Sonntag, 21. April 2019
JLo goes to Muscleword ---
oder wer geht da wirklich hin?
Denn JLo, so heißt es im Web, treibe nun massiv Bodybuilding: Sixpack, breite Schultern, starke Arme --- alles da! Die Reaktion: Igitt, pfui Teufel! Hier ein paar Bilderchens dazu, welche das schlimme Tun belegen sollen. Doch bitte mal ganz gemach, es ist alles nicht so, wie's aussieht ...
Schauspielerinnen mit Muckis --- der Traum jedes Schmoes, vor allem dann, wenn derartige Muskelmaedels denn auch in einer dazu passenden Rolle agieren würden. Nun, anders als in meinen betrüblicherweise schon seit längerem verflossenen Jugendjahren ist es heute wohl kein Thema mehr, wenn eine Frau im Gym oder meinetwegen im heimischen Keller trainiert, um so einen kraftvollen durchtrainierten Körper aufzubauen. Inzwischen sieht man derlei auch auf allen einschlägigen Kanälen, sei es Web, TV oder großer Leinwand, sei es in sportbetonten Spielshows, sei es in Filmen, es gibt ja auch immer mehr Actionmäßiges für Frauen. Und die ein oder andere dieser Athletinnen schafft es gar, gewinnträchtige Berater- oder Werbeverträge zu ergattern, wird somit zu einer Stilikone oder zu dem, was auf Neudeutsch "Influencer" heißt.
Dies gesagt habend, sei angemerkt: Es geht hier um die Akzeptanz einer Muskulatur, wie sie für frühe Bodybuilderinnen typisch war, also für Maedels wie Rachel McLish, Carla Dunlap oderGeorgia Miller-Fudge. Solche Ladies wurden damals weithinals unweiblich beschrien, heute ist ihr Körperbau sozusagen sozial akzeptabel - nicht aber derjenige etwa einer Hardcore-Bodybuilderin, etwa Amelia Hernandez, Lisa Cross, Monique Jones oder Tina Zampa, ganz zu schweigen von den Supermuskelmaedels wie Renné Toney oder Natalia Kuznetsova (wobei ich - es wird jetzt off topic - mich da frage, ob das gemäß der vom Duden vorgegebenen Transliteration nicht "Kusnetsowa" heißen müsste ...).
Aber immerhin: Da zumindest in der westlichen Welt heute die Frauen einen Fliegenschiss darauf geben, ob ihr sportliches Tun als unweibliches Tun klassifiziert wird oder nicht, da zudem auch Slogans auftauchen wie "Strong is the new skinny" oder "... the new sexy", da war es ja auch nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die ersten Schauspielerinnen aufmuskelten. Zumindest ein bisschen.
Nun, auch das ist nichts wirklich gaaaanz Neues. Schon in den 1960er Jahren begab sich das damalige Filmsternchen Kai Fischer über längere Zeit regelmäßig ins Fitnessstudio, was ihr zu einem immerhin sichtbaren Tonus verhalf. Und noch ein, zwei Dekaden zuvor vorher hat wohl auch die deutschstämmige Hollywood-Aktrice Hedy Lamarr trainiert. Auch die einst in ihrer Karriere als Sexbombe gestartete Erika Eleniak wartete irgendwann mit sichtlichen Muskeln auf, wie der Film "The Opponent" zeigt. Ebenfalls sehr sportlich und sichtlich trainiert war auch lange Jahre Sandra Speichert. Überhaupt gibt es heute jede Menge sportlicher Schauspielerinnen und Sängerinnen. Auch Helene Fischer ist dem Vernehmen nach täglich beim Sport, sonst wäre sie atemlos nicht nur in der Nacht (sorry, der musste jetzt sein).
Aber sportlich sein, um die Figur zu halten und vielleicht noch die Andeutung von Muskeln dazu, das ist das eine, vielleicht noch rollenbedingt kurzfristig etwas mehr (siehe Linda Hamilton im zwoten Terminator, siehe Hillary Swank in "Million Dollar Baby" von und mit Clint Eastwood), aber zum anderen will die darstellerisch tätige Frau ein solches "Mehr" auch wieder ganz fix loswerden.
Denn zu viele, sprich: zu stark ausgebildete Muckis schaden bei Schauspielerinnen, Sängerinnen etc. der Karriere, da man dann weniger gut für den Mainstram vermarktbar ist. Also trainieren die meisten Schauspielerinnen meistens zugunsten ihrer Form, aber keinesfalls so, dass ihre Muskeln so aussehen wie bei einer Wettkampfathletin. Und wenn es um sichtlich mehr Muckis geht, dann tun die Damen es nur, wie gesagt, rollenbedingt, aber gar nicht ist so ein Look dauerhaft angestrebt.
Da zeigt sich dann die völlige Verblödetheit unserer Yellow Press - einerseits haben wir intischen austrainierte Athletinnen jedes Typs im TV etcetera, aber wenn eine Dame aus der Star-Liga auch nur ansatzweise in die Nähe einer solchen Fitness kommt, dann überbieten sich diese nichtswissenden Schreiber mit Begriffen wie "ungesund", "unnatürlich" und ähnlichem Unfug. Erst recht gilt das für jene weiblichen Wesen, die zur Superstar-Liga zählen, als ob für die körperlich andere Maßstäbe anzulegen wären.
Damit wären wir wieder bei JLo und dem, worüber sich das Netz so aufgeregt hat. Diese Muskeln und alles. Doch das war völlig unnötig: Auch wenn diese Dame hier JLo aus bestimmten Blickwinkeln wie aus dem Gesicht geschnitten gleicht, wenn sie auch eine ähnliche Frise hat, mit dem berühmten Haarknoten - Mainstream, beruhige dich: sie isses nicht.
Dies hier ist eine Lady namens Jay from Houston, bürgerlich Janice Garay, eine Personaltrainerin und ein Fitness Model, meines Wissens Ende 20 (JLo hingegen wird die böse Fünf beim Lebensalter im Sommer erreichen).
Bleibt von meiner Seite nur eins zu sagen: Wenn man so ein Gesicht mit solchen Augen hat und dazu so einen Körper und womöglich ein bissschen Schauspieltalent - da wäre Jay from Houston doch wie gemacht als souveräne Heldin in einer Actionfilmrolle, in der sie diese Muskeln auch mal zielführend einsetzen kann ...
Oh, und das alles heißt nicht, dass JLo nicht auch fit wäre, das hier ist dann wohl die echte - not bad, indeed:
Freitag, 15. März 2019
Video: Frau mit mächtiger Schlagkraft
Mittwoch, 6. März 2019
Studie: Männer schwächer, Frauen stärker?
Also: Die Forscher haben Griffstärke als Maßstab genommen, zum messen in Kraftpfund (kurz: lbf). Sprich: Wieviel davon ist er in der Lage, an einem von ihm gepackten Objekt anzubringen, also wenn er es ergreift? 237 gesunde Studenten im Alter von 20 bis 34 Jahren nahmen teil. Durchschnitts-Griffkraft: 98 Kraftpfund und demzufolge, so die Studie deutlich schwächer als eine männliche Vergleichsgruppe aus der Mitte der 1980er Jahre.
Zum Vergleich die Frauen: Eine entsprechend der Männer-Gruppe zusammengesetzte Gruppe kam im Schnitt auf ebenfalls 98 Kraftpfund - und das sind 19 Kraftpfund mehr als noch bei der weiblichen Gruppe aus den 1980er Jahren.
Mögliche Erklärungen: Seinerzeit arbeiteten noch viel mehr Männer als Arbeiter oder in der Landwirtschaft, mussten also mit ihren Händen zupacken. Heutige Männer, so die Studie, sind weniger körperlich aktiv. Im Gegenzug haben wohl auch die Frauen in Sachen körperlicher Arbeit und körperlicher Betätigung aufgeholt, so die Studie.
Was bleibt zu erwarten? Männer werden schwächer, Frauen stärker - wenn man darüberhinaus kultursoziologisch unken will, könnte man annehmen, dass sich das auch auf das uralte Geschlechterbild auswirken könnte und damit auch auf die Frage nach starkem und schwachem Geschlecht.
Solange das aber nicht geklärt ist, ergibt wenigstens der Verfasser sich seinen Träumen...
Oh, und nach das hier zum Thema Griffkraft:
Hier die Fundstelle des Artikels über die Studie.
Dienstag, 25. Dezember 2018
Kommen wir zum Ende (von 2018 ...)
Und natürlich einer An- und Aussicht wie dieser:
Oh, und gerade gefunden, also nachgetragen: Muckis in Öl, sozusagen. (Und für jeden Fotografen der Tipp, nach dem Einölen die Hände abzuwischen und erst dann wieder die Kamera anzufassen - die Auslösetaste mag das Massageöl gar nicht!)
Na denn, machen wir langsam Schluss mit 2018 und wünschen uns auch für 2019 Muskelmaedels mit solchen berückenden Bodies ...
Montag, 24. Dezember 2018
Laufende Bilder mit sexy Muckis
Soweit so gut - aber es geht um Frauen und da geht es aus männlicher Sicht nun einmal auch um Sex und Erotik. Und das gilt auch für Frauen, deren Muskeln denen jedes normalen gestandenen Kerls überlegen sin, um Frauen also, die das wissen und die damit spielen. Oh, und das belegen Videos wie diese, die mir gefallen, so aus Sicht eines Schmoes mit dem Sinn für Muskelmaedels und Female Muscle Worship und etwas spielerischem Fem-Dom ...
Hier haben wir das erste Filmchen --- Monica und wie sie stolz ihre Super-Kanone herzeigt:
Hier kommt das nächste Video - Angies sexy Aufforderung an die Zungen aller Schmoes:
Und das hier wäre dreimal Alina, einleitend in ihrer Erläuterung gleich auch durchaus sexy-narzisstisch, dann beim Vorführen ihrer Beine und schließlich ihres Hinterns, den man in die Massenproduktion geben sollte:
Apropos - auch Victoria hat einen Popo zum Anbeten, hier bedeckt von einer nachgerade waffenscheinpflichtigen Hose - und dazu gibt es Arme wie für mich bestellt:
Hier führt Katka in aller ausladenden Ausführlichkeit ihre Pec-Muckis vor - prall und kanllhart ausdefiniert:
Jetzt zeigt Tina, wie man das macht mit dem Armdrücken, wenn man Stahlmuckis hat und den Gegner verspottet - und den Zuschauer erregt, zumal sie noch anderes Sehenswertes hat:
Und in Sachen "sexy Akschn-Fuilm aussem Untergrund", da gehört für mich (die leider im April an Krebs verstorbene) Leilani in jedem Fall zu den Pionierinnen. Eine Favoritin war und ist sie ebenso:
Samstag, 22. Dezember 2018
Wie alles begann - keine Zuschrift, aber hier kommt der Post Nr. 9
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| Zirkusartistin der 1940er Jahre beim Flexen ihres mächtigen Biceps' ... |
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| Zirkusathletin um 1905, auch sie hat einen wahren Super-Arm! |
"Orrin Jesse Heller war der Erstgeborene von 6 Brüdern & 2 Schwestern. Geboren in einer Bauernfamilie in Iowa im Jahr 1913. Sein Interesse an muskulösen Frauen fing dem Vernehmen nach an, als er Mitte der 1920er Jahre einen Strongwoman-Akt in einem umherreisenden Jahrmarkt gesehen hatte, aber einst erzählte er mir, er erinnere sich daran, eine Zeitlang, als er noch sehr jung gewesen sei, eine Babysitterin mit sehr starken Armen gehabt zu haben und dass dies Eindruck auf ihn gemacht habe. Zu der Zeit, als er diesen Kraftakt gesehen hatte, hatte er Material über frühe Flugzeuge gesammelt und ging nun dazu über, Material über starke Frauen zu sammeln. Eine Sammelleidenschaft, die für den Rest seines Lebens bestehen blieb.
In den 1930er Jahren war er eine Zeitlang aktiv im Soil Conservation Corps [= bundesstaatliche Arbeitsbeschaffung in den USA] und hier war es, wo er sich einiges von seiner frühen Erfahrung als Ingenieur aneignete, ebenso wie eine feine Sammlung indianischer Pfeilspitzen- und Axtkopf-Artefakte. Bei dem ganzen Umherreisen, das er in den Dreißigern durchführte, ist es erstaunlich, dass er dazu in der Lage war, so viel von seiner Sammlung von Material zu Old Time Strong Women [gemeint sind vor allem Zirkus-Artistinnen auf der Zeit vor dem 20. Jahrhundert, allenfalls aus dem ersten Drittel des letzten Jahrhunderts] zu erhalten.Wenn Sie die zehnte Ausgabe seiner Female Muscleania gesehen haben, haben Sie gelesen, wie er über sein Treffen mit der großen Katie Sandwina in Wisconsin 1941 spricht, als sie ihren Kraftakt in der Nebenschau des Ringling-Bros.-Zirkus vorgeführt hat. Zu der Zeit hatte er schon viel Material zu den frühen starken Frauen zusammengetragen. Diese beiden Souvenirbuttons (unten in der Reproduktion) sind von der aus dem frühen 20. Jahrhundert tätigen Strong Woman namens Charmion. Tatsächlich war sie eine Trapezartistin, die auch eine sehr frühe Form des Stripteas mit Muskel-Flexing durchführte.
Es ist schwer zu sagen, ob es der sehr frühre Einfluss dieses starkarmigen Kindermädchens war oder diese alten Kraftakte mit ihrer Betonung der Oberkörperkraft und des Buzepsflexings, aber OJHs Interesse an Frauen mit Bizepsmuskeln war schon fest verwurzelt zu der Zeit, als der Zweite Weltkrieg ihn in das Army Air Corps [= Vorläufer US-Luftwaffe, die Militärflieger waren anfangs noch Teil des amerikanischen Heeres] als Navigator auf B-17- und 25-Flugzeuge verschlug, von den nördlichen Küsten Südamerikas aus fliegend, um jene Wasserfahrzeuge zu schützen, beladen mit Bauxit [= ein Aluminiumerz] aus den Bergwerken dort. Er kam zurück in die Staaten mit Kisten voller Fotos von jamaikanischen, puertorikanischen & südamerikanischen Frauen beim Vorführen ihrer Muskeln."
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| Die große Sandwina, wie OJH sich das gewünscht hat. |
Soweit dieser Text, der zweierlei klar aufzeigt: Die sportliche und fraglos auch erotische Begeisterung für Muskelmaedels ist nicht ganz neu, ebenso wenig wie das Phänomen der muskulösen Frau an sich. Insoweit war Heller ein Pionier - fragt sich der Betrachter nur, inwieweit er, also Heller, sich selber auch als solcher gesehen haben mag. Und, wie eingangs schon angemerkt: Wer mir über seinen "Werdegang" als Liebhaber von Muskelmaedels schreiben will --- nur zu!
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| Hier zeigt Miss Mara, was OJH schon seinerzeit so begeistert hat wie heute - nun ja - mich ... |
Sonntag, 16. Dezember 2018
Was zum Gucken - der Arm von Monique Jones
Und was gegen einen Morph (also eine per Bildbearbeitung vorgenommene Veränderung der Form und/oder Größe von einem Bildteil) spricht, ist das hier, das wirkt der Kerl daneben ja schon klein ...:
Das wäre auch noch da und zeigt die Super-Guns von Moe Jones:
Oder vielleicht das hier:
Ja, und das Foto von Moe Jones hätte ich auch noch anzubieten:
Zum Schluss das hier, nicht ganz so mächtig, aber sehr sexy:
Dienstag, 11. Dezember 2018
Liebe Muskelmaedels ...! Wunschzettel von Klein-mattmuscle
1) Bizepsposen mit geballter Faust:
Nichts kann den Anblick eines Muskelmaedels übertrumpfen, das flext - sprich: Ein Muskelmaedel, das seinen Arm anwinkelt und dabei der gierenden Männerwelt mittels Anspannung seinen mächtigen Bizeps präsentiert. Guckst du hier bei Lindsey:
Jedoch gibt es da etwas, das meiner Meinung nach das Vergnügen beeinträchtigt. Und das ist die Bizepspose mit leicht nach hinten abgewinkelter, offener Hand und Fingern, die in einer grazil wirken sollenden Weise abgespreizt sind.
Das wiederum ist eine Erfindung der Bodybuilderin Shelley Gruwell (siehe nächstes Foto), ansonsten eine der sexiesten Mucki-Frauen der 1980er Jahre. 
Und von der (die oft genug auch Posen mit geschlossener Faust ablieferte) übernahm es seinerzeit auch Doris Barilleaux, eine zweifelsohne höchst verdienstvolle Pionierin dieser Sportart. Und eine ihrer frühen Kampfrichterinnen - damit begann dann an diesem Punkt leider das Übel. Allen Meriten zum Trotz und damit auch entgegen ihrem über Jahrzehnte andauernden Engagement fürs Frauenbodybuilding hatte die im Mai 2018 verstorbene Dame ihre Eigenheiten (wie sie im übrigen typisch sind für den homo sapiens funktionaeris): Sie entwarf seinerzeit ein Reglement für Pflichtposen, abgeleitet aus einer Darbietung von Shelley Gruwell.
Das Regelwerk hatte es in sich:
-Keine Latissimus-Posen ("das haben Frauen ja sowieso nicht", so die Funktionärin)
und
-Bizepsposen am besten mit offener Hand ("das sieht eleganter und femininer aus").
Hier im Bild Monique Jones, die das aber auch anders kann.
Die Sache mit den bei offenen Händen angespannten "Guns" blieb uns seither erhalten - nur bei den Frauen. Irgendwie konnten die Männer sich nicht dazu durchringen, das für ihre Klassen zu übernehmen, so was aber auch. Zwar wird beim "richtigen" Frauenbodybuilding mit Faust geflext, auch wenn, wie unzählige Video-Streams in den einschlägigen Kanälen à la youtube und dailymotion zeigen, viele der Hardcore-Muskelmaedels das gelegentlich mit offenen Händen tun. In den Klassen der Fitness-Kategorie hielt sich diese Pose aber als Standard. 

Und die Nummer mit dem "No-Lat-Spread-Please" blieb fast 20 Jahre bestehen, bis die ersten Verbände einsahen, dass das realitätsfern und dem FBB nicht dienlich ist.
Zurück zur Bizepspose. Ich bin eindeutig für die Nummer mit der geballten Faust. Denn nur da kann die Anspannung wirklich voll auf den Muskel gehen und ihn so total anspannen.
Außerdem sieht es schlichtweg viiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeel schärfer aus: Eine Frau hebt ihre gepflegte Hand - gern mit lackierten Nägeln - winkelt den Unterarm nach oben an, bildet - souverän lächelnd - eine Faust und dann legt sie alles in die Pose, was sie hat.
Und Typen wie ich fangen an zu lechzen ...
2) Female Muscle Worship:

Jeder Muskelmaedel-Fan liebt es, ein Muskelmaedel zu berühren, ihre Muskeln zu ertasten und erkunden, zu spüren, wie sie sich unter seinen Fingerspitzen anspannen und schließlich eine Art kryptonitischer Härte annehmen, um es einmal Comic-mäßig auszudrücken.
Sehr gern genommen ist auch geruhsames, hingebungsvolles Einölen und das Küssen der Muckis, von unten über Füße und Waden nach oben. Und natürlich - je nach Ausprägung des eigenen Spleens, Faibles, Fetischs - auch, dass das Muskelmaedel dich mit mehr oder minder leisem Humor verspottet, sich über deine schwachen Muckis lustig macht oder gar, dass sie dich niederringt, dich in die Beinschere nimmt, bis dein Gesicht blau anläuft, dich im Schwitzkasten japsen und ächzen lässt und sich so auf dich draufsetzt, dass dir der Atem wegbleibt ...
Tja. Es gab mal eine Zeitlang, da fanden sich jede Menge spielerischer Videos. Von Leuten wie Bill Wick, Samuel Oldham oder Ray Martin. Filmchen, in denen die Männer aber sowas von vorgeführt wurden und in denen sie dann gelegentlich der jeweiligen starken Muskelgöttin huldigen durften. Mal hinsichtlich des Sexuellen nur minimal in Form von Andeutungen, mal offen und zum Teil sehr derb. Die zuerst genannten Sachen spiegelten sich wider in Underground-Action-Filmen à la "Ms. Loo" und "Maid of Metal". Auch gern gesehen waren die Wohnzimmer- und Hotel-Videos, in denen Muskelmaedel-Liebhaber ("Schmoe") und Muskelmaedel aufeinander trafen.

Natürlich war derlei nie Teil des kulturellen Mainstream. Außerdem waren gerade diese Hotelzimmer-Filme schauspielerisch furchtbar - und trotzdem hat derlei wegen des spielerisch-erotischen, insgesamt harmlosen Charakters gefallen, wenigstens dem Verfasser. Und zumindest in den USA hat man über derlei gelegentlich sogar in den Vorabend-Nachrichtenmagazinen berichtet, wenn auch mit herablassendem Unterton.

Nun weiß ich, dass die Verbände und die Wettkampfveranstalter hinten rum Druck machen. Denn die Muskelmaedels sollen solche als anstößig und dem reinen Sport als abträglich empfundenen Sachen doch unterlassen oder zumindest so weit wie möglich beschränken. Das bezieht sich dann auch auf Muscle Worship Sessions und Ähnliches. Also darauf, dass der Schmoe die Angebetete trifft, gegen Geld, versteht sich (wobei sehr viele Maedels von vornherein "es" und alles damit Zusammenhängende kategorisch ausschließen).

Auch weiß ich, dass immer mehr solcher Videos nur noch in den P*rn*-Kanälen zu finden sind - selbst dann, wenn ihr Inhalt harmloser ist, als der Oma beim Taubenfüttern im Park zuzusehen.
Zumal ich davon ausgehe, dass manches Muskelmaedel nicht einmal weiß, dass Filme mit ihr
a) dort gelandet sind
und
b) nun nur kostenpflichtig zu goutieren sind
und
c) ohne finanzielle Beteiligung von ihr als der jeweiligen Hauptakteurin feilgeboten werden.
Was wiederum nicht heißt, dass es keinen harten Stoff mit Muskelmaedels gibt. Das tut es. Und es ist bei mancher wegen des Sportlichen zu bewundernden Athletin leider schade zu sehen, dass sie offensichtlich nur noch in diesen Hardcore-Bereichen unterwegs ist.

Also: Was ich mir wünsche, sind ein paar mehr solcher frei zugänglicher, nicht alles bis zum Exzess und explizit zeigender Videos. Kleine Filme, in denen es um Muscle Worship und so was geht, in denen es nicht ganz ernst zugehen muss, in denen noch etwas Platz für die Phantasie und fürs Geheimnis bleibt. Und bitte: ein Mann, der die Frau verwöhnt oder der von ihr besiegt wird. Oh, und ich habe nichts gegen Frau-Frau, aber ich komme mir dann immer vor wie aus meiner eigenen Phantasiewelt ausgesperrt ... Und: Dort, wo's erotisch richtig massiv zur Sache geht, da kann das gern in den einschlägigen Bezahl-Kanälen bleiben. Aber die an sich harmloseren Sachen, die hätte ich gern auch mal wieder gesehen, ohne in die Untiefen des Web und der Internetvirenpest hinabsteigen und mit Bitcoins und anderem Blödsinn hantieren zu müssen.
Ich bin mir nämlich sicher, dass derlei auch ohne solche Kanäle zugängliches Material den ein oder anderen Fan werben würde!
3) Vorkasse bei Sessions - nein!
Ein Thema, das mich als jemanden umtreibt, der noch nicht einmal die Telefonrechnung online zahlt und daher auch keine Banksachen auf diese Weise erledigt (aus wohlweislicher Erfahrung heraus). Umso mehr finde ich es eine Unsitte, wenn Muskelmaedels, von denen kein Fan in der Szene je gehört hat, plötzlich auf Tour gehen und dann jedem Interessenten bei Nachfragen erst einmal ein "deposit required" entgegensetzen. Auf Deutsch: Vorkasse, zumindest teilweise.


Dieselbe Ablehnung gilt für die oft zu lesende Bemerkung "no timewasters" oder Ähnliches. Heißt übersetzt: Man gibt sich nicht mit "Zeitverschwendern" ab. An der Stelle nun möchte ich einen oder genauer drei Filmklassiker zitieren: "Hallo, McFly, jemand zuhause?"
Geht's noch?

Für viele Schmoes ist es nämlich eine enorme Überwindung, überhaupt mal Kontakt zu einem Muskelmaedel aufzunehmen. Dass das daher etwas anders und wegen der sozusagen naturgegebenen Aufgeregtheit auch deutlich umständlicher abläuft als das Bezahlen an der Spuermarktkasse, das liegt ja auf der Hand.
Hier ist meiner Ansicht nach etwas psychologisches Feingefühl vom Muskelmaedel gefordert. Schließlich will sie ja auch, dass er ihr nachher "Geriebenes" mitbringt. Und: Ist die jeweilige Bizeps-Lady höflich und einfühlsam, dann spricht sich das als Werbung in ihrer eigenen Sache herum. Ist sie es nicht, kickt sie sich auf eher kurze als lange Sicht aus dem Business wieder raus.
Daher sage ich: Wer als Muskelmaedel kein Gefühl für die Schmoes hat, der ist in dem Gewerbe mit den Sessions falsch. Dann kommt dabei das Gegenteil von dem raus, was hier auf den Bildern zu sehen ist. Nämlich etwas, das trotz finanzieller Transaktion beiden Seiten Spaß bringt. Und den Schmoes und sonstigen Muskelmaedelliebhabern sei geraten: Man zahle vor einer Muscle Worship Session oder einem anderen kostenpflichtigen Treffen tunlichst nur dort einen Teil an, wo man weiß, bei wem man das tut. Und dann darf man wohl auch so schöne Sachen tun, wie hier zu sehen:
Ansonsten, ich schreib's noch mal hin, gilt der Wunsch: Bitte keine Vorkasse bei Sessions!
Wie gesagt, das alles ist einfach mal mein Wunschzettel.
Dass der weithin unrealistisch ist, kann ich mir denken. Aber gesagt werden darf das ein oder andere meiner Ansicht nach schon. Es soll ja auch künftig beiden Seiten etwas bringen, den einen Freude, den anderen Kohle. Und das, ohne die ganze Sache nur noch sozusagen durch die Brille mit dem Kassenzeichen drauf zu sehen: Wenn's nur zur schnöden, verhassten Dienstleistung wird, dann merken das auch die Schmoes und verlieren den Spaß daran!

Sonntag, 9. Dezember 2018
Wie alles begann - Zuschrift Nr. 8
Heute traue ich mich und schreibe auch. Vielleicht kann man das ja noch posten, ist ja schon was länger mit dem letzten Posting zu dem Thema, bei dem es darum geht, wie man entdeckt hat, dass man Frauen mag, die stark sind und Muskeln haben, Frauen, die mir das dann auch vorführen und mich ihre Kraft spüren lassen.
(Zwischenbemerkung von mattmuscle: Wie man sieht, geht das natürlich noch. Das Thema wird hier nämlich so lange besprochen, wie es Zuschriften dazu gibt. Also, wer seine dazu passende Geschichte erzählen will: keine falsche Scheu, bitte schreiben und herschicken. Lesen tue ich das alles. Und wenn die Geschichte halbwegs für eine Veröffentlichung taugt, dann prüfe ich die Rechtschreibung und korrigiere gegebenenfalls auch andere Fehler wie falsche inhaltliche Bezüge, unstimmige Satzanschlüsse, grammatikalische Schnitzer und so weiter. Ich schicke das vorm Veröffentlichen dann aber noch mal an den jeweiligen Schreiber, ob dem meine Korrekturen passen, so wie in diesem Fall auch geschehen. Ist das zu beiderseitiger Zufriedenheit, poste ich das. Und das mache ich das wie immer ohne Namensnennung.)
Bei mir ging das nicht mit Fotos los oder so etwas, obwohl es da die Bodybuilding-Zeitschriften schon gegeben hat. Darunter waren dann auch solche wie Womens Physique World, wo es nur um Frauen gegangen ist. Also, die gab es damals schon, aber das war es nicht. Denn das habe ich erst alles später rausgefunden. Auch war da nichts im Fernsehen, keine Übertragung bei Eurosport oder so. Bei mir ging das so.
Es fing damit, dass ich in den Ferien ein paar Mal wegen meiner Allergien ans Meer geschickt wurde. Da war ich immer bei derselben Familie, wo es auch ein Mädchen ungefähr in meinem Alter gab. Die nahm mich dann immer mit, so dass ich da ganz gut Anschluss zu anderen Kindern hatte. Die hatten da eine Bücherei, wo man sich Bücher ausleihen konnte, ich meine für vier Wochen oder so, ich weiß gar nicht, ob es so was noch gibt. Und eines Tages waren wir wieder da und es hieß von dem älteren Mann an dem Ausleihtresen, gut dass ihr da seid, ihr könnt mir helfen, gibt auch hinterher ein Eis.
Es war so, dass es da wohl in der Etage oben drüber einen Wasserschaden oder so was gegeben hatte. Da musste man auch in der Etage unten drunter an die Wände und an die Decke, um zu gucken, ob es da auch einen Schaden gegeben hatte. Aber dazu musste man die Regale wegrücken und dafür aber mussten die Bücher raus. Der Mann hatte eine ganze Wagenladung Pappkisten organisiert, darunter jeder Menge Bananenkisten, was er halt kriegen konnte, war ja alles kurzfristig. Die Bücher sollten in die Kisten und die dann auf einen Trecker-Anhänger, den man dann irgendwo abstellen wollte, wo es trocken war und man die Bücher aus dem Weg hatte, bis das mit dem Wasserschaden ausgestanden war. Soweit der Plan.
Nun waren diese Bananenkisten groß - erst recht für Knirpse wie uns. Wir luden die voll, dann sollten die raus zu dem Anhänger. Und bis dahin hatte ich nie drüber nachgedacht, wie schwer Papier ist. Ich packte die Bücher in die Kiste, machte den Deckel drauf und wollte die dann zum Tragen heben. Das mit dem Heben ging noch, das Tragen nicht: Es machte "ump", als sie runterkam. Auch ein zweiter und dritter Versuch machte mich nicht stärker. Da ließ ich die Kiste stehen und packte weiter, gab ja zum Tragen den älteren Mann und einen Kumpel von dem, das war der mit dem Trecker. Zu meiner Freundin von der Gastfamilie sagte ich, los, wir packen die Kisten voll, tragen sollen die Erwachsenen, die Kisten sind schwer, wenn sie voll sind. Sie nickte und packte in ihrer Ecke weiter, ich in meiner.
Wie das so ist, wenn man einen Krimi und ein Abenteuerbuch nach dem anderen verpackt und wenn man ein Junge ist, ich fing in einem an zu lesen und vergass für eine Zeitlang alles um mich herum. Ich las irgendwas mit einer Entführung von einem kleinen Grafensohn, der dann im Norden von Mexiko bei den Pferdefängern, bei den Indianern und den Trappern war. Den Namen der Geschichte habe ich vergessen. Plötzlich kriege ich mit was Eckigem einen leichten Knuff gegen die Schulter. Ich höre, wie die Freundin sagt, he, nicht lesen, packen! Und wie ich aufgucke, steht sie da hinter mir, mit einer von den prallvollen Bananenkisten. Als sie sieht, wie ich gucke, sagt sie wie zur Entschuldigung, die zwei Männer stehen draußen und rauchen. So schwer sind die nicht, ich trag die schon mal raus. Und das tut sie dann, ihre Kisten und meine auch.
Und ich sitze da mit meinem aufgeschlagenen Buch von diesen Trappern und diesem entführten jungen Grafen und glaube es nicht. Ich denke, sollte ich mich denn so vertan haben, das sieht ja einigermaßen einfach aus bei ihr. Und wie sie gerade zur Tür raus ist, hebe ich eine von den fertig gepackten Kisten. Ergebnis: Wie vorher, hochheben konnte ich sie, aber auf keinen Fall tragen. Immerhin ließ ich die nicht aus der Hand rutschen, daran erinnere ich mich noch. Und daran, dass meine Freundin ein paar Augenblicke später wieder reinkam und gerade genau diese Kiste nahm und sie hochhob und wegtrug und sagte, och die geht ja, die ist gar nicht so schwer wie die anderen!
An dem Tag war ich fertig, das darf man mir glauben! Ein Mädchen und stärker als ich. Ich war doch ein Junge! Da kann man heute reden mit der ganzen Geschlechterwissenschaft, wie man will, ich schämte mich dafür, dass sie stärker war als ich.
Nun war ich ja noch ein paar Wochen da. Und natürlich wollte ich wissen, wieso sie das konnte. Aber sagen wollte ich ihr das nicht, dass ich das wissen wollte. Klar, die machte wohl viel Sport, aber ich machte ja auch Sport, war immer beim Fußball und ich wurde beim Spielen eigentlich immer aufgestellt. Ich konnte es mir nicht erklären. Also guckte ich heimlich. Ich sah dann auch, dass ihre Arme irgendwie anders waren als meine. Und dann kriegte ich es irgendwie hin, dass ich mal zu ihr sagte, mach mal Muskeln, oder so etwas in der Art. Das machte sie dann auch. Und ich fühlte ihre Arme. Die hatte einfach mehr Muskeln als ich, dicker und auch noch härter, so sah das aus! Da war ich vielleicht neidisch! Und ich schämte mich noch mehr! Vor allem, als ich so ein ganz komisches Gefühl hatte und merkte, dass mir irgendwas daran gefiel!
Und wie heute erinnere ich mich daran, dass ich in diesen Wochen immer wieder jede Gelegenheit benutzte, um sie dazu zu bringen, was Schweres zu heben. Und ihre Arme anzufassen, was am Strand ganz gut ging, da wir uns da gegenseitig mit Sonnenschutz einrieben und ja auch miteinander balgten.
Dieses komische Gefühl, das blieb auch, als ich wieder zu Hause war. Ich fand dann schnell raus, was das war, das kann man sich ja denken. Damit war ich irgendwie festgelegt. Was ich sagen will, ist, dass ich mich ja schämte, was ich für ein Junge war, der schwächer war als dieses Mädchen und dem dann auch noch ihre Arme gefielen. Aber zuhause musste ich immer daran denken, es wurde gar nicht weniger! Ja, und dann kam auch noch dieser Gedanke: Was ist, wenn es noch mehr so Mädchen gibt, die stärkere Muskeln als ich haben? Was mache ich denn dann? Und dann war es wie ein Zwang: Ich musste das rausfinden! Und so ist es immer noch! Ich habe viele Mädchen und Frauen getroffen, die stärker waren als ich. Habe noch in der Schule damit angefangen. Armdrücken, Ringen und was hochheben, diese Art von Vergleichen. Und immer, immer will ich ihre Muskeln fühlen! Und noch immer habe ich Angst, dass sie es merken, dass ich schwächer bin und dass mir das auch noch gefällt!
Aber was mich mal interessieren würde, ist, ob es den anderen auch so geht: Immer wenn ich an diese Zeit oben am Meer denke, denke ich daran, wie erschrocken ich bin, als sie diese Bananenkiste voller Bücher rausträgt und daran, wie es für mich ist, als sie mir ihren Arm vor die Nase hält und ich den anfasse. Eigentlich denke ich noch immer daran, und immer noch ist es halb und halb, ich schäme mich und ich genieße es.

































