie studiert und trainier auch schon ein bisschen.«

Psychologie? Das passte! Nur ein völlig vergeistigter Mensch kann auf dem Ergometer noch in Zeitschriften lesen, wie sie es immer tat. Da holte mich ihre Stimme wieder zurück in die Realität. »Willst Du noch mal dieses Gewicht drücken? Oder sollen wir erhöhen?«


Rasch entgegnete ich: »Nein, erhöhen noch nicht. Erst mal muss ich ja das hier sicher bewältigen können.«

Gesagt, und mit ihrer Hilfe auch getan. In der nächsten Viertelstunde erklärte sie mir noch andere Übungen für die Brust: Fliegende Bewegung, Kurzhanteldrücken und Barrenstütz. Da kam natürlich bei mir nicht mehr viel. Ich hing in den Holmen und schaffte mit Ach und Krach zwei, drei Wiederholungen.


Aber das registrierte ich gar nicht so. Denn ich fühlte mich so aufgepumpt wie Arnold Schwarzenegger und wollte weitermachen. Aber die Engländerin bremste meinen Elan: »Genug für den Anfang. Du solltest dich nicht überschätzen. Zu viel ist genauso schlecht wie zu wenig. Für heute ist es genug! Go home and relax – but, stop! Here’s an idea. Du könntest mir helfen, so wie ich dir geholfen habe!«

Eigentlich wollte ich nicht. Um ganz ehrlich zu sein, ich war beleidigt. Ich ein Anfänger? Sicher,75 Kilo sind nicht die Welt, aber nicht jedermann kann so ein Gewicht drücken. Aber sie sah mich bittend an, und da sie mir so nett geholfen hatte, dachte ich, warum nicht? Und dann kam die größte Überraschung meines Lebens.

Sie ging durch die Tür hindurch in die hintere Abteilung zu den Curlpulten und Klimmzugstangen. In der Ecke lag ihr Sportzeug. Sie war wohl hier zugange gewesen, als sie mein Malheur mit der Hantel mitbekommen hatte. Ich schaute sie mit erneutem Respekt an. Denn diese Abteilung war eigentlich das Reich der Hartgesottenen. Hier lagen die schweren Kurzhanteln ab zwölf Kilogramm aufwärts, hier gab es diese komischen, zickzackförmigen Langhanteln und gleich drei Maschinen nur zum Bizepstraining. Die Engländerin blickte mich über die Schulter an und sagte: »Ich bin hier bei den Pull-ups.«

Das Wort kannte ich nicht. Aber sehr schnell wurde mir klar, was sie meinte. Sie ging zur Klimmzugstange, fasste sie in einem weiten Griff und zog sich nach oben – eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn. Dann hörte sie auf, blies sich eine Haarsträhne aus der Stirn und zählte laut bis dreißig. Mit einem fröhlichen »Let’s go« ergriff sie die Stange erneut und wiederholte das Ganze!

Mir blieb die Spucke weg. Klimmzüge hatte ich immer gehasst. Mehr als fünf oder sechs mit mittelweitem Griff waren einfach nicht drin. Und ich musste dabei immer wenig elegant mit den Beinen in der Luft strampeln und rudern, um überhaupt meinen Körper in die Höhe zu wuchten. Die Engländerin aber hatte eine vorschriftsmäßige Haltung. Ihre Beine blieben völlig ruhig. Die Unterschenkel hatte sie nach hinten abgewinkelt., so dass sich die Sprunggelenke kreuzten. Und dabei zog sie sich das so leicht hoch, als wäre das Ganze die einfachste Sache von der Welt.

Nachdem sie ihren vierten Satz absolviert hatte, griff sie in ihre Tasche und sagte sie zu mir: »So, jetzt könnte ich etwas Hilfe brauchen.«

Sie zog einen alten, naturfarbenen Gewichthebergürtel aus Leder hervor, der vom Schweiß völlig dunkel gefärbt war. Hinten drauf stand in großen schwarzen Buchstaben der Name »Rowena«. Das Mädel legte den Gürtel um, hielt beide Seiten fest und sagte: »Kannst Du mir jetzt die Hantelscheibe geben? Die da, mit der Schlinge. Yes, that’s it. So, jetzt die Schlinge in meinen Gürtel. Danke.«

Während ich mich erhob, schnallte sie den Gürtel zu. Die 15-Kilo-Hantelscheibe hing vor ihrem Schoß in der Schlinge herab. Mir fielen fast die Augen heraus, als Rowena erneut die Stange ergriff und mit dem nächsten Satz Klimmzüge begann – wieder zehn Wiederholungen! Und ich muss wohl ziemlich dämlich geschaut haben, als sie die Prozedur noch dreimal wiederholte.

Dann öffnete sie den Gürtel ab und ließ das Gewicht zwischen ihren Beinen zu Boden plumpsen. »So, das ist genug Rückentraining für heute. Was guckst du so?«

Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Von einer Frau mit so viel Kraft hatte ich immer fantasiert. Und jetzt stand eine vor mir – nur sah sie ganz anders aus, als ich mir das gedacht hatte. Aber das konnte ich ihr doch nicht direkt ins Gesicht sagen. Also druckste ich herum und stammelte etwas von: »Wie machst Du das?«

Rowena meinte nur kurz : »Alles Übung. Come on, ich tu’ jetzt was für die Arme. Und da brauche ich Dich. Sobald ich was sage, hilfst du mir bitte mit den Fingerspitzen.«

Ich nickte und war gespannt. Sie fing erst mit einer 20-Kilo-Stange an und hob die Stange 20mal hoch und runter. Ich schwitzte vom Zusehen. Dann ergriff sie eine Hantel von 30 Kilo, dann eine von 40 Kilo, womit sie 15 Widerholungen hinlegte. 40 Kilo! Aber Rowena war noch nicht am Ende, nahm eine 50-Kilo-Version aus dem Hantel-Ständer und begann zu curlen. Mit dem Gewicht musste auch eine so starke Person wie sie kämpfen. Bei Wiederholung Acht zischte das Wort »jetzt« hervor, woraufhin ich ihr noch bei vier weiteren Pumpbewegungen half.

Sie setzte ab, wischte mit dem Ärmel über ihre Stirn und sagte. »Danke. Das war es für heute. Hey, was hast du?«

Ich platzte heraus: »Wie machst Du das? Ich bin sicher nicht der Stärkste, aber auch nicht der Schwächste. Aber das hier könnte ich nicht. Hast mich eben verkohlt oder bist Du tatsächlich Psychologin? Du kennst Adler und Freud...«
»… und Marcuse und Fromm, ja.«, unterbrach mich Rowena lachend. »No, that’s all right. Aber ich mache auch von Kindesbeinen an Sport. Ballett, Tanzen und Schwimmen. Einige Jahre habe ich auch Powerlifting und Bodybuilding gemacht, mit Wettkämpfen und so.«

Als sie das sagte, bekam ich von einer Sekunde auf die andere eine mordsmäßige Erektion. Das hieße ja, dass da unter dem weitem Trainingszeug der Körper einer Athletin stecken musste! Ich schluckte, wischte mir den Schweiß ab und drehte dann so unauffällig wie möglich meinen Körper weg, um die Latte in der engen Hose zu verdecken.

Aber dann schaute ich sie wieder an, und konnte es kaum glauben. Denn sie trug diese Brille und hatte nicht gerade das Gesicht von jemand, der viel körperliche Arbeit verrichtet. Das waren nicht die kantigen Gesichtszüge, wie man sie von Hochleistungssportlern kennt. Im Gegenteil: Ihre runden Wangen ließen eher auf Pubertätsspeck schließen als auf Muskeln.

Rowena schien meine Gedanken zu lesen: »Ach, Du glaubst das nicht? Nun, das können wir ändern. Wir sind noch etwas allein, ehe der Rummel losgeht. Setzt dich hin, Du bekommst jetzt eine kostenlose Show!«

Mit diesen Worten nahm sie ihre Brille ab, löste den Gürtel und streifte ihr Sweatshirt über den Kopf. Dann stellt sie sich ganz entspannt hin und präsentierte mir einen wundervollen Torso. Sie war nicht so braun wie ein Bodybuilder auf der Bühne, sondern hatte eine eher alabasterfarbene Haut. Definiert wie beim Wettkampf war sie ebenfalls nicht, sie hatte also noch etwas Fett auf den Rippen. Das stand ihr gut, denn ihr milchig-weißer Sport-BH beherbergte zwei mittelgroße, aber pralle Brüste, deren dunkle Warzen sich unter dem dünnen, durchgeschwitzten Stoff deutlich abzeichneten. Ihre Taille war schmal, ihr Bauch flach. Wenn sie einatmete, konnte man die Muskeln unter der schweißnassen Haut arbeiten sehen. Ich ächzte. Sie lächelte: »Gefällt dir das? Nun, wie ist es hiermit?«

Rowena stemmte ihre Hände in die Hüften, so dass links und rechts ihr großer Rückenmuskel hervortrat - es sah aus, als wüchsen ihr Flügel. »Das nennt man eine Latissimuspose«, sagte sie, »und von hinten sieht das noch besser aus.«

Sie drehte sich um. Tatsächlich, der muskelbepackte Rücken wirkte wie ein großes V. Eine Wirkung, die durch die schmale Taille und die Schultern mit den halbkugelförmigen Deltoid-Muskeln noch dramatisch verstärkt wurde. »Na, da staunst Du? Alles Arbeit, sonst nichts.«

Sie wandte den Kopf herum und sah meinen belämmerten Gesichtsausdruck. »Bleib ruhig, mein Freund, Du hast ja noch nicht alles gesehen.«
Mit einer eleganten Pirouette wirbelte sie herum. Dann bückte sie sich aufreizend langsam, so dass ihre Möpse fast aus den Körbchen hüpften. Dabei zog sie erst den linken, dann den rechten Außenreißverschluß ihrer Trainingshose auf, die leise raschelnd zu Boden fiel.

Das erste, was ich sah, war ihr Slip. Sie trug ein zum BH passendes Teil, dessen Frontpartie kaum so groß war wie eine Zigarettenschachtel. Ich schlug die Beine übereinander, um mich nicht zu verraten. Rowena tat auch etwas mit ihren Beinen: Wie eine Ballerina stand sie plötzlich auf den Zehenspitzen und spannte so jeden Muskel ihres Unterkörpers an. Ihre Oberschenkel wölbten sich fast schon halbkreisförmig nach außen, an den Innenseite direkt unterhalb der Scham berührten sich die Beine. Die Frau stand immer noch auf den Zehenspitzen und trippelte jetzt im Kreis herum. »Siehst Du my calves? In der Mitte geteilt und wie ein umgekehrtes Herz, findest Du nicht?«

Ihre Waden waren in der Tat enorm rund und voll – live hatte ich so etwas noch nie gesehen. Bevor ich reagieren konnte, hörte ich wieder die rauchige Stimme mit dem lustigen Akzent: »Kommen wir zu meinem Po. Na?«

Ich konnte dazu gar nichts sagen. Da sie nur einen Tanga trug, konnte ich die ganze Pracht ohne Hülle genießen. So groß und rund und prall, beide Hälften rosig schimmernd und richtig schön fest. Rowena drehte sich wieder um: »My friend, letzte Lektion. Richtige Muskeln gibt es nur durch schwere Arbeit. Nur das macht sie stark und hart. Warte, ich zeig dir, was ich meine.«

Mit diesen Worten trat sie einen Schritt an mich heran, und beugte sich so vor, dass ich ihr Gesicht von der Seite sah. Dann beugte sie ihren Arm und winkelte ihn ab, so dass man den Liebling von jedem Muskelfreak sah – den Bizeps. Und was für einen! Kugelförmig, mit dem Einschnitt in der Mitte, hoch aufragend, rund, von einer großen, leicht bläulichen Ader überzogen. »Hier, fühl mal.«

Ich fasste zaghaft hin – um dann zurückzuzucken: »Mein Gott, das ist ja so hart wie Marmor!«

Dann fasste ich noch mal hin: So hart, ja, aber warm und pulsierend. Und als sie den Arm streckte und erneut beugte, spürte ich, wie der Muskel in meiner Hand unaufhaltsam in die Höhe zu wachsen schien.

Da Rowena so dicht vor mir stand, konnte ich sie auch riechen. Ihren Schweiß, der sich mit einem Hauch Parfüm mischte und dazu etwas von dem herrlichen Aroma aus ihrem Schritt - ich hatte das Gefühl, aus der Hose springen und sie augenblicklich vernaschen zu müssen. Unwillkürlich streckte ich meine Hände aus, um sie um die Taille zu fassen und zum mir zu ziehen. Aber die Engländerin ahnte wohl meine Gedanken. »Hey, my friend, langsam!«

Dabei ergriff sie meine Handgelenke, ganz sanft. Sie drückte meine Arme eng an meinen Körper und zog mich hoch, bis ich mit meinem Bauch fest an ihrem lag. In ihren stählernen Muskeln steckte eine solche Kraft, dass ich meine an den Leib gepressten Arme nicht mehr rühren konnte.

Sie drängte nun ganz langsam ihren muskulösen Oberschenkel in meinen Schritt. »Ah, ich wusste es. Du magst Frauen mit Muskeln, isn’t it?«

Ich nickte stumm.
Sie bewegte ihr Bein an meinem Ständer weiter auf und ab. »Nun, die Amerikaner nennen Typen wie Dich Schmoe. Du bist also ein Schmoe. Wahrscheinlich hast Du mit anderen Frauen nicht viel gehabt. Stimmt’s?«

Wieder nickte ich. Da warf sie ihren Kopf zurück und lachte. Sie ließ meine Handgelenke los, und nahm mich in ihre Arme: »Das ist heute ein Glückstag für Dich und mich. Ich mag nämlich Männer wie dich, keine blöden Muskelhelden, sondern solche, die auch noch was im Kopf haben und Adler und Marcuse kennen. Hey, nun küß mich schon. Aber bitte mit Zunge.«

Was ich auch tat.

Allerdings hatte ich immer noch die enorme Erektion. Und langsam begann das Glied zu schmerzen. Ich machte eine Bemerkung dazu, worauf Rowena mir mit einer Hand an die Stange griff, sie zart knetete und schallend lachte – Gott sei Dank drang aus den Lautsprechern immer noch laut Bach’sche Orgelmusik, so dass niemand es hörte. Sie sagte: »Komm, packen wir zusammen und gehen zu mir, dann kannst Du dich erleichtern. Körperlich wie geistig.«

Ich schlüpfte in meinen Trainingsanzug und zog gerade den Reißverschluss meiner Jacke zu, als die Tür zur Treppe aufging. Herein stiefelte einer von den Muskeltypen, die ich auf den Tod nicht leiden konnte – Haare voller Gel, buntes Trägerhemd, sonnenbankbraun und Goldkettchen um Hals und Handgelenk. Er kam gerade recht, um noch einen Blick auf Rowenas üppig gefüllten BH und ihre strammen Oberarme zu werfen, ehe das Sweatshirt alles verdeckte.

Mit einem Blick erfasste er die Situation. Dann tat er das, was sich selbst der größte Rüpel normalerweise bloß denkt, aber nicht sofort ausspricht: »He, Puppe, du wirst dich doch nicht mit diesem schwächlichen Würstchen einlassen. Dein geiler Body passt doch viel besser zu meinem!« Und dazu ließ er seine Brustmuskulatur spielen.

Ich bin zwar kein Rambo, aber sicher nicht feige und wollte gerade etwas Passendes loslassen. Aber ich kam nicht dazu. Wie der Blitz fuhr Rowena hoch, drückte ihm den Unterarm an die Gurgel und presste ihn an die Wand: »So, wir passen zusammen? Das wollen wir doch sehen.«

Sie ließ ihn abrupt los, streifte mit einer Bewegung wieder ihren Pullover ab und kniete sich hinter eine Drückerbank. Dann setzte sie ihren rechten Ellbogen auf dem Kunstlederbezug auf. »Come here, Buddy!«

Der Kerl grinste. »Ach, du willst Armdrücken? Kannst du haben!«
Er kniete sich ebenfalls hin, stützte seinen Arm auf und ergriff ihre Hand. Der Mann hatte enorme Kräfte, das sah man an seinen großen Muskeln. Und er strengte sich ungeheuer an, das zeigte die dicke Ader auf seiner Stirn. Aber er hatte keine Chance gegen meine Rowena.

Ihr Bizeps wölbte sich in die Höhe und zwang den Arm des Gegners langsam, aber unwiderstehlich herab. Sie ließ ihm keine Chance zum Luftholen und baute auch noch den anderen Arm auf: »Du willst doch sicher Revanche?«

Der Mann nickte mechanisch. Aber auch in seinem linken Arm steckte nicht genug Mumm, um dem englischen Mädel standzuhalten. Rowena erhob sich, nahm ihr Sweatshirt und meinte: »Sieht so aus, als würden wir doch nicht zueinander passen.«

Sie zog das Teil über, gab mir die Hand und sagte: »Gehen wir.«

Anderthalb Stunden später lag ich dann total entspannt mit Rowena in ihrer riesigen Badewanne und war endlich den Druck und die Schmerzen los, die in der Leibesmitte, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Und drei weitere Stunden später liefen auch Rowenas Fernseher und Computer wieder. Es gibt eben doch Dinge, die ein Mann einfach besser beherrscht als eine Frau.

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Auch hier gilt: © by mattmuscle

Donnerstag, 30. November 2006

Mein Logo für "Muskelmaedels"

Mein Logo.

Selbstgezeichnet und dann via Bildprogramm noch ein klein wenig gepimpt - für einen solchen PC-Laien wie mich ist das doch gar nicht so schlecht, wie ich völlig uneitel finde!

Eine schöne Frau mit starken Muckis ... damit werde ich ab nun hier alle meine Storys veredeln, sozusagen als mein Markenzeichen.

Zeigen Sie mir mal Ihren Bizeps, Frau Doktor?


Blond = nichts in der Birne, Muskeln = auch noch doof.

Tja, wenn ich ein weltverbesserischer + engstirniger Mensch mit sexuell-korrekten Ansichten wäre, dann könnte ich jetzt zu dem Urteil gelangen. Tue ich aber nicht, denn ich bin ja anders.

Also, heute sei mal diese Dame hier näher in Augenschein genommen.

Der Name: Dena Westerfield

Sie trainiert wohl schon von Kindesbeinen an, war schon immer sehr stark, schlug in der Schule die Jungs beim Absolvieren von Bauchaufzügen (neudeutsch: sit-up) und schaffte wohl schon als Teenie Kniebeugen mit je einer 45-Pfund-Hantel in jeder Hand. Da hätte ich gern zugeschaut - so etwas war ja immer mein Traum, wenn eine schicke Frau es den von Normalos wie mir nicht grad geliebten Kraftmeiern mal zeigt.

Aber sie hat nicht nur einen mit steinharten Muckis bestückten und auf mich äußerst erektiv wirkenden Body zum Niederknien, sondern auch noch einen


--- jetzt kommt es: ---

Doktortitel.

Jawohl. Sie ist eine ausgebildete und studierte Chiropraktikerin, in den USA geht das wohl auch mit Doktorgrad.

Mehr zu ihr gibts auf ihrer Homepage
http://www.denawesterfield.com

(Da habe ich auch das Bild stibitzt, ich hoffe, sie ist mir nicht böse.)

Donnerstag, 23. November 2006

Storys über Muskelmaedels – wie entsteht so was? Und warum?

Der oder die hat eventuell (hoffentlich) schon eine Geschichte von mir gelesen. Und vielleicht (wieder hoffentlich!) wollen die Leser auch wissen, wie so etwas zustandekommt? Ja, und überhaupt: warum? Also spiele ich ein bisschen «Schizo», wie man dem Folgenden entnehmen kann. Hier kommen Frage und Antwort (oder neudeutsch: FAQ) in einer revolutionären Variante – nämlich der Verfasser, der sich selbst interviewt. Das ist doch mal etwas ganz anderes, oder?



Sind deine Muskel-Fetisch-Storys real?
Nein --- leider, leider. Ich wollte, das wäre so! Das meiste davon ist Phantasie, wobei ich mich natürlich inspirieren lasse. Halt! Real ist das insoweit, dass ich auch natürlich diesen Fetisch habe. Ich finde Muskelmaedels erregend, erotisch und sexuell attraktiv. Und weil mir das zum einen gefällt, es mich aber zum anderen auch quält, ist insoweit schon real, was in einigen von meinen Storys los ist.


Woher nimmst du deine Inspirationen?Mal von Fotos, mal von Reportagen, mal von dem, was ich irgendwo gesehen habe oder von dem ich gehört habe. Einiges aus den Geschichten habe ich auch in anderer Form und weniger spektakulär erlebt. Das wird dann umgeformt, meistens total. Vieles basiert auch auf Wunschdenken, also ungefähr so: Jetzt ist mir das oder das passiert, es wäre aber toll, wenn’s statt dessen so oder so ausgegangen wäre. Unter dem Strich arbeite ich nicht anders, als jeder andere auch, der Geschichten schreibt. Man muss, gleichgültig wie, Material sammeln. Das ist ein dauernder Prozess.


Schreibst du also ausschließlich derart methodisch?Tja. Da ist noch die Sache mit dem Autor, der sich nicht traut. Will heißen: Ich kann in den Musclestorys Dinge ausleben, die ich im wirklichen Leben so nicht umsetzen kann. Aber ich nehme mal an, dass das etwas ist, das auch viele «richtige» und anerkannte Künstler umtreibt. Sublimierung, Psychohygiene, Komplexe, das spielt alles da mit hinein.




Wie bist du dazu gekommen?
Ganz ehrlich? Ich habe schon als Junge im stillen Kämmerchen über körperlich kraftvolle, überlegene Frauen fantasiert . Je älter ich wurde, desto konkreter wurde das. So stellte ich mir vor, wie es wohl wäre, wenn auch Frauen ausgeprägte, starke Muskeln hätten. Zuerst schien das absurd. Jeder «wusste», dass es das nicht gibt, außer bei sowjetischen Sportlerinnen, die bis obenhin voll mit Chemie waren und entsprechend aussahen. Gesichter wie mit der Axt geschnitzt. Bis dann Ende der Siebziger Jahre wie auf meinen Wunsch die Bodybuilderinnen kamen: Muskeln und feminines Äußeres im Einklang. Für die Damen waren Muckis nicht das nötige Übel auf dem Weg zum Erfolg, sondern Sinn und Zweck an sich. Sie waren stolz darauf. Das war Dammbruch Nr. 1. Ich weiß noch, wie ich per Zufall das erste Bild einer derartigen Muskeldame sah. Was da schlagartig in meinen unteren Regionen los war ...

Hast du dann sofort angefangen, darüber zu schreiben?
Oh, nein. Das dauerte noch mal sehr lange. Ich habe immer wieder mal ein paar Fetisch-Zeichnungen für mich angefertigt. Aber auf die Idee, darüber zu schreiben, bin ich erst in den Neunzigern gekommen. Da habe ich amerikanische Muscle-Storys gelesen, dann ein paar deutsche. Das führte zu Dammbruch Nr. 2. Soll ich noch mal ganz ehrlich? Da dachte ich: «Das probiere ich auch mal, denn das kann ich besser.
»
Wieso denkst du da, du kannst das so gut? Und woher nimmst du das Selbstvertrauen?Schreiben ist seit über zwanzig Jahren mein Beruf, damit befasst bin ich noch mal zehn Jahre länger. Das habe ich auf die harte Tour gelernt. Ich lebe davon. Wäre ich schlecht, wäre ich weg vom Fenster. So simpel ist das.

Kannst du jeden Tag schreiben?Nein. Nicht über dieses Thema, in anderen Fällen muss ich das, da zum Beruf gehörig. Bei unserem Thema dagegen lasse ich’s darauf ankommen, wie und wann mich die Muße küsst. Da passiert auch schon mal wochenlang nichts. Ich muss ja nicht davon leben. Das ist ein Steckenpferd. Aber auch dann muss man sich schon darauf konzentrieren. Einfach nur aus der Phantasie heraus runterschmieren --- das funktioniert nicht. Das Storyschreiben funktioniert nur mit Hingabe richtig. Und das ist jenseits aller Begeisterung fraglos ziemlich anstrengend.Wie würdest du deine Storys einteilen?Zum einen sind da die Geschichten, deren «Setting» (nicht die Geschichte!) ganz alltäglich ist. Der Reiz muss sich dann daraus ergeben, wie sich die Story entwickelt. Zum anderen können die Szenerien auch mal ausgefallen sein. Wie in einem Krimi-, Action- oder Abenteuerroman. Hochhausschluchten, Urwälder, Ozeaninseln, Wüsten, so etwas. Das zuletzt genannte – die Wüste – habe ich gerade in einer großen, Episodengeschichte als Background benutzt. Das werde ich mal demnächst veröffentlichen. Vielleicht.

Wieso spielen all deine Geschichten in der Gegenwart?
Tja, ich lebe im Hier und Jetzt. Das ist das, was ich am besten kenne. Das macht mir das Schreiben leichter. Außerdem ist das Thema Muckimaedels in der momentanen Ausprägung sicher ein Gegenwartsphänomen, auch wenn es früher schon Muskeldamen wie Sandwina, Luisita Leers oder Charmion gegeben hat. Aber, hmmmm, wie ich jetzt darüber nachdenke ...

Weißt du vorher schon, wie eine Geschichte ausgeht?Nein. Deshalb schreibe ich sie ja, dann erfahre ich das ... hui, ein Witz! Ernsthaft: meistens habe ich eine ungefähre Ahnung, sehe also ein ungefähres Bild im Kopf. Habe eine Stimmung. Stoße auf irgendwas. Auf die Art. Beim Schreiben merke ich dann aber, ob das taugt oder nicht.



Was für Geschichten mit Muskelmaedels magst du?
Sobald die Story originell ist und dazu noch etwas Humor aufweist, gefällt mir das meistens. Das Ganze kann ruhig leicht sado-maso sein. Ich mag es, wenn die Männer als Würstchen und die Frauen als dominante, selbstsichere Wesen auftreten. Diese Geschichte von Unter- und Überlegenheit. Sozusagen Rollenspiele auf dem Papier. Es geht mir daher auch immer um die Psychologie und darum, wie die Personen aufeinander reagieren (zumindest habe ich den Anspruch an mich selber).
Muss eine Geschichte bei dir immer gut ausgehen?Wie heißt es in einem alten Hollywood-Film? «Ich bin ein Junge vom Land, ich will ein happy end». Das ist aber nicht zwingend. Es darf auch mal frustrierend ausgehen – das hängt alles von der jeweiligen Ausgangslage ab. Natürlich geht’s immer auch Sex. Aber hallo. Um den notgeilen Typen, um Frauen, die scharf sind, das wissen und es gezielt einsetzen. Russ Meyer wents muscle, sozusagen. All das nicht ganz zu ernst gesehen. Ja und dann achte ich ein bisschen auf die Szenerie.Was magst du bei Musclestorys nicht?Völlig illusorische Beschreibungen von neunzig Zentimeter dicken Bizepsmuskeln und dazu Körpergrößen von zweifünfzig und mehr. Frauen, die Hochhäuser umschmeißen und wüten wie ein Taifun auf Beinen. Es gibt wahrscheinlich nur eine Renné Tonney mit ihren prächtigen Fünfzig-Zentimeter-Armen – und diese Lady muss man doch schon als Ausnahmeerscheinung ansehen, wenn auch inzwischen als eine weltberühmte. Da liegt für mich daher auch die wirkliche Obergrenze. Als Ausnahme sehe ich in dem Punkt der Übertreibung Zeichnungen und Comics, doch funktionieren Bildergeschichten ja ganz anders als Geschriebenes. Außerdem mag ich keine Extremgewalt, bei der Schädel bersten, Knochen brechen oder gar die Geschlechtsorgane zum Töten herhalten. Ebenso möchte ich nichts mit Ausscheidungen zu tun haben. Das ist meiner Meinung nach für eine Fetischstory zu viel. Doch das ist mein Geschmack. Und der ist nicht allein maßgebend.Was würdest du nie schreiben?Klare Sache: Wenn’s um Kinder geht, ist eindeutig Schluss. Da verstehe ich absolut keinen Spaß. Null Toleranz. Auch wenn Kinder untereinander oft kleine Monster sind, so ist ihre Unschuld von Erwachsenen zu wahren. Das gilt auch für Storys. Und meine Meinung zu den entsprechenden Tätern sieht so aus: Sie können nichts für ihren Trieb. Das kann aber die Gesellschaft als Ganzes auch nicht. Da ich gegen die Todesstrafe bin, kann es nur eine Lösung geben: Wer sich derart vergreift und womöglich Schlimmeres tut, gehört zum Schutz Unschuldiger weggeschlossen. Für immer. Punkt. Themenwechsel.Was hältst du selber von deinen Storys?Tja. Manche finde ich richtig gut. Manche sind purer Trash, doch das sind sie, weil ich das so will. Aus allgemeiner dramaturgischer Sicht stören sicher die expliziten Beschreibungen der Femalemusclebodys, da für den Handlungsverlauf als solches in der Breite und in der Redundanz nicht nötig. Da es aber um unser spezielles Interesse geht, halte ich die für unverzichtbar. Ey. Hier geht’s um Underground und Subkultur pur. Fetisch. For adults only.Hast du einen künstlerischen Anspruch?Bestimmt nicht. Die Geschichten sollen unterhalten und alle die Leute an- und erregen, die den gleichen Fetisch haben wie ich. Das steht im Vordergrund. Doch damit die Storys das optimal tun können, muss ich mir beim Verfassen schon Mühe geben. Und etwas geistiges Rüstzeug gehört auch ins Gepäck. «Gewollt und nicht gekonnt», das funktioniert auch da nicht.Wie gehst du vor? Quasi handwerklich?Ich versuche auf die Stimmigkeit der Details zu achten. Logischer Handlungsaufbau etcetera. All das, was man bei Kursen zum kreativen Schreiben als Rüstzeug mitbekommt. Rhythmus ist auch wichtig, dann sollte auch die Länge der Story als solches kein Problem bilden. (Oder wie der kluge, alte, bebrillte Herr mit der Glatze, der Zahnlücke und dem lustigen Akzent dazu mal beim «Literarischen Quartett» sagte: «Es gibt keinen guten Rrrroman mit mehrrr als drrreihunderrrt Seiten. Biiiitte, ich lasse mich gerrrrn eines anderrren belehrrren».) Natürlich achte ich auf die Sprache. Die muss nicht universitär sein, aber auch nicht auf dem Niveau eines Höhlenmenschen, sondern der jeweiligen Story angepasst. Und dann noch das: Lesen, Lesen, Lesen – und das so bewusst wie möglich.

Worin liegt das Rezept für eine funktionierende Story über Muskelmaedels?
Kann ich so nicht sagen. Will ich auch nicht. Es ist wie bei der «Poker World Series» – ein paar Tricks bleiben im Ärmel. Ich denke aber mal, dass ich sagen kann, was meiner Meinung nach nicht funktioniert, wenn es um eine gute, phantasievolle Fetischstory mit ein klein bisschen Niveau geht. Nämlich das: Allzeit bereiter, unglaublich bestückter Typ öffnet Tür. Endgeile, super scharf aussehende Frau steht davor, fängt unverzüglich an und dann geht es so weiter. Das gibt es nur bei «Metro Goldene Eier». Leider, leider. Das mag zwar viel Geld in die Kassen der Produzenten spülen. Es erfordert zweifelsohne auch viel Arbeit, das sollte man nicht unterschätzen. Ein Storygerüst in Form eines nachvollziehbaren Handlungsaufbaus ist meist nicht vorhanden, weil es da schlichtweg nicht nötig ist. Das heißt: Diese Filme, Fotostorys und so weiter sind genauso, wie sie es aus verkaufstechnischer Sicht sein müssen. Doch dramaturgisch sind sie primitiv. Und das sind dann noch die guten Sachen aus der Ecke.
Wirst du alle deine Storys hier veröffentlichen?Diejenigen, die ich im Lauf der letzten Jahre bereits an mehreren Stellen ins Web gestellt habe, sicher. Ich bin gerade dabei, sie mit Bildern und Zeichnungen aufzuwerten. Dann stehen sie hier mal gebündelt an einer Stelle. Ein paar Storys habe ich in der Hinterhand. Da bin ich mir selber noch unschlüssig, ob ich die nicht in anderer Form unter die Leute bringen soll.

Würdest du deine Storys als Buch publizieren?Sofort. Wenn’ s einen Verleger dafür gibt, why not? Dürfte zwar nicht die Auflage von «Harry Potter» erzielen, aber ein Zehntel davon tät mir ja auch schon ganz gut, oder? Momentan denke ich darüber nach, sie vielleicht auf CD zu veröffentlichen und gegen einen entsprechenden Obulus zu versenden.

Mittwoch, 22. November 2006

Gestern in Köln ---- Alina

Kennt ihr eigentlich dieses ganz gewisse Gefühl vor einer «muscle worship»-Session?

Wie es ist, wenn du dich -- nach zigfachem, zittrigem Anwählen und dann dem ebenso zigfachen, feigen Drücken der Stop-Taste am Handy -- dann endlich dazu aufgerafft hast, jetzt doch anzurufen.

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Alinas Superbizeps -- und dann erst dieser Wahnsinns-Popo!!!
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Wenn du dann mit Hämmerpuls ihre Stimme hörst, meist leise und bestimmt, und du daraufhin mit deinem Anliegen herausrückst. Woraufhin der Termin festgemacht wird.
Dann beginnt das Warten.

Da malst du dir aus, wie es wohl sein wird, dieses bestimmte Muskelmaedel zu treffen und mit ihr zu tun, worauf du dich mit ihr verständigt hast. Wenn du so ein Typ bist wie ich, bereitet dir das jedesmal nervöse Zustände, mit hohem Puls, schwitzenden Händen und eiskalten Füßen.

Alina Popa hatte ich schon zweimal getroffen. Und das erste Mal hatte ich dazu das hier geschrieben:


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So, Jungs, ich habe mir gestern das Vergnügen eines muscle worship bei Alina Popa aus Rumänien gegönnt. Ich hatte zuvor schon Bilder von ihr gesehen und wusste, dass sie zu den eher prall-voluminösen FBB gehört. Und als ich dann beim telefonischen Vorgespräch hörte, sie sei off season, erwartete ich eigentlich fast schon einen Body, dessen Muskeln unter der (mitunter auch sehr angenehmen) Fettschicht kaum mehr zu spüren sind. Aber seien wir ehrlich, bei einem Muscle Worship ist das nicht das, was der Mensch von einer FBB erwartet.

Tja, so kann sich der besagte Mensch irren: Als mich Alina in ihr Zimmer eingelassen hatte, schlug es mich fast von den Füßen: Vor mir stand eine gepflegte, sehr attraktive junge Frau in einem superkurzen, für ihre wuchtigen Formen fast schon zu knappen + daher genau richtigen Stretch-Mini, an den Füßen ein paar sexy Hochhacken-Riemchen-Schuhe, die sie fast auf meine Augenhöhe brachten + die gewaltigen Formen ihrer Beine erst so richtig hervorhoben. Ich sage nur: Dralle, stramme + klar konturierte Waden. Und 67 Zentimeter Oberschenkel! 67 Zentimeter – Wahnsinn!Auch weiter oben herum gab es erst mal reichlich zu sehen: Alina hat:- einen prächtigen, prallen + unverkennbar weiblichen Popo.- ein ausladendes Kreuz + extrem breite, volle + runde Schultern, auf die sie mit Recht sehr stolz ist. - Und erst ihre Arme! Unglaublich imposante 42 Zentimeter Bizeps, deutlich konturiert, eckig, klotzig und all das trotz off season.

Off Season – ja, das war sie. Weich, das war sie nicht, das hatte sie mir mit einem selbstsicheren Lachen zuvor schon gesagt: «Oh no, I am not soft, I am tough! You will feel it!» Und akkurat so war es denn auch. Als sie ihre Arme anspannte und mir zum Befühlen vorführte + sie dabei mehrfach an- und entspannte, konnte ich innerhalb kürzester Zeit den Pump fühlen + merkte unter meinen Fingern, wie sich die Konturen der harten, warmen Muskeln bei jeder Bewegung veränderten. Wenn sie die Faust ballte + abwinkelte + ihre Unterarme anspannte, dann ruckten die Muskeln daran nach oben, + es traten mit einem Mal reichlich Adern an den Unterarmen hervor – off season, so, so.

Ihr ganzer Körper war hart, wie ich bei einer ausgiebigen Ölmassage (dazu trug sie dann einen String + ein winziges Oberteil) nur allzu deutlich spüren konnte. Aber sie ist nicht nur hart, sondern auch stark. Sehr stark: Sie nahm mich auf ihre Arme + liftete mich wie nichts auf ihre breiten Schultern + drehte sich dann mehrfach im Kreis. Sie nahm mich vor der Brust in beide Arme + hob mich bestimmt einen Meter hoch. Auch packte sie mich auf ihren Rücken, um dann mit mir Kniebeugen zu machen, sozusagen als lebende Hantel. Sonderlich anstrengen tat sie das nicht, weil sie dabei lässig weiterredete + auch nicht im mindesten außer Atem geriet. Dabei bin ich alles andere als leicht. Ich wiege immerhin um die 90 Kilogramm.

Was mir zudem sehr gut gefiel, war ihre ganze, rundum feminine Art, die zusammen mit ihren Wahnsinns-Muckis eine unwiderstehliche Mischung bildet. Keine Spur von Vermännlichung. Alina hat eine blonde Kurzhaarfrisur, die ihr sehr gut steht, ist sehr freundlich und entspannt, zudem hat sie ein, wie ich finde, sehr hübsches Gesicht mit angenehm weiblichen + gesunden Konturen. Sie wirkt mit ihrer hellen, gesund rosafarbenen Haut alles andere als so ausgemergelt wie so viele BB (ungeachtet des Geschlechts), die immer so wirken, als ob sie gerade bei extremem Nahrungs- und Wassermangel die Sahara durchquert hätten.

Alina ist großzügig, was sich daran zeigte, dass sie mich die ganze Prozedur um bestimmt 20 Minuten überziehen ließ. Und sehr intelligent ist sie zudem auch noch, immerhin hat sie studiert. Ich kann nur sagen: Ich fands einfach rundum Spitzenklasse! Wenn Rumänien nur nicht so weit weg wäre ... Aber da war ja noch etwas: Alina kommt wohl wieder --- zur Fibo.Bis dahin freut sich der Unterzeichnete an dem Erlebten ...



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Alina ist mittlerweile weiter in den Westen gezogen und lebt nun dort, von wo Michelle Hunziker, DJ Bobo oder Oliver Neuville herkommen -- also in der schönen Schweiz.

Diesmal verabredeten wir uns für Köln. Geographisch recht praktisch, da einigermaßen nahe für mich, war die Fahrt durch die Innenstadt der alten «Colonia Claudia Ara Agrippinensium» ein kleines Chaos, weil rund um den Bahnhof alles aufgerissen ist und mein Navi in den ganzen Unterführungen natürlich jedesmal temporär ausfiel. Ich musste zwar mehrmals durch dieses Tohuwabohu von Baustellen, war aber immer noch zwei Stunden zu früh an. So parkte ich den Wagen und ging zum Hotel, um mich umzusehen, einen Kaffee zu nehmen und zu warten -- draußen goss es bei eisigem Wind in Strömen.

Doch wenige Schritte vor dem Hotel sah ich plötzlich eine blonde Frau, nach der sich einige Männerköpfe umdrehten. Nicht nur wegen ihres hübschen Kopfes sonderlich erstaunlich: Ihre engen, dunklen Hosen im Jeans-Schnitt konnten ihre enorm ausladenden Oberschenkel samt dem prächtigen, runden Popo nicht verbergen, ihre breiten Schultern füllten die weite Jacke völlig aus. Zudem schlenderte sie mit völliger Selbstsicherheit einher -- klar, das war sie.

Es war zu windig, um zu rufen, auch war ich im ersten Moment überrascht. Doch folgte ich kurzerhand ihr ins Hotel und traf sie in der Lobby.

Wir begrüßten uns. Sie gab mir ihre Hand -- habe ich schon gesagt, daß sie sehr weibliche, aber enorm kräftige Hände hat?

Dann zwei Stunden warten. Nach so einer Geduldsprobe weißt du, was damit gemeint ist, wenn es heißt: «Da wird der Hund ja in der Pfanne verrückt» ...

Bei der Session dann war es wie jedesmal klasse. Wieder konnte ich ihre schier wahnsinnigen Muckis befühlen -- allein diese schon in entspanntem Zustand apfelsinengroßen Bizeps, die beim Anspannen binnen kürzester Zeit noch weiter zu schwellen schienen. Schwellen tat auch etwas anderes.

Und wieder einmal spürte ich ihre ungeheure Kraft. (Nochmal zur Erinnerung: meinereiner wiegt je nach Verfassung zwischen fünfundachzig und neunzig Kilo, ist nicht gerade eine Supersportskanone, aber auch bestimmt kein Schlaffi)

Sie spannte die Arme vor dem Oberkörper leicht an. Ich versuchte, sie mal auseinanderzuziehen, mal zusammenzudrücken. Da rührte sich nichts, rien, nothing, niente. Dann probierten wir spaßeshalber (im Stehen, nicht am Tisch) mal kurz Armdrücken -- mein Handrücken war schneller unten, als du «Schmidts Katze» sagen kannst. Definitiv null Chance meinerseits: Richtige Kanonen waren früher aus Erz gegossen, und genauso kamen mir die ihren vor: Meine Finger konnten eine kleine Delle in die Haut drücken, aber nicht ins Fleisch darunter.

Diese Arme. Dicke Dinger, ja das sind, und doch trifft's das nur unzulänglich. Wenn Alina die anspannt, zeigen sich da jedesmal Bizeps-Muckis von einem anderen Stern. Die Trizeps passen perfekt dazu. Zumal sie keine eher schlanken, schmalen muscles hat, sondern runde und volle. Austrainiert wie bei ihr hast du dann richtig eckig-klotzige Muskeln vor Augen und in Händen.

Wenn du vor ihr kniest und bei einer Doppel-Bi-Pose von ihr nach oben schaust, dann wirken diese wuchtigen «Guns» noch unüberwindlicher, und du staunst und kommst dir klein und schwach vor und überlegst, was wäre, wenn dich diese Apparate in Kombination mit maliziöser Absicht seitens der Besitzerin ordentlich in die Mangel nähmen. Und sie lächelt auf dich herab ...

Alina war nicht so hart wie noch vor einigen Wochen, als sie einen Wettkampf bestritt. Ich habe Bilder davon gesehen. Das sah sie super definiert, breit und bei alldem extrem symmetrisch aus. Der Traum von jedem Fan richtig muskulöser Frauen. Doch trotz ihrer Off-Season-Verfassung waren die Muskeln unter der wie immer super gepflegten, ganz leicht gebräunten Haut so hart wie Fels und so straff wie ein Stahlseil; Alina war überall -- wo erlaubt -- sehr toll anzufassen.


Bei alldem ist Alina umwerfend sexy. Das kann man nicht anders sagen. Klar, wer Bilder von ihr gesehen hat, weiß, dass sie bestimmt nicht zu den Schreckschrauben der Nation (in dem Fall der rumänischen) gehört. Oh, nein, sicher nicht.


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<<<Alinas mächtiger Arm -- gibt es noch Fragen???
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Mit den blonden, mittlerweile etwas länger gewachsenen Haaren, dem regelmäßigen Gesicht und den schönen braunen Augen kokettiert sie gern -- Kußmund, pseudo-unschuldiger Blick, ein bißchen wie ein Pinup-Girl der Fünfziger Jahre oder wie Madonna früher, die ja auch bei ihrer Parodie auf das Image der dümmlichen Blondine faustdick Sex ausgestrahlt hat.

So, und dann ist Alina noch der Beleg dafür, dass zumindest ein alter Macho-Spruch nicht stimmt. Es geht um den hier: «Mein letzter Wille -- eine Frau mit Brille». Denn so, wie sie das Ding benutzt, macht es sie nur noch reizvoller.

Aus alldem ergibt sich jetzt diese Mischung: eine hochintelligente, fröhliche, dazu sehr sympathische Frau, die gespielt-naiv mit ihrem schönen Gesicht und ihren muskulösen Reizen kokettiert. Kurz: der Hammer!

Zumal sie sich viel Zeit nahm und für mich in mehreren scharfen Outfits posierte. Ich habe Fotos (die bekommt aber sie), ein paar davon darf ich hier zeigen. Viel Spaß damit.

Ach ja: Ich werde demnächst -- wenn es alles so geht, wie geplant -- ein Interview mit ihr haben und das Ergebnis dann hier einstellen.



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Montag, 20. November 2006

Heute gibt es eine neue Story: »Das starke und das schwache Geschlecht«

Text von Christa, E-Mail: Christa352@hotmail.com
Originaltitel: »Doubt an Amazon, and pay the price ...«
Übersetzt von mattmuscle

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Christas Vorbemerkung: »Das ist ein Auszug aus einer E-Mail an meinen Kerl. Der zieht mich oft damit auf, ich sei zerbrechlich und schwach. Er mag mich und weiß, dass ich das sicher nicht bin. Ich hoffe, es gefällt euch ...«

Anmerkung von mattmuscle: Ooooh ja ... das tut es! Und vielen Dank an Christa, die sich sehr über die Übersetzung gefreut hat! Der Text ist komplett übersetzt, nur der Name des »Opfers« wurde weggelassen --- es darf jeder seinen eigenen einsetzen ...

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Mein schwacher und zerbrechlicher Leib?? Oh, Freundchen, Junge ... ohhh. Komm doch mal her, Baby... Komm etwas näher und FÜHL mal genauer, wie schwach meine Arme hier sind. Aaaah, genau so. Spürst du diesen kleinen schwachen Arm sooooo eng um deinen Hals, Freundchen? Kannst du meinen Bizeps fühlen, so prall und rund, wenn ich meinen SCHWACHEN Arm für dich anspanne?

Das hast du doch eigentlich gewollt, nicht wahr? Du wolltest mal vorgeführt bekommen, was ein schwacher und zerbrechlicher Leib wie meiner mit einem Mann wie dir anstellen kann. Kannst du schon die Kraft spüren, die hier in meinen mädchenhaften Muskeln steckt? Merkst du schon den Druck von meinem Arm, jetzt, da ich ihn um deinen Nacken zusammenpresse und sich dadurch deine Pein verstärkt? Oh jaaaa, ich weiß, dass du das merkst. Ich kann spüren, dass du dich mir auslieferst. Diese meine schwachen, kleinen Arme machen sich nun daran, dich zu ZERBRECHEN, Baby. Sie werden deinen armseligen Leib ZERSTÖREN.

Fangen wir jetzt mal an mit deinem Nacken in diesem »Headlock«-Griff ... Oh ja, dein Kopf fühlt sich so richtig, so eng umschlossen an in meinen Armen. Siehst du, wie sich meine Muskeln hervorwölben ... fühlst du meine seidige, weiche Haut in deinem Gesicht, wenn ich dir tief in die Augen schaue und dich anlächele, während ich den Druck von meinem Ringergriff verstärke? Oh ... jaaaa, kannst du spüren, wie mein Atem schneller wird? Du bringst mich wirklich auf Touren, Kleiner, du machst mich ja so HEISS. Ich liebe es zu sehen, welche Macht mein schwacher und zerbrechlicher Leib über dich hat.

Mhmmm. Ich quetsche mal ein bisschen mehr ... fester, ganz, ganz fest. Meine kleinen Muckis sehen SOOO groß aus, Schätzchen, ist doch so? So groß und auch so stark... Ich lockere jetzt mal meinen Griff um deinen Nacken, mein Süßer ... so ist’s brav, ganz tief einatmen die frische Luft. Ach, was siehst du so niedlich aus, mein kleiner Lutscher, wie du so nach Luft schnappst. Meine Arme streicheln jetzt deine Schultern, während sie sich an deinem Körper nach unten bewegen, um dich am Rücken für einen hübsch engen »Bear hug«-Griff zu umklammern.

Mhmmmm, spürst du tief in deinem Ohr meine Zunge, wie sie leckt und wie ich an deinem Ohrläppchen knabbere? Mhmmmm. Meine schwachen Gliedmaßen sehen so prächtig aus, nicht wahr, Liebling? Denkst du nicht auch, dass sich meine mädchenhaften Muckis wirklich gut anfühlen? Ja … ich lasse dich ja meine Muskeln küssen ... du darfst sie auch lecken. Mhmmm ... Sehen sie nicht erstaunlich aus ... so unglaublich schön? Sie lechzen nach deiner Zunge. Ich weiß, dass du meine Muckis magst ... sie mögen dich auch.

Mein Leib gerät in Aufregung, wenn du ihn dennoch schwach und zerbrechlich nennst. Daher hält er es für nötig, dir genau zu zeigen, wie mächtig und muskulös und STARK er ist. Mein Body will fühlen, wie sich deine Knochen durch seine ungeheure Kraft in Staub verwandeln. Jetzt quetsche ich dich in meiner Umarmung ... in einer ganz engen ... drücke dich zusammen ... pulverisiere dich. Ohhhh ja. Drück deinen Körper enger an meinen ... JAAA, das ist besser. Lass mich dich an meiner steinharten Brust in winzige Teile zermalmen. Mhmmm, das fühlt sich toll an, mein Baby.

Oh, und meine zarten Beine? Komm und fühle diese zarten Beine ... siehst du, wie ich sie für dich anspanne? Nur mal die Zehen ausgestreckt, schon treten die Waden hervor ... Mhmm … sie spannen sich extra für dich, mein Kleiner. Werden nur für dich schön groß und pumpen sich auf, weil es dein kraftloser Körper ist, um den sie sich für eine Beinschere schlingen werden. Du bist es, mein Lutscherjunge, der nun gleich mitkriegt, wie zart meine Beine tatsächlich sind.

Ach, Baby, was hast du vor? Ich fühle ja, wie du dich wegdrückst, merke, wie dein Körper vor Angst zittert. Oder ist es Lust? Hahaha. Nur keine Angst, mein süßer Junge. Ich bin’s ja nur, Baby … nur ich mit meinem schwachen, zarten, mädchenhaften Körper. Solche Mädchenmuckis können dir noch nichts tun, oder mein Zuckerstück?

Was …? Was war das? Willst du, dass ich aufhöre? Nein. Ich glaube, das willst du nicht. Oder doch? Ich habe dir doch noch gar nicht gezeigt, was für wunderbare Dinge mein SCHWACHER und ZARTER Body mit dir anstellen kann, mein kleiner Süßer. Vorwärts jetzt … leg deine Hände auf meinen Popo. Ich spanne meine Gesäßmuskeln für dich an. Mach schon ... Bring mich nicht dazu, dass ich dich zwingen muss. Uiuiui ... kämpf nicht gegen mich an ... das willst du nicht wirklich tun, NICHT WAHR? Du weißt, dass deine schwächlichen kleinen Muskeln mir nichts entgegen setzen können. Ich SPANNE meine Arme einfach etwas fester um deinen Körper. Das wird dich dazu bringen, zu tun, was ich sage. Mhmmmm, nur ein bisschen strammer. Ohhhhh, ja ...

Spürst du schon meinen knallharten Popo, mein Kleiner? Richtig, knete ihn schön fest durch ... Oh ja ... fester jetzt. Deine kraftlosen Berührungen kitzeln ja kaum meine Haut, du Weichling. Da … schon viel besser. Mein Lutscher, ich bin so stolz auf meinen Prachthintern. Fühl mal, wie hart und glatt mein Arsch ist. Das ist richtig, streichele und bewundere jede Backe genau so. Und ich halte dich so eng und fest von meinem Body umschlungen ... so wie JETZT! Ahhhh, fühl nur, ich quetsche deine Brust im gleichen Rhythmus, in dem du streichelst. Schön L-A-N-G-S-A-M-E Pressbewegungen ... jetzt schneller. Ja … ja.

Oh, du fühlst dich so gut an in meinen Mädchenarmen. Es ist so gut zu spüren, wie deine Innereien durch meine Kraft zermalmt werden. Hältst du mich du immer nur noch für ein SCHWACHES und ZERBRECHLICHES Mädchen, Baby? Oder kapierst du langsam, was für eine starke, muskulöse, kraftvolle und gefühlvolle Frau ich bin? Mhmmmm. Gefällt es dir, wie sich mein Hintern anfühlt? Ohhh ja ...

Ich merke, dass du meinen Arsch LIEBST, weil dein kleiner Buben-Penis gegen mein Bein stupst, ist doch so, mein Süßer? Ohh, ja, mein kleines Sex-Spielzeug ... hmmm, du bist ja so hart. Da wäre noch das, was ich mit deinem kleinen Ständer anfangen soll. Lass mal sehen, was für ein Spiel mir jetzt für mein kleines Lustobjekt einfällt? Mhmmmm. Soll ich ... dir einen BLASEN ... oder dich ... POPPEN? Hahaha. Nein, beides nicht. Ich habe eine kleine Überraschung für deinen Penis, aber erst später, Baby.

Denn nur schon der Gedanke daran, deinen beklagenswerten Körper zwischen meinen ZARTEN Beinen zu haben, lässt meine Möse tropfen ... ich bin so feucht. Riechst du mein Aroma, großer Junge? Willst du meine Säfte kosten? Lutsch hier an meinem Finger. Ich schmecke gut, oder was? Ohhhh ja. Nun entspanne dich für einen Moment und sieh zu, wie meine Finger in meiner Vagina tanzen, du Schwächling.

Oho! Nur weil ich’s mir mit den Fingern selber mache, habe ich noch nicht gesagt, dass du mit deinem Ding zuschlagen kannst, oder habe ich das? HAB ICH DAS?? Oh, tut’s weh, wenn ich deinen Arm so verbiege? Ohhh, du siehst so niedlich aus, wenn du dein Gesicht voller Schmerzen so wie jetzt nach oben drehst. Ich will dich dennoch in größerem Leid sehen. Ich will dich in meinen Beinen gefangen sehen und hören, wie deine Rippen brechen, wenn ich dich in meinen muskulösen Schenkeln zermalme. Okay, ich muss mich nur mal auf diesem Tisch hier selber arrangieren. Ich spreize meine Beine jetzt. Kannst du meinen Nektar an den Schamlippen meiner Vagina glitzern sehen?

So, nimm jetzt meine Hände, so ist es brav. Komm zu mir, mein Baby. Und sieh, wie massiv meine Oberschenkel sind. 74 herrliche Zentimeter an harten weiblichen Muskeln! Sind meine Beine nicht schön? Wohl kaum ZERBRECHLICH, oder? Du willst doch nur spüren, wie du ganz eng in meinem Griff liegst?? Komm her, mein warmes Bübchen, OH JA ... JA ...Ohhhh du passt ganz hervorragend. Du bist wie gemacht für meine kleinen Mädchenschenkel. ...Oh, deine Taille fühlt sich so biegsam an zwischen meinen Beinen. Du bist sooooo weich und schwächlich.

Magst du meine Technik, Baby? Du magst die Art, in der meine Beine ganz überlegt deine Taille zermalmt. Lass mich dich jetzt vom Boden aufheben, so dass dein Körper meiner Kraft komplett ausgeliefert ist. Ohhhh, Baby … ja ... ganz langsam runter ... genau so. Dieses Geräusch von deinen brechenden Rippen macht mich unglaublich scharf ... mehr ... mehr, Schätzchen. Ohhh. Schau auf meinen Busen. Siehst du, wie meine Nippel abstehen und wie hart sie sind ... fast so hart wie dein Ding. Hör auf das Geräusch, Baby. Ja, das Geräusch deiner schnappenden Rippen, das ist wie Musik in meinen Ohren. Mhmmmm ... Noch etwas mehr Druck.

Ja! Das ist es. Oh, diese ZERBRECHLICHEN Beine von mir, die sind einfach zu viel! He, entspann dich ... jetzt kann ich spüren, wie dein Körper zittert ... Keine Sorge, ich kann dich halten, auch wenn du denkst, ich sei nur SCHWACH und ZERBRECHLICH. Du fühlst dich schwerelos zwischen meinen Beinen an. Da, lass mich deine Schultern unterstützen. Entspann dich. Ich hebe dich vom Boden hoch … Hochheben ... Zermalmen … Quetschen … Las mich erst mal mich selber hier zurück auf den Tisch legen, so dass ich dir tief in die Augen blicken und deine Furcht sehen kann ... ohhhhh ja ... das mag ich. Ein schwächlicher Junge wie du, zermalmt zwischen meinen überlegenen, erotischen, weiblichen Schenkeln. Mhmmmmm, das fühlt sich so gut an, Zuckerstück.

Warum machst du es dir nicht nett und gemütlich da unten auf dem Bo … äh... oooh ... ich glaube, selbst ich habe vergessen, wie STARK und KRAFTVOLL meine schwacher und zarter Körper ist ... hahahaha. Oh Liebling ... ich wollte sich nicht so hart wie gerade jetzt von so großer Höhe herunterfallen lassen. Ohhh, schau mal auf deinen verkratzten Körper ... du siehst wirklich aus wie ein klappriger, kleiner zerbrochener Mann.

Nein, verzieh dein Gesicht nicht so ... nicht weinen, du Weichling ... lass mich dafür sorgen, dass es dir etwas besser geht. Ich hab dir doch vorhin versprochen, ich habe eine hübsche Überraschung für mein Sex-Spielzeug ... und das ist es, was ich heute mit dir spielen will.

Siehst du meine wunderschönen Brüste ... meine fraulichen Hügel. Sind die nicht unglaublich? Ich besorge es dir mit meinen Möpsen, mein Kleiner. Ich werde meine Brustmuskeln um deinen Penis anspanne und dein Ding nur damit melken ... Hmmm, deine Eier sind so fest. Tut das weh, wenn ich sie so wie jetzt quetsche? Oooooh, du magst das, nicht wahr? Ich habe schon einen ziemlich starken Griff, ist doch so? Okay, fertig, Baby ... schließe deine Augen jetzt ... Ich spanne meine Brustmuckis an ... Ohhhh ja ... das ist schön.

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Mein kleiner Junge ist nun völlig überzeugt, dass SCHWACH und ZERBRECHLICH nicht die Begriffe sind, mit denen er mich in Zukunft beschreiben wird ...

Samstag, 18. November 2006

Wenn die Brüste schwellen ...



Glaubt man dem, was man so alles im Kreise der Bekannten zu hören bekommt, dann scheint Volkes Meinung in dem Punkt von wahrhaft unstrittiger Eindeutigkeit zu sein: "Silikonmöpse - pfui Teufel!"

Tja. Ah so. Hm, hm, hm.

Da müsste nur jemand mal für mich das Rätsel lösen, warum so viele Frauen (und nicht nur FBB) sich an dieser Körperpartie operieren lassen. Es ist das gleiche wie mit der -- um mal mit Manfred Krug zu reden -- "Blöd"-Zeitung : Angeblich liest sie außer den derzeit so gern bemühten Unterschichten niemand. Nur, dass am nächsten Tag auch der nicht zum Prekariat gehörende Rest der Nation weiß, was da drin steht.



Mir kann niemand erzählen, dass Frauen das bloß aus eigenem Interesse heraus tun. Finanzielle Gründe, heißt es gern, wobei immer auf die USA verwiesen wird. So, so. Dort ticken also demnach alle anders. Quatsch. Viel zu kompliziert. Es geht darum, zu gefallen. Die Frau dem Mann. Und fast alle Männern mögen nun einmal eine prall gefüllte Bluse. Sonst wäre Russ Meyer pleite gegangen ...


Der Punkt ist dabei der: Kein Mann von Welt will in diesen Zeiten mit ihren zum Teil in diktatorischer Manier geäußerten feministischen Doktrinen zugeben, dass er es sehr begrüßt, wenn eine Frau sich ihm derart gebaut präsentiert. Als Sexobjekt. Auch wenn das auf künstlichem Weg erzeugt ist. Die Wahrheit scheint so auszusehen: Dem Mann (ich meine jetzt diejenigen, denen das gefällt) ist es wurscht, wie es zustande gekommen ist. Hauptsache, es ist drall und rund und straff. Vielleicht sind die Amis in dem Punkt ja nur ehrlicher.

Nun gut. Wer sich über solche "Künstlichkeit" aufregt, dem sei entgegnet: Künstlich sind auch Haar-Extensions und transplantierte Haare, die Sonnenbräune per Solarium, Face-Liftings, gelaserte Augen, Jackettkronen und was weiß ich noch alles auch. Und darüber regt sich längst niemand mehr auf.

Und meine Meinung? Mir gefällt es nicht immer. Es gibt Frauen, bei denen sieht es klasse aus, bei anderen nicht - das gilt auch und gerade für unsere FBB. Bei manchen würde ich da sagen. Bloß nicht!!! Bei anderen ... Hm, tja. Also, i
ch bekenne: Wenn's bei einem Muckimaedel so toll aussieht wie bei dieser lieben Dame hier, dann finde ich das schlichtweg superscharf!


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Freitag, 17. November 2006

Sexy Muckimaedel von Anno dazumal


Frauen mit starken Muskeln gibt es nicht erst seit heute. Doch früher fand man sie meist in Kreisen von Zirkus- und Varietéleuten. Das gilt auch für die Amerikanerin Laverie Cooper, die von 1875 bis 1949 lebte und unter dem Pseudonym »Charmion« als Künstlerin in den damals sehr populären »Vaudeville«-Shows sowie als Trapezartistin arbeitete. Sie gilt als eine der Erfinderinnen des Striptease. Zudem war sie wohl extrem gut durchtrainiert und sehr stolz auf ihre Muskeln, wie mehrere Photographien aus der Zeit um 1900 beweisen. Dazu zählt auch diese hier. Das sind ja wohl prächtige Arme, oder?

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Zu Charmion erschien der folgende Text 3. September 1898 in "Pick-Me-Up", London. Der hat zwar nichts mit starken, sexy Bizeps zu tun, doch ist er in dem für die Zeit typischen, heute unnahmlichen Duktus geschrieben, den man(n) gern wählte, wenn es um Anzügliches ging. Daher sei er hier erstmals in (hoffentlich) korrekter und adäquater Übersetzung wiedergegeben:


»Als sie Nr. 10 gekündigt hatten, sah ich anhand des Programms, dass sich das auf »Charmion, the Sensational Trapeze Artiste« bezog. Ein Trapez und ein Netz wurden auf der Bühne errichtet, und wir saßen und warteten auf »Charmion«. Dann ging eine Dame, angetan mit gewöhnlicher Kleidung und mit ihrem geöffneten Schirm, zu den Kulissen hinüber und schaute sich um. Niemand schien zu wissen, um wen es sich da handeln könnte, und ich muß ehrlicherweise zugeben, dass ich in dem Moment annahm, es sei recht sorglos von der Varieté-Verwaltung, in dieser Weise nicht dazu berechtigte Personen bei geöffnetem Vorhang über die Bühne spazieren zu lassen. Die Dame blickte zu uns, dann zum Trapez, und dann stieg sie mit kühler Überlegung über eine Leiter ins Netz und schickte sich an, zu der Trapezstange hochzuklettern. Schon erwartete ich jemanden auf die Bühne eilen und die fremde Dame hinauswerfen zu sehen; aber ihr wurde gestattet, ihre absurden Versuche fortzusetzen, und das in einem Hut aus der Bond Street und einem dazu passenden Kleid.

Auf einmal beschlich die Dame eine Idee, und die führte sie aus, ehe ich Zeit zu einem Protest finden konnte. Sie streifte mit völliger Selbstverständlichkeit die obere Hälfte ihrer Bekleidung ab, in der Annahme, dass sie ohne diese besser schwingen könne. Doch als sie feststellte, dass noch ihre Röcke ihre Bewegungsfreiheit einengten, da blickte sie diese reumütig an, ehe ein Blick zur Galerie folgte, um festzustellen, ob irgendjemand zuschaute. Sogleich ging sie soweit ihre Hände hinter ihre Taille zu bringen und sie mit allerlei mysteriösen Taten wie Aufhaken oder Aufschnüren zu beschäftigen; und inmitten dieser Beschäftigung hielt sie inne und blickte um sich, als ob sie den Eindruck gewänne, ihr Handeln möge vielleicht ein klein wenig ordnungswidrig sein. Genau in dem Moment rief ein Herr auf der Galerie ermutigend aus: »Machen Sie weiter, stören Sie sich nicht an uns!« Und das setzte die Dame mit einem Schlag in Bewegung. Sie löste sozusagen ihre Vertäung, und als ihr Rock von ihr ab- und in das Netz unter ihr fiel, begann sie sich mit ihrer Korsage zu beschäftigen.

In diesem Augenblick erhob ich mich und teilte der Dame mit den Programmen mit, ich würde jetzt losgehen um den Impresario zu sprechen. Ich erzählte ihr, dass ich allein in London sei, und dass ich sehr anständig erzogen worden sei und nicht an solch eine Sache gewöhnt sei. In dem Moment kam allerdings das Korsett frei, und weil da nur eine Art weiße Bekleidung und eine Hose zum Loswerden übrig blieb, dachte ich, ich können nun genauso gut bleiben und die Show zu Ende ansehen, so dass ich hinter wüsste, von was ich da rede, wenn da hinterher die Rede einmal auf das Thema kommen sollte. Es zeigte sich, dass diese Lady Charmion selbst war, und sie hatte sich auf die fröhliche Idee verlegt, ihre gewandte Trapez-Vorführung mit einer Lektion in Sachen Garderobe zu ergänzen, zweifelsohne mit der wohltätigen Absicht, den anwesenden jungen Männern zu zeigen, was eine Dame trägt und wie sie es ablägt, wenn sie sich anschickt, ein Bad zu nehmen. Ich fühle mich verpflichtet zu sagen, dass ich einen Bekleidungsartikel vermisste, den Charmion an diesem Abend nicht abnahm. Ich gebe nicht vor, mich allzu gut damit auszukennen, verständlicherweise, doch ich diese Dinge in den Vorstädten auf den Wäscheleinen hängen sehen, und weiß, soweit ich es mitbekommen habe, dass sie mehr oder weniger grundlegende Elemente der weiblichen Garderobe darstellen.«

Dienstag, 14. November 2006

Muckis mal literarisch


Nummer 1:
»Sarah Harding war eine arme Stipendiats-Studentin an der University of Chicago gewesen, aber jetzt, mit 33, war sie Assistenzprofessorin in Princeton. Sie war schön, aber unabhängig, eine Rebellin, die ihren eigenen Weg ging. (...) Auf Fotos posierte Sarah gewöhnlich in Shorts und einem Khaki-Hemd und einem Fernglas um den Hals neben einem Landrover. Mit ihren kurzen dunklen Haaren und ihrem muskulösen Körper sah sie zugleich derb und ungeheuer attraktiv aus.«

Sarah Harding ist eine zwar akademische, aber ansonsten extrem physische Action-Heldin. Sie lebt völlig unabhängig, beugt sich keinem weiblichen Modediktat, gibt in keiner Gefahrenlage klein bei, ist sehr geistesgegenwärtig, entschlossen, kann klettern, Leute retten, Motorrad fahren ...

» ... und jetzt kommandierte ihn diese kleine, muskelbepackte Frau herum.«

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Nummer 2:
»Beth Halpen, die Zoologin des Teams, schien aus lauter Gegensätzen zu bestehen. Sie war sechsunddreißig, hochgewachsen und kantig, doch trotz ihrer scharfen Züge und ihres beinahe männlich wirkenden Körpers konnte man sie hübsch nennen. Seit Norman sie vor einigen Jahren zuletzt gesehen hatte, schien sie ihre männliche Seite noch stärker betont zu haben. Als Ergebnis ihrer Bemühungen – sie hob Gewichte und machte Langstreckenläufe – traten Venen und Muskeln an Hals und Unterarmen sichtbar hervor. Auch ihre in Short steckenden Beine waren muskulös. Ihr kurzes Haar war kaum länger als das eines Mannes.
Gleichzeitig aber trug sie Schmuck und Make-up und konnte sich in betörender Weise bewegen. Ihre Stimme war sanft, und sie hatte große feuchte Augen, vor allem dann, wenn sie über die Lebewesen sprach, mit denen sie sich bei ihrer Forschungsarbeit beschäftigte. Bei solchen Gelegenheiten wirkte sie fast mütterlich. Einer ihrer Kollegen an der Universität hatte sie als »muskelbepackte Mutter Natur« bezeichnet.«

Okay, keine Action-Heldin, da dies kein Action-Roman im üblichen Sinne ist. Aber die Beschreibung der Dame läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

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Nummer 3:
»Katherine Erickson – aschblond, blauäugig und sonnengebräunt – hing in fünfzehn Meter Höhe, das Gesicht nur Zentimeter von der beschädigten gotischen Decke der Kapelle von Castelgard entfernt. Sie hing rückwärts in einem Haltegeschirr und machte sich seelenruhig Notizen über den Zustand der Konstruktion knapp über ihr. (...) Sie war in Colorado aufgewachsen und eine begeisterte Kletterin.“

Auch Kate mutiert zur Action-Heldin, wenn auch nicht in einem derart selbständigen Maß wie Sarah Harding. Doch auch bei ihr bildet ihre körperliche Gewandtheit ein Plus. Das muss (darf?) sie dazu benutzen, um im Gebälk einer Burg herumzuklettern und sich eine Schar mordlustiger Kriegsgesellen vom Leib zu halten.

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Das erste Zitat stammt aus »The Lost World« (deutscher Titel: »Vergessene Welt«).
Das zweite Zitat stammt aus »Sphere« (deutsch: »Die Gedanken des Bösen«).
Das dritte Zitat stammt aus »Timeline – Eine Reise in die Mitte der Zeit«.

Alle drei Bücher hat US-Erfolgsautor Michael Crichton verfasst.
Und wenn man dann noch weiß, dass er von 1987 bis 2001 mit Anne-Marie Martin verheiratet war ...

Wer das ist? Sie spielte in der Comedy-Serie »Sledge Hammer!« von 1986 bis 1989 Dori Doreau, die Partnerin des Titelhelden, eines mit seiner Kanone fest verbandelten, die Welt in Schutt und Asche schießenden US-Polizisten. Und sie dürfte jedem Muskel-Fetischisten noch in schönster Erinnerung sein für ihre prächtigen, diamantförmigen, knallharten, sonnengebräunten Waden.

All das führt zu der zugegebenermaßen spekulativen, hier als Frage geäußerten Diagnose: Kann es sein, dass der gute Herr Crichton den gleichen Tick hat wie wir?