Donnerstag, 29. Juli 2010

Brigita Brezovac — 2. Sieg:
Diesmal die Europa Battle of Champions
















Da kann man ja nur gratulieren: BB hat's innerhalb einer Woche zum zwotenmal geschafft, einen internationalen Profititel zu holen. Wie in ihrem Blog zu lesen ist, bedankt sie sich bei allen Fans und Freunden und kann es wohl selber noch nicht so richtig fassen. Dass das ihrer Karriere und damit auch ihrer Popularität einen enormen Drive geben dürfte, das steht, so vermute ich mal, außer Frage.

Interessant auch, dass sich da mit Blick aufs Alter ebenso wie die Herkunft vielleicht sogar eine Wachablösung anbahnt: BB ist noch recht jung, dito Alina Popa. Und beide stammen aus osteuropäischen Ländern, die eine aus Slowenien, die andere aus Rumänien. Mal sehen, was da sportlich noch so alles gehen wird. Die paar Fotos von BB, die von dem Match zu sehen waren, zeigen sie jedenfalls in supberber Form.  


















Bei der Europa Battle of Champions handelt es sich um einen neuen Wettkampf aus dem IFBB-Profibereich, der am 23./24. Juli in Connecticut und dort in der Stadt Hartford über die Bühne ging (das ist die Stadt, die der ein oder andere von Mark Twains Klassiker "Ein Yankee aus ... am Hofe von König Artus" kennt. Oder auch nicht. Egal.) Promoter waren Ed und Betty Pariso, letztere ja den echten Muskelmaedel-Fans auch nicht gerade völlig unbekannt, weil noch mit um die 50 in einer nachgerade zum Niederknien zwingenden Verfassung. Fotos gibt's unter anderem hier.


Derzeit ist Brigita in den USA auf einer Tour, sie hat auch schon mit dem bekannten Fotografen Bill Dobbins neue Fotos aufgenommen. Da wäre ich gern dabei gewesen, zum einen, um vom Profi noch was zu lernen, zum anderen --- gucken wird man ja wohl noch dürfen, vor allem, wenn das zu betrachtende Maedel dermaßen tolle Muckis hat, und dazu ein paar lebensgefährliche grüne Augen und auch im übrigen derart reizend ist, oder?

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An alle Leute, die es noch nicht getan haben: Seid so lieb und stimmt bitte auch noch ab bei der Umfrage rechts oben. Danke!

Dienstag, 27. Juli 2010

Neue Story: Neulich am Strand

Ab und zu bekomme ich Story-Entwürfe geschickt, zum Veröffentlichen. So wie diese hier. Die habe ich noch nach gutem redaktionellem Gebrauch leicht bearbeitet. Jetzt steht sie hier - hoffentlich euch allen zum Spaß. Und dem Einsender AW ein ganz herzliches "Danke"!

P.S.: Schon abgestimmt bei der Umfrage rechts oben???

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Ich bin ein ganz normaler Mensch. Habe einen Job, und bin ledig. Bis zu jenem Tag.

An diesem Sonntagmorgen beschloss ich, meine übliche Runde am Meer zu joggen. Doch dieser Entschluss sollte mein Leben für immer verändern.

Am Anfang war auch alles normal, bis ich sie sah. Sie kam gerade aus dem Wasser herausstolziert. Diese Frau war einfach ein Traum. Langes blondes Haar, sonnenbraune Haut und ein extrem athletischer Körper, auf dessen geölter honigfarbener Haut das Wasser perlte. Sie stand da in der Brandung, die Beine breit gereckt und bot mir den vollen Blick auf ihren Body. Denn abgesehen von einem silberfarbenen Slip und zwei kaum eierlöffelgroßen Stoffstücken über ihren kleinen, aber sehr straffen Brüsten trug sie --- nichts.

Augenscheinlich genoss sie die Brandung, da sie das Wasser gegen sich anstürmen ließ und dem standhielt. Die Hände in den Hüften, stand sie da, während die Flut von hinten gegen sie anbrandete und ihr das schulterlange Haar gegen den Rücken klatschte. Zwischendurch hob sie die Hände gegen den Hinterkopf und bog ihr Kreuz durch. Entspannte sich, wandte sich zur Flut, breitete die Arme aus und ließ nun das Meer von vorn gegen sich anprasseln – sie stand wie eine Eiche, ihre langen goldfarbenen Haare flogen nach hinten, das durch die Wucht aus ihnen herausgepresste Wasser glitzerte im Sonnenlicht wie eine Myriade von Perlen ...

ch blieb stehen und konnte einfach nur staunen. Denn bei ihren Bewegungen fiel mir auf, dass sie anders aussah als die meisten Frauen. Nicht nur, dass sie sich da sehr ungezwungen und doch lasziv bewegte, sondern auch, dass sie ganz offen zeigte, was sie hatte. Und sie hatte viel – nämlich Muskeln. Mehr Muskeln. Ganz viele Muskeln, diese aber in äußerst harmonischer Symmetrie an ihr verteilt.

Breit reckten sich ihre ausladenden Schultern. Weit spannte sich ihr dramatisch von unten nach oben ausdehnender Rücken. Hoch aufragend wölbten sich ihre kraftstrotzenden Bizeps’. Mächtig schwollen die starken Schenkel mit den prachtvoll ausgeprägten Muskeln. Prall und fest rundete sich das Halbkugelpaar ihres Popos, während der flache Bauch unter der Anspannung das klassische, scharf ausgeprägte Sixpack erkennen ließ ...

Als sie sich wieder mal zum Strand hin drehte, sah sie mich allem Anschein nach. Denn sie lächelte in meine Richtung. Ich fühlte mich ertappt und lief schnell weiter.

Eine Woche verging. Eine Woche, in der ich nur noch an sie denken konnte. Der Sonntag kam. Und natürlich ging ich da am Meer joggen. Ich suchte regelrecht nach ihr, aber ich konnte sie nicht sehen. Auf dem Heimweg geschah etwas Unglaubliches. Als ich eine kleine Pause auf den Steinen am Meer machte und mich aus einer Tube mit Sonnenschutzmittel eincremte, bemerkte ich, wie jemand zu mir heran schwamm. Erst als die Person näher kam, bemerkte ich, dass es die Traumfrau von vergangener Woche war.

Sie stieg aus dem Wasser.
Kletterte zu mir hoch.
Geschmeidig wie eine Raubkatze.
Blieb direkt vor mir stehen.
Eine Hand in der Hüfte.
Die Hüfte zur Seite eingeknickt.
Eine sehr verführerische Haltung.
Und doch unterschwellig dominant, weil all ihre Muskeln von ihrer Selbstsicherheit kündeten.
Kühles Salzwasser tropfte auf mich herab, aus ihren Haarspitzen ebenso wie von den straff abstehenden Nippeln ihrer Brüste.

“Ich bin Lisa“, sagte sie, während ihre wunderschönen blauen Augen plötzlich mutwillig dreinschauten, „und du, Kleiner, du verspritzt da gerade was, was du noch brauchen könntest!“

Ich schaute von ihrem blonden, langen Haar und ihrem äußerst muskulösen und durchtrainierten Körper an mir herunter. Und stellte fest, dass ich immer noch die geöffnete Sonnenmilchtube in der Hand hielt. Die Hand lag ungefähr auf Höhe meiner kurzen, unübersehbar sich füllenden Jogginghose. Und die Hand, nun, die war angespannt, so dass sich ein Gutteil der weißen Milch aus dem roten Kunststoff über meine Leibesmitte ergoss...

Eindeutig zweideutig.
Sie lachte.

Eigentlich stand ich nie auf Bodybuilderinnen, doch diese war einfach zu sexy, um ihr widerstehen zu können. Sie setzte sich neben mich. Wir kamen ins Gespräch, bei dem sie ständig bemerken konnte, dass ich ihr nicht gerade abgeneigt war. Sie fing schließlich an zu lächeln, verrieb mit schneller Bewegung einen Teil der Sonnenmilch auf meinem Bauch, sagte, ich solle auch den Rest gut einölen, damit meiner hellen Haut nichts passiere. Dann – unglaublicherweise – dann gab sie mir ihre Telefonnummer. Sprach’s und sprang mit einer einzigen kraftvollen und dynamischen Bewegung aus der Hocke in einem Hechtsatz heraus wieder ins Wasser. Schwamm davon.

Ich musste die ganze Zeit an sie denken. Ich hatte bis dahin geglaubt, mir nor- maler- weise nichts aus solchen starken Muskelmaedels zu machen. Aber diese hier verursachte bei mir einen quälerischen Zustand der dauerhaften Erregung. Quasi vierundzwanzig Stunden am Tag, während ich davon träumte, erst ihre Bizeps zu streicheln und zu küssen und dann ....

Drei Tage später rang ich mich endlich dazu durch, sie während meiner Mittagspause anzurufen. Sie meldete sich mit einem „Ja bitte“. So mit einer richtigen Sexy-Stimme. Dermaßen unwahrscheinlich sexy, dass ich gleich wieder hart wurde, härter und ganz hart.

So, als würde sie es ahnen, fing sie an zu lachen und wir verabredeten uns für Sonntagmorgen bei den Steinen am Meer. Diese waren sehr abgelegen, was sich dann für sehr praktisch herausstellte.

Wieder war es Sonntagmorgen, und ich kam zu unserem Treffpunkt. Sie wartete bereits und sah wie immer zu Anbeißen aus. Einen rosafarbenen Bikini hatte sie an, womöglich noch winziger, als der silberfarbene der beiden vorangegangenen Treffen. Ich setzte mich neben sie, und wir erzählten wieder. Während dem Gespräch legte sie immer wieder ihre Hand auf meinen Oberschenkel. Bei jeder Berührung immer näher an meinen „Mann“. Als sie ihn dann berührte und ich ihren festen Griff spürte, kam es einfach über mich. Ich fiel auf sie und begann sie zu küssen und sie auszuziehen. Doch sachte schob sie mich von sich weg, lächelte und sagte: „Nicht so hastig, mein kleiner Hengst.“

Mit diesen Worten hob sie mich einfach herum, mich, einen Kerl! Hob mich mit unwiderstehlicher Kraft herum. Setzte sie sich auf mich drauf und präsentierte ihre ganze Muskelpracht. Spannte die Arme an, ließ ihre Bizeps schwellen, auch ließ sie ihren Rücken sich zu einem breiten „V“ auswölben. Und ihr Busen zuckte bei jeder Anspannung ihrer harten Brustmuskeln auf und ab, während ihr flacher Bauch bei jedem Atemzug ihre Konturen zeigte. Ich hätte sie so gerne angefasst, doch leider waren meine Arme durch ihre muskulösen Beine wie mit einer riesigen Schraubzwinge an meinen Körper gepresst und konnten sich nicht befreien, geschweige denn bewegen.

Mein Verlangen nach ihr wuchs ins Unermessliche. Doch sie genoss ihre Überlegenheit und begann nun mit ihrem harten Hintern an meinen empfindlichsten Teilen zu reiben und zu reiben. Ich glaubte, es nicht mehr aushalten zu können.

Schließlich stand sie wieder auf, legte sich neben mich und öffnete ganz langsam die Schnur meiner Shorts, dann die Hose und fasste dann an -- nun, an meine sehr erregte Erregung. Sie spielte damit und rieb und drückte und knetete, was sich ihr da entgegenreckte. Und zögerte immer wieder hinaus, was da hinaus wollte, immer wieder. Und so vergnügten wir uns bald den ganzen Tag. Am Abend stand sie auf und sagte „Ich melde mich wieder bei dir.“

Und verschwand.

Sie hatte sich nie wieder gemeldet, bis zu jenem Tag, als ich sie wieder am Strand sah …

Dienstag, 20. Juli 2010

Der Knüller: Brigita Brezovac gewinnt Tampa Pro Show!
















Herzlichen Glückwunsch nach Maribor: Brigita Brezovac hat zur Überraschung weiter Teile der Fachwelt diese Show gewonnen! Und damit die als Top-Favoritin gehandelte Kanadierin Cathy LeFrancois abgehängt; die landete sogar hinter der inzwischen in Texas ansässigen Tina Chandler nur auf Platz drei.

BB überzeugte wohl durch eine detailreiche, klare Definition in Kombination mit sehr symmetrischem Körperbau. Die ebenso sympathische wie intelligente und zielstrebige sowie sehr, sehr attraktive, blonde Slowenin mit den grünen Augen hat damit ihr Profi-Debüt mit einem ähnlichen Knaller begonnen wie Alina Popa im vergangenen Jahr. Die Fachwelt führt die Niederlage von Le Francois (neben BB's Top-Form) auch darauf zurück, dass sie zusätzliche Masse aufgebaut habe.

Von den Europäerinnen folgte dann noch Skadi Frei-Seifert auf Platz 13, auch dafür herzlichen Glückwunsch. Für Daniela Sell hat es leider nicht über die Vorrunde hinaus gereicht; sie gehört zu den Muskelmaedels, die daher alle zusammen auf dem undankbaren Platz 18 gelandet sind. Aber überhaupt dort auf diesem Wettkampf anzutreten, das  ist auch schon eine Leistung. Und eine Rückkehr ist im Bodybuilding bekanntermaßen eh etwas Schweres, Daniela Sell war ja meines Wissens einige Zeit von der Wettkampfbühne weg. Bleibt zu hoffen, dass sie ihren Biss wahren kann, um weiterzumachen.  Es sei ihr zu gönnen und uns Fans zu wünschen!

Die Platzierungen in der Übersicht:
1. Brigita Brezovac
2. Tina Chandler
3. Cathy LeFrancois
4. Helen Bouchard
5. Nicole Ball
6. Dayana Cadeau
7. Debbie Bramwell
8. Antoinette Thompson
9. Lisette Acevedo
10. Emery Miller
11. Nancy Lewis
12. Jennifer Sedia
13. Skadi Frei-Seifert
14. Candice Carr-Archer
15. Beni Lopez
16. Jena Mackey
17. Wendy McCready
18. Andrea Ferreira Carvalho
18. Aurelia Grozajova
18. Beverly DiRenzo
18. Carmen Knights
18. Daniela Sell
18. Irene Andersen
18. Mary Ellen Jerumbo
18. Mercedes Bazemore
18. Myriam Bustamante
18. Tracy Mason
18. Yusmary Villalobos


Samstag, 17. Juli 2010

Muskelmaedel – was wäre wenn?
Eine shorte Story

Vorm Weiterlesen: Bitte rechts bei der bis August 2010 laufenden Umfrage abstimmen; die Erklärung dazu findet sich im Posting vom 16. Juli.

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Muskelmaedel – was wäre wenn?

Schon mal auf eine von diesen Muscle-Worship-Session-Anzeigen reagiert, wie es sie früher in den Bodybuilding- und Wrestling-Magazinen in mies gedruckten Schwarz- weiß gab und wie sie sich heute auf vielen Websites finden?

Schon mal  wochen-, wenn nicht monatelang darüber nachgegrübelt, ob man das doch einmal probieren soll oder nicht? Und darüber, wie man die kapriolenschlagende Phantasie endlich unter Kontrolle bekäme. Schließlich allen Mut zusammengenommen und bei einem auserkorenen Muskelmaedel angerufen.

Schon mal die Aufregung gespürt, die sich allein schon bei diesem Anruf eingestellt hat? Bei dem Gefühl, wenn man ihre leise, möglicherweise leicht heißere, auf jeden Fall aber verheißungsvolle und selbstsichere Stimme hört, während man selber nur mit einem unkontrollierbaren Tremolo in der Stimme reden und nur stotternd sein Anliegen vorbringen kann? Nämlich sich mal mit einer richtig muskulösen Frau zu treffen und ihre Muskeln ganz nah vor Augen zu sehen, sie einzuölen und zu bewundern und ihre Kraft zu spüren ...

Schon mal gehört, wie sie auf die Frage reagiert, in welcher Verfassung sie denn so sei und ob sie auch richtig Muskeln habe? Und dann die erwartete, aber doch mit Unglauben zu hörende Antwort bekommen, dass sie, oh ja, Muskeln habe und zwar richtig starke und große und gut ausgeprägte dazu. Und deren Wirkung auf einen Betrachter sei im Moment eh noch sensationeller, weil sie in einer Phase irgendwo zwischen „off season“ und „stage-definition“ sei.

Schon mal das Gefühl erlebt, wenn sie dann nach deiner Verfassung fragt? Wenn du ihr schilderst, was und wie du aussiehst, wie groß und schwer du bist und welchen Sport (wenn überhaupt) du treibst? Wenn du dann ihr selbstsicher-spöttisches Lachen hörst, wie sie dir sagt, dass jemand wie du gegen sie mit völliger Sicherheit keine Chance haben dürftest und sie sich darauf freue, dir einmal genüsslich die Kraft zu demonstrieren, die in ihren gewaltigen Muskeln stecke?

Schon mal den Kloß im Hals gehabt, wenn du mit krächzender Stimme und abgehackten Sätzen wissen willst, wie sie sich denn bei solchen Anlässen zu kleiden pflege. Und deine Phantasie nur mit Mühe gezügelt, wenn sie dir erklärt, dass sie selbstverständlich völlig offen sei für deine Wünsche – zumal sie sich eh gern so richtig sexy kleide, um all den Typen zu zeigen, was sie habe, und sie verrückt zu machen und sie doch auf Distanz zu halten. Knapp und knäpper sei ihr natürlich ebenso lieb wie Lack und Leder, und hohe Absätze sowieso, brächten sie die Herzform ihrer Waden doch so richtig schön zur Geltung und hielten ihre Oberschenkel beim Gehen unter Spannung.

Schon mal gespürt, wie sich dein Magen umzudrehen beginnt, wie dein Mund trocken und deine Hände feucht werden, wenn du mit rasendem Herzen an ihre Tür klopfst? Und nach dem Herein-Ruf und dem Öffnen sowie Schließen der Tür die Sensation erlebst? Sie kommt auf dich zu, leicht geölt, hüftschwingend, die mächtigen Schultern breit gereckt, die muskel- bepackten Arme lässig herabhängend, die nachgerade gewaltig ausgebildeten Oberschenkel sich unter der Bewegung an- und abspannend.

Schon mal erlebt, wie sie schließlich vor dir steht, ganz nah, noch näher, so dass du ihren Atem spürst? Wie sie leicht maliziös lächelt, während sie selbstsicher ihre Fäuste in der harten, schlanken Taille abstützt, so dass ihr Rücken links und rechts Flügel zu bekommen scheint und ihre Bizeps sich in einer dramatischen Kurve nach unten auszuwölben beginnen?

Schon mal geglaubt, voller Ehrfurcht vor ihrer offensichtlich unüberwindlichen Kraft und ihrer erotischen Ausstrahlung, kurz: ihrer weiblichen Dominanz, in die Knie sinken zu müssen, während sich deine Hände nach den prachtvollen Schenkeln und der einladenden Prallheit ihres Popos recken?

Schon mal genau in diesem Moment die dank Mikrofon zu einem Kratzig-Blechernen verzerrte Stimme des U-Bahnfahrers gehört, der dir deine Haltestelle ankündigt? Wie du beim Aufstehen, noch halb im Tagtraum befangen, beschließt, dass du morgen, also ganz bestimmt morgen, bei dem Muskelmaedel deiner Wahl anrufen wirst?

Schon mal eben jetzt den aus dem Sitz dir gegenüber kommenden Blick gefühlt? Den Blick, der von der straffen, sich durch die Bewegungsreibung erhöhenden Spannung deiner Hose nach oben wandert, bis er deine Augen erreicht? Wie ihr Blick sich wieder ganz rasch senkt, ihr Mundwinkel und ihre Brauen kaum merklich, aber anerkennend zucken, ehe sich ihre Augen wieder mit deinen treffen?

Schon mal zurückgeguckt und festgestellt, dass die schönen grünen, verlockend strahlenden Augen einer attraktiven Frau gehören? Einer wirklich attraktiven und jedenfalls sehr, sehr athletischen Frau, deren Haut die Farbe von dunklem Kirschholz hat? Und sich über augenscheinlich ebenso harten, voluminösen Oberschenkeln spannt? Und über Unterarmen mit klar gegliederten, straffen Muskelsträngen, bedeckt von einem Geflecht gleichsam mäandrisch sich windender Adern?

Moment, denkst du, das ist doch --- und dann stehst du auf dem Bahnsteig, allein, während sie in der U-Bahn bleibt, die nun mit schrillem Gekreisch dahinten in den Tunnel eintaucht ...

Schon mal überlegt, wie du dich dann fühlst???


Freitag, 16. Juli 2010

Umfrage: Welche Bodypartien eines Muskelmaedels machen euch am meisten an?

Diese Umfrage wollte ich schon länger gestellt haben, aber wie's manchmal so geht: Aufgeschoben heißt vergessen. Doch dann wurde ich von mehreren Seiten dran erinnert. Und hier ist sie nun! Viel Spaß damit. Die Umfrage läuft wie die vorangegangenen auch einen Monat.

Das alles verfolgt keinen tieferen Sinn. Hier geht es einfach nur darum, mal stichprobenartig zu ermitteln, wie sich mit Blick auf die Körperpartien "unserer" Muskelmaedels die Vorlieben von uns Fans verteilen. 

Um das mal festzu- stellen, habe ich bewusst einige Aspekte außen vor gelassen, damit man sich auch auf die hier wichtigen konzentriert: Man kann nicht ankreuzen, dass man "alles an ihr" mag, auch kann man nicht mehrfach entscheiden, sondern muss sich auf eine Partie festlegen (habe ich auch grade gemusst ...). Also Bizeps, Bauch oder eben Waden ... jeder, wie er mag.

Und den Umfrageteil "Gesicht" habe ich mit Blick auf eine Frage nach Körperpartien ebenso weg gelassen wie die nach dem, was dem Mann ja nun an jeder Frau gefällt (abgesehen davon, hätte ich diese Frage nun wirklich hier für zu obszön gehalten). 

Dabei sollte eins trotzdem klar sein: Man sollte einen Menschen immer als ganzes sehen. Und bei Body- buildern gilt ja zudem die alte Beurteilungs-Regel, dass die Bühnenrichter sich nicht von besonders ausgeprägten Körperpartien beeindrucken lassen dürfen oder nur von einer enormen Masse, wenn das jeweils im Missverhältnis zur Größe respektive zu den übrigen Proportionen steht.  

Mittwoch, 7. Juli 2010

"Seit welchem Alter habt ihr den Muckimaedel-Fetisch?" Vorbei isses ...

... natürlich nicht mit dem Spass und dem Reiz und der Begeisterung und der Qual für/durch die Begeisterung, die bei uns Frauen mit muskulösen, sexy Bodys auslösen. Sondern mit der oben genannten Umfrage.

Ich gebe hier das komplette Ergebnis wieder, weil ich die Umfrage rechts demnächst löschen und durch etwas anderes ersetzen werde. So aber kann's jeder nachlesen, der sich für das Ergebnis interessiert.

Here we go: "Seit welchem Alter habt ihr den Muckimaedel-Fetisch?"

Umfragedauer: genau vier Wochen, im Juni/Juli 2010.

-Unter 15: 144 Personen (44%)
-15 bis 18: 93 Personen (28%)
-19 bis 22: 31 Personen (9%)
-23 bis 26: 22 Personen (6%)
-27 bis 30: 12 Personen (3%)
-Über 30: 23 Personen (7%)

Insgesamt haben abgestimmt: 325 Personen.

Da haben ja zu meiner Überraschung doch ein paar Leute mehr als angenommen mitgemacht - dafür vielen lieben Dank an alle. Und mir scheint das Resultat schon interessant: So viele Leuten, die ihren/unseren Fetisch schon unter 15 Jahren entwickelt haben. Damit habe ich nicht gerechnet. Stattdessen habe ich eher angenommen, dass die meisten das im Alter zwischen 15 bis 18 Jahren getan hätten.

Jedoch haben fast drei Viertel aller Abstimmenden angegeben, dass sie ihre Neigung zu dieser Art Maedels bis zum 18.Lebensjahr entdeckt hatten. Das wiederum entsprach meinen Erwartungen, demzufolge derlei sich kurz nach der Pubertät manifestiert.

Wobei man über das "Seit wann .." meiner Frage ohne Zweifel diskutieren kann. Man kann das verstehen als "Seit wann habt ihr erstmals von so einer Neigung  geahnt?" oder aber als "Seit wann ist die Neigung bei euch voll ausgeprägt?" Da liegt für mich schon ein deutlicher Unterschied und damit auch eine mehr oder minder längere Zeitspanne dazwischen. Jedoch ungeachtet dessen - in der Phase der frühen Sexualität scheint sich solches auszuprägen. Meistens. 

Denn noch viel mehr überraschten mich all die Leutchen, die das erst mit jenseits der 30 getan haben. Das hätte ich nie und nimmer geglaubt! Aber auch darin liegt ja der Reiz solch einer Umfrage, dass man eben die eigenen Annahmen mitunter ganz kräftig revidieren und Überraschungen hinnehmen muss.

Ach ja: Wenn jemand eine Idee für eine neue Umfrage hat: Immer her damit, da richte ich mich ganz nach euren Wünschen.

Dienstag, 6. Juli 2010

Wer hat noch nicht: Abstimmen!

Sie läuft noch ein paar Stunden, die Umfrage danach, seit wann ihr den Muskelmaedel-Fetisch habt.

Also, an alle, die noch nicht mitgemacht haben: Keine Angst, das Klicken ist nicht mit dem Kauf einer ganz und gar ungewollten und unbenötigten Wasch- maschine oder ähnlichem Ungemach verbunden - es ist einfach nur eine Umfrage, noch dazu eine völlig anonyme.

Wer nun heute noch auf diese Seite guckt: Oben rechts in der Ecke steht sie, die Umfrage. Man möge einfach auf das (falls überhaupt) jeweils zutreffende Alter klicken. Sonst ist nichts zu tun. Danke sehr, auch im Namen von den Leuten, die die Umfrage ausgelöst haben. 

Freitag, 2. Juli 2010

Alina, Brigita + Milena:
Hochglanz mit Muskelmaedels















Ab und zu packt mich der Rappel, und dann versuche ich, das zu tun, was ich von den Profifotografen aus meinem Umfeld gelernt habe, ansatzweise umzusetzen - nämlich das Stylen von Fotos per PC. Sozusagen mit Blick aufs Ästhetisch-Glamouröse.


















Tabu ist dabei aus meiner Sicht lediglich eines - nämlich das Morphing, also die Veränderung von Teilen der Proportion. Sprich: geändert sind hier die Farben, optimiert die Kontraste (da kann man der Kamera meist nur bedingt vertrauen) - aber kein Bizeps wurde künstlich auf weltfremdes Maß vergrößert, kein Oberschenkel von eh schon beeindruckenden realen 65 auf unwirkliche 80 Zentimeter aufgepumpt. Das ist bei Comics okay, da mag ich es auch mal leicht übertrieben, aber nicht bei Fotografien.


















Wie gesagt: Es ging mir in diesen Fällen ausdrücklich um das Stylische. Sozusagen Highgloss-Pictures mit Bodybuilderinnen. Also so, wie ich mir das auch schön gerahmt irgendwo aufhängen würde. Was heißt "würde" - ich habe ja die Bilder, ich kann das ja tun ...



















Ein, zwei Bilder hier mal zum Gucken, die Models sind Alina Popa, Brigita Brezovac und Milena Tevilova.



















Die Fotos habe ich alle höchstselbst bei dem ein oder anderen Treffen mit diesen toll gebauten, netten Damen gemacht. Ich hoffe, das Ergebnis gefällt dem ein oder anderen!

Donnerstag, 24. Juni 2010

Das Maß der Dinge

Vorm Weiterlesen: Bitte rechts bei der bis Anfang Juli 2010 laufenden Umfrage abstimmen; die Erklärung dazu findet sich im Posting vom 6. Juni.
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Klasse Arme – oder? Klar konturierte, kantige, steil aufragende und fraglos hammerharte Bizeps, dazu definierte Unterarme von Adern überzogen. Fällt doch jedem Muskelmaedel-Fan sofort ins Auge, was?

Fragt sich nur, ob das auch in diesem Fall gilt. Das Foto zeigt die Amerikanerin Yvette Bova. Und all ihren prächtigen Muskeln, all der damit verbundenen Disziplin, all ihrer Sympathie sowie dem attraktiven, breiten Lächeln zum Trotz – das, was das Auge sofort sieht, ist das, was sich vor ihrem Brustkorb wölbt.

Das Foto enstammt wohl einem Shooting für ihre Website Club Yvette; es geistert aber derzeit durch diverse andere Websites und ist allem Dafürhalten nach real, aller sonstigen Nachbearbeitung zum Trotz, etwa bei den Farben. Also keine Fotomorphing per PC. Und da eine Bodybuilderin in derart guter Verfassung üblicherweise kaum noch das für einen richtig stattlichen Busen unumgängliche Fettgewebe besitzt, kann es sich hier nur um das Ergebnis einer Operation handeln.

Auch okay. Haben eine Menge Maedels machen lassen. Kann ich verstehen. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das meinerseits alles als unnatürlich anzusehen sei und von daher abzulehnen. Nein, nein, in den meisten Fällen gefällt mir das schon sehr gut. Macht Spaß beim Betrachten. Und auch beim Damit-Rumspielen. Darf auch mal gern ein bisschen mehr sein.

Aber: Bodybuilding ist doch der Sport, in dem es auch und besonders um Symmetrie und Harmonie der Muskulatur und damit des körperlichen Gesamteindrucks geht, so habe ich das mal wahrgenommen. Und das Maß ist hier meiner Ansicht nach bei weitem überschritten – das wirkt nur noch grotesk.

Fraglos hat Miss Bova ihre Gründe dafür. Auch lässt sich eine gewisse Bewunderung für die Konsequenz und Courage nicht verhehlen, mit der Yvette Bova alle Bedenkenträger nonchalant ignoriert. Und stattdessen zielbewusst ihren Weg geht und ihr Ding durchzieht, wie das heute heißt. Sie wird sich zudem in einem beruflichen Umfeld bewegen, in dem derlei gefordert und wohl auch entsprechend entlohnt wird.

Der Sound ihrer Website Club Yvette ist in diesem Punkt so eindeutig wie die Geräuschkulisse aus einer „Erlebniskabine“ – wer taub ist, dem verraten die Fotos eindeutig, was angesagt ist: Auch in Ordnung, ist zu tolerieren. Da stellen diese Mördermöpse also eine entsprechende Investition dar. Wieder okay. Wer’s mag. Nur - auf mich wirkt das alles schon so wie für eine Freak-Show bestimmt.

Erinnert mich an Dawn Witham. Das war mal eine Blondine mit normalem, nicht schönem, aber klar, freundlich und dadurch anziehend wirkendem Gesicht und tollen, kraftvoll-prallen Muckis. Bis sie beschloss, sich immer weiter und weiter und weiter aufsilikonisieren und zudem flächendeckend tätowieren und piercen zu lassen. Das Ergebnis waren Bälle, gegen die Double-D wie der Vorbau eines magersüchtigen Models wirkt. Und auch der Rest wurde so extrem, dass es abschreckt. Zumindest mich.


Mal was Privates: Ich habe auch eine Kollegin mit reichlich Tattoos, Piercings im Gesicht und je nach Laune mal blau oder gelbgrün gefärbtem Haar. Aber die ist quasi im Gesamtpaket immer noch eine attraktive (und zudem liebe) junge Frau; bei ihr gehört das zum Lebensstil und ist daher auch von keinem zu kritisieren. Aber irgendwo gibt’s doch auch im Extrem ein Maß und ein Ziel oder?

Das hier, liebe Frau Bova, das halte ich einfach für too much, I am sorry. So attraktiv und sexy ich Sie sonst auch finde (und das tue ich, oh ja). Auch wenn’s fraglos Fans gibt, die auf diese Art Übergröße stehen, so wie wir mit unserem Frauenmucki-Fetisch. Und die sicher auch in der Ecke leben und all die üblichen Vorurteile kennen. Dagegen will ich nicht angehen.

Und trotzdem sagt mir das nicht zu: Mit Blick aufs Private ist das eine Sache, die mich nichts angeht. Mit Blick aufs Erotische ist der Riesen-Vorbau hinzunehmen, so wie von anderen unsere Vorliebe für Frauenmuckis ja auch. Aber mit Blick aufs Bodybuilding halte ich diesen „Busen“ für etwas, das Wasser auf die Mühlen all derer spült, die eh und dauernd über diesen Sport herziehen.

Meine Meinung. Natürlich würde mich da auch die Meinung aller anderen interessieren: Die Diskussion ist eröffnet.

Samstag, 19. Juni 2010

Vom Bodybuilding zum Rodeo: Christi Wolf

Vorm Weiterlesen: Bitte rechts bei der bis Anfang Juli 2010 laufenden Umfrage abstimmen; die Erklärung dazu findet sich im Posting vom 6. Juni.

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Barrel Racer, Fass-Renner – so heißen im amerikanischen Rodeo-Sport die Reitsportler, die im Slalom durch einen aus Ölfässern erstellten Parcours reiten. Und das so schnell und stilgerecht, wie’s eben geht. Das Barrel Racing ist im ansonsten weithin männlich dominierten Rodeo-Zirkus längst die Reit-Sportart, in der die Frauen dominieren.

Warum ich all das hinschreibe und was das alles mit unserem Thema zu tun hat? Nun, um es kurz zu machen: Eins unserer Muskelmaedels ist in eben diesem Beritt unterwegs. Die Rede ist von Christi Wolf alias Christine Marie Wolf alias Asya alias (weil verheiratet) Christi Torborg.

Der ein oder andere mag sich noch an die 1966 geborene Frau mit der blonden, löwenartigen Wallemähne erinnern: In Offseason eine kurvenreiche Wucht mit prallen Muskeln, wirkte sie selbst in Wettkampfform immer noch nicht so ausgezehrt und hager wie manche Mitbewerberin, sondern wahrte sich immer noch einen sehr, sehr großen Hauch an Sexyness. Dennoch galt sie da stets als gut proportioniert ohne ersichtliche Schwächen.

(Hier einige Bilder aus bekannter Quelle, auf die hiermit mit Dank und zudem ausdrücklich hingewiesen sei – WPW ist zu Recht seit Jahren einer der Hauptanlaufpunkte für FBB-Fans aus aller Welt.)

Kein Wunder: Ihre Karriere hatte ganz anders begonnen. Vor etwas über zwei Jahrzehnten arbeitete die junge schöne Frau aus Florida als Fotomodell für Hawaiian Tropics. Das ist ein amerikanischer Sonnenöl-Hersteller, der zwecks Eigenwerbung auch eigene Misswahlen veranstaltet.

Und da passte die gelernte Biologielaborantin Christi Wolf mit ihrer frischen naturverbunden wirkenden Art sehr gut hin. Ihr schönes Gesicht, die blonden Haare und die blitzblauen Augen waren dem auch nicht gerade abträglich. Jedenfalls fand die sportliche Christi Wolf in dieser Zeit den Weg zum Bodybuilding und absolvierte Wettkämpfe auf lokaler Ebene ebenso wie für den Verband National Physique Comittee (NPC).

Christi Wolfs Blütezeit im Bodybuilding war von der Mitte der 1990er Jahre bis kurz nach der Jahrtausendwende. Da beteiligte sie sich im Schwergewicht an den Florida Stat Championships (zweimal 1. Platz), an Turnieren der NPC, auch gab sie sich die Ehre bei der Pro Invitational Strength Extravaganza Championship und der Jan Tana Classic.

Danach machte sie für zirka anderthalb Jahre Karriere – so ihr Künstlername im Wrestler-Umfeld der World Championship Wrestling (WCW). Das auffällig attraktive Muskelmaedel war natürlich etwas, das die Produzenten der WCW-Fernsehshows gern sahen, gingen sie doch zu Recht davon aus, dass die Zuschauer ähnlicher Auffassung sein würden.

So hatte Christi Wolf auch durchaus Erfolg, zumal sie sich mit einigen ihrer Kollegen einige der für diese Szene typischen, inszenierten „Fehden“ lieferte. Und das recht spektakulär.

Anfangs agierte sie unter dem Namen Double-D – nun, bei der Auswahl dieses Sobriquets dürfte ihre imposante Oberweite nicht ganz ohne Einfluss gewesen sein. Später taufte man sie auf „Asya“ um.

Hintergrund: Eine der damals weltweit bekanntesten Wrestlerinnen war Joanie Laurer alias Chyna. Eine Muskel-Lederbraut, die mit ihrer schwarz gefärbten Ponyschnitt-Haartracht und ihrer dunklen Rockerkleidung an Tura Satana aus Russ Meyer’s „Pussycat“-Kultfilm erinnerte. Und mit Asya wollte man wohl andeuten, dass die Neue größer sei als die etablierte Athletin Chyna – schließlich ist China ja ein Teil von Asien.

Doch um ihren Wrestling-Ruhm brauchte sich Chyna keine Sorgen zu machen. Christi Wolf verließ diese Szene alsbald, zumindest als aktive Teilnehmerein. Sie heiratete ihren Wrestler-Kollegen Dale Torborg und wurde vor fünf Jahren Mutter einer Tochter.

Und wenn sie einmal nicht auf ihr kleines Madchen aufpasst, dann steigt sie in den Sattel und flitzt im sandspritzenden Galopp um die Fässer – Christi Torborg gilt heute nämlich als eine der besten Barrel Racers ihres Heimatstaates Florida.

Fotomodell, erfolgreiche Sportlerin in diversen Extrem-Feldern, Biologielaborantin, Ehefrau und Mama: Wieder mal ein Beleg dafür, dass die Lebensläufe unsere Muskelmaedels eben nicht dem Klischee entsprechen, das so mancher erklärte, pseudointellektuelle Gegner dieser Sportart gern als typisch ins Feld führt.

Donnerstag, 17. Juni 2010

E-Mail plus Story

Vorm Weiterlesen: Bitte rechts bei der bis Anfang Juli 2010 laufenden Umfrage abstimmen; die Erklärung dazu findet sich im Posting vom 6. Juni.

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Folgende lobende Zuschrift habe ich dieser Tage erhalten - dafür erst mal ein herzliches Danke. Und richtig nett, dass er auch eine eigene kleine Fetisch-Geschichte angehängt hat, die ich der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten will- auch dafür vielen herzlichen Dank. Also, hier die E-Mail:

Hallo,
ich finde deine Seite: Muskelmaedels.blogspot super und würde gerne eine kleine Story dazu beitragen.

Da ich keine Ahnung habe, wie ich einen Beitrag einstellen kann, schicke ich ihn dir so und hoffe, dass du die Story reinsetzt.

Vielleicht wird es ja eine Fortsetzungs-Story, an der sich mehrere beteiligen.

Nadine und die Klamotten

Nadine dachte sich, sie will heute mal wieder Spaß haben. Ihr kennt Nadine aus der Story “Die gesprengte Bluse“. Es hat ihr damals irgendwie gefallen, als sie die Bluse in dem Kaufhaus gesprengt hat, auch wenn sie auf die Schlägerei hätte verzichten können.

Also ging sie heute mal wieder in die Stadt, diesmal jedoch in ein anderes Kaufhaus, da sie nicht gleich vom Personal erkannt werden wollte. Sie trägt ein einfaches enges T-Shirt und darüber wieder ihre Lederjacke zu einer weiten Hose. Es ist ja nicht leicht, für ihre Oberschenkel eine passende Hose zu finden.

In der Damenabteilung angekommen ging sie zunächst mal zu den Blusen. Nadine suchte sich eine wunderschöne blaue Bluse aus edlem Seidenstoff aus, sie sagte sich, dass sie in Größe 38 bestimmt reinkommt und sie auch zuknöpfen kann, dann ging sie damit zur Kabine. Sie zog ihr T-Shirt aus und war nun obenrum nackt. Ihr Busen ist so fest, dass sie keinen BH benötigt.

Sie stellte sich vor den großen Spiegel und spannte erst mal ihre Arme an. Oh oh, das kann knapp werden mit der Bluse, dachte sie, als ihr Bizeps anschwoll. Sie nahm die Bluse vom Bügel und zog sie an, rund um die Arme saß sie knall eng.

Sie musste vorsichtig die Knöpfe schließen, um die Arme nicht zu sehr anzuspannen, dass würde die Nähte zum Platzen bringen. An ihrem dünnen Bauch hing die Bluse eher locker, aber je weiter sie nach oben kam, um so enger wurde sie durch den breiten, V-förmigen Rücken. Beim beachtlichen Busen angekommen, konnte sie die Knöpfe nur noch mit Mühe schließen. Die 38er Bluse saß knall eng.

Sie dachte sich, dass sie sich darin nicht viel bewegen kann, ohne sie zu sprengen. Aber die Gedanken, dass sie nur mit den Ausmaßen ihres Körpers diese edle Bluse zerstören kann und ihre Muskeln aus der Bluse platzen zu sehen, machten sie geil. Sie merkte, wie sie langsam feucht wurde. Dies bedeutete für die Bluse jedoch, dass ihre Überlebenschancen gleich Null waren.

Sie hob langsam ihre Arme, wodurch der Stoff noch weiter gespannt wurde und bereits ein leichtes Knacken zu hören war. Als sie nun ihre Armmuskeln anspannte, war es um die Ärmel der blauen Bluse geschehen.

Ihr Bizeps schwoll an und der Stoff zog sich immer enger um ihre Oberarme. Ein weiteres Knacken kündigte an, dass der Druck für die Nähte zuviel wurde und sie aufgaben. Plötzlich platzten die Ärmel auf, erst der Rechte und dann der Linke. Ihre Oberarmmuskeln haben sie gesprengt.

Nun stützte sie ihre Arme in die Taille flexte ihre Brustmuskeln, dadurch hob sich ihr Busen und der Brustumfang vergrößerte sich erheblich. Die Knopfleiste zog sich auseinander und mit einem Pling flogen 2 Knöpfe gegen den Spiegel. Sie dachte, hoffentlich hat das keiner gehört.

Nun kam der Rücken dran. Sie spannte Ihre mächtigen Schultermuskeln an und ihr ohnehin schon überwältigender Rücken ging plötzlich unheimlich in die Breite. Die arme Bluse konnte da natürlich nicht mithalten. Mit einem lauten langen Rrrratsch riss sie hinten langsam in der Mitte auseinander. Das war es, die edle und teure Bluse war komplett zerstört.

Sie bewunderte sich im Spiegel, wie die Reste der Bluse an ihr hingen und dachte sich: Größe 38 ist mir mittlerweile etwas zu eng geworden. Sie zog die Bluse aus, versuchte die Fetzen so gut es geht wieder auf den Bügel zu hängen, zog sich an und ging unbemerkt aus der Kabine. Die zerstörte Bluse ließ sie einfach hängen.

Das Erlebnis hat sie so scharf gemacht, dass sie nun überlegte, was sie als nächstes “anprobieren“ soll, denn noch wollte sie das Kaufhaus nicht verlassen. Etwas Schaden will sie noch anrichten.

Das war es erstmal, vielleicht hat ja jemand Lust, die Story weiterzuschreiben, mit einem anderen Kleidungsstück (Kleid, Rock, Hose, ...)

Dienstag, 15. Juni 2010

Session – und was vorher?



AB UND ZU FRAGT JEMAND, OB ICH WISSE, WIE EINE SESSION ABLAUFE. Und ob dieses oder jenes Muskelmaedel das oder dies tue und wie man das herausbekomme. Also zum Beispiel, dass man gerne einmal eine Phantasie-Geschichte nachstellen würde (ungefähr so, wie in meiner neuesten Geschichte „Die starke Chefin“), und wie das jeweilige Muskelmaedel wohl zu dem Thema stünde. Und ab und zu erhalte ich Anfragen nach zuverlässigen und seriösen Erfahrungsberichten zu den diversen Maedels und ihren Leistungen und wo derlei zu finden sei.

Dazu dies: Jede gute Session beginnt mit vernünftiger Vorbereitung. Und zu der zählt auch, sich realistisch darüber im klaren zu sein, worauf man sich da einlässt: Wer zu einer Unbekannten geht, also die entsprechende Dame erstmalig unter vier Augen trifft, wird immer mit Überraschungen leben müssen. Wer zu jemand geht, den man bereits kennt, der weiß ungefähr, was auf ihn zukommt. Aber auch da kann es anders verlaufen, als man das geplant hat.

Aber das wichtigste bei alldem: Keine überzogenen Erwartungen hegen! Der schwierigste Rat, ich weiß. Hier geht es ja um ganz persönliche Dinge, um lang gehegte Träume. Oft genug aber auch darum, dass da ein mittelalter Mensch erwartet, dass sein Körper mit der Ekstase eines Zwanzigjährigen reagiert. Das wird wohl kaum möglich sein, da steht schlichtweg die Biologie entgegen.

Und noch mehr zum Thema der überzogenen Erwartungen: Eine Session ist in der Regel eine finanzielle Dienstleistung, Muscle Worship, Rollenspiel etc pp gegen Geld. Also – selbst wenn sich beide Beteiligten dabei aufs Äußerste sympathisch sein sollten, es bleibt eine temporäre, finanziell geprägte Geschichte. Auch wenn man(n) von „seinem“ Muskelmaedel hinterher noch monatelang träumen sollte: Danach ist Schluss. Bis zum nächsten Mal.

Vielleicht ergibt sich ein reger Mail-Verkehr, vielleicht auch eine lose Freundschaft oder ein gelegentlicher Treff (auch davon abhängig, wie mobil man ist und/oder wie zentral man wohnt). Viel mehr aber sollte man nicht erwarten. Schon gar nicht Liebe. Kann passieren, ist aber dann die legendäre Ausnahme von der Regel.


Nächste Sache – Session-Vorbereitung. Zu den ganzen im Web kursierenden Erfahrungsberichten sei gesagt, was ich dem ein oder anderen schon geantwortet habe: Die sind meist anonym veröffentlicht (auch meine). Und sie sind NICHT objektiv und damit auch eben nicht absolut zuverlässig (falls überhaupt).

Denn bei Sessions verhält es sich so: Was den einen fasziniert und ihn noch wochenlang träumen lässt, hinterlässt bei dem anderen nur ein Gefühl maßloser Enttäuschung. Zugegeben, das ist überspitzt formuliert. Oft wird ein Muskelmaedel zu Recht von zig Teilnehmern als „toll“ gelobt, und das bezieht sich dann nicht nur auf den Body.

Aber als jemand, der sich seit Jahrzehnten hauptberuflich mit Testberichten und der Reaktion darauf befasst, kenne ich Abläufe als solches zur Genüge: Immer wieder kommt jemand bei gleichem Ablauf und gleichem Material zu anderen Ergebnissen. Und diese Diskrepanz ist bei einem Feld, in dem es ums Ausleben sehr individueller erotischer Phantasien mit (sehr oft) Unbekannten geht, natürlich noch viel stärker ausgeprägt.

Die individuellen Wünsche sind (logischerweise) sehr verschieden. Ergo die Reaktionen darauf auch. So einfach ist das. Sollte man aber stets bedenken.

Daher sind solche Erfahrungsberichte stets nur ein Anhaltspunkt (mal mehr, mal weniger passend). Ohne das Restrisiko des Selberausprobierens geht da nichts.

Wenn es dann enttäuschend verlaufen sollte: Das liegt sehr oft nicht an dem Schmoe oder an dem Maedel, sondern einfach daran, dass die Chemie zwischen den beiden nicht stimmt. Dass sie lustlos ist (kommt vor). Dass  er zu viel oder anderes erwartet hat – das gibt es viel öfter. Die Ursache ist fast immer, dass die Vorabsprache (am besten per E-Mail) nicht oder nur unzulänglich stattgefunden hat. Was wiederum daran liegt, dass der Schmoe nicht mit sich im Reinen war, was er da eigentlich tun wollte.

Das aber muss jeder für sich selber feststellen. Wie gesagt: Es ist die individuelle Phantasiewelt, um die es geht. Und da kann das, was Person A gefällt, sich meilenweit von dem unterscheiden, was Person B mag. Es heißt sich also zu verdeutlichen, was man SELBER will: Nur Photos schießen? Nur sitzen und reden? Ein Muscle Worship mit Einölen? Balgen? Etwas Dominanz? Ein Rollenspielchen? Oder auch alles weitere, was es zwischen Mann und Frau mitunter gibt, allein schon der Arterhaltung wegen?

Dazu dies: Manch einer geht aus einer festen Beziehung heraus zu einer Session. Wer da nun sein Gewissen nicht unnötig belasten will, kläre vorher mit dem Maedel der Wahl ab, dass er „es“ aus Gründen der Treue definitiv nicht macht. Genauso gilt es zu bedenken, dass auch die allermeisten Maedels aus eben diesem Grund ihre Grenzen haben.

(Ich war auch schon in der Lage, nein  sagen zu müssen. Und habe es hinterher bedauert, weil die so geschonte Beziehung kurz darauf unabhängig von dieser Muscle-Worship-Session in die Grütze gegangen ist – such is life!)

Merke: Erst die eigenen Grenzen herausfinden und festlegen. 
Das kann man nur selber. 
Nochmal: Das kann man nur selber. Sonst niemand.

Dann folgt Schritt zwei: Feststellen, was mit der jeweiligen Dame in einer Session möglich ist. Das geht – es sei wiederholt – am besten per E-Mail, NICHT per Telefon (es sei denn, sie fordert dich dazu auf, sie anzurufen).

Wer also ein ungefähres Szenario für ein Rollenspiel (oder sonstiges) im Kopf oder noch besser verschriftet hat, sollte anfragen, ob sie so etwas grundsätzlich macht. Und ihr das Szenario schildern/übersenden. Ob man diese zwei Schritte in einer  oder mehreren Mails geht, das sei jedem selber überlassen.

Jedenfalls sei dann erst einmal ihre Reaktion abgewartet. Das Muskelmaedel muss dem Fragesteller ja mitteilen, was aus ihrer Sicht möglich ist und was nicht. Das heißt: Eventuelle Änderungen des Szenarios sind durchaus möglich.
Und was es ggf kosten wird.
Und was ihr ggf beschaffen müsst (Kleidung, Requisiten, entsprechende Räumlichkeit, Kamera zum Mitschnitt ...).

Nun gut, man hat nun so ein Spiel, den Ort und den Termin geklärt.
Jetzt sollte man an eine wichtige Sache denken: Unbedingt VORHER bei so einem Spiel ein Zeichen als Notausstieg/Pausensignal vereinbaren. Damit nicht im Getümmel zwischen ihren stählernen muskelbepackten Oberschenkeln irgendwas passiert. 

Was für ein Signal? Da kann irgendein leicht zu merkender, aber für das Szenario nicht passender Begriff sein. Und/oder ein Zeichen: etwa das berühmte, mehrfache Winken oder Auf-Die-Matraze-Schlagen mit der flachen Hand, wie bei Ringern üblich. Oder man klopft ihr mehrfach leicht mit der flachen Hand gegen den Schenkel oder die Schulter.
Oft sagt sie selber, was das Pausenzeichen sein sollte. 
Egal wie oder was: Das sollte man VORHER klären.

Warum das vorher klären? Nun, mancher will ja sein Spiel direkt beginnen, wenn er durch die Tür kommt. So, als passiere das alles gerade zufällig. Da sollten dann aber alle Rahmenbedingungen klar sein, ohne dass man erst abtörnende Vorgespräche führen muss.

Was dann wirklich hinterher realiter dabei herauskommt, ist eine Frage der Überraschung. Das Risiko hat man bei einer Frau (zumal einer nicht näher bekannten) eh immer, ob mit oder ohne ausgeprägte Muskeln. Also so, wie im richtigen Leben ja auch.


Wer noch mehr zu dem Thema lesen will: Es gibt hier in der Spalte rechts ein eigenes Label zum Thema Sessions. Da finden sich meine anderen Artikel zu diesem Bereich. Ein bisschen Zeit zum Lesen sei empfohlen. Ob es sich lohnt, muss jeder selber feststellen. Aber zumindest den Blick schärfen, den sollte es schon. Damit es hinterher auch der größtmögliche Spaß werden kann.

Samstag, 12. Juni 2010

Luisita Leers

Vorm Weiterlesen: Bitte rechts bei der bis Anfang Juli 2010 laufenden Umfrage abstimmen; die Erklärung dazu findet sich im Posting vom 6. Juni.

EIN LESER HAT GEFRAGT, WER LUISITA LEERS GEWESEN SEI. Nun, da kann abgeholfen werden: Das war eine der berühmtesten und stärksten Luftakrobatinnen des frühen 20. Jahrhunderts.

Louise Krökel alias Luisita Leers kam 1909 als Kind von Zirkusartisten in Wiesbaden zu Welt – ihre Mutter Getrude Reichenbach war eine bekannte Artistin, die in einem akrobatischen Akt als „understander“ oder „Untermann“ arbeitete (der deutsche Begriff wurde wohl ohne Rücksicht aufs Geschlecht angewandt – heutige Gleichstellungs-BeauftragtInnen dürften wohl Zeter und Mordio schreien ...).

Luises leiblicher Vater verließ die Familie früh. Daraufhin heiratete Gertrude einen Artistenkollegen namens Guido Krökel. Und von dem erhielt das Kind dann auch den Familiennamen. Der Künstlername Luisita Leers stammte ebenfalls von Krökel: „Luisita“ ist die spanische Form von „Luischen“ (spanisch klingende Künstlernamen sind noch heute eine Zirkustradition bei Luftakrobaten und muskulär tätigen Artisten). Und „Leers“, weil der Artist Krökel bei der Leers-Arvello-Truppe arbeitete: Die betrieben unter anderem Akrobatik an den römischen Ringen und bauten menschliche Pyramiden: Ein Gutteil davon ließ sich nur bewerkstelligen, in dem da schiere Kraft zugange war.

Ihr Stiefvater trainierte Louise und führte sie vergleichsweise behutsam in die Zirkuswelt ein. Das Mädchen entwickelte sich zu einer Athletin mit außerordentlicher Körperkraft, das seinen Platz bei den diversen Kraftdarbietungen der Leers-Arvello-Truppe hatte: Als Elfjährige feierte sie im März 1920 in Köln ihr Debüt, wobei sie mit ihren Kollegen an den Römischen Ringen arbeitete. (Ähnlich wie die Dinger aus dem Turnunterricht, nur dass die hier oben in der Luft weit über dem Boden zu finden sind. Die Ringe sind lederbekleidet und entweder rund oder halbrund.)

Sie konnte schon bald einarmig zu vollführende planges (deutsch: Plansch, vom französischen Wort für Brett) durchführen: Das ist eine kraftbetonte Luftnummer mit dem Untermann in waagerechter, gestreckter Haltung.

Auch beherrschte sie schon früh die Übung, bei der senkrecht hängende Körper nur durch die Kraft der waagerecht ausgestreckten Arme in Kreuzform gehalten wird. Christushang oder Kreuzhang heißt das im Zirkusdiktus. Etwas, das man seinerzeit nur als Männerübung kannte. (Wer Asse der stählernen Adler III gesehen hat, mag sich erinnern, dass Rachel McLish da diese Übung auch vorführt). Und richtig Kraft erfordert es, einen Menschen am ausgestreckten Arm zu halten – Luisita Leers konnte das als Teenie, vorgeführt mit ihrem Stiefvater.

Doch ihre Liebe galt dem Trapez, für das sie ihr eigenes Repertoire entwickelte. Und mit 17 Jahren begann sie ihre Solokarriere. Sie wurde angekündigt als das „Wundermädchen. Eine jugendliche Luftakrobatin von ungeheurer Kraft und verblüffendem Können am Trapez, wodurch sie schon zwei Kontinente in Erstaunen versetzt hat“.

Sie arbeitete bald schon bei den bekannten Zirkussen und Varietés: Scala und Wintergarten in Berlin, Roxy in New York, Ringling Brothers (da war sie vier Jahre) sowie Barnum & Bailey (dies von 1928-33). Zu ihren unmittelbaren Kollegen zählten damalige Größen wie Winnie Colleano, die Codonas, die Siegrist-Silbons und Lillian Leitzel, fraglos bis heute eine der wohl berühmtesten Luftakrobatinnen.

Luisita konnte solche Trapez-Nummern darbieten wie den Genickhang (genau das, was man sich bei dem Begriff vorstellt), kombiniert mit einer Art Beinschere. Sie beherrschte den Ein-Arm-Plansch und die aufsehenerregende Nummer des „muscle grind“, bei der die mittels der Ellbeugen am Trapez hängende Artistin ihren Körper immer wieder rückwärts herumwirbelt. Nicht gerade ungefährlich. Denn sie arbeitete ohne das berühmte Netz. Jederzeit gab es die Gefahr, dass der Schweiß die Arme abrutschen und die Artistin abstürzen ließ.

Luisita Leers’ öffentlicher Rekord lag bei 139 Umdrehungen. Sie war aber wohl im Training ohne viel Mühe zu 180 und mehr fähig. Andere, die das kopieren wollten, konnten das nur, indem sie auf eine drehbare Stange zurückgriffen.

Sie arbeitete mit Unterbrechungen bis 1936 in den Vereinigten Staaten. Dann kehrte sie dauerhaft nach Deutschland zurück – und sah sich bei Kriegsbeginn 1939 im eigenen Land gefangen. Sie konnte schließlich weder arbeiten noch trainieren oder sich wie gewohnt bewusst ernähren; zu allem Überfluss legte eine alliierte Bombe ihr Haus mit allen Zirkuskostümen und -gerätschaften in Schutt und Asche.

Nach dem Krieg konnte die nun 36-jährige Luisita Leers nicht mehr an ihre vormaligen Erfolge anknüpfen, sie war außer Form, ohne Geld und Ausrüstung. Doch einmal Zirkusluft, immer Zirkusluft. Und so erschien in Ausgabe 1 der Zeitschrift „Hobby Bandwagon“ vom Februar 1949 auf Seite 9 folgender Artikel (hier von mir aus dem Englischen übersetzt):

Luisita Leers braucht Hilfe, um Zirkuskarriere fortzusetzen.

Kürzlich in diesem Land empfangene Neuigkeiten deuten darauf hin, dass Luisita Leers ein Comeback als Zirkusartistin beabsichtigt. Die meisten Sammler werden diese große Luftakrobatin kennen, die 1929 bis 1936 für Ringling Bros. und für Barnum & Bailey gearbeitet hat. Miss Leers wird zugeschrieben, dass sie 190 komplette Umdrehungen beim „muscle grind“ durchgeführt hat und dass sie die Ehre hatte, vor Calvin Coolidge (ehem. US-Präsident) und anderen Persönlichkeiten aufzutreten. Miss Leers sah sich gezwungen, ihre illustre Karriere als Zirkus-Star wegen des Krieges aufzugeben. Nun hat sie ernsthafte Angebote erhalten, sie wieder aufzunehmen. Das einzige große Hindernis, das dem entgegensteht, ist der Verlust an Körperkraft und Kondition, bedingt durch eine unzulängliche Diät. Es ist einfach nicht möglich für sie, geeignete Nahrung zu erhalten, es sei denn, hilfsbereite Freunde aus diesem Land würden ihr Pakete mit Essen zusenden. Sie benötigt vor allem Pflanzenfett, Trockenobst, Zucker, Kakao, Reis, Milchpulver und Eipulver, Fleischkonserven und Fisch. Eine Abgabe von Nahrungsmitteln an diese große Artistin wäre sehr willkommen. Miss Luisita Leers, Deutschland (Britische Besatzungszone).“

Doch es sollte nicht sein: Louise Krökel musste ihre Zirkuskarriere drangeben. Sie zog schließlich nach Braunschweig, heiratete mit Anfang 40 und arbeitete als Übersetzerin – sie hatte schließlich ihr eigenes Büro. In ihrer Freizeit befasste sie sich mit Bildhauerei.

 














Die handschriftliche Widmung der in New York 1929 gemachten Aufnahme besagt: "Herrn Siegmund Klein zum Andenken an Luisita Leers und Vater, New York November 1929". Daraus lassen sich zwei Dinge ableiten: Luisita hatte schon als Zwanzigjährige einen Muskelbody außerordentlicher Ausprägung. Und sie bewegte sich zumindest zeitweise und am Rande in den Kreisen früher Bodybuilder. Denn Siegmund "Sig" Klein (1902 bis 1987) gehörte zu den Pionieren auf diesem Gebiet; er heiratete die Tochter des als "Professor Attila" bekannten Athleten und betrieb früh ein Gym. Klein blieb dem Sport bis an sein Lebensende als wacher wie kritischer Beobachter verbunden. 
  
Soweit dies. Nun zu ihrem Body. In dem vorangegangenen Posting klang ja schon an, dass ihre ausgeprägten, starken Muskeln manch einen ganz schön verstörten. Man(n) sah darin einen Anschlag auf das als typisch männlich Erachtete.

Luisita Leers besaß fraglos einen der mit Blick auf die Muskeln am besten entwickelten weiblichen Oberkörper jener Zeit (und dies offensichtlich, ohne dass ihr Busen verschwunden gewesen wäre). Es gibt einige Fotos, die das dokumentieren. Und weil sie zudem ein sehr hübsches Mädchen gewesen sein muss, wirkte sie – gerade bei ihren Nummern und im knappen Kostüm – sicherlich auch sexuell anziehend. Allerdings bestritten Zeitungsartikel und Briefe jener Zeit das immer wieder vehement und betonten stattdessen den künstlerischen Ausdruck ihrer Kunst.

Der war fraglos gegeben und eine Folge lebenslanger Schinderei (weswegen sie sich auch jeder körperlichen Tätigkeit außerhalb des Trainings und der Manege enthielt, um sich zu schonen und keine Kraft zu vergeuden). Aber all die Plackerei führte auch zu Muskeln, angesichts derer sich Typen wie ich niederknien. Auf den ein oder zwei mir bekannten diesbezüglichen Fotos präsentiert sie die auch mit sichtlichem Stolz. Sie hat sicher mehr als nur eins davon signiert, sonst hätte es die nicht als Autogrammvordruck mit ihrem Künstlernamen links unten gegeben. Und wer gerade dieses Motiv mit der Doppelbizepspose und der offen lächelnden, ja fast schon breit grinsenden Luisita Leers gewählt hat, der wird sich auch etwas dabei gedacht haben - nämlich, dass das reißenden Absatz finden dürfte.

All dem zum Trotz - der Zeitgeist war nicht so weit. Die Zeitungen zum Beispiel stellten damals daher die unzweifelhaft auch mit ihren Muskeln verbundene Anziehungskraft von Luisita Leers heftigst in Abrede – das war halt so.

Zumindest ich darf das aber heute anders sehen, mit allem Respekt vor der großen Artistin.

Und weil's so toll aussieht, nochmals die herrliche Rückenansicht mit den wunderschönen Bizepsmuckis: