Mittwoch, 9. März 2011

Muskelmaedels beim Film - gibts' das?

Erika Eleniak -- doch, doch, die üppige
Badenixe aus Baywatch:
das ist
ja wohl ein  starker Arm, oder?

















Um die (durch die SAT.1-Beiträge mit Jana Linke-Sippl ausgelöste) Frage gleich zu beantworten: Ja, aber in sehr geringem Ausmaß, das beschränkt sich von wenigen Ausnahmen auf Nebenrollen. Moment, mag da mancher sagen, und was ist mit den ganzen Youtube-Geschichten, was mit GMC und Awefilms und Builtmore? Das wiederum rechne ich dem Underground zu - meine Fragestellung bezog sich auf das "Mainstream"-Spilfilm-Kino (und auch das TV). Die Underground-Sachen hingegen richten sich gleich an ein spezielles Publikum, nicht an die breite Masse. Doch genau um den Aspekt ging es - was kann man da sehen? 

Ms Loo herself: Leilani pumps
her mighty muscle ...
















Ich habe seit langem eine arg veraltete Liste gebunkert, in der es um Muskelmaedels, aber auch um sonst körperlich fitte Frauen in und beim Film geht. Die habe ich aktualisiert, überprüft, bereinigt und kräftig ergänzt: mit Kurzbeschreibungen der Handlung, den deutsche Kino-/Video-/DVD-Titeln und um einige (mitunter hoffentlich salzige) Kommentare. Nochmals: Auf der Liste finden sich keine Underground-Streifen à la Ms Loo mit Leilani Dalumpines, weil die (leider) nie im Kino gelaufen sind, weil sie meist dramaturgisch, kameramäßig und schauspielerisch nicht gerade Oberklasse sind  und/oder wei sie in der Regel keine allgemein zugängliche Verbreitung erfahren haben. Ebenso fehlen Dokus wie „Hidden Lives“ oder „Pumping Iron – The Women.“.

Aus der mehrtägigen Recherche folgt: Immer noch gibt es in Hollywood die Tendenz, körperlich betonte Actionrollen Schauspielerinnen zu übertragen, denen man diese Art von Betätigung nicht abnimmt. Für mich ein Beispiel dafür ist Angelina Jolie in den "Tomb Raider"-Filmen. Jedoch tauchen seit Jahren zusehends in solchen Rollen auch Frauen auf, deren Äußeres zu den verlangten körperlichen Leistungen passt. So hatte Geena Davis für ihre Rolle als Ex-Geheimagentin in „Tödliche Weihnachten“ (The Long Kiss Goodnight, 1996) und in „Die Piratenbraut“ (Cutthroat Island, 1995) sichtlich mehr Muskeln an den Armen als in ihren übrigen Rollen. Das ist bei vielen Comic-Verfilmungen seitdem nicht anders.


Sehr muskulöse und/oder kampfsporterfahrene Frauen gibt es ab und zu beim Film, aber sehr selten in Hauptrollen. Wenn ja, dann in B-Movies, also kostengünstigen Produktionen von oft minderer filmischer Qualität (aber handwerklich immer noch um Längen besser als der Underground).


Kathy Long
Seit den 1980ern konnten sich beim Film weniger die Muskelladies, als vielmehr vor allem die doch schlankeren und oft auch beweglicheren Ex-Kampfsportlerinnen durchsetzen, allen voran Mimi Lesseos, Kathy Long, Cynthia Rothrock und Spice Williams.

Viele Bodybuilderinnen hatten jedoch Nebenrollenauftritte, zu den bekanntesten zählen wohl Michiko Nishiwaki, Cory Everson und Raye Hollitt.


Hauptrollen spielten die FBB Sue Price, Rachel McLish und Sharon Bruneau.


Ein offensichtlich schwer beeindruckter
William Shatner (Captain Kirk) - wenig
verwunderlich, angesichts des tollen
Muckimaedels, das er da im Arm halten
darf: Spice Williams at her best.
So. Einige dieser Damen haben sich auf Mini-Auftritte (bit parts) verlegt – die kosten nicht viel Zeit, man muss keine langen Texte lernen, sie bringen aber vergleichsweise viel Geld; mal abgesehen davon, dass man auch im Gespräch bleibt und sich vielleicht Chancen auf anderes eröffnet. Und namentlich die ehemalige Wrestlerin und Ex-FBB Spice Williams-Crosby ist nach vorsichtiger Schätzung am dicksten im Spielfilm-Geschäft, nicht zuletzt als Stuntwoman. Die legendäre Teagan Clive wiederum arbeitet heute auch als Drehbuchautorin.

Allerdings haben inzwischen auch einige Schauspielerinnen sichtlich Muskeln bekommen – Brooke Shields, Erika Eleniak, Jessica Biel und Madonna zählen dazu. Hillary Swank hatte für „Million Dollar Baby“ reichlich Masse aufgebaut, sich derer aber auch wieder fix entledigt, ähnliche Landa Hamilton nach "Terminator 2". Und Erika Eleniak hat von ihnen noch am ehesten die Chance gehabt, diese Muckis auch mal zu zeigen. In Deutschland gelten zum Beispiel Anneke-Kim Sarnau oder Sandra Speichert als besonders gut trainiert, wobei die eine der beiden aber jetzt Mama wird und die andere lang kaum etwas von sich hat hören lassen.


Hier Linda Hamilton in ihrer berühmten
Rolle als Sarah Connor aus
"Terminator 2" - mir hat's gefallen.

Aus alldem (sicher unvollständig) folgt: Abgesehen von „Million Dollar Baby“ und „Terminator 2“ hat es bislang noch keine wirklich muskulöse Frau geschafft, in einem großen Film eine tragende Rolle zu spielen und das so, dass ihre Leistung anerkannt wird. Und Filme mit fiktiver Handlung ÜBERS Frauenbodybuilding und die Leute dieser Szene habe ich genau einen einzigen gefunden. Die Liste gibt es dann demnächst.

Sonntag, 6. März 2011

Alina Popa macht bei der Ms I den Dritten!

So, vor lauter Arbeit und diversem Privatkram die Ergebnisse der Ms. International 2011 beim Arnold Sports Festival (3.-6. März) beinahe übersehen; das Hochladen des bisher letzten Postings hatte ich schon heute morgen eingestielt (jaaa, jetzt geht das in meinem Blog). Aber nur beinahe. Übersehen, meine ich.

Also, wie auf der Website der Arnolds und hier in dem IFBB-Scoresheet zur Linken nachzulesen, ging der Wettkampf so aus - ich nenne jetzt mal die sechs vorderen Plätze:

1. Iris Kyle aus Texas,
2. Yaxeni Oriquen-Garcia aus Florida,
3. Alina Popa aus der Schweiz,
4.Debi Laszewski aus Florida,
5. Betty Viana-Adkins, auch aus Florida und
6. Cathy LeFrancois aus Kalifornien.

Tja, die anderen fünf Damen aus der Neuen Welt kenne ich leider nur aus dem Internet oder von dem ein oder anderen Messebesuch. Alina Popa hingegen habe ich mehrfach getroffen. Natürlich waren für sie aus Sympathie und in ihrer Rolle als als "Euro-Fighterin" alle Daumen gedrückt, zumal die Wettkampf-Vorbereitungsfotos gut aussahen und unbescheiden auf einen Titel hoffen ließen. 

Nun, das hat nicht ganz gereicht. Aber Platz drei ist fünf Plätze höher als Platz acht, und da war sie anno 2010 noch gelandet. Also sei es laut und deutlich gesagt: Herzlichen Glückwunsch, liebe Alina, bei der Nummer wäre ich gern dabei gewesen.

Damit ist sie meiner Ansicht nach zu den zwei Maedels vorgestoßen, die in den vergangenen Jahren die US-Wettkampfwelt dominiert haben. Zu sehr weiten Teilen zu Recht, da für Muskulosität ebenso bekannt wie für Symmetrie. Und beständig sind sie in ihren Erfolgen auch noch. Nehme auch mal an, dass Alina sich genau an den beiden orientiert haben wird – als Vorbild, vielleicht auch als Feindbild (dies aber bitte im sportlichen Sinne zu verstehen): Konkurrenzbeobachtung heißt das in der Wirtschaft.

Die amerikanischen Kommentatoren preisen schon ihren harmonischen Körperbau und vermuten nicht ganz zu Unrecht, dass sie bald auch in den USA zu einem bekannten Namen werden wird, zumal noch vergleichsweise jung. Und als studierte Anglistin mit fließendem Englisch sollte es für sie kein Problem sein, in der US-Szene Fuß zu fassen; sie hat immerhin schon für den bekannten Knipsmeister Bill Dobbins Modell gestanden.

Und auch noch das: Kyle kassiert (nun bei ihrem sechsten Sieg) 25000 Dollar, Oriquen 13000 Dollar, Popa 8000, Laszewski 5000, Viana 3000 und LeFrancois 2000 Dollar, alle von diversen Firmen gespendet. Immerhin scheinen die Preisgelder in den vergangenen Jahren etwas raufgegangen zu sein.

Jana, zum Dritten

Jana am Start beim Abseilen - sind
ja nur 40 Meter bis unten hin ..
.















Nachtrag vom 7. März: Der TV-Beitrag wird, so scheint's, wiederholt, heute um 23.30 Uhr.

**************************

Also, wie man auf der allseits bekannten Website von Jana Linke-Sippl, "The Ripped Princess", nachlesen kann, sah der geneigte Zuschauer im SAT.1-Film mit JLS nicht alles, was da an Action-Geschichten gedreht worden war. Wieso das denn?

Nun, das geht natürlich nicht, weil die Filmleute (wie bei jeder anderen Dokumentation auch) ja erst einmal das Material sammeln müssen, aus dem sie dann aussuchen und ihren Beitrag per Schnitt zusammenstellen. 

Üblicherweise kommt da oft sehr viel mehr Stoff zusammen, als man eigentlich braucht. Und üblicherweise liegen die Beitragszeiten ja nur zwischen ein paar Sekunden und wenigen Minuten (jetzt mal von den stundenlangen Dokus abgesehen, die sind aber wirklich die Ausnahme). Ich kenne das aus eigenem Erleben, dass da von zwei gefilmten Stunden noch genau 15 Sekunden übrig geblieben sind. Das wirkt für die Betroffenen immer wie ein Affront, geht aber oft nicht anders.Das lernt man dann mit der Zeit zu akzeptieren.

Übel wird’s nur dann, wenn der Dreh in angenehmer Stimmung ablief und nachher ein abwertender oder einseitiger Kommentar draufgetextet wird. Das war ja nun hier überhaupt nicht der Fall – die Sympathie für Jana und die gute Stimmung beim Dreh kamen klar rüber.

Aber es fielen halt ein paar Sachen dem Schnitt zum Opfer. Ein paar Eindrücke mehr gibt es im youtube-Kanal von Jana (rippedprincess) zu sehen:

Jana ungefähr auf halber Höhe, kopfunter,
Füße nach oben. Die kleinen schwarzen
Flecke unten, das sind die Leute,
die auf sie warten ...
















Unter anderem, dass sie in fünf, sechs Metern Höhe von Ast zu Ast geturnt ist, dass sie sich aus 40 Metern Höhe kopfüber abgeseilt hat. Etwas, das sie wohl zuvor noch nie getan hat, aber mit „cool“ kommentiert, nachdem sie ihre Angst überwunden und sich dazu entschlossen hat. Oder dass sie über den See (kein Fluss, wie ich im vorangegangenen Posting geschrieben habe) gerast ist: am Seil an einer Rolle hängend, nur im Sicherungsgestell, kopfunter und mit ausgebreiteten Armen. 

Schluck. Doppel-Schluck. Ich weiß nicht, ob ich mich das alles getraut hätte. Da bleibt nur eins zu hoffen: Dass SAT.1 das Material mal in einem anderen ausführlicheren Beitrag nachreicht.

Die gezeigte und von mir auch geschilderte Nummer mit dem Sich-Über-Den-See-Hinüberziehen an dem durchhängenden Seil beschreibt Jana selber so:

"Ja, und als ich von unten nach oben über den See musste, war keine Rolle zum Kurbeln da. Ich musste mich mit meinen Händen am bloßen Seil nach oben ziehen.
          Ich war nur in einem Sicherheitsgeschirr, das mit einer Rolle am Seil befestigt war. Je steiler es nach oben ging, desto schwieriger wurde es, die Rolle vom wieder Zurückrollen abzuhalten und mich nach oben zu ziehen.
          Drei Meter vorher ging dann echt nichts mehr. ;-( Meine Hände waren so verkrampft, dass ich sie nicht mehr zusammen gebracht hatte, um das dünne Seil zu greifen.
          Es war da schon so steil, dass ich beide Hände brauchte, um mich vom Zurückrollen zu bewahren, musste aber eine Hand loslassen, um nachzugreifen und wieder ein Stück weiter nach oben zu kommen.
          Auch wenn ich absolut nicht aufgeben wollte und diese drei Meter unbedingt noch schaffen wollte, haben meine Hände mich im Stich gelassen. ;-)
          Um mich dann nicht zu verletzen musste ich dann loslassen und nach hinten lehnen, damit ich nicht noch mit dem Kopf ans Seil komme. Ich hatte dann mehr als 100 Stundenkilometer drauf, konnte es aber nicht richtig genießen, da ich mich so geärgert hatte, diese drei Meter nicht geschafft zu haben."

Fragt sich nur eins: Das mit dem Film als Action-Heroine, das haben doch andere Muskelmaedels auch schon versucht. Was kam dabei eigentlich so alles heraus? Dazu dieser Tage mal mehr.

Jana, nun mal wieder so, wie
die Fans sie kennen - sie zeigt
ihren Anhängern ihren
prächtig-mächtigen Bizeps ...

Mittwoch, 2. März 2011

Jana in Action

Gestern kam er dann, der angekündigte Sat.1-Beitrag. Und ich fand den unterhaltsam und ganz gut: Darin wurde Jana wertneutral und ohne Spott vorgestellt und natürlich auch ihr Supermuskelbody ausführlich und in ein, zwei netten Outfits gezeigt (darunter auch dieses - @Chris: Danke für's Bild!).
 
Dazu gab es die shorte Andeutung einer Homestory samt Kurzvorstellung ihres Lebensgefährten Chris. Dann einige Bilder aus der Grazer Innenstadt, umrahmt von den üblichen ungläubigen Reaktionen der Andersartigen.

Und dann gings los: Es gab die Ankündigung, Jana wolle versuchen, einen Fuß ins Action-Filmgewerbe zu bekommen. Also Treff mit Stuntleuten.

Es folgten einige angedeutete Kampfsequenzen (Jana in Schwarz --- yummie!!!), ein Sprung durchs Feuer und eine Seilaktion: Dabei musste sie sich, durch ein Gurtgestell gesichert, händisch an einem durchhängenden Seil über einen zugefrorenen Fluss hangeln. Etwas das, so der Stuntmen-Obermacker, bis dato nur drei Mann und noch keine Frau geschafft haben (wieviele haben's probiert - das hätte ich noch gern gewusst). Anyway. Jana kam fast bis ganz rüber, dann kamen Krämpfe in die Hände.

Dennoch zeigten sich die Stuntleute sehr beeindruckt: Jana habe es bei dieser äußerst anstrengenden Nummer viel weiter geschafft, als sie angenommen hätten und einer Frau je zugetraut hätten. Und auch ihrer Kraft und ihrem Lern- und Leistungswillen zollten die Fachleute Respekt.

Interessant (zumindestens aus meiner Sicht und und auch zum Thema der beiden vorangegegangenen Postings passend) war auch die Info, dass Janas extreme Muskulosität bei den Offiziellen der BB-Verbände nicht mehr gewünscht sei und sie sich deshalb neuen Dingen zuwenden wolle. Mal wieder die Funktionäre, die den Muskelmaedels und ihren Fans vorschreiben wollen, wie sie auszusehen beziehungsweise was ihnen zu gefallen habe.

Bleibt nur zu wünschen, dass das (sofern nicht seitens der TV-Leute bloß ein PR-Gang) tatsächlich klappt und dass Jana auch dabei natürlich auch ihre Super-Muckis behält ...

Janas Website heißt rippedprincess.

Montag, 28. Februar 2011

TV-Tipp: Jana L-S in sat1

So, nachdem die Oscars seit heute Nacht verliehen worden sind, kann man sich am heimischen Bildschirm wieder den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zuwenden - etwa diesen hier: Am 1. März, also tomorrow am Dienstag, kann der geneigte TV-Zuschauer Jana Linke-Sippl alias The Ripped Princess wieder in einen Fernsehbeitrag bewundern; sie hat ja da schon in der vergangeen Jahren einige absolviert.

Die Eckdaten fürs Vormerken:
Sender: sat1. 
Uhrzeit: 23.20 h. 
Sendung: Mein besonderes Leben. 

Und angesichts der bekannten außerordentlichen Muskulosität der schwarzhaarigen Dame mit der leisen, freundlichen Stimme sollten dann doch ordentliche Fauenmucki-Szenen dabei sein (all das unter der Prämisse, dass die fürs Programm Verantwortlichen nicht im letzten Moment umdisponieren).

Sonntag, 27. Februar 2011

Nachtrag zum Thema "IFBB vs. FBB-Division"


Einige Leutchen haben wohl mein vorangegangenes Posting zum Thema "Die IFBB will womöglich die FBB-Division kippen" aufmerksam gelesen und darauf mit einigen Zuschriften reagiert. Und da kamen auch einige neue Aspekte zum Tragen, an die ich noch gar nicht gedacht hatte.

Etwa der, dass es da sicherlich nicht um Sauberkeit des Sports gehen könne, ein Gutteil der Zuschriften verweist auf Athleten wie Vic Martinez, der vor knapp sieben Jahren als einer der besten US-Athleten nach Einsatz eines verdeckten Ermittlers hinter schwedischen Gardinen landete – als "drug dealer". Der gute Mann hat das später via Einrichtungen wie das BB Radio auch selber öffentlich gemacht. Ein kurzes Googeln zeitigt da IMHO schon interessante Ergebnisse.

Der Tenor der Mail beweist, dass viele Leute deswegen bei der IFBB ganz andere Triebfedern vermuten und dass demnach andere Gründe als die fraglos erstrebenswerte Reinheit der Athletik zum Tragen kommen.

Kann es möglich sein, dass unter anderem das, was im Web passiert, eine Rolle spielt? Nämlich, dass die Muskelmaedels versuchen, ihre Prachtbodies selber in klingende Münze umzusetzen? Durch Foto und Film. Durch Training und Studios, durch muscle worship sessions und was es sonst noch alles geben mag? Sprich: Stört es den großen Verband, dass da die ein oder andere durch Selfmarketing jenes Geld einzunehmen versucht, das sie zum Betreiben ihres BB-Lebensstils braucht und das sie wohl im übrigen nicht durch die üblichen, weil recht niedrigen Preisgelder erwirtschaften kann?

Mal ganz abgesehen davon, dass das mit den Plänen zum Abschaffen dieser Division womöglich auch gegen die Intention des verstorbenen IFBB-Granden Sir Ben Weider verstoßen könnte, immerhin gilt der Kanadier als Erfinder des modernen Wettkampf-Frauenbodybuilding ...

Mittwoch, 23. Februar 2011

IFBB: Kein Frauenbodybuilding mehr?


















An dieser Stelle war das ja schon mehrfach Thema, dass der ein oder andere Offizielle mit dem Frauenbodybuilding, oder genauer: den Wettkampf-Wertungsklassen für die richtig muskulösen Maedels, nichts anfangen kann. Das ist längst vielen Funktionären ein Dorn im Auge.

Jedoch konnten entsprechende Anwürfe wohl immer noch irgendwie und im sprichwörtlich letzten Moment abgewendet werden. Nun aber droht neues Ungemach: Die IFBB, so steht Web-weit zu lesen, will seine "female bodybuilding division" auflösen. Shocking.

Natürlich gibt's Leute, die das erklären und/oder verteidigen, auch solche, mit denen man nicht rechnet. Etwa Bill Wick, hartgesottenen Fans als einer der ersten Muskelmaedel-Fans bekannt, als einer, der immer gern Ringkämpfe mit Muskelmaedels gemacht und mit Videos zu dem Thema auch einiges an Geld verdient hat und der mit der unvergessenen Kay Baxter verheiratet war.

Wick sagt: "Es sind die DOPINGMITTEL, die das Problem darstellen --- NICHT die Frauen. ALLE Profi-Bodybuilder sind auf Droge, um ihre muskulöse Erscheinung zu verbessern, das wissen Sie, oder? Diese Mittel sind illegal, diese Leute Kriminelle, die bis jetzt noch nicht ertappt worden sind.

Die Tätigkeit, ob nun Kunstform oder athletischer Event,  ist nun nicht darauf ausgelegt, die Massen anzusprechen, welche es nicht billigen, Kriminellen dabei zuzusehen, dass sie dafür ausgezeichnet werden, die besten Chemiker zu haben, die so weit auffüllen, um die anderen auf der Bühne beim Flexen zu übertreffen.

Ohne die Männer hier mit einzubeziehen, scheint es hier die Möglichkeit einer sexuellen Diskriminierung zu geben? Die Lösung heißt: Doping-Tests von OLYMPISCHEM Kaliber ... Problem gelöst. Das verbleibende Problem sind die KOSTEN, die so im Bereich Bosman'scher Millionen liegen dürften ... ist es jetzt klar?"

(Bosman - das war der belgische Fußballer,der vor einigen Jahren durch seine Klage beim EU-Gerichtshof eine Flut von millionenschweren Transfers ausgelöst hat).


















Mag ja sein, dass das alles so stimmt, wie Mister Wick das sagt. Tatsache ist, dass er auch ganz gut davon profitiert hat. Und Tatsache ist meiner Meinung nach auch, dass der gesamte Leistungssport nicht ohne Doping auskommt, das gilt nicht nur fürs FBB. Mir kann niemand erzählen, dass Fußballer, Radfahrer, Zehnkämpfer, Schwimmer, Tennisspieler etc. IMMER völlig fit sind und Spitzenleistungen ausschließlich infolge ihrer tadellosen Vorbereitung erbringen. Wer das glaubt, nun, für den habe ich noch eine Brücke in Brooklyn --- ganz billig!

Insofern ist das ganze Bestreben der IFBB lächerlich, weil völlig verlogen. Man will die Frauen loswerden, mit deren Muskulosität man nichts anfangen kann, weil man sie nicht vermitteln kann und sie weder verteidigen noch akzeptieren kann. Es geht natürlich um's Geld, aber nicht das für die Doping-Kontrollen, sondern um das, was bei den Wettkämpfen, bei Shows undüber Anschlussgeschäfte wie Werbung, Videos und ähnliches eingenommen werden kann.

Extrem muskulöse Frauen erscheinen nicht mainstream-konform, nicht socially acceptable. Statt was dafür zu tun, sägt man dieses Segment lieber ab, so kommt mir das vor.

Klar kann man darüber streiten, inwieweit das Sinn ergibt oder gar gesund ist. Letzteres sicher weithin nicht - aber was ist mit den ganzen Magersüchtigen und den Dicken (gerade in Amerika ein Riesenproblem, weil es immer mehr werden, auch infolge der zunehmend industrialisierten Nahrungsproduktion)? Was mit den Leuten, die sich zu Tode qualmen, die trinken und überhaupt ein Leben haben, das infolge von Stress und Überlastung auf ein vorzeitiges Ende hinsteuert?


















Ich sehe es (nicht nur wegen meines Muckimaedel-Fetischs) so: Von jeher waren die muskulösen Frauen ungeliebt, auch im Verband. Ich erinnere an Athletinnen wie Laura Combes, Kay Baxter(!) oder Bev Francis, die alle mit Missfallen betrachtet und behandelt wurden, die seitens der Wertungsrichter so weit wie möglich vom Siegertreppchen weg platziert wurden. 

An dieser Attitüde hat sich nichts geändert, nur, dass man jetzt wieder andere Gründe vorschiebt, um sich dieses ungeliebten Anhängsels zu entledigen --- ganz nach dem Motto: Muskulöse Männer auf die Bühne, egal, wie sie stoffen (und entgegen der Äußerung von Herrn Wick ist das aus meiner Sicht klare Tendenz), und Frauen nur mit "mäßiger", "weiblicher" und vor allem "verkaufbarer" Muskulatur auf die Bühne, sozusagen Po und Möpse mit etwas Bizeps.

Niemand hat nun etwas gegen neue Klassen - im Gegenteil: je mehr Maedels etwas für ihre Physis tun, um so besser. Aber dann bitte auch mit der Konsequenz, diejenigen nicht auszuschließen, die das bis ins Extrem tun wollen - denn das war in diesem Sport immer die eigentliche treibende Kraft.

Nun, sei es wie es ist: Man kann via Web eine Online-Petition unterschreiben. Die findet man hier: http://savewomensbodybuilding.com/

Und nun noch mein ceterum censeo:

Sonntag, 20. Februar 2011

Muskelfee - Neue Story

Ab und zu mal eine neue Story - dieses Mal nicht von mir, sondern von jemandem namens DreaminMan, der seine Wunschvorstellung eines Wettkampfes in Worte gekleidet hat und mich um Veröffentlichung gebeten hat. Ich hoffe, es gefällt euch auch. Here we go:











Um mich herum brandet tosender Beifall auf, als die Athletinnen der Schwergewichtsklasse, neutral Frauen II - Klasse genannt, auf die Bühne treten. Das überwiegend männliche Publikum bekommt leuchtende Augen, als die Frauen sich aufstellen. Die 1. Grundpose, frontal zum Publikum. Alle Frauen spannen die Quadrizepse an. Latissimus und Schultern dehnen sich möglichst breit auf. Die Bauchmuskeln dürfen nicht vergessen werden. Die harten, dunkelgebräunten Körper, auf denen ein Mix aus Schweiß und Öl abzuperlen beginnt, werden durch viel bühnentypisches Make-Up, lange French-Nails und ein Lächeln mit weißen Zähnen konterkariert. Eine Melange aus Gegensätzen. Doch meine Augen sind auf Tunnelblick geschaltet. Ich habe nur eine Athletin im Blick. Ich fühle in Gedanken jeden Muskelstrang von zartdünner, pergamentartiger, fast wasser- und fettfreier Haut umwickelt. Der göttliche Anblick durchmischt sich mit Gedanken über den dritten Wunsch. Denn einen Wunsch habe ich noch gut bei ihr. Meine Gedanken schweifen ab auf das heute Vormittag Erlebte und zu den letzten Frühjahrs- und Herbstmeisterschaften.

Es begann vor einem Jahr mit den Herbstmeisterschaften. Doch zunächst muss ich gestehen: Wie so viele Männer hege ich bereits seit meiner Jugend eine nicht ganz offen gezeigte Vorliebe für Bodybuilderinnen. Dabei hatte ich schon immer einen enormen Respekt vor der sportlichen Leistung und dem Ergebnis, das auf der Bühne gezeigt wurde. Gleichermaßen finde ich die Kombination von Frau und Muskel in hohem Maße sexuell attraktiv. Bodybuildingmeisterschaften waren demnach der perfekte Ort, beides in Einklang zu genießen.

Das Kalenderjahr hatte zwei Höhepunkte für mich und meinen Fetisch. Es gab Frühjahrs- und Herbstmeisterschaften im Bodybuilding. Erstere fanden meist im April, letztere im November statt. Zumindest galt das für den Bodybuildingverband, dessen Athletinnen ich im hohen Maß respektierte und bewunderte.

 











Nun gab es nicht nur zwei Meisterschafts-Zeitpunkte. Es gab auch eine Zeit zwischendrin. Dabei half mir das allgegenwärtige Internet und einige Diskussionsforen zum Thema Bodybuilding. Besondere Aufmerksamkeit widmete ich dabei den Foren, in denen sich Muskelfrauen tummelten und/oder dort über diese und deren Fortschritte diskutiert wurde. In dem von mir eifrig verfolgten Forum waren viele deutsche Amateur-Athletinnen vertreten. Es ging fast immer mit Respekt zu. Deshalb erhielt man auch viele anregende Einblicke in die Trainingsfortschritte der muskulösen Damen. Viele Fotos ergänzten und würzten das Ganze. Natürlich war allen (sprich: Mann und Frau) klar, dass muskulöse Frauen bei Männern zu extremen Reaktionen führen. Man(n) findet Muskelfrauen entweder ekelig oder äußerst anziehend. Von Muskelpaketen, gut austrainiert, massig, definiert, voller herrlicher Symmetrie, in den Bann gezogen, diskutierte ich mit. Dabei merkte ich immer wieder, dass sich symbiotischerweise die Athletinnen auch gerne zeigten.

Nach der letzten Herbstmeisterschaft im vergangenen Jahr fiel mir eine Athletin auf. Sie hatte enorm zugelegt, ohne die äußere Attraktivität einzubüßen. Ihr Auftritt bei der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft zeigte einen, für den Amateurbereich, sehr gut ausgeprägten Körper. Bei den Grundposen (Frontal, linke Seite, Rücken, rechte Seite) präsentierte sie breite Schultern, recht gut ausgeprägte Brustmuskeln (ohne Silikon) mit leichter Streifung und einer feinen Ader quer über die rechte Seite. Sogar die bei Frauen oft schwer auszutrainierende Bauchmuskulatur zeigt die drei „Querbalken“. Nur die Beine hinkten der Gesamtentwicklung hinterher. Verständlich, sind doch die Beine der am schwersten aufzubauende Muskelbereich. Ich klatschte frenetisch in den Vergleichsrunden und bei der Kür. Sie wurde dritte, also keine Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.

Im Forum, eine Woche später, lobte ich ihren Auftritt und ihren Körper. Ein Feedback von ihr gab es nicht, obgleich sie im Forum gelegentlich aktiv war. Es wurde ruhig um sie. Ab und an stellte ich Fotos von ihr ein, die ich anderswo fand. Wenig Feedback von anderen. Keiner nahm sie wahr.
















Die Monate flossen dahin. Die Frühjahrsmeisterschaft stand an. Ich war dort. Auf der Bühne erwartete ich sie nicht. Der Körper verkraftet nur einen Wettkampf pro Jahr. Insofern war ich erfreut, sie im Publikum zu sehen. Sie hatte ein knappes T-Shirt an. Sie war „off-season“. Ihre vollen Muskelbereiche zeigten sich unter dem Shirt. Zwar hatten ihre Arme keine sichtbaren Venen, dafür war die Größe von Bizeps und Trizeps umso mächtiger. Und sie spannte die Arme noch nicht mal an. Ihre Hose war eng. Die Quadrizepsmuskeln wölbten die Hose nach außen. Meine Hose wölbte sich auch, allerdings eher mittig. Asche auf mein Haupt: der Anblick von Frauenmuskeln aus nächster Nähe erregte mich. Und dazu noch diese sympathische Ausstrahlung. Frau pur. Ich war nervös, möglicherweise errötet, als ich sie ansprach. Von der letzten Herbstmeisterschaft redete ich, und dass sie dort hätte erste oder zweite werden sollen, zumindest wäre das mein Eindruck gewesen. Toll hätte sie ausgesehen und sich super bewegt auf der Bühne. Ein sehr natürliches Posing hätte sie. Etwas überrascht schaute sie mich an. Immerhin kannten wir uns nicht. Ich nannte ihr meinen Profilnamen aus dem Forum, in das sie schon lange nicht mehr reingeschaut hätte, wie sie äußerte. Mit einem knappen Lächeln und der Bemerkung, dass nun der Wettkampf losginge, drehte sie sich um und verschwand. Knapp abgefertigt hatte sie mich.

Und wieder gingen die Monate ins Land. Unterdessen war ich eifrig im Forum unterwegs. Doch von der Athletin, die ich im Frühjahr angesprochen hatte, hörte und sah ich nichts mehr. Hatte sie mit dem Sport aufgehört? Der Herbst nahte. Die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft stand wieder an. Zeitpunkt, Ort und Halle waren wie letztes Jahr. Ein wenig lustlos fuhr ich hin. Ich war viel zu früh, die Vorwahl fing erst in einer Stunde an. Da ich bis vor einigen Jahren auch Wettkämpfe betrieben hatte, wusste ich, wo die Vorbereitungsräume waren: im Keller. Dort, wo die letzte Farbe aufgetragen wurde, wo die Athleten ihre Muskeln aufpumpten, wo das letzte Mal das Posing geübt wurde. Das unerreichbare Epizentrum des Muskelverehrers.

Da es noch früh war, wurde der Zugang noch nicht kontrolliert. Ein Schild warnte: „Nur für Athleten“. Ich schaute hinein. Und wen sah ich, noch komplett im Trainingsanzug, etwas wirr um sich blickend? SIE. Meine verschwunden geglaubte Heldin. Also hatte sie doch nicht die Wettkampfkarriere an den Nagel gehängt. Doch irgendwas fehlte ihr oder war falsch. Ich ging hin und fragte: „Du schaust dich fragend um? Suchst du irgendwas? Kann ich dir helfen?“ Erstaunt schaute sie mich an. „Was willst du denn hier? Machst du auch mit? Kenn ich dich nicht?“ Brav arbeitete ich alle drei Fragen ab: „Antwort 1: Ich will dir helfen. Antwort 2: Nein, die Wettkampf-Zeiten sind vorüber. Antwort 3: Ja, du kennst mich. Ich hatte dich auf der Frühjahrsmeisterschaft im April angesprochen.“

Sie erinnerte sich, dass sie mich in der Tat kannte und mich damals eiskalt hat stehen gelassen. Sie sei zu der Zeit innerlich mit sich am kämpfen gewesen, ob sie überhaupt noch mal antreten sollte. Ich zeigte Verständnis und meinte, dass die Jury sie damals missachtet hatte. Große Sorgen hatte ich mir gemacht, dass sie nicht mehr starten würde. Umso erfreuter war ich, dass sie offensichtlich wieder bereit war für die Bühne und ihr genetisches Potenzial für Muskelaufbau nicht hingeschmissen hatte.

Doch sie wehrte mein Lobgehudel und den Einschmeichelversuch ab. Das Lob ehre sie. Aber ob sie dem gerecht werden könne, wüsste sie nicht. Auf ihren fragend herumschwirrenden Blick erneut reagierend, bot ich nochmal an, ob ich helfen könnte. Schüchternes Wesen, das ich bin, erwartete ich spätestens zu diesem Zeitpunkt eine derbe Zurückweisung. Doch der „Korb“ blieb aus. Stattdessen schilderte sie mit verzweifelter Offenheit, dass eine Freundin sie offenbar versetzt hätte, die ihr beim Vorbereiten helfen wollte. Braunmachen, Wettkampfkleidung anlegen, Pumpen, Laden, Posing-Check. Doch am schlimmsten wäre, dass diese Freundin die Posing-Creme mitbringen wollte. Auf ihre Hände und ins Gesicht deutend meinte sie „polarbraun“. Gemeint war der Bodybuilder-Jargon für weiße ungebräunte Haut.

Im Kopf ging ich den entscheidenden Zeitablauf durch. Mit den Junioren würde die Vorwahl beginnen, dann folgten Frauen I und Frauen II. Gut eine Stunde würde es noch bis zum Aufruf der Frauen-II-Klasse dauern. Überraschend mutig fragte ich: „Du startest doch bei Frauen II, wenn ich dich richtig einschätze? Vorausgesetzt du traust mir, dann mach ich jetzt mal folgenden Vorschlag: Neben dem Eingang ist ein Bodybuilding Verkaufsstand, der auch Posing Creme anbietet. Ich bin wettkampferfahren und kann dir ...“

Das Folgende soll hier detailliert wiedergegeben werden, denn Träume werden selten wahr. Was sich hier anbahnte, war definitiv Traum-Niveau. Doch zunächst musste ich einen kritischen Blick von ihr überstehen.

Sie: Aha! Hast also auch schon auf der Bühne gestanden? Siehst mir aber gar nicht danach aus!

Ich: Body-Fitness-Klasse. 87 kg bei 189 cm. Ca. fünf Jahre ist es schon her. Rückenprobleme beendeten die Karriere. Aber: dir rennt die Zeit weg. Ich könnte dir bei allen notwendigen Vorbereitungen helfen. Bräunen, Kohlenhydrate rechtzeitig laden, Aufwärmen, letzter Pflicht-Posing-Check.

Ein Blick von ihr an die Decke brachte offenbar keine Alternativen hervor, so dass sie zu meiner Überraschung und großen Freude zustimmte.

Sie: OK, ich gebe mich geschlagen. Ich brauche jemand an meiner Seite für die Vorwahl und die Endrunde, der nur für mich da ist und nicht ständig zu x anderen rennt. Aber bilde dir bloß nicht ein ...

Ich: ... ich kapier schon. Keine unsittlichen Berührungen. Keine stillschweigenden Erwartungen.

Sie: Volltreffer. Denn wenn du mir wirklich helfen willst, dann kommen wir nicht umhin, dass du mich auch anfassen wirst. Unvermeidlicherweise fast am gesamten Körper. Die Knappheit meiner Kleidung ist dir klar. OK? Dann können wir es ja mal probieren.

Ich: Viel Zeit haben wir nicht mehr zum Probieren. Der Ernstfall steht an. In gut einer Stunde musst du bereit sein, wofür du lange und hart trainiert hast. Ich geh hoch, die Posing Creme holen.

Drei Minuten später wollte ich wieder in den Athletenbereich im Keller. Ein muskelbepackter Türsteher versperrte die Tür und zeigte auf das Schild. Ich zuckte zurück. Wie ein Athlet sah ich nicht aus. Und mächtig Respekt vor solch schweren Jungs hatte ich auch. Als ich mich verzweifelt rumzudrehen begann ertönte aus dem Athletenbereich eine weibliche Stimme, die, im Bodybuilding nicht untypisch, ein wenig „heiser“ klang. Der heisere Aspekt der Stimme wirkte dominant. Voller Respekt zuckte der Türsteher zusammen. Muskelfrau sticht Muskelmann. Ha!

Sie: Lass ihn verdammt noch mal rein. Der gehört zu mir .... Komm hier her. Hier ist ein kleiner Raum. Da haben wir Ruhe. Im Gang und bei den Gewichten ist zu viel Trubel. Hektik brauche ich jetzt nicht. Hast du die Posing-Creme?

Ich kam nähe und, starrte mit aufgerissenen Augen und Mund auf sie. Sie stand bekleidet mit Bikiniunterteil und T-Shirt da.

Sie: Mach den Mund zu. Brauchst mich nicht anzustarren. Denk an die Vereinbarung.

Ich: Mein Gott, deine Beine sind deutlich massiger und härter als vor einem Jahr. Die Oberschenkelmuskulatur war seinerzeit deine Schwäche. Was ich nun sehe ist beindruckend. Alle vier Muskelköpfe der Quadrizeps stechen hervor.

Sie: Meinst Du wirklich? Sie: Ich habe Kniebeugen gemacht, bis mir die Tränen aus den Augen kamen. Mich monatelang gequält. Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass du einen Fortschritt siehst. Gleich wirst du mehr sehen. Dreh dich um. Ich ziehe jetzt das Oberteil an.

Ich sah, dass ihre Hände mit langen, herrlich weiß glänzenden French Nails nicht unbedingt eine Hilfe beim Bikini-Oberteil-Anziehen waren.

Sie: So, jetzt gehen wir zum praktischen Teil über. Kannst Du das Oberteil am Höschen verknoten?

Ich: Klar. Hinten über Kreuz an den Seitenteilen des Höschens verknoten. Dabei sollte das Unterteil möglichst an den Seiten bis über den Hüftknochen liegen. V-Form. So dass deine Beine möglichst lang wirken.

Sie: Sehr gut. Toll machst du das. Der Herr kennt sich aus im Geschäft. Und die erregende Röte im Gesicht hält sich in Maßen. Dabei sind deine Hände schön warm. Fühlt sich gut an.

Ich: Und deine Hände sind attraktiv. Ich mag French-Nails. Perfekt für Muskelfrauen.

Sie: Viele Männer finden French-Nails abstoßend. Nuttig sagte mal einer.

Ich: Eher muskelig, sozusagen. Passend zur Avantgarde-Muskelfrau. Übrigens fühlt sich deine Haut mit dem geringen subkutanen Fett- und Wasseranteil wie seidenweiches Pergament an. Gehen wir zum Bräunen über?

Sie: Leg los, die Zeit drängt. In knapp einer Stunde müsste die Frauen II-Klasse dran sein, wenn man dem Türsteher da draußen glauben darf. Der scheint auch der Organisator hier unten zu sein, der die Klassen hoch auf die Bühne schickt.

Ich: Arme vorstrecken. Ich fange mit den Armen an, dann Rücken, Bauch und zuletzt die Beine.














Während ich die Creme erst grob auftrug und dann klopfend gleichmäßig verteilte, schmunzelte sie.

Sie: Das Berühren meiner adrigen Haut muss dich doch total erregen. Verzeih, dass ich so nachtrete. Aber ich muss schmunzeln, wie toll du dich zurückhältst und nicht gleich über mich herfällst. Das rechne ich dir hoch an. Übrigens kannst du perfekt braunmachen. Das Klopfen können nicht alle.

Ich: Dein Bizeps und dein Trizeps fühlen sich toll an. Spann mal an. Wow, ein richtiges Hufeisen mit Streifen ist der Trizeps. So, die Arme sind fertig. Jetzt der Rücken.
















Nach dem Rücken folgten Brust und Bauch. Am Ende die Beine. Souverän bräunte ich auch die Haut, die unter den Rändern des Höschens lag. Wohl wissend, dass ich im Intimbereich rumwerkelte. Wir tauschten einen kurzen Blick aus: alles im grünen Bereich. Es folgte das Kohlenhydrate-Laden. Nun würde sich zeigen, wie stark die Aderung sein würde und ob Streifen hervorkommen würden.

Sie: Gib mir bitte das Piccolofläschen und den Kuchen aus der Tasche.

Ich: Trink aber nur einen Schluck Sekt. Das reicht. Sonst wird den Auftritt noch schwankend enden.

Sie: Dann lass uns anstoßen. Ein Schluck für mich, einer für dich, der Rest fürs Finale. Und nun den Kuchen. Zwei Monate musste ich auf Zucker verzichten. Die Diät ist eine Quälerei ohnegleichen. Und fünf mal die Woche Training.

Ich: In fünfzehn Minuten sollte es nach meiner Berechnung losgehen. Frauen I ist schon oben. Ich hatte im Foyer neben der Posing-Creme noch ein Gymnastikband aus breitem Gummi gekauft. Damit kannst du besser pumpen. Die Hanteln sind nämlich alle belegt.

Sie: Du bist ein Schatz. An was du alles denkst!












Sie wärmte sich auf. Rudern. Curls. Seitheben. Dips. Butterflies mit meiner Hilfe. Am unteren Rücken zeigten sich Streifen, die im Bodybuilding-Jargon ehrfürchtig „Christmas Tree“ genannt werden. An den Oberarmen traten die Adern hervor. Ich half ihr bei den Butterfly-Bewegungen, drückt mit den Armen nach außen. Dabei sah ich, wie sich ihre Brustmuskeln anspannten. Ich erkannte die Ader wieder, die ich bereits letztes Jahr gesehen hatte. Nur dieses Jahr zeigten sich zusätzlich die feinen Verästelungen und Streifen. Die Oberschenkel wurden nicht aufgepumpt. Dort musste das Blut eher rausfließen. Beine hochlegen sollte helfen. Die Pomuskeln bildeten das i-Tüpfelchen. Der Christmas-Tree des unteren Rückenbereichs war hier quasi nach unten gespiegelt. Die Streifen der Glutäus-Muskeln verliefen von Mitte oben nach schräg unten. Es war ein Zeichen für brutale Härte, wie Bodybuilder zu sagen pflegen. Beim letzten Check der Pflicht-Posen kam die Herrlichkeit eines muskulösen Frauenkörpers zum Vorschein.

Die letzten Minuten vor dem Aufruf der Frauen II-Klasse verbrachte sie im liegen. Ich saß an ihrem Fußende. Ihre Beine hatte sie auf meine Oberschenkel hochgelegt, damit das Blut aus den Beinen fließen konnte und so die Muskelstränge besser hervortreten konnten.

Sie: Hab ich mich schon bedankt? Ohne Deine Hilfe wäre ich „polarbraun“ auf die Bühne getorkelt, der Bikini von irgendjemandem schlecht verknotet. Weißt Du, ich bin zwar keine gute Fee, aber trotzdem will ich dir drei Wünsche schenken. Das hast du dir verdient.

Mein erster Wunsch war simpel. Ich wünschte ihr alles Gute dort oben auf der Bühne. Sie sollte dran denken: Breit machen bei der Front-Pose, Quadrizeps rauspressen, Bauch einziehen und anspannen. Die Wettkampfjury würde sofort bei der ersten Grundstellung sehen, wer was drauf hat. Anspannen, was das Zeug hält. Und lächeln. Das war mein erster Wunsch.

Die schweren Muskelfrauen wurden aufgerufen. Time to flex. Für meinen zweiten Wunsch beugte ich mich zu ihr, fasste ihre Hand und gab ihr ein sanftes Küsschen auf die Wange. Kein Widerstand.

Mit schwirrendem Kopf und Herzen rannte ich die Treppe hoch, um die Vorrunde mit den Pflichtposen zu sehen. Dabei ging mir durch den Kopf, was ich mir als dritten Wunsch ausdenken sollte. Kein Zweifel, ich wollte meine Heldin wiedersehen und zwar vor der nächsten Herbstmeisterschaft. Am besten gleich nach diesem Wettkampf.

Freitag, 18. Februar 2011

In eigener Sache und auch sonst

So, erst mal das hier: Zuerst kam mit dem Jahresbeginn ein mehrwöchiges, sehr arbeitsintensives Projekt, das mich voll und ganz beansprucht hat. Und als ich damit so langsam ins Endstadium kam, erwischte mich (wie einen großen Teil meines privaten und beruflichen Umfeldes) die Grippe (die richtige, leider). Folglich bin ich im Moment out of order, Kraft ist ganz weg, und ich huste so vor mich hin. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Tagen etwas legen wird. Aber erst mal muss und wird alles Private hinten anstehen müssen: Ich bitte, mir das nachzusehen, dass es im Moment nicht so klappt, wie ich das gern hätte.


******************************

In den USA laufen die Vorbereitungen für die neue "Wonder Woman"-Fernsehserie. Und nach Linda Carter (fast schon ) seligen Angedenkens hat man nun mit der 27jährigen Adrianne Palicki die neue Darstellerin der Titelheldin gefunden.

Lange gesucht hat man wohl nicht, Palicki wurde als einzige Aktrice gecastet, wohl auch, weil sie schon bei "Smallville" und bei der voll daneben gegangenen "Aquaman"-Serie mitgespielt und damit Comic-Film-Erfahrung hat.

Und was zeigt uns das? Wieder guckt man nur aufs Gesicht, weniger auf den Body.

Wonder Woman ist ja die Frau mit den drei Identitäten – zum einen die bürgerlich lebende Diana Themyscira, dann die mit dem magischen Lasso und den ebenso magischen Armbändern bewehrte Superheldin mit dem Kampfnamen Wonder Woman im Kampf gegen das Böse und schließlich die Amazonenprinzessin Diana.

Zumindest in zwei dieser drei Identitäten wird von der Heldin aber einiges an physischer Aktivität verlangt, Springen, Rennen, Schwerterkämpfen und zudem auch, schwere Bösewichter wie nichts hochzuwuchten und durch die Gegend zuwerfen ... zum Aufwärmen, mitunter liftet Wonder Woman auch mächtige Betonplatten oder gleich ganze Panzer, wie mir ein schneller Blick in ein paar meiner Hefte zeigt. Ha! Und gut schaut sie dabei auch immer aus!

Nun ist die aus Ohio stammende Palicki zwar sehr hübsch und dazu groß und schlank, aber ich hoffe, sie legt sich noch ein paar Muckis mehr zu, um glaubwürdig in der Rolle zu sein – ungefähr so wie auf folgendem Cover:

Natürlich glauben selbst Muckimaedel-Fans wie ich nicht wirklich, dass kein Mensch dieses Maß an pyhsischer Aktivität bringen kann, das wäre unrealistisch. Und für die Lücke dazwischen gibt's ja schließlich die Tricktechnik. Aber, zumindest ein wenig soll dann doch der Schein der Illusion gewahrt bleiben, gerade bei so etwas der Realität entrücktem wie einer Fernsehserie über eine Comic-Superheldin. 

Und daher, so meine ich, gehören zu solch einer kraftvollen Heroine nun mal eben auch sichtbare Muskeln dazu, Muskeln, jawohl, stark und sexy. 

Wünschen wird man sich das ja wohl noch dürfen ... 

Samstag, 8. Januar 2011

Gluteus maximus femininus












Reden wir mal wieder über einen »meiner« liebsten Körperteile. Um präziser zu formulieren: Nicht über einen meiner eigenen Körperteile, sondern mithin denjenigen, dessentwegen ich diesen Blog (auch) betreibe. Ich meine den weiblichen Popo. Und das so, wie er sich bei gut austrainierten und stark bepackten Muskelmaedels findet. Um gleich zu warnen: Ja, es geht in der folgenden Ausführung auch um Sex. Um durchaus schlüpfrigen. Genaugenommen, geht es nur darum.

Ich kann mich noch genau daran erinnern, was ich für Impressionen hatte, als ich erstmals Fotos richtig muskulöser Frauen in Form von Bodybuilderinnen sah: Erstmals waren da starke Maedels, die ihre Bodies nicht versteckten, die ihre Muskeln nicht als unabdingbare, aber lästige Folge ihres sportlichen Tuns hinstellten. Sondern Maedels, denen es haargenau um eben diese fleischgewordenen Zeugnisse ihrer Kraft ging.

Um sich wölbende Muskeln, prall und hart. Von ihren Besitzerinnen in Minimalbekleidung stolz vorgeführt – auf einer Bühne, unter starken Scheinwerfern und zu allem Überfluss auch noch von oben bis unten eingeölt, so dass all die Konturen, Ausprägungen und Unterteilungen um so deutlicher hervortraten.

Auf mich strahlten diese öltriefenden, starken und geschmeidigen Frauenkörper mit den schwellenden Formen vom Fleck weg eine unglaubliche, schwüle Erotik aus, deren Reiz bis heute besteht. Doch eins war da, das mir bei den ersten Fotos jener Jahre fehlte, das ich aber erst später zu benennen wusste. Es war nicht so sehr das sport- und fettreduktionsbedingte Schwinden des Busens (wie ich aus praktischen Erfahrungen gelernt habe, machen kleine genauso viel Spaß wie große, vor allem, wenn von Männerseite aus adäquat »bedient« ...).

Nein, mir fehlten irgendwie die Popos. Das wurde mir mit der Zeit klar. Zumindest gewann ich anfangs den Eindruck, dass sich die FBB-Fotografen vor allem auf die Muskeln in der Reihenfolge Oberarme, Bauch und Beine konzentrierten. Die Kehrseite lag anfangs nicht so sehr im Fokus der Objektive. Das kam zum einen daher, dass viele Muskelmaedels zwar auch ihren Rücken trainierten, dass aber ausladende Rückenformen bei Frauen lange nicht so sehr gern gesehen waren. Es dauerte seine Zeit, bis sich zum Beispiel in Muscle & Fitness die erste Format-füllende Latpose einer Frau fand.

Doch dann gab es ein Erweckungserlebnis in Form eines Backstage-Fotos mit mehreren Bodybuilderinnen, von hinten aufgenommen. Und da waren sie auf einmal im Brennpunkt der Linse und mitten im Artikel, die prallen, ausladenden, muskelkräftige Hintern in einer unübersehbar weiblichen Form. Und ich verspürte mit einem Mal, um es im Duktus des Mittelalters auszudrücken, ein plötzliches starkes Verlangen nach dem anderen Geschlecht, nach einer Vertreterin desselben und – bitte, bitte – bestückt in genau eben dieser Form.

Irgendwie war das wie ein Dammbruch. Als wäre bei den Lichtbildnern der Knoten der Erkenntnis geplatzt, als hätten sie erkannt, was ich sehen wollte. Danach stieß ich nämlich immer mehr und immer zuverlässiger auf Fotos solcher »muscle bootys«, wie man das in Amerika nennt. Und seither habe ich die felsenfeste Ansicht, dass kaum eine Sportlerin über ein derart attraktives Gesäß verfügt wie eine Bodybuilderin.

Muskelmaedelpopos. Sie stehen zum einen für nicht zu verbergende Weiblichkeit, die Kontur ist einfach (und Gott sei Dank) völlig anders als bei Männern. Und wenn ihre athletische Trägerin diese Körperpartie entsprechend zu bewegen und einzusetzen weiß, auch von enormem weiblichem Sex-Appeal.

Aber zum anderen steht dieser Bereich auch für die Körperkraft ihrer Besitzerin. Kein Wunder: Vom Volumen her ist das der größte Muskel, den wir Menschen haben. (Und mithin einer der stärksten – relativ gesehen, hat nur der Kaumuskel noch mehr Kraft).

Typen mit meiner Macke macht das enorm an. Verspricht doch der Blick auf eine solcherart gestaltete Körperpartie, dass es da eine Frau gibt, die mir spielerisch ihre weibliche Überlegenheit vorführen kann. Oder könnte, sofern ihr danach ist (das ist immer die Voraussetzung, so viel Respekt vor anderen Personen gehört einfach dazu).

Okay, mag mancher einwenden, was ist mit den Hintern anderen Athletinnen, die auf ihre Beine angewiesen sind? Etwa Eisschnellläuferinnen? Entsprechen die etwa nicht diesem Attraktivitätskriterium?

Zugestanden: Ich könnte jedes Mal hechelnd in den Fernseher hechten, wenn ich diese Sportlerinnen in ihren hautengen Anzügen sehe, unter denen sich die gewaltig austrainierten und ausbildeten Konturen ihrer Unterkörper abzeichnen. Und ganz »schlimm« wird es, wenn sie sich beim Losflitzen vornüberbeugen und die Kameras ihre attraktiven Kehrseiten zeigen.

Aaaaber: Meist passen die Oberkörper der schnellen Eisprinzessinnen in ihrer Ausprägung nicht zu den prächtig entwickelten Beinen und Popos. Verständlich: Je mehr Muckis es oben rum gibt, desto mehr Gewicht muss bewegt werden, desto mehr Energie und damit Kraft ist vonnöten, von der Windschlüpfigkeit einmal ganz abgesehen.

Die Folge jedoch ist eine nicht immer schöne, körperliche Disharmonie. Die symmetrische Ausprägung der Muskulatur ist nun bei Bodybuilderinnen, selbst solchen der zweiten Liga, denjenigen von Eisschnellläuferinnen um Lichtjahre voraus. Meine Meinung. Also: Ich bleibe dabei, dass Bodybuilderinnen die attraktivsten Hintern haben.

Yummy! Ich kann mich nach wie vor lange am Anblick dieser Muskelpartien weiden.
Daran, wie sich die halbrunden Formen bei jeder Bewegung im Wechsel anheben und absenken.
Daran, wie sich diese Partie bei verlockend-abknickender Hüfte weiblich rundet.
Daran, wie das noch anziehender wirkt, wenn sie in die Hocke geht (dabei High Heels an den Füßen ...).
Daran, wie diese Muskeln darüber liegenden Stoff spannen und ihn in ansprechende Falten wirft, vor allem die Andeutung der Spalte zwischen den beiden Muskelpartien.
Daran, wie mein Auge das erspähen kann, was je nach Körperhaltung mehr oder minder deutlich, aber immer verheißungsvoll zwischen den beiden Muskelhälften zu sehen ist und was jede Frau mit etwas Sex entsprechend verlockend präsentieren kann.
Daran, wie der Prallpopo aber auch von Kraft und Dominanz kündet, wenn aus Untersicht und bei gespreizten Beinen in stehender Haltung gesehen.

Neben dem Visuellen ist da noch der taktile, haptische Aspekt. Mithin bereitet mir mithin nichts mehr Freude, als einen richtig starken, prallen und runden Frauenmuckipopo zu streicheln, massieren, kneten, befühlen, abzutasten und auch, ihn einzucremen und einzuölen.

All das natürlich allerhöchstens aus Augenhöhe, besser noch von unten gesehen. Nah dran. Ganz nah. Noch näher. Ihr Duft. Ihre Haut. Mein Mund, wenn wir schon mal beim taktilen Empfinden sind: Ich unter ihr auf dem Rücken, sie folglich über mir, den straffen Popo ganz nah fordernd zur liebkosenden Bewunderung ausgestreckt. Ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann – wer wäre ich denn, das zu tun?

Kommt le derriere noch näher, wird mir auch schon mal dunkel vor Augen. Ihr Gewicht auf mir. Am besten so, dass mir erst mal die Luft wegbleibt: Der Popo als Symbol ihrer Überlegenheit und meiner Niederlage. Demütigend. Erregend. Dann so, dass ich wieder Luft bekomme. Und es fühle. Rieche. Warm. Feucht. Würzig.

Und während ich das genieße und ihr, ihrer Kraft und Macht untertan, je nach Wunsch auch zu Diensten bin, beschäftigt sie sich auch. Hoffentlich. Steht ja genug rum. Wieder hoffentlich. Aber das bekommt sie in den Griff, den starken und gefühlvollen und den Zeitpunkt bestimmenden ...

Ach ja. Ich könnte das noch ewig weiter ausführen. Aber ich nehme mal an, dass mein Anliegen und mein Begehr nun hinlänglich verstanden sein sollten, oder? Oder?

Sonntag, 2. Januar 2011

Auf ein Neues!

Das neue Jahr ist da, die Feiertage sind endlich 'rum - alle Muskelmaedels, alle Leser und der Rest der Welt seien hiermit herzlich gegrüßt und ihnen allen das Beste gewünscht. Für mich selber will ich einmal hoffen, dass es mir 2011 etwas mehr als im vergangenen Jahr vergönnt sein wird, mich selber etwas fitter zu bekommen, und natürlich auch, dass ich etwas mehr mein Faible für muskulöse Frauen ausleben kann. Sei es durch Treffen, sei es durch Beiträge hier, durch Fotos (stellvertretend hier eins der ebenso entzückenden wie muskulösen Brigita Brezovac), durch Zeichnungen, durch Stories und vielleicht auch mal durch ein Buch ... 

Das Thema "RIP Frauenbodybuilding" hat allem Anschein die Gemüter doch erheblich erregt. Daher sei hier nun der Auszug aus einer Leser-Zuschrift wiedergegeben, der eine andere Sicht der Dinge bietet und eine (aus Sicht eines Funktionärs ganz bestimmt) provokante Fragestellung beinhaltet:

"Also, da wundert mich doch eines. Die Mädels trainieren eisern, hart, um einen wundervollen muskelummantelten Körper zu bekommen und stehen in der Gesellschaft unter der Beliebtheit von Stuttgarter Polizisten nach dem schwarzen Donnerstag, so scheint es. Aber warum lassen sich eigentlich Bodybuilderinnen gerade in Sachen Wettbewerben so demütigen und behandeln? Haben die tatsächlich kein Selbstbewusstsein, oder doch Komplexe? Warum erstellen sie nicht ihre eigenen Regeln und Wettbewerbe nach ihren eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Interessen? Wenn sie schon die Männerwelt mit ihren muskelbepackten Körpern schocken, wieso dann nicht auch mal mit ihren eigenen Wettbewerben oder gar einem Boykott? Warum lassen sich diese Damen in Regeln stecken, die sie selbst nicht akzeptieren oder nicht wünschen?"

Das wäre zweifelsohne eine Sache, wenn die Muskelmaedels ihre Wettkämpfe selber erfolgreich ausrichten könnten. In dem Zusammenhang wüsste ich gern, was die Betroffenen selber davon halten (abgesehen von dem Argument, dass man nicht zur selben Zeit trainieren/arbeiten und professionell organisieren, also als Funktionär tätig sein kann).