Mittwoch, 14. Oktober 2020

Kurze Fundsache: Wie Muskelmaedels das mit den Muckis sehen

"Wenn die Muskeln wachsen, dann nimmt das nicht nur nicht deine Weiblichkeit weg, sondern es unterstreicht sie. Weiblichkeit ist keine Frage von Muskeln, Weiblichkeit ist angeboren und lebt in deinem Gehirn, sie ist in deiner Persönlichkeit enthalten. Auf dass man sieht, dass das alles von ein und derselben Quelle stammt. Ob jemand nicht in der Lage ist, das zu erkennen, ist eine andere Frage. Ich bin als Frau zur Welt gekommen und ich bin tatsächlich immer noch eine Frau, mit meinen Muskeln zeige ich nur, dass ich mir da sicher bin. Kein Grund, da anders zu fühlen. Ich mag meine harte Arbeit, danke euch, dass ihr sie wertschätzt."
Ich weiß nicht mehr, von welchem Muskelmaedel genau ich diese Aussage habe, sie befindet sich schon länger in meinen Notizen. Wollte sie immer schon mal posten - here we go.


 

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Nicole Pfützenreuter (1969-2020)


Sie war ein Sinne des Wortes großes Mädchen - sie reichte mir bis zur Augenhöhe, in High Heels und Plateausohlen guckte sie gar einschüchternderweise von oben auf mich runter. Und dazu war sie so muskelbepackt und austrainiert, dass ich beim auf Neudeutsch als "grappling" bekannten Herumbalgen und wohl auch beim Armdrücken vermutlich keine großen Chancen gehabt hätte. Sie war auch davon abgesehen eine Erscheinung, mal in Flachsblond, auf dass dann angesichts dieser Hünin jeder Wikinger neidisch geworden wäre, mal mit Haar, dessen Tönung mir schon fast wie Signalrot vorkam. Dazu statt der üblichen Knöpfe und Perlen auch mal gern auffällige Ohrgehänge oder riesengroße Ohrringe wie eine südamerikanische Bella... doch, Nicole Pfützenreuter konnte auffallen. 


Ich habe einige Male auf Messen und anderen Veranstaltungen mit ihr gesprochen (2007 auf der FIBO habe ich dann zum Beispiel das Bild hier oben drüber aufgenommen, im Jahr darauf das unter diesem Abschnitt und auch das ganz oben drüber). Gespräche also, zu meinem Vergnügen und auch, um dabei ein bisschen was zu lernen. Über Training, über Ernährung (den Begriff "schleimfreie Heilkost" habe ich noch im Ohr). Sie war über 20 Jahre am Eisen, absolvierte diverse Wettkämpfe (etwa NY Pro 2010, ihr findet dazu Nachberichte, hier und hier) blieb stark und austrainiert, trat auch schon mal in Videos auf (hier), vermittelte ihre Ansichten zum Sport und zur Welt per Streaming, war immer nach vorn orientiert, machte Mut, zeigte sich auch durchaus mal freizügig - und: sie antwortete ihren Fans direkt, offen und freundlich, zu Sportlichem wie auch zu Fetisch-Sachen. 

 


Jetzt ist Nicole Pfützenreuter alias Nicole Savage an ihrem - offen von ihr besprochenen und in den sozialen Medien couragierterweise auch so kommunizierten - Krebsleiden im Alter von 51 Jahren verstorben. Sicher viel zu jung, sicher zum allergrößten Leid ihres Mannes Karsten, ihrer Familie und ihrer Freunde, aber danach fragt das große K nicht. Ich als Fan des FBB werde Nicole Pfützenreuter von den Gesprächen auf Messen wie der FIBO als ebenso leidenschaftliches wie physisch beeindruckendes Muskelmaedel in Erinnerung behalten und auch als einen höchst individuellen Charakter, markant, unkonventionell, nach vorn orientiert, eigenständig und sicher alles andere als stromlinienförmig - solche Menschen gibt es zu wenig und jetzt wieder einen weniger. RIP Nicole!


Dienstag, 28. April 2020

Joanna Thomas (1976-2020)


Sie war bis dahin die jüngste Athletin, die ihre IFBB-Pro Card errang - die aus Cornwall stammende Britin Joanna Thomas, der dieses Kunststück im Alter von 21 Jahren gelang. Da hatte sie schon gut sechs, sieben Jahre Training hinter sich, ausgelöst durch sofortige Faszination, als sie bei einem in ihrem Elternhaus einquartierten Studenten ein Bodybuilding-Magazin sah - ihre Begeisterung galt vor allem den darin abgebildeten Muskelmaedels. Thomas, seit Kindesbeinen an Asthmatikerin und daher kaum sportlich, sah in Gewichttraining die Chance, doch zu einer sportlich-muskulösen Figur zu kommen. Und so meldete sie sich schließlich zum Training an, obwohl die Frau des Studiobesitzers sie anfangs nicht als Kundin annehmen wollte. Aber ihr Mann beschloss, das blonde Mädchen zu trainieren. Innerhalb von einem halben Jahr war sie stark genug, um die einzige Frau in dem Studio zu sein, die, so ihre Aussage, "als einzige sauber Klimmzüge hinbekam." Nach zwei Jahren hatte sie ihr Gewicht deutlich gesteigert. Ab ihrem 17. Lebensjahr verfolgte sie das Ziel, Profi-Bodybuilderin zu werden. Das führte zu dieser Wettkampfliste:
  • 1997 EFBB British Championships – 3. Platz (Leichtgewicht)
  • 1998 EFBB Northwest Qualifier – 1. Platz (Mittelgewicht)
  • 1998 EFBB British Championships – 1. Platz (Leichtgewicht und Gesamtsieg)
  • 2001 IFBB Jan Tana Classic – 1. Platz (Leichtgewicht)
  • 2001 IFBB Ms. Olympia – 10. Platz (Leichtgewicht)
  • 2003 IFBB Jan Tana Classic – 2. Platz (Leichtgewicht)
  • 2004 IFBB GNC Show of Strength – 2. Platz (Leichtgewicht)
  • 2004 IFBB IFBB Ms. Olympia – 7. Platz (Leichtgewicht)
  • 2007 IFBB Atlantic City Pro – 4. Platz (Leichtgewicht) 


Und sonst? Ausgebildet war sie als Krankenschwester, arbeitete aber wohl zumindest in ihrer Aktivenzeit nicht in dem Beruf. Zudem inspirierte sie ihre Schwester Nicola zu einer (wenn auch kurzfristigen) Karriere, immerhin gelang es dieser, sehr früh ihre Pro Card zu erhalten, auch wenn sie nie als Profi starten sollte. Joanna Thomas machte sich, so die unterschwellige Aussage einer entsprechenden TV-Doku, zumindest kurz Hoffnung auf eine erfolgreiche Karriere in den USA. Dort lebte sie ab 2001, zeitweise sogar auf Einladung des bekannten FBB-Journalisten Steve Wennerstrom in dessen Haus. Ja, und als in den Zeiten vor Facebook jeder eine eigene Website hatte und auch jeder bloggte, da vermarktete sie sich selber als "Buff Barbie", durchaus offen auch für Erotisches. 



Doch das endete wie auch ihre FBB-Profi-Karriere, die sie 2007 an den Nagel hing. Sie lebte mit ihrem Freund in Florida, ging aber dann zurück in ihre Heimat. Das, was dann von ihr zu vernehmen war, war alles andere als erfreulich: Von arthritischen Problemen geplagt, nahm sie zu, hatte schließlich Schwierigkeiten zu gehen, ersuchte gar via Internet ihre Fans um Hilfe für eine Knieoperation.  

 


Nun ist, so die via Facebook erfolgte Mitteilung ihres Bruders, Joanna Thomas am vergangenen Sonntag, dem 26. April 2020, gestorben - mit 43 Jahren, das ist wieder einmal mehr viel zu früh (und hier wie auch sonst im Netz ist nun sicher nicht der Platz, um, wie andernorts schon geschehen, über die eventuelle Nachwirkung diverser Substanzen zu spekulieren - so etwas macht mich dann auch mal fassungslos. Ich halte solche Vermutungen unter diesen Umständen schlicht für pietätlos).


Was bleibt? Zuerst einmal seitens von Fans wie mir gegenüber ihren Angehörigen unser Mitgefühl und wegen des Verlustes  unsere Trauer. Jenseits allen Sports war sie Teil einer Familie, eines Freundeskreises und da um ihrer selbst willen geliebt, das ist immer und immer wichtiger als jeder sportliche oder berufliche Erfolg. Aber als Außenstehende fokussieren sich die Fans natürlich auf das Sportliche. Denn in der Erinnerung der Fans bleibt und lebt da eine wunderschöne junge Frau, deren Energie auch gleichsam per virtueller Übertragung zu spüren war, jemand, bei dem zumindest ich immer an eine Frau denken musste, in deren Körperlichkeit sich die üppigen 1950er-Jahre-Formen einer Marylin Monroe oder Gina Lollobrigida mit den starken Muskeln der Jahrtausendwende verbanden: Joanna, dies als letzten Gruß eines Fans!


   

Samstag, 29. Februar 2020

Corona versus FIBO: verschoben.

Corona - nein, nix alte Schreibmaschine, statt dessen: blödes Virus, blödes. Und das trifft uns jetzt auch in unserem Hobby, bei unserem Spleen: Wer wie immer gehofft hat, im Frühjahr zur FIBO nach Köln zu fahren, um da unter anderem Muskelmaedels zu treffen --- nicht in diesem Frühjahr: Die FIBO wird verschoben. Diese Meldung kam gerade durch. Ich zitiere:



Die FIBO wird verschoben: Neuer Termin in der zweiten Jahreshälfte 2020



Die aktuellen Entwicklungen durch das Auftreten des Coronavirus Covid-19 nehmen wir als Veranstalter der FIBO sehr ernst. Nach gründlicher Überlegung und Abwägung haben wir uns darum heute dazu entschieden, die vom 02. bis 05. April geplante FIBO zu verschieben:
Der neue Termin ist für die zweite Hälfte des Jahres geplant. Zusammen mit der Koelnmesse suchen wir derzeit den bestmöglichen Termin. Wir werden so schnell wie möglich über den neuen Termin informieren.

Wir, Reed Exhibitions als Veranstalter der FIBO, haben uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht. Wir denken aber als erstes an die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten – unserer Besucher, Aussteller, Partner und Mitarbeiter.

Die aktuelle Entwicklung trifft die gesamte Fitness-Branche schwer. Denn wir alle haben hart an der Vorbereitung der FIBO gearbeitet. Wir werden das in den kommenden Wochen und Monaten erneut tun, um in der zweiten Jahreshälfte eine erfolgreiche FIBO an den Start zu bringen.


Wichtig: Alle bereits gekauften FIBO-Tickets behalten ihre Gültigkeit für die kommende Veranstaltung. Alle weiteren Informationen zur FIBO und zu Tickets finden Sie auf der FIBO-Website.


Hier noch der Link: https://www.fibo.com/de/


Kommt bitte alle gesund durch --- und drückt mir die Daumen, dass ich demnächst mal endlich wieder mehr Zeit und Muße für das Blog haben werde ...

Auf dass es irgendwann wieder so zugehen möge...

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Mittwoch, 1. Januar 2020

Wie alles begann: Und nun Zuschrift Numero 10

Das hätte ich nicht gedacht: Nach doch recht langer Zeit erreicht mich endlich die Antwort auf einen Text. Den hatte mir jemand geschickt, ich hatte ihn durchgesehen und ihn dem Absender mit der Bitte zugesendet, zu prüfen, ob das so passt. Keine Antwort über Monate hinweg. Ich dachte schon, der gute Mann hat das sicher vergessen. Aber gestern, zum Jahreswechsel, da war das in der Mail. Hier daher nun Folgendes zu dem oben genannten Thema - dies auch um so bemerkenswerter, da der Verfasser meiner Ansicht nach mal eine etwas anders gelagerte Sicht der Dinge schildert. 

Ich rede nicht lange drumrum, also besser ausgedrückt, ich schreibe nicht lang drumrum. Also, bei mir ging es so los: Da war dieses Bild und da war es bei mir vorbei: Ich sah auf diesem Bild eine Frau mit unglaublich breitem Kreuz und Oberarmen mit echten Supermuskeln! Darauf hatte ich sofort die entsprechende Reaktion. So  eine, mit der ich nie gerechnet hätte, so spontan, wie ich sie bekam. 

Ich nehme vom Mitlesen hier in diesem Blog mal an, dass das auch anderen Leuten so gegangen ist. Was ist daher so speziell bei mir? Ganz einfach: Ich saß da als Teenager mit meiner neuen Freundin (damals vor acht Jahren war sie neu) zusammen im Garten, beide wegen der Sonne nur in Badesachen. Und wir guckten uns Bilder auf ihrem Laptop an. Sie hatte ein Experiment vor und wollte wissen, auf was ich so stehe und ob ich das denn überhaupt alles weiß. 

So kam dann ein Bild nach dem anderen, alles Sachen, die meine Freundin zusammengesucht hatte. Ich kriegte alle möglichen Frauen zu sehen. Und dann dieses Bild! Ein Blick und meine Badehose wäre fast weggesprengt worden! Meine Freundin sah das, ging ja gar nicht anders, so dicht, wie wir nebeneinander saßen und so wenig, wie wir anhatten. Sie staunte ganz kurz. Dann lachte sie, griff zu und sagte, wenn das so ist, sollte sie sich vielleicht auch solche Muckis zulegen. Sagte sie. Getan hat sie es nicht so ganz, aber schon ganz unübersehbar. Denn sie hat dann in den Wochen danach gesagt, so blöd ist die Idee mit den Muckis eigentlich gar nicht, sie sucht ja eh eine andere Sportart. Da hat sie angefangen zu pumpen und seitdem gut zugelegt. 

Und ich, ich häng seit dem Blick auf dieses Bild am Haken, um es mal so zu sagen. Andere Leute brauchen chemische Mittelchen, wenn es mal nicht so klappt. Wenn mal meine Freundin nicht da ist und mir ihre Muckis vorführt, dann reicht mir schon ein Bild auf ein Foto mit einer Muskelbraut wie dieser hier und dann komm ich in Fahrt! Und wie! 



Ergänzt sei: Das Bild zeigt die unglaubliche Paula Suzuki, ein Muskelmaedel mit mächtigen Proportionen. Sie stammt von japanischen Einwanderern in Hawaii ab. Hier ihre Wettkampfliste als Bodybuilderin:
1991
Ironmaiden - NPC, Gesamtsieg
Ironmaiden - NPC, Siegerin Mittelgewicht
 

1992
Nationals - NPC, Elfte Schwergewicht

1993
USA Championships - NPC,
Achte Schwergewicht

1994
Steel Rose - NPC,
Gesamtsieg
Steel Rose - NPC,
Siegerin Mittelgewicht
 
1995
Nationals - NPC,
Gesamtsieg
Nationals - NPC, Siegerin Mittelgewicht
 

1996
Ms International - 16., IFBB
 

1997
Jan Tana Pro Classic - Zehnte, IFBB


1998
Jan Tana Pro Classic - Sechste, IFBB

1999
Ms International - 17. IFBB

2001
Ms International - IFBB,
Zehnte Schwergewicht

2002
Jan Tana Pro Classic - IFBB,
Fünfte Schwergewicht

Und so sah sie von vorn aus - der Wahnsinn:



(Nachsatz oder Disclaimer von mattmuscle, also dem Betreiber von dem Ganzen hier: Wie man sieht und wie ich wortgleich schon früher geschrieben habe, werden solche Zuschriften natürlich noch veröffentlicht. Das Thema wird hier so lange besprochen, wie es Zuschriften dazu gibt. Also, wer seine dazu passende Geschichte erzählen will: keine falsche Scheu, bitte schreiben und herschicken. Ich lese alles. Und wenn die Geschichte halbwegs für eine Veröffentlichung taugt, dann kontrolliere ich die Rechtschreibung und korrigiere gegebenenfalls auch andere Fehler wie falsche inhaltliche Bezüge, unstimmige Satzanschlüsse, grammatikalische Schnitzer und so weiter. Ich schicke das vor dem Veröffentlichen dann aber noch mal an den jeweiligen Schreiber, ob dem meine Korrekturen passen, so wie in diesem Fall auch geschehen. Ist das zu beiderseitiger Zufriedenheit, poste ich das. Und das mache ich das wie immer ohne Namensnennung.)

Samstag, 28. Dezember 2019

Doughdee Marie

Habe ich gerade entdeckt:

LINK ZU VIDEO

(Das Video ließ sich leider nicht in die dafür vorgesehene Hochlade-Box vom Blog-Programm ziehen; ihr müsstet also schon selber drauf klicken ...)

Das war diese Dame hier:


Sie hatte Kraft ohne Ende:



Das sieht man auch hier auf diesen zwei Fotos:





Sie war Doughdee Marie (bürgerlich heißt sie bestimmt anders). Sie war eine Bodybuilderin (zwei Wettkämpfe nach meinem Wissen), hat für Shows wie Holiday on Ice gearbeitet, Strongwomen, Martial-Arts-Sportlerin, Bodenakrobatin (Adagio) und Powerlifterin. Sie kam als Muskelmaedel seit den 1980ern zu Ehren, für ihre Akrobatenauftritte legte sie Mitte der 1980er mächtig zu, kam bei knapp 1,60 Metern auf ein Gewicht von zirka 75 bis 80 Kilo und das bei Armen von 43 Zentimetern und Oberschenkeln von 68 Zentimetern (wuff!!!).
 


Oh, und wie die Fotos zeigen, ging es ihr wie in dem alten Hans-Albers-Lied - "Hast du deine blonden Haare schwarz gefärbt, vielleicht auch rot" - sprich: Doughdee kam in den 1980ern mit brünetter Mähne, die sich dann um 1990/91 herum in eine flachsblonde Frisur wandelte. Irgendwann gab's auch mal eine Art Rastalocken-Frise in Schwarz. Sie war nicht nur enorm beweglich, konnte aus dem Stand alle möglichen Sprünge und Flips machen, sie hob sehr schwere Gewichte und konnte auch Kerle von gut 108 Kilo über den Kopf stemmen - und auch da ganz nach Lust und Laune halten.  

Und sie hatte unübersehbare Kurven, so weit ich weiß, war da nix vom Beauty Doc gebastelt. Wie das Wrestling-Video erahnen lässt, wäre sie in so einer Affäre (also ohne die gestellten Sachen) für einen normaltrainierten Kerl kaum zu handeln gewesen, wenn ich das mal so formulieren darf. Was sie heute macht? Keine Ahnung. Schätze (uncharmant wie ich nun mal bin), dass sie mittlerweile deutlich jenseits der 60 ist (soweit ich das sehe, ist sie 1952 geboren). Ob sie noch trainiert und immer noch stark ist? Ja, hoffentlich!
 

Dies zum Jahreswechsel. Hoffe, 2020 mehr Zeit für das hier zu haben. Na, jedenfalls wünsche ich allen einen guten Übergang von diesem ins kommende Jahr!

Samstag, 2. November 2019

Auch das FBB braucht Geschlechtergerechtigkeit! Ein Essay.

Unweiblich, da zu stark ausgebildete Muskeln?
Für die IFBB immer wieder ja, für mich
sicher nicht ... Zumal das vor allem nur
eine Person was angeht: die Besitzerin dieser
Super-Oberschenkel selber!
Es ist dieser Tage zu vernehmen, dass die IFBB wieder eine Ms.Olympia veranstalten will. Also: Nach mehreren Jahren Pause wäre dann 2020 dieser Wettkampf wieder da, so war's vor einigen Tagen unter anderem in einer Mitteilung von Alina Popa zu lesen (der jetzt im Moment für das fraglos auf ihr Ansinnen in ihrer Heimat zustande gekommene Romania Muscle Fest PRO 2019 in Rumänien alles Gute gewünscht sei). Aber heißt das auch, dass die IFBB dann bei der MS O wieder Muskelmaedels auf die Bühne bringt? Richtige Muskelmaedels?  

Das bringt mich zu einem Satz, den ich weiß Gott wo aufgeschnappt habe, der hier aber passt wie der sprichwörtliche Ar*ch auf den ebenso sprichwörtlichen Eimer: Mit dem Beginn seiner Organisation war Geschlechtsdiskriminierung ein Thema beim Frauenbodybuilding.

Hier die Leute, für die FBB darin besteht, dass Frauen ihre Bodies straffen, mit dem Ergebnis schlanker, sportlicher Figuren, die aber immer noch dem Aspekt der Weiblichkeit unterliegen, also dem, was die Gesellschaft unter "weiblich" versteht. Ah ja: Man könnte auch sagen, dass sich auch darin immer noch das Patriarchat ausprägt - denn das versteht sicher nicht als weiblich, dass die Frau harte, kantige Muskeln hat und stärker ist als der Mann (will sagen: als die meisten davon).

Tut die Frau das trotzdem, unterstellt man ihr schwindende Weiblichkeit. Denn gemäß der allgemeinen gesellschaftlichen Ansichten sind solche Körper etwas, das man mit männlicher Identität in Verbindung bringt.

Bleibt nur zwei Aspekte: Erstens diese Frauen, die Muskeln als einen Teil ihres Daseins ansehen und sich voll und ganz als Frauen ansehen, weil sie voll und ganz Frauen sind. Den Widerspruch in ihrem Tun sehen nur die anderen, nicht die beteiligten Damen selber. Zumal sich trotz allem "typisch weiblich" die Ansichten dazu alle Naslang wandeln, was denn nun schön ist - die als "junonisch" beschriebenen, üppigen Figuren des Wilhelminismus, die Sanduhrfiguren nach dem Zweiten Weltkrieg, die Hungerhaken à la Twiggy und so weiter. Als dann die ersten Bodybuilderinnen kamen, wurde ihnen auch direkt alles Mögliche, aber immer Negative unterstellt - heute würden viele davon kein Achelzucken ernten, denn "Strong is the new Sexy", aber nur solange, wie es dem diffus-amorph definierten gesellschaftlichen Begriff des Weiblichen entspricht.

Das war erstens. Und zweitens? Das sind wir, also die Fans. Die, die oft nach allen Richtungen im Regen stehen: Allem Genderismus, allem Toleranzgeschrei zum Trotz macht man sich immer noch darüber lächerlich, denn wer als Mann es gut findet, wenn eine Frau solche Muskeln hat und womöglich noch stärker ist als die meisten anderen Kerle, ja, nun, der ist alles, nur kein Kerl. Und selbst viele der betroffenen FBB sehen in den Fans immer noch nur den "Schmoe" (auch "Shmoe" geschrieben), also einen Typen, in dem sich Perversion, Heimlichtuerei und Nachschleicherei/Stalking zu verachtenswerter Unmännlichkeit vereinen. Dabei liefert, das sollte man nicht vergessen, der Fan oft den finanziellen Unterbau, der das FBB überhaupt erst möglich macht. Das reicht vom Wettkampfbesuch über den Kauf von Memorabilia und Fanartikeln bis hin zu gegen Entgelt stattfindenden privaten Treffen, ja, mancher übt sich gar in Sponsoring.

Eigentlich sollte man nun erwarten, dass der zuständige Verband nun das, was Fans und Athletinnen wollen, einfach in Regeln gießt und es dann umsetzt. Aber Pustekuchen! Stattdessen hat die IFBB immer wieder nach Gusto der Funktionäre und Geldgeber, aber nicht nach dem der Athletinnen am Regelwerk hantiert, auf dass das FBB den gesellschaftlichen Erwartungen an Weiblichkeit entspreche. Man erinnere sich an die Phase vor gut einem Vierteljahrhundert, als Kampfrichter manche Frau als "too big", sprich: als zu muskulös, in der Wertung abgestuft haben (mal ganz abgesehen davon, dass auch Frauen in unterschiedlichen Körpertypen daherkommen und manche daher von Natur aus massiver ist als andere). 2000 kam eine weitere Vorschrift dieses Typs, 2005 bei der MS. International war dann da die skandalöse Vorschrift, dass die Teilnehmerinnen 20 Prozent weniger Masse bieten sollten.

Den Herren der Schöpfung macht man keine solchen Vorschriften (auch wenn da IMHO längst die Masse über die mit Körperstruktur und -größe einhergehende Gesamtbalance gesiegt hat). Aber den Frauen, denen verlangt man das ab. Als könne das Äußere über die tatsächliche Weiblichkeit entscheiden.

Es gibt da die Arbeit "The female bodybuilder as a gender outlaw" in der Zeitschrift "Qualitative Research in Sport and Exercise" (hier ein Exzerpt), darin sagen Chris Shilling und Tanya Bunsell (ich zitiere aus dem Gedächtnis), alle diese Regeländerungen spiegeln die Bemühungen der IFBB wider, dass die beteiligten Athletinnen möglichst den öffentlichen Erwartungen ans Weibliche zu entsprechen haben, mit der Betonung der Notwendigkeit für die Bodybuilderinnen, sich insgesamt weniger massiv-massig-muskulös zu präsentieren: Logisch geht anders in einem Sport, der ja auch auf das Ausreizen der physischen Extreme ausgelegt ist. Wie gesagt, den Männern wird das nicht verboten, da solcherart Bestreben als männlich gilt, aber den Frauen schon, weil da als unweiblich erachtet. Fragt sich nur, was dann mit den ganzen Transgender-Leuten zu tun ist, die zwar eine weibliche Seele, aber einen Körper mit männlicher Biologie mitbringen, der insgesamt mehr Kraft- und Muskelzuwachs erlaubt ...    

Mag sein, dass extreme Bodybuilderinnen nicht den Geschmack der Masse in Sachen Weiblichkeit treffen. Ja und? Sie treffen aber den Geschmack und den Wunsch an das, was diese Athletinnen selber möchten, nämlich in sich die Grenzen des Machbaren auszuloten. Die Athletinnen sind also in ihrem Tun und in ihrem Ansinnen genauso ernst zu nehmen wie die Männer auch. Ich bin weiß Gott kein Feminist, aber ich sage in etwas überspitzter Form: Wenn's jemand kann, wenn's jemand will, wenn's niemand anderen beeinträchtigt, dann hat auch niemand das Recht, hier einzuschreiten. Sprich: Wenn's den Männern erlaubt ist, muss es auch den Frauen gestattet sein, das ist eine Folge der immer wieder eingeforderten und ja auch weithin im Westen gesetzlich verankerten Geschlechtergerechtigkeit.

Angesichts dessen bin ich mal gespannt, was man da den Muskelmaedels im kommenden Jahr für Auflagen machen wird (wenn's denn überhaupt soweit kommt). Das "Muskeln" und "Weiblich" zusammengehen, das soll dann auch die kleine Collage einer Legende zeigen - Christa Bauch:

 

Samstag, 26. Oktober 2019

Wie alles begann - Zuschrift Nr. 9

  
Hier noch ein wie stets anonymer Leser-Beitrag zu dem Thema, die Mail kam schon vor ein paar Monaten, da war ich aber verhindert. Jetzt habe ich das durchgesehen und hochgeladen. Es gibt tatsächlich außerdem  eine weitere Zuschrift, ich habe die auch schon durchgesehen, warte aber auf das Feedback des Absenders, dem ich wie immer in solchen Fällen den Text noch mal zugeschickt habe. Oh, und bitte auch meinen Nachsatz beachten, der steht ganz unten. 

Ich habe lange überlegt, ob ich was schreiben soll. Jetzt mache ich das mal. Weil, ich habe das auch, diese Begeisterung für Frauen mit richtig Muskeln, so dass diese Frauen stärker sind als ich. Wobei Begeisterung eigentlich schon fast zu schwach ist, das ist beinah eine Manie!

Ich habe diese Beiträge hier gelesen, mehr als nur einmal. Und ich habe auch immer sonst im Internet nachgesehen, es gibt immer mehr Leute, denen es so geht und die auf Muskelfrauen stehen, sonst wären da nicht die ganzen Bilder und Filme und alles andere. Aber komisch ist doch dabei eins. Es sind nämlich nicht viele, die es auch zugeben. Das machen nur wenige. Da können sie im Fernsehen und sonstwo reden, was sie wollen, mit Gender und Geschlecht und tolerant und was weiß ich alles, aber bei der Sache, da ticken alle ganz altmodisch. Kaum ein Mann gibt zu, dass er schwächer ist als eine Frau, vielleicht gibt er es mal zu, aber dann sagt er ganz bestimmt nicht, wie sehr ihn das anmacht. Meine Frau zum Beispiel, die weiß, dass mir solche Körper gefallen - aber mehr auch nicht, den Rest habe ich ihr nie gesagt.

Warum? Da ist nämlich für mich der wunde Punkt an der Sache: Männer müssen immer noch stärker sein als Frauen, also ich meine jetzt körperlich stärker. Warum eigentlich? Ist doch gar nicht mehr nötig, da alle Welt im Büro sitzt oder selbst in der Produktion bloß irgendeinen Computer bedient. Wer braucht da schon Kraft wie ein Schmied? Trotzdem ist es so, dass es keiner zugibt. Ich auch nicht. Dabei nagt diese Sache immer noch an mir, obwohl es so lange her ist. Aber eigentlich sind es zwei Sachen gewesen, die mich zum Fan von Muskelmaedels gemacht haben.

Also das war so. Ich war da so elf, zwölf Jahre alt. Es gab da dieses Mädchen in der Nachbarschaft, die war irgendwie abenteuerlustig. Auf alles draufklettern, überall runterspringen, Luft anhalten unter Wasser, Radfahren wie ein Actionheld, so was alles. Ja, und ich kriegte das ab, unsere Mütter waren befreundet und so lag es nah, dass wir zum Miteinanderspielen abkommandiert wurden, wenn man das so sagen kann. 

Nur, das mit der Abenteuerlust war bei mir nicht so ausgeprägt, ich bin noch nie gern auf hohe Bäume geklettert. Und von hohen Mauern runtergesprungen auch nicht. So kam es, dass sie mich immer wieder verspottete und irgendwann halt auch mal wissen wollte, ob ich überhaupt der Richtige sei, um mit ihr Umgang zu haben. Das machte mich so wütend, dass ich so was sagte, dann geh doch eben. Dabei habe ich so ein bisschen geschubst, wirklich nur ein bisschen. Aber die Reaktion! Die Einzelheiten sind mir entfallen, aber ich weiß noch genau, wie sie mich ganz schnell mit dem Rücken unten auf dem Teppich hatte und auf mir drauf saß, wie ein Reiter auf dem Pferd, ihre Knie auf meinen Armen und ihren Schritt am Übergang von der Brust zu meiner Kehle, so dass sie mir mit einem Lupfen von ihrem Po die Luft abwürgen konnte. Oh, und wie sie mich verspottete! Ich drehte und wendete mich hin und her, wollte sie runter haben und schaffte es nicht! Sie lachte und blieb auf mir drauf! Ich weinte! Und ich hatte ganz, ganz komische Gefühle!

In den kommenden Monaten wurde ich noch ein paar Mal ihr Opfer. Erst wollte sie wohl wissen, ob sie wirklich so viel stärker war als ich. Vielleicht kriegte sie dann auch Geschmack dran, ich weiß es nicht, könnte es mir aber vorstellen, so wie sie immer drauf war. Sie schaffte es, mich immer nach Strich und Faden niederzuringen und in allen möglichen Positionen zu halten. Sie konnte mich zwischen ihre Beine klemmen, sie hielt mich im Schwitzkasten, sie verdrehte mir den Arm, sie setzte sich auf mich drauf und sagte dann lauter Sachen, die es nur noch schlimmer machten. Wie ich mich dan geschämt habe dafür, dass ich so ein Versager war! Keine Chance gegen so ein Mädchen! Immer hatte ich dabei solche Angst, nur vor was eigentlich, das wusste ich nicht. Vor allem, weil da jedes Mal noch diese komischen Gefühle waren, als ob es mir gefallen würde.

Irgendwann war das alles vorbei, da trennten sich unsere Wege. Ich glaube, es lag daran, dass sie auf eine andere Schule kam. So dachte ich auch allmählich immer weniger daran, wie sie mich da malträtiert hatte und was das bei mir ausgelöst hatte. Irgendwann dachte ich gar nicht mehr dran. Aber das heißt nicht, dass das weg gewesen wäre, was sie dabei mir ausgelöst hatte, oh nein!

Ein paar Jahre später, da fuhr ich nun immer mit der U-Bahn quer durch die Stadt, weil ich dort so einen bestimmten Kurs besuchte. U-Bahn-Fahren, das war für mich ich immer furchtbar langweilig, damals,vor dem Internet, da hatte niemand ein Smartphone, da blieb nur, was zu lesen oder irgendwie die Zeit totzuschlagen. Ich saß da, die Hände zwischen den Knien, und versuchte, mich auf den Kurs einzustimmen oder eben über das nachzudenken, was es da in der Stunde gegeben hatte. Da ging ich ganz gern hin, nur diese lange Fahrt durch die Stadt, die nervte mich.

Bis an diesem einen Tag. Da kam ich von dem Kurs zurück. Ich saß da, träumte und blickte ins Leere, guckte vor mich hin und sah gar nicht, was vor mir war. Das heißt, das dachte ich. Denn mit einem Mal merkte ich, dass da was los war bei mir, an einer ganz bestimmten Stelle! Und wie! Ich stutzte. Und das reichte, um mich wach zu kriegen. Jetzt sah ich auch bewusst, was ich vor mir hatte!

Die U-Bahn war voll gestopft, aber ich hatte noch einen Sitzplatz gekriegt, weil ich am Anfang der Fahrt eingestiegen war, da waren die Wagen noch leer. Jetzt nicht mehr, die Leute standen ganz dicht. Direkt vor mir, da war ein Paar Jeanshosen, hauteng und zwar deshalb, weil die Trägerin so dermaßen muskulöse Beine und dazu den prallsten und knackigsten Muskelpo hatte, den ich bis dahin überhaupt gesehen hatte! Das war es, das hatte ich irgendwie wahrgenommen, so unterbewusst, mit der entsprechenden Reaktion!

Und da war wieder genau das Gefühl, wie ich es ein paar Jahre vorher gehabt hatte, wenn diese kräftige und rauflustige Freundin auf mir rumgeturnt war, diese Frage danach, was die mit mir machen würde, schließlich hatte ich ja nachweislich keine Chance! Gegen diese Muskeln in dieser Jeanshose, da hätte ich aber erst recht nichts ausrichten können! Und wie das wohl wäre, mal rauszukriegen, wie stark diese Beine wären und wie hart und fest sie sich wohl anfühlen würden ja und natürlich auch dieser Po! Ich sah mich schon auf dem Boden liegen, wieder mal runtergerungen, während sie mir als Siegerin ihren Po übers Gesicht hielt, diesmal aber nur in so einem String-Höschen und in Reichweite meiner Hände, während sie mich als Weichei mit lauter passenden Sprüchen so richtig fertig machen würde!

Gleichzeitig schämte ich mich, machte mir Vorwürfe, was ich für einer wäre, mir so was zu wünschen, am Ende würden mir so Frauen mit starken Supermuckis womöglich noch gefallen! Was ich für eine Pfeife sein müsste, wenn ich das zulassen täte, dachte ich, und was die anderen Leute aus meinem Umfeld sagen würden, wenn sie das rauskriegen würden!

Während ich lauter solche Sachen dachte, saß ich da und konnte einfach nicht weggucken. Diese Muskelbeine von ihr und dadrüber dieser Po! Es war der Wahnsinn! Ich weiß, dass ich es nicht absichtlich getan habe, weil ich mich gar nicht daran erinnern kann, das es so klar mitzukriegen war. Aber ich saß da und starrte, starrte und starrte!

Aber wie das so ist, wenn man jemanden so anguckt - das merkt der oder in dem Fall die, die so angeguckt wird. Ist ja unangenehm, wenn man sich so beobachtet fühlt. Schließlich, sie hatte grad den ersten Schritt zum Aussteigen gemacht, da drehte sie sich noch rum, sie trug eine dunkle Strickmütze, wo links und rechts ihre Haare rauskamen, Locken, war damals Mode. Ja, und eine Sonnenbrille. Sie guckte und sah ganz schnell, wer da so starrte, nämlich ich. Und was sie auch sah, das war das in meiner Hose, worüber ich jetzt ganz schnell meine Hände hielt. Aber zu langsam! Sie hatte es gesehen - jetzt schüttelte sie den Kopf und lachte, dann blieb sie stehen, breitbeinig, spannte einmal ihren Po! Der zuckte unter der Jeans-Hose so richtig hoch und wurde dabei noch fester, als er es sowieso schon war! Und zucken, das tat es bei mir dann auch. In der U-Bahn und nachts im Bett, ein paar Wochen lang immer wieder! Ich musste nur dran denken, dann ging es schon los!

Um es kurz zu machen, seitdem bin ich ein Fan von Frauen mit Muskeln. Ich schäme mich, komme mir da manchmal fast schon vor wie ein Sklave, aber ich kann nicht genug davon kriegen!


Ungefähr so eine herrliche Aussicht dürfte
damals das Auge des Schmoes gefesselt
haben, der diesen Beitrag verfasst hat ...

 (Nachsatz oder Disclaimer von mattmuscle, also dem Betreiber von dem Ganzen hier: Wie man sieht und wie ich fast wortgleich schon früher geschrieben habe, werden solche Zuschriften natürlich noch veröffentlicht. Das Thema wird hier so lange besprochen, wie es Zuschriften dazu gibt. Also, wer seine dazu passende Geschichte erzählen will: keine falsche Scheu, bitte schreiben und herschicken. Ich lese alles. Und wenn die Geschichte halbwegs für eine Veröffentlichung taugt, dann kontrolliere ich die Rechtschreibung und korrigiere gegebenenfalls auch andere Fehler wie falsche inhaltliche Bezüge, unstimmige Satzanschlüsse, grammatikalische Schnitzer und so weiter. Ich schicke das vor dem Veröffentlichen dann aber noch mal an den jeweiligen Schreiber, ob dem meine Korrekturen passen, so wie in diesem Fall auch geschehen. Ist das zu beiderseitiger Zufriedenheit, poste ich das. Und das mache ich das wie immer ohne Namensnennung.)

Sonntag, 13. Oktober 2019

Buch: "Amazing Muscle Beauties"

Es gibt was Neues zu lesen oder besser zu gucken - gedruckt, in Farbe und bunt, um mal einen alten TV-Sketch zu bemühen.Vorne drauf ist Jessica Sestrem zu sehen, drinnen gibt es sie auch in Farbe und das glücklicherweise mehrfach, neben jeder Menge anderer Muskelmaedels. Und für die Hochglanzfotos in "Amazing Muscle Beauties - The Book" verantwortlich zeichnet Robby Brand, den man den Euro-Fans von Muskelmaedels wohl kaum vorzustellen braucht, da er einer der wichtigsten Highgloss-Fotografen auf dem Gebiet ist. Es ist kein dünnes Buch, kommt - ich weiß es, da ich schon eins gekauft habe - in perfekter Buchbindertechnik auf Super-Papier und mit Fotos in echter Spitzenqualität: Empfehlenswert! Und hier noch ein Bild vom Cover:  


Ich hätte schon früher was dazu geschrieben, wenn ich dazu gekommen wäre, aber manchmal ist es es eben, wie es ist. Aber jetzt. Optimal für jeden, der Muskelmaedels liebt, zumal Weihnachten schon wieder in drohend naher Reichweite ist.

(Nachtrag, 20. Oktober) Weil ich via Mail nun gleich zweimal gefragt worden bin, wie denn die Bilder sind in dem Buch, setze ich in das Posting noch etwas hinzu. Ich habe oben geschrieben "Highgloss". Heißt, wie oben auch schon erwähnt: Hochglanz. Nun kann man so natürlich alles Bildliche drucken, dann sehen schlechte Aufnahmen zwar etwas besser, aber immer noch nicht gut aus, das kenne ich von meinem Beruf her nur zu gut. Wer also will, dass die Bilder auch auf dem jeweiligen edlen Papier gut "stehen", wie das im Zeitschriftengewerbe heißt, dass sie somit sozusagen das spitzenmäßige Papier auch verdienen, der muss entsprechend erstklassiges Bildmaterial liefern. Und exakt das ist Robby Brand mit seinen Fotografien mehr als gelungen.

Zu seinem Stil: Hier geht es um liebevoll und mit Blick für originelle Settings und Hintergründe inszenierte Aufnahmen von Muskelmaedels. Auf diesen Fotos werden Bodybuilderinnen mit Blick für weibliche Schönheit gezeigt. So kommen Bilder heraus, die allesamt auch dafür taugen, großformatig gedruckt und dann mit schicker Rahmung versehen an die Wand zu kommen: Davon sähe zumindest ich gern mehr im Druck - vielleicht als "Amazing Muscle Beauties, Volume two"?

Ja, und einmal abgesehen davon, dass sich Fragen nach dem Stil des Fotografen und damit der Qualität der genannten Bilder ja auch durch simples Googeln beantworten lassen sollten - ich bin so frei und setze einige Bilder des Fotografen Robby Brand hier ein (seine freundliche Erlaubnis einmal vorausgesetzt). Schon diese Aufnahmen mit Mavi Gioia, Maria Carolien Wattel und Jacqueline "Jay" Fuchs sollten zeigen, dass er auf seinem Gebiet zu den Spitzenleuten gehört, abgesehen davon, dass er das ja wohl auch nicht erst seit gestern macht und seinen Ruf als Könner zu Recht genießt:
  




Wer sich für das Buch interessiert - hier die wichtigsten bibliographischen Daten: Es handelt sich bei dem guten Stück um eine Sammlerausgabe, daher limitiert - also ...! Ausführung: Hardcover, sprich: gebunden, Maße 30 x 21 cm, 228 Seiten, viele Fotos, hohe Druckqualität. Mit einem Vorwort von Amedeo Marsan, Chefredakteur der Zeitschrift "Cultura Fisica Magazine", Kreativdesign von Everett Ruf, Photos von Robby Brand. Der Preis beträgt 49,95 Euro plus Verpackung und Versand. Wer eins haben will, bestelle hier: webmaster@amazingmusclebeauties.com. Für den Fall, dass der Link zur E-Mail-Adresse nicht "funzt", wie das im Web-Slang heißt, setze ich noch den Link zur Website, wo man natürlich auch direkt ordern kann: amazingmusclebeauties.com


Und zum Schluss noch mal eine umwerfende Bizeps-Pose der ebenso umwerfenden Jessica Sestrem mit dem Buch "Amazing Muscle Beauties", dessen Cover sie ziert und in dem sie natürlich auch mehrfach abgebildet ist.