Sonntag, 22. September 2013

Knigge für Fans: Bewunderung oder Stalking?

Und vor allem anderen: Wer noch nicht hat - bitte bei der oben stehenden Umfrage "Wer soll Ms. O werden?" abstimmen (bis Ende September 2013)!

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In der letzten Zeit fällt mir beim Lesen in den berühmten sozialen Netzwerken eins auf - nämlich die Vorstellung, die sich anscheinend der ein oder andere vom Leben eines Muskelmaedels macht. Demzufolge sind unsere verehrten Biceps Babes ununterbrochen am Pumpen, haben nichts anderes im Kopf als das nächste Gewicht, die nächste Übung, die nächste Pose vorm Spiegel. 


Halt - natürlich, da ist noch etwas. Natürlich machen unsere starken Weiber nichts lieber, als zwischen den ganzen "Pump-das-Eisen"-Einheiten sich sofort von Kopf bis Fuß einzuölen oder - noch besser - einölen zu lassen, um sich dann in ein paar High Heels und eine in Sachen Stoffmenge wirklich nicht wesentliche Bekleidung zu werfen. Um sich dann vom Schatz zu Hause gebührend bewundern zu lassen, während sie ihn im Gegenzug dominiert und so richtig scharf macht und ihm zeigt, was für ein Schwächling er ist und dabei geflissentlich zu ignorieren scheint, dass der Stoff seiner Unterhose kurz vorm Wegfliegen ist ... 



Natürlich gebe auch ich mich liebend gern solchen Tagträumen hin, phantasiere vor mich hin, wie es wohl wäre, wenn mich diese oder jene Dame träfe und wenn man mal mehr als nur die berühmte Session-Stunde Zeit für dies oder das hätte, wenn man mal zusammen genüsslich und geruhsam seine und ihre Wünsche erkunden könnte. Und natürlich ist da auch immer die Nummer mit dem Öl, mit dem Worship, mit dem erotischen Spiel von Über- und Unterlegenheit und dem Vorführen von Weiblichkeit in Kombination mit diesen stahlharten, schwellenden, straffen Super-Muckis ...



So - und jetzt mal was aus dem richtigen Leben, und deswegen auch nur als Text und ohne animierendes Bilderwerk: Die meisten Muskelmaedels leben in einer Beziehung, ob nun mit Trauschein oder ohne, ob nun hetero oder sonstwie, ob nun kurz oder lang. Und wie in jeder Beziehung geht es da eben NICHT nur um das eine - in diesem Fall das vom Wecken bis zum Schlafen-Gehen dauernde Muscle Worship - sondern um das Miteinander zweier Menschen. 

Zwei Personen, die sich sehr mögen oder gar lieben. Die sich dennoch täglich zusammenraufen müssen -wegen tausenderlei Differenzen. Zum Beispiel, weil er immer die Socken liegen lässt, wo er sie auszieht, während sie kategorisch die Zahnpasta- und Tomatenmark-Tuben schon halb entleert zum Müll gibt. Zwei Menschen, die zusammenleben, weil sie einander verstehen, wissen, wann der eine Trost braucht und Zuspruch und wann einen Tritt in den Allerwertesten. Und die vielleicht auch Verantwortung haben für die gemeinsamen Kinder oder ein zusammen betriebenes Geschäft. Die gucken müssen, ob am Ende des Geldes noch genug Monat übrig ist oder ob es glücklicherweise mal anders herum läuft. Und die sich freuen, wenn ihre Clique zum gemeinsamen Spiele-Abend vorbeikommt und der Schwiegervater endlich, endlich die lange versprochenen Reparaturen am Balkongeländer durchführt ...

Warum ich das hinschreibe? Das scheinbar alles öffentlich machende, jedes Privatissimum abschaffende "Fratzenbuch" hat leider eine alte Unsitte verstärkt - nämlich sich das als harmlose Fanbewunderung gebende Internet-Stalking. Da fabuliert man öffentlich, aber anonym ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten der Auserkorenen über deren Körpermaße und wie es wohl mal wäre, wenn man sie befühlen, einölen dürfe oder gar - Traum der Träume - ihre Stärke vorgeführt bekäme, natürlich so, dass sie unmissverständlich sehen könne, was man deswegen gerade aber auch für ein Hammergerät in der Hose hat...

Noch mal: Ich träume auch von so etwas, auch ich flirte liebend gern mit Muckimaedels online, wobei es immer um virtuelles Worship geht. Bekanntlich nutze ich auch gelegentlich die Chance auf entsprechende Sessions, die sich mir bieten (wenn der Kontostand mitspielt). Hallo, das alles sind mit die Hauptgründe für diesen Blog. Ein anderer war und ist mir aber auch wichtig: Ich habe immer versucht, bei Portraits etwa von Muskelmaedels auch die Person vorzustellen, ihre sonstigen Interessen, ihren Charakter und so weiter. Denn für mich gibt es das eine nicht ohne das andere. Und somit meine ich auch, dass man die muskulösen Athletinnen nicht immer nur zum Objekt seiner Phantasien machen darf. Oder dass man zumindest so verfährt, die Phantasien für sich zu behalten und sie nicht unaufgefordert, aber aufdringlich der Betroffenen aufnötigen zu wollen. Sprich: Ich muss natürlich Rücksicht nehmen - was heißt müssen: Das gehört sich einfach so! 

Also, ohne Wenn und Aber: Tabu ist es, jedes toll gebaute Muskelmaedel mit mehr oder minder eindeutigen Phantasien zu nerven. Vor allem dann nicht, wenn eine Minimalrecherche in älteren Postings oder auf ihrer Website oder einfach im Web schon klar zeigt, dass die Betreffende NICHTS dergleichen haben will und sich regelrecht genervt von solchen versteckten Avancen fühlt. 

Klar, man kann nun argumentieren, "selber schuld, warum zeigt sie diese vielen Fotos mit ihren Pracht-Bizepsen und ihre massiven Schenkeln" - kann man so sehen. Aber das ist im Prinzip absolut dasselbe, wenn das Vergewaltigungsopfer selber Schuld an dem an ihm verübten Verbrechen sein soll und der Täter feige die Verantwortung für das eigene Tun von sich schiebt. Das ist jetzt sicher eine harte Ansage. Soll es auch: Vielleicht klingelt es ja jetzt mal bei dem ein oder anderen "Fan" laut und deutlich zwischen den Ohren!

Merke: Manch eine Bodybuilderin zeigt einfach deshalb ihre Muckis her, weil sie stolz darauf ist, stolz auf das, wofür sie sich monatelang geschunden hat, sie ist also stolz aus sportlicher Sicht. Und NUR so!  Und sie postet die Fotos und Filme, weil sie - wie Millionen anderer Menschen auch - via sozialem Netzwerk mit Gleichgesinnten in aller Welt schreiben, fachsimpeln, sich austauschen und vielleicht auch rumblödeln will. Und all das, OHNE dauernd von Fremden schmierig angemacht zu werden.

Übrigens: Natürlich gibt es auch Ladies, mit denen man online, im Chat oder per Skype solche virtuell-erotischen Spielchen veranstalten kann. Das ist dann aber eine klare Sache, bei der man das von vornherein weiß, ehe man sich mit zittrigen Fingern über die Tastatur her macht.  (Klar ist ja wohl auch, dass es sich da fast immer um eine geschäftliche Transaktion handeln wird.) Bei Muskelmaedels, bei denen man das nicht weiß, kann man allenfalls allerhöflichst anfragen - sollte dann aber auch genug Cojones haben, wenn es trotz der formvollendeten Anfrage eine deftige Abfuhr gibt: Vielleicht hat die Betreffende nämlich überhaupt keine Lust mehr, dauernd solches Zeug ihr völlig unbekannter notgeiler Typen mit ihr völlig verquer vorkommenden Vorlieben zu beantworten.

Sollte man auch mal aus dem Blickwinkel betrachten.
Und sich entsprechend verhalten.

Samstag, 21. September 2013

Comics, Political Correctness + Muskelmaedels: einige unsortierte Gedanken ...


VORM LESEN: BITTE BEI DER UMFRAGE (läuft bis 27.9.'13) ABSTIMMEN - DANKE!


Da gibt es doch tatsächlich Leute, die im Internet darüber diskutieren, dass die Superheldinnen in den Comics immer unrealistischer werden würden. Superschlanke Beine, grazile Hüften, aber unglaublich prall ausladende Möpse, dabei sichtlich extrem sportlich und so was alles. Da würden, so die Argumentation, den Jugendlichen die falschen Leitbilder geliefert - den Jungen, weil sie demanch ihre Vostellungen von Weiblichkeit ableiten. Und den Mädchen, weil sie diesen Bildern nachzueifern versuchen. Ja, noch schlimmer, in den Comic-Büchern und -Heften seien die Anliegen des Feminismus verloren gegangen, und die übermäßige Sexualisierung der Heldinnen befremde die Frauen.



Ah ja. Natürlich sind die Figuren von Superheldinnen und -helden nicht so wie die des normalen Bürgers - das ist ein Grund dafür, warum es Superheldin heißt und nicht Normalfrau. Hier geht es um eine Idealisierung, nicht um die Abbildung der Realität. Es dreht sich um "Eskapismus", also um Flucht aus der Wirklichkeit und damit um etwas, das die Philosophen und Literaturtheoretiker vor gut einigen Jahrzehnten hingebungsvoll gegeißelt haben. Denn es würde ja nur die geknechteten Sklaven des kapitalistischen Systems kurzfristig über ihr kümmerliches Dasein hinwegtrösten und sie so wieder bereit machen, sich weiter ausbeuten zu lassen - das ist die zugegebenermaßen leicht polemische Kurzfassung dieser Ansicht, die sich natürlich auch auf den Sport erstreckte. Und jetzt sind es Feminismus und falsche Leitbilder, gegen die verstoßen wird respektive die da vermittelt werden.  

Hallo, Erde an alle anderen - geht's noch? Nicht jeder sitzt bequem im Lehnstuhl der frommen Denkungsart und kann - gegen Bezahlung und voll abgesichert - über den Sinn des Daseins sinnieren. Die meisten müssen statt dessen ran, wohl wissend, dass ihr Tun weit von dem weg ist, was man sich mal erträumt hatte. Und natürlich braucht es da ein Korrektiv, damit man bestehen kann - da liegt der eigentliche Sinn von aller Arten von Utopia. Und damit auch derjenige der Comics.
 
Was genau sollen solche Comics voller fliegender Männer und starker Frauen mit Wunderlassos? Ihr Zweck liegt natürlich haargenau in dem, was hier kritisiert wird. Es geht um reinrassige Traumbilder, um nichts anderes. Superheldinnen mit extremst knapp bekleideten Figuren, von denen Halbwüchsige und viele Erwachsene phantasieren - und natürlich wissen, dass das nicht real ist, aber beim "Was wäre wenn?" einen Heidenspaß macht. 



Wer das aber fürs wirkliche Leben hält, der hat natürlich einen Schlag weg. Der verwechselt auch die aufregenden und haarsträubenden Auto-Zertrümmerungsorgien in Manier von "Alarm für Cobra 11" mit dem tatsächlichen und großteils völlig langweiligen Alltag eines Polizisten. Will man sich den im Fernsehen angucken, sehen, wie er stundenlang Berichte tippt, Akten wälzt und sich mit Formalkram herumärgert, so wie wir anderen alle auch? Nein. Aber will man spannende Action mit symathischen Helden aus einem irgendwie unkaputtbaren Stoff, Helden, die jeden Autocrash dekorativ lädiert, aber nie ernsthaft verletzt überstehen und die das Böse immer klein halten. Auch wenn wir alle wissen, dass das in Wirklichkeit so nicht passiert (und es mindestens genauso spannend ist zu spekulieren, wie "die im Fernsehen" denn diesen oder jenen Stunt absolviert haben)? Klar!

Es ist aus meiner Sicht komplett abwegig und überflüssig, diesen Comics ihren mangelnden Realitätssinn, ihre betont sexualisierte Darstellung vorzuwerfen und permanent den Verstoß gegen den derzeitigen heiligen Gral der öffentlichen Meinung anzuprangern - die politische Korrektheit mit seiner Zweigrichtung des Feminismus. Ja, Herrgottsakra, die dicken Dinger der Superheldinnen SIND das, was ein Großteil der Kundschaft haben will. Und man halte die Teenager nicht für dööfer, als sie es sind (war ja auch mal einer!) - natürlich wissen die ganz genau, dass das Phantasie ist und nicht das Leben. Wir haben ja in dem Alter auch darüber geredet und uns auch schon mal über Batman und Spiderman und Wonder Woman lustig gemacht - aber die Hefte eben auch genossen. Zumal ja auch die an den Zeichner-Nachwuchs adressierten Comic-Lehrbücher klar darauf hinweisen, wo und warum man was übertrieben darzustellen hat und somit klarmachen, wo die Realität aufhört und die Fiktion beginnt.



Wenn man schon von Rollenmodellen redet, die den jungen Leuten viel näher sind, weil es offensichtlich und nicht zu leugnende Menschen sind und keine Comic-Figuren aus per PC-Programm kolorierter Tusche, dann sind das Models. Die laufenden Kleiderständer. Und die Wirkung der permanent propagierten Hungerhaken halte ich für viel gefährlicher als die der Comics - aber das ist ein anderes Thema undnicht das dieses Blogs.

Freilich fragt es sich, wie die Apostel der politischen Korrektheit auf das reagieren, was ICH will - nämlich Comics mit starken, muskulösen und sexy Heldinnen. Solche, deren kleidsame Spandex-Anzüge die gewaltigen Proportionen noch betonen und sie nicht kaschieren. Solche, die sich einen Spaß daraus machen, die Mannswelt zu vertrimmen und körperlich zu dominieren. Aber eigentlich interessiert mich die Antwort auf die Frage nach den Ansichten dieser PC-Jünger nicht - ICH habe das Recht auf MEINE Phantasiewelt. Und, ja, die ist entsprechend sexualisiert, da gibt es superstarke, supermuskulöse Frauen, die herzeigen, was sie haben, und tun was sie wollen, mit wem sie wollen. So what? 



Der Blick ins Internet mit entsprechenden Suchbegriffen im "Gockel" zeitigen übrigens auch eine Fülle entsprechender Ergebnisse. Sprich: Ich bin nicht allein - was wiederum eine Antwort auf eine andere Frage liefert: Es muss ja einen Grund dafür geben, warum so viele Jungen und Männer supermuskulöse Frauen mögen - und zwar mehr Männer und Jungen als früher. Das hängt sicher mit dem im vergangenen Jahrzehnt regelrecht explodierten Angebot an Fotos und Filmen zusammen, aber nicht nur. Es ist meiner Ansicht nach auch eine Auswirkung gesellschaftlicher Prozesse und damit das, was ich einmal psychoszial nennen will.

Also, eine Websuche mit Worten wie "hypermuscular woman" macht schnell klar, dass a) viel mehr Leute als auf den ersten Blick angenommen solche Heldinnen in den Comics wollen. Und b), dass das selbst am Mainstream der Superheldinnen-Comics vorbeigeht - und der ist aber das, worüber sich die obengenannten Stimmen ereifern. Und c) dass das ja dann eigentlich wieder pc sein müsste - was es aber nicht tut und worauf zumindest ich auch verzichten kann.

Nun, ich habe in diesem Blog mehr als einmal gegen sozialwissenschaftlichen Käse angeschrieben - und dazu zähle ich es auch, wenn man versucht, selbst die Fluchträume unserer Phantasie zu reglementieren und den Leuten ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, wenn sie sich einmal einigen Tagträumereien hingeben. Und zu diesen Tagträumereien gehört auch unser Faible für Muskelmaedels.

Und weil das so ist und weil der Mainstream das ignoriert, läuft derzeit übrigens auch hier diese Aktion namens "Hollywood Rewrite". Es ist nichts Großes oder gar Wichtiges, aber ich finde das einfach nur mal witzig. Das Anliegen: Sich einmal zu überlegen, wie ein Film wohl wäre, wenn mal eine großartige muskulöse Frau am Steuer wäre. Mit Geschichten, Animationen und Zeichnungen.

Mal gespannt, was da rauskommt.

Wie es wohl wäre, wenn Marion Ravenwood zum Tempel des Todes ginge, um Indiana Jones zu retten? Oder Conan beim Armdrücken gegen Red Sonja verliert? Wenn Catwoman die Stadt rettet, nicht aber Batman und Robin? Oder wenn Jane lässig einarmig an der Liane hängt, Tarzan im Arm? Und natürlich ist da immer die Frage danach, was geschähe, hätte Lois Lane Superkräfte und nicht Clark Kent ...

David C. Matthews und seine
Vorstellung der FBB Melissa Coates
als Supergirl: yummieeee..

Und weil ich eh ein Faible habe für Superhelden, die gerade mit extrem starken Frauen zu tun bekommen und bei denen sich die Verhältnisse ins Gegenteil kehren, habe ich dieses Posting auch zum Teil entsprechend illustriert - mit alten Covern, zeitgenössisch abgewandelt. Die Quelle davon entspringt hier. Viel Spaß beim Gucken!


Freitag, 20. September 2013

Ms. O und ein Geburtstagskind

Hallo ihr Leser, ihr stimmt bitte erst einmal hier oben drüber ab, sofern noch nicht geschehen!

Wenn nun die Ms. O dieser Tage über die Bühne geht, dann werden zwei meiner Lieblings-Bodybuilderinnen mit am Start sein. Und hoffentlich wird die Bewertung anders ausfallen als in den vorangegangenen Jahren: Alina Popa ist da zweimal (nicht nur aus meiner Sicht) sträflich fehlplatziert worden, und auch Brigita Brezovac hätte 2012 klar anders eingestuft sein müssen. Die vor ihnen "gelandeten" Teilnehmerinnen Yaxeni Oriquen und Debi Laszewski hatten (ungeachtet aller Sympathien) aufgrund ihrer jeweiligen Verfassung ihre Ränge in der Form nicht verdient. Wie gesagt: meine Meinung, nachdem ich mir von dem Wettkampf so viele Fotos und Filme wie möglich "reingezogen", mir dann meine Notizen und Bewertungen gemacht und danach (die Reihenfolge ist wichtig!) noch zig anderweitige Kommentare durchgelesen hatte.  
 
Alina.

Die aus Rumänien stammende, für die Schweiz startende und in Colorado lebende Alina Popa hat nun dieses Jahr pausiert, um sich auf den berühmten Punkt genau vorzubereiten - mal sehen, ob es dieses Mal klappt und ob die Judges in Vegas wieder eins ihrer für die Fans und Besucher nicht nachvollziehbaren Urteile fällen. Könnte mir vorstellen, dass AP in den ebenfalls berühmten Sack haut, sollte sie erneut wider einer besseren Form auf einem Ferner-Liefen-Rang landen. Was außerordentlich bedauerlich wäre, angesichts ihres herausragenden Talents für diesen Sport, bei dem sie ahtletische Fähigkeiten mit weiblicher Schönheit, viel Charme und herausragender Bühnenpräsenz verbindet. Aber ein Rückzug vom Wettkampfsport wäre verständlich, niemand will sich gern ständig vera...en lassen. Auch due umwerfende Brigita Brezovac hat sich seit spätestens Mitte August voll auf dieses Ziel konzentriert; sie lässt augenscheinlich alles andere hintan stehen - auch ihren Blog, den sie ansonsten ja gern in ihrer freundlich-fröhlichen Art regelmäßig pflegt. Nun, die Daumen sind gedrückt.

Brigita.
Wer in Vegas on Stage nicht dabei sein wird, ist das Geburtstagskind des gestrigen Tages. Ich sage nur: ein engelsgleiches Gesicht mit den wohl verträumtesten eisblauen Augen der gesamten Muskelmaedel-Welt - aber ein mit machtvoll schwellender, klar skulpturierter Muskelpracht versehener Body, zu verdanken dem Umstand, dass diese Lady am Eisen mit stählerner Hingabe tätig ist. "Ich habe noch in keinem tschechischen Gym etwas gesehen, das mehr hardcore und intensiver gewesen wäre. Und das sage ich als jemand, der die besten Bodybuilder dieses Landes oft sieht", so urteilt ihr Landsmann Pavel Vacek über sie. 

Na, wer isses?
 Na, klingelt es? 
 
Jetzt sollte klar sein, wer da mit
ganz schweren Hanteln spielt ...

 Klar: Katerina "Katka" Kyptova, (hier ihre Website). Sie stammt aus Skoda-Town - also Mladá Boleslav oder auf Deutsch Jungbunzlau, einer im Nordosten Tschechiens gelegenen Stadt. "Skoda-Town" deshalb, weil da der tschechische KFZ-Hersteller seinen Sitz hat. Und ebenda wurde dieses Muskelmaedel vor genau 30 Jahren geboren. 

Katka, Biceps-Pose ...


Feiern tut sie bestimmt im Gym, das sie je nach ihrer Laune mitunter zweimal am Tag "heimsucht". Denn sie trainiert nun bestimmt halb solange, wie sie lebt. Passend dazu hat sie den Beruf, den viele andere Muskelmaedels auch haben - sie arbeitet als Personal Trainer. Nunmehr mit Blick auf "Physique" trainierend, sagt sie: Ich mag schwere Gewichte, schwere Workouts, aber auch jede Mange Cardio und andere Ausdauer-Aktivitäten. Deshalb ist das [also physique] optimal für mich, weil beides kombinieren kann, ohne Cardio zugunsten des Muskelaufbaus einschränken zu müssen."
 
Katka, männermordend.


Nun, was sie - die sich mal blond, mal dunkelhaarig zeigt - sonst noch mag, steht im Profil ihres Blogs (es sei der Einfachheit halber gerade auf Englisch zitiert, zumal viel davon eh längst als Fremdwort unsere Sprache verhunzt - äh, bereichert):  "My Loves Lifting heavy weight! Cardio.Competing. THE GYM. Cofee Heaven. Webcamming. traveling. the color pink., Hello Kitty, photoshoots. fast cars. R&B/neo soul/hip hop. dancing. Daniel Millman. Victorias Secret. High Heels. intellectual conversation. Sexual experiences.cooking. Las Vegas. sushi. espresso. dirty martinis.strawberry, coconut body lotion,chocolate protein shake..chillout music, sauna, roller skates..puffed rice..abercrombie & fitch, aeropostale...candles..herbs.Carnitin Drink!Dove. Loreal. Black XS.Monster Light.Subway. Starbucks. Iced Coffe. Martini with frozen strawberry. Puma. Nike. Under Armour. Macrobiotics. Jing and Janng. TCM."

 
Katka, super Back, super Shoulders and super Guns.

 Und ehe ich mich jetzt mit der Jahrhundertdose Kokosnuss-Körperlotion und jeder Menge Experimentalfreude gen Las Vegas begebe und dort Dirty Martinis und solche mit gefrorenen Erdbeeren (geht das?) bestelle, beende ich mit einem "Herzlichen Glückwunsch, Katka!" besser dieses Posting...

Katka, super strong.

 

Dienstag, 10. September 2013

Miss Olympia 2013 -- wer's wohl werden wird?

Klar ist das Bild älteren Datums und Kim Perez  (r.)
heuer nicht am Start - aber von der Ms O 2013
gibt's begreiflicherweise  ja noch überhaupt nix. Und
Alina Popa (l.) tritt auch in zwei Wochen an ...
Schaut man auf die Ergebnisse des bislang letzten Jahrzehnts, dann scheint die Frage eher akademischer Natur zu sein. Dennoch - hier ein Blick auf die glorreichen Dreizehn, also die Muskelmaedels, die Ende dieses Monats in Las Vegas bei der Ms. Olympia an den Start gehen wollen/werden/müssen/dürfen. Daher hier eine völlig subjektive Umfrage: Wer soll's werden - die Ms O 2013? Wer will, darf das gern unten begründen - die Kommentarfunktion ist aktiviert und steht jedem Leser von muskelmaedels.blogspot.com wie stets zur Verfügung. 

Also, es geht NICHT darum, wer's wahrscheinlich werden wird. Es geht darum, wer es nach dem persönlichen Wunsch des Abstimmers unbedingt werden sollte. Sei es, weil man als Fan da eine verkannte Größe am Start sieht, sei es, weil man die Betreffende mag oder weil man ihre Muckis am umwerfendsten findet oder weil man dieses oder jenes Muskelmaedel anbetet. Und weil wir uns alle gerade so schön ans Abstimmen gewöhnen (Stichtwort Bundestagswahl - häh? "Bundestag", was datt'n?) und um bei der Vergabe der einen erlaubten Stimme das Leben leichter zu machen, sei hiermit ein Blick auf die bisherigen Siegerinnen gewährt: 

Ms Olympia - Die Gewinnerinnen:

2012 Iris Kyle Las Vegas, NV
2011
Iris Kyle
Las Vegas, NV
2010
Iris Kyle
Las Vegas, NV
2009
Iris Kyle
Las Vegas, NV
2008
Iris Kyle
Las Vegas, NV
2007
Iris Kyle
Las Vegas, NV
2006
Iris Kyle
Las Vegas, NV
2005
Yaxeni Oriquen
Las Vegas, NV
2004
Iris Kyle
Las Vegas, NV
2003
Lenda Murray
Las Vegas, NV
2002
Lenda Murray
Las Vegas, NV
2001
Juliette Bergmann
Las Vegas, NV
2000
Valentina Chepiga (HW)
Las Vegas, NV
 
Andrulla Blanchette (LW)
Las Vegas, NV
1999
Kim Chizevsky
Secaucus, NJ
1998
Kim Chizevsky
Prague, Czech Republic
1997
Kim Chizevsky
New York, NY
1996
Kim Chizevsky
Chicago, IL
1995
Lenda Murray
Atlanta, GA
1994
Lenda Murray
Atlanta, GA
1993
Lenda Murray
New York, NY
1992
Lenda Murray
Chicago, IL
1991
Lenda Murray
Los Angeles, CA
1990
Lenda Murray
New York, NY
1989
Cory Everson
New York, NY
1988
Cory Everson
New York, NY
1987
Cory Everson
New York, NY
1986
Cory Everson
New York, NY
1985
Cory Everson
New York, NY
1984
Cory Everson
Montreal, Canada
1983
Carla Dunlap
Warmister, PA
1982
Rachel McLish
Atlantic City, NJ
1981
Kike Elomaa
Philadelphia, PA
1980
Rachel McLish
Philadelphia, PA

Montag, 9. September 2013

Erregt durch die Muskeln der Ruderin --- und so geht es weiter ...


Das Folgende ist die Fortsetzung einer Story, die ein Leser eingesandt hat und die ich vor ein paar Wochen eingestellt habe - wer die zuerst lesen will, sollte JETZT klicken und dann hier weiterlesen.



„Armdrücken“, Lisette hebt ihre Hand, sofort hüpft ein enormer Muskelstrang unter der Haut ihres Oberarmes hervor, „hier darf ich dir meine Freundin Lori-Ann vorstellen“, sagte sie lächelnd und zeigt mit dem Finger auf die Brünette neben ihr. Tom weiß nicht, wohin er schauen soll, auf den im Takt der Bewegungen hüpfenden Bizeps oder zu Lori-Ann.

„Hallo“ sagte er nur knapp, unruhig bewegen sich seine Blicke hin und her, enormer Bizeps da und dort Loris braune Augen, „schöne Augen“, schießt es ihm durch den Kopf, aber schon spricht Lisette weiter, Tom hört sie kaum.
„Wie?“, fragt er.
„Wer gewinnt, bekommt ein Bier vom Verlierer spendiert“, sagt sie.
„Bei was?“ fragt er.
„Na, beim Armdrücken“, sagt sie, sichtlich amüsiert über seine Begriffsstutzigkeit.
„Aber ihr habt doch schon ein Bier“, stellte Tom verwirrt fest. Und denkt sich, „das wird ungut enden, alles ein bisschen herauszögern“.
Lisette lacht: „Das hat uns der Barkeeper ausgegeben.“
„Äh, wieso, so schwächlich ist der Kevin doch nicht.“
„Hast du sein Gesicht gesehen, Lori“, lacht Lisette.
„Er wäre am liebsten vor Scham im Boden versunken“, sagt Lori grinsend.
„Und wie schnell er die Biere gezapft hat, nur um uns schnell loszuwerden. Und du,“ sagt Lisette herausfordernd, „bist du jetzt bereit, oder hast du Angst vor einer Blamage?“

Und stellt ihren angewinkelten Arm auf den Tisch in Position zum Armdrücken. Wieder hüpft ein großer Muskelhügel auf ihrem Oberarm hervor.
„Na klar“, murmelt Tom leise. Und denkt: „Bloß keine Blöße mehr geben.“

Noch nie war er den muskulösen Armen seiner Angebeteten so nah, gleich wird er ihre enorme Kraft spüren. Unbändige Erregung ergreift seinen ganzen Körper, wild pocht es in seiner Hose.

„Bloß ruhig bleiben, nicht zu sehr auf ihre Muckis starren. Die sind aber auch riesig, wunderschön geformt“, muss er neidvoll anerkennen.
„Bleib cool“, wiederholt er sich wieder, „sonst passiert in deiner Hose ein explosives Unglück.“

Tom schaut direkt in Lisettes überlegen blitzende Augen, packt ihre Hand und spürt sofort ihren festen Griff. „Bei drei geht’s los“, sagt sie. 
Ihr Griff wird fester: „Eins, zwei und drei“, zählt sie.

Mit aller Kraft legt er los, aber der Arm bewegt sich keinen Millimeter. Nur ihr Bizeps wächst nochmals an, wirkt noch riesiger, wie es ihm aus dem Augenwinkeln scheint. Spontan wollte er beinahe mit der linken Hand ihren fantastischen Bizeps berühren, aber im letzten Augenblick widersteht er diesem Impuls. Stattdessen schaut er wieder in Lisette lächelndes Gesicht. Scheinbar ganz entspannt fragt sie ihn, „ob er schon drücke“.

Diese Provokation mobilisiert nochmals seine Kräfte, Schweiß bildet sich auf der Stirn, aber ihr Arm bewegt sich um keinen Millimeter. Es scheint, als drücke er mit aller Kraft gegen eine Wand. Plötzlich spürt er Gegendruck, der seinen Arm langsam nach unten bewegt. Entsetzt schaut er in Lisette überlegen lächelndes Gesicht. Es scheint ihm zu sagen: „Gib dir keine Mühe, hast eh keine Chance.“

Plötzlich lässt der Druck nach, sein Arm kann sich wieder in die Mittelposition aufrichten. „Sie spielt mit mir“, schießt es ihm durch den Kopf. „Nicht mit mir“, sagt er sich wütend. Nochmals drückt er mit letzter Energie gegen Lisette Arm, ohne Erfolg. Lisette lacht nur, „los mehr, streng dich an“, feuert sie ihn an.

Schweiß tropft von seiner Stirn. „War das alles“, lacht Lisette verächtlich und drückt nun seinen Arm mit Schwung hinunter. All seine Anstrengungen nützen nichts, seine Hand knallt auf den Tisch.
„Verloren“, sagt sie spöttisch, während Tom sekundenlang auf seine niedergedrückte Hand starrt und leise murmelt: „Das gibt’s doch nicht, du bist so ungemein stark“.

„Das weiß ich“, sagt Lisette voller Stolz und hebt anmutig ihren angewinkelten Oberarm. Ballt ihre Faust. Sofort türmt sich auf ihrem Oberarm ein riesiger Muskelberg auf. Aber nur kurz, ehe er sich sogleich in einen dicken Muskelstrang verwandelt, weil Lisette ihren Oberarm waagerecht ausstreckt und danach sofort wieder anwinkelt. Erneut hüpft ein riesiger Muskel empor, formt sich zu einen enormen Kürbis. Aber wieder hält sie die Position nur wenige Sekunden, streckt wieder ihren Oberarm aus, um ihn gleich wieder anzuwinkeln. Spannen, entspannen, mehre Male hintereinander.

Fast im selben Rhythmus pocht es in Toms Hose. Es ist ihm, als würde der Stoff gleich zerfetzen. Aber alle Vorsicht ist jetzt vergessen. Wie hypnotisiert folgt Tom voller Bewunderung diesem einzigartigen Schauspiel der besonderen Art. Auch Lisette Augen wandern halb prüfend, halb genussvoll, voller Zufriedenheit, über ihre Muskelpracht. „Da steckt Power drin“, flüstert sie leise, wie zu sich selbst mit selbstverliebtem Blick auf ihre Bizepskugel.
Tom wirkt wie versteinert, stiert mit offenem Mund und starrem Blick auf Lisettes Oberarme, dann schluckt er, und flüstert leise, „wunderschön“.
Lächelnd sagt Lisette: „Dir gefallen meine Muskeln“.
„Ja“, hört er sich leise hauchen.
Erschrocken über sein Geständnis wird ihm mit einem Mal ganz schwindelig. „Nun ist es raus“, denkt er, „bin ich denn ganz von Sinnen?“


Zufrieden lächelnd sagt sie: „Ich habe es schon lange gemerkt, wie du auf meine Muskeln abfährst. Die anderen Kerle reagieren immer ängstlich, wenn sie merken, wie stark ich bin, als ob ich sie gleich verprügeln würde. Was ich manchmal gerne täte, aber ich prügele mich nicht mit schwächlichen Kerlen,“ lacht sie spöttisch.



„Genug der Worte“, mischt sich nun Lori-Ann ein, „ich will auch noch ein Bier!“
Und sie stellt ihren Arm in Position zum Armdrücken. Im gleichen Moment hüpft eine nicht unansehnliche große Muskelkugel auf ihrem braungebranntem Oberarm empor.

Tom weiß nicht, wie ihm geschieht. Wie in Trance packt er ihren Arm, hört sich sagen, „du bist aber mutig“, nur um etwas zu sagen und zu tun. Wirre Gedanken schießen durch seinen Kopf, warum hat er das nur gesagt zu Lisette, sie wird sich vor seinen Freunden über ihn lustig machen. Und nun auch noch Lori-Ann …


Sonntag, 11. August 2013

Sharon Marvel (1964-2013) *man lese unten den Nachtrag


Leute - lest bitte auch den Nachtrag ganz unten. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher, ob die Nachricht stimmt. Wollen wir hoffen, dass es so ist. Ich möchte den Beitrag aber stehen lassen, damit der ein oder andere ihn eben NICHT gerüchteweise weiter verbreitet:

Derzeit läuft die traurige Nachricht im Web um, bei Lori Braun ebensowie bei zuvor bei Curt James von rx muscle, Sharon Marvel sei gestorben, allem Dafürhalten nach gegen Ende Juli. Wenn das stimmt, dann wäre sie gerade einmal 49 Jahre alt geworden.



Sharon wer?

Nun, das war eins der Muskelmaedels vergangener Jahre, eine der Damen, die es so richtig ernst meinte mit extremer Muskulosität. Austrainiert blieb sie stets sehr voluminös, dabei stahlhart und sehr symmetrisch. In Off-Season hingegen wirkte sie unglaublich prall und super, super stark - zum Hinknien! Und jenseits ihres superprallen Hintern, ihrer massiven Schenkel und ihrer unglaublichen Arme hatte diese Muscle Lady auch noch ein nachgerade schönes Gesicht, mit mehr oder minder blondem Haar, hellen, lustigen Augen und zwei wunderbar schief stehenden Eckzähnen in einem sehr sympathischen Gesicht.


Sie gehörte zu den Maedels, deren Popularität sich aus Magazinen wie Women's Physique World Magazine (WPW) und aus diversen Videos speiste, darunter auch solchen, in denen sie - sparsam bekleidet - ihre Supermuckis an schächlichen Kerlen ausprobierte. So weit sich das feststellen ließ, beteiligte sie sich an vier Filmen von Impulse Productions Videos: 
- "Don't Harass me"
- "Blonde rage 2"
- "Sharon Marvels Heavy Metal Workout"
- "Amazon Iron Belles".

Alles ganz bestimmt nicht auf Goethe- und Brecht-Niveau, sicherlich auch nicht Oscar-verdächtig, aber fraglos sehr ansprechend für jeden, der gelegentlich seine niederen Instinkte pflegen will ... 


Ihr Nachname Marvel hat nichts mit den Marvel-Comics zu tun, den bekam sie einfach durch eine Heirat. Ältere Fans des FBB kannten sie auch unter ihrem Mädchennamen Sharon Arrildt. Und entgegen ihres sehr amerikanisch-kalifornisch anmutenden Äußeren stammte sie auch nicht aus der Neuen Welt, sondern aus der Alten. Um es präzise zu sagen, aus Brackley in der Grafschaft Northamptonshire - also aus England.

Sharon spielte in ihren jungen Jahren Softball (siehe Foto) und betrieb Leichtathletik, vor allem Geländeläufe. Um sich dafür besser in Form bringen, begann sie 1982 mit Gewichtstraining. Ab Mitte der 1980er Jahre beteiligte sie sich dann an diversen Bodybuilding-Meisterschaften:


1986 Eastern Shore State Championships, 1. Platz
1986 Maryland Sate Championships, 1. Platz
1987 NPC Jr. Nationals, 1. Platz
1989 NPC Nationals, 1. Platz Klasse "Middleweight"
1990 Ms. Olympia, 6. Platz
1991 Ms. Olympia, 1. Platz
1992 Ms. Olympia, 13. Platz
1993 Ms. Olympia, 8. Platz.


Danach wurde es aus sportlicher Sicht allmählich ruhiger um sie. Sie hielt noch über Jahre hinweg ihre Muckis auf frappierend hohem Niveau, hatte sich aber aus dem Wettkampfgeschehen zurückgezogen. Dann war eine Zeitlang wohl nicht mehr viel mit Bodybuilding. Ungefähr zu der Zeit, als muskelmaedels.blogspot.de vor sechs, sieben Jahren an den Start ging, begann sie wieder zu trainieren und zumindest ansatzweise zu ihrer alten Form zurückzufinden.  Tja, und nun diese Nachricht, von der ich nicht weiß, ob sie zutrifft oder ob es sich um eine Fehlinformation handelt.



Sollte die Nachricht von Sharon Marvels Tod stimmen, dann wäre es einfach nur sehr, sehr traurig, vor allem für ihre Familie und ihre Freunde, die sie so jung verloren haben. Aber auch traurig für uns, ihre Fans, denen dann nur die Erinnerung an eine jener superstarken Athletinnen  bliebe, die bei ihrem Tun stets auch den Kontakt zu den Verehrern von Muskelmaedels gewahrt hat. Also, falls es sich mit dem Wahrheitsgehalt der traurigen Nachricht so verhält, wie es leider zu vermuten steht: Alles Gute, Sharon!



(Und wenn das nicht stimmen sollte, sei allen Verbreitern solcher journalistischen Enten einmal sehr kräftig, wenn auch leider nur virtuell in den Allerwertesten getreten!)

Nachtrag: Als ob ich es geahnt hätte - dies schrieb Curt James schon am 13. August (leider habe ich es jetzt erst gesehen):

"Curt James August 13, 2013 at 9:45 pm
(...) I heard the news on Heavy Muscle Radio as reported by Dave Palumbo, however he did not specify his source and I have not verified that sad news. Also, I deleted the thread I had posted on Rx as well as another thread I had posted on IronMagazineForums dot com. I would MUCH prefer to go by Craig Breuwet’s report. Again, I have not confirmed the death of anyone. I — in a knee-jerk, emotional reaction — re-posted the news I had heard. A wiser man than myself encouraged me to seek a more thorough verification and to delete the threads. Let us all hope that Sharon Marvel is alive and well."

So.

Ich lasse mein Posting STEHEN. Mir und uns allen zur Mahnung, mit solchen Nachrichten vorsichtiger umzugehen - schließlich geht es hier um Schicksale...

Mittwoch, 7. August 2013

Bier - geworfen, nicht gezapft:
Strongwoman Heini Koivuniemi

http://www.girlswithmuscle.com/images/full/273671147.jpg 
Tja, die einen trinken es lieber, und dann auch aus kleineren Gebinden... Nun, diese blonde Wikinger-Nachfahrin nutzt eins der hier gezeigten Bierfässer, um ihre enorme Kraft zu demonstrieren. Selbst wenn das Fass leer sein sollte, dürfte es immer noch so um die zwölf, dreizehn Kilogramm wiegen. Und solche Behälter wollen ja dann auch so leicht und lässig wie hier mit der gespreizten Hand gehalten sein, so, dass der Arm nicht irgendwo abgestützt ist. Großartig anzustrengen scheint die ganze Übung nicht, so entspannt wie das blonde Muskelmaedel lächelt.

Ein Fake? Nun, bei der starken Dame handelt es sich um Heini Koivuniemi. Und die Finnin ist sicher kein Fake. Sie spielt in derselben Liga wie etwa Jill Mills und Vecca Swanson - sie ist eine Strongwoman. Und als solche hat sie auch schon bei den entsprechenden Wettbewerben gezeigt, was sie so drauf hat. Etwa mit Bierfässern: Da gibt es die Disziplin des Bierfass-Hochwerfens - klingt recht sinnentleert, macht aber wahrscheinlich einen Heidenspaß. Dazu muss das Fass über eine Hochsprung-ähnliche Latte geworfen werden. Heini Koivuniemi schaffte mit einem 12,3 Kilogramm schweren Fass eine Höhe von 3,46 Metern. Wer's besser kann - aussehen tut das so:



Mittlerweile 40 Jahre alt, hat die Dame aus dem Land der tausend Seen bis noch vor sieben, acht Jahren in diversen Kraftsportbereichen auf sich aufmerksam gemacht. Sie trug Titel wie Finnlands stärkste Frau beziehungsweise Europas stärkste Frau (ich weiß aber nicht, ob die starke Schöne noch aktiv ist). Ach ja: Wem die Nummer mit dem hochgeschleuderten Bierfass schon ehrfurchtgebietend erscheint, der möge sich mal wie Heini Koivuniemi an der folgenden Übung versuchen:






Montag, 22. Juli 2013

"Wehr dich doch!" Neue Story



Eine Aufnahme der phantastischen Jana, von mir gemacht. Das Foto ist die Inspiration meiner neuen Story. Und nun viel Vergnügen beim Lesen: 

Sie sagte: »Wehr dich doch!«

Und lässig legte sie sich halb neben, halb auf mich darauf, eines ihrer vor Öl triefenden Beine wand sich über einen meiner Schenkel, ihr Fuß hakte sich um den Knöchel meines anderen Beines. Von oben lachte es auf mich herab, elfenbeinernes Weiß zwischen Korallenrot. Sie schüttelte ihren Kopf, so dass ihre rabenschwarze Mähne nach vorn fiel, über die Breite ihrer Schultern, zwischen die Fülle ihrer glänzenden Brüste und bis auf mein Gesicht, auf dem sich die Haarspitzen leise kitzelnd hin und her bewegten.
 

Sie hob ihre Hand und streifte das Haar wieder über ihre Schulter und ihren Nacken zurück. Infolge dieser Bewegung wölbte sich unter der alabasterweißen Haut ihres Oberarmes das Fleisch, wuchs zu einem schieren Fels mit Flächen, Konturen und Ecken in die Höhe. Und prompt hoben sich meine Hände zu diesem Muskelhügel. Meine Fingerspitzen glitten über die ölige Haut, spürten darunter die stählerne Härte, aber meine Hand konnte ihren Arm nicht ansatzweise umfassen.

»Was soll das werden, he?« Und während sie noch fragte, packte auch schon ihre Hand mit unwiderstehlicher Kraft meine beiden Handgelenke, kreuzte sie und streckte dann meine Arme über meinen Kopf hinweg nach oben. So weit, dass es links und rechts in meinem Rücken spannte.
Ich schluckte, obwohl mein Mund ganz trocken war.

Ein erster Schweißtropfen drängte sich aus meinem Haaransatz hervor, rollte über meine Stirn, fand übers Augenlid den Weg nach außen und brannte schließlich in der Ecke meines Auge. Dann kam noch mehr Schweiß, und auch mein anderes Auge fing Feuer. Ich zwinkerte. Und blickte tränend wie durch einen Schleier nach oben zu ihr auf. Mehr konnte ich nicht tun.

Denn sie hielt meine Arme gestreckt – mit einer Hand meine beiden Hände. Und sie fixierte mit einem Bein meine beiden unteren Extremitäten.

Sie sagte, während sie sich ganz nah über mich beugte und Körperwärme auf mich abstrahlte und blitzend lächelte: »Mal gespannt, was du jetzt machst!«

Ich versuchte, meine Hände zu lösen. Probierte sie wegzuziehen, zuerst langsam, dann mit einem Ruck. Ich wollte mich nach oben stemmen, bemühte mich, meine Beine zu heben und mich nach hinten rollen, um so los zu kommen – nichts. Meine Anstrengungen fruchteten nichts, ich scheiterte immer und immer wieder an ihrer Kraft.

Sie prustete laut heraus und warf den Kopf in den Nacken, dass ihre Brüste nur so in die Höhe wippten. Dann senkte sich ihr Blick zu meinem: »Na, Angst? Solltest du auch! Platzt hier rein, mit seinen Latschen und seinem Badeslip, und stört mich mitten im Einölen für’s Nacktposing! Und? Sagt er dann 'Oh, Entschuldigung, falsches Hotelzimmer, tut mir leid'? Ja, von wegen. Nichts sagt der Herr, rien, niente, nada – aber freche Kommentare über meine Muckis! Von wegen männlich und weiblich! Was ist jetzt, du Superkerl? Ich kann mit dir machen, was ich will. Denn du bist nur ein kümmerlicher Wicht, ein Nichts ohne Saft und Kraft. Ich aber bin eine Frau und dazu stärker als du – warte, ich zeig’s dir!«

Sprach’s und spannte ihre Schenkel an. Ich spürte, wie sich meine Beine und mein Rücken streckten, bis es schmerzte, ich zu stöhnen anfing und sie kurz auflachte: »Kerlchen, du hast ja noch weniger drauf, als ich dachte. Tja, was willst du auch machen gegen siebenundsechzig Zentimeter Oberschenkel-Muskeln, so hart wie Stahltrossen. Oder erst gegen meine Super-Arme!«

Sie ließ meine Handgelenke los und setzte sich auf. Hob ihren Arm an, so dass ich ihn von hinten sehen musste. Spannte ihn an, dass ihr Bizeps in die Höhe ruckte: »Da, guck hin. Dreiundvierzig Zentimeter Umfang. Gewaltig. Und stärker als alles, was du kennst. Ach Gottchen, jetzt guckt er wie’s Kaninchen vor der Schlange! Hach!«

Sie neigte ihren Kopf, küsste ihren aufragenden Muskel, dann streifte ihre Zungenspitze schier genüsslich darüber. Ich lag wie erstarrt, rührte mich nicht, verpasste den Moment zur Befreiung. Und ihre venenüberzogene Hand vereinigte erneut meine Handgelenke in dem bekannten, stählernen Griff:
»Na, wie wär’s jetzt endlich? Wehr dich doch!«

Ihre freie Hand kitzelte mich, zwickte mich leise immer wieder an Brust, Bauch und Leiste. Ich zuckte und wand mich unter ihren Berührungen, ohne ihren schnellen, frechen Fingern, dem Griff ihrer anderen Hand und der Klammer ihres Schenkels entkommen zu können.

Sie lachte und gluckste, machte weiter, bis ich mit meiner Hüfte immer stärker in die Höhe und zur Seite zuckte und ruckte. Da legte sie ihre Hand auf mich und drückte mich nach unten – ihre Hand, gegen den Widerstand meines Rückens und meiner Beine und meiner Schultern. Ihre Arm- und Schultermuskeln schwollen an, als sie das tat, aber ihr Gesicht zeigte kein Zeichen von Anstrengung.

Als mein Rücken wieder unten war, blieb ihre Hand, wo sie war. Und während sie tastete und fühlte, beugte sie sich wieder über mich. Ganz nah. Ihre Haare fielen über meine Schultern, ihre Brüste lagen voll und kühl an meiner Brust, und ich roch ihren frischen Atem und sah ihre großen dunklen Augen. Und hörte sie sagen: »Na, was ist das denn? Ach, ach, ach. Es gefällt ihm, wenn ihm eine Frau körperlich überlegen ist und er genau davor Angst hat, oder?«

Dann war ihre starke Hand direkt am oberen Rand meines Badeslips. Ich sagte: »Nein, nein, nein«, wand mich, aber da spürte ich ihre Finger auf meiner empfindlichen Haut unter dem Bund und zuckte erneut.

Ihre Hand packte den Stoff – ein mächtiger Ruck – meine Hüfte hob sich – es machte »raaaaatsch«, ganz laut und irgendwie unanständig – ihr muskelbepackter Arm zuckte hoch, in der Hand die zerfetzten Überreste meines Slips. Ungebändigt reckte sich frei nach oben, was vorher davon verdeckt gewesen war. Und in ihren schwarzen Augen tanzten tausend Teufel.

Einen Augenblick später packte ihre nervige, venenüberzogene Hand mit den lackierten Nägeln zu. Ich ächzte unter ihrem festen und doch sanften Griff. Ihr straffer harter Unterleib schob sich herüber, die ölige Wärme ihrer Haut glitt auf mich, ich atmete Kokosduft und schmeckte Schweiß, Nase und Mund und Gesicht tauchten in die weiche Prallheit ihrer Brüste, deren Spitzen standen hart und straff und streiften sacht über meine Haut.

Dann beugte sie sich zu mir herab, und ihr Mund kam ganz nah an meinem Ohr, und ich hörte sehr leise: »Wehr dich doch!«


© by mattmuscle Juli  2013. all rights reserved.

Samstag, 20. Juli 2013

Wenn ein Teenie Sofas stemmt - Bronwyn Taylor

Neulich habe ich eine Mail bekommen, die ich der Welt nicht vorenthalten will. Denn ihr Absender schreibt über eine mir bis dato unbekannte Dame namens Bronwyn Taylor, auf die - sofern kein Fake - mein Label "Muskelmaedel" völlig zu Recht zu trifft: Sie ist noch sehr jung und sie ist extrem stark. Nun, hier der Beitrag:


"Dein Blog ist einfach klasse !


Heute hatte ich mir gedacht, dass ich auch einmal etwas dazu beisteuern könnte.

Normalerweise setzt man Muskelmasse und körperliche Stärke in Beziehung zueinander. Je muskulöser eine Frau aussieht, desto über mehr Körperkraft sollte sie verfügen.Das dies nicht immer zutrifft, beweisst Bronwyn Taylor aus Großbritannien.

Rein optisch sieht sie überhaupt nicht muskulös aus verglichen mit Bodybuilderinnen wie Megan Abshire, Jennifer Scarpetta oder Tara Silzer. Aber sie verfügt über eine ungeheure Körperkraft.

Bronwyn Taylor ist das stärkste Schulmädchen von Großbritannien.

Sie hebt und trägt mühelos komplette Sofas und Kühlschränke durch die Gegend. Ihre Körperkraft hat sich nicht alleine durch sportliches Krafttraining im Fitnessstudio entwickelt, sondern vor allem dadurch, dass sie ihren Vater, einen Umzugsunternehmer, tatkräftig unterstützt.


Wie schwer dieses Sofa ist , das sie auf dem Foto auf ihren Kopf stemmt, habe ich vor kurzem selbst erlebt. Meine alte Freundin hatte mich gebeten, den Kofferraum meines Peugeots 206 auszuräumen und die Sitze umzuklappen, damit dort ein neues Möbelstück verstaut werden könnte. Wie sich herausstellte, wollte sie ein neues Sofa kaufen. Sie hatte sich dann für ein bestimmtes Sofa entschieden, und ich versuchte, vorweggenommen, das Ding mal zu heben. 


Das Sofa hätten wir nie und nimmer in den Kofferraum bekommen. Ganz zu schweigen, wie sauschwer das Ding war. Auch wenn wir es gemeinsam getragen hätten, wäre es eine echte Schinderei gewesen. Doch glücklicherweise hatte IKEA nicht den Stoffbezug vorrätig, den sie wollte. Ich kann es mir wirklich nicht vorstellen, so ein Sofa über den Kopf zu stemmen. Umso unfassbarer ist die Tatsache, dass diese 17jährige dies schafft, obwohl sie nun wirklich nicht kräftig oder muskulös aussieht. 

Dann habe ich Dir noch ein Video, in dem sie 3 mal hintereinander eine Langhantel von 160 kg hochhebt!!!

Meiner persönlichen Erfahrung zufolge erreicht man deutlich mehr Körperkraft durch sehr harte körperliche Arbeit als (ausschließlich) durch Bodybuilding im Fitnessstudio. Für mich ist das Mädel wirklich ein Kraftwunder.Was denkst DU darüber?" 

Also, erst mal vielen Dank für das Lob. Dann. Wie eingangs gesagt: Wenn die Sache kein Fake ist, dann ist die junge Frau tatsächlich extrem kräftig. Diese Fotos der hübschen jungen Dame sprechen dafür - das, was das Mädchen hier an Eisen drückt, entspricht dem Gewicht eines ausgewachsenen Zementsackes (einem großen von früher, keinem von 25 und auch keinem von 40 Kilo...)


Körperkraft ist weithin nicht nur etwas rein Physisches, sondern auch eine Sache des Willens. Manche Leute haben in der Richtung einen stärkeren Willen und sind schon deshalb auch körperlich einfach stärker als andere, ohne dass man das stets von außen sieht. Um es altmodisch zu sagen: Sie können mehr Kraft entfalten.


Dennoch muss das trainiert werden, will man Außerordentliches auf dem Gebiet der Schwerathletik leisten. Was das Steigern/Pflegen der Kraft angeht, da bin ich etwas anderer Meinung als der Verfasser der Zuschrift: Das kann man sowohl durch harte körperliche Arbeit tun als auch durch zielgerichtetes Training oder durch beides zusammen. Nur das eine ist nicht schlechter als das andere. Sonst gäbe es ja keine Gewichtheberinnen wie Sibel Simsek und andere, die ihre Kraft durch methodisches Training und nicht durchs Möbelpacken erhöht haben. Aber immer ist es eine Sache des Willens. Zumal ja Bronwyn Taylor noch neben ihrer Arbeit bis zu dreimal ins Fitness-Studio geht ...die angesprochenen 160 Kilo hebt sie ja offensichtlich in einem tipptopp eingerichteten "Pumperladen" in Form einer Hantel - guggst du hier.

Etwas Unkerei noch (fast) zum Schluss: Ich finde es toll, was sie kann, frage mich aber, was das Heben extremster Gewichte bei nicht ausgewachsenen Körpern anrichtet. Ich muss da an einen Trainingskameraden längst vergangener Zeiten denken - enorm stark, hatte er aber schon mit Anfang 20 Abnutzungserscheinungen an den Hüftgelenken, auch vom dauerhaft-schweren Kreuzheben (und ja: er befleißigte sich der korrekten Technik). 

Apropos noch nicht ausgewachsen - ich denke mir mal, dass Bronwyn Taylors Body ziemlich sicher noch deutlich sichtbarere Muskeln haben wird, wenn sie weiter trainieren wird und wenn dann ein paar Jahre ins Land gegangen sein werden.  

Freitag, 19. Juli 2013

Gabriela Oreto Niffa - I got legs ...


Vielleicht liegt es an dem, was das Klima mit ihnen macht? Vielleicht liegt es daran, dass man dort als Frau unter allen Umständen sexy zu sein hat - und das heißt kurvenreich. Dass das gerade mit Muskeln sehr gut geht und vor allem in Off Season gut aussieht, das zeigt auf diesen Bildern Gabriela Oreto Niffa aus Brasilien. Guckt man sich diese Fotos an, hat man den Eindruck, dass ihre ausladenden Muskeln vor allem von Schenkeln und Hüften den Stoff drumherum förmlich wegplatzen lassen könnten. Und aus meiner Sicht ist das eine klare Ansage: Maedels, trainiert eure Beine! Macht Ausfallschritte, Legpresses, Kniebeugen! Grass to ass! Dann kommt ihr zu solchen kraftstrotzend-männermordenden Formen...

(PS: Und immer dran denken, diese Petition zur Rettung des FBB zu unterzeichnen!)

Man achte einmal darauf, wie sich die wuchtigen
Oberschenkeldurch den Stoff hindurchzudrücken
scheinen...

Das Bild zeigt die Brasilianerin mit knallengen
Jeans Hot Pants, die jeden Wunsch erkennen lassen und
dazu den Blick auf diese unglaublichen Schenkel gewähren.

Und nochmal Gabriela Oreto Niffa mit diesem aus
meiner Sicht lebensgefährlichen Kleidungsstück - da wird
mein systolischer Blutdruck vierstellig...

Praller Popo, weil Muskeln. Fragt sich, was passiert,
wenn sie so auf die Straße geht...

 ... oder so. Phantastisch!

Samstag, 29. Juni 2013

Hey, IFBB 2.0: Finger weg vom FBB!
Oder wir machen unser eigenes Ding!

Also, Jungs und Mädels, die Kuh ist noch nicht vom Eis. Bitte hübsch brav diese Petition unterzeichnen, damit uns unsere Muskelmaedels auch noch morgen durch mächtig schwellende Schenkel und göttlich gewölbte Bizeps erfreuen können und - viel wichtiger - damit SIE ihren Sport so ausüben können, wie sie ihn für richtig halten. Und nicht die Funktionäre, die auf höhere Vermarktungschancen durch Bikini-Wettkämpfe schielen. Denn derzeit macht auch das - freilich noch unbestätigte - Wort die Runde, wonach die IFBB auch plant, bei der Ms. Olympia die Säge anzusetzen und die Klasse der supermuskulösen Frauen abzuschneiden.

Viele Bodybuilderinnen haben sich in den vergangenen Tagen zu Wort gemeldet und sich vehement für den Fortbestand ihres Sportes eingesetzt. Dabei treten einige Argumente immer wieder auf:

a) Die Betonung, was diesen Frauen das Bodybuilding persönlich gegeben hat.
b) Die Betonung darauf, wie fordernd der mit diesem Sport verbundene Lebensstil ist.
c) Die Betonung der Gleichberechtigung von Mann und Frau auch in extremen Lebensweisen und Sportarten.
d) Die Betonung seitens der Frauen, was dieser Sport seinen Fans bedeutet.  


Ein Beitrag sei gesondert herausgegriffen - er stammt von Nikki Fuller (zeitweise auch bekannt als Nikki Garner). Die blonde Athletin mit dem Filmstar-Gesicht, der hünenhaften Figur und den prallen Super-Guns ist eine FBB-Veteranin, dem Sport seit Jahrzehnte verbunden und manchem auch schon dadurch bekant, dass sie das Cover eines Bildbandes mit Bodybuilderinnen geziert hat. Also sollte das, was sie sagt, auch besonderes Gewicht haben - Nikki, it's your turn:



 "In den zurückligenden Jahren erlebte der Sport einen deutlichen Rückgang bei den Besuchern, sobald die weibliche Seite des Sports weggelassen oder verkleinert wurde Obwohl es andere weibliche Kategorien dieses Sports gibt, kann keine andere dem Publikum den Genuss einer ultimativen Athletin bieten, die sich dazu entschieden hat, die Kunst der Muskelkraft auf höchster Ebene zu betreiben. Fast immer machen Besucher und Zuschauer solch eines Events eine allgemeine Erfahrung: Es gibt Defizite dabei, nicht die herausragenden Frauen beim Wettkampf dessen zu sehen, was immer noch als Sport angesehen wird. Ich glaube, Bodybuilderinnen geben dem Sport etwas, das ihm keine andere Klasse geben kann. Frauen sind genauso Helden, Krieger und Sieger wie die Männer. Wenn man die Spitzenklasse wegnimmt und nur die schlankeren, schmaleren Versionen des athletischen und artistischen Sports bietet, dann hat man die Authentizität dessen gekappt, was den Sport ausmacht, und ihn zu einer Tosh.com-Modeshow gemacht (Tosh bezieht sich auf einen US-Comedian). Bitte bewahren Sie Ihre Integrität und erlauben den Kampfrichtern, den besten Athleten nach jedern Richtung aus allen Klassen auszuwählen. Das Gleichgewicht von Männern und Frauen in diesem Sport ist ein enorm wichtiger Aspekt, der stets so ausgewogen sein sollte wie die beiden Schalen von Justitia.    Ich werde auch künftig die Vorzüge weiblicher Muskularität unterstützen und dafür eintreten und hoffen, dass die Industrie auch in Zukunft die höheren Standards von Leistung und Fähigkeit aufrechterhält. Der Sport ist mehr als ein Musikvideo ... es handelt sich hier um inspirierende Personen, die das Leben anderer Leute prägen. Es handelt sich um Legenden und sie leben in den Herzen der Leute, die die Eintrittskarten kaufen, um sie zu sehen."   

   
Und dann haben wir da mit Pamela Hannam endlich auch mal jemanden aus den Kreisen der Bodybuilderinnen, der öffentlich das fordert, was ich ich schon das ein oder andere Mal hingeschrieben habe: Nämlich einen neuen Bodybuilding-Verband zu gründen - von und für Bodybuilderinnen.  Mal gespannt, ob die Frau aus der Sierra Nevada dafür Unterstützer gleich welchen Geschlechts findet und ob sich das ehrgeizige Ziel verwirklichen lässt - es wäre an der Zeit.



Den Text dazu gibbet hieäääär, für den, der ihn im Original lesen will. Hier nun die teutonische Version, übersetzt vom Chef:

"Über Jahre hinweg haben sich diese Bodybuilderinnen gefürchtet,die NPC oder die IFBB zu verlassen. Das lag an den direkten Drohungen von James Manion, dass sie, wenn sie weggingen, um eine andere Organistaion zu gründen oder andernorts an einem Wettkampf teilzunehmen, er sie für immer von einer Rückkehr in seine Verbände ausschließen würde. 
Erstmals müssen sich Bodybuilderinnen nicht mehr wegen dieser Drohung länger sorgen.
Ich habe einen Traum, wie Dr. King gesagt hat, ich habe einen Traum, in dem Athleten ihre harte Arbeit und ihre Hingabe an den Sport zeigen können und durch Lob und Preise belohnt werden.
Ich habe einen Traum, in dem Frauen nicht nach ihrem "Aussehen" beurteilt werden, sondern nach der Vervollkommnung ihrer Körper. 
Ich habe den Traum von einer Organisation, die ihre Athleten unterstützt und die einen Moralkodex hat, den sie befolgt. Eine Organisation,die an Fairness bei der Wettkampfbeurteilung glaubt.
Ich werde jedes Quentchen an Energie, das ich habe, nutzen, um im nächsten Jahr eine neue Organisation für Bodybuilder aufzubauen und ich würde mich über Ihre Unterstützung freuen."



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P.S. - and now for something completely different: Ich höre gerade Heino ("ich -- höre - Heino": dass ich den Satz mal hinschreibe, hätte ich nie geglaubt ...), wie er jüngeres deutsches Liedgut von den Ärzten über Marius Müller-Westernhagen und Fanta 4 bis Nena singt. Ich kann nur sagen: Der Alte ist der Burner! Kaum ein deutscher Musiker ist so von anderen gescholten und verarscht worden. Kürzlich hat er den Spieß mal umgedreht und sich der Songs der anderen bemächtigt. Die haben zum Teil höchst unsouverän reagiert, statt einfach den Joke mitzumachen und sich eins zu grinsen. Angriff ist die beste Verteidigung, da hat Heino einfach recht. Und es zeigt, dass der Bursche singen kann.