Der ein oder andere hat's vielleicht gesehen - diesen Beitrag bei der Zeitung mit den vier weißen Buchstaben auf rotem Grund: Es geht um Cindy Landolt aus der Schweiz. Also dieses fantastisch aussehende Muskelmaedel, das es auch liebt, sich in jeder Menge durchaus erotischer Posen zu räkeln und dabei mit Kurven ebenso zu locken wie mit Muskeln, Muskeln und Muskeln. Jemand also, der dann auch noch diese so errungene Physis geschäftsklug in reichlich klingende Münze verwandelte hat, jemans, der in zu den bekanntesten Schweizer Internetpersönlichkeiten gehört, jemand, der als Personaltrainerin wohl auch schon den ein oder anderen Promi schon trainiert hat.
Ich habe ja nun nichts gegen einen süffisanten Unterton, aber hier, finde ich, hat wieder einmal das Verächtlichmachen von etwas dem Sprecher völlig Unbedeutendem gewonnen. Nicht im mindesten ist das zum Erreichen eines solchen Bodys unumgängliche Sichabquälen zur Rede gekommen, nein, der bebrillte Ömmes (wer immer er auch sei - ein Verwandter von Alfred E. Neumann?) lässt einfach jede Menge flotte Sprüche vom Stapel. Ob er vorher bei der Dame angefragt hat? Ich wette einen alten Regenschirm gegen die Brille von Erich Honecker, dass er das nicht getan hat. Ob es der Bekanntheit von Cindy Landolt hilft? Hoffentlich, damit sie wenigstens einen Nutzen von dieser Art "Werbung" haben mag.
Wer's sich zu Gemüte führen will (liebe Kinder, so hat man früher gesagt, wenn man gemeint hat: sich was reinziehen), der klicke hier. Vielleicht sieht es ja mancher Leser anders, aber ich finde, das hier ist schlicht und einfach eine Schmähkritik.
Samstag, 17. November 2018
Mittwoch, 7. November 2018
Sharice Davids - MMA-Fighterin im US-Kongress
Dinge gibts, die gibts auch nur in Amerika (dem Teil mit den ganzen Amis drin): Die als Midterms bekannten Wahlen sind grad rum, der Mann mit dem Scheitel und dem goldfarbenen Namensschriftzug am Hochhaus in Las Vegas hat eine kleine Klatsche kassiert, weil die Demokraten hier so abgeschnitten haben, dass sie ihre Position stärken können. Okay - und eine der neuen Kongressabgeordneten heißt Sharice Davids: Kansanerin, Anwältin, offen lesbisch (was ich als Hetero immer wie einen Verlust empfinde, aber es als Lebensform wie jede andere akzeptiere), Native American (= Sharice Davids stammt vom Volk der Hochunk oder Winnebago, diese gehören
zum Sioux oder Lakota sprechenden Teil der nordamerikanischen Indianer)
und sie ist eine --- ehemalige -Mixed-Martial-Arts-Kämpferin, was man ihr auch ansieht, wie die
Bilder belegen. Angesichts derer sich mit niederen Instinkten begabte
Personen überlegen, wie sie diese muskulären Fähigkeiten aus ihrer Vollkontaktkampfsport-Zeit wohl in
Washington einsetzen mag, etwa in Diskussionen mit dem blonden Scheitelträger (Spässle gemacht). Mit ihrer Abstammung, ihrem
Geschlecht und ihrer MMA-Karriere setzt die 38-jährige Juristin aus der Partei der Demokraten gleich
dreifach einen historisch einmaligen Akzent - muss man erst mal hinkriegen: Wie gesagt, Dinge gibts, die
gibts nur in Amerika!
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| Wer kann, mache es nach ... |
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| Man achte unten auf ihr Shirt: "stark, robust, indigenous", also "indigen, eingeboren". |
Mittwoch, 31. Oktober 2018
Kurzes Video mit Biceps
Ich verlinke ja eher selten auf Videos, aber bei dem hier konnte ich nicht widerstehen. Warum das so ist, das wird sich jedem erklären, der sich den (leider viel zu kurzen) Beitrag ansieht und der dann ebenso da sitzt wie ich, die Augen aufgerissen, den Mund sperrangelweit offen und überhaupt und auch sonst. Aber seht selbst ... hier
Freitag, 12. Oktober 2018
Etwas Artwork zwischendurch
Und dann war da noch diese alte Cover-Illustration, die mir und meinem Bildbearbeitungsprogramm über den Weg gelaufen ist. Ein Bild, das nunmehr eine äußerst kräftige junge Dame mit bergkuppenartig sich rundendem Bizeps zeigt und dabei einen Mann unter einer Türe durch Druck ihres anderen Armes festhaltend --- was dabei die Ursache für diese ungewöhnliche Situation gewesen ist und warum sie trotz ihrer außerordentlichen Muskulosität im Kampf gegen diesen fraglos schwächlichen und ihr bestimmt hoffnungslos unterlegenen Kerl auch noch ein Messer benötigt, das sind Fragen über Fragen, die sich nun ein jeder selber selber beantworten darf, sofern er denn Lust dazu hat.
Samstag, 15. September 2018
Wie alles begann - Zuschrift Nr. 7
Folgende kurze Zuschrift habe ich noch erhalten. Deren Tenor finde ich insoweit überraschend oder besser erhellend, weil die Zuschrift eins zu zeigen scheint - nämlich, dass sich die Zeiten ändern. Als das Frauenbodybuilding in den 1970er Jahren erstmals so richtig ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückte, da wurde alles vermutet, vom Verstoß gegen die guten Sitten bis hin zum Verfall natürlicher Verhältnisse zwischen Mann und Frau, und ab und zu sehen sich die Hardcore-Muskelmaedels völligem Unverständnis etwa in Presse und sonstigen Medien sowie in den sozialen Netzwerken gegenüber. Und das ist dann heute doch weithin anders, sprich: mit Blick auf die Toleranz besser, wenn auch längst nicht ideal.
Dazu noch kurz das hier: Akzeptanz kann man nicht erzwingen, jeder hat das Recht auf eigene Vorlieben. Aber Toleranz halte ich einfach für geboten - ich kann niemanden dafür "abstrafen", weil mir etwa seine Meinung und darüber hinaus auch seine Haartracht, sein Musikgeschmack, seine Essensvorlieben missfallen. Solange niemand von derlei geschädigt oder beeinträchtigt wird, muss man das hinnehmen. Und schon gar nicht ist es zu akzeptieren, die Athletinnen als "Mannweiber", "Transen", "Drag Queens" und Ähnliches mehr zu bezeichnen, mit der unverblümten Absicht der entwürdigenden Herabsetzung. Das wiederum muss man nicht erdulden. So lautet zumindest meine Ansicht. Aber ab und zu sehe ich, dass das, was für Fans wie mich lange eine zu verheimlichende Neigung war, für manche Leute überhaupt kein Problem mehr bildet - das ist vielleicht auch eine Frage des Alters. Hier die siebte Zuschrift zu dem Thema, von mir um ein paar Leerzeilen und um die Umlaute ergänzt, damit sich das besser liest (die Mail kam wohl von einer englischsprachigen Tastatur):
Also ich wollte auch noch was dazu sagen. Nämlich dass ich nicht verstehe, was ihr alle da für ein Gewese macht. Ich hab nämlich kein Problem damit. Ich mag Mädels mit Muskeln, seit ich denken kann. Andere haben ja auch ihre Vorlieben. Ein Buddy mag zum Beispiel dicke runde Hintern - und? Mein Zimmer zuhause hing voll von Bildern mit Muskelmaedels, wie das in deinem Blog heißt. Und auch jetzt als Student (bin derzeit in Australien) habe ich in meiner Bude solche Bilder an den Wänden. Meine Eltern haben nie etwas dazu gesagt, meiner Mutter gings nur auf den Geist, wenn meine Hütte das totale Chaos war. Auch in der Schule hab ich da keine großen Probs gehabt, meine Freundinnen waren halt immer extrem sportlich und sehr stark. Da hat nie einer nachgefragt, warum ich denn diesen Typ Frau bevorzuge und keinen anderen.
Es war immer eher die Frage nach der Beziehung an sich, also ob wir noch zusammen seien und wenn dann mal nicht mehr, ob ich schon jemand Neues am Start hätte. Ich sehe das so wie hier in der einen Zuschrift, wo es heißt, dass in einer Beziehung das Äußerliche irgendwann seinen Reiz verliert. Kann man so sehen. Aber dann muss man auch sagen, dass das irgendwann auch so ist mit allen Leuten aus der Verwandschaft und aus dem Bekanntenkreis. Irgendwann weiß man halt, dass die Freundin von dir äußerst athletisch ist. Und wenn sich alle daran gewöhnt haben, dann kommen da auch keine blöden Fragen mehr. Dann sieht man die Leute, wie sie sind. So ist es bei mir und meinen Ladies immer gewesen. Und Blödmänner, die gibt es immer, auch wenn die Freundin nur häkelt und bügelt. Den Spacken geht man halt aus dem Weg. Und ich bleib bei meinem Geschmack, was Frauen angeht. Auch meine derzeitige Freundin pumpt, sie hat sogar schon hier in Melbourne mehrere Wettkämpfe hinter sich.
Ach ja, aus dem Ganzen bis hierhin sollte man schon sehen können, dass bei mir die Antwort auf die Frage nach den Anfängen der Begeisterung für muskulöse Frauen nicht möglich ist. Oder anders ausgedrückt: Ich habe mich immer nur für solche Frauen interessiert. Und mir ist es egal, warum es so ist. Ist so und ist ein Teil von mir, aus die Maus. Wir leben 2018, da sollte das kein Thema mehr sein! Weder für die Frau, die Muskeln haben will (ihre Sache!) und nicht für Leute wie mich, wenn denen das gefällt.
Soweit diese Zuschrift. Als Ergänzung dazu auch dieser sachliche Artikel (ist auf Englisch):
Sonntag, 9. September 2018
Rising Phoenix: Alina Popa siegt - herzlichen Glückwunsch!
Oooookay - die Ergebnisse vom diesjährigen Rising Phoenix (was das ist, steht im Posting unter diesem hier) liegen vor. Gewonnen hat Alina Popa, zweite ist Margie Martin, dritte Sheila Bleck. Platz vier belegt die Kanadierin Nicole "Nicki" Chartrand, dann folgt die Vorjahressiegerin Helle Trevino.
Ein für manchen durchaus überraschendes Resultat, zu dem - auch aus Sympathie zu der mir persönlich bekannten Athletin heraus - Alina Popa aufs Herzlichste gratuliert sei. Zumal sie damit ihre aktuelle Siegesserie fortsetzt, wie ja auch schon in meinem Posting vom 5. August 2018 ausgeführt (guckt hier hier).
Damit hat die gebürtige Rumänin zweierlei erreicht: Nachdem sie sich mehrfach an Iris Kyle "gerieben" hat, hat sie nun nach Jahren hartnäckigen Ringens endlich eine Siegesserie hingelegt und damit die ihr immer wieder attestierte Favoritenrolle bestätigt. Und sie hat eine der eisernen Regeln des Bodybuilding gebrochen - nämlich das "Never Comeback". Denn Alina Popa war aus dem aktiven Wettkampfgeschehen eigentlich seit einigen Jahren raus. Zudem hatte sie zwischendurch mit den finanziellen wie körperlichen Folgen von unfallbedingten Verletzungen zu tun. Doch ist sie nun in die Fußstapfen von Vorgängerinnen wie der legendären Holländerin Juliette Bergmann geschlüpft, die diese Regel bei der Ms. O schon gebrochen hat. Oh, und nicht zu vergessen: Damit ist nun endlich mal wieder ein europäisches Muskelmaedel die Siegerin.
Mancher mag nun unken, dass das eher ein Geschenk an die Hartnäckigkeit und Langlebigkeit von Alina Popas Karriere sei als das Ergebnis der Verfassung, die sie gestern in der Wüste von Arizona auf die Bühne gebracht hat. Vielleicht, so mag mancher vermuten, trug auch der Umstand dazu bei, dass die Rumänin mit dem ebenso schönen wie lebendigen Gesicht und ihrer unübersehbaren weiblichen Ausstrahlung ein ideales Rollenmodell fürs Frauenbodybuilding abgibt. Dass man in ihr jemanden sieht, der die verlorengegangenen Fans zu den Wettkämpfen zurückholt.
Jedenfalls, so die Theorie einer solchen Argumentation, dürfte sie das besser können als manche ebenso verdiente Athletin, der man aber zum Beispiel in Sachen Gesicht nicht diese Anziehungskraft zutraut. Sowas mag sich böse anhören, ist aber etwas, das sicher hinter den Kulissen diskutiert wird: Wettkämpferinnen, die da zwischen Haaransatz und Kinnspitze zu hart aussehen, also als zu maskulin empfunden werden (mitunter nur eine Frage der Kombination von Alter und enorm scharfer Definition), die werden im Frauenbodybuilding nicht siegen.
Wie gesagt, solche Aspekte mögen da allesamt mitgeschwungen haben. Aber ich sehe das nicht nur so, bei weitem nicht. Denn ich habe mir viele verfügbare Fotos angeguckt und halte das für einen Sieg, bei dem die Gesamtverfassung der Siegerin das Tüpfelchen auf dem i war.
Hier ein mal schnell zusammengestellter Vergleich auf Basis von hervorragenden Fotos von Dan Ray. Ein Vergleich, der aber wie immer bei Fotos nur bedingt repräsentativ sein kann - der jeweilige Auslösemoment der Kamera "erwischt" die eine oder andere Athletin zum Beispiel mit Armen und Beinen, die gerade oder noch nicht angespannt sind, so dass sie weniger definiert wirken als die einer Konkurrentin. Hier hilft es nur, viele Fotos zu betrachten oder einen halbwegs tauglichen Filmals Beurteilungsgrundlage zu haben (falls man nicht vor Ort war und da in der ersten Reihe gesessen hat - das ist natürlich das Optimum).
Nun, anhand eben dieser Quellen erdreiste ich mich zu Folgendem (das natürlich unter Berücksichtigung der Netiquette wie immer sehr gern zur Diskussion steht): Also, die "Rundumansichten" zeigen ein hervorragend austrainiertes Spitzentrio. Ich kann dazu klar sagen, dass ich diese Entscheidung nicht hätte fällen mögen. Eine Entscheidung, die ja auch binnen kurzer Zeit zu treffen ist und anders als beim Fußball keine "Video-Schiedsrichterei" mit ihrer Möglichkeit des ständig wiederholbaren Vergleichs als Basis hat.
Denn Margie Martin und Alina Popa lagen nur um Haaresbreite auseinander, auch wenn das nach der ersten Betrachtung anders wirkt. Sicher, Margies Guns sind ohne Zweifel höher und voller, ihre Oberschenkel definitiv viel wuchtiger, ja klotziger und schärfer noch dazu. Das ist allerdings etwas, das in meiner Collage täuscht. Denn auf dem einen dafür gewählten Bild wirken Alinas Beine viel weicher, schmäler und weit weniger scharf. Aber es kommt auf den zig Fotos von dem Abend schon raus, dass auch Alinas Beine extrem ausgebildet sind.
Doch nun mein Punkt: Insgesamt wirkt Margie Martin unsymmetrischer als Alina, sozusagen irgendwie "gestaucht", die Oberschenkel nicht in Relation zum Rest der Physis und nicht stimmig zur Gesamtgröße der Athletin. Ja, und dann das, auch wenn's sich uncharmant liest: Die Größe der Implantate passt nicht zu der vom Torso.
Nun, Masse-Fans mögen das anders sehen. Namentlich die Anhänger von Marvelous Margie mit ihrem umwerfenden Lächeln (damit kann man ganze Säle illuminieren) werden womöglich ihren Unmut bekunden. Aber beim Wettkampf-Bodybuilding spielt auch die Gesamtsymmetrie eine Rolle. Die war bei Alina besser. Das mag auch eine Sache ihres Körperbaus an sich sein und nicht nur eine Folge des entsprechenden Trainings. Und bei Sheila Bleck hatte ich den Eindruck, dass vor allem ihre hinteren Oberschenkel nicht das Level an Defi hatten wie bei Margie Martin und Alina Popa.
(Dass aller Wettkampfkonkurrenz zum Trotz auch zwischen den Bodybuilderinnen freundschaftliche Beziehungen bestehen, zeigt dieses wunderbar sympathische Selfie, das Sheila Bleck von ihr und Alina Popa direkt vor dem Wettkampf gepostet hat - ich bin so frei, das einfach mal hierher umzuleiten. Die beiden backstage hier um die Wette strahlenden Maedels traten bei der Mr.0 2011 bis 2014 gegeneinander an, dito bei der Rising Phoenix 2016 und gestern abend erneut ...)
Aber zurück zum Thema Symmetrie: Hier war von den Spitzenplatzierten Nicki Chartrand aus meiner Sicht ganz klar die Beste - es fehlte aber etwas (ich betone: etwas!) an der Muskelhärte. Jedenfalls hatte ich die Kanadierin mit dem französischen Namen überhaupt nicht auf dem berühmten Zettel. Jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass sich das bei Fans wie mir demnächst ändert. Hier sei sie zum Abschluss vorgestellt:
Samstag, 8. September 2018
Heute im Livestream: Rising Phoenix
So, heute ist es wieder so weit - der FBB-Wettkampf "The Rising Phoenix Women’s Bodybuilding World Championship" in Phoenix (Arizona) findet statt. Der Clou daran: Zum zweiten Mal in Folge wird es die kurz als The Rising Phoenix bekannte und von Wings of Strength ausgerichtete Meisterschaft live als Streaming Webcast geben, übertragen von DigitalMuscle.com.
Wie der Co-Organisator Jake Wood betont: "Im letzten Jahr war der Webcast ein großer Erfolg. Unser Ziel ist es stets, diesen inspirierenden Athletinnen soviel Aufmerksamkeit wie möglich zu verschaffen. Der Webcast von Digital Muscle macht es uns möglich, Zuschauer rund um die Welt zu erreichen. Und es gibt jedem der, damit etwas zu tun hat, die Möglichkeit, den Event nach seinem Ablauf wieder zu erleben, viele Jahre lang."
In Zusammenarbeit mit der FBB-Organisation Arizona Women’s Pro wird der Tagesevent ein ausschließlich weibliches Aufgebot an dern Profi-IFBB-Klassen Bodybuilding, Fitness, Bikini, Figure und Physique bieten. Kürzlich Wild Horse Pass Hotel & Casino verlegt, wartet ein Preisgeld von $100,000 zusammen mit einem brandneuen Sportwagen des Typs Corvette - hier im Bild und auf dem Fahrersitz des schnellen Hockers die legendäre Lenda Murray, die immer noch einen zum Hinknien und Einölen anbetungswürdigen Arm hat, wie das Bild beweist:
Hier nun der Link zu dem Stream (in der Hoffnung, dass er "funzt", da gab es heute morgen mir mal wieder mir leider unerklärliche Probleme):
https://www.digitalmuscle.com/bodybuilding/rising-phoenix-live-webcast-watch-here/
Da das ganze Bikini-Gedöns sicher auch toll ist, aber nicht das, um was es hier geht, konzentrieren wir uns mal aufs Wesentliche, also auf die Hardcore-Muskelmaedels. Ganz oben im Bild sehen wir Sheila Bleck, Margie Martin, Alina Popa und Helle Trevino (letztere die Titelverteidigerin) - wer nun die besten Schangsen hat? Der Rising Phoenix macht dank seiner Organisation das Vorab-Platzieren der Athletinnen schwer, so dass es bislang immer keine klare Favoritin gegeben hat, was wiederum dem Wettkampf und seiner Spannung nur gut tun kann.
Es wird wohl einige Comeback-Versuche geben, darunter Alina Popa, dieserseits der Tastatur sehr geschätzt, aber bei Wettkämpfen mit Blick aufs allerhöchste Treppenstüfchen lange glücklos und - es sei angesprochen - auch infolge einer bösen Verletzung vor einigen Jahren auch leicht gehandicapt, wie der Blick auf ihre Waden zeigt. Aber: Sie ist enorm ehrgeizig und will es in den Tagen vor ihrem gerade anstehenden 40. Geburtstag sicher noch einmal wissen. Auch Margie Martin comebackt - und wenn die so wieder kommt, wie sie 2016 schon einmal ausgesehen hat (siehe dazu das Bild über diesem Absatz), dann: uiuiui!
Teilnehmen (soweit mir bekannt und in den üblichen Foren im Gespräch) sind Alina Popa, Helle Trevino, Sheila Bleck, Margie Martin, Jay Fuchs, Jill Blondin, Jay Fuchs, Isabelle Turell,Virginia Sanchez, Wendy McCready und Pauline Nelson.
Nachtrag (ungefähr sechs Stunden nach Einstellen dieses Postings): Und wie das zwischenzeitlich entdeckte Scoresheat mit dem Lineup, also der Wertungszettel mit der Teilnehmerinnenliste, zeigt, stehen noch ein paar mehr Muskelmaedels drauf, als ich ursprünglich angegeben habe, unter anderem Maryse Manios, Angela Rayburn oder Maria Mikola.
Und zum Schluss noch diesen Eyecatcher in Gestalt zweier Super Guns - Rising Phoenix 2017, Virginia Sanchez ...
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Oh - und was ganz anderes: Einen Leserbeitrag zum Thema "Wie alles anfing" habe ich noch, ich muss noch dazu - wie gebeten - nach Bildern suchen. Apropos: Die Leser von Muskelmaedels.blogspot sind herzlichst gebeten, ihre Stories aufzuschreiben, genauer: ihre Erinnerungen an jene denkwürdige Erkenntnis, dass man auf Muskelmaedels steht und wie man damit umgegangen ist.
Freitag, 17. August 2018
Wie alles begann - Zuschrift Nr. 6
Und wieder eine Leserzuschrift zu dem Thema, wie die Begeisterung für das Thema "Muskelmaedels" begann, dises Mal in sehr offener, unverblümter Sprache mit einigem, in fast schon sezierend wirkender Weise vorgenommenem Einblick ins Seelische:
Ich schreibe dir auch mal, wie es bei mir begann. Vielleicht willst es ja bloggen, meine Erlaubnis hast du. Verglichen mit den anderen, war bei mir wieder etwas anders, das macht dieses Thema ja auch so interessant.
Wie es bei mir begann, reicht in jene Zeit
zurück, in der es noch piepsende und kreichende Modems gab, mit denen
man erhoffte, in dieses neue, fasziniernde Medium names Internet zu
kommen. Die Geschwindigkeiten waren langsam. So langsam, dass höher
aufgelöste Bilder nach dem Klick nicht einfach erschienen, sondern sich
Zeile für Zeile von oben nach unten aufbauten. Das sollte noch eine
Rolle spielen.
Dass ich damals als Student die ein oder
andere Vorlesung schwänzte, kam schon mal vor. Besonders, wenn man so
auf große Busen stand wie ich! Seit Beginn meiner Sexualität waren
große Busen das Geilste für mich. Nichts machte mich mehr an. Und das
Internet war wie ein Katalysator. Ich denke, das war bei vielen so. An
Material zu kommen, war vorher immer irgendwie mit einem Outing
verbunden, und so hatte ich nur drei oder vier Magazine, für die ich den
erniedrigenden Schritt zum Zeitungskiosk auf mich nahm. Und nun das
Internet! Eine unendliche Quelle, erreichbar und vom eigenen, sicheren
und anonymen Zimmer aus. Und die Busen waren auch größer.
Das Internet machte aus der Vorliebe einen Fetisch, indem es ihn anheizte und anheizte. An manchen Tagen schob der Fetisch alles beiseite und verlangte auf der Stelle und sofort seinen Tribut. Nämlich vollkommene Hingabe und ja, Unterwerfung. Dann versetzte mich allein schon das Piepsen und Kreischen des sich einwählenden Modems in einen tranceartigen Zustand. Der Fetisch war mächtig und er erlaubte mir oftmals nicht, den Busentunnel eher als vor den frühen Morgenstunden zu verlassen. Keine Angst, das Studium habe ich trotzdem geschafft.
Dann kam der Tag, der alles änderte. Nicht
alles. Nur die Richtung und, als ob es nicht schon genug war, die
Stärke. Ich stieß irgendwie auf eine komische Seite, wie und warum
weiß ich nicht mehr. Diese Seite ist längst down, man kann sie aber
noch durch Waybackmaschinen erreichen. Eine schlechte gemachte Seite im
damaligen sehr oft antreffbaren Plain-Html-Stil. Als Einstieg gab es
eine Liste von weiblichen Vornamen, jeweils mit Link hinterlegt. Ich
klickte ohne irgendwelche Präferenzen auf “Catherine” worauf sich eine
Thumbnail Seite der Catherine-Gallerie öffnete.
Eines sah mein Kennerblick gleich: Große Busen waren nicht zu erwarten. Sofort griff der Fetisch ein und warnte mich, dass es nicht erlaubt sei, den Busentunnel zu verlassen und dass die Seite auf der Stelle wegzuklicken ist. Doch etwas war sehr komisch an diesen Thumbnails von Catherine. Ich klickte auf ein Thumbnails, das mir am merkwürdigsten erschien. Es war zu erkennen, dass diese Catherine auf einer Bank sass, ein Kleid mit kurzen Rock anhatte und man hauptsächlich ihre nach außen gesetzten Beine sah, welche in gelben Heels steckten. Aber mit ihren Beinen stimmte was nicht!
Als sich nun das Bild Zeile für Zeile aufbaute (ich sagte ja, dass dies noch eine Rolle spielen sollte), war ich irgendwie komisch beunruhigt, als wie wenn ich eine Vorahnung haben sollte, dass wenn nun die Beine fertig aufgebaut sind, ich etwas “Schreckliches” zu Gesicht bekommen würde. Als die Aufbauzeile unterhalb der beiden Knie war, wurde ich immer nervöser. Ihre Waden! Zeile um Zeile wurde klar, was an Catherine “komisch” war! Ihre Waden waren muskulös! Ihre Waden waren derart muskulös, dass es überhaupt nicht zu ihrem sonstigen Girl-next-Door Aussehen passte. Und noch mehr! Es passte allem voran überhaupt nicht zu einer Frau! Trotzdem und so schien es genau deswegen präsentierte Catherine ihre Waden mit einer derartigen Selbstsicherheit in die Kamera, dass es für mich in diesem Augenblick extrem verstörend war.
Reflexartig wollte ich das Bild wegklicken. “Ekelhaft” schoss es mir durch den Kopf. Aber warum hatte ich dann nicht schon längst weggeklickt? Mit steigender Panik sah ich abwechselnd auf ihre so unglaublich muskulösen Waden und in ihr lachendes und verkehrter Weise selbstsicheres Gesicht. Was zum Teufel tut sie da? Das ist doch krank! Warum klicke ich verdammt noch mal nicht weg? Plötzlich realisierte ich, dass einen maximalen Ständer hatte. Das schockte mich so tief, dass ich es hier kaum beschreiben kann. Alles mögliche schoss mir durch den Kopf. “Das ist krank”, “das ist schwul”, “das ist …”. Ich war in totaler Agonie und … masturbierte.
Und hier das Bild:
In
der folgenden Zeit war ich noch für sehr lange Zeit sehr verwirrt.
Unter vielen Gedanken beschäftigte mich der Gedanke des “nun Schwulseins” und des “Abartigseins”. Natürlich will ich Schwulsein nicht mit Abartigsein gleich stellen. Es waren zwei separate Gedanken. Auch ist
ja Schwulsein nicht weiter tragisch, für mich kann es aber nicht in
Frage. An Stelle vom primären weiblichen sexuellen Lockmerkmal, dem
Busen, auf einmal von Muskeln angezogen zu sein, die man ja vorrangig
und ausschließlich mit Männlichkeit verbindet, machte mir schwer zu
schaffen. Der Gedanke abartig zu sein, kam in erster Linie von meiner
“normalen” gesellschaftlichen Konditionierung, dass Muskeln bei Frauen
nichts zu suchen haben. Es hat mich wirklich sehr tief beschäftigt.
Gleichzeitig und ungeachtet der zu tiefsten
Verunsicherung wuchs das “neue Ding” so schlagartig und schnell und in
alle Richtungen, dass mir angst und bange wurde. Das einzige, was half,
war masturbieren (Sorry, aber es war so). Ich war nicht länger im
Busentunnel. Ich war im Muskulöse-Frauen-Gotthard-Tunnel. Denn das
Internet (der alte Katalysator) zeigte mir, dass es noch größere
Frauenwaden gab als die von Catherine. Und nicht nur das. Es gab auch
Frauen mit genauso großen Muskeln an jeder anderem erdenklichen Stelle.
Nun hielt ich mich komplett für krank.
Ich könnte hier noch länger schreiben, wie
tief mich dieser massive sexuelle Umschwung traf. Dieser vermeintlich
schlimme Kampf zwischen “Vernunft” (“das ist doch krank”) und Begierde
(“Wahnsinn, ist das geil”) tobte lange und in vielen Facetten. Aber eines
will ich hier doch noch schreiben: Wie der Kampf ausgegangen ist.
Natürlich war an dem Ganzen gar nichts krank!
Oder wenn man es anders rum betrachtet, war der Busentunnel auch schon
krank. Aber er kollidierte halt nicht mit einer konträren sozialen,
lebenslangen Konditionierung. Und wenn man "krank" auf etwas bezieht, das
Schaden anrichtet, war alles ok. Unterm Strich glaube ich, dass viele
Männer muskulöse Frauen geil finden, es nur (meistens auch sich selber)
nicht zugeben. Trotzdem blieb die Frage, warum nur in aller Welt
ausgerechnet so etwas Freakiges wie monströs muskulöse Frauen? Bitte
keine Kritik an diesem Satz, hier sprach wieder einmal meine alte
“Vernunft”. Auch darauf habe ich eine Antwort gefunden, und diese ist
natürlich nun komplett subjektiv.
Ich weiß nun, warum das Muskelding so
eingeschlagen hat bei mir. Ohne Frage sieht es erst mal einfach nur
wahnsinnig gut aus. Aber das tun große Busen auch. Nein, es ist mehr.
Es ist die weibliche Übermacht, die bei mir so bedingungslos den Knopf
drückt. Oder anders ausgedrückt, eine Überweiblichkeit, die Macht auf
mich ausübt. Der Busentunnel ist dadurch auch erklärt, es ist dasselbe.
Nur dass weibliche Riesenmuskeln das noch viel weiter pushen und diese
Überweiblichkeit in astronomische Höhen steigen lässt. Und ja, das ist
Femdom.
Sonntag, 5. August 2018
Herzlichen Glückwunsch, Alina Popa!
Wer hier länger mitliest, der dürfte wissen, dass Alina Popa bei muskelmaedels.blogspot.de einen besonderen Status hat: Über kein anderes Muskelmaedel habe ich so viel geschrieben wie über sie, die ich mit blondierten kurzen Haaren kennenlernte, dann mit längerem Haar anfand, um sie im Weiteren erst mit rotbrauner und dann mit brünetter Frisur wiederzutreffen --- um es mit Hans Albers zu sagen: "... hast du deine blonden Haare schwarz gefärbt, vielleicht auch rot".
Alles richtig, aber immer gleich blieb Alina Popas außerordentliche, ebenso symmetrische wie ausgebildete Muskulosität. Dies im Verein mit einem mir gegenüber stets freundlichen, höflichen und geistreichen Auftreten und dazu einer extrem hohen Anziehungskraft. Denn Alina Popa hat nicht nur ein schönes, sondern eben auch ein lebendiges Gesicht von der Sorte, wie es die Poeten gern als"ausdrucksstark" bezeichnen.
Sicher war ich mit einer der ersten, der in Deutschland immer wieder und das gern über sie geschrieben hat. Auch habe ich sie mehrfach und das stets gern fotografiert, da ich sie als Wunschtraum jedes Fotografen erlebt habe: Nicht nur, dass sie mühelos von einer Pose in die andere fand, und das wunschgemäß, sondern auch, dass sie diese immer wieder variierte -- und genug Souveränität besaß, um sich der ganzen Sache rund um das Geknipstwerden auch mal mit augenzwinkernder Koketterie zu nähern: Alles Eigenschaften, die sie bis vor einigen Jahren aus Sicht der Muskelmaedelfans zu dem gemacht haben, was dem Frauenbodybuilding gefehlt hat - nämlich zur idealen Botschafterin dieser Sportart.
Doch läuft im Leben bekanntlich nicht immer alles glatt: Nach der Zwischenstation Schweiz verschlug es die gebürtige Rumänin Alina Popa in die USA, um, wie sie mir einmal gesagt hat, "mit den großen Mädels zu spielen". Sie nahm bei prestigeträchtigen Wettkämpfen teil, kam aber nicht ganz nach vorn. Und dann folgten ein Unfall und Trainingsverletzungen, die sie zumindest kurzfristig auf einen nicht vergesehenen Kurs zwangen.
Mittlerweile in Colorado als Trainerin tätig und auch mit einer Zusatzausbildung im kulinarischen Bereich versehen, hatte es den Eindruck, als habe Alina Popa- von ein, zwei Ausnahmen abgesehen - ihre aktive Zeit abgeschlossen. Und so erschien sie auf den Fotos der vergangenen Jahren wie die Verkörperung des Off-Season-Zustandes. Also deutlich schwerer als zu Wettkampfzeiten, zudem obenrum auch sozusagen "frisch aufgepolstert" - bei alldem aber (aus der Distanz geurteilt) wirkte Alina Popa so, als würde ihr die Kraft förmlich aus allen Poren scheinen.
Doch so kann man sich irren: In den vergangenen Wochen sah man immer mehr Fotos von Alina Popa, auf denen sie zusehends definierter und austrainierter aussah. Sie wollte doch nicht etwa wieder auf die Wettkampfbühne ...?
Exaktamente. Sie wollte. Genauer gesagt, sie peilte (nautisch gesprochen) eine Teilnahme bei dem Wettkampf IFBB Tampa Pro an. Um es kurz zu machen: Sie hat gestern gewonnen - herzlichen Glückwunsch: Alina!
Hier der zugehörige Kampfrichter-Beleg von dem Wettkampf mit dem bemerkenswerten Titel "WOS 2018 Muscle Vodka Tampa Pro Women's Bodybuilding":
Alina Popa selber kommentiert das so:
"Ich bin so aufgeregt. Das ist eine besondere Nacht für mich, in der ich die #ifbbtampapro gewonnen habe. Es ist immer ein wunderbares Gefühl, der Champion zu sein, selbst wenn es mich 16 Wochen gekostet hat, für einen Tag des Triumphes hierher zu kommen. Ich möchte @wingsofstrength für all die Unterstützung, die sie dem #femalebodybuilding gewähren. Ich möchte @tgflex und @gardner.tortuga dafür danken, dass sie diese wundervolle Show organisiert und für die Athleten geworben haben, für die wunderbare, respektvolle and höfliche Weise, in der wir behandelt worden sind. Dank an meine Sponsoren @vision1naturals die mich mit diesem diesem neuen Wunder,diesem neuen Antientzündungs-Wunder genannt CBD
Samstag, 4. August 2018
Number Five - Wie alles begann
So allmählich nimmt die Sache mit "Wie alles begann" Fahrt auf: Es fand sich wieder in meinem E-Mail-Eingang eine Leserzuschrift, aus der hervorgeht, wie der Verfasser sein Faible für muskulöse Frauen entdeckt hat. Wie in den anderen Fällen auch gebe ich das Ganze anonymisiert wieder:
Ich verfolge mit Begeisterung deinen Blog und habe vor allen die Rubrik „wie alles begann“ mit großer Begeisterung gelesen.
Nun wollte ich auch mal meine Story erzählen, ich habe meine Vorliebe für muskulöse Frauen durch einen lustigen Zufall entdeckt. Ich hab zwar schon immer gemerkt, dass ich zb starke Frauen aus Actionfilmen irgendwie anziehend fand, aber mit 13 begann ich dann, meine Vorliebe endgültig zu entdecken.
Ich war eines Tages auf YouTube und wollte nach Loriot-Sketchen schauen, da ich für Präsentationsmaterial für schulische Zwecke brauchte. Als ich nun „Loriot“ in die Suchleiste eingab, vergaß ich aus welchem Grund auch immer) das t, also stand da nun „Lorio“. Als erster Vorschlag wurde mir ein Video gezeigt, dass den Namen „Lisa Loriot“ im Titel hatte. Mir sah das zwar alles nicht nach dem aus, was ich suchte, aber da mir mein Schreibfehler noch nicht aufgefallen war, klickte ich besagtes Video an. Das Video zeigte etwas, was ich bisher noch nie gesehen hatte: Eine freundlich lächelnde Frau im Bikini mit ganz schön vielen Muskeln! Breite Schultern und ein Bizeps fast wie ein Tennisball.
Ich war regelrecht erstaunt und schockiert, dass eine Frau derart große Muskeln hatte, aber gleichzeitig war mein kleiner Freund hart wie nie zuvor. Auf der einen Seite fand ich es ziemlich gruselig, aber auf der anderen Seite erregte es mich sehr. Ich schaute mir mehr und mehr Videos von Bodybuilderinnen an und in den folgenden Tagen dachte ich ständig an diese Frau mit den mächtigen Muskeln, die garantiert stärker als so mancher Mann war. Ich stellte mir vor, wie wohl eine Ehe zwischen einer solchen Frau und einem normal gebauten Mann ablief. Ob sie wohl alles bestimmte, weil sie die stärkere war? Darauf folgten natürlich auch die ersten Macht- und Dominierungsfantasien.
Bald stieß ich im Netz natürlich auf entsprechende Seiten, auf denen es die gewünschten Videos und Bilder zu sehen gab. Ich wollte immer mehr davon und konnte nicht genug kriegen. Ich fing in der Zeit auch an, meine Klassenkameradinnen abzuchecken und versuchte, bei diesen ausgeprägte Muskeln zu finden. Ich versuchte, sie mir mit Muskeln vorzustellen, fantasierte über gemeinsame Wrestling-Sessions und andere Dinge. Mit den Jahren kam ich natürlich mehr und mehr in die FBB-Szene rein und entdeckte auch „Lift and Carry“ für mich. So hat sich mir durch einen Eingabefehler meine Vorliebe für muskulöse Frauen offenbart.
"Lisa und ich trafen uns erstmals 1986 bei den NPC Nationals in Miami. Ich interviewte sie vor der Abendshow, weil ich dachte ... wie, da bin ich sicher, jeder andere Kerl bei diesem Wettkampf mit auch nur einem halben Gehirn ... dass sie schön aussah. Ich denke, man kann sagen, dass ich weiche Knie bekam angesichts der Länge ihres dunklen Haars, das bis hinunter zu ihrem perfekt geformten Popo reichte, angesichts dieses Louisiana-Akzents und weil sie ganz genauso aussah wie Lisa Marie Presley."
Laut Wennerstrom wurde sie zumindest zu Anfang ihrer Karriere in Wettkämpfen nicht korrekt platziert, obwohl ihre physische Gesamterscheinung bis zum i-Tüpfelchen ausgewogen gewesen sei. Ihre Karriere als Wettkampf-Bodybuilderin begann 1984, sie bestritt bis 1988 diverse NPC-Wettkämpfe (1985 gewann sie die NPC Southern America). Ihr Profi-Debüt kam 1989 bei den Pro Worlds (die hat die legendäre Diana Dennis damals gewonnen), danach wurde sie erstmals zur Ms. Olympia eingeladen, einem Wettkampf, den sie insgesamt dreimal bestritten hat. Sie müsste jetzt Mitte 50 sein, hat sicher noch mal geheiratet und sieht auf dem ein oder anderen halbwegs aktuellen Foto immer noch nachgerade super aus.
Und zum Abschluss noch das, wofür sie seinerzeit berühmt war - ihr perfekter Hintern:
Mittwoch, 1. August 2018
Wie alles begann - Zuschrift 4
Tatsächlich hat doch wieder einer zu dem Thema "Wie's losging" geschrieben - nur, dass diese Zuschrift so ganz anders ausfällt als die anderen zuvor. Weswegen ich sie auch sofort hier veröffentliche, wie immer ohne Namen (und in dem Fall ohne die ersten drei Abschnitte, die zu dem hier behandelten Thema nicht in Bezug stehen; es geht da um einige meiner Geschichten). Der Rest aber betrifft das o.g. Thema und damit auch mich selbst ein kleines bisschen. Damit's nicht zu langweilig ist, habe ich noch ein mir gefallendes Bild dazwischen gesetzt. Und natürlich wären weitere Zuschriften gut ...
Ich habe mir auch diese Beiträge durchgelesen, die unter der Überschrift "Wie alles begann". Jetzt meine 5 Cents: Meine Beziehung zu dem, was hier "Muskelmaedels" heißt, begann mit meiner Frau. Die war schon nach allen Richtungen athletisch, als ich sie kennengelernt habe. Und so blieb sie auch die 7 Jahre, in denen wir mit einander gingen. Und die 12, die wir inzwischen verheiratet sind. Wenn mich einer fragt, ob ich muskulöse Frauen mag, kriegt er zu hören, ich mag meine Frau. Die wollte ich so, wie sie ist. Und sie mich. Dass sie extrem sportlich war und dann später noch begeistert mit dem Schwingen von Hanteln angefangen hat, um Muskeln aufzubauen, das war halt so. Wie gesagt, ich habe sie so haben wollen, wie sie ist. Sie nimmt ja auch meine Macken hin.
Aber was das mit dem Sex angeht, da habe ich eine Information, die wohl viele Leser hier ganz bestimmt kennen, aber an die sie hier kaum denken: Am Anfang in einer Beziehung, da ist das Körperliche sehr wichtig. Aber auch da setzt die Gewöhnung ein, das darf man mir glauben. Und wenn da sonst nichts ist außer dem Sex und dem Körperlichen an sich, dann gehts mit der Beziehung meiner Erfahrung nach nicht mehr lange gut. Da ist es dann auch völlig humpe, wie top die Frau aussieht oder nicht. Oder so rum gesagt: Die meisten Leute, die hier mitlesen, haben es mit Muskelfrauen. Das heißt, sie hätten es gern so. Mal angenommen, es kommt tatsächlich was zustande, also ein Mann mit der Vorliebe für Frauen mit Muskeln zieht mit einer solchen Frau zusammen. Aber auch da trifft das zu, was ich gerade hingeschrieben habe: Wenn sonst keine Gefühle da sind, dann ist es nach der Gewöhnungsphase schnell langweilig, und da ist es egal, ob sie Muckis hat oder nicht. So, und damit könnt ihr, also deine Leser und du, jetzt anfangen, was ihr wollt.
Ich habe mir auch diese Beiträge durchgelesen, die unter der Überschrift "Wie alles begann". Jetzt meine 5 Cents: Meine Beziehung zu dem, was hier "Muskelmaedels" heißt, begann mit meiner Frau. Die war schon nach allen Richtungen athletisch, als ich sie kennengelernt habe. Und so blieb sie auch die 7 Jahre, in denen wir mit einander gingen. Und die 12, die wir inzwischen verheiratet sind. Wenn mich einer fragt, ob ich muskulöse Frauen mag, kriegt er zu hören, ich mag meine Frau. Die wollte ich so, wie sie ist. Und sie mich. Dass sie extrem sportlich war und dann später noch begeistert mit dem Schwingen von Hanteln angefangen hat, um Muskeln aufzubauen, das war halt so. Wie gesagt, ich habe sie so haben wollen, wie sie ist. Sie nimmt ja auch meine Macken hin.
Aber was das mit dem Sex angeht, da habe ich eine Information, die wohl viele Leser hier ganz bestimmt kennen, aber an die sie hier kaum denken: Am Anfang in einer Beziehung, da ist das Körperliche sehr wichtig. Aber auch da setzt die Gewöhnung ein, das darf man mir glauben. Und wenn da sonst nichts ist außer dem Sex und dem Körperlichen an sich, dann gehts mit der Beziehung meiner Erfahrung nach nicht mehr lange gut. Da ist es dann auch völlig humpe, wie top die Frau aussieht oder nicht. Oder so rum gesagt: Die meisten Leute, die hier mitlesen, haben es mit Muskelfrauen. Das heißt, sie hätten es gern so. Mal angenommen, es kommt tatsächlich was zustande, also ein Mann mit der Vorliebe für Frauen mit Muskeln zieht mit einer solchen Frau zusammen. Aber auch da trifft das zu, was ich gerade hingeschrieben habe: Wenn sonst keine Gefühle da sind, dann ist es nach der Gewöhnungsphase schnell langweilig, und da ist es egal, ob sie Muckis hat oder nicht. So, und damit könnt ihr, also deine Leser und du, jetzt anfangen, was ihr wollt.
Samstag, 28. Juli 2018
Zum dritten: Wie alles begann
Und da ist doch tatsächlich wieder einer, der über die Anfänge seiner Leidenschaft für Muskelmaedels schreibt. Der Beitrag kam schon vergangenen Montag. Da ich aber die Woche über keine Zeit hatte, um hier etwas zu tun, kann ich den jetzt erst einstellen. Ich habe ein halbwegs passendes Bild rausgesucht, da es bei diesem Leser wohl etwas anders war als bei den zwei anderen mit ihrer Begeisterung für Christa Bauch und Nursel Gurler. Warum das so ist, das verrät der Text (und natürlich würde ich mich über weitere Zuschriften freuen, das Thema scheint was zu haben):
Jetzt habe ich diese beiden Beiträge gelesen und mich daran erinnert, wie eigentlich mein Musclegirl-Spleen losging. Und jetzt schreibe ich das auch einmal auf und schicke das los, mal gespannt, ob's genommen wird [es wird, wie du siehst ---mattmuscle].
Bei mir war das anders als in den zwei anderen Texten. Denn Bilder oder Filme von Bodybuilderinnen waren es bei mir nicht. Daher wird von mir kein Bild mitgeschickt. Nein, bei mir wurde der Spleen vom richtigen Leben beschert.
Das war so. Wir hatten nämlich in der Schule eine Sportlehrerin (erst zur Aushilfe, später war sie dann festangestellt) und die hatte es mit dem Turnen. Von der wurden wir alle der Reihe nach immer wieder über den Barren und das Reck gescheucht. Ich habe das vielleicht gehasst! Denn Geräteturnen war nichts für mich, ich mochte am liebsten alles mit Laufen (tue ich noch).
Und wie das so ist mit 16-, 17-jährigen Spacken, wie ich damals einer war, hat man das Geräteturnen blau gemacht. Ich schrieb mir halt eine Entschuldigung und fälschte dafür die Unterschrift von meinem Vater, die konnte ich eins a. Und ich saß dann in der Kneipe oder ging im Sommer gleich ins Freibad. Das klappte deshalb ganz hervorragend, weil ich zwei Jahre hintereinander den Sportunterricht immer zum Schluss des Unterrichts hatte, zwei Stunden am Stück, das erinnere ich noch.
Aber wie das so ist, irgendwann wurde es von mir und meinen Kumpels wohl übertrieben. Und ein, zwei Wochen vor Ende des Schuljahres flogen wir auf. Da wurde uns von der Lehrerin gesagt, wir hätten nun die Wahl: Entweder eine nicht feststellbare Note ins Zeugnis, mit allen Konsequenzen, oder ein paar Zusatzstunden und das Nachholen der ganzen Übungen, die alle anderen schon im Lauf des Jahres hinter sich gebracht hatten und wofür es dann die Bewertung fürs Festsetzen der Note im Zeugnis gab.
Wie gesagt, ich war damals ein Spacken, große Klappe, nichts dahinter. Sitzenbleiben wollte ich nicht, noch mehr Ärger mit meinen alten Herrschaften auch nicht (hatte schon reichlich), da blieb nur Option zwei. Und so fand ich mich mit einigen anderen Schwänzern zum Nachsitzen ein, falls man das im Sportunterricht so nennen kann. War eher ein Nachturnen. Und für mich eine Quälerei. Aber das brachte mir dann die Erleuchtung zum o.g. Thema.
Also, das war so. Ich bekam eine Übung am Reck nicht hin, nahm falsch Schwung oder so, jedenfalls kam ich weder da rauf noch um diese Stange rum. Und ich musste es so oft probieren, bis mir die Arme schmerzten.
Ich bekam es von der Lehrerin immer wieder erklärt. Sie redete mit mir wie mit einem Doofen, aber ich kriegte es nicht hin. Da zuckte sie die Achseln, sagte, ich solle Hilfestellung machen und genau hinsehen, sie würde es mir vormachen. Dazu zog sie ihre Jacke aus, darunter trug sie ein ärmelloses Hemd, ich glaube sogar mit einem deutschen Wappen vorn auf der Brust, so wie es von den Athletinnen bei Olympia damals getragen wurde.
Die Lehrerin schüttelte die Arme kurz aus, dann ein Griff nach oben, ein Schwung und noch einer, dann war sie rauf und rum an der Stange, ging ganz geschmeidig und sah kinderleicht aus bei ihr. Sie hielt sich nun da, die Hüfte an der Stange und gestützt auf die durchgedrückten Arme - und während ich den Bewegungsablauf noch mal erklärt kriegte, stand ich unten, die Hände parat zur Hilfestellung und schaute ihr zu und dachte schließlich: "Mensch, hat die aber mal Muskeln hinten an den Armen!"
Heute weiß ich natürlich den Namen - das war der Trizeps, der da an jedem Arm von ihr so stark geschwollen war und diese Hufeisenform angenommen hatte. Aber damals, da hatte ich so einen ausgebildeten Arm noch nie live gesehen, schon gar nicht bei einer jungen Frau. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu glotzen. Und ich kriegte natürlich die Folgen mit einer plötzlich prall vollen Sporthose - und die waren damals viel kürzer und enger als heute. Und überhaupt, da war mit einem Mal auch das Gefühlschaos mit dem ganzen Mist, also so von wegen "ist das noch männlich, wenn man so was mag" und "ist das noch weiblich, wenn man solche Muskeln hat."
Sie sprang dann runter, sagte was, was ich im ersten Moment gar nicht mitbekam. Sie sagte es noch mal. Da tat ich so, als ob ich es verstanden hätte. Ich hüpfte rauf, das heißt, ich versuchte es. Aber ich kam nicht ganz bis an die Stange, von dem ganzen Turnen und Springen dieses Tages waren meine Knie wie aus Gummi. Da sagte sie, "Noch mal" oder so was in der Art, ich ging in die Knie, probierte es dem Hochhüpfen, da spürte ich ihre Hände an meinen Hüften, Hilfestellung, na klar, und ich mit der Angst, dass sie meinen unübersehbaren und als einziges wirklich harten Muskel in ihre Finger bekommen könnte, so ganz versehentlich, ich kam an die Eisenstange, ich war dran und rauf und rum! Und ich schaffte es, dabei nicht so gegen die Stange zu donnern, dass die meinen Schniedel getroffen hätte.
Als ich wieder unten war, wurde ich von der Lehrerin gelobt, sie sagte was wie "Na also, du hast es geschafft. Jetzt bist erlöst." Und dabei - das weiß ich noch so, als wäre es gerade vor einer Minute passiert - hob sie ihre Hand, um erst die Brille abzunehmen und sich dann den verrutschten Haargummi von ihrem Pferdeschwanz zu richten. Dann stellte sie fest, eine Hand reichte nicht dafür, also ging der zweite Arm nach oben. Und ich stand noch vor ihr und sah, wie diese Bizepse von ihr bei dem Hantieren hinten am Haar mit dem Gummi auf und ab zuckten, die waren klar ausgebildet und hatten außerdem diese hoch nach oben gehende runde Hügelform, wie ich sie zuhause vorm Spiegel beim Ausprobieren von den Muskelmannposen bei mir nie entdecken konnte. Und wie weit diese Rundung bei ihr nach oben rauf ging!
Es hörte dann so auf, dass ich an diesem Tag nicht mit den anderen Jungs unter die Dusche ging, ich sagte, ich muss direkt nach dem Sportunterricht weg, muss was zuhause erledigen: Ich hatte noch immer den Zustand in meiner Büx und wollte natürlich keine dummen Sprüche hören. Ich war vielleicht froh, als ich zuhause war, ohne "Unfall" ...
Also, ich war froh, als ich zuhause war. Aber worüber ich lange nicht froh werden konnte: Bei jedem Mal, wo ich danach diese Lehrerin sah, war das sofort wieder so mit mir und der Hose. Und ich sah sie im nächsten Jahr noch oft. Sie kriegte eine feste Stelle. Und wir kriegten sie wieder als Lehrerin. Und da war sie dann, sie und ihre Muskeln. Die hatte sie nicht von ungefähr, sie machte gern Klimmzüge, das sahen wir öfter. Und dann konnte die auch noch einarmige Klimmzüge und einarmige Liegestütze, das sah ich einmal per Zufall, als ich meinen Geldbeutel vergessen hatte und den holen wollte. Sie war da in der Turnhalle beim Trainieren und dachte wohl, sie wäre allein. Was für ein Anblick! Und was DAS dann für Folgen hatte, kann sich jeder denken. Ich gewöhnte mir bald an, nur noch mit langen Sporthosen zum Unterricht zu kommen.
So ging es bei mir los mit meiner Vorliebe für Frauen mit starken Muskeln. Das ist noch immer so, nach diesen ganzen Jahrzehnten!
Aber was ich mich bis heute frage: Hat sie das mit meiner kurzen Hose gesehen, als sie mir damals am Reck Hilfestellung gab, ja oder nein?
Sonntag, 22. Juli 2018
Und noch eine Leser-Mail: Wie alles begann 2.0
Hoppla - hat der letzte Post etwa einen kleinen Nerv bei euch, also bei meinen Lesern, getroffen? Jedenfalls habe ich heute in meinem Mail-Eingang einen weiteren Beitrag dazu gefunden, welche Dame beim "Werdegang" des jeweiligen Hingezogenseins zu Muskelmaedels, sei es nun ein Spleen, ein Faible oder gar ein Fetisch, die entscheidende Rolle gespielt hat. Auch dieser Beitrag wird veröffentlicht, wie der vorige ohne Korrekturen an Schreibweise oder Orthographie, wobei letztere dann doch weniger, hm, individuell ist als in dem gestrigen Text, wobei ich da das Wort "Hausen" statt "Haufen" dann doch korrigiert hätte, hätte ich es nicht übersehen. Aber egal - here we go (die Bilder habe ich wie immer leicht bearbeitet, also in Sachen Farben, Hintergrund etc., aber nicht mit Morphing und Ahnlichem, was die Ausmaße der Muckis verändern würde):
"... muss ich mich auch zu Wort melden. Ich lese gelegentlich immer mal wieder hier mit und so habe ich dann auch gestern den Beitrag des Lesers von Muskelmaedels.Blogspot gefunden, in dem er zur Entstehung seiner Neigung schreibt. Das hat mich dann doch elektrisiert, da auch bei mir ein ähnliches Erlebnis auslösend war. In meinem Fall war es aber nicht Christa Bauch, sondern Nursel Gurler.
Allerdings gilt bei mir die Einschränkung, dass ich von jeher, sprich: von Kleinauf, von kraftvollen Mädchen und Frauen begeistert war. Warum das so ist, nun, ich weiß es nicht, es spielt auch bei dem, was ich mitteilen will, nur eine untergeordnete Rolle. Denn ich habe mich immer für diese Art von Sportlerin interessiert, habe darüber gelesen, fand auch nicht wenige durchaus erotisch, soweit man das durch Bilder und Filme spüren kann. Das war in meinem Umfeld auch nie ein großes Geheimnis, weil man mich da von jeher auch so kannte mit dieser, ich möchte einmal sagen, Marotte. Doch war mir diese Marotte nicht sonderlich wichtig, andere Dinge in meinem Leben waren viel wichtiger.
Im wirklichen Leben hatte ich diverse Beziehungen, bei denen der durch gezieltes Krafttraining geformte weibliche Körper kaum eine Rolle gespielt hat, das Wort "kaum" schreibe ich deshalb, weil doch eine meiner Freundinnen gern mit mir ins Fitnessstudio gegangen ist. Ich war auch neun Jahre lang verheiratet. Ehe jemand falsche Vermutungen bekommt, sei gesagt, dass meine Ehe auseinanderging, weil wir beide uns schlicht und ergreifend auseinandergelebt haben und sie schließlich - wenig überraschend - mit jemand anderem zusammenkam. Und das führt nun zu dem, weswegen ich diesen Text schreibe.
In den Wochen nach Trennung und Haushaltsauflösung kümmerte ich mich in Absprache mit meiner frisch Geschiedenen darum, datenschutzhalber in unseren Rechnern aufzuräumen und eMail-Fächer zu bereinigen. Dabei stieß ich dann auf eine von einem Trainingsfreund stammende und schon einige Jahre alte eMail mit einem Link, den ich mir aus Zeitgründen nie angesehen hatte. Mir war auch sofort erinnerlich, worum es da ging, schließlich hatten wir vorher einige Male auch über Bodybuilderinnen gesprochen, es gab ja auch bei uns im Studio eine Athletin mit Wettkampferfahrung. Nun, er sagte, dass er da Fotos gesehen habe und dass die darauf abgebildete Bodybuilderin "gewaltige Muskeln" aufweise und dass er sich schon frage, ob das denn nicht doch zuviel des Guten sein möge. In der eMail stand nur: "Wem's gefällt und wer's mag ..." An diesem Tag klickte ich darauf und gleich nach dem ersten Bild wusste ich die Antwort auf beide Bemerkungen meines Trainings-Spezls: Mir!
Es war dieses Bild, das die eingangs erwähnte und aus meiner heutigen Sicht längst unsterbliche Nursel Gurler zeigt, nur, dass ich an diesem Tag den Namen noch nicht kannte und natürlich auch nichts zu ihrer Lebensgeschichte wusste. Jedenfalls erging es mir beim Anblick dieser Athletin so wie dem Verfasser der Zuschrift, die meine eigene ausgelöst hat, sprich: Ich bekam derartig spontan eine Erektion, dass ich mich regelrecht über mich selbst erschrak.
Allein schon dieses erste Bild, auf dem sie da stand in diesem roten en-miniature-Bikini und in klassischer Kontrapost-Haltung, also das Becken zur Seite geneigt, ein Bein vorgestellt, aber die eine Faust am Hüftansatz, wobei wohl nur der Daumen den Körper berührt. Und der andere Arm, nun, der war so nach oben gereckt und abgewinkelt, dass ihr mächtiger Bizeps hervortrat, ein Bizeps, den ich seither stets nur mit "majestätisch" beschrieben habe.
Überhaupt ihr Körper! Das war nicht eine dieser ausgezehrten, regelrecht mageren und sehnigen Athletinnen aus den Zeitschriften und den damals gerade aufkommenden Internet-Foren, Sportlerinnen, bei denen die Gesichter aussehen wie nach einer mehrwöchigen und vom Hunger geprägten Antarktisexpedition. Ganz im Gegenteil: Bei Nursel Gurler gab es weibliche Rundungen und dazu pralle, vor Kraft schier berstende Muskeln, eine Kombination, angesichts derer ich damals dachte und heute noch denke, sie musste die Kraft einer Urgewalt haben und gleichzeitig die sexuelle Aura einer Venus. Zumal dazu noch die schwarzen Haare kamen und dieser Blick aus den dunklen Augen, der mir durch und durch ging.
An diesem Tag brach bei mir gleichsam der Damm, und das gleichsam in zweierlei Hinsicht. Einmal bei dem, was nun unausweichlich war - Sie verstehen. Und noch einmal mit Blick darauf, dass ich seither ein Frauenideal habe, nämlich mit kraftvollen ausgebildeten und auch gut erkennbaren großen Muskeln, aber das unbedingt so, dass die Betreffende noch Kurven hat. Wenn ich so eine Frau sehe, so ein Muskelmaedel, wie das in diesem Blog so treffend heißt, dann geht es mir so wie an jenem Tag - das heißt, fast, schließlich bin ich älter geworden und habe außerdem eine gewisse Gewöhnung erfahren.
Anders als mein "Vorredner" [also der Verfasser der vorherigen Zuschrift, steht eins tiefer, bitte scrollen ---mattmuscle] habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, meine Muskelgöttin einmal in natura zu sehen. Und so bin ich zu einem Wettkampf geflogen, an dem sie teilgenommen hat. Ich habe sie da auf der Bühne und auch draußen in der Halle sehen können - und natürlich festgestellt, dass sie nicht so groß ist wie eine antike griechische Statue. Sie hat die Größe, wie man sie bei den meisten Frauen findet, also um 1,65 Meter. Nun bin ich selber recht klein, so dass ich prompt darüber phantasiert habe, dass sie mich in Stilettos wohl noch überragt haben dürfte. Und (es sei zugegeben) ich habe mir dann ganz detailliert ausgemalt, was sie alles mit mir angestellt haben würde, also in dem Fall, wenn sie einmal diese Muskeln hätte an mir ausprobieren und mit ihre Überlegenheit demonstrieren wollen. Gesprochen habe ich mit ihr nicht, aber ein paar Fotos gemacht - keine guten, halt nur und ausschließlich für mich.
Abschließend: Natürlich darf dies veröffentlicht werden, aber bitte anonym. Und dann nutze ich die Chance und frage, ob es auch anderen Liebhabern muskulöser Frauen so oder ähnlich ergangen ist, das würde mich dann schon interessieren."
Da kann ich nur hinzufügen: mich auch! Wer also eine solche Sache zu erzählen hat und vielleicht auch ein passendes Bild dazu hat, der sei herzlich dazu eingeladen, darüber zu schreiben. Ich behandele das logischerweise anonym. Wer weiß, vielleicht gibt's ja noch ein paar interessante Geschichten dieser Art mehr da draußen! Und zum Ende dieses Postings noch eine Collage mit der seinerzeit ebenso kurvigen wie kraftstrotzenden Nursel Gurler ...
Samstag, 21. Juli 2018
Eine Leser-Mail: Wie alles begann
Ab und zu, so scheint es, schreibt auch mal jemand etwas mehr als die Kommentare, für die ich ja schon dankbar bin, weil sie immer wieder einmal zeigen, ob ich mit einer Ansicht richtig oder falsch liege beziehungsweise, ob es noch etwas ergänzend zu sagen gibt. Jedenfalls, ab und zu schreibt mir also jemand. Und dann komme ich mir schon immer wieder mal vor wie ein Kummerkastenonkel, weil die Leute ihr Herz ausschütten, zum Teil lese ich da Erschreckendes. Und zum Teil ist es so offenherzig, wie ich es selber nicht hinschreiben würde - und schon gar nicht an jemanden schicken würde, den ich persönlich nicht einmal kenne. So auch der folgende Teil aus einer längeren Mail an mich. Genug mit der Einleitung, hier geht's los, in der Schreibweise und in der Rechtschreibung unverändert, nur ein paar Abschnitte habe ich gesetzt, da das sonst nur schwer zu lesen gewesen wäre:
"... Wie ich das sehe, bist du auch ein Fann von Frauen mit Muskeln und damit von Christa Bauch. Habe jetzt deine Postings zu CB alle gelesen und kann nur sagen Kompliment, alles gut geschrieben und auch mit tollen Bildern und so [danke für das Lob ---mattmuscle]. Da bin ich auch gleich da, wo es mit mir damals losgegangen ist und warum ich bis heute so ein Fann von Frauen mit Muskeln bin.
Gebe da auch richtig was aus für, der Urlaub geht nur dafür drauf, ich spar da immer drauf und fahr weit weg ins Warme, wo ich dann eine Muskelfrau für mich habe.Gehe dann auch aus und so, sie immer mit Mini und freien Armen und alles, ja und hohe Absätze, klar. Und ich daneben ihre Hand in meiner und unter der engen Hose nix drunter, damit auch jeder beim Hingucken sieht, ich habe gerade ein Mörderrohr und es ist mir verdammt egal, was die anderen gerade denken. Viele sind neidig, da wette ich was drauf. Und ich genieße das. Am Strand öle ich sie dann immer in aller Ruhe ein. Das ist dann das Beste. Vor allem wie die anderen dann gucken auf ihre braungebrannten starken Muskeln und sich fragen, wie es dieser dünne Typ gemacht hat. Wie gesagt, das tu ich im Urlaub, im normalen Leben natürlich nicht.
Und losgegangen ist das bei mir als junger Kerl. Da war ich noch in der Schule. Mit einem Bild was ich bei jemandem gesehen habe. Nicht im Internet das war noch vorher. Ich meine ein richtiges Bild. So ein Foto mit Hochglanz. Also ich hatte da so einen Nebenjob in den Sommerferien. Und an dem Tag musste ich da bei diesem Mann eben was abholen. Ich war da in dem seinem Wohnzimmer und sollte das von ihm wem anderem bringen (mehr sage ich dazu nicht, sonst kommt der mir drauf, der lebt ja noch). Aber der war mit seiner Arbeit noch nicht fertig und sagt du musst warten, hier eine Flasche Cola ist für dich, setz dich und lies was. Er geht weg und ich bin da allein.
Ich setzte mich auf diese alte Ledercauch, die war ziemlich speckig das weiß ich noch wie gestern. Ich trank Cola und blätterte diese Hefte, die da von ihm auf dem Tisch liegen. Ein ganzer Hausen Autozeitschriften. Ich blätter so in einer nach der anderen, lege die die ich schon hatte kopfüber neben mich. Und dann fielen aus einer diese Fotos. So sieben oder acht Stück. Ich hebe sie vom Boden auf, sie waren rausgerutscht und runtergefallen. Ich wusste ja nicht dass die in dem Heft stecken. Gucke drauf. Und habe sofort den Ständer aller Ständer!
Eine Frau war auf dem Bild, bis auf einen Bikini nichts an und schwarze kurze Haare und diese Frau war schon nicht mehr neu und flach wie ein Brett. Aber die hatte Muskeln! Und was für welche! Diese Armmuskeln von ihr, geflext, höher und dicker als alles was ich bei einer Frau vermutet hatte. Bauchmuskeln wie vom Bildhauer. Die Schultern mörderbreit. Und dann guckte die auf dem Bild auch noch so suoverän, aber so was von! Ja also ich nehme an, du weißt dass das Bild CB gezeigt hat. Und die anderen Bilder auch. Ich habe da gesessen und geguckt und geguckt und dabei gezittert richtig gezittert! Und die ganze Zeit war ich so spitz, wie noch nie vorher und ich hatte schon als junger Kerl eine heftige Libido. Aber so wie in dieser halben Stunde war es nie vorher!
Dann höre ich den Typ kommen und ruckzuck schieb ich die Bilder ins Heft zurück und leg das ganz drunter unter den ganzen Packen. Aber das beste Bild landet in meiner Jacke. Ich nehme das Päckchen sage danke für das Cola und gehe. War das eine Quälerei bis ich zu Hause war. Die ganze Zeit scheuert und reibt es in meiner Hose, ich sehe das Bild in meiner Jacke auch so immer vor mir. Zuhause dann erst mal die Mörderentladung. Und schon fünf Minuten später war ich schon wieder genauso spitz. Ich habe mich dann kurz gefragt ob ich am Ausflippen bin und gerade einen Hau bekomme. Ich als junger Typ und dann so eine oben rum total flach und richtig viel älter als ich, sah man auch am Gesicht, da waren ja schon Falten, auch wenn das Gesicht immer noch schön war und die Augen von CB der reine Wahnsinn waren. Aber dann guckte ich wieder auf die Muskeln von ihr und spürte sofort meinen Ständer und da war mir der Rest egal. Ist es immer noch.
Also das Bild habe ich natürlich noch. Ich meine das Originalfoto von diesem Tag damals. Ist auch noch wie neu ich habe direkt eine Klarsichthülle drübergetan und immer gut drauf aufgepasst. Hab das natürlich heute auch gespeichert im Rechner. Mit CB ist das bei mir losgegangen und seitdem bin ich ein Fann von Muskelmädels wie du das in dem Blog von dir immer nennst. Aber direkt gesehen hab ich sie nie, leider. Vielleicht auch gut so ich weiß nicht, was dann passiert wäre. Ich hab mir das oft vorgestellt und überlegt es wäre bei mir wahrscheinlich schon losgegangen wenn CB mit dem Flexen von diesen Mörderarmen von ihr losgelegt hätte. Aber schade ist es trotzdem. So jetzt weißt du wie es bei mir losging und warum ich so ein Fann von starken Frauen bin. Ich höre hier auf. Mach weiter mit dem Blog! Gruß ..."
Tja. Die Sünden und die Freuden der Jugend. Und einmal mehr der Beweis dafür, welche Wirkung die Muskelmaedels (bei mir hier in https://muskelmaedels.blogspot.com/ nur richtig mit "ae") auf viele Kerlchen hatten und noch immer haben. Ja, und Christa Bauch bleibt in den Kreisen der Muckimaedelliebhaber wohl nicht nur meiner Generation eine Legende. Bleibt noch eins zu sagen: Das Bild hatte der Verfasser der gerade zitierten Zuschrift mitgeschickt, aber in klitzekleiner Auflösung. Ich setze hier mal eine Version des fraglichen Motivs ein, von dem oben ein Ausschnitt gezeigt ist und das ich vor Jahren mal zu Übungszwecken überarbeitet habe, als ich in die Mysterien der Bildebearbeitung eintauchen musste:
Sonntag, 8. Juli 2018
Das Muskelmaedel an der Tür -- kurze Story
... ein Gesicht wie ein Filmstar, dazu eine Frisur wie aus den 1950er Jahren, als die ein oder andere Hollywood-Schauspielerin ihre blondierte Haarpracht gern zu einer Dauerwelle auftürmte. Allein das hätte schon für Furore gesorgt, wäre da nicht noch ihre Stimme gewesen, eine tiefe Stimme mit so einem leichten Kratzen, dabei warm und weich und sanft und sehr erotisch.
Doch auch das allein wäre ihr nicht gerecht geworden. Denn da war das, was sie mit dieser Stimme sagte. Es bezog sich auf ihr Äußeres, das sie stolz präsentierte, und auf die anwesenden Männer. Es ging darum, dass sie mit spöttischer Selbstsicherheit sehr, sehr schmähliche Vergleiche anstellte und dazu aufforderte, sich mit ihr zu messen, im direkten Vergleich. Es handelte davon, dass sie die Stärke ihrer Muskeln als unüberwindlich beschrieb und dass sie von der Angst ihrer Zuhörer vor ihrem weiblichen und doch so starken Leib wisse. Davon, dass sie sich fürchteten, der Erotik ihrer Unbesiegbarkeit zu verfallen. Und damit eben ihrem imposanten und kraftstrotzenden Körper ...
Und so sah sie aus, eine der Lieblingsillusionen jenes bebrillten Muskelmaedelfans, jene Illusion, der er sich nur allzu gern ergab, während er doch eigentlich arbeiten sollte.
Stattdessen saß er gedankenverloren da.
Denn er träumte und hoffte.
Und sein Hosenstoff spannte sich, bis seine Träume von einer starken, muskelbepackten Frau und ihm dafür sorgten, dass sich in seinem Schritt ein zeltartiges Gebilde erhob.
Eine Reaktion, angesichts derer sich die Leute aus seinem Umfeld mit den Ellbogen in die Rippen stießen, Hände vor die Münder hielten und auf ihn zeigten, während er das schon gar nicht mehr bewusst wahrnahm ...
Und so phantasierte er sich in eine Großstadt auf einem anderen Kontinent, in eine Welt voller Glitzer und Glamour, voller Sonne, Sand und Strand. Und träumte, wie etwa jene Athletin mit den extrem gut ausgebildeten, scharf ausgeprägten Schenkeln und diesen klotzigen Oberarmen vor ihm stünde, in einem ultrakurzen, einteiligen, figurbetonten Hosenanzug, hochgeschlossen, mit langen Ärmeln, aber unten so kurz, dass der Stoff noch nicht einmal ihre Pobacken komplett bedeckte.
Und wie um ihre schon enormen Muskeln noch gesondert zu betonen, trüge sie an den Füßen ein paar hochhackiger Schuhe mit extrem hohen, extrem steilen und extrem spitzen Absätzen.
Und dann bliebe sie vor ihm stehen.
Und zöge den eh schon super knappen Stoff in ihrem Schritt noch höher.
Und zwar so hoch, dass sich alles, was sie da zu bieten hätte, unter dem Stoff abzeichnete und sich der Stoff in die Spalte zöge.
Und sie präsentierte ihm mit Dreh-, Beuge- und Anspannbewegungen ihre extrem harten Beinmuskeln unter der dünnen, von einem Geflecht von Adern durchzogenen Haut.
Und die Sonne glänzte auf dem Kokosölfilm, der ihre nussbaumfarbene Haut bedeckte.
Und die Frau fragte ihn: »Na, du Schwächling, du magst starke Frauen, oder?«
Und träte nahe an ihn heran, so nahe, dass ihre Hände ihn erreichen könnten.
Und sie stünde vor ihm, die von oben herab blickende Herrin und der ihr zu Diensten seiende Leibeigene.
Und leibeigen, ja hörig wäre er ihr, wie sie mit einem festen Griff herausfände.
Und wie er sich unter ihrer starken, kundigen Hand wände, vor Schmerz wie vor Lust.
Und wie sie auf ihn herablächelte, sexy und verführerisch und lieb und doch böse.
Und wie ihr Blick den seinen finge und sich darin verhakte und ganz tief ihn sein Inneres dränge und es bis in den letzten Winkel seiner geheimen Sehnsüchte erkundete.
Und wie sie sagte: »Tja, dann wollen wir doch mal herausfinden, wer stärker ist und ob du mich überhaupt wert bist.«
An der Stelle erlebte sein bislang jüngster Bürotraum aber eine Unterbrechung, als ihn ein Kollege etwas zu fragen hatte und ihn die damit verbundene Antwort wieder in die schnöde Realität zurückholte, während eine unbekannte Instanz dafür sorgte, dass sich die erwähnte zeltartige Kontur wieder zurückbildete.
Und so ging er am Abend nach Hause, fuhr nach seinem Abendessen den Computer hoch und weidete sich über Stunden hinweg am Anblick der dort zusammengetragenen Filme und Bilder muskulöser Frauen, die allesamt nichts zu tun schienen, als ihre Körper zu stählen und das so erzielte Ergebnis in knappen und knappsten Stöffchen der Welt zu präsentieren – Tausende und Abertausende davon gab es, das wusste er, überall, nur nicht dort, wo immer er sich aufhielt. Seine Enttäuschung schwang sich wieder zu den altbekannten Höhen auf, nur noch übertroffen von jener pulsierenden Erregung, die sich immer einstellte, wenn er auf diese Filme und Bilder blickte. Wobei ihm die rauschartige Begierde des heutigen Abends schon eine neue Dimension darzustellen schien.
Es klingelte an der Haustür.
Jetzt?
Er blickte zur Uhr, fragte sich, wer wohl stören möge.
Vermutlich ein Nachbar, der eine Bohrmaschine brauchte oder dem irgendetwas in seiner Küche fehlte, Zucker, Salz, Kaffee, Milch oder so etwas. Er hegte auch gleich den Verdacht, wer aus seiner Straße für diese unzeitliche Attacke in Frage käme.
Fluchend rollte er auf seinem Stuhl nach hinten, warf einen letzten Blick auf den Bildschirm, sah ein perfekt geschminktes Gesicht unter schwarzer Wallemähne und feuerrot lackierte Fingernägel an einer auf Haupteshöhe erhobenen Faust, sah den dazugehörigen und auf Schulterhöhe liegenden Oberarm, dessen Bizeps nicht nur kolossale Ausmaße aufwies, sondern sich unter minimaler Bewegung und Anspannung stets aufs Neue zu felsartiger Härte zu verfestigen schien.
Die Klingel, so schien es ihm, schrillte jetzt mit gesteigerter Lautstärke und einer nachgerade penetranten Eindringlichkeit.
Er klappte den Rechner zu, warf einen Blick in die Runde, überprüfend, ob alles präsentabel sei, ohne einen Hinweis darauf, was er gerade zu tun beabsichtigt hatte. Er eilte zur Tür, wobei ihn ein kurzer Blick in den Flurspiegel dazu animierte, unverzüglich das weite Hemd aus dem Hosenbund zu zupfen und über die Leibesmitte mit dem fallen zu lassen, was infolge der gerade erfolgten, stundenlangen Inspiration immer noch die Starrheit eines Pfahles aufwies und keinerlei Anstalten machte, diesen angenehmen, aber momentan höchst verräterischen Zustand aufzugeben.
Er öffnete die Tür, innerlich dazu gerüstet, dem Nachbarn zur Begrüßung ein paar schlagfertig-sarkastische Worte an den Kopf zu werfen. Doch blieben ihm die im Halse stecken, als seine Kinnlade sich in Richtung Brustbein absenkte, seine Augenbrauen sich über den oberen Rand seiner Brille hinaus zum Haaransatz hoben, während sein Hosenstoff mit einem Mal richtig schmerzhaft spannte.
Da stand sie, eine Frau mit platinblonder, gewellter sorgsam aufgesteckter Hochfrisur, eine Frau mit einem Filmstar-Gesicht, die Augenbrauen über der Nasenwurzel zusammengezogen. Das dünne schwarze Leder ihres wie um ihren Leib herum geschneiderten, oben wie unten knapp bemessenen Rockes knarrte leise, als sie ihre in oberarmlangen Handschuhen aus demselben Material steckenden Hände hinter ihrem unteren Rücken verschränkte. Als Folge dieser Bewegung verschoben sich die halbkugeligen Muskeln ihrer Schultern nach außen, während sich ihre Rückenmuskeln von der Taille aus mit einem Mal aufs doppelte Maß zu verbreitern schienen.Und ihre Oberarmmuskeln waren allem Dafürhalten nach kurz davor, das sie umhüllende Leder wegzusprengen, um dann der Welt ihre gigantischen, von den Kräften einer unbesiegbaren Urgewalt kündenden Formen frei und unbedeckt vorzuführen.
Einen Moment lang sagte keiner der beiden etwas.
Er starrte, sie blickte.
Dann trat sie näher, so nahe, dass nur noch eine hauchdünne Luftschicht ihre lederbekleidete Leibesmitte von dem trennte, was sich nun mit maximaler Steife in unübersehbarer Obszönität nach vorn reckte.
Sein Herzklopfen spürte er bis in die Schläfen.
Sein Mund wurde trocken, seine Hände hingegen feucht, während sie gleichzeitig anfingen zu zittern.
Er blickte zu ihr auf, dieser Erscheinung, die ihn um bestimmt eine halbe Haupteslänge überragte.
Er war zu keiner Äußerung fähig, starrte nur, als sei er paralysiert.
Wie um Himmels Willen kam denn dieser fleischgewordene Traum hierher, diese Inkarnation von alledem, was er sich immer für ein – sein! – Muskelmaedel zusammengeträumt hatte?
Sie trat noch näher, brachte dabei eine leichte Duftwolke mit, die ihn noch mehr erregte, als er es je für möglich gehalten hatte. Eine Mischung aus dem Geruch des Leders, einem auf maximale Sexyness ausgelegten Parfüm und dem, was ihr Leib ausdünstete – der schiere Moschus.
Ihr Oberschenkel stieß gegen den Teil seiner Anatomie, dem sie am nächsten gekommen war.
Er zuckte zusammen.
Sie hingegen reckte ihre Schultern in kaum merklicher Weise nach hinten, mit der Folge, dass ihre nur höchst unzulänglich bedeckte Oberweite sich in mehr als nur merklicher Weise gegen das schwarzglänzende Leder presste und das so, dass ihre Brustwarzen sich vor seinen Augen unter dem dünnen Material mit einem Mal so versteiften, bis sie so abstanden, als trüge sie oben herum nichts.
In dem Moment glaubte er kollabieren zu müssen.
Da zogen sich ihre Augenbrauen noch enger zusammen, bis sich über ihrer Nasenwurzel die bekanntlich mit dem Zorn assoziierte Falte abzeichnete. Ihm wurde angst und bange, ein Gefühl, das sich noch verstärkte, als er ihre Frage hörte, vorgetragen mit einer leicht heiseren Stimme: »Du mieser Ableger von einem Mann, du denkst echt, du packst es gegen ein Muskelmaedel? Na, dann ...!«
Wie, packen? Was meinte sie denn damit? Doch nicht er gegen sie! Das konnte sie doch unmöglich meinen! Es war ja unübersehbar, dass er da gar keine Chance haben würde, er wäre nie auf die Idee gekommen, sie herauszufordern. Was in aller Welt ging hier vor?
Sie bewegte ihre Schultern und ihre seitlich ausgestellten Ellbogen etwas nach vorn, was beiderseits ihre Rückenmuskeln in fächerartiger Weise hervorspringen ließ.
Da hörte er sein inneres Ich, wie es ihm mitteilte, er möge mit dem Sich-Wundern und der Frage danach aufhören, was hier gerade vor sich ginge, denn das sei gerade völlig gleichgültig, vor allem schon aus dem Grunde, weil sie ihm offensichtlich nichts dazu zu sagen beabsichtige und weil er außerdem an der Situation nichts ändern könne – ›du Schwächling gegen diesen Ausbund an gestählter weiblicher Erotik! Ergib dich einfach, das ist deine einzige Chance!‹
Ja, und da hörte er eine – seine! – Stimme, spürte das Krächzen im Hals, als er mit einem seiner Angst geschuldeten Tremolo hervorstieß: »Oh, nein, nein! Ich tue, was du willst!«
Es bliebe noch zu berichten, wie sie als Reaktion auf diese acht Worte die Wohnung betrat, mit der Haltung von jemand, der ganz allein ein neues Territorium erobert, die Türe mit dem Absatz schließend, um dann ... doch das darf jeder selber zu Ende träumen.
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