Dienstag, 29. Mai 2007

Supersize She --- ein paar Gedanken von mir

Gestern abend kam der bisher zumindest vom Hörensagen bekannte Film, der die Trainingsvorbereitungen der englischen FBB Joanna Thomas (von ihrer Homepage her auch als "Buff Barbie" bekannt) zeigt.

Es geht mir jetzt weniger darum festzuhalten, dass die Filmleute sich so wertneutral wie möglich mit dieser Welt befasst haben, dass sie sich ganz objektiv mit Miss Thomas' Sicht der Dinge beschäftigt haben, ohne gleich die Anti-Keule zu schwingen. Auch will ich jetzt nichts dazu sagen, dass das ganze Drumherum auf einen Außenstehenden schon arg absonderlich wirken kann -- es ist halt eine Welt für sich, mit allen Extremen, die eine solch außerordentliche Hingabe nun mal mit sich bringt.



Und kein Wort zu der Frage, welchen Anteil Steroide und andere Chemikalien haben - klar, einmal gespritzt, schon entwickelt man Muskeln wie die tolle Miss Thomas (oder kann wie gestochen auf dem Rad zwei Wochen lang die Pyrenäen rauf und runter rasen). Fragt sich nur, warum sie sich dann noch dermaßen ersichtlich in einem Maß schindet und sich dazu mit einer Nahrung ("Essen" oder gar "Mahl" wäre zu viel der Ehre) belohnt, die zu Zeiten der Sklaverei sicher den ein oder anderen Spartacus auf den Plan gerufen hätte. Doch dazu wollte ich ja eigentlich nichts sagen...

Worum es mir geht, ist dies: Viele FBB müssen sich fast schon semi-prostituieren, um ihren Sport durchführen zu können. Und es kam auch ganz klar herüber, dass Miss Thomas sich mit diesem Aspekt nur befasse, auf dass der zum Überleben in ihrer Welt nötige Rubel rolle. Und eigentlich sei ihr der ganze Sex-Aspekt ziemlich zuwider. Sie möchte als Sportlerin und für ihre extraordinäre Leistung wahrgenommen werden, und nicht bloß als Sexobjekt --- all das sagte sie jedenfalls. Meinte sie es aber auch?

All das ließ mich nachdenken. Fraglos ist da mehr dran als nur ein bißchen. Auch ich gehöre zu den Leuten, der auf FBB ganz genau aus diesem Grunde guckt, weil halt nun mal der Mix von Frau und starken Muckis unwiderstehlich wirkt und nicht, weil es mir um die intellektuelle Leistung geht. Ganz bestimmt gehöre also auch ich zu den Leuten, die Muskelmaedels wie Miss Thomas tatsächlich meist derart einseitig wahrgenommen haben. Und nach diesem Film weiß ich, dass bestimmte Leute auf FBB wohl wirken müssen wie das berühmte lästige Übel.

Soweit alles völlig verständlich --- aber jetzt werde ich mal ketzerisch. Erste Frage: Was ist denn bei all dem denn mit Typen wie mir mit meiner Sicht der Dinge? Bin ich denn wirklich so ein Schuft???

So sehr ich manchmal meinen Fetisch (geben wir's doch unumwunden zu) im stillen Kämmerlein und in der Anonymität des Web (gibt's das da???) genieße, so sehr leide ich oft genug darunter. Als Mensch im mittleren Alter, mit einem "standardmäßigen", bürgerlichen Freundeskreis und diversen zum Teil eher taffen Hobbys geht man eben bei der Familienfeier, der Büroparty oder dem Stammtisch nicht hin und erzählt etwas wie: "Menno, gestern war ich bei einer, die hatte Oberarmmuckis, so groß und hart wie Melonen, und dann kam sie in Stilettos, so daß man ihre Wahnsinns-Powerwaden erst so richtig sehen konnte --- ein Traum."

Mag sein, dass das ein paar tun. Die meisten tun es nicht offen, das bezeugen doch all die sorgsam gehüteten Alias-Namen der diesbezüglichen Internet-Szene. Folgerichtig lebt man seine Leidenschaft im Verborgenen aus und führt so eine Art Doppelleben.

Außerdem quält nicht gerade selten die Frage nach dem Sinn des eigenen Tuns, die Frage danach, inwieweit man denn nun ob seiner Obsession völlig verrückt geworden ist oder es zumindest zu werden droht. Eine Obsession, der man eigentlich gern abschwören würde, von der man aber - auch mangels ähnlich lust- und phantasievoller Alternativen - nicht lassen will. Oder kann. Will sagen: Ich habe mir diese "Leidenschaft" auch nicht ausgesucht. Wie viele habe ich auch dagegen angekämpft. Und bin dabei noch heilfroh, dass es "nur" so etwas ist und nichts anderes ...

Da eröffnet das Web nun beiden Seiten Möglichkeiten. Kaum eine FBB, die nicht irgendwann mit einer Homepage anfängt und alsbald einen Member-Bereich eröffnet und die so zumindest einen kleinen Teil ihrer Kosten wieder einfährt. Und kaum ein "Joe Shmoe" wie ich, der nicht das Web intensiv zum Glotzen und Staunen und wollüstigen Träumen nutzt.

Soweit dies.

Trotz der nur allzu verständlichen Aussage von Miss Thomas zu den Umständen ihres Gelderwerbs und den Begehrlichkeiten der Fans --- hier die zweite ketzerische Frage: Macht den Muskelmaedels das Begafftwerden, das Begehrtwerden, der sexuelle Touch ihres Tuns, das leichte Dominafeeling, die Überlegenheitsposen nicht doch Spaß? Zumindest heimlich und wenigstens ein bißchen? Alles nur des schnöden Broterwerbs wegen, alles nur Schauspiel, alles nur Pose? Wirklich?

Genau das habe ich die paar FBB gefragt, die ich bei Sessions getroffen habe. Ihre Antworten - falls ehrlich gegeben und nicht mir zu Gefallen nach dem Mund geredet - ließen mich eigentlich immer annehmen, dass auch sie ihre Freude daran haben. Natürlich verschwieg mir nicht eine, dass es da ums Geld geht, dass das der Hauptantrieb etwa für Muscle-Worship-Sessions sei. Aber eben nicht nur. Wie gesagt: Falls die Antworten ehrlich waren.

Dritte ketzerische Frage --- immer noch das Thema Sex: Wer geht wie weit und was läßt das für Schlüsse zu?

Ich habe mir seit meinem Eintritt ins Internet weiß der Allmächtige allein wieviele Homepages von Bodybuilderinnen und Muskelmaedels angeschaut und eine Unzahl von Bildern gebunkert (das ist einer der Aspekte, bei dem man sich fragt, wieviele Sparren man eigentlich lose hat) und mir alles in allem einen guten Überblick verschafft.

Auch dazu, welche Dame was anbietet.

To speak frankly + to make a long story short:
Fast alle Muskelmaedels bieten Fotos + Filme, von harmlos bis nicht mehr so harmlos.
Viel weniger offerieren "sessions", die meisten ganz klar mit der Aussage: Berühren ja, Ölen ja, lustiges Raufen ja, auch leicht frivole Spielchen ja - aber definitiv no sex. Absolutes Nein.

Noch sehr viel weniger gehen hier weiter.
Bieten sexuelle Handlungen "von --- bis".

Fangen wir mit "von" an:

Der gesamte Aufbau der sehr aufwendig mit Videos, Gif's und durchlaufenden Bildleisten aufgebauten Homepage von Miss Thomas und das da gepflegte Image drehen sich meiner Meinung und meiner Perzeption nach nur um Sex, um so eine Art Marylin Monroe mit Schultern, Bizeps und ausladendem Kreuz: "Joanna Thomas is ... Buff Barbie" heißt es da in mädchenhaftem Pink und Rosa oder "Barbie Doll Beauty, with enough muscle to kick your ass" und, ebenda: "Can you handle it? And what do you think she's gonna to to you?", auch gibt es die im Kontext durchaus anzügliche Frage, ob man mit ihr "flexen" wolle (ich gestehe, dass mich so etwas anmacht).

Auch von Miss Thomas gibt es Nackfotos in allen erdenklichen und auf den männlichen Betrachter durchaus sehr stimulierenden Posen. Auch bei ihr kann etwa der interessierte Kunde allerlei gebrauchte Dinge kaufen. Sagt jemand Höschen? Natürlich und fraglos nachweislich getragen und selbstverständlich luftdicht verpackt geliefert, um das Odeur der Dame und der relevanten Körperpartien möglichst ungefiltert und ungemindert zu bewahren ... Klick!

Dazu von mir KEIN heuchlerisches, abwertendes, moralinsaures Urteil, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Nur die Frage: Geht man so weit wirklich nur des Geldes wegen? Oder doch auch, weil man wenigstens ein klein bißchen Freude daran hat, die Kerle zu verführen und am langen Seil vorzuführen, weil frau es genießt, sie zu reizen und doch die Unerreichbare zu geben? Nein?


Ich ziehe dazu mein erstes Fazit: So etwas tut man NICHT nur wegen des Pekuniären. Da ist schon etwas Vergnügen dabei. Aber DAS offen zuzugeben, das können die meisten FBB nicht. Denn sie befürchten, dass das all ihre Bemühungen konterkariert, als ernsthafte, hingebungsvolle, sich für ihr Ideal, ihr Ziel aufopfernde Athletin anerkannt zu werden. Sie haben Angst davor, dass das als mehr oder minder halbweltbelastet hingestellt und damit noch weiter abgewertet wird, als es gesellschaftlich eh schon der Fall ist. Denken wir doch mal an die vor einigen Jahren im Raum stehende Anerkennung von Bodybuilding als olympische Sportart, an das gute Image, das man und frau etwa bei den world games erworben haben.

Um sich das nicht zu verscherzen (auch und vor allem im Familienkreis nicht), MUSS eine derart erwerbstätige FBB das Geld als alleinigen Grund ihres Tuns vorschieben, sonst wüchse der Druck "mit diesem Unsinn aufzuhören und ein normales Leben zu führen" ja noch weiter.

Dies dazu.

Kommen wir zum Geld und dem, was manche Hardcore FBB dafür tun muss.

Es bedarf keiner Frage, dass die Preisgelder im FBB-Feld eine Unverschämtheit sind angesichts dessen, was die vorn und oben platzierten Jungs so einfahren. Aber woran liegt das? Absicht? Wem nutzt denn das? Ich weiß direkt niemanden zu nennen. Das einzige, was mir einfällt, ist dies: Die Oberen in den Verbänden wollen das Frauen-Fitness-Ding. Das ist sexy, das ist Mainstream-fähig, das entspricht auch der gerade bei den Männern dieser Welt so oft gepflegten Macho-Attitüde.

Dagegen wirken Frauen mit Michelle-Maroldo- und Marja-Lehtonen-Armen auf die breite Masse der Leute immer noch wie ein Tritt in den Bauch, wie ein Angriff auf das übliche männliche wie weibliche Geschlechterverständnis. Das aber ist NICHT verkaufsträchtig, zumindest nicht in der Primetime und nicht bei der Masse. Also weg damit.

Wenn da nicht all die Frauen wären, die da störenderweise Supermuskeln für ihr Ding halten und die mit Fug und Recht auf gleiches Recht für Männlein wie Weiblein pochen und die sagen, dass kein zumeist von Männern geleiteter Verband das Recht habe, ihnen vorzuschreiben, was weiblich und was nicht weiblich sei. Das wiederum würde heutigentags für Aufruhr und Diskussionen und Widerstände sorgen, vielleicht sogar dafür, dass mancher Funktionär seinen Sessel räumen müßte.

Und genau deswegen können die Verbandsoberen die Hardcore-Muckis à la Renné Toney, Bev Francis oder eben auch Joanna Thomas nicht ins Abseits kicken. Sondern sie müssen sie dulden. In so einer Art Reservat, in einer dunklen Ecke. Man tut also soviel dafür, wie man muss, nicht mehr, nicht weniger.

Das war die eine These. Die andere ist die: Ist das mit den niedrigen Preisgeldern für Hochleistungbodybuilderinen nur etwas, das so ist, wie es ist, ohne dass es jemand bewußt so lenkt? Beispielsweise so wie in der Modelszene: Hier sind es die weiblichen Stars, die den großen Reibach machen, während die sich bestimmt nicht weniger quälenden Männer nur einen Bruchteil des Geldes verdienen.

Alles in allem wollte ich nur sagen: Eigentlich ist das Herumgeiere um das Thema "Frauen mit Muskeln als Objekt der Begierde" ein Treppenwitz. Denn man kann das eine nicht vom anderen trennen, weil es meiner Meinung nach eben untrennbar miteinander verknüpft ist -- ich behaupte, dass es eben gerade das sexuelle Interesse entsprechend gepolter Männer diesen Frauen erst ihre Art des Sports und ihre Art der extremen Körperentwicklung finanziell möglich macht. Das aber schmälert doch die Leistung etwa einer Joanna Thomas nicht im mindesten. Sie ist eine Ausnahmeathletin, sie hat eine enorme sexuelle Ausstrahlung und sie nutzt das eine für das andere und sie hat - so meine These - daran durchaus Spaß.

So what?

Und weil es in der Natur des Menschen liegt, alles extrem Körperbetonte auch und eben sexuell zu interpretieren, ist es NICHT verwerflich, dass der Sex UND die Leistung in dem Fall zusammengehen, sozusagen symbiotisch.

Alles andere ist schon ein klein wenig geheuchelt.

Es muss aber nicht alles wiederum ganz offen und freizügig sein, manches darf auch ruhig im Verborgenen ablaufen und wie verboten wirken --- das steigert ja auch den Reiz ...

Stellt sich mir zum Schluß noch die Frage: Miss Thomas hat gezeigt, mit welch außerordentlicher Energie, Zielstrebigkeit und Hingabe sie ihr großes Ziel gegen alle Widerstände verfolgt. Es würde mich mal interessieren, was herauskommt, wenn sie diese Eigenschaften in einem anderen Feld entwickelt. Und ganz neidisch wünsche ich mir, diese
Power (ich meine jetzt nicht die in diesem spektakulären Arm,

Female Body Building

sondern diejenige in dem hübschen blonden Kopf) auch mal zu haben --- da kann man nur eins äußern, und das ist: ganz viel Respekt!!!!

Mittwoch, 23. Mai 2007

Neue Story: Nicht Manns genug?


Du kniest vor ihr, mit nichts bekleidet außer einem glänzenden Herrenslip. Hoch ragt sie über dir auf, in ihrem superkurzen und hautengen Minirock. Er betont die mächtigen Formen ihres extrem athletischen Oberkörpers ebenso, wie die kniehohen Schnürstiefel mit den steilen Absätzen die prägnanten Waden und die ausladend mit Muskeln bepackten Oberschenkel unter steter Spannung halten. Schon bei der kleinsten Bewegung siehst du, wie es unter ihrer gebräunten und ölglänzenden Haut zuckt und arbeitet.

Du fühlst dich schwach und klein, siehst dich ihr ausgeliefert. So hat sie dir gerade in einigen kurzen Kraftvergleichen demonstriert, wie wenig du beispielsweise gegen ihre stahlstrangharten Arme mit den nervigen Händen ausrichten kannst. Allein diese Hände, deren eisern wirkender Griff dir bereits bei der Begrüßung ihre Unüberwindlichkeit gezeigt hat: Ein Druck, und du gingst mit einem von Erstaunen wie Schmerz geprägten Ausruf in die Knie. Sie aber stand da, lächelte maliziös auf dich herab und begann, deinen im Vergleich zu ihrem perfekt trainierten Body schwächlichen Körper lächerlich zu machen.

Und während sie einen ihrer muskulösen Arme mit den beeindruckenden Bizeps-Paketen anspannte, legte sie die Hand des anderen auf deinen Kopf und hielt dich am Boden: »Bleib, wo du hingehörst, du Wicht. Los, zieh alles aus. Bis auf den Slip. Ich will doch einmal sehen, wie sehr du mir unterlegen bist. Selbst kräftige Männer können sich mit mir nicht messen. Und jetzt erst du!«

Dann lacht sie. Du tust mit zitternden Händen, was sie sagt. Brille, Krawatte, Oberhemd, Schuhe, Bundfaltenhose. Alles ablegen.

Zum Schluss kniest du vor ihr.

Du schaust zu ihr hoch.
Siehst die breit gereckten Schultern, die in herrlichem Kontrast zu der schlanken, harten Taille und dem prallen Popo stehen.
Siehst, dass das Leder des Minirocks ganz genau bis zur ihrem Schritt reicht und keinen Millimeter weiter.
Siehst, wie die göttlichen Arme arbeiten, während sie scheinbar gedankenverloren ein paar typische Bodybuilding-Posen absolviert.
Siehst diese harten, eckigen und ungemein kraftvollen Muskeln unter ihrer glänzenden Haut und stellst dir vor, was du wohl ausrichten könntest, wenn sie es darauf anlegen würde...

Das macht dir Angst.
Dein Herz klopft.
Deine Füße werden zu Eis.
Dein Mund wird trocken.
Und dein Slip beginnt sich vorzuwölben.

Denn die ganze Situation macht dich scharf. Du fährst nämlich darauf ab, von einer derart starken Frau vorgeführt zu werden. Zumal sie breitbeinig dasteht, eine Hand lässig in die Hüfte gestützt, so dass sich der Trizeps anspannt und seine eckigen Konturen präsentiert. Gleichzeitig betont diese Position die dicke Ader auf dem gigantischen, hart und deutlich ausgeprägten Bizepshügel.

Während sie dich noch mit spöttischen Bemerkungen über deine Unterlegenheit und die Vorherrschaft der starken Frau bis in dein Innerstes demütigt, hältst du es nicht mehr aus und greifst zu dem einzigen Körperteil, dessen Härte es mit ihren Muskeln aufnehmen kann – zeitweilig zumindest.

Doch tust du nicht, was du gern tun willst. Oh, nein, das tust du nicht.

Denn plötzlich und unvermittelt:
Ein eiskalter Blick.
Ein stahlharter Griff.
Deine Handgelenke in ihren Händen, schraubstockgleich umklammert.
Wieder spürst du ihre unvergleichliche Kraft, der deinen um Lichtjahre überlegen.
Doch jetzt kommt noch etwas hinzu: Schmerz.
Intensiv genug, um das Gefühl deiner Machtlosigkeit noch mehr zu verstärken.

Dann dreht sie dich um.
Du kniest vor ihr, sie steht hinter dir.
All das erblickst du in dem riesigen Spiegel, dem ihr beide euch nun gegenüberseht.
Im direkten Vergleich eurer beiden Körper erkennst du noch deutlicher, wie wenig du ihr entgegen zu setzen hast. Allein schon deine dünnen Ärmchen gegen ihre Muskelpakete!

Deine Gedanken werden rabiat unterbrochen. Sie beschließt, dir deine Lage eindeutig klar zu machen – nach Anschauung und Theorie folgt die Praxis.

Zuerst musst du sie fühlen. Sie hält dir ihre Arme hin. Spannt sie ausgestreckt an, so dass die Muskeln hinten am Oberarm in einem Ruck hervorspringen. Deine Finger ertasten einen hufeisenförmigen Bereich, unglaublich hart und fest, nicht einzudrücken. Durch das Berühren erkennst du erst so richtig, wie wuchtig sie gebaut ist – vor allem, als sie ihre Arme dreht und sie hebt und anwinkelt und die Hände zu Fäusten ballt und mit aller Macht anspannt.

Wieder beginnen ihre Bizepshügel zu wachsen – immer höher wölben sie sich auf. Du legst die Hand darauf, aufgrund all deiner bisherigen Lebenserfahrung unterschwellig erwartend, dass das Fleisch unter Druck deiner Fingerkuppen mehr oder weniger nachgibt. Doch nichts da. Diese angespannten Muskeln sind so hart wie von samtig-öliger Haut überzogener Marmor! Und sie vibrieren ganz leicht unter der Anspannung. Unwillkürlich denkst du an Schiffstrossen ...

Du schluckst erneut.
Denn erst der Tastsinn bestätigt zweifelsfrei, was das Auge zwar schon wahrnahm, was aber deinen Skeptizismus nicht eliminieren konnte.
Sie sieht nicht nur gewaltig aus, sie ist es auch.
Das Berühren, Betasten, Befühlen ihrer kolossalen Arme – sie nennt ihre Bizeps bezeichnenderweise »meine zwei Kanonen« – lässt dich zu dem einzig logischen Schluss kommen. Nämlich den, dass in derart straffen, harten und festen Muskeln wahrscheinlich auch eine dazu passende Kraft stecken muss.

Eine Erkenntnis, die dir den Angstschweiß auf die Stirn treibt, die deine Finger zittern, dein Herz klopfen lässt. Entsetzt reißt du die Augen auf, deine Hand fährt in der typischen Geste des Erschrockenen zum Mund – was wäre, wenn ...

Die Antwort auf die unausgesprochene Frage folgt prompt.

Ehe du dich versiehst, hat sie wieder deine Hand gepackt, doch dieses Mal in jenem Griff, wie man ihn vom Armdrücken kennt. Es fehlt nur ein Tisch zum Aufstützen der Ellbogen.
Du weißt nicht, was das soll.
Sie sagt nichts dazu, lächelt nur verächtlich.
Sekundenlang steht ihr da.
Ihre Augen sind förmlich deinen verzahnt.
Sie hat schöne Augen. Fast schwarz.
Doch woran liegt es, dass dich die Schönheit ihrer Augen im Moment weniger beschäftigt als der Gedanke, du seiest das Kaninchen vor der Schlange?

Nach einer schier endlosen Zeit versuchst du, deine Hand zu lösen.
Nichts da.
Du erhöhst deinen Einsatz, beginnst zu ziehen.
Auch nichts.
Deine Hand bleibt, wo sie ist.
Nun bekommst du eine Art leichter Panik.
Du ziehst, drehst, drückst – das heißt, du versucht es.
Denn ihr Arm bleibt genau in der Ausgangsposition.
Und du bist gefangen!

Plötzlich hörst du sie sagen: »Ach, das ist jetzt langweilig!«
Sie beginnt zu gähnen, ihre freie Hand hebt sich zum Mund, wie es sich gehört.
Und gleichzeitig legt sie gemächlich ihre andere Hand um – mit der deinen dazwischen!

Dein Widerstand umfasst alles an Kraft, was du hast, aber es nutzt dir nichts. Sie drückt deine Hand ganz langsam nach unten, immer weiter, immer weiter, bis dein Körper der Bewegung folgen muss und du in den Knien einknickst.

Genau in dem Moment pressen sich noch einmal ihre stählernen Finger zu. So fest, dass du glaubst, deine Handknochen würden bersten. Laut schreist du auf. Sie dagegen schaut gar nicht hin, ihr Gesicht ist völlig entspannt. So, als hätte sie mit alldem nichts zu tun. Anstrengen muss sie sich jedenfalls nicht im mindesten.

Wieder bist du auf den Knien. Wieder siehst du sie über dir, den athletischen Rumpf in das schwarz glänzende, dünne Leder gehüllt, dessen Saum genau über dem Schritt dank der starken Spannung eine kerzengerade Linie bildet.

Über dem Schritt ...
Du siehst hin.
Erkennst das schwarzfarbene Stückchen Stoff, das bedeckt, was dich interessiert.
Und dein Slip verrät dieses Interesse nur allzu deutlich.

Ob es daran liegt, was nun folgt – wer weiß? Mit einem Mal fühlst du dich von ihr gepackt. Du erkennst verblüfft, dass deine Füße den Boden verlassen haben. Glaubst im ersten Moment zu fallen. Deine Arme rudern hilflos in der Luft. Einen Sekundenbruchteil später drehst du dich – das Gefühl zu fallen wächst. Doch ihr Griff ist sicher. Sie dreht dich einfach, bis du auf ihren Schultern liegst. Quer. Wie eine Hantelstange bei der Kniebeuge.

Während du noch dabei bist, dein Erstaunen zu meistern, setzt sie zum nächsten Schritt an.
Sie hebt dich hoch.
Einfach so.
Stemmt dich, als wärst du ein kleiner Koffer, der mal eben ins Gepäcknetz soll.
Senkt dich ab, bis du ihren Kopf berührst.
Drückt dich wieder hoch.
Senkt dich ab.
Hoch.
Hinab.
Hoch.
Hinab.

Nackendrücken mit lebendem Gewicht. Und du bist die Hantel!

Dann ist es ihr genug.
Sie wirft dich zu Boden.
Einen Moment lang plagt dich die Vision, dass all deine Extremitäten bersten, du siehst dich in einer Art blitzartig ablaufendem, geistigem Zeitraffer im Krankenhaus, wo man dich von Kopf bis Fuß eingipst ...

So hart ist die Landung nicht – ein dicker Flokati-Teppich dämpft den Aufprall. Doch ehe du deine Knochen sortieren kannst, ist sie über dir. Du spürst, wie sich plötzlich an deinen beiden Ohren von hinten her warme Haut vorbeibewegt. Und erkennst mit einem Mal, dass dein Kopf zwischen ihren Oberschenkeln steckt. Oberschenkel, die sich durch Worte wie »stämmig« oder »massiv« nur unzureichend beschreiben lassen. Denn sie sind das zweifelsohne – aber sie sind auch extrem gut ausgeprägt. Jeden Muskel kann man sehen, wenn sich ihre Beine bewegen, jeden Muskel unter der dünn wie Pergament wirkenden Haut, die zudem noch ein Geflecht feiner Adern durchzieht, was den Eindruck von Kraft nur noch erhöht.

Kraft.
Oh, oh, oh. Was für eine Kraft!
Die Überlegenheit dieser weiblicher Muskeln!
Unbesiegbar, unüberwindlich, unermesslich.
Langsam, aber unbarmherzig drücken sich ihre Oberschenkel zusammen.
Und du erkennst, was der Begriff »in der Klemme« tatsächlich bedeutet.
Der Druck wächst und wächst, bis es in deinen Ohren zu rauschen beginnt.
Du wedelst mit den Armen, bis ihre Hände zupacken und deine Extremitäten arretieren.

Schließlich löst sich der Druck.
Sie steht auf.
Erleichtert atmest du durch --- doch nur eine Sekunde, dann folgt das nächste Ungemach.

Sie beugt ihre Beine in einer Haltung wie ein Reiter auf dem Pferd.
Doch geht sie nicht nur in die Hocke, sondern immer tiefer.
Sie setzt sich auf dein Gesicht.
Auf dein Gesicht.
Setzt sich darauf.
Ihre Schenkelinnenseiten, ihr wundervoll straffer, draller Popo und auch das dazwischen landen auf deiner Nase und deinem Mund, quetschen all das ein bisschen zusammen.
Doch es tut nicht weh.
Du denkst an eine weiche, warme Höhle!
Irgendwie angenehm. Sehr angenehm!
Dann fällt dir etwas ein.
Du versuchst, deine Zunge auszustrecken, um ...

Doch dann musst du atmen.
Brauchst Luft. Dringend.
Du hörst deine Atemstöße überlaut.
Luft! Luft!
Doch bekommst du natürlich keine.
Wieder rauscht es in deinen Ohren.
Wieder befällt dich Panik, aber dieses Mal viel mehr als noch kurz zuvor.

Dann, als du regenbogenfarbene Sterne zu sehen beginnst, verlagert sich ihr Sitz. Du kannst mit einem Mal etwas Luft einatmen. Luft, gewürzt durch den Duft nach leichtem Moschusöl und nach ihr.

Du verdeutlichst dir die Lage:
Du liegst unter ihr wie angekettet.
Ihre lederbekleideten Unterschenkel pressen deine Arme lang an deinen Körper.
Du liegst da wie in einem festen Behältnis, kannst deinen Oberkörper nicht rühren.
Keine Chance, dich zu befreien.
Keine Chance gegen ihre prachtvollen Muskeln, gegen ihre verschwenderisch-strotzende Kraft.
Dazu eine Angst, die in nicht messbarem Ausmaß wächst.
Doch das ist dir gleichgültig. Denn da ist eine Begierde, wie du sie noch nie gekannt hast – es kommt dir vor, als müsse der Stoff deines Slips jede Sekunde unter dieser Belastung nachgeben und in vielen Fetzen wegfliegen ...

Doch soweit kommt es erst einmal nicht.
Aus ihrer Position heraus kann sie gar nicht anders, als das zu sehen.
Und sie handelt.
Denn du spürst plötzlich, wie sich eine warme, starke Hand in den Slip schiebt.
Du zuckst.
Die Hand packt zu. Fest. Fester.
Du zuckst erneut.
Du stöhnst.
Du windest dich unter ihrem harten Griff.
Du darfst nicht, weil sie dich nicht lässt.
Du windest dich, weil dir nichts wichtiger scheint als Erleichterung.
Doch ihre Hand, stark und kundig, verlängert deine Qual immer weiter.
Und du genießt es.

Du hörst, wie ihre rauchige Stimme lacht: »Na, du Wicht? Du schwitzt, du grunzt, du strampelst – und du verlierst. Wie alle Männer. Oder willst du noch eine Chance? Na?«

Ich weiß nicht, was auf mich zukommt.
Sekundenlang liege ich starr!
Geht es weiter wie zuvor. Oder kommt etwas Neues?
Kommt das, was ich immer wollte – zuerst willenlos einer überlegenen Frau ausgeliefert zu sein, die dann mit mir ...
Kommt also das Maximum der Lust? Oder doch der Qual?
Das Paradies? Die Hölle?
Schwarz oder weiß??
Ein kraftvoller Druck ihre Hand beendet meinen Gedankenflug.
Ich höre, wie ich unter ihrem Popo ein »Ja!« hervorkrächze.
Und bekomme die Antwort: »Na, wenigstens in einem Punkt scheinst du ja Manns genug zu sein für mich!«

Mittwoch, 2. Mai 2007

Eine Miss in Essen


mattmuscle from muskelmaedels proudly presents eine echte Miss Olympia. Das beschreibt Iris Kyle aber nur unter anderem, das ist einer von vielen Titeln. Diesen gewann sie 2004 in der Klasse Schwergewicht und Gesamtwertung. Und im letzten Jahr gab es noch den Gesamtsieg bei der 2006 IFBB Ms. International.

Das Foto stammt von der FIBO in Essen (womit ich wieder bei meiner Bilderserie anknüpfe, ich war ein paar Tage in einer computerfreien Zone).
Wer die nette, dunkelhäutige Amerikanerin mit den schönen braunen Augen auf Fotos sieht, hält sie ohne sonstigen Größenvergleich für unglaublich wuchtig und stark. Fraglos trifft das auch auf das im Bundesstaat Michigan geborene Muskelmaedel zu, freilich verpackt in etwas, das ausgesprochen zierlich und feminin daherkommt. Wenn Iris Kyle normale, lose fallende Kleidung trägt, dürfte kaum jemand auf den ersten Blick ihre Profession erraten. Aber --- ui! ---wenn sie dann ablegt ...

Umwerfend war ihre Symmetrie, die war an dem Tag meiner Meinung nach nicht zu toppen. Ach ja, es sei nicht vergessen: ihre Homepage gibt es hier

Dienstag, 24. April 2007

FIBO-Lady: Sexy Muckis mit Stil

Und heute lenke ich das Augenmerk des geschätzten Lesers einmal auf besondere modische Accessoires, die es auch auf der FIBO zu sehen gab - in dem Fall den kühn geformten Cowboy-Hut aus mehr oder weniger echtem und wahrscheinlich auch mehr oder weniger selbst erlegter afrikanischer Raubkatze. Ich bin mir absolut sicher, daß die Leser dieser Seite genau wie ich auch für nichts anderes Augen haben werden ...

Sonntag, 22. April 2007

Schweres Eisen, starkes Mädel ...


Mögt ihr es auch, wenn sich die Mädels so richtig schick und sexy herrichten? Ja? Ich auch! Und manchen Damen gelingt da so richtig toll, wie die anbei zur Begutachtung mitgelieferten Fotos zeigen.

Tja, und wenn ihr ganz lieb bittet, dann erzähle ich euch auch, was ich in der großen Stadt auf der Messe mit all den Muskelmaedels gesehen und erlebt habe. Ja, und dann erfahrt ihr auch, was eine Hantel von 70 Kilo damit zu tun hat. Damit ihr euch auch vorstellen könnt, wie viel Eisen das ist, gibt es Bildgruppe Nummer zwei (denkt euch noch Verschlüsse hinzu, dann sind's wirklich 70 Kilo).

Die drei Fotos zeigen - der ein oder andere wird's erraten haben - die wie immer sensationelle Alina Popa. Die Fotos habe ich gemacht (und behalte mir auch die Rechte vor). Die anderen Aufnahmen (ungefähr 500!) bekommt Alina. Die kann man dann demnächst wohl bei ihr auf der Homepage begutachten.

Okay, und das Rätsel sei auch gelöst: Wie ich am eigenen Leib gespürt habe, ist Alina zumindest aus meiner (nicht gerade schwächlichen Sicht) beim Kräftevergleich und Ringen unüberwindlich. Befragt, wie stark sie sei und mit welchen Gewichte sie so arbeite, kam die Antwort, dass sie derzeit beim Absolvieren der als Preacher-Curls bekannten Bizeps-Übung an der "Scott-Bank" mit eben dem besagtem Gewicht hantiere.

Nun, da war ich erst mal völlig platt!

70 Kilogramm beim sitzenden Bizeps-Curl!

Also habe ich die SZ-Stange zuhause heute mal entsprechend bestückt (das waren fast alle Scheiben, die ich habe).

Ergebnis: Heben konnte ich das Teil. Mehr aber auch nicht!!!

Freitag, 20. April 2007

Heute fällt mir nichts ein...



... gibt's halt ein Bild. Das hier. Schon etwas älter. Zeigt Christa Bauch in einer atemberaubend-fantastischen Verfassung. Ich will nicht näher ausführen, was das Bild allein schon beim Betrachten bei mir, äh, ausrichtet!

(Ja. Den Hintergrund habe ich etwas "gepimpt".)

Die Homepage dieser Klasse-Frau gibt's, wenn ihr genau jetzt klickt

Viel Spaß!

Dienstag, 17. April 2007

Neuer Member-Bereich bei Tigerlizzy



Leute, der ein oder weiß wohl es schon. Den anderen aber sei gesagt: Die tolle Lizzy Bierschneider hat nun ihre Seite um einen Member-Bereich erweitert. Damit sei ihr toi,toi,toi gewünscht. Und für alle, die's interessiert, was der blonde Muskeltraum da so alles zu offerieren hat - man findet ihre Homepage bekanntlich hier

Samstag, 14. April 2007

Mal was ganz anderes: BB und Politik

Politiker - die Leute, die sich sich mit öffentlichen Anliegen befassen, in Parteien organisiert sind, das Volk vertreten und auch unser Land regieren. Viele tun das ordentlich und redlich, doch haben so manche Nummern dazu geführt, dass beim Bürger zusehends das Vertrauen in diese Kategorie von Leuten schwindet.

Machtgier, Selbstherrlichkeit, Korruption, Selbstbedienungsmentalität sind die Schlagworte.

Und vor allem scheint das den homo sapiens politicus dann zu befallen, wenn er nach Brüssel "abkommandiert" wird und da mal endlich so richtig in die Vollen langen kann. (Dort lagert man übrigens auch Leute zwischen, die zuhause mal ein paar Jahre nicht mehr präsentabel sind).

Die neueste Nummer betrifft das Fitness-Studio des EU-Parlaments. Der soll , so ein Artikel vor ein paar Tagen in der Tageszeitung "Die Welt", renoviert werden. Und zwar für die Kleinigkeit - jetzt kommt's - von 4,2 Millionen Euro. Das zuständige Gremium beschloß in zahlenmäßig kleiner Runde, das Gym um bloß 83 qm auf 2700 qm zu erweitern, neue Umkleiden (-"kabine" wäre hier wohl das falsche Wort), Ruheecken für die Saunagäste und einen - so der Korrespondent von "Die Welt" - "unbedingt erforderlichen Stretching-Bereich" einzurichten, außerdem soll der Kosmetikteil ausgebaut und noch ein paar andere Kleinigkeiten installiert werden.

Wie gesagt: 4,2 Millionen Tacken.
Ursprünglich waren mal runde zwo Mille veranschlagt.

Klar, daß die Initiatoren des ganzen Dings auch schon wissen, wie das finanziert werden soll: Der Franzmann Gérard Onesta, Vizepräsident des Parlaments, will das so regeln, daß nachher der private Betreiber der Anlage dafür blecht.

"Milchmädchenrechnung", heißt es seitens anderer Politiker, wie des CSUlers Markus Ferber. Sie vermuten, daß die Benutzerzahlen hochgerechnet und der ganze Laden so künstlich in die schwarzen Zahlen manövriert wird --- und dass realiter der Steuerzahler (mit anderen Worten: du, lieber Leser, und auch ich) für diese gigantische Ausgabe zahlen sollen.

Gerechtfertigt wird der enorme Aufwand damit, indem man auf die angeblich um 133% gestiegene Frequentierung des derzeitigen Fitnessraums und auf den Nutzen für die Gesundheit und die damit einhergehenden Ersparnisse für die Krankenkassen verweist. Ah ja. Die brauchen dafür ein Nobelgym. Als ob es den Herren und Damen im EP nicht möglich wäre, wie jeder andere auch einfach mal eine Runde zu walken oder zu joggen, wenn's denn zeitlich für nichts anderes reicht.

Zumal es ja - das ist die nächste Pikanterie - fünf (!) private Fitnessanlagen in Fußmarschnähe gibt. Da würde es sich natürlich echt prima machen, wenn das EP-Gym nun - wie vorgeschlagen - für die Allgemeinheit geöffnet würde. Es steht die Zahl von 40000 möglichen Kunden im Raum. Mal abgesehen von der Geschäftsschädigung -- wie geht so was eigentlich aus sicherheitsrelevanter Sicht? Checken die Polizisten Brüssels oder die Leibwächter der Politiker dann jeden zivilen Kunden, der da seinen Body stählen will, daraufhin ab, ob er auch nur das oder nicht gar Übleres im Sinn beziehungsweise in der Jacken-, Hosen- oder Sporttasche hat?

Zumal - noch eine Pikanterie - der Herr MEP Onesta im Privatberuf Architekt ist. Und jetzt rate man einmal, wer da sein Fachwissen in die Planungen zu dem EU-Gym eingebracht hat
---???---!!!: -- Bingo, sehr richtig erkannt!

Also, mir bleibt angesichts dessen einfach nur die Spucke weg!!!

Sonntag, 8. April 2007

Seit wann gibt's eigentlich Muskelmaedels?

Nein, nein -- nicht, dass ihr denkt, es geht jetzt um diese Seite hier (die gibt es seit 2006). Es geht natürlich um die echten Muskelmaedels, diejenigen aus Fleisch und Blut.

Wie lange also? Nun, kurzfristig gesehen, reicht der Trend retour bis zum Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Da machten auf einmal Bodybuilding-Wettbewerbe von Frauen mit muskulösen Körpern von sich reden; irgendwann gab es denn auch mal im Wochenmagazin "Stern" einen Bericht dazu.

Geschäftstüchtige Männer wie Ben Weider erkannten den Trend und machten ihn über ihre Magazine, mit eigenen Wettbewerben und auch jeder Menge lancierter Publicity (positiver wie negativer) bekannt. Doch die eigentlichen Fans lasen vor allem die Szene-Zeitschriften wie Steve Wennerstorms "Female Physique World", wo sich echte Enthusiasten um die neue Welt der FBB bemühten.

Und Patsy Chapman, Lynn Conkwright, Kris Alexander, "Pillow", Deborah Diana, Georgia Miller-Fudge, Gladys Portugues (Ehefrau von Jean-Claude van Damme) hießen einige der Pionierinnen, an die sich heute nur noch so alte Knacker wie ich mich erinnern. Einige davon wurden kurz ziemlich bekannt, die erste davon war fraglos Lisa Lyon. Die wurde in der Schickeria und Intelligenzia herumgereicht, schrieb ein Buch, spielte in einigen Filmen Nebenrollen, war mit dem französischen Sänger Bernard Lavilliers liiert -- und verschwand Mitte der 1980er wieder in der Versenkung. (Leider, denn das war eine echt scharfe Dame!)

Der erste richtige Star der FBB-Szene war fraglos Rachel McLish. Die schwarzhaarige Texanerin mit dem prächtigen Indianerinnen-Gesicht, dem tollen Lachen und dem schlanken, mäßig-muskulösen, aber sehr anziehenden Körper ebnete allen anderen Bodybuilderinnen nolens-volens den Weg. Denn sie verband das weithin geforderte Ideal von Muckis und Feminität und machte es somit statthaft, daß Frauen ihre Muskulatur zusehends austrainierten.
Anderen war das mit gesellschaftlich-opportunen Standards hingegen komplett schnurz. Kay Baxter, Bev Francis, Tommie Moreau oder Laura Combes (nur einige von vielen) wollten nur eins: Muskeln und die möglichst groß, hart und symmetrisch.

Aber: Waren das die ersten?

Antwort: Nein.

Frauen mit Muskeln gab es zu allten Zeiten. Aber es gab KEINE Bodybuilderinnen im modernen Sinn, weil dazu die ernährungsmäßigen Gegebenheiten fehlten. Das ist übrigens bei den Männern NICHT anders. Ein Bodybuilding-Pionier wie "Der Große Sandow" (in Wirklichkeit kaum größer als Kylie Minogue) war zwar extrem symmetrisch, muskulös und recht gut definiert, würde aber heute in einem Fitness-Studio nicht sonderlich auffallen. Kein Wunder: Das heute übliche Maß an Masse gekoppelt mit Definition hatte er einfach nicht.

Körperlich starke Frauen gab es also, nur waren sie meist nicht definiert, sondern eher prall und wuchtig. Zu dieser Kategorie gehören auch die sogenannten "strong women" wie Athleta, Katie Sandwina, Vulcana, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts im Zirkus und im Varieté (das hieß damals "Vaudeville") auftauchten. Als Gewichtheberinnen ebenso wie als Akrobatin oder schlicht als starke Frau. Deren Nummer oder Akt bestand unter anderem darin, die anwesenden Herren der Schöpfung mit der schieren Kraft etwa ihrer 40-Zentimeter-Und-Mehr-Arme zu düpieren.

Waren das also die ersten?

Nö. Immer noch nicht. Kraftvolle Frauen lassen sich nämlich in allen Zeiten nachweisen -- doch entsprechend trainierte vor allem in der Antike. Konzentrieren wir uns auf den Sport und lassen Göttinnen und Kriegerinnen (Stichworte: Penthesilea und andere Amazonen, siehe Bild der Statue weiter unten) mal außen vor.

Historiker wissen, daß es wohl schon zu Zeiten des minoischen Kreta so etwas wie Stierkämpferinnen mit muskelbepackten Schenkeln gab.

Auch weist die Fachwelt darauf hin, dass auch im alten Sparta die Mädels wacker Körperertüchtigung trieben. Sparta war das griechische Land, aus dem die derzeit im Kino aktuellen "300" realiter kamen -- Leonidas und den Kampf an den Thermopylen gab es nämlich schon vor dem Comic-Zeichner Frank Miller.

Doch zurück zum Sport für die Frauen Spartas: Das betraf Diskus- und Speerwerfen, Laufen und -- man(n) glaubt es kaum -- Ringen. Darin lag (neben der berüchtigten "Schwarzen Suppe") einer von vielen Gründen, warum Spartas Nachbarn recht befremdet auf das kleine Land schauten; die antiken Muskelmaedels aus Sparta jedenfalls erhielten wegen ihrer beim Training üblichen Minimalbekleidung (falls überhaupt) den Namen "Schenkelzeigerinnen". (Wobei die Mannsbilder dabei auch nicht mehr trugen.)

Weiter hielt sich das mit den weiblichen Leibesübungen auch im alten Rom. Unter anderem im Circus -- als Gladiatorinnen (das aber selten) und bei den wohlgestellten Patrizierinnen. Sie alle trainierten. Auch mit Hanteln, zum gezielten Muskelaufbau.

Es gibt nämlich ein aus dieser Zeit überliefertes Mosaik, das zwei Römerinnen in bikiniartigem Outfit zeigt, wie sie mit kleinen Hanteln üben. Und der Dichter Juvenal hinterließ die Passage: "Es ist nachts, wenn sie sich zu den Thermen begibt, nachts, wenn sie befiehlt, ihre Ölfläschchen und andere Dinge dorthin zu transportieren. Ihr sagt es zu, in dieser lauten Umgebung zu schwitzen. Sinken dann ihre Arme, ermüdet von den schweren Gewichten, zur Seite herab, drückt der geübte Masseur seine Finger in ihren Leib und läßt mit vernehmlichem Klatschen ihr Hinterteil erschallen."

Paradiesisch, oder?

Fragt sich nur, warum das alles sich nicht hielt. Die Antwort (mit extrem vereinfachter und verkürzter Darstellung komplexer historischer Zusammenhänge): In der Antike fand über lange Jahrhunderte hinweg eine allmähliche Änderung der Frauenrolle statt; die Damen wurden mehr ans Haus gebannt, es kam immer mehr zu einer Trennung von "weiblich" und "männlich", wie wir sie bis heute kennen.
Exkurs: Wobei das, was Erzieher der Aufklärung, Prediger des Bürgertums und andere theoretisierende Tintenkleckser in dem Zusammenhang von sich gaben (und geben), zum Teil hanebüchener Unsinn ist: Mag sein, dass eine verzärtelte, bis zum Geht-Nicht-Mehr geschnürte Bürgerfrau des 18. und 19. Jahrhunderts andauernd in Ohnmacht fiel und dank entsprechender Erziehung tatsächlich nicht viel mehr konnte außer Haushaltführen und Heiraten -- auf eine Bäuerin etwa trifft das nicht zu. Wenn da den Mann krank war, mußte eben die Frau ran und das Vieh versorgen, pflügen oder eben das Heu gabeln (was übrigens den Oberkörper spektakulär trainiert). Es ist also eine Frage der jeweiligen Umgebung, die Frauen (wie auch Männer) geprägt hat. Das ist auch heute so -- nur sollte man das dank der guten Informationslage erkennen können.

Egal wie: Als mit Rom das letzte aus dem Mittelmeerraum stammende Großreich zusammenbrach, da war mit Sport und antrainierten Muckis für Frauen erst mal Schicht.

Und Schicht, das mach ich auch jetzt.

Samstag, 7. April 2007

Hier kommt die Lady in Red



So, damit habe ich mich heute -- immer phasenweise zwischen dem Aktensortieren, dem Papierwegwerfen und dem allgemeinen prä-österlichen Aufräumen -- vergnügt: Ich habe mal wieder eine der brillanten Bleistiftzeichnungen von Atelier EG in Photoshop koloriert.

Wie mir dieser tolle Zeichner mitgeteilt hat, sitzt er an der Vorlage einen Tag, also einen Arbeitstag lang. Und wie ich nunmehr weiß, braucht man -- zumindest als Bildbearbeitungslaie wie ich einer bin -- für das gescheite Buntmachen dann noch mal so lang. Egal wie: Ich hoffe, euch gefällt das Ergebnis.

Ach ja: Meine anderen Kolorierungen finden sich bei Atelier EG unter "Guest Artists II" -- vielleicht einfach mal hinsurfen ...

Ein Fetisch kommt selten allein

Und weil das so ist, stehen Typen wie ich nicht nur auf Muckimaedels, sondern mögen es noch dazu, wenn die starken Damen Dinge tragen, die ihre Prachtkörper in jedem Detail betonen --- eng anliegende Stretch-Minis etwa, knallenge Lederjeans und --- natürlich:

High Heels.

Zu deutsch: Spitze Damenschuhe mit einem Absat von mindestens Zeigefingerlänge. Auf so etwas läuft es sich fraglos unbequem, aber es macht den Hund in der Pfanne verrückt: Nichts betont Diamant-Waden so sehr wie solche Treter.

Und weil das so ist, hat der amerikanische Knipser Brian Moss jetzt seine nächste Homepage zum Thema muskulöse Frauenbeine in erotischem Ambiente aufgemacht - es ist natürlich wieder mal eine Zahlseite (und man kann sich ja nun nicht wirklich auf jeder anmelden, so was soll ja kosten), aber das ist mal eine!

Zumindest lassen das die Anreißer-Bilder + -Filmstreifen vermuten. Hier ein paar der sensationellen Appetithappen.
Diese Waden in dem oberen Foto sind schlichtweg umwerfend, so voll und dick und stark. Da würde ich auch gern das tun, was die Damenhand rechts im Bild tut ...

Und bei dem harten Damenbody darunter begeistern die perfekt modellierten Oberschenkel mit der hervorrragenden, aber nicht übertriebenen Muskelteilung --- außerdem zeigt die Aufnahme auch ganz klar, dass doch nichts über eine wirklich perfekte Rasur geht ...

Montag, 2. April 2007

Na Kleiner?






















"Ach Gottchen, was macht er für Augen! Noch nie eine Frau wie mich gesehen? Noch nie die Überlegenheit weiblicher Muckis gespürt? Nein? Na, dann komm ..."

So oder so ähnlich ... davon träumt mancher, auch und gerade der, der's nicht zugibt. Aber ich, ich bin ja wenigstens ehrlich -- ich fänd's geil!

(Ich hoffe, C.N. hat nichts gegen die Abwandlung der Zeichnung + den Text).



Donnerstag, 29. März 2007

The last rep ...



















UUU---UUFFFFFFFFFF!!!!

Voller Pump, würde ich da mal meinen...

So. Mehr Zeit ist heut nicht. Daher den Text in Extra-Groß + das Bild zur Erbauung.
Zeichnung: Atelier EG.
Farbe: von mir.

Dienstag, 27. März 2007

So oder so? Welche Pose gefällt euch besser?


Ha! Nichts kann den Anblick eines Muskelmaedels toppen, das flext - sprich: das seinen Arm anwinkelt und dabei der lechzenden Männerwelt mittels Anspannung seinen mächtigen Bizeps präsentiert. Hier zwei Prachtexemplare, zur allgemeinen Bewunderung.

Jedoch gibt es da etwas, das meiner Meinung nach das Vergnügen beeinträchtigt. Und das ist die Bizepspose mit leicht nach hinten abgewinkelter, offener Hand.

Das wiederum ist eine Erfindung der Bodybuilderin Shelley Gruwell, eine der sexiesten Mucki-Frauen der 80er Jahre. Und von der übernahm es seinerzeit auch Doris Barilleaux, eine Pionierin dieser Sportart und eine - damit begann das Übel - frühen Kampfrichterinnen. All ihren Verdiensten zum Trotz hatte die Dame ihre Eigenheiten (wie sie im übrigen typisch sind für den homo sapiens funktionaeris): Sie entwarf seinerzeit ein Reglement für Pflichtposen, abgeleitet aus einer Darbietung von Shelley Gruwell.

Das Regelwerk hatte es in sich: Keine Latissimus-Posen ("das haben Frauen ja sowieso nicht", so die Funktionärin) und Bizepsposen am besten mit offener Hand ("das sieht eleganter und femininer aus").

Das mit den offenen Händen hatte sich bald erledigt, zumindest bei dem, was wir heute beim "richtigen" Bodybuilding kennen. Doch in den Klassen der Fitness-Kategorie hielt sich das.

Und die Nummer mit dem "No-Lat-Spread-Please" blieb fast 20 Jahre erhalten, bis die ersten Verbände einsahen, dass das realitätsfern und dem FBB nicht dienlich ist.

Zurück zur Bizepspose. Ich präferiere eindeutig die Nummer mit der geballten Faust. Denn nur da kann die Anspannung wirklich voll auf den Muskel gehen und ihn so total anspannen.

Außerdem sieht es schlichtweg viiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeel schärfer aus: Eine Frau hebt ihre gepflegte Hand - gern mit lackierten Nägeln - winkelt den Unterarm nach oben an, bildet - souverän lächelnd - eine Faust und dann legt sie alles in die Pose, was sie hat.

Und Typen wie ich fangen an zu lechzen ...

Montag, 26. März 2007

Und weil's so schön war ...


... und mir danach ist, präsentiere ich hier noch ein vom Atelier EG gezeichnetes und von mir "verbuntetes" Bild.
Viel Freude damit!
P.S.: Man beachte die spektakulären "guns" - das sind doch mal vaskulare Arme, oder?

Sonntag, 25. März 2007

Muskelmaedel. In Farbe. Und bunt.


Das kommt von einem vertrödelten Tag am Rechner und von viel Surfen: Plötzlich hält man inne, weil man was Cooles gefunden hat. In diesem Fall diese Website mit dem Namen Atelier EG.

Laute tolle Zeichnungen von Muskelmaedels!

Und keine von den leider nur allzuoft so dahin gestümperten Sachen, wie ich sie schon viel zu oft im Web gefunden habe. Klar, vieles davon ist fraglos Geschmackssache. Aber es gibt auch ein paar Kriterien, mit denen sich die Stümper von den Könnern trennen lassen. Etwa dann, wenn jedes Gefühl für Proportion fehlt, ganz zu schweigen davon, dass es mit dem sicheren Handling von Farbstiften, Aquarell- oder Ölfarben ebenso wenig weit her ist wie mit dem souveränen Bedienen eines entsprechenden künstlerischen Computer-Programms. All den Bildern muss man dann leider nur eins bescheinigen: "Gewollt und nicht gekonnt."

Dieser (mir namentlich leider unbekannte) Künstler dagegen kann wirklich toll zeichnen. Das sind alles Bleistiftzeichnungen auf seiner Seite. Ich bin zwar auf dem Gebiet überhaupt nicht unbegabt, aber a) ungeübt, weil b) trainingsfaul. Daher sei jemandem, der das richtig gut kann und der sein Können stetig und fleißig verbessert, auch Lob gezollt: Das sind wirklich klasse Zeichnungen, schaut sie euch an.

Und weil ich heute mittag nichts groß weiter sonst zu tun hatte, habe ich eine der Zeichnungen via Photoshop getunt. Das Ergebnis seht ihr hier. Viel Spaß damit --- und vergeßt nicht: Atelier EG!

Samstag, 24. März 2007

Kommentare, Kommentare ...

Ich habe mal an den Einstellungen geschraubt. Wenn ich alles richtig gemacht habe, sollte das jetzt möglich sein.

Muskelmaedel in Gruen


Hoppla, hat sich euer mattmuscle da im Farbtopf vergriffen? Nicht ganz: Das waren die Comic-Zeichner, welche des Unterzeichneten liebstes Muskelmaedel der Comic-Welt gezeichnet haben: "She-Hulk".

Das ist die Frau, die - erst einmal erzürnt - grün wird und gleichzeitig enorm an Kraft und Unverletzlichkeit zunimmt. Wie beim männlichen "Hulk" fliegen dann auch bei ihr die Klamotten in Fetzen vom sich im Nu stählenden Körper, was aber bei ihr ungleich erotischer wirkt. Ist das einmal eingetreten, dann ist sie keine, die mit den Füßen stampft und mit dem Geschirr um sich wirft, sondern eine, welche auch mal die Theke einer Kneipe herausreißt und wegwirft, falls sie nicht andere starke Dinge tut.

Und je nach Zeichner (und ihrer Wut) präsentierte sie dabei auch so richtig Muskeln. Kraftvoll, voluminös, heroisch, gut ausgeprägt --- also so, wie es Typen wie mir nun einmal gefällt.

Dabei kann auch diese Comic-Figur schon auf eine recht lange Geschichte zurückblicken, ziemlich genau auf ein Vierteljahrhundert. All das begann mit der damals laufenden TV-Serie, in der Bill Bixby und Lou Ferrigno (genau, der!!) sich die Rolle des "Hulk" teilten. Und weil damals auch einige rund um aktive und unabhängige Frauencharaktere gehäkelte TV-Serien wie "Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau" und "Drei Engel für Charlie" liefen, kam irgendwer beim Sender CBS auf die Idee, eine weibliche Version des grünen Monsters in die Glotzkistze zu bringen.

Als Folge schrillten beim Comic-Verlag Marvel die Alarmglocken. Wenn das tatsächlich geschähe, so die Überlegung, dann lägen die Rechte an der Hulk-Maedel-Sache ja beim Sender und CBS nicht beim Verlag. Das durfte aber nicht sein. Flugs setzte Marvel ein Team von Textern und Zeichnern an, um so dem Sender zuvorzukommen. Der Ur-Zeichner hieß John Buscema und der Ur-Texter war kein Geringerer als der legendäre Comicstory-Schreiber Stan Lee.

Die erste Story hieß: "The Savage She-Hulk #1"

Die usprüngliche Geschichte geht so: Als die Anwältin Jennifer Walters von einem bösen Burschen angeschossen wird, bekommt sie eine Bluttransfusion von ihrem Cousin. Der heißt Bruce Banner, ist Wissenschaftler und lebt ein Doppelleben: Nachdem er sich via Unfall einer radioaktiven Strahlung ausgesetzt sah, mutiert er bei Zorn und Wut zu einem grünen Muskelpaket. Eben zum Hulk. Logisch, das eine Dosis seines Lebenssaftes bei Jen Walters den gleichen Effekt hat.

Doch die eigentliche Figur entwickelte dann ab der zweiten Ausgabe der Autor David Anthony Kraft weiter. Er erfand ihre wichtigsten Freunde und Verwandten, ihre Gegenspieler und vor allem den Plot, demzufolge Jennifer Walters beziehungsweise She-Hulk als Mörderin ihrer besten Freundin dastand.













Gibt's auch:
She-Hulk
als Statuette











Das Ganze hat sich dann in den Folgejahren nach reichlich publizistischem Auf und Ab weiterentwickelt. She-Hulk gehörte zwischendurch zu den Teams der "Avengers" und der "Fantastischen Vier" (den echten, nicht der deutschen Pop-Gruppe) und durchlief branchentypisch mehrere Face-Lifts. Dabei erhielt sie auch eine für Superhelden übliche Uniform, zeitweilig war sie nur She-Hulk, ohne die Fähigkeit, sich in die usprüngliche Jen Walters zurück zu verwandeln.

Ganz besonders abgedreht war das hier: In "The Sensationell She-Hulk" war sich die Titelheldin voll des Umstandes bewusst, dass sie eine Comicheldin war. Das führte zu absurd-witzigen Einfällen, etwa, dass sie aus dem Heft heraus den Verfasser anblaffte oder mit den Lesern redete.

In den letzten Jahren machte die von Don Slott geschriebene Fassung Furore: Da ging es nämlich nun um She-Hulk UND Jennifer Walters - unsere grüne Dame arbeitet nun als Anwältin in einer entsprechenden Kanzlei, die allerdings comic-typisch einige besondere Züge aufweist. Und erstmals handelt und fühlt Jen anders als ihr chlorophyll-farbenes Alter Ego.

Gleichgültig, wie sich She-Hulk im Lauf der Zeit auch wandelte, ihr großes Plus war, dass man ihr die Frau abnahm. Denn anders als bei anderen Comic-Heroinen achteten die Zeichner und Autoren (vor allem John Byrne) darauf, dass dieser Charakter auch ein Leben hatte, inklusive eines temporären Freundes mit dem unwahrscheinlichen Namen Wyatt Wingfoot. Kurz: Es ging darum, daß She-Hulk tatsächlich weibliche Züge aufwies.

Und: Muskeln, Muskeln, Muskeln ...

Das freilich bringt uns derzeit zum Grübeln. Hier noch kurz warum.

Derzeit befindet sich mal wieder eine geplante Filmversion im Gespräch - früher gab es mal die Gerüchte, dass Brigitte "Red Sonja" Nielsen She-Hulk spielen solle, aber das kam nie zustande. Ich weiß nicht, ob ich wegen des darstellerischen Unvermögens dieser Dame "Gott sei Dank!", aber angesichts ihres damaligen Traumbodys "Schade!" schreiben soll. Jedenfalls plant Hollywood-Mime Nicholas Cage eine Kinofassung. Und man hat auch schon eine Darstellerin der Jennifer Walters ins Auge gefasst: Eva Mendes.

Och nö. Tolle Frau, ohne Zweifel und perfekt als Jennifer Walters --- aber nur dafür, sprich: nicht für die Szenen, in denen sich die Dame in unserem Sinne wandelt. Wahrscheinlich verzichten die Filmfritzen komplett auf eine entsprechende Besetzung, das könnte ja die Mainstream-Fraktion der Popcorn-Fresser stören. Oder sie machen es wie beim Hulk-Kinofilm. Denn da wurde das Monstergleich im Computer generiert.

Hallo, jemand zuhause? She-Hulk - das ist schlechthin die Mucki-Lady der Comic-Welt! Da wollen solche degenerierten Burschen wie ich auch gefälligst einen entsprechenden Body sehen. Solch einen sensationellen Körper wie zum Beispiel denjenigen von Nicole Pfützenreuter, Denise Hoshor, Christa Bauch, Alina Popa, Kay Baxter, Amelia Hernandez oder Jana Linke-Sippl:






Eine FRAU -

aber doch bitte mit:


MUSKELN!

MUSKELN!!
und ...

MUSKELN!!!

Montag, 19. März 2007

Alles hat ein Ende ...

... irgendwann ist alles vorbei. Bei uns Menschen heißt das wohl, dass das Alter allmählich jeden einzelnen Apekt unseres Lebens neu fasst und ändert; das Wort "unwieder- bringlich" will mir dabei nicht so recht über die Tastatur und auf den Schirm.

Warum ich das schreibe? Eins meiner FBB-Idole
 ist davon auch betroffen - die sensationelle Christa Bauch. Da ja ihr Geburtsdatum in vielen Internet-Einträgen nachzulesen ist, darf man (vergleichsweise wenig charmant) sagen, dass sie auch nicht mehr zu den jüngsten Bürgern dieser Erde gehört. Denn sie ist am 19.12.1947 geboren, wird also im Lauf des Jahres 60 Jahre alt.

Vielleicht ist es nur eine Spekulation. Aber aus meiner Sicht liegt es an ihrem Alter, dass sich in den letzten ein, zwei Jahren ihre Super-Muskeln unübersehbar zurückgebildet haben. Das sieht man, wenn man die aus verschiedenen Jahren stammenden Fotos auf ihrer Homepage betrachtet und miteinander vergleicht.

Nun habe ich sicherlich überhaupt kein Recht, über die Lebensführung von C.B. zu befinden. Ich weiß auch nicht, welche sonstigen Gründe eine Rolle gespielt haben. Was ich sagen will, ist das: Es ist halt einfach schade.

Denn Christa Bauch verkörperte meinen Glauben an das alte Motto "Wo ein Wille ist, da ist ein Weg". Immerhin startete sie ja erst recht spät mit dem Bodybuilding. Wenn ich es richtig aus der Erinnerung wiedergebe, war sie schon über 30. Dann aber legte sie los mit dem Tempo einer Rakete. Und als Mittvierzigerin wies sie dann Muskeln über Muskeln auf.

Ich weiß noch, wie ich reagierte, als ich die ersten Fotos von ihr sah. Ich war fast schon schockiert, aber gleichzeitig auch begeistert und - tja, es sei nicht verschwiegen - auch sehr erregt. Seitdem war ich ein Fan von ihr. Sozusagen ein Bewunderer aus ferner Distanz. Denn sie gab mir, etwas überspitzt formuliert, den Glauben an die ewige Jugend.

Schließlich schaffte Christa Bauch es als eine der ersten Muskelmaedels, sich bis Mitte 50 nicht nur einen kraftvollen, sondern einen schlichtweg spektakulär-muskulösen Body zu erhalten. Ihre Oberarmmuskulatur war (verglichen mit ihrer doch eher zierlichen Körpergröße) eine lange Zeit einfach unfassbar voluminös und dazu sensationell gut definiert.

Wenn sie ihre "guns" anspannte, wuchsen da wie bei einer Urgewalt zwei gigantische Kraftklötze in die Höhe. Auch ihre Bauchmuskeln waren klasse. Ebenso ihre schlanken, aber spitze definierten Beine. Für mich war sie daher lange Jahre schlichtweg der Inbegriff einer wirklich muskulösen und noch dazu erotischen Frau (diese dunklen Augen ...)

Für alle, die sich daran mit etwas Wehmut erinnern, setze ich das Foto hier ein. Es zeigt Christa Bauch so, wie sie sich in ihrer besten Zeit präsentierte.

Und um den Fragen zuvorzukommen: Ja, das Bild habe ich "gepimpt", wie man Neudeutsch zu "tunen" sagt. Freilich nur, indem ich eine Schwarzweiß-Aufnahme gefärbt habe, dies ist übrigens eine der ältesten Methoden der Bildbearbeitung, die es in der gut 180jährigen Geschichte der Knipserei gibt. Und wenn ich eine bessere Vorlage dieses Bildes gehabt hätte und nicht diese vor Jahren irgendwo im Web ergatterte, nicht sonderlich hochauflösende Version, sähe das Ergebnis noch besser aus.

Postskriptum: Wie die jüngsten Bilder auf Christa Bauchs Homepage zeigen, ist sie nun weit davon entfernt, alt und gebrechlich zu wirken. Nö, nö, das sieht immer noch alles enorm vital, sportlich, fit und sexy aus. Manch eine halb so junge Dame wäre für solch einen straffen Body dankbar, wie die Fotos in Reizwäsche, Bikini und Jeans zeigen. Auch sind ihre Arme nun nicht unbedingt schwächlich. Alles in allem ist sie, verglichen mit mir als ermattetem Mittvierziger, immer noch in Top-Kondition. Und diese Augen, nun, die kann ihr niemand nehmen.

Es ist halt eben nur schade, dass sie nicht mehr diese Wahnsinns-Muskeln hat, angesichts derer Typen wie ich verlegen geschluckt und Stielaugen bekommen und geträumt haben. Aber vielleicht fängt sie ja mal wieder an ... ach, lassen wir das.

Christa, egal, was du tust: Du bleibst eine der besten!

Samstag, 17. März 2007

Nicole Savage, ein Photo + die Moralapostel

Zur Zeit kursiert via Diskussions-Forum ein Photo, das die diesseits sehr geschätzte Nicole Pfüt- zenreuter bei eindeutig-zweideutigem Tun zeigt (einer Tätigkeit übri- gens, für die laut einer etwas älteren Umfrage von Sexual- forschern knapp 100 % der Männer liebend gern ihr bestes Stück zur Verfügung stellen ...).

Es kam, wie es kommen musste: Einige Leute nahmen das frivole Tun mit Amüsement, die anderen dagegen beklagten den Sittenverfall im FBB und die Tendenz, dass sich das selbst bei hochkarätigen Muskelmaedels wie Nicole immer mehr in Richtung Porno begebe.

Dazu meinerseits mehrerlei:

1. Nicole selber macht auf ihrer Homepage keinen Hehl über ihre offenherzige sexuelle Gesinnung und beschreibt klar, dass sie darin einen Schlüssel zu persönlichem Wohlbefinden und zur Selbstentfaltung sieht. Daher habe, so der aus der Erinnerung paraphrasierte Text, kein Erewachsener das Recht, anderen Erwachsenen da in ihr Privatissimum hineinzureden. Dem kann ich mich nur aus voller Überzeugung heraus anschließen (auch wenn mein Sexleben erfüllter sein könnte - grins...)

2. Der Sittenverfall im BB. Tja. Der ist - wenn man denn so moralisch urteilt - bliebe, sicher da. Nur --- neu ist er nicht. Wer wie ich seit 25 Jahren Unmengen an Material zum Thema BB gelesen hat, der weiß auch, dass es da schon lange heimliche Prostitution gibt. Und zwar erstmal bei den Männern. Da hat sich der ein oder andere wohl verdingt, um Geld für seinen Sport zusammenzubekommen, vielleicht auch aus entsprechenden Neigungen heraus. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich in irgendeinem Text von/über Arnold S. aus G. gelesen, dass auch er als Anfänger entsprechende Anträge von reichen, aber schwulen Fans bekommen hat, nach dem Motto: "Sei mir sexuell gefällig, dann fördere ich finanziell deine Karriere". Arnold hat das wohl deutlich abgelehnt. Andere nicht, definitiv nicht.

Ja, und? Sind das deswegen schlechtere Bodybuilder? Noch was: Diese Art von Symbiose ist kein Phänomen der letzten 50 Jahre. Der (um 1900 in spiritistischen Kreisen geschätzte) Maler Sascha Schneider war andersrum und leidenschaftlicher Fan von Athleten, die er reihenweise portraitiert hat. Mit einigen davon hat er wohl auch etwas gehabt, mit dem Unterschied, dass das seinerzeit noch als Straftatbestand galt.

3. Fragt sich nur, ob es sich in dem Fall um Prostitution handelt oder - Spekulation - um Spaß an der Freud und an der Provokation.

4. Dass es hinter den Kulissen des Leistungssports anders aussieht als die schöne Fassade davor glauben machen will, das sollte auch nichts Neues sein. Das gilt nicht nur für solche sexuellen Eskapaden, das zeigt sich auch immer wieder in Doping-Fällen (siehe Jan Ullrich - pars pro toto genannt) oder in finanziellen Ungereimtheiten (siehe Papa Graf und die Tennis-Gelder in den Aldi-Tüten).

5. Bodybuilding auf dem Niveau, auf dem Nicole es betreibt, ist fraglos Hochleistungssport. Die Betreffenden müssen, um bestehen zu können, über Gebühr viel an Aufwand und Zeit investieren und erhalten gleichsam unter Gebühr wenig dafür zurück --- wenn man mal die persönliche Erfüllung und den Ruhm außer acht läßt. Nur in einigen Sportarten können die besten Athleten davon gut, in vergleichsweise wenigen Fällen sehr gut leben. Schon im alten Athen waren es nur die Olympiasieger, die von der Gesellschaft gehätschelt wurden. Und was war mit den Zweit-, Dritt-, Viertplazierten, die genauso lang und hart und entbehrungsreich trainiert hatten? Wie finanzierten die ihren Traum? Und wie sollen es die Athleten heute tun? Merke: Viele Fan lieben das Ergebnis, ignorieren aber den steinigen Weg, auf dem Athleten - in dem Fall Muskelmaedels wie Nicole - ans Ziel gelangen.

6. Frauenbodybuilding ist immer noch eine Randgeschichte. Immer noch ist es etwas, das ein G'schmäckle hat. Immer noch werden Frauen (wenn auch hinter vorgehaltener Hand) als "Mannweiber", "Kampflesben" oder ähnliches diskreditiert, wenn sie sich dem Aufbau spektakulärer Muskeln mit Hingabe widmen. Allerdings werden zusehends wenigstens die Leistung und die Disziplin anerkannt, freilich kopfschüttelnd.

7. Es gibt aber eine zusehends wachsende Fangemeinde. Das Wort sei expressis verbis erklärt: Es geht um Männer, die extrem muskulöse Frauen sexuell anziehend finden. Die meisten dieser Fans aber leben in den allermeisten Fällen anonym. Wenn schon über die Muskelmaedels abschätzig geredet wird, dann trifft das erst recht auf all jene Burschen zu, die derlei schätzen. In breve: Die meisten haben Angst vor dem outing.

8. Aus den drei vorangegangenen Punkten ergibt sich aber, dass viele FBB und ihre Fans nur unter klandestinen Bedingungen zusammenkommen können, dass hier auch viel Geld im Spiel ist, und dass es um sexuelle Leistungen geht. (Wobei das mit dem "klandestin" bei manchem Typen den Reiz noch zusätzlich erhöht - aber that's another story).

9. Also: Wenn's Nicole Spaß gemacht hat, so what? Wenn nicht, hielte ich das für schlimm. Aber egal wie: Wir Fans sollten uns darüber klar sein, dass solche Auswüchse (falls es welche sind) mehr oder weniger stark, mehr oder weniger offen zum BB (wie auch zu anderen Sportarten) dazugehören - gut heißen muss es deshalb nicht jeder. Aber man hat auch nicht das Recht, diejenigen, die sich ihrem Sport mit Leib und Seele verschrieben haben, moralisch zu verurteilen. Schließlich geht es ja immer noch um freiwillige Handlungen zwischen Erwachsenen.

10. Nicole ist allein schon deswegen kein Vorwurf zu machen, weil sie diesen Teil ihrer Lebensführung offenherzig behandelt und eben nicht unter der Decke hält. Wie viele andere FBB (und BB) gibt es, die ähnliches tun, aber dabei ganz still und leise vorgehen, damit sie zwar Geld (falls überhaupt) bekommen, aber nach außen hin als saubere Sportlerin oder als echter Kerl dazustehen? Dann ist mir das mit Nicole lieber!

Also, Nicole: Lass dich nicht beirren!
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Nachtrag: Das Foto habe ich vor zwei Jahren in Frankfurt gemacht und heute morgen grafisch bearbeitet, sprich: den Hintergrund verfremdet. Dies bringt den tollen Body von Nicole meiner Meinung nach so richtig zur Geltung. Ich hoffe, sie hat nichts gegen die Veröffentlichung. Wenn sie das bearbeitete Foto in höherer Auflösung braucht: bitte melden.

Dienstag, 6. März 2007

Ein Wort vom Verfasser oder: keine Zeit, keine Zeit

Manchmal würde man gern mehr tun, als möglich ist -- momentan stecke ich in so einer Phase. Ich bin arbeitsmäßig bis über beide Ohren eingedeckt und habe daher nicht die Zeit, mich um den Blog hier so zu kümmernwie ich sollte. Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Bis dahin genießt die Aussicht ...